Zu einfach

Es gibt momentan durchaus einen gewissen Trend zur ahnungslosen Fehleinschätzung amerikanischer Verhältnisse, und zwar besonders dann. wenn sich darin deutsche Reizthemen widerspiegeln. Die Schulpolitik ist Anlass, erneut an Trumps Eignung zu zweifeln. weil er Betsy DeVos berufen hat, und die wiederum Privatschulen bevorzugt. Für Deutsche ist das immer noch ein rotes Tuch der sozialen Ungerechtigkeit, weil sie nicht wissen. was Charter Schools wirklich sind: Zumeist Versuche, das scheiternde staatliche Schulsystem durch eine Alternative zu stützen. Entsprechend blauäugig wird darüber geurteilt. und es muss ja schlecht sein, weil es von Trump kommt. Da kann man sich mal wieder richtig schön besser fühlen.

Freitag, 10. Februar 2017, 14:00, von donalphons | |comment

 
ich habe auch "zu einfach" kommentiert. Wenn ich nicht dummer Bär sondern kluger Mann wäre, wüsste ich drei Dinge nicht öffentlich auszubreiten: meinen Grund, die Treue meiner Frau und die Klasse meiner Schule.

OT an @Thorha OK

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O.T.: Einmal mehr bewundere ich Milo:
Jetzt hat er es in wirklich alle überregionalen deutschen "Qualitätsblätter" geschafft (sz, spiegel, welt und faz waren schon dran).

http://www.zeit.de/kultur/2017-02/milo-yiannopoulos-populismus-usa-donald-trump-breitbart-10nach8

Unsere - sorry - Nullen von Journalisten und Politkommentatoren entdecken so ca. 2 Jahre zu spät, dass Milos Erfolg sie eventuell etwas lehren könnte. Für sogenannte "professionelle" Beobachter ist das ein absolutes Armutszeugnis.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Wollte den verlinkten Text in der ZEIT nachlesen, las dort, dass die Autorin "Professorin für Soziologie und Gender Studies" ist, wollte einen Kommentar dazu schreiben und es wurde mir bei der Anmeldung mitgeteilt, dass die Kommentarfunktion für mein Benutzerprofil gesperrt ist.
Ich war wohl in den wenigen Kommentaren, die ich dort in der Vergangenheit hinterlies... (lese die ZEIT nur, nur wenn ich durch Links drauf gestoßen werde), ...nicht wohlwollend genug. Oder zu ironisch? (Den Zensor möcht ich seh'n der was von Ironie versteht)

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Das hat die "wissenschaftliche" Partnerin der Frau geschrieben, die versucht hat, mich bei der FAZ mit eine,m Soziologenbrief an die Herausgeber rauszukegeln.

ALL HAIL TO MILO!

Hofentlich treibt er noch viele zum Psychiater.

Das Communitymanagement der Zeit hat in letzer Zeit wohl wieder eine grosse Säuberung bei politisch Unzuverlässigen gemacht. lese ich auch bei der FAZ.

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LMU-Gender-Professorin Villa schreibt in dem verlinkten Zeitartikel eine Unwahrheit: "verweigert Yiannopoulos selbst jegliche faktenbasierte, evidenzgestützte, komplexe und empirisch fundierte politische Analyse."

Ich folge und genieße Milo jetzt zwei Jahre. Er verwendet Fakten, Gerichtsurteile, Statistiken genüßlich als Argumente. 2015 waren die Feministinnen noch nicht auf ihn vorbereitet. Analytisch nahm er sie auseinander. In feinem english zerpflüchte er einen feministischen Mythos nach dem anderen. Die Gespräche gingen durchaus über zehn Minuten mit Moderator/in.

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Was ich an dem Beitrag interessant fand, war, worauf sich die Professorin einschoss: "I don´t care for your feelings".

Eine lupenreine Bestätigung der Analyse, dass die Linke auf breiter Front zu Befindlichkeitsneurotikern mutiert ist, unter denen physische Folter und böse Worte als gleichrangige Verletzung der Menschenrechte gelten. War schon lustig, weil es Milos Analyse (der hält genau das für das Grundproblem der regressiven Linken) zu 100% bestätigt.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Weils grad in den Kontext passt;

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Mark danke :-). Wirklich geistig gesund ist der Autor allerdings auch nicht - zu häufig die "Offenbarung des Johannes" gelesen, wäre meine Vermutung.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Nö, ich denke eher, da wurde das Stilmittel der Überspitzung ausgereizt bis hinten hin. Wobei, einen gewisse Affinität zum Armageddon kann man der christlichen Rechten in den USA tatsächlich nicht absprechen.

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Und als Beispiel für einen natürlich überlegt-rationalen Text unserer geistigen Elite dagegen:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/donald-trump-sprachattacke-der-rechtspopulisten-trompeten-des-trumpismus-a-1133299.html

Muhahahaha.

Ich versteh den Autor schon. Die massivste Kränkung der Linksliberalen rührt nicht aus dem, was das Trumplager tut (das war bisher eher meh). Sondern aus dem, was dieses Lager sagt. Man hat die Kontrolle darüber verloren, in welchen Grenzen und mit welchen Codes politische Auseinandersetzung geführt werden DARF - ein viel mächtigeres Instrument, als die simple Wahlmehrheit in einer Legislaturperiode.

Selbstverständlich werden alle Liberalen sich hartnäckig weigern, das unter Machtaspekten zu diskutieren, man diskutiert das lieber als Wächter universaler Rechte, um den eigenen Machtanspruch zu verschleiern.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Oho, Frau V. durfte ich vor ca. 3 Jahren mal kennen lernen, freilich in einem nicht-universitären Kontext. Die hatte zumindest damals nach meinem Eindruck einen an der..., also einfach wars nicht, mit der ein Gespräch zu führen, bei dem nicht ständig die Themen gewechselt wurden. War mehr so Sendersuchlauf mit 3 Sekunden anspielen, wo man dann feststellt, dass nicht kommt was man länger hören möchte. Wie das halt so ist, wenn einer seine Welt nur indigniert und mit Herablassung betrachtet, dann aber schon dran scheitert, im Biergarten halt was anderes zunehmen als das, was grad aus ist.

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Heutzutage muß man sich sofort auf die gute Seite schlagen. Schon das Abwarten und prüfen von Informationen macht einen verdächtig. Was, du findest Trump nicht doof? Du willst erst sehen was der Kerl so macht? DU NATZI!!!!1!!1!!!1
Für Trump kann man auch Putin und Afd nehmen. Drama, baby.

Was das mit Politik zu tun hat erschließt sich mir nicht. Seine Dummheit ins Netz zu plärren ist erstmal unpolitisch und man sollte nicht erwarten daß außer Dramaqueens&Kings jemand darauf anspringt. Sowas stößt ab und diskreditiert ein an sich valides Anliegen. Von hier mal einen Bogen zu HM55 geschlagen: Ich bin thematisch oft auf seiner Seite. Allerdings ist seine Diskussionskultur ausgesprochen Fragwürdig. Etwas mehr Seriosität in der Diskussionskultur würde wirklich nicht schaden. Stringentes Argumentieren tut nicht weh und kann sogar Überzeugen. Und nicht jeder der die Afd nicht für Nazen hält ist gleich ein Rechter. Da bitte mehr Distanz. Dons Fazblogs sind tatsächlich einer der wenigen Orte wo sich eine gewisse politische Bandbreite im Kommentariat begegnet. Und da tut es schlicht weh wenn sich die sogenannte Linke ständig entblödet. Sorry, so holen sie niemanden auf Ihre Seite.

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Die Begegnung über einer gewisse politische Bandbreite ist selten geworden, das stimmt leider @pudelfriseur. Als ich in der CSU aktiv war, hatte ich den Eindruck, daß sich die Aktiven respektierten. Ich konnte ohne weiteres zu SPD Veranstaltungen gehen und wurde selbst zu einem prominenteren 60er ins dortige Parteigebäude eingeladen.

Ex okzidente omnium malum könnte ich versuchen zu formulieren. Segregation nach politischen Ansichten, nach gesellschaftspolitischen Ansichten ist in USA und D "normal" für alle, denen dies möglich ist. Nicht partiell und spaßig wie der Don über die Abgrenzung "Heuchlinschule" schreibt oder ein Nürnberger gegen Fürth, gegen Bayern und Dortmund zu sein hat. Nicht wie die Blauen gegen die Roten oder AS gegen Lazio.
Eher wie Katholiken und Protestanten in Nordirland. Total, ganztägig.

Mit Epikur kann ich es verstehen: Vermeidung von Unlust ist das vernünftige Prinzip. Der Gewinn an Information, der Distinktionsgewinn und die Unterhaltung kann im Umgang mit SJWs die Unlust nie ausgleichen.
Ein TDV in seiner konstanten Weise bringt doch Bröckchen ein. Der LKW-Braun ebenso.
Im Rahmen der zivilisierten Unterhaltung chez Doomsday weiß ich die Gegenwart dieser Herren zu schätzen. Auf ein Sponschleim oder Zeit-Forum würde ich dafür nicht gehen. (Hier bewunder ich den Don oder Herrn Danisch, daß sie wieder und wieder dorthin gehen, wo die Dummheit quietscht).

Wie geht es weiter? Die bisher deutlich geringere Mobilität der Deutschen und die deutsche Treue zur enggefassten Heimat hat eine Segregation im amerikanischen Stil bisher verhindert.
Die massive Wanderungsbewegung mitteldeutscher Frauen nach Bayern seit 1990 zeigt, daß es nicht so bleiben muß. Ich fürchte für Berlin. Falls ein Promille der jungen weißen Familien mit/wegen der Kinder nach Bayern zieht, kippt der Immobilienboom.

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Ist jetzt leider vorbei, weil Luebberding sich das nicht mehr antun wollte. Aber auf seinem Blog Wiesaussieht diskutierte ein Spektrum miteinander, das von wirklich linksradikal bis wirklich rechtsradikal reichte.

Man polemisierte, argumentierte, beleidigte, teilte aus, steckte ein - aber interessanterweise riss der Gesprächsfaden niemals vollständig ab. Das war nach meinen Masstäben politische Auseinandersetzung. Schneeflöckchen wären allerdings nach den ersten 5 Beiträgen schreiend geflüchtet oder zur Polizei gelaufen :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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