Die im Licht

Nachher bin ich zu den Jungs runter gegangen. Da war aber die Polizei schon da, und suchte die Gruppen woanders. Die Jungs stellten sich als eine Gruppe Deutscher mit italienischer Abstammung und Freunde aus Italien heraus, und ihr Problem war, dass die Autos vorne in der Strasse standen und sie gern weggefahren wären. Das ging aber nicht, weil zwischen den Autos und ihnen die Afrikaner und Araber waren. Afrikaner waren auf meiner Strassenseite, Araber auf der anderen, und zum Glück fuhr hin und wieder ein Auto durch, weshalb sie nicht komplett aufeinander los gegangen sind, sondern nur einzeln.



Wie nennt man so etwas? Erhnisch begründete Konflikte, rassistische Ausschreitungen? Sie haben sich verzogen, bevor die Polizei eintraf, wozu auch ein Beinaheunfall mit einem Raser beitrug, aber natürlich sind sie noch irgendwo da draussen gewesen. Die Italiener haben erzählt, dass die beiden Gruppen versucht hätten, in eine Diskothek einzudringen, und dann davor begonnen haben, miteinander zu streiten. Das muss man sich mal vorstellen, 10 italiener stehen unter einer Laterne, trauen sich nicht weiter und hoffen, dass bei dem Strassenkampf ihre Autos keinen Schaden nehmen, und warten auf die Polizei. Niemand hat hier Lust, sich erstechen zu lassen. Wer mehr Gewalt ausübt, beherrscht die Strasse. Die Strasse vor meinem Haus.

Politiker in Berlin sagen, man könnte Leute nicht in unsichere Länder abschieben, aber für 10, 15 Minuten war es bei mir auch nicht sicherer als in Kabul. Sicherheit ist, wenn ich ohne einen Gedanken zwischen zwei Gruppen um 2 Uhr Nachts passieren kann. Sicherheit ist nicht, wenn sich 10 Italiener nicht weiter trauen, weil sie befürchten. niedergestochen zu werden. Ich bin in einer Wohnung darüber, aber ich bin nicht der Meinung, dass ich von dieser Art Migration und scheiternder Integration mehr sehen möchte. Niemand, der auch nur einen Moment nachdenkt, kann das hier ernsthaft wollen. Und wer das macht, hat hier nichts verloren. Dass es trotzdem geschieht, zeigt deutlich, dass die hier Eingewanderten dort unten nicht in der Lage sind, sich an die hier geltenden Normen anzupassen. Es ist ja nicht nur dieses eine Mal. Aber dieses eine Mal ist es so schlimm, dass bei der Polizei etliche Notrufe eingehen. Weil jeder Angst hat. Und es sind gleich an die 40, die da randalieren.



Man muss nicht zurück in den Ständestaat wollen, in ein Kaiserreich, in eine totalitäre Diktatur, wenn man genau so etwas nicht vor dem Haus haben will. Eine liberale Bürgergesellschaft, in der sich die meisten dem Wohlergehen des Staates verpflichtet fühlen und den weiten Rahmen liberaler Gesetze weitgehend respektieren, würde schon reichen. Um so ein System ideal auszugestalten, gibt es in der Demokratie Wahlen, und ja, was soll man slso wählen, wenn man das Ideal will und nicht die 40 Schläger?

Ich bin zum Schluss gekommen, dass meine Stimme so laut ist, dass es nicht relevant ist, was ich an einer netten, digitalen Kleinpartei wähle. Ich habe zwangsweise mit der Erststimme Law and Order gewählt, denn für meine bürgerrechtliche Präferenz gab es keinen Direktkandidaten, da habe ich halt die Bayernpartei genommen. Aber das da unten kann und darf nicht so weiter gehen, und es mag ein hoher Preis sein: Aber die Klatsche haben sich jene Parteien, die das da unten verursacht haben und für zumutbar halten, und jeden bekämpfen, der offen darüber reden will, in jedem Fall verdient. Es gibt definitiv zu viel von allen im Bundestag vertretenen Parteien. Und zu viele im Dunkeln vor meinem Haus.

Sonntag, 24. September 2017, 22:41, von donalphons | |comment

 
Ein Teil der Zuwanderer erzwingt Verhaltensänderungen. Verhaltensänderungen, von denen ich ziemlich sicher glaube, unsere Funktionseliten nehmen die gar nicht wahr.

Mehr muss man über den Erfolg der AfD gar nicht wissen.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Gut dass Sie das öffentlich machen
Sie, Don Alphonso, sind bestimmt nicht der Einzige der solche Beobachtungen macht. Sie haben den Vorteil dass Sie es öffentlich kundtun können (z.B. Ihre Blogs bei Faz). Wir Normalbürger haben diese Möglichkeit weniger, deshalb bitte ich Sie, unbedingt dran zubleiben und weiterzumachen.

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Ich bun nicht der Polizeibericht und wenn ich alles aufschreiben würde, wären meine Blogs voll.

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Verhaltensänderungen

Vor ein zwei Jahren hätten Sie vielleicht eine Schüssel Wasser aus dem Fenster geschüttet oder "Ruhe" gerufen.

Ich fahre diese Herbstferien zum zweiten Mal in zehn Jahren nicht nach Rom. (letztes Jahr wg Hl Jahr)
Freitags bin ich noch vorsichtiger mit meinen Zielen.

OT 1990 habe ich in USA verbracht. Da kannte ich Menschen mit unverschlossenen Häusern auf Grundstücken ohne Zaun im weißen Vorort. Ich wohnte Mittel-Schlecht mit Auto problemlos am Straßenrand. Nachbarschaftsmall ohne weiters bis ein Uhr Nachts zu besuchen.

U-Bahn nach georgetown mit stark reduzierter Barschaft und ohne Uhr. Dafür je ein 10er und 20er zum "Befrieden" leicht versteckt am Körper.

Auto nach Einsteigen sofort verriegeln. Fenster an der Ampel/Parkplatz zu.

Mein amerikanisches Erstauto heute entriegelt bei 1 x Fernbedienung drücken nur die Fahrertür. Beim Öffnen der Fahrertür auch nur diese. Die anderen Türen bleiben erstmal sicher zu. Einklemmschutz am Fenster kann durch festes Drücken auf den Schließknopf überwunden werden.
Warum bin ich um diese Feature heute froh?

Eine Bekannte erzählte mir heute, sie wäre mit dem 7er durch eine Blockade von zwei Autos vor ihrem Stellplatz gefahren. (Prag) Sie hatte Angst, Auto und mehr an die als Agressor empfundenen Leute zu verlieren. (Kein juristisches Nachspiel, nur Blechschaden am Auto)

Und das alles in der heutigen, extremeren Form auf den alleinigen Wunsch e i n e r Frau.

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Schöne Neue Welt
Mußte nach dem Lesen Ihres Beitrages an ein paar etwas verstörende Videos denken, über die ich die Tage bei youtube irgendwie gestolpert war.

Bin mir nicht sicher, ob das Video selbst ein 'Prank' ist oder ob die Jungs in ihm tatsächlich so fröhlich ihrer Mitmenschenverachtung frönen wie manch anderer Freude an der Vertilgung von Ungeziefer hat.

Wenn das Ganze nicht gestellt ist, dann sind es Zeitdokumente der kompletten Verwahrlosung einer Zivilisation. - Aber das in den Videos Gezeigte scheint ja ganz gut zu Ihrer Beschreibung der US-amerikanischen Wirklichkeit zu passen:

https://www.youtube.com/watch?v=942os4DRsmA
https://www.youtube.com/watch?v=-d8TZdfU4dg

Dabei ist die elementare Grundregel doch gar nicht so schwierig: Was Du nicht willst, was Dir man tut, das füg' auch keinem anderen zu... - Nicht zu nehmen, was einem nicht gehört, fällt natürlich auch in diese Kategorie...

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'Wer seine Stimme abgibt...
hat nichts mehr zu sagen' oder: 'An Wahl u r n e n kann man nicht für Frieden stimmen.' hieß es zu Zeiten des 2. Irakkriegs mal...

Erststimme CSU ist natürlich unglaublich mutig, das wird dem Kandidaten in Ihrem Wahlkreis sehr freuen, der aber diesen sicherlich auch ohne Ihre Stimme gewonnen hätte.

Zweitstimme Bayernpartei, das ist eine liebevolle Zuwendung von Wahlkampferstattungsbeträgen an eine Kleinstpartei, aber das löst Ihr Unterdemfensterproblem nicht ansatzweise.

Mit Verlaub: Da hätten Sie auch 5,- Euro spenden können und in der Zeit den für kurz vor 18 Uhr versprochenen Beitrag online stellen können...

Oder habe ich da mal wieder etwas falsch verstanden, dem letzten Absatz mangelt es ein bißchen an Klarheit...

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sie haben etwas falsch verstanden. Ich habe eine liberale Bürgerechtspartei gewählt, die es nicht in den Bundestag geschafft hat.

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Stimmenwirrwarr
'Ich habe zwangsweise mit der Erststimme Law and Order gewählt, denn für meine bürgerrechtliche Präferenz gab es keinen Direktkandidaten, da habe ich halt die Bayernpartei genommen.'

Dies ist der mißverständliche Satz, den ich meine. - Ich dachte mir nach dem 2. Komma das fehlende Wort 'Zweitstimme' um Sinn in den Satz zu bekommen hinzu.

Unter dem Strich aber egal, Sie beschreiben ja heute drüben ganz gut, daß 'jenseits der 12,6', wie zu erwarten war, auch Ihre Stimme für sich reklamiert.

Diese Proklamationsweise ist mir als in BaWü Lebender noch von der letzten Landtagswahl her in äußerst unschöner Erinnerung hängengeblieben.

Wenn Sie mich fragen würden: Für mich war schon immer der Artikel 21 GG das große Einfallstor für alles Elend. - Und so wie die Situation sich im Augenblick darstellt, wünscht man sich weniger eine Stärkung der Parteien und Fraktionen als die eines wirklich freien Mandats...

Schwieriges Thema, am Beispiel von CDU/CSU sieht man ja ganz deutlich, wie stark der Herdentrieb ausgeprägt ist und wie schwach hingegen der Selbstbehauptungswille der eigenen Prinzipien...

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Schön. Ich sage ganz offen, dass ich das für die so ziemlich undurchdachteste aller Varianten halte. Bei der bekannten Eigensucht aller Menschen mag ich mir nicht einmal vorstellen, mit welcher Art von Bestechung, Intrigen und Erpressung Parlamentsmehrheiten bei einem absolut freien Mandat zustande kommen sollen.

Nö, die indirekte Fraktionsdisziplinierung (wirklich zwingen kann man heute keinen Abgeordneten) macht Sinn, wenn eine Regierung nun mal Parlamentsmehrheiten braucht.

Wer wirklich nach Auswegen sucht, ist mit Elementen der direkten Demokratie (Volksabstimmungen) jedenfalls besser beraten, als mit dem in Deutschland furchtbar idealisierten und romantisierten absoluten "freien Mandat".

Gruss,
Thorsten Haupts

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@thorha
Ein Element der Volksabstimmung hätte uns jedenfalls im Herbst 2015 sehr gut getan, ich würde mich mit diesem ganzen Irrsinn ja noch mißmutig anfreunden können, wenn es wenigstens eine eindeutige Rechtsgrundlage oder eben besser noch einen Entscheid der Schon-länger-hier-Lebenden über ihre schleichende Abschaffung gäbe...

Was das freie Mandat anbelangt, mögen Sie nicht ganz unrecht haben, bei Einführung des Grundgesetzes wäre es vielleicht noch gegangen.

Dennoch ist und bleibt Art. 21 das Einfallstor für Kadermentalitäten.

Festzustellen ist jedenfalls, die Partein fördern das Duckmäusertum, je nach Führung unterdrücken Sie das freie Wort und vor Bestechungen und Intrigen und Lobbyismus sind wir auch jetzt schon nicht gefeit.

Immer schwierig, eine politsiche Kultur entwickeln zu wollen, wenn sie bereits an die Wand gefahren wurde.

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Rassisten
Eine nette Geschichte, gewissermaßen die Fortschreibung Ihres nächtlichen Geldautomatbesuchs vor geraumer Zeit. - Sobald die Gruppen größer werden, kommt man qua Vernunft schon gar nicht mehr auf solch dumme Gedanken... - Die Italiener haben sich wahrscheinlich so zurückhaltend benommen, weil sie ja vermutlich daheim, auch darüber berichteten Sie ja schon das ein oder andere Mal, bereits einen recht großen Erfahrungsschatz ansammeln konnten...

Aber das ist wie mit der heißen Herdplatte: Die Erfahrung eines älteren Kindes nützt wenig, man muß da einfach einmal selber draufgelangt haben. - Einmal reicht in den meisten Fällen, dann vielleicht nur noch mal ans Bügeleisen langen und dann hat man den Transfer geschafft. - Oder auch nicht, von so einem seltenen Fall wußte einmal mein Erdkundelehrer an einem netten Plauschabend bei ihm zuhause zu berichten...

Und bis wir den Transfer geschafft haben, laden wir uns weiter frohen Mutes Frauenverschleierer, Schwulenklatscher, Judenhasser und Christenverfolger ein, die untereinander dann zuweilen halt auch nicht ganz so gut können.

Und bis wir den Transfer geschafft haben, vertreiben wir uns die lange Zeit mit der großen Hatz auf all diese wirklich 'pösen'...

Da fällt mir ein: Da gab es doch gestern bei Twitter, bei Frau Chebli diese lustige Verlinkung zu SPON:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-im-bundestag-hier-spricht-eine-besorgte-buergerin-kommentar-a-1169716.html

Aber ich glaube, ich schrieb das drüben bereits: Das hat schon was, eine Muslimin, die sich um die Schwulen und Juden und um andere Muslime sorgt, während in Deutschland reichlich viele Musliminnen vor anderen Muslimen geschützt werden müssen...

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Die Geldautomaten-Beitrag war, nun ja, teuer in Form von persönlichen Erlebnissen, die ich nicht nochmal brauche. Davor dachte ich, man könnte auch im Streit noch einen rückblickenden Respekt vor anderen haben, aber das war eine klare Fehleinschätzung. Ich würde es sicher wieder tun, und vorher einfach weniger vertrauen.

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Geldautomaten
Ich vermag nicht mehr ganz genau zu erinnern, wie diese Geschichte damals ausging, aber wenn ich mich recht entsinne, benötigten Sie keine Zuwendungen materieller Art, um sich Ihrer kostbarsten Güter zu vergewissern.

Ich für meinen Teil meide mittlerweile sehr gerne Geldautomaten in Bankvorräumen, besonders an Wochenenden oder nach Schalterschluß, seitdem auch der freundliche Tankwart oder 'oder bei OBI' uns flächendeckend mit Bargeld versorgt...

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link zum beitrag ?

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Nun gut, ein Link zu einem Beitrag.

Es wird dem Chef nicht gefallen, er geht leider zu

htt ps://www.youtube.com/watch?v=dwUQ4tg9lI8

Die dortigen Kommentare und das Drumherum von dem Laden sind wahrlich hier deplaziert, vielleicht aber ist die historische Interessanz des Interviews den Formfehler wert:

"Wie 2014 der ZDF-Kleber versucht, den Herrn Lucke nach einem Afd- Wahlsieg fertigzumachen und wie sowas dann dazu führt, daß Leuten wie dem Kleber nunmehr andere Leute gegenüberstehen"

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@molinero
Im Zusammenhang mit der Nachfrage zu der Geldautomatengeschichte zwar ein wenig deplatziert, aber trotzdem ganz nett.

Der beste Satz ist der mit der Stasi. - Haben Slomka und Kleber von der Aktuellen Kamera über dieses Thema eigentlich auch schon mit Herrn Maas gesprochen?

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schankedön

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Nur ein Idiot…
reißt das Dach vom Haus, um sich dann mit einem Regenschirm vor dem Winter zu schützen.

Das ist es, was wir machen. Als Land.

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Ja, aber das Kieswerk über der donau macht sehr schöne Betonklötze!

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Es geht doch niemandem schlechter…
sagte sinngemäß der eloquente Gregor.
Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster: Wir hatten hier die so ziemlich beste aller Welten.
> Nachts auf der Wiese liegen, die ISS anglotzen und der Liebsten (dieser Nacht) zärtlich über den Körper streichen. Ohne Angst vor Überfällen.
> Ins Schwimmbad gehen und als einzige Angst die vor der Nebenhöhlen-Entzündung dabei haben.

Heute geht man schnell (es wird nicht mehr lange dauern, bis die Mädels laufen, um schneller als die Angstmacher zu sein und wie in den 80ern in NYC die High-Heels in der Tasche, die Jogger am Fuß), aus Angst.
Das Hallenbad hat mehr Security als Bademeister und Kassiererinnen zusammen.

Mit großem Wehmut sehne ich mich nach der Unbeschwertheit vergangener Tage.

(Und wir haben noch nicht einmal darüber gesprochen, wie die Merkel-Regierung Demokratie abbaut… Don't get me started)

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Das kann man ja auf verschiedenen Ebenen karmisch betrachten.

1. Betrachtungsweise: Weil 'wir' ja damals, also unsere Großeltern und Urgroßeltern...

2. Betrachtungsweise: Weil wir gerade in der von Ihnen guten, alten Zeit das Materielle dermaßen über das Geistige, Spirituelle gestellt haben...

Ich bin Anhänger der zweiten Betrachtungsweise. - Uns fehlt es an 'Religio'. - Hätten wir Rückbindung an jene Ebene des Seins, die nicht nur alles Leben trägt, sondern das Leben selber ist, es wäre kaum auszuhalten, weil wir uns so vor lauter Herzensfreude ständig schütteln müßten und wir gar nicht mehr wüßten, was wir mit dem schönen lieben langen Tag anfangen sollten, nachdem dieser ganze Irrsinn von uns gewichen ist.

Gibt da im Netz frei verfügbar ein ein wenig bemühtes Filmchen, aber nicht desto trotz: 'Der grüne Planet' - Hat hier und da Längen, bringt unsere geistige Armut aber dennoch sehr gut auf den Punkt.

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Der eloquente Gregor kann zwar schöne Reden halten hat aber leider keine Ahnung von den Realitäten als Malocher.

Seit Jahren wird der Gürtel enger geschnallt. Die Arbeitslosenversicherung wurde enteignet, stattdessen gibts jetzt nach einem Jahr Sozialhilfe für alle. Die Renten werden gekürzt, das Renteneintrittsalter höhergesetzt. Angeblich weil das Geld fehlt. Beim Zahnarzt zahlt die Kasse nur notdürftiges Geflicke, jeder weitere Handgriff muß aus eigener Tasche bezahlt werden.

Und nun kommen Leute ins Land die überhaupt keinen Bezug zu diesem Staat und dessen Einwohnern haben. Plötzlich gibts das leistungslose Grundeinkommen. Aber nur dür die. Und plötzlich gibt es kostenlosen Wohnraum. Aber auch nur für die. Und keinerlei Sanktionen bei Fehlverhalten, anders als bei H4.

Da reibt sich der Michl die Augen und fragt sich 'was soll das??'. Und wenn nur eine Partei das thematisiert...

Natürlich kommt jetzt die spannende Frage ...aber warum nicht die Linke!!1!. Warum? Der track record der Linken ist jämmerlich. In jeder Regierung die sie stellten bzw mitbeteiligt waren haben sie sich nicht vom Rest unterschieden. Schwafelsoziologen, die von Enteignung labern können nur andere Schwafelsoziologen toll finden. Der Rest wendet sich angewidert ab.

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Ihre Theorie hat zumindest auf Sachsen bezogen einen kleinen Schönheitsfehler: Die AfD mag zwar stärkste Partei vor der CDU geworden sein, aber die Linke ist immer noch sehr stark und liegt hier noch deutlich vor der SPD.
Der Rest Ihrer Theorie ist auch nicht unbedingt durchdacht, um es mal höflich zu formulieren.

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Sorry pudelfriseur - aber Ihre Darstellung ist die Lebenslüge der Linken. Nicht nur hier, auch in den USA oder Grossbritannien.

Nach der wäre die AfD am Ende, wenn nur flächendeckend alle Sozialleistungen um 50% angehoben würden.

Nur sagen mir praktisch alle demographischen Daten, die zu Trumpwählern, Brexiteers und AfD-Wählern erhoben wurden, dass es zumindest nicht sehr wahrscheinlich ist, dass diese Lösung funktioniert. Es ist - sehr - viel wahrscheinlicher, dass es sich um einen Kulturkampf handelt, der von den Linken nur verloren werden kann, wenn sie ihn einseitig als ökonomisches Problem behandeln.

Nur ein Indiz dafür ist das Abschneiden der Schwedendemokraten (AfD-Gegenstück) im Herzland der Sozialdemokratie der Welt, Schweden. Dort sind sowohl die Steuern für Besserverdienende und Reiche deutlich höher als hier, als auch die Sozialleistungsbetreuung insgesamt.

Gruss,
Thorsten Haupts

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@thorha
Das mag sein. ich hab keine Nazis im Bekanntenkreis. Zumindest nicht das was ich als Nazi definieren würde.
Die Linke hat genug Lebenslügen. Das Perfide an der Merkel ist ja daß sie einige der Utopien der Linken einfach so verwirklicht hat. Strom kommt aus der Steckdose, Ehe für Alle und no border no nations. Nun sieht man live und in Farbe wie die Folgen so sind und bekommt herzlichst wenig Lust auf weiteres.

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Einen Kulturkampf haben Linksliberale und Linksradikale nicht nur mit Nazis auszufechten.

Ich persönlich glaube ziemlich sicher, wenn die liberalen Zeitungen mal zusammenfassend ausspucken würden, wie ihre ideale, antirassistische, feministische und anti-nationale Gesellschaft aussähe, könnten sie diesen Kampf mit der Hälfte der Bevölkerung ausfechten. Mindestens. Es wird schon einen Grund haben, warum ich in der ZEIT (nur ein Beispiel) niemals eine ausführliche Darstellung des heutigen antirassistischen, intersektionalen Feminismus gefunden habe, mit Rape Culture, Patriarchat und "Glaube dem Opfer". Vermutlich wären Männer ebenso wie viele Frauen zu Recht nicht begeistert darüber, angeblich mehrheitlich (!) eine Vergewaltigungskultur aktiv zu fördern

Viele Veränderungen der jüngeren Vergangenheit basierten auf gradueller, langsamer, sich über 1 oder 2 Generationen hinziehende Gewöhnung. Weil niemand oder nur sehr wenige offensiv widersprochen haben. Das ist u.a. mit dem Erstarken rechter Gegenöffentlichkeit jetzt gestorben, also müssten die Liberalen und Linken es ausfechten.

Fluch der einmal gewonnenen Hegemonie - das können und wollen sie nicht mehr :-).

Gruss,
Thorsten Haupts

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@booooster:
Das mehrfach gehörte Argument, es ginge einem zwei Jahre nach der Flüchtlingskrise keinen Deut schlechter, erinnert mich an jemanden, der aus dem zehnten Stock gefallen ist und auf Höhe des zweiten Stocks sagt, also mir gehts immer noch gut.

Hat ja auch niemand behauptet, dass das Sozialystem und die Rentenkasse sofort kollabieren, aber es ist nur eine Frage der Zeit, wenn nicht bald gegengesteuert wird. Und auf dem Wohnungmarkt macht sich die Verknappung von bezahlbarem Wohnraum schon heute sehr bemerkbar. Wer davon noch nichts mitbekommen hat, sollte mal seine Privilegien checken.

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@mark:
Es ist gerade die langfristige Perspektive, die mich so erschaudern lässt. Wir sehen ja erst den Anfang. Heute kam im Radio, dass Merkel ganz begeistert von Macrons Plänen ist. Renten, Target – Salden, Geschenke, dass alles dürfen unsere Kinder bezahlen. In Hamburg entspricht die Neuverschuldung der öffentlichen Hand ziemlich genau den Pensionsverpflichtungen.

Wenn meine Kinder schlau sind, dann werden sie auswandern.

Und ganz nebenbei gesagt: es ist natürlich reiner Zufall, dass das einzige echte Ar**hloch in der Klasse meines Sohnes ein türkischer Junge ist. Und ebenso ist es reiner Zufall, Dass alle Eltern beim Elternabend da sind, nur seine nicht.

Man verstehe mich bitte nicht miss, ich habe mit Nigerianern, Kanaren, Pakistani, Indern, Mexikanern, Brasilianern, usw. usf. zusammen gearbeitet. Einige sind enge, persönliche Freunde. Den Schuh Rassismus ziehe ich mir nicht an. Aber ich habe etwas gegen schlechte Manieren, gegen Unwillen zu lernen, und gegen ungerechtfertigte Anspruchshaltung.

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irgendwas mit Nazi als Überschriftsklickhure
Nun fix ein Link auf eine zum Großteil seriöse Zeitung. Dementsprechend ist der Herausgeber aus Sicht der Junta bei weitem nicht hysterisch genug am Plärren:

"Für die Massen, die von der Union zur AfD wanderten, war, das kann man an jeder Straßenecke erfahren, eine von Merkels Entscheidungen jedoch von herausragender Bedeutung: die Öffnung der Grenzen im Herbst 2015. Die Aufgabe der Kontrolle darüber, wer ins Land kommt, wirkt bis heute politisch nach, weil damals nicht nur, aber gerade im bürgerlichen Lager das Grundvertrauen vieler Deutscher in ihren Staat und seine Rechtsordnung erschüttert, wenn nicht zerstört wurde. Die behauptete Alternativlosigkeit der Grenzöffnung und die nachfolgenden Versuche, die Masseneinwanderung als großes Glück sowie die Zweifel daran als großes Übel hinzustellen, treiben bis heute Leute auf die Barrikaden, die mit Deutschtümelei nichts am Hut haben.
Spätere Behauptungen wie jene der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, wonach „eine spezifisch deutsche Kultur (...) jenseits der Sprache schlicht nicht identifizierbar“ sei, schwächten die Überzeugung nicht, im Kanzleramt und anderswo in der großen Koalition seien Leute am Werk, die in der Migration ein Mittel sehen, um auf dem Weg zu jener „anderen Republik“ voranzukommen, von der manche Linke immer noch träumen. Nicht weniger schadete der Eindruck, das politische „Establishment“ habe die Augen verschlossen vor den schon damals absehbaren, jetzt erlebten und noch spätere Generationen belastenden Folgen der unkontrollierten Masseneinwanderung. Am Sonntag erhielten dafür alle Parteien der großen Koalition die Quittung ..."

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Dann ist die Nachricht ja zumindest DA schon mal angekommen. Soweit ich das erkennen kann, in der ZEIT übrigens auch, deren Linksradikalen-Maskottchen Mely zählt nicht.

Kann sich bei anderen Medien also nur noch um Jahre handeln ...

Gruss,
Thorsten Haupts

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Also, ob bei der Zeit
was angekommen ist? Dieser Kommentar sieht nicht danach aus: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-09/afd-bundestagswahl-alexander-gauland-aydan-oezoguz-rassismus-fluechtlinge

"Das Ende der BRD", kleiner geht es nicht.

Aber dass wir seit Jahren massiven Demokratie-Abbau seitens der Regierung haben… Das kommt bei der Zeit nicht vor.

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Das Vertrauen in die Rechtsordnung und der dadurch gewährleistete Schutz von Leib, Leben und Eigentum ist überhaupt das wichtigste Gut in einem Staat. Ich würde das sogar auf der Bedürfnisskala der Menschen noch vor "Demokratie" einordnen.
Mit undemokratischen Verhältnissen kann man meist recht gut leben, aber wenn ich nicht sicher sein kann, dass im Verkehr Rechts vor Links gilt, oder Straftaten geahndet werden, oder Dinge die "so" vereinbart waren, auch "so" durchgeführt werden und nicht "andersrum".
Ja, mir ist bewusst, dass das ein fauler Tausch ist - Freiheit gegen Repression ist nicht erstrebenswert.

Warum man aber immer gleich denkt, dass Freiheit und Rechtssicherheit einander ausschließen müssen, hab ich nicht wirklich verstanden. DAS wäre doch die Utopie, die man anstreben sollte - auch wenn Thorha da jetzt gleich wieder abgeklärt-desillusioniert dazwischenfahren wird.

Mir gefällt diese Utopie aber deutlich besser als die einer faulen Schnorrergesellschaft voll von sich-nicht-Anstrengenden, wie sie den BGE Propagandisten vorschwebt. Dass sie damit die Institutionalisierung von Brot und Spielen unter Preisgabe der politischen Teilhabe fordern, verstehen sie ja nicht.

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Aber ja doch.

Jeder Trottel, der einen Staat ruinieren will, muss nur das Grundvertrauen der Bürger in innere und äussere Sicherheit beschädigen. Und er bekommt, was er wollte. Das zieht sich als eines der Grundmuster durch die gesamte menschliche Geschichte. Es ist das Urmotiv, aus dem heraus Staaten überhaupt entstanden sind, weit vor Demokratie oder Sozialstaat.

Deshalb wirkt 2015 so lange nach.

Gruss,
Thorsten Haupts

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@greenbowlerhat
Das mit dem BGE ist so eine mehrschneidige Sache.

Man kann die Fragestellung natürlich sehr leicht auf eine faule Schnorrergesellschaft reduzieren und ein Großteil der BGE-Bezieher wird sich dann wohl tatsächlich jeden Tag mit einer Tüte Chips in der Hand aufs Sofa setzen und all diese tollen Fernsehsendungen schauen, die so unglaublich zuträglich der geistigen Gesundheit sind.

Auf der anderen Seite stellt sich aber neben dem Problem bereits jetzt und eigentlich längst überfällig und mehr als dringlich die Frage nach der völlig leistungsübersteigerten Schnorrergesellschaft, die in allen Bereichen der Preistreiber Nummer eins ist, die einfach alles und jeden korrumpiert, die Menschen in geldgeile Zombies verwandelt, den Ressourcenverbrauch ins Unermeßliche steigert, die Staaten aushöhlt, die verbliebenen Rechtsschaffenen immer mehr ihrer Freiheiten beraubt, das Gros der von der Hand in den Mund Lebenden versklavt und wie Stefan Georges 'Widerchrist' versteht 'Die kunst ohne roden und säen und baun
Zu saugen gespeicherte kräfte'.

Georges Gedicht ist von 1907 und all die Idioten, die es heute zu interpretieren versuchen, sehen es als große Vorausschau auf die Nazidiktatur und Hitler.

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@traumstreuner: mein Bild von den Menschen ist so - die meisten werden den bequemen Weg wählen.

Ob die "Leistungsgesellschaft" wirklich das Problem ist? Eine Leistungsgesellschaft würde den Wettbewerb fördern und fordern, für eine Auslese sorgen und den Besten belohnen.
Tatsächlich ist aber zu beobachten, dass die mit dem meisten Geld, oder dem dreistesten Verhalten die Belohnungen erhalten. Oder es wird über Quoten, Standardabsenkung und ein generell konfliktvermeidendes Verhalten vieler Institutionen bzw. Organisationen und der Menschen darin Wettbewerb und Leistung verhindert bzw. "ausgeglichen", also in jeder Hinsicht frustriert. Nichtdurchsetzung von Regeln, ungleiche Rechtsdurchsetzung, und unverständliche Regeln tun das Übrige.

Ich habe daher immer mehr den Eindruck, es gibt in der Breite gar keine wirkliche "Leistungsgesellschaft" mehr und die Abkehr ist längst erfolgt. Viele haben sich vom Leistungsprinzip, oder dem "Aufstieg" als Antreiber ihres Handelns, verabschiedet. Erst mal zu Penny, dann aufs KIK-Sofa und die letzte Bohlenmusiksendung geguckt ist auch viel bequemer.

Ich will nicht so weit gehen wie Danisch, der propagiert, 80% aller Jobs seien überflüssige Bullshit-jobs und die anderen 20% würden alle durchfüttern. Aber es gibt in der Tat viele Positionen und Pöstchen, bei denen ich den Nutzen für zweifelhaft halte - angefangen vom wuchernden Beauftragten-Wesen bis hin zum riesigen Bundestag mit dank Wahlgesetzänderung viel zu vielen Abgeordneten.

Die Lösung besteht m.E. nicht in der Abkehr vom Leistungsprinzip. Wer nicht mehr um der Leistung willen wächst oder strebt, der steht still, und Stillstand ist zumindest mittelfristig Tod. Der Mensch muss streben und ein Ziel haben, eine Aufgabe, die ihn fordert, sonst ist es bald mit ihm vorbei.
Die Herausforderung ist m.E. wie man mit den Folgen von Automatisierung und Computerisierung umgeht und für eine gesellschaftliche Teilhabe sorgt. Es darf nicht sein, dass die Gesellschaft sich spaltet in Amazon Kurierfahrer und Foodora-Radler einerseits, und ein paar Spezialisten andererseits, und dazwischen alle möglichen Leute in prekären Verhältnissen ängstlich vor sich hinvegetieren. Und da aus KIK-Sofasitzern nicht plötzlich Musiker, Künstler oder Autoren werden, nur weil das BGE es weiter ermöglicht, erstmal zu Penny zu gehen und dann Dosenbiertrinkend den Bohlen zu sehen, ist meine mürrisch-deprimierende These.

Wir sind saturiert. Es fehlt uns nicht an Nahrung, Dach überm Kopf, Unterhaltung, und dank Internetpornos kommt man auch ohne echten Sex aus. Wir können uns dank Amazon und Foodora weitgehend von den anderen Menschen entkoppeln und in unserer blase leben. Das ist aber keine Utopie. Wo soll es hingehen, wenn alle satt sind und befriedigt? Daran scheitert es.
Und natürlich fehlt es und auch am Führungspersonal. Manager von Unternehmen werden deshalb gut bezahlt, weil sie genau dies leisten - Strategien finden, Ziele finden, Ziele anstreben. Die Evil Clown Truppe in Berlin leistet das nicht.

Wohlgemerkt, jeder kann und soll das für sich herausfinden, wie die eigene Utopie aussehen soll. Aber gesamtgesellschaftlich braucht es jemand, der die Schnittmenge findet, der die Leute abholt und anführt. Und das ist mit dieser Politikerkaste von heute nicht zu leisten.

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greenbowlerhat, zwei durchaus ernstgemeinte Frage:

1) Woher genau sollen in einer Medien-Konsensdemokratie Leute mit echten Führungsqualitäten kommen?

2) Wenn man sich die Vor- und Nachteile des Sptzenpolitikerjobs genau ansieht - warum würde jemand mit deutlich überdurchschnittlichen Fähigkeiten sich diesen Job überhaupt antun wollen? Die Wirtschaft zahlt besser, die Wissenschaft ist weit ruhiger, beide sind selbst in Spitzenpositionen freundlicher zu Privatleben und Privatsphäre?

Gruss,
Thorsten Haupts

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@greenbowlerhat / Sancta simplicitas!
In meiner spät nachgeholten Jugend-Wissensdurst-Phase habe ich einmal von einem alten Schulfreund die ersten 3 Bände von Douglas Adams 'per Anhalter durch die Galxis' geschenkt bekommen, er meinte, ich müßte die Bücher unbedinkt lesen, da sie mit anderen Worten genau das beschreiben würden, was ich seinerzeit so den ganzen Tag vor mir hin philosophierte...

Ihr Herr Danisch spielt in ihnen auch eine gewisse Rolle: In einer fernen Galaxi stellt die Oberschicht die völlige Überflüssigkeit des Dienstleistungswasserkopfes fest, amputiert diesen, versetzt ihn in einen kollektiven Tiefkühlschlaf und schickt all die überflüssigen Menschen mit einem Raumtransporter auf Kollisionskurs mit einem kleinen, unbedeutenden blauen Planeten, irgendwo am Rande einer Galaxis...

Vor dem Zusammenprall kommen irgendwie auch jene beiden Anhalter auf diesen Frachter, von deren Erlebnissen die Buchreihe vornehmlich handelt, und landen schließlich auf dieser prähistorischen Erde in irgendeinem Sumpf. - Nach ein paar Tagen wird ihnen das Elend all dieser Mittelmäßigen zuviel und sie begeben sich auf Wanderschaft über diesen wundervollen Planeten (dessen Landschaftsplanungsbüro sie in einem ihrer vorhergehenden Abenteuer kennengelernt hatten) und begeben sich auf Entdeckungsreise...

Nach einem guten Jahr kommen sie zurück an den Ort der intergalaktischen Strandung, das Elend ist mittlerweile eher größer denn geringer geworden und die beiden Helden fragen die Menschen, was sie nur das ganze Jahr über gemacht hätten: 'Ihr habt ja noch nicht einmal das Rad erfunden!' - Antwort einer der nur noch in Lumpen gewickelten Gestrandeten: 'Du Schlaumeier, sag uns doch bitte erst einmal, welche Farbe es haben soll...'

Die Menschheit auf dem Ursprungsplaneten wird aber ohne ihre Mittelmäßigen auch nicht glücklich: da sie alle Telefondesinfizierer mit auf die Erde 'entsorgt' hatten, rafft eine übertragbare Krankheit sie alle dahin...


Aber zurück zu Danisch: All diese überflüssigen Jobs fressen Ressourcen, produzieren Co2, ihre Abschaffung ist meines Erachtens alternativloser als die Abschaffung des Diesels. - Aber wenn weniger Handlungsreisende 40.000 Km und mehr im Jahr von Ziel zu Ziel irgendwelcher Scheinziele rasen, dann spart das auch mächtig viel Diesel-Kraftstoff.

Nur, da stimme ich Ihnen zu, ich sehe das ja auch jeden morgen im Spiegel: Wir wählen den vermeintlich bequemeren Weg, obwohl wir auch wissen, der Don wird das bezeugen, daß es keine wirklich bequemen Wege hinauf auf die einsamen Passhöhen gibt. (Wenn doch, sind sie selten einsam und das Gefühl dort oben ist auch ohne eigenen Aufstieg deutlich weniger erhaben...)

Houellebecq Unterwerfung habe ich mir noch nicht angetan, ich habe so meine Schwierigkeiten mit dem Autor, es reicht daß ich seinerzeit seine Elementarteilchen, die Kampfzone und einen Lyrikband mir angetan habe, aber was ich über seine Vision hörte, vielleicht zeigt sie uns einen Weg auf, heraus aus unserer saturierten Erstarrung.

Es ist ein Thema das seit nunmehr ziemlich genau 20 Jahren in mir wirkt, aktuell beschäftigt es mich wieder sehr, vielleicht sollte ich es endlich einmal 'rund' und in einem Stück und nicht nur fragmentarisch zu Papier bringen, erst die Tage hatte ich es irgendwo hier in einem meiner Kommentare davon, erst heute Nachmittag mit einem gutsituierten Herrn am Telefon:

Uns mangelt es an Religio, Rückbindung an den Urgrund, die Basis allen Lebens. - Unsere Wissenschaft hat diesen Urgrund, so meine Überzeugung schon hinreichend genug beschrieben, 'panta rhei' gilt immer noch, aber wir fühlen es in seiner tiefsten Tiefe nicht mehr. - Unser Kopf kann es noch denken, aber uns fehlt das mystische Erleben.

Ob der Islam vermag seinen Gläubigen dies zu vermitteln, wissen wir nicht. - Wir haben auch nicht den Funken eines Schimmers, was geschieht, wenn 1 Millonen Menschenseelen gemeinsam auf Pilgerfahrt gehen, in Leichentücher eingehüllt, um gemeinsam zu beten, daß Allah sie zu sich nehmen möge.

Wir können nicht einmal mehr ermessen, selbst unsere östlichen Brüder nicht, was '89 in den Kirchen und auf den Straßen Ostdeutschlands geschehen ist, welche Kraft seinerzeit auf die sich nach dem Neuen Sehnenden herniederkam und ihnen einen Weg in Richtung Freiheit schenkte.

Schon gar nicht könne wir ermessen, was in den Jahren '33 bis '39 in 'Diesland' geschah. - Solange wir nicht mit den Schattenseiten dieser Zeit fertig werden, sie vorurteils zu betrachten vermögen, ohne sie wieder und wieder benennen zu müssen (sie sind doch längst benannt!) gleich einem Demenzkranken, dem nichts anderes mehr einfällt als dieser eine Gedankengang, solange das so ist, werden wir nie die Fähigkeit haben, unseren Blick auch einmal in Richtung dieser Sonne zu wenden, die Deutschgläubigen wie Juden, wie Buddhisten, wie Christen, wie Moslems gleichermaßen scheint.

Wir vermögen es, Atome zu spalten und gleißendes Licht und Elend über die ganze Welt zu schmeißen, aber wir vermögen es nicht, diesen kleinen Seelenfunken in uns auflodern zu lassen zu einem großen, göttlichen Feuer.

Ein Bekannter von mir ist nach Burma gegangen, über 2 Jahre lernte er dort, seinen Geist zu konzentrieren. - Als wir uns das letzte Mal trafen, erzählte er mir von seinem mal äußerst komplentativen und häufig auch sehr geschäftigen Mönchsleben.

Wenn der Geist lernt in sich zu ruhen, ganz in sich zu ruhen, ist da nicht Tod, so wie Sie denken, der absolute Stillstand ist der Träger der Totalität des Lebens (ähnlichem einem Supraleiter), oder wie Meister Joshua im Evangelium des zweifelnden Jüngers Thomas darlegt: Das Zeichen des himmlischen Vaters an uns ist in einem: Ruhe und Bewegung. - Und weiter sagt er, daß wir von jenem nahfernen Ort kämen, an dem das Licht aus sich selbst heraus ist, jenes Licht, das sich dann in unserem Bilde manifestierte...

Jener Freund sagt, daß man diese Rückbindung an jenen Ort, jenes Licht, wiedergewinnen könne. - Jener Freund lebt nur noch von dem, was die Menschen ihm schenken, das letzte, was ich von ihm hörte, ist, daß er eine Stiftung gegründet hat, die sich um bedürftige Kinder in Burma kümmert. - Jener Freund lebt nicht mehr für Geld sondern aus dem Herzen.

Der Weg zu einer neuen, gesellschaftlichen Vision ist vielleicht gar nicht so weit, wie wir zumeist denken. - Verzicht ist kein Verzicht mehr, wenn wir durch ihn Ballast abwerfen und etwas, das wirklich wertvoller als Gold ist, gewinnen.

Die durch Martin Luther seinerzeit angestoßene Re-Formation blieb unvollendet, weder der eine noch der andere Teil der gespaltenen Christenheit vermag die Menschen zu führen zur Kommunion mit jener Tiefe, die HIER ist, JETZT.

500 Jahre Refomation und wir streiten noch immer darüber, welche Farbe das Rad, wenn wir es denn einmal bauen sollten, bekommen soll.

'O sancta simplicitas!'

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Wir hatten es damit schon mal. Das Problem ist er- und bekannt und eine einfache Lösung nicht in Sicht.

Dennoch: ich glaube, es fehlt vor allem an Entwürfen für ein "so sollte es sein, da wollen wir hin". An Richtung. Weil die Zeiten, in denen uns die (später meist nur empfundene) Not die Richtung vorgab, sind vorbei. Einst wollte man einen Fernseher. Heute ist es der Aufreger, dass mein Fernseher alle paar Monate "veraltet" ist, weil Standard X nicht unterstützt wird, der dann aber selber nach ein paar Monaten von "X+", der Variante "X plus" und dann von "Y" abgelöst wird, die dann wieder unterschiedliche Stecker haben.

Ich glaube auch durchaus, dass es Idealisten gibt. Die nicht von finanziellen Interessen getrieben werden. Die sich aber, angesichts der Vielzahl der bestenfalls mediokren Figuren in der Branche, nicht durchsetzen können oder sich irgendwann angeekelt abwenden.

Ich komm wieder auf Wagenknecht zurück - weil mir bei den anderen Parteien keine(r) einfällt. Die entwirft was, und ich nehme ihr ab, dass sie ehrlich dran interessiert ist. Gut, inhaltlich kann man über vieles streiten, aber sie könnte eben auch eine angepasste unauffällige Abgeordnete sein, Geld einstreichen und ein Pöstchen hier und da haben.

Es is a kreiz, oder so ähnlich.

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@greenbowlerhat / kurzer Nachtrag
Hier bei uns in Heidelberg hat es eine Universität, die 'dem lebendigen Geiste' gewidmet ist, tatsächlich aber nur den 'in Buchstaben gepressten Geist' verwaltet. - Auch sind ihre Gelehrten allesamt auf Pfaden unterwegs, die von der eigentlichen 'Universitas' wegführen. - Zuweilen schicken sie Kunde zurück an den Senat, doch auf ihren Irrfahrten haben sich ihre Dialekte derart gewandelt, daß sie einander kaum mehr verstehen. - So redet der eine Bote von Bits and Bytes, ein anderer von Atomen, Neutrinos, Quanten und Wellen, und wieder ein anderer von Meme oder genetischen Codes...

Hier bei uns in der Region Heidelberg gibt es Menschen, die zu sehr viel Geld gekommen sind und gerne stiften. - Golfplätze sind entstanden, Fußballstadien, eine Mehrzweckarena, Krankenhäuser/Krebsforschungszentren - und jüngst sogar 19 alla hopp! Anlagen, allein diese mit einem Stiftungsvolumen von 45 Millionen Euro.

Hier bei uns in Heidelberg mangelt es wie an allen westlichen Universität an einer Fakultät, die keine andere Aufgabe hat, als sich ihrer selbst zu besinnen, die Universitas zu erkennen, die Religio wiederherzustellen.

Mir sind zwar private Trägervereine bekannt, die sich solch einer Aufgabe verschrieben haben, doch sind diese zumeist in ihrer Ausrichtung sehr festgelegt, nicht 'frei' im Sinne der Universitas forschend.

Ein 'Campus' für etwa 100 Studenten würde in seiner Entstehung etwa 6 Millionen Euro kosten. - 6 Millionen Euro, der Preis für den Grundstein zur Errichtung Kastaliens.

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@greenbowlerhat:
Dennoch: ich glaube, es fehlt vor allem an Entwürfen für ein "so sollte es sein, da wollen wir hin". An Richtung.

Ganz sicher. Deswegen verliert die Linke europaweit auf breiter Front seit einem Jahrzehnt. Und speziell in der Zuwanderungsfrage - Schadensbegrenzung (es wird schon nicht so schlimm) statt einer Hoffnung führt nirgendwohin.

Ich glaube auch durchaus, dass es Idealisten gibt. Die nicht von finanziellen Interessen getrieben werden.

Oh ganz sicher. Aber das bedeutet erstens nicht, dass sie besser als der Durchschnitt sind. Zweitens sind Orte des Kampfes um Macht nicht anziehend für Idealisten - Nichtregierungsorganisationen sind für die eine weit attraktivere Spielwiese. Und drittens ist es ziemlich schwierig, Idealismus aufrechtzuerhalten, während man sich die Regeln von Macht- und Aufstiegsspielchen aneignet. Was man muss, um nicht unterzugehen.

Einer der selten thematisierten Nachteile des Übergangs von Adels- zu demokratischen Regierungsformen ist die simple Tatsache, dass sich Teile des Adels durch Herkunft und Erziehung verpflichtet fühlten, während man eine solche Verpflichtung in einer modernen Demokratie nicht einmal mehr aus anerkannten Grundsätzen herleiten könnte.

Und dem folgend zieht die Masse der wirklich Fähigen die bequemeren und anziehenderen Pfade vor. Wir haben keine anerkannten ethischen Grundsätze mehr, um dieses Verhalten zu bemängeln.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Das ist witzig - einen Absatz zum Adel/Feudalismus hatte ich auch angefangen und dann gelöscht.

Herkunft und Erziehung oder "ethische Grundsätze", mithin die ungeschriebenen Regeln, die das Handeln einzelner aber auch von Gruppen leiten, im Weitesten Sinne Moral, waren alle nie billig zu haben.

Und wurden und werden immer öfter durch billiges geschriebenes Recht substituiert. Denn ein Gesetz ist der Billigheimer im Vergleich zur Moral: relativ schnell hingeschrieben, im Gesetzgebungsverfahren was von "fast kein Implementierungsaufwand" gelogen, den Behörden dann zur Ausführung hingeworfen. Da haben Sie ein Gesetz.

Moral, die persönliches Handeln leitet, ist schnell kaputt aber um so schwerer herstellbar. Schon die persönliche Verhaltensänderung ist schwer genug, wie sicherlich alle bestätigen können, die eine Sucht oder sonst ein nachteiliges Verhalten überwunden haben oder - wie häufig - daran gescheitert sind.

Aber, auch wenn denn nur intrigante Macht-motivierte Volks-Verweser am Start sind, soll man deshalb aufgeben, etwas besseres zu verlangen? Ich will das nicht, auch wenn ich mich manchmal wie eines der beiden Muppets auf dem Balkon fühle.

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Ha, ha, ha ... es heisst halt : Augen auf bei der Wahl des Wohnorts. Hier in der Zivilisation (NRW) habe ich es nur 600 m zum Krönungsort römisch-deutscher Könige ( okay, okay nur bis 1531 ) - und kann trotzdem die Gartentür den ganzen Tag auflassen ohne das etwas passiert.

Glück auf!

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Meerbusch ist vergleichweise auch noch eine Insel der Seligen, aber seien wir doch ehrlich: Erhebliche Teile von NRW hat man anscheinend verloren gegeben. Da brauche ich noch nicht mal nach Duisburg zu gucken, das Elend fängt schon in Krefeld an.

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Aachen
Zu seinen glanzvollen Zeiten hatte Aachen, wenn ich das gerade richtig gesehen habe, etwa 18.000 Einwohner, heute 240.000, eine Einwohnerzahl jenseits meiner Vorstellungskraft, jenseits der Kraft, mir vorstellen zu können, daß dies das pure Paradies auf Erden sein soll.

Auch hörte ich davon, daß man in Aachen schon einmal damit begonnen hat, Jod-Tabletten zu verteilen, für den Fall des hoffentlich niemals eintreten Falles.

Kein Glück, über das nicht jenes Schwert hängt am seidenen Faden...

Aber was soll ich sagen: Beschaulicher kleiner Ort an der badischen Bergstraße, den Odenwald im Rücken, bis Heidelberg ein Katzensprung, bis Biblis etwa 35 Km, bis Philippsburg nur unwesentlich weiter und bis zum atomaren Erstschlagsziel Ramstein auch nur 85...

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September siebzehn im Rheineland
ein Türl im Garten offen stand.

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@traumstreuner, Mittwoch, 27. September 2017, 23:31
Bei den von Ihnen angesprochenen Spendern handelt es sich um einen der SAP-Gründer.
Mich befremdet es sehr, dass Jemand der sich der Religo verpflichtet sieht, den Bau von Krankenhäusern (meines Wissens eine Kinderstation) und holla-hopp-Anlagen die sich bei den Kindern größter Beliebtheit in der Region erfreuen und diese zu körperlicher Bewegung animieren, kritisiert.

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Befremden
Sie haben es nicht verstanden.

Die Spielplätze sind wunderschön und sicherlich ein sehr viel wertvolleres Geschenk an die Region als die beiden Fußballstadien und die SAP-Arena.

Aber wie sehr die Basis für die wirkliche Annahme solcher Geschenke in der Gesellschaft fehlt, zeigt allein der Umstand, mit welchem Aufwand mittlerweile die Gemeinden diese Anlagen schützen müssen. Das zu sehen, tut sicherlich nicht nur Ihnen und mir, sondern in höchstem Maße auch dem Spender weh.

Die Aufzählung sollte mehr ein Beleg dafür sein, wie gesegnet die Region mit Menschen und Bereitschaft sind, dem Gemeinwesen einen Teil ihres Erfolges zurückzugeben.

Welcher Segen hingegen über unsere Zeit käme, wenn sich aus der Mitte unserer Gesellschaft heraus wieder ein Zugang zum transpersonalen Raum eröffnen würde und nicht nur an ihren Rändern, das ist vermutlich für Menschen, denen noch nie die Gnade zuteil wurde, in diesen transpersonalen Raum einzutreten, nur äußerst schwer verständlich.

Und so pickt man sich aus einem Beitrag, der mit Liebe zu einer Vision geschrieben ist, natürlicherweise die Kritikpunkte heraus.

Lassen wir die Kinder spielen, spielen wir gemeinsam mit ihnen, aber beschenken wir uns und unseren Geist auch mit jenem wundervollen Spiel der Freiheit.

Denk/Freiheit ist zunächst einmal die Freiheit vom Denken, Denk/Freiheit ist nicht dieser Zwang zur Reaktion, dem wir alle mal mehr, mal weniger unterliegen.

Und natürlich können wir in Krankheit Millionen und Abermillionen investieren (ich dachte da eher an das DKFZ und ähnliche), natürlich können wir versuchen mit immensen Aufwendungen das Zwangsläufige um Monate, vielleicht sogar Jahre nach hinten zu verschieben, natürlich ist es uns überlassen, mit dem technisch nur irgendwie Möglichen gegen Krankheiten zu kämpfen.

Wir könnten aber auch versuchen, viel mehr unsere Aufmerksamkeit zu lenken auf Gesundheit.

In meiner Jugend gab es in meiner Familie zwei sehr ähnliche Krebsgeschichten. - Opa hatte Darmkrebs und wurde x-mal operiert und zum Ende hin regelrecht hingemetzelt, sein Leben drehte sich nur noch um die Krankheit, jeder neue Arzt machte ihm neue Hoffnungen, das ging sogar so weit, daß einer ihm riet, sein Schwiegersohn solle doch für eine Sonderbehandlung Haus und Hof belasten... - Mein Opa starb geistig völlig unvorbereitet, elendig, seine letzten Lebensmomente waren voller Angst und Panik.

Als mein Großvater das erste Mal operiert wurde, sagte die Mutter meines Vaters zu ihm: 'Ich glaube, das habe ich auch.' - Sie ging erst zum Arzt, als ihre Beschwerden zu groß wurden. - Eine OP, gleich Stoma. - Hernach wandte sich meine Großmutter mit ihrer schneiderlichen Tapferkeit und bäuerlichen Schläue dem ihr verbleibenden Leben zu, sie nahm Abschied von der Welt, von uns wie von jedem Baum in ihrem Garten und sie kam an einen Punkt, an dem sie bereit war, einfach bereit war.

Ich sehe sie und ihr Wesen auf jedem Retreat, das ich mache, als eines der leuchtendsten Bilder meines Lebens vor mir stehen. - Und immer, wenn ich es versuche, mit dem Herzen zu greifen, rührt mich seine Schönheit zutiefst.

Was für den Einzelnen gilt, gilt auch für das Kollektiv. - Der eine Weg führt himmelwärts, er mag der vermeintlich beschwerlichere sein, der andere führt hinab in kühle, verschattete Täler.

Die Wege und Straßen 'hinab' sind hierzulande sehr gut, sehr viel besser als anderswo, ausgebaut, doch außer den 'Alpenvereinen' kümmert sich niemand um die mitunter recht gefährlichen Wege in 'jene Höhen'.

Ich redete von einem Raum für ein gesellschaftliches Experiment an dem ältesten Wissensstandort dieses Landes (und im universitären Umfeld der Stadt hätte es auch Menschen, die ein solches Projekt fachkundig begleiten könnten, aber das würde führen zu einer anderen Geschichte...).

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Kleiner Nachtrag
Ein weiterer Beleg dafür, wie großzügig die Spendengelder in unseren Breiten fließen:

https://www.rnz.de/nachrichten/sinsheim_artikel,-klima-erlebniszentrum-sinsheim-was-dietmar-hopp-mit-30-millionen-euro-fuer-das-klima-tut-_arid,307343.html

Aber für die Notwendigkeit das Klima zu schützen ist ja auch das Bewußtsein hinreichend geschärft, auch wenn es an der Umsetzung der hehren Ziele doch sehr hapert und vieles eher kontraproduktiv ist bzw. eher ein verstecktes Konjunktur- als ein Klimaschutzprogramm.

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Lass den DAX mal wieder auf 8.000 Punkte abschmieren, dann wird es schnell vorbei sein mit der Selbstzufriedenheit der Sesselfurzer in Berlin.

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