Kein Rad mehr, nur Bremsen

Manche denken, dass ich ohne Verstand und Bodenhaftung Räder kaufe. Das ist natürlich falsch, davon kann gar nicht die Rede sein, oft ist es sogar so, dass ich quasi Geld zu einer besseren Bank trage. Wie zum Beispiel mit diesem Merida, das quasi ein verkapptes Specialized ist, weil Merida damals die teure Marke nicht nur de facto baute, sondern auch einen grossen Anteil an Specialized besass. Im Kern ist das hier eine Art vollgefederter Stumpjumper, nur halt mit Meridaaufdruck. Und, nachdem ich Scheibenbremsen nicht mag, noch mit mechanischen V-Bremsen.



Verkauft wurde es von einem Nachbarn am Tegernsee und für einen Preis, den andere in einen einzigen Flaschenhalter investieren. Da kann man nichts falsch machen, sogar mit einem gebrochenen Rahmen könnte man aus den verbliebenen Teilen mehr herausholen. Der Nachteil an diesem Rad: Es ist halt das Einsteigermodell der Serie. Der Rahmen, das teure Herzstück, ist innerhalb der Serie immer gleich gewesen. Die Preisstufen entstanden durch die Komponenten, und da wurde an einigen Stellen gespart. Vor allem bei der Kurbel und den Bremsen.



Bei der Kurbel ist es egal, die ist, zusammen mit den Kettenblättern, ohnehin ein früher oder später auszuwechselndes Verschleissteil, und dieses Rad soll vor allem im Winter laufen: Da ist die Oberfläche der Kurbel nicht so wichtig. Bei den Bremsen ist es eine andere Sache: Die sind sicherheitsrelevant. Der Vorbesitzer hat schon die Aussenhüllen gegen teure Jagwirehüllen ersetzt, aber wie es nun mal so ist: Wirklich gut sind die Hausmarkenbremsen trotzdem nicht. Deshalb habe ich geplant, sie den Winter über runterzufahren und so lange nach Alternativen zu suchen. Das sind halt so die Kompromisse, wenn man einen wirklich guten Rahmen fast geschenkt bekommt: Neue Bremsen in der passenden Qualität kosten gleich mal so viel wie das ganze Rad.



Deshalb schaue ich gern bei den gebrauchten Schrotträdern, ob da nicht vielleicht verwertbare Teile auftauchen, und letzthin, siehe da, tauchte bei der Anlieferung des Vertrauens genau das auf, was ich brauchte. Bremsen der Serie Deore 9-fach, aus der schon Schaltung und Naben meines Merida stammen. Die Bremsen sind in einem fast neuen Zustand, denn sie sind Gegenstand der Verbastelei eines Altrades, das dadurch nicht unbedingt besser wurde: Die Cantileversockel alter Räder sind meistens nicht auf die Kräfte ausgelegt, die durch V-Bremsen auf den Rahmen wirken. Also wurde das Rad zwar für die Benutzung durch einen alten Herrn mit hohem Vorbau und weichem Sattel umgebaut, aber kaum mehr benutzt.



Gleichzeitig wurden auch die Bremshebel erneuert, was ganz wunderbar ist, denn auch an meinem Merida sind die Bremshebel eher schlecht, und sollten auch runter. Somit ist da also genau die Bremse im Schrott gelandet, die ich suche. Dafür braucht kein Chinese in einem Aluwerk Strom aus Kohlekraftwerken in die Schmelze einleiten, und das fertige Teil um die halbe Welt schippern. So mag ich das. Und nun gibt es zwei Optionen: Ich schraube die Bremse ab, zahle 20 Euro, und verbaue sie bei mir.



Oder sich sage meinem Händler: Ich nehme für 10 Euro mehr gleich das ganze Rad mit all dem Restaurierungsaufwand, den ihr da gar nicht hineinstecken könnt, denn es ist wirklich viel, und verschaffe dem Rad eine bessere Zukunft als das Verschrotten als Bahnhofsgurke. Ich nehme die Bremse für das Merida, und baue aus meinem Fundus wieder die Bremse, den Lenker, den Vorbau, den Sattel, die Laufräder, die Kurbel hin, die an dieses Rad gehören. Und ich mache daraus wieder das, was es einmal war: Das 1991 noch 3300 DM teure Longus High Tech Spitzenmodell, eines der frühen Alu-MTBs mit Schweissnähten wie aus einem Guss. Es dauert sicher einen Tag, bis das gute Stück wieder richtig gut ist, und in altem Glanz erstrahlt. Ich kann sogar die linke Seite der Kurbel für ein anderes Rad brauchen, an dem die Kurbel gebrochen ist. Ich kaufe also kein weiteres Rad.



Ich kaufe die Lösung für zwei Probleme. Dabei bleibt halt noch eine Radruine übrig, die ich mit Hausmitteln aber wieder herrichten kann.Gekostet hat es dann im Ergebnis also nichts. Und wenn ich fertig bin, ist diese unsere Welt wieder ein klein wenig besser geworden, denn ein rettbares Rad endet nicht früher oder später im Container, sondern lebt neu auf. Sicher, ich habe dann ein Rad mehr, aber ich habe letzte Woche auch ein anderes Rad an einen Liebhaber weitergereicht. Für mich ist die Welt damit dann wieder im Lot, das Merida hat gute Bremsen, das Centurion hat die gute Kurbel, und das Longus wird funkeln und gleissen

Samstag, 7. Dezember 2019, 11:35, von donalphons | |comment

 
Die Schweißnähte beim Longus sahen nicht schön aus. Was sie hier sehen sind geschliffene Nähte. Kann man machen, sieht hypsch aus aber die Gefahr daß man zuviel abträgt und der Rahmen einreißt ist sehr hoch. Sieht man auch daran daß es wenig Exemplare mit viel Kilometer aus der Epoche gibt. Kilometerschrubber kaufen sich Alurahmen mit sichtbaren Nähten. Da sieht man was man hat.

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Ja mei
Also die einen verwohnen, verwüsten und vermüllen, und dann gibt es welche, die sammeln und reparieren. Mal überlegen, was ich besser finde...
Eine wunderbare Aktion war übrigens, einem Twitterer sein geklautes Rad zu ersetzen, und wie flott das ging. Solche Kleinigkeiten geben mir den Glauben wieder, daß das Internet zu mehr gut ist, als entsetzlichen Verbalmüll und Verleumdungen abzusetzen.

„If you see what needs to be repaired and how to repair it, then you have found a piece of the world that God has left for you to complete.“ (Rabbi Menachem Mendel Schneerson)

Das ist doch ein schöner Gedanke, ich denke auch als Atheist kann man dem etwas abgewinnen. In diesem Sinne, vielen Dank für all die Arbeit, die guten Artikel, und den unermüdlichen Einsatz im Kampf gegen die Mikrobe der menschlichen Dummheit (das stammt von Curt Goetz, nicht von mir), und ein schönes Wochenende.

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a propos Curt Goetz
"Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist,
merkt es aus einem gewissen Grunde nicht."

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Wer in den letzten Jahren mal vor der Tür war, hat es vielleicht mitbekommen.
Ewig Sachen zu reparieren, ohne Mandat jeden damit zu belästigen, Dinge in Ordnung bringen zu wollen, aufzuräumen, anderen hinterher zu räumen, sich annähernd erwachsen zu benehmen, besonnen zu handeln, verlässlich zu sein, lauter Maskuscheiß, überholt, altmodisch, toxisch, von gestern und die ganze Litanei. Der toxische Charakter des alten weißen Mannes und der alten weißen Frau kommt im Reparatur-/Ordungs-/Aufräumfimmel beispielhaft zur Geltung, ob nun schwul wie ich und du oder irgendwas dazwischen.

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Nun, das nenne ich einmal gerechte Emanzipation!
Denn da wird nicht nur der alte weiße Mann genannt,
sondern richtig emanzipiert auch die alte weiße Frau. ;)

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Wow, neues Fahrrad! Geil! Mach doch mal ein Nacktfoto von dich mit dein neues Fahrrad rein, das mit den Auto, da hab ich mich dran sattgesehen. Nur ein Vorschlag.

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Im bei Twitter geschilderten Fall
...wäre ich auch nicht für Bremsen sondern mittschiffigen Angriff, schon aus pädagogischen Gründen.

Schönen zweiten Advent!

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Messer, Gabel aus Silber benutzt unser Don
Brot bricht er mit den Händen
Trauben isst er mit den Fingern
Frauen küsst er mit den Lippen

Wie wir (-Ag?) auch

Wer braucht ein Lecktuch?
Ich sehe eine winzige Minderheit mit einem infizierten Partner

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Die werden dann alle 26 auch bestimmt die SED wählen.

Allerdings war das Antragsbuch wohl in etwa 1000 Seiten stark und es war ein Antrag von unzähligen. Auf einem Parteitag kann fast jeder Anträge stellen (und tut es auch).

Diesen abseitigen Antrag rauszuzerren, macht das Problem der Partei zwar deutlich, aber überzeichnet auch bewusst.

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OT die Dürer Austellung in der Albertina in Wien ist sehenswert und doch bald vorbei

Um Ihnen zuzustimmen, lieber @buerger, der Don Uberzeichnet mit der deutschen Sprache wie Dürer es mit dem Pinsel tat. Wie Dürer normale Pinsel nutzt Alphonso normale Worte und drückt doch viel mehr aus.

Die anders attraktive und wohl auch speziell befähigte schwäbische Nachwuchspolitikerin hat er geschont - oder doppelt gestraft, da sie nicht mit Namen auftaucht.

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Auch OT
Ich wäre ja gerne auf das "3:0" von molinero in dem anderen Beitrag
eingegangen, aber offenbar möchte Don das Thema hier nicht vertiefen.

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Gemäss Stuttgarter Zeitung link waren es auch nur 100 Seiten Antragsbuch, nicht die 1000 die ich im Kopf hatte.

Aber der Artikel erwähnt weder anders attraktive Damen noch Herren mit Bauch und schlecht sitzenden Oberhemden unter ebenfalls mittelmässigem Anzug. Ist auch besser so, sonst ist so ein Artikel zu schnell überholt. Man weiss ja nie, wie die Halbwertzeit so ist, es gab da ja so einige, die nach wenigen Monaten wieder weg waren und dann lieber baden gingen auf Malle, Bundesradfahrer wurden, zurück in die Provinz gingen oder entnervt gesundheitliche Probleme bekamen.

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Der Keffin will noch schnell ein Ämtchen, sonst muß der arme Kerl doch noch einer geregelten Arbeit nachgehen.

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Der Spiegel trennt sich von Hassnain Kazim. Offensichtlich merken die langsam wer ihre Auflage dezimiert.

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Hass-nain, ja, leider.
Wie ein Goldener Kompass-Träger und Jornalist des Jahres solche Tweets, wie er in der letzten Zeit verfassen konnte, ist mir ein Rätsel. Er wurde wahrscheinlich so oft angegriffen, dass zum Schluss seine Nerven blank lagen.

Hoffentlich findet er ohne Spiegel auf den Pfad zurück, wo er sein sollte. Wünschenswert wäre das.

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Den letzten Satz verstehe ich nicht. Gibt es Beispiele in denen er eine solide Arbeit abgeliefert hat? Das was ich von dem Kerl so gelesen hab ist auf Taz-Niveau, also da vo er Beruflich herkommt. Kein Verlust wenn er jetzt Regale einräumt.

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Pudelfrisur, 13.12.
"Den letzten Satz verstehe ich nicht" :
Vor einer Ewigkeit habe ich von H. K. einige eindeutige Sätze zur Gleichberechtigung der Frauen vernommen. Immerhin.
Punktuell beleuchtet er die Ansichten der Deutschen zu Migranten richtig, finde ich.
In der letzten Zeit hat er sich aber nicht mit klugen Äußerungen hervorgetan.

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OT 3rd

Im Übrigen meine ich, Instagram wäre für den Hausherrn noch geeigneter als Twitter. Bilder kann er sehr gut und in zehn Wörtern soviel ausdrücken wie in 140 Zeichen kann er auch.

Bis Don auf Insta ist schaue ich grrrgraphics von Ben Garrison

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Twitter
Also diese Resignation, die sich in puncto Twitter aktuell um sich greift, teile ich nicht. Twitter hat Vorteile, die andere Plattforme nun mal nicht haben.
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Mein Twitter-Account dient ausschließlich zu meinem persönlichen Spaß, ich sammle keine Followers und alle die das übersehen, werden früher oder später entweder geblockt oder aufgefordert mich zu entfolgen. Ich strebe keine Visibility an, dementsprechend bekommen meine Tweets eine mickrige Reichweite (30…60 Views).
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Große Ausnahmen bilden die Tweets, die ich unter den Tweets von Anderen absetze. Wenn man sich nicht einschüchtern lässt, kann man damit meines Erachtens sehr amüsante Effekte erzeugen: z. B. wenn Augstein warnend tweetet, dass die Twitterschlacht um Don herum ihn zu einer größeren Reichweite verhelfen wird (doch ein weiser Journalist ☺), kann ich direkt unter seinem Tweet eine Werbung für D.A. mit Hashtag absetzen. Das mach Spaß und die Clickrate lässt sich vorzeigen. So etwas geht mit keinem anderen Medium. Hätte ich die Werbung im Spiegel/Freitag absetzen wollen, wäre der Text wahrscheinlich entweder nicht durchgekommen oder von den nächsten Kommentaren ganz schnell überrollt.
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Mittlerweile habe ich alle Hemmungen fallen gelassen und drücke unter jedem „feindseligen“ oder eben unterinformierten Tweet eine Werbung für die Blogs ein, inklusive unschuldigen Hinweis auf Probeabos. Falls der Account Owner mich daraufhin blockt, nützt das dem Unglücklichen nur bedingt (hihi, wieder eine Spezialität in Twitter), denn man kann weiterhin prima auf diejenigen zugehen, die den ursprünglichen Tweet dämlich kommentierten, re-tweeteten oder mochten. Alleine in November 281 Tausend Views. Das ist Twitter.
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Ein anderer Vorteil bei Twitter ist die Möglichkeit auf Politiker direkt zuzugehen, s. Cherry-Blossom-Affäre.
Ich bin mehr oder weniger davon überzeugt, dass Habeck deswegen seinen Account geschlossen hat: Er hat gemerkt, dass die meisten dt. Politiker-Accounts durch die Kritik aus dem Wahlvolk nach Verwesung riechen. Das macht keinen guten Eindruck auf die noch unentschlossene Wähler.
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Mspro (jaaa, der Schwarzfüßige) retweetete übrigens kürzlich einen Artikel, in dem darum ging, dass die Vorteile von Twitter zu selten besprochen werden.
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Die lästigen unberechtigten Meldungen wird man meiner Ansicht nach erst dann los werden, wenn man Twitter erlaubt Bearbeitungsgebühren auf unbegründete Meldungen zu erheben. Das wäre nur gerecht und per Paypal könnte man das sogar einigermaßen anonym organisieren - wobei ich die Sicherstellung von Anonymität im Falle von Meldungen für nicht erforderlich halte.
5 Euro im Vorfeld einer Meldung verlangen und der Spuk würde aufhören. Die Gesetzgebung hat schließlich sicherzustellen, dass die Bürger nicht belästigt werden. Heute ist es der Journalist X der mit Erfundenem Zeug belästigt wird, morgen ein anderer Bürger, übermorgen bin ich dran, wo kommen wir so hin?
[pffüh, Text zu lang geworden, gelobe Besserung]

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Nicht nur Hass

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Nun dräuet bald die Jahressonnennähe mit dem ganzen Rummel drumherum. Zeit zur Flucht, poliert Frauke Amgelin versonnen ihr altes v.gd/swQgJL
"(!)Vergessen Sie's!" winkt Erin Pfleg (!)energisch ab. "Sie auf solch einem Holz bringt Sie in Nullkommanichts in 'was anderes Hölzernes." Schade.

Aber dort, wo diese (!)Wintergefährte herkommen, hat sich etwas zum Besseren gewendet.

Liebe Melursus und Querulant, Sie erinnern sich doch sicher noch meines erneuten nervtötenden Getöses v.gd/XgjRLY . Anderenorts konnten sie's wohl auch nicht mehr verknusen. Knapp ein Wöchileinichenile danach - Bingo!: v.gd/6AL3t0

Also. Fristenalarme v.gd/8X0Dn5 abgeblasen Winterurlaub entspannt genießen, ohne Nationalbankumtauschfilialensuche...

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Ob ich die 🇨🇭 1000er bei der Einreise angebe oder besser bei meiner Hausbank bestelle?
Danke für die Entwarnung

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Dazu kann ich nur wiederholen: "Die Enteignung durch den eigenen Staat kennt da sehr viel subtilere Methoden, wie wir ja permanent erfahren."

Flucht unmöglich.

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OT
Rule Britannia, Britannia rule the waves

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Boris Johnson will
die Gebührenfinanzierung der BBC überprüfen. Grad' bissl Öffis geguckt - davon kein Wort.

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Die Öffis wie auch viele andere Medien haben gerade Schaum vorm Mund und versuchen den Sieg von BoJo umzudeuten.

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PS: so richtig lustig wird es aber erst, wenn Gb jetzt richtig wächst und D in der Rezession ist und im November die Wiederwahl von Trump kommt. Dann bricht hier totale Panik in den Medien aus.

Besser als jede Soap, kannste gar nicht erfinden.

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BoJo ist kein Freak. Etwas befremdlich war die winkende Freundin neben ihm vor 10.
Doch beruhigt mich sein Appetit auf Frauen und auf Essen.
Asketen, schon auf Stoiber Niveau, sind mir fremd und etwas unheimlich.
Seine frühere Frisur vermisse ich (Yunichiro Koizumi ist stark in mir)

Um Buerger aufzunehmen, Vielfalt ist ein Segen. Leuchtende oder Abschreckung.

Mitte 80 war ich in Prag. Etwas ab von der Botschaft haben die USA ein weiteres Gelände mit einer weithin sichtbaren Fahne. Unsere Exkursion war schön, Essen und Trinken gut. Doch hinter dem eisernen Vorhang im real existierenden Sozialismus war die Fahne ein Versprechen, eine Beruhigung.

Ich denke über einen Umzug nach England oder Dublin nach.

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So, nun ist endlich Ruhe im Karton und Boris kann endlich brexiten.

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