: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Freitag, 13. Dezember 2019

Frohsinn

Naja, wissen Sie, für Historiker ist es doch so: Reiche kommen, Reiche gehen, Reiche zerfallen. Niemand trauert heute noch dem persischen Grossreich hinterher, die früher mal dominierende Militärmacht Preussen ist verschwunden, in seinem Zentrum regiert das Moloch des Reichshauptslums, und auch das britische Kolonialreich erschien 1902 eine Sache für die Ewigkeit. Völker schaffen es leichter durch die Zeiten als Staaten, und Staaten schaffen es leichter als Staatenunionen mit vielen Völkern. Das muss man halt akzeptieren, das sind die Realitäten, und so wirklich schön ist es in den UN mit Iran, Venezuela, Syrien, Weissrussland, China und Quatar auch nicht. Ich empfehle daher eine pragmatische Sicht auf die EU und den Brexit.



Man sollte in der EU jetzt vielleicht überlegen, was man selbst falsch gemacht hat und was man besser machen kann. Also, wenn man nicht gerade von der Leyen heisst und als beratungsresistent gilt, natürlich. So sind dann halt die Realitäten und ich glaube nicht, dass es zeitnah mehr Europa geben wird. Warten wir die nächsten Wahlen un Frankreich und Italien ab, dann wissen wir mehr. Besonders auf Italien würde ich schauen. Da haben die Deutschen am meisten zu verlieren. Und die Briten... ich glaube, die kommen schon durch. Weil: Volk, Land, Tradition. Das macht auch etwas aus.

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