Transjura

Ich mag den italienischen Optimismus. Der Automobilclub von Brescia lässt wissen, dass er weiterhin Mitte Mai die Mille Miglia durchführen will - und falls das nicht geht, dann eben noch 2020. Währenddessen gehen überall in Europa die Grenzen zu, die Firmen schliessen, die Krisen verstärken sich und irgendwie ist die grosse Sause durch Italien sogar für mich ein eher weit entferntes Thema. Ich denke mal: Das wird so wie mein Italienurlaub nichts.



Es wird anders laufen. Zuerst werden es die Regierungen - und besonders das Elend im Reichshauptslum - mit lockeren Methoden versuchen, die dann aber nicht, weil nicht hart durchgesetzt, funktionieren. Danach kommt, weil zu viele krank werden, ein harter Lockdown, der dennoch eine Weile unterlaufen wird und angesichts der real existierenden Politiker auch unterlaufen werden kann. Das wird noch eine Weile hin und her gehen, vielleicht kommt es auch zu Ausschreitungen, jedenfalls, Disziplin muss erst wieder geübt und eventuell auch gewaltsam durchgesetzt werden. Mir tun jetzt schon die Polizisten leid. Bis das alles so weit funktioniert, dass man die Vorgaben bei und lockern kann, ist es Mai oder Juni. Wie es in anderen Ländern ist - keine Ahnung.



Ich bezweifle, dass man danach einfach so weiter machen kann wie bisher. Manchen wird einfach das Geld für den Urlaub fehlen. Eventuell werden die Grenzen zwischen den rauchenden Seuchenherden weiter geschlossen gehalten. Oder man will Risiken meiden und doch erst dort bleiben, wo man sich auf die Krankenhäuser verlassen kann. Eventuell gibt es auch noch Einschränkungen für den Individualverkehr, sollte er motorisiert sein. Dann sollte man sich eben den Schönheiten des eigenen Landes zuwenden. Mit dem Rad. Und, wenn die Hotels noch geschlossen sind, mit Zelt und Rucksack.



Ich plane halt jetzt statt der Transalp eine Donau-Altmühl-Runde vom Burg zu Burg. Das ist nett, billig und machbar. Das Ersparte gebe ich anders aus, und die ein oder andere hübsche Geschichte wird auch entstehen. Früher, nach der Pest, mussten andere gleich wieder auf den Acker - ich muss nur auf ein Rad. Auch das sind Privilegien, die man nicht zu gering schätzen sollte.

Sonntag, 15. März 2020, 21:10, von donalphons | |comment

 
Mir geht, ehrlich gesagt, die Dummheit der Leute ganz schön auf den Senkel. Am Freitag kam es in den Läden zu Hamsterkäufen. Am Sonntag saßen die Leute alle beieinander im Kaffee und standen vor der Eisdiele dicht an dicht in der Schlange – wir hingegen haben einen Spaziergang zu zweit, ohne andere Menschen, gemacht. Freunde fragen, welche Clubs in der Stadt noch offen haben und man hört von „Corona Partys“.
Warum muss es denn immer erst zu harten Maßnahmen kommen? Warum können die Menschen nicht von sich aus vernünftig und umsichtig handeln?

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Es sind Menschen - wen wundert das? Das ist einer der Gründe, warum harte Maßnahmen nicht von allen befürwortet werden - sie lassen sich nicht lange durchhalten. Das wird noch schwieriger, wenn diejenigen, die "verzichten" müssen diejenigen sind, die am wenigsten (nach eigenem Eindruck) davon haben.

Zu ihrer letzten Frage daher die Gegenfrage: wann haben sie das jemals getan?

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Mit dem Rad könnte schwierig werden. In Italien gibt es schon Einschränkungen für Radler.

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Man muss sich halt als Rennradler ausgeben, das ist m.W. weiter erlaubt.

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Gerade das ist verboten

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In Spanien
sind Besorgungsfahrten (Essen und Medikamente einkaufen) weiterhin erlaubt. Das ist zumindest besser als gar nichts.

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Von Ihnen aus gesehen westlich ists auch schee. Das Allgäu, Oberschwaben, Schwarzwald. Kann man überlall fahren.

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SchleswigHolstein ist jetzt aber dicht.

Keine Touristen mehr und schon gar nicht die Tagestouristen aus Hamburg. Die waren letztes Wochenende aber auch so penetrant auf Partymodus, dass das die einzig richtige Massnahme ist.

Der Schlagbaum in Altona muss deswegen nicht wieder eingeführt werden, auf der A7 stehen die Autos eh, da kann die Polizei gemächlich von Auto zu Auto gehen. Kontrolle auf dem Ikea Parkplatz an der Landesgrenze.

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Für die Unprivilegierten, die zufällig nicht in SH wohnen.

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/_startseite/Artikel2020/I/200317_pk_corona_tourismus.html

Ab dem morgigen Mittwoch dürfen Touristen Schleswig-Holstein nicht mehr betreten. *Glubschaugensmilie*

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Das mal beiseite ist es fucking unbelievable, dass jeder Dorffürst wie der in Kiel wenn ein Komet einschlägt seine eigenen Regeln machen muss, weil ihm nichts anderes übrig bleibt.

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Ich hatte geschrieben, wie es an der Lübecker Bucht war. Die Wirte am Strand haben sich um Abstandsregeln nicht geschert und die Gäste erst recht nicht.

Am Strand selber war die Hölle los, für März, aber da ist schon Platz genug, um Viren aus dem Weg zu gehen. Unsere Kinder haben im Sand gespielt und anderen Kindern, die zu nahe kamen mit der der Schaufel gedroht, mit Metallschaufel, kein Plastikspielkram. Da kann man Abstand halten einfach erzwingen, auch als Grundschüler, aber manche Eltern haben keinerlei Problembewusstsein, ist ja nur ein Schnupfen. Wir sind dann irgendwann abgezogen.

Günther bleibt doch nichts anderes übrig, die Hamburger und Berliner sind total uneinsichtig, der Bund regiert nicht, also muss er mit Söder den Rest vor sich hertreiben. Respekt für die SPD, die in Kiel, MacPom, Biedersachsen und auch Hamburg eine bessere Figur macht als Habeck mit seinen Traumvorschlägen zu Ölheizungen. Ich bin kein Stegner- oder Schwesigfan, aber die SPD liefert gerade, während Grün abtaucht. Wahrscheinlich taucht Habeck gerade auf der Suche nach Merkel den Grund des Wannsees ab.

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Von den Inseln in SH, NS und MV sollten sich die Touris einheitlich schon seit gestern verpieseln, wie ich gerade lese, in MV Rügen, Usedom, Hiddensee und Poel, "insbesondere weil die Kapazitäten der Intensivmedizin auf den Inseln nicht auf schwere Erkrankungsverläufe ausgelegt" ist. (Ich nehme es nur zur Kenntnis.)

https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/stk/Presse/?id=158523&processor=processor.sa.pressemitteilung

"Für den Tourismus auf dem Festland kündigten die Landesregierungen ebenfalls Regelungen an."

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Das ist der letzte Versuch vor Ausgangssperre.

Auf der Washington Post war da ein netter animierter Artikel.

https://www.washingtonpost.com/graphics/2020/world/corona-simulator/

Man kann das für zu simpel halten, aber das Prinzip wird klar.

Die Cowboys machen Coronaparties und haben das Land nach 3 Wochen durchseucht und viele viele Tote.

Die anderen machen halbherzige Isolation und haben nach zwei Jahren immer noch Corona und eine kaputte Wirtschaft.

Die dritten machen totalen lock-down und müssen dann an den Grenzen dichtmachen und testen, sonst holen sie sich das immer wieder ins Land.

Der Rest hofft auf ein Wunder und Hopps start-up und darauf, das Impfen oder Medikament irgendwann verfügbar ist.

Wir werden sehen, was die Gewinnerstrategie ist.

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Das Problem ist nicht der lock-down - das Problem ist, wie man den Lock-Down aufhebt; denn wenn es dann keine Impfung gibt, ist man in der gleichen Situation wie vorher. Das ist die Sorge der Briten (und wahrscheinlich nicht nur).

Was ich hier lese (und auch anderswo) deutet jetzt nicht gerade darauf hin, dass die Empfehlungen wirklich ernst genommen werden.

Wenn das hier stimmt (und Don kann das vielleicht besser interpretieren), dann funktioniert das nicht einmal in Italien:

https://video.corriere.it/milano/coronavirus-sala-dalle-celle-telefoniche-40percento-gente-lombardia-non-sta-casa/ce2583da-687c-11ea-9725-c592292e4a85

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Lock down geht nur zeitweilig und Eindämmung ist zu spät. Der Virus ist in 160+ Ländern.

Lock down ist nur, um Zeit zu gewinnen und die Durchseuchung langsamer und innerhalb der Kapazitäten des Gesundheitswesens irgendwie hinzubekommen. Also Aufbauen von Beatmungskapazitäten und Intensivbetten und dann langsam wieder loslaufen lassen. Ich stelle mich auf deutliche Einschränkungen bis zum Herbst ein, und bin eigentlich eher Optimist. Schneller ist unrealistisch und bis Ostern Traumtänzerei.

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Die Idee der 'supression', die in England diskutiert wird, ist eigentlich auch nicht schlecht - sozusagen einen temporären lockdown, bis die Fallzahlen gesunken sind, und dann wieder lockern.

Es würde die Belastung der Bevölkerung reduzieren - denn vermutlich wird langfristig das ein ziemliches Problem werden.

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@gux: was Sie da andenken, läuft auf das hinaus, was obendrüber buerger sagt und ganz obendrüber DA.
Davon abgesehen ist es Frühlingswetter und die Leute wollen raus. Es kommt sehr darauf an, ihnen da "coronaverträgliche Verhaltensweisen" schmackhaft zu machen. Es müßte längst im Fernsehen sowas wie "der 7. Sinn" früher geben, mit Situationen, wie man mit denen umgehen kann. Aber unsere Öffis sind ja mit Geldscheffeln beschäftigt.

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Neu: Steve Sailer
& Gregory Cochran go Mainstream - Ihre Feststellungen und Vermutungen kommen jetzt also hie und da (WaPo) im Hauptstrom. - Noch vor ein paar Tagen wurde derlei von Etlichen als rechtes Gefabel zurückgewiesen - nicht zuletzt im Bundestag, als Alice Weidel über CO-19 sprach - und ausgelacht wurde von FDP bis Linke als billige Kassandra-Kopie. Aber auch hier.

Greg Cochran hat am 8. Februar (!) gesagt, CO-19 wird groß und tödlich. Reaktion: Brauner Weltuntergangsprophet! Kein Wissenschaftler, sondern ein bedauernswerter Gernegroß.

Gregory Cochran beschäftigt sich freilich seit zwanzig Jahren mit Viren und Epidemiologie, und hat vorher Mathe und Physik studiert. Also ist er nicht vom Fach?... Steve Sailer hat hier als BWLer sowieso nichts verloren - das kann nichts geben mit den beiden. So hört mans von den Dächern pfeifen. Ich lass diese Häme mal gut sein und fahre fort:

Ganz wichtiger Punkt von Sailer und Cochran: Masken. Sailer hat heute diese Nachricht:  

"Hong Kong health officials credit universal mask wearing as part of the solution and recommend universal mask wearing. In fact, Taiwan responded to the coronavirus by immediately ramping up mask production."
 
Also: Eine Maske tragen kann fast jeder - und das hält die Ökonomie nicht (oder kaum) auf, und bringt zugleich merklich was.


Sailer hat das Thema zuvor schon beackert und etliches dazu geschrieben - bei Sailer /- unz.com/iSteve - nach Masks / COVID-19 zu suchen, lohnt isch. Man findet z. B. das da: 

https://www.unz.com/isteve/how-to-get-the-economy-back-on-its-feet/  ;

Der Ökonom und Spieltheoretiker James Miller hat zwei Interviews mit Gregory Cochran über CO-19 gemacht, die beide online stehen und ziemlich gut sind. Das erste, wie oben bemerkt, vom 8. Februar, als außer ihm Frau Jott kaum jemand CO-19 für irgendwie bemerkenswert gehalten hat. Schon gar nicht Jens Spahn. 

Nun, hier der ideenreiche und geistesgegenwärtige und - kundige! - Gregory Cochran ganz frisch:

  James Miller@JimDMillerMy new podcast with Greg Cochran on COVID-19. Greg thinks that the US has a good chance of containment if we take the right measures. He thinks the UK leadership is crazy.https://soundcloud.com/user-519115521/covid19-cochran-3 …--

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Meines Erachtens völlig offen, ob das Tragen von Gesichtsläppchen mehr als eine Korrelation hergibt.

Die eine Landessitte hilft übern Berg, die andere Gepflogenheit existiert parallel dazu und hilft nicht. In Ländern wie Taiwan, die die Epidemie gut im Griff haben, gibt es haufenweise Unterschiede zum Westen als das Maskentragen.

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fritz - gute Maßnahmen
können sich ergänzen; so auch hier. Sailer und Cochran haben gute Argumente für das jeweilige Maßnahmenbündel, das in Singapur, Taiwan Süd-Korea und China zu einem erheblichen Erfolg geführt hat - nämlich die Zahl der Neuinfizierten unter Ro1 zu drücken. Das ist der maßgebliche Wert.


PS
Steve Sailer und Gregory Cochran sind sehr scharfsinnig und statistisch ziemlich gut gebildet. Heißt: Sie machen keine Anfängerfehler auf dem Gebiet Kausalität/Korrelation. MaW - man kann Sailer/ Cochran nicht mit formalen Argumenten beikommen, sondern nur, indem man ihre Argumente im Detail widerlegt. Und das härteste ist hier die simple Evidenz. Man könnte in solchen Fällen aber auch so sagen: Im Zweifel für das Pro-Argument. denn masken sind billig und praktikabel. Man würde sie so gesehen auch bei viel schwächeren pro-Argumenten geradezu empfehlen müssen, selbst wenn nur eine schwache Aussicht auf Wirksamkeit bestünde. Nun wird vor Ort aber gesagt, die Wirksamkeit sei stark - und zwar in zwei Ländern, die mit die besten rfolge imkampf gegen CO-19 vorzuweisen haben. - vorsicht ist die Mutter der Eierkiste. As simple as that, I'd hold.

Cochrans oben verlinktes Interview No. 2 mit Miller gibt zu dieser Frage viel her. Aber auch Sailers heutiger Post aus dem das Taiwan/Singapur-Zitat ist.

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buerger, Dienstag, 17. März 2020, 22:39

Herzlichen Dank für den Link zu diesem ausgezeichneten Artikel und für Ihre wunderbare Zusammenfassung. Jetzt kann man nur hoffen resp. ich will hoffen dass unser halber Lock-down und social distancing erfolgreich genug sein wird um eine Ausgangssperre zu vermeiden.
Für Angehörige der Risikogruppen mittendrin bleibt außer dem Abenteuer der teilweisen Isolation (man kauft Lebensmittel und beschränkt soziale Kontakte, unterbindet aber nicht alle) wenig übrig. Man kann die Virenlast im Mund- und Nasenraum einfach senken wenn man konsequent genug ist. Erwischt es einen dann doch kann man lediglich versuchen die überschießende Immunantwort zu dämpfen, wofür es nach meinem Wissen bisher nur Chloroquinon gibt. Das man sich für den eigenen Arzt aber vorher beschaffen müßte. Die anderen Alternativen dafür sind vermutlich nicht zu bekommen.
Nach meinem Dafürhalten auch gut:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/opposition-kritisiert-merkels-umgang-mit-dem-coronavirus-16674543.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
Rational zu handeln erscheint wichtiger als die Führungssucht zu befriedigen.

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Herr Kief, Fritz, pardon, keine Zeit und grad keen Kopp mir jetzt all das Fachliche durchzulesen, was mir eh im Groben durch ausführliche Befassung mit dem Thema einigermaßen klar ist. Danke dennoch für die Infos!

Wie bekannt habe ich sehr früh hier und anderswo so in etwa gesagt, daß ein gehirnamputierter Trottel ohne Augen sehen kann was kommt und man entsprechend handeln sollte. Aber nu, Prophet, eignes Land und alldas. Die Leute wollen sowas nicht hören und werden lieber zickig.

Bin seit Wochen eisern zuhause und habe Kontakte radikal runtergefahren, gehe nur noch für wirklich notwendige Gänge vor die Tür. Kann ich natürlich auch nur machen weil ich keine beruflichen und anderweitigen Verprflichtungen außer Haus habe, klar. Das macht mich allerdings noch lange nicht zur rechtsradikalen Laberbüchse im süßen Lotterleben, wie das manche Kommentatoren hier zuweilen anklingen ließen.

Gehe von Beginn der Sache an nur noch mit Mundschutz raus, mir grad völlig egal, ob das wissenschatlich jetzt gescheit oder unsinnig ist. Halte es für sinnvoll. Wurde und werde jedesmal angesehen, als wäre ich aus der Psychiatrie ausgebrochen und hätte unterwegs dem Jesuskind die Windel geklaut.

Die Leute sind mehrheitlich anscheinend dumm wie Brot und zu blöde, über die Länge Ihrer Nase hinauszudenken, geschweige denn sich mal am Gemeinwohl zu orientieren, so sorry, aber jeder weitere Tag mit unfaßbaren Nachrichten und Bildern bestätigt das.

War gestern zwangsweise unterwegs. Kreisstadt. Gottseidank in der eigenen, hier im Blog ja gerne mal geschmähten Hochpreismarken-Damenbeschleunigerin mit Luftfilter und nicht in den verkeimten, vollgestopften Öffis. "Parallewelt" beschreibt es nicht mal ansatzweise, was (nicht) los war. Die Leute raffen anscheinend wirklich gar nichts. Man könnte denken es gäbe kein Coronavirus, es sei lustige Ferienzeit und Corona wäre ein weit entferntes Geschehen auf einem anderen Planeten. Große Kindergruppe mit vielen Müttern, alle vergnügt singend zwischen nicht wenigen Leuten unterwegs. Abstand halten? Zuhause bleiben? Wie meinen? Bei dem schönen Weter? Fällt mir nix mehr ein zu, biste platt und glotzt doof.

Nochmal: Drops gelutscht. Hilf Dir selbst sonst hilft Dir keiner.

Im Übrigen finde ich daß dieses Land die knallharte Lektion anscheinend dringend braucht, pardon, aber wenn ich sehe, wie geisteskrank die Leute mit der Sache teils umgehen werde ich fuchsteufelswild.

Natürlich wird eine Ausgangssperre kommen. Es wird sich nur eben eine Vielzahl von Leuten nicht dran halten und die Menge der Ignoranten wird die Sache völlig sinnlos machen. Da alles, was auch nur entfernt mit Nation, Einheit, Gemeinschaft oder Zusammenhalt zu tun hat als Rechtsradikal eingestuft wird in diesem Tollhaus von einem Land kann man die Leute also auch nicht, wie z.B. in Ländern ohne Hirnriss, also allen anderen außenrum, damit zu gemeinsamem Handeln im Sinne des Gemeinwohls bringen. Und Polizei und vielleicht sogar die Bundeswehr bringen auch nichts in der Fläche, so viele Kräfte, eine Ausgangssperre tatsächlich im ganzen Land robust durchzusetzen, existieren gar nicht.

Nun ja.

Mein Mann arbeitet tagtäglich im medizinischen Bereich in Berlin. Hat Umgang mit vielen Menschen. Ohne Schutz, weil Mundschutz ja nutzlos und auch gar nicht verfügbar bzw. für den wirklichen Notfall zurückgestellt bzw. dieser Tage neu bestellt. Niemand will in diesem Bereich Belehrungen oder Beweihräucherungen von irgendwem, wie großartig das ist, was sie tun, und wie ach so heroisch da alle sind. Die haben diesen Job gewählt. Das sind Fachleute. Die wissen exakt, was das bedeutet und was jetzt zu tun ist. Die warten auch nicht auf Lobeshymnen, dafür haben die gar keine Zeit. Leider wurden die "von oben" aus Inkompetenz in ein ziemliches Chaos gestürzt und müssen jetzt jeden Tag irgendwoher alles mögliche irgendwie organisieren, was unnötig Kräfte bindet. Wenn die da nicht alle eisern funktionieren würden und denen zuhause nicht entsprechend der Rücken freigehalten würde hätten wir allesamt nichts mehr zu lachen. Soviel zu meinem gerne gescholtenen Thema "ich habs hübsch zuhaus" (z.B. damit mein Mann es wenigstens spätabends und frühmorgens schön hat und runterkommen kann vom Arbeitsstreß).

Lesetip: "Tage des Überlebens" von Margret Boveri. Lenkt grad ab und ist immer wieder lesenwert.

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frau jott, Mittwoch, 18. März 2020, 06:36

Herzlichen Dank! Geht doch! Ich bin im Ausland und finde Berichte darüber, wie es im Land im Alltag zugeht, hilfreich. Den Medien, auch den meisten Medien, traue ich da nicht.
In einem Punkt bin ich freilich etwas anderer Meinung, was Sie nicht überraschen dürfte:
„Da alles, was auch nur entfernt mit Nation, Einheit, Gemeinschaft oder Zusammenhalt zu tun hat als Rechtsradikal eingestuft wird in diesem Tollhaus von einem Land kann man die Leute also auch nicht, wie z.B. in Ländern ohne Hirnriss,...“
Für diese Zielsetzung, die ich teile, gibt es auch eine brüderliche, also linke Variante. Die bevorzuge ich. Auf dieser Seite des Spektrums kann man durchaus auch über den eigenen Schatten springen, wie es z.B. Herr Ramelow in Thüringen gerade vorgeführt hat (OT).
Ansonste drücke ich die Daumen dass es ohne Ausgangssperre gehen kann.

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Achtung - unbestätigt
https://m.news-mail.com.au/news/cure-found-for-coronavirus-in-australia/3973564/

Einige erfolgreiche anekdotische Fälle. Aber in diesen Zeiten sollten man das ernst nehmen. Die Hoffnung sollte zuletzt sterben.

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Da scheint etwas mehr dran zu sein - für Chloroquine und Lopinavir + Ritonavir hat z.B. das UK auch einen Exportverbot erlassen. Leider ist in G&T nur Quinine und nicht Chloroquine - aber vielleicht hat das Virus keine so guten chemischen Kenntnisse, denn die Verbindungen sind sich recht ähnlich.

https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/872567/medicines_that_cannot_be_parallel_exported_from_the_uk_13_march_2020.csv/preview

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gux, Mittwoch, 18. März 2020, 11:10
Ich bin gerade im Nahen Osten und wir haben es gekriegt. Rezeptzwang, aber wofür ist man im Orient? Im Moment sind 2 Hypothesen greifbar (für mich). Die eine besagt es würde überschiesende Immunantworten dämpfen. Die andere, eigentlch gegensätzliche, behauptet es würde bestimmte Fresszellen aktivieren. - Wie dem auch sei: man weiß bisher so wenig und will dennoch für den Fall der Fälle gerüstet sein. Ich gehöre zur Risikogruppe, obendrein Raucher. Mehr als ein bißchen social distancing (maximal 1-2 Personen, die ich sehen werde) wieder daheim kann ich nicht machen. Wie beschrieben Viren im Nasen- und Rachenraum blockieren und hoffen... aber wenn doch sollte noch eine Möglichkeit bleiben. ;-)
[Ich kenne Sie nicht und weiß nicht ob Sie zur Risikogruppe gehören. Sollten Sie das brauchen müßte es möglich sein über direkten Mailkontakt, was nur per @Don Allphonso ginge, was zu machen. Der Mist ist bloß dass man das vorhalten muss denn im Fall des Falles ist es zu spät!]

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first_dr.dean, Mittwoch, 18. März 2020, 14:16
Danke für die Mühe, die Sie sich gegeben haben. Sehr nett! Aber da liegt ein Mißverständnis vor. Seitdem ich weiß dass der Blogherausgeber Sie gesperrt hat möchte ich mich Ihnen auf dieser Plattform nicht mehr kommunizieren. Ich bin dabei keinesfalls Partei. Eine Kommunikation, bei der nachfolgende Antworten deshalb gelöscht werden, würde dadurch permanent zerhackt. Diese Plattform wird von Don Alphonso veranstaltet und administriert und auf Blogger.de nur quasi gehostet. Daher legt der Herausgeber auch die Regeln fest und nicht der Hoster.
Da ich selber woanders eine ungleich größere Plattform herausgebe und betreue weiß ich dass man damit leicht in Teufels Küche kommt.

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first_dr.dean, Mittwoch, 18. März 2020, 15:43

Verbrechen? Nein, schlimmer: es ist unanständig gegen den Herausgeber. - Der ist auf dieser Software eben mehr als ein Nutzer. Leicht zu erkennen. Schreibt den Einleitungstext für einen Thread. Und ja, er kann auch entscheiden wen er hier schreiben lassen will und wen er sperrt. Seitdem „Antifas“ und Rechte seit einigen Jahren die vernünftige Kommunikation ruiniert haben, sich nur noch anbrüllen und ihre Filterblasen plakatieren ist die Sperrung eines Kommentators, vorübergehend oder dauernd, m.E. legitim.

Welches ist denn Ihre Plattform dort? Ich kann ja mal reinschauen, habe aber vermutlich kein längerfristiger Interesse daran. Begrenzte Zeit, wissen schon... um mich zu informieren nutze ich andere Quellen.

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schrotsaege, Mittwoch, 18. März 2020, 17:45

Nö. Ich beleidige first_dr.dean nicht. Ich kenne solche Probleme auch von der anderen Seite her. Bei für mich undurchsichtigen Beziehungsgeschichten halte ich mich raus. So kommt mir das hier vor. Ich weiß nicht warum die sich verkracht haben. An den Beiträgen von first_dr.dean kann es wohl nicht liegen. Warum Sie hier gesperrt sind weiß ich auch nicht. Wenn ich also mit first_dr.dean oder Ihnen kommunizieren möchte würde ich das auf einer anderen Plattform (dazu müßte ich wissen welche) oder per Mail machen. - In Feinheiten, welche Rechte Blogherausgeber und Olbertz vereinbart haben, will ich mich nicht einmischen. Weiß Gott anderes zu tun. Erst mal sicher heim kommen. Ist heutzutage ja nicht so leicht. ;-)

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schrotsaege, Mittwoch, 18. März 2020, 17:45

Nö. Ich beleidige first_dr.dean nicht. Ich kenne solche Probleme auch von der anderen Seite her. Bei für mich undurchsichtigen Beziehungsgeschichten halte ich mich raus. So kommt mir das hier vor. Ich weiß nicht warum die sich verkracht haben. An den Beiträgen von first_dr.dean kann es wohl nicht liegen. Warum Sie hier gesperrt sind weiß ich auch nicht. Wenn ich also mit first_dr.dean oder Ihnen kommunizieren möchte würde ich das auf einer anderen Plattform (dazu müßte ich wissen welche) oder per Mail machen. - In Feinheiten, welche Rechte Blogherausgeber und Olbertz vereinbart haben, will ich mich nicht einmischen. Weiß Gott anderes zu tun. Erst mal sicher heim kommen. Ist heutzutage ja nicht so leicht. ;-)

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Auch wenn FDD erfreulicherweise zu einem sachlichen Ton zurückgefunden hat, sind die Entgleisungen gegenüber dem Betreiber dieser Subdomain ja nicht vergessen, auch wenn sie gelöscht wurden.

Wenn ich irgendwo als Kommentator nicht mehr erwünscht bin, tue ich mich im ersten Moment auch schwer, aber auf lange Sicht wäre mir das zu blöd, mich immer wieder aufzudrängen.

Verstehe auch Schrotti nicht, warum der immer wieder seine Missgunst hier auskotzen muss.

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mark793, Mittwoch, 18. März 2020, 18:04

Danke! Also doch: alter Beziehungsschrott, der sich offenbar nicht mehr zersägen läßt.
„Auch wenn FDD erfreulicherweise zu einem sachlichen Ton zurückgefunden hat, ...“ - da muss ich dann doch, Entschuldigung, herzlich lachen. Nicht über Sie! Ich habe in der kurzen Zeit ganz andere diesbezügliche Sachen hier gesehen als die Beiträge von first_dr.dean. Was früher war, tja, das Internet ist ein hastiges Medium, sieht ein heute aufschlagender Leser nun einmal nicht. Wie dem auch sei wünsche ich einen schönen Feierabend und bitte alle Mitleser die Daumen dafür drücken zu wollen dass es auch ohne Ausgangssperren abgeht.

@schrotsäge: hätten Sie vielleicht eine fertige URL dafür? Muss Koffer packen, nicht viel Zeit.

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@schrotsaege:
Was sollte auch passieren, ich formuliere im allgemeinen rechtssicher, und "Missgunst auskotzen" ist mit Sicherheit nicht justiziabel. Wenn Sie es auf eine Klage ankommen lassen wollen, stehen die Chancen nicht schlecht, meinen Klarnamen rauszukriegen. Sonderlich klandestin bin ich im Netz nämlich nicht unterwegs.

NACHTRAG: Von vernichten kann auch keine Rede sein. Dr. Dean hat ein verwaistes Blog bei blogspot.com, das er nach Belieben vollschreiben könnte. Macht aber weniger Spaß, weil das praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, und hier kann man sich schön an die Reichweite dranhängen, die ein anderer aufgebaut hat.

Ich hege im Übrigen keinen Groll gegen FDD, auch wenn er mich neulich bei che ziemlich übel anging. Das sind halt genau so Entgleisungen, mit denen er es beim Hausherrn final verkackt hat. Könnte man ja auch dazu stehen, anstatt sich jetzt so hinzustellen, als habe man immer nur auf der Sachebene diskutiert. Würde auch niemandem ein Zacken aus der Krone brechen, der zugibt, ok, ich habe mich im Eifer des Gefechts vergaloppiert...

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mark793, Mittwoch, 18. März 2020, 18:40

Herzlichen Dank für diese Erläuterungen des Hintergrunds! Genug OT.
Die gute Nachricht von heute nicht vergessen: Corona-Komplikationen scheinen im Prinzip behandelbar zu sein.

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Corona-Komplikationen scheinen im Prinzip behandelbar zu sein. - gibt es dazu eine quelle, bitte?

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donna laura, Mittwoch, 18. März 2020, 21:04

Ja. auf dieser Seite, von heute morgen.

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Weihnachtsansprache
Die/Der Redenschreiber/in von Merkel scheint es im Groben kapiert zu haben.
Was ich nicht kapiere, ist, warum es nicht möglich ist, eine Rede zu schreiben, die einfach, klar und verständlich ist.

Lange Sätze, Fremdwörter, satte 12 Minuten. Das hört sich von den Coronapartykids keiner an. Ich hoffe, die arabische Version war besser, aber warum kann sie nicht mal einfach und klar sagen, was ist.

Virus ist da, gibt es nix gegen.
Wir haben auch nicht genug Krankenbetten, dass alle gleichzeitig krank werden können.
Also, wenn wir nicht Unmengen von Toten wollen, müsst Ihr Abstand voneinander halten und nacheinander krank werden.
Abstand, verstanden, dann sterben weniger.
Wir suchen nach einer Medizin, das dauert, also gebt uns die Zeit. Wer nicht mitmacht, bekommt Stress. Viel Stress.

So würde das jeder verstehen. Geht doch sonst auch alles in „einfacher Sprache“.

Die Leute, die die Rede hören und verstehen, halten sich sowieso dran oder gehören zu den sowieso alles Besserwissenden, für die muss niemand sprechen.

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Ihnen Ihre Meinung.

Wir sprechen dann am Montag nochmal.und in drei Wochen darüber, wie alt die Menschen sind, die gestorben sind.

Der Unterschied ist simpel.
Wenn Sie Recht haben und sich so verhalten, als ob, dann ist der Schaden, den ich damit anrichte, dass ich mich anders verhalte lediglich pekunär und vorübergehend. Wenn Sie Unrecht haben, tötet Ihr Verhalten Menschen.

Insofern sollten Sie sich verhalten, als ob Merkel und ich Recht haben, auch wenn Sie anderer Meinung sind. Es ist die sichere Verhaltensweise.

PS: ich mag Merkel nicht. Und Sie könnten ja pekunär an der Börse darauf wetten, dass Sie Recht haben.

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@buerger: Auch Ansprachen in leichter Sprache könnten verständlich sein, wie ihr Beispiel zeigt!

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@buerger
Ich denke, das ist ein Unterschied der Generation. Die Generation von Merkel ist es noch gewohnt, dass es ausführliche, erklärende Reden gibt - und die Zuhörer so eine Rede auch von Anfang bis Ende anhören (und dabei zuhören). Das ist besonders bei Wissenschaftlern eine fürchterliche Unart, dass sie die "Macht" des Wortes überschätzen.

Heute (und ich vermute nicht erst seit heute) wollen die Menschen kurze, klare Worte. Das muß nicht sprachlich häßlich sein - aber eben nicht ausschweifig. Wer liest heute nich eine email, die länger ist als ein paar Zeilen? Eine gute Rede muss leicht verständlich sein, damit sie wirkt.

Boris Johnsons Politik ist vielleicht nicht besser, aber kommunizieren kann er gut:

https://twitter.com/BorisJohnson/status/1240307154671874050/photo/1

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Link wiederholt...
donna laura, Mittwoch, 18. März 2020, 21:04

Damit es nicht untergeht - dieser Link:

https://m.news-mail.com.au/news/cure-found-for-coronavirus-in-australia/3973564/

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-news-am-donnerstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-a-e795d3f0-9da6-4e9c-a772-f58e2e2e72d9

„02.56 Uhr: Zum ersten Mal seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus Anfang Januar hat China landesweit keine lokalen Neuinfektionen mehr gemeldet. Allerdings stieg die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland zurück in die Volksrepublik kamen - was Ängste vor einer möglichen zweiten Ausbreitungswelle schürt. Wie die Pekinger Gesundheitskommission mitteilte, wurden 34 neue "importiere Fälle" registriert, also Erkrankungen, die bei Menschen auf der Einreise nach China nachgewiesen wurden. Es war der bisher höchste Anstieg von Erkrankten, die aus dem Ausland eingereist waren.

Bei diesen Rückkehrern handelt es sich zu einem großen Teil nicht um Ausländer, sondern um Chinesen, die unter anderem wieder in ihre Heimat kommen, weil sie annehmen, dass dort das Schlimmste nun überstanden ist. Insgesamt seien bislang 189 importierte Fälle festgestellt worden, wie die Kommission mitteilte.“

Geht also, im Prinzip.

Und jetzt gehe ich auf die Reise! Alles Gute!

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Sollte man auch zur Kenntnis nehmen:

„In particular, the absolute and relative level of deaths in Veneto is inferior to those in Emilia and Piemonte, in spite of the fact that these two regions experienced their first deaths several days after Veneto.

There is an important difference between Veneto and the other three Northern regions. From the beginning, Veneto applied the strategy of mass testing applied in South Korea. As a result, Veneto has been able to isolate infected people even when they were asymptomatic. In Vo’, this strategy worked wonderfully.

On February 22, 3 percent of the inhabitants of Vo’ were infected. After two weeks in which the town was locked down, only 0.25 percent were infected. Once these few infected people were isolated, the town reopened and has experienced no new cases.

From this we can see that it is vital those infected but asymptomatic, must be identified as soon as possible. This is only possible via mass testing of the population.

Further work by Chinese ID specialists shows those with Blood Type A are most likely to have severe complications, while those with blood type O are least likely to have them.“

(Nach: https://www.moonofalabama.org/2020/03/coronavirus-a-shutdown-is-not-enough/comments/page/4/#comments)

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du nervst

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sylter2, Donnerstag, 19. März 2020, 05:27

Entzückender Rückgriff in die infantile Gedankenwelt. Höchststrafe: bleiben Sie einfach mit Ihrer schlechten Laune eingesperrt und lesen Sie 3 Tage nur Ihren eigenen Seich. Klassischer rechter Idiot.
Todesstrafe:
Ihr Niveau beschreiben => sylter2, Donnerstag, 19. März 2020, 03:27

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@gelegentlich 1920:

Wie ist das so, wenn man von einem eigenen Blog träumt, dann aber doch darauf angewiesen ist, anderer Leute W0hnzimmer vollzukotzen?

Wie fühlst du dich dabei?
Triffst du dich gelegentlich mit Deano und Ziwo und ihr fasst euch überall an vor Erregung? ("Habt Ihr gelesen, was ich neulich wieder bei Don Alphonso gepostet habe???")

Verstehst du zumindest, weshalb ich dich eklig finde, du Maulheld?

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