Mit 88,07 ins Wochenende

Für den Söder ist es natürlich weniger schön, wenn seine eigene Heimat Nürnberg jetzt zum Superhotspot wird und auf Passaus Spuren wandelt, aber es gibt auch gute Nachrichten: Wir haben eine Inzidenz von 88,07, und Leute, die sich damit auskennen, rechnen bis in zwei Wochen mit weniger als 50, weil: Die Nachverfolgung klappt. Das ist angesichts der winterlichen Bedingungen - es liegt überall noch Eis und Schnee - schon eine ganz gute Nachricht, wenn man so eng in einer kreisfreien Stadt zusammenlebt. Wobei ich momentan eher drüber wohne, so weit oben, wie es halt geht. Dort, wo die Luft besser ist.



Natürlich sollte man darüber die bestehenden Probleme und das Leid der Betreoffenen nicht vergessen, aber die Stimmung ist so schlecht nicht: Die Chinesen kaufen wieder Autos, und in Deutschland spricht es sich zudem herum, dass so ein Kasten mit Rädern ein gutes Mittel gegen die Seuche ist, wenn man sie mit der U-Bahn vergleicht. Nebenbei wird wohl auch der Einfluss des Hauptfirmenchefs mit seinem E-Auto-Fimmel kleiner. Das sind, gemessen an der Lage des Landes, ganz angenehme Nachrichten. Man kann sich nicht immer nur Angst und Panik hingeben. Also, zumindest hier ist das so, andernorts wächst der Druck auf den Staatsrat, Deutschland lieber schnell total zu vernageln und alle einzusperren.



Auch heute kam die Nachricht, dass die Eroica Montalcino nächstes Jahr Ende Mai stattfindet, also sehr, sehr spät. Anders gesagt rechnet man dort wohl auch mit einer längeren Wegsperrphase bis zum Frühling, und da tut natürlich jeder gut daran, ein Hobby zu haben, um nicht hysterisch kreischend das Nadsicoronaweltenende in der Hoffnung auf Zuwendungen zu beschwören, oder noch besser, für eine Kolumne, die sich natürlich angesichts der Medienkrise und der mediokren Schreibfähigkeiten Wiener Clownlinker nicht manifestiert. Mir hilft ja die handwerkliche Betätigung über jene Phasen hinweg, die durch schlechtere Laune mein literarisches Schaffen herunterziehen könnten. Und daher habe ich noch das vom Schrott geholt:



Wirklich nichts Besonderes. Ein Massenprodukt, 8 Jahre alt, damals gerade mal 150 Euro teurer als das durchschnittliche Rad in Deutschland, aber: Mit neuen Winterreifen und Ersatzteilbedarf, den ich aus dem Fundus decken kann. Das Rad, das man fährt, wenn man alte Stahlräder nicht auf dem hier massenhaft verstreuten Salz ruinieren will. Es ist eh Winter.Und noch dazu der Coronawinter. Da kann man auch mal zurückstecken. Der Vorbesitzer hat den Antrieb ruiniert, sich wegen der erwarteten Kosten von 120€ ein neues Rad gekauft, und ich baue einfach bessere Ritzel und Kettenblätter ein. Dann wird damit eine Weile eingekauft und später weiter gereicht an jemand, der es brauchen kann. Und der sich nicht an Scheibenbremsen stört.



So ist das halt, man muss nehmen, was man kriegen kann, in diesen Zeiten, die einem so viel verwehren.

Freitag, 4. Dezember 2020, 23:29, von donalphons | |comment

 
Fürs Wochenende ist 98.6 CTky417ONyw allemal besser. trällert Frauke Amgelin.
Das Gerettete hat ja nicht mal Spritzschutzbleche - sieht aus, als ob da besser Schneevelokufen angeflanscht gehören, dann wären auch die Scheibenbremsteile weg. Und da Ihnen der Mai zu spät zu sein scheint, heben Sie doch einfach mal eine Hochgebirgswinterschneero(t)ica aus der Taufe...
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((( Momentan sieht's ja so aus, als ob Sie dieses Gefilde ganz alleine managen müssten. Oder gibt's da schon wieder ein vertrauenswürdiges Alter ego im Hintergrund? )))

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Bremsscheibe
Bester D.A., ich habe eine Verständnisfrage. Die Bremsscheibe in Bild 4 zeigt umlaufende Riefen. Ich vermute, in den ausgelaserten Kühl- (oder Gewichtseinsparungs-)Kanälen sammelt sich Dreck, der beim Anlegen der Bremsklötze von denen mitgenommen wird. Jedenfalls ist es eine Schwächung des Materials. Gibt es da Grenzmaße? Ich halte das Teil für eine Fehlkonstruktion. Wenn in der einschlägigen Rad-Presse das Erhitzen der - neuwertigen - Scheibe auf 400 Grad als Erfolg gewertet wird. Bitte, wann fliegen die Gebrauchtteile auseinander und wie wird der Radfahrer vor den abgeplatzten heißen Teilen geschützt?

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Ganz meine Meinung,
lieber F. B., Scheibenbremsen an Fahrrädern sind mir sehr suspekt. Wenn man forciert fährt, ist die Felgenbremse, die ja strukturell auch eine Scheibenbremse mit der Felge als Scheibe ist, die bessere Wahl, und für den weniger ambitionierten City-Radler, der ich inzwischen bin, tun es auch Rücktritt- und/oder Rollenbremse, beide ziemlich unverwüstlich.
Grüße aus dem flachen Norden K

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Nach meiner Erfahrung gehen vorher die Bremsbeläge flöten. Die Scheibe wird natürlich dünner, aber das merkt man, wenn sie sich leicht verbiegt.

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Ja, abgefahren gilt die Scheibe mit 1,4mm Stärke. Anfangsmaß sind so 1,8...2,0mm
Bei Sauwetter funktionieren Scheiben wirklich besser wie Felgenbremsen.

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Alles relativ
Wie sprach doch der Bundestagspräsident noch gleich? Ach ja, wir können nicht jeden retten. Da ist mir der Söder schon lieber, den 400 bis 500 Tote pro Tag nicht kalt lassen. Daß die Politik immer noch so hilflos agiert, hatte ich aber nicht anders erwartet.

Die grüne Umweltzerstörungspolitik hat es nun in die EU-Politik geschafft. Allerdings ist wie beim Regenwald kaum mit einem Ergebnis bezüglich der Lithiumwüsten zu rechnen. Auch die Toten, die der Lithiumabbau fordert, scheinen keine Rolle zu spielen. Jedenfalls nicht für die Grünen.

Oben wird die Luft halt auch dünner. Die Milliarden sitzen nicht mehr so locker und angesichts der Impfeuphorie unter den Politikern ist ein Lockdown wie im Frühjahr nicht unbedingt zu erwarten. Am Ende werden wohl die Toten gezählt und sollten die Zahlen noch etwas fallen, dann sind wir doch auf einem guten Weg, oder? Notfalls kann man ja auch nochmal die Zählweise bzw. die statistische Darstellung ändern.

Viel schlimmer ist, entweder bin ich geschrumpft, oder mein Fahrrad ist gewachsen. Vor zwei, drei Jahren fiel mir schon auf, daß ich beim Anhalten aus dem Sattel mußte, um den Boden noch mit mehr als den Zehenspitzen zu berühren. Sobald die Temperaturen wieder steigen, muß ich mal schauen, was dagegen zu tun ist. So kann es jedenfalls nicht bleiben, das ist mir zu wackelig und zu gefährlich beim Anhalten.

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Nun kann man mit 88,07 schon angeben und sich glücklich schätzen, die aus Spitzenwerten der ersten Welle abgeleitete 50 von oben zu erreichen.

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Ist doch einfach erbärmlich,
welches Bild ÖR und ihm gewogene Politiker ganz ungeniert und in aller Öffentlichkeit abgeben. Wer noch Zweifel daran hatte, daß die Zwangsabgabe abgeschafft gehört, der sollte nach dem Fall der Masken und der Selbstentlarvung seine Meinung nochmals überdenken.

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Das geht ganz anders, querulant. Sie haben was gegen die Verschwendung, die Arroganz, die Korruption, das Plündern der öffentlichen Kassen, die Hochnäsigkeit, die Heuchelei und das Gejammer der zehntausenden privilegierten politischen Wirrköpfe, die sich den öffentlichen Rundfunk zur Beute gemacht haben und die 74 Rundfunksender und 21 Fernsehsender nebst 146 eigenen Firmen als ihr Versorgungswerk betrachten? Ja dann, werter Freund, sind Sie schlimmer als Hitler und mit der Verschwendung im öffentlichen Rundfunk ist in der wahren Wahrheit alles ordentlich in Ordnung. So. Also Ruhe im Karton, sonst Hitler! 'n Abend allerseits.

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Mir fällt gerade auf, daß die Aussage >Sie haben die Maske fallen lassen/fallenlassen.< zur Zeit zweideutig ist. Interessant, Sprache lebt.

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Ich kann mir übrigens echt nicht vorstellen, daß es im ÖR so etwas wie Mißstände gibt, das wäre ja unverzeihlich und würde stracks drastische Maßnahmen seitens AM zur Folge haben. Oder sie weiß es nicht, der von fritz_ erwähnte H. hat bekanntlich auch vieles nicht gewußt.
Lassen wir's, es ist zur Zeit nicht zweck-, aber wohl sinnlos. Wie ein Leben ohne Möpse.
Trotzdem mit Kampfesgrüßen K

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Hallo fritz_, als Nazi tituliert zu werden, blieb mir bislang erspart, aber lange kann es nicht mehr dauern. Bis zum Verdacht, Sympathisant der AfD zu sein, hat es jedenfalls schon gereicht.

Nun, das BVerfG wird es schon richten, auf daß die Milliarden für den staatsfernen und absolut neutralen ÖR auch weiter sprudeln. Daß Malu Dreyer als Ministerpräsidentin seit 2017 Vorsitzende des ZDF-Verwaltungsrates ist, läßt doch, wie das KEF-Feigenblatt, keine Zweifel zu.

Nach wie vor bin ich dafür, sich wenigstens beim Namen ehrlich zu machen und den ÖR wieder in Reichspropagandafunk umzubenennen.

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Lieber Querulant v.gd/fbW2Oc , Sie brauchen ganz einfach anderes Schuhwerk zum Radfahren, empfiehlt Frauke Amgelin.
Nehmen Sie doch mal v.gd/BmdNpH oder v.gd/luZBlC ins Visier.

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Liebe Frauke Amgelin :-)))

Obwohl, auf die Idee mit Plateausohlen bin ich nicht gekommen. Zwar würde ich mir mit den von Ihnen vorgestellten Exemplaren wohl nur die Beine brechen - keine Ahnung wie man in so etwas laufen kann -, aber ob man mit zentimeterdicken Sohlen noch fahren kann?

Ich fürchte, ich muß meine guten 28er Felgen opfern und 26er einbauen. Ob und wie das mit dem Rahmen funktioniert, ist die Frage. Aber wie gesagt, werde mal im nächsten Jahr einen Fachmann zu Rate ziehen.

Dennoch, danke für den Tip. ;-)

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Wie schön, dass hier wieder auf ist, ein fröhliches Moin in die Runde.

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