Ein frohes 2022

nachdem 2021 jetzt auch schon gelaufen ist, bevor es begonnen hat. Menschen neigen dazu in Jahren zu rechnen, der Natur und ihren Kleinstlebewesen ist das aber egal, und es dauert halt. einsam macht eine Mutter mit ihren Kindern trotz allem am See Picnic, weil, was soll man sonst tun. Irgendwann wird jede Wohnung eng, und nicht jeder hat dann eine zweite.



Ich habe Anfang dieser woche viele böse Widerworte gehört, als ich berichtete, dass viele Bekannte bei der Impfung eher vorsichtig sind. Niemand ist deshalb Impfverweigerer, aber man traut der Sache nicht voll. Heute jedenfalls wurde dann bekannt, dass die Briten chronischen Allergikern abraten, sich mit dem Pfizerstoff impfen zu lassen, was mich dann vermutlich auch einschliesst. Ich mein, ich habe mal in München nur einen Bissen einer Torte mit Paranüssen gegessen, die nicht ausreichend erhitzt war: Dass ich das Notfallmedikament brauchen würde, habe ich damals im September nicht erwartet. Das war noch übler als rohe Kirschen. Die Fahrt an den Tegernsee zum Spray war damals jedenfalls weniger schön als heute. Obwohl damals das Wetter schöner war.



Es ist trotzdem nett, den See heute zu betrachten. Natürlich wäre auch so jetzt die stille Zeit, bevor im Winter der Tourismus hereinbricht, aber jetzt ist es noch stiller. So still wie in einem verlassenen Grand Hotel in den Bergen. Und dennoch ist es voll, die Häuser hier sind alle belegt, und viele Kinder sind wohl auch da: Kennzeichen aus Wien, Frankfurt und anderen Orten zeigen überdeutlich, wie viele momentan die Gelegenheit zur Flucht nutzen. Wer sich sozial distanzieren will, kann das sehr viel leichter als in den Städten machen. Hier weiss auch jeder, dass ganz bestimmte Einrichtungen die grössten Probleme haben - dort gab es heute auch den ersten Toten des ganzen Landkreises seit Ende Mai. Niemand nimmt das auf die leichte Schulter, aber wenn man nur schnell zum italienischen Feinkostgeschäft geht, und nebenan ein paar Christbaumkugeln kauft, kann eigentlich nichts passieren.



Die Hotels sind geschlossen, aber es gibt Gerüchte dass, wer kann und nicht da ist, die privaten Liegenschaften über Weihnachten auch vergibt, sei es an Bekannte, was legal ist, sei es als Vermietung, was eigentlich nicht sein sollte. Es wird vor dem Hintergrund der langen Einsperrung gemacht - einfach, weil die Kunden da sind, und auch angeblich hohe Preise zahlen. Dass das hier jemand ernsthaft kontrolliert - so gut wie ausgeschlossen. Aber das ist auch nicht gerade Ballermann, und natürlich kann der Söder sagen, dass man keine Schlupflöcher suchen soll. Das ist aber auch nur wie ein Gefängnisdirektor, der sagt, dass Ausbruch verboten ist. Und Leute hier am See sind privilegiert - die lassen sich in aller Regel nicht gern herumkommendieren. Verhungern muss keiner - der Max, die alte Schmiede und Francesco haben Abholservice. Damit überlebt man schon 2 Wochen. Von den 4, während denen hier dicht gemacht wird,

Mittwoch, 9. Dezember 2020, 23:02, von donalphons | |comment

 
Es passiert am See, es passiert in den Bergen: Eine Bekannte aus Österreich, Tochter vermögender Eltern, gab heute den Erwerb einer Wohnung in Kitzbühel bekannt. Sie will jetzt mit ihrem sonstigen Hobby, dem Sammeln sündhaft teurer Handtaschen und Schuhe, ein bisschen pausieren und sich der Einrichtung der Drittwohnung widmen - neben der eigenen und der weiteren eigenen Wohnung im Haus der Eltern. Ich vermute, auch in Kitzbühel wird man es aushalten können.

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Einer meiner Freunde war vor kurzem an einem schönen See in der Nähe und hat erzählt, dass dort mehr Menschen unterwegs waren, als in der Innenstadt, in der er lebt. Daher war die Erholung, die er dort gesucht hat, natürlich nicht so wie erhofft. So ist es auch an den anderen schönen Orten in meiner Gegend, die momentan noch mehr von Touristen besucht werden, als in "normalen" Zeiten. Ob das wirklich so sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln, vor allem weil hier sehr viele alte und kranke Menschen wohnen, die sich aus diesem Grund kaum noch aus dem Haus trauen.

Die Nachricht von den beiden Allergikern, die gleich am zweiten Tag der Impfungen in UK eine allergische Reaktion gezeigt haben, hat meine Bedenken und Skepsis dem Impfstoff gegenüber, die ich schon länger habe, nur bestätigt. Aber es ist gut, dass die britischen Behörden diese Nachricht öffentlich gemacht und Allergiker dazu aufgerufen haben, sich vorerst nicht impfen zu lassen. Für mich stand jedoch schon vor dieser Nachricht fest, dass ich mich nicht impfen lassen werde und zwar nicht nur weil ich Allergikerin bin.

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Nur mal eine Frage zwischendurch:
Wird hier nur gefremdelt oder sind unbekannte User grundsätzlich nicht erwünscht?

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Also ich freue mich immer, wenn ich neue Kommentatoren lesen kann. Sonst wird es doch nur ein Blase!

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Ich freu mich auch.

Ansonsten: Freiwillig impfen lassen? Und auch noch mit Material, das in genetische Funktionskreise eingreift? - Niemals. Never. Nada. Niente. NJET.

Was das Hin und Her obrigkeitlicher An- und Verordnungen betrifft, erfüllt mich klammheimliche Freude bei der Beobachtung, daß auch die Bravsten zunehmend Zweifel entwickeln. Von Logik gibt´s nämlich nach wie vor keine Spur, dafür immer mehr von auf Dauer aus-/eingerichteten Einschränkungen von Bürgerrechten.

Wenn alle direkt oder indirekt vom Staat abhängig sind, gibt´s irgendwann auch keine Bürger mehr. Für den Bürger-Status braucht es m. E. Dinge, die *einigen* in Politik, Medien und anderen Entscheidungs-/Einflußebenen schon lange ein Dorn im Auge sind. Z. B. die Fähigkeit, sich und seine Familie in Eigen-Initiative über Wasser halten zu können, Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung, bestimmte Werte, freies Denken, etc.
Alles unerwünschte Eigenschaften in der schönen, neuen EINEN Welt.

Da kann so eine "Pandemie" ganz nützlich sein: Mittelfristig alle finanziell abhängig und in angst-/Ehrfurcht-erstarrtem Untertanen-Modus, wer kritische Fragen stellt, ist raus und Häretiker, die Reihen sollen immer fester geschlossen werden.

Die Entwicklung läuft (zur Freude einiger) schon länger in Richtung Mittelstands- und Bürger-Abschaffung. Corinna ist da nur das i-Tüpfelchen.

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RNA is nicht DNA
auch wenns nix nützt
aber es muss sein!

https://www.frustfrei-lernen.de/biologie/dna-rna-unterschied-vergleich.html

man is von irren umgeben

und astrazeneca hat keinen nrna-impfstoff sondern einen vektorimpfstoff

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Vielen Dank für eure Ihre Antworten, auf die ich vielleicht später eingehen werde, denn ich habe gerade erfahren, dass meine Großcousine auf der Intensivstation liegt und bin so besorgt um sie, dass ich mich hier erst einmal wieder ausklinke.

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🍀
Alles Gute!

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Danke dir, sie kämpft.

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Sie hat den Kampf verloren und ist gestern Abend, genau vier Tage nachdem sie sich mit Covid-19 infiziert hat, gestorben.

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Mein Beileid, genium. - Konnte/n wenigstens (ein) Angehörige/r bei ihr sein?

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Das tut mir sehr leid. Deine Cousine wurde also erst im Krankenhaus infiziert.

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Danke raphaela langenberg. Nein sie starb allein. Ihre Kinder durften sie nur durch eine Glasscheibe noch einmal ansehen. Und das war schon großzügig, weil eigentlich gar keine Besucher mehr in das Krankenhaus dürfen.

Danke manhartsberg. Ja, ihre Werte waren schon viel besser, bis sie sich in der Klinik infiziert hat. Danach ging es sehr schnell.

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Das würde so einen Todesfall für mich nochmal doppelt schrecklich machen, genium :-/
- Wir leben in einer grausamen Zeit. Leider sind die Aussichten, wie von anderen Kommentaristen ausgeführt, noch düsterer.

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" Und Leute hier am See sind privilegiert - die lassen sich in aller Regel nicht gern herumkommandieren." Ja, das ist leider eines der Probleme: Menschen, deren Reichtum sie glauben lässt, sie müssten sich nicht an Regeln halten. Eine Pandemie - alles egal, uns trifft es ja nicht, und das einfache Volk soll ruhig krepieren. Arme, die man auch hinterher noch ausbeuten kann, gibt es ja zu allen Zeiten genug, dafür sorgen wir schon.

(Womit ich nicht sagen will, dass das Ihre persönliche Haltung wäre. Ich werde nur alt und zynisch, entschuldigen Sie.)

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Und ich stelle nur dar. Abgesehen davon gibt es hier keine Dramen wegen Masken, aber die Sache mit den Pisten ärgert viele.

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Was sollte es auch mit Altundzynischsein zu tun haben, wenn man Tatsachen feststellt.

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Da ist für jeden was dabei. Während aus Sicht der Ministerpräsidenten und der Kanzlerin das einfache Volk zu dumm ist, sich an Regeln zu halten und jetzt leider leider andere Saiten aufgezogen werden müssen, sind bei Ihnen die Leute vom See die Haderlumpen, die sich nicht an Regeln halten, denen die Pandemie egal ist, denen das einfache Volk krepieren soll und die ihre Zeit damit verbringen, Arme zum Ausbeuten zu züchten.

Alles Quatsch. Die richtig guten Theorien, bei denen muss was mit Aliens dabei sein, Illuminaten, Kondensstreifen, Echsenmenschen, Stasi/Nazi und Korruption, womit der politisch-mediale Komplex automatisch der Hauptverdächtige ist für egal welche Schweinerei.

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@fritz: hm, der politmediale Komplex ist doch ausgeleiert, der gilt doch eher als Mitläufer/Nachzügler/Opportunisten. Die Banker sind durch, die Illuminaten und Pharaonen sind durch. Aliens wurden gerade vor 1, 2 Tagen mal wieder angespielt (von einem pensionierten israelischen Militär), aber die sind imgrunde auch durch. Too 90ies.
Also, es braucht was Neues.
Vielleicht kommt ja der chinesische Geheimdienst in Mode, den hatten wir noch nicht groß.

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Die Chinesen und andere Unschuldige musste ich raushalten, sonst wäre Spaß mit Schlitzaugen und Ölaugen entstanden, das geht nicht, nur Kartoffeln sind gratis schimpfbar.

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Ach, immer diese Spaßverbote.
Die Puritaner sind überall.

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Haha, colorcraze. Jetzt dreht die intellektuelle Buttercreme des deutschen Feuilletons live durch. Fefe macht keinen Covid-Schritt mehr vor die Tür ohne KZ-Vergleich, Nazis, Juden vergasen und einen schönen Haufen andere echt intelligente Büffelkacke. Neocon, Zigeuner. Aliens bis jetzt nicht.

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Menschen, deren Reichtum sie glauben lässt, sie müssten sich nicht an Regeln halten.

Ich korrigiere leicht:
Menschen, die glauben, sie müssten sich nicht an Regeln halten

Abgesehen davon finde ich das alles nicht so schwierig zu verstehen - Corona hat bisher nicht genug Menschen getroffen, krank werden oder sterben lassen, dass alle wirklich an die Pandemie glauben und sich danach verhalten. Menschliche Grundkonstante.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Moooment, Herr Thorha: Nur weil man nicht glaubt, daß Corinna annähernd so gefährlich ist wie z. B. Pest oder Ebola, heißt das noch lange nicht, daß man sich leichtfertig oder unachtsam verhält.

Wer wartet im Supermarkt z. B. mit gebührendem Abstand und abgewandtem Gesicht, daß ein Gang frei wird, bevor er ihn benutzt? - Meiner Beobachtung nach meist Leute wie ich : Mit Wegwerf-Masken, die draußen bei Erreichen des Mindestabstands schnellstmöglich abgenommen werden.

Wer drängelt sich an anderen vorbei und verhält sich auch sonst "wie immer"? - Meiner Beobachtung nach überwiegend jüngere Leute mit "originellen" (Textil-) Masken, die sich offensichtlich in der neuen Pandemie-Welt eingerichtet haben: Tragen die Teile auch draußen weiter, teilweise sogar im Auto noch.

Nur weil man sich davon nicht anstecken läßt, kann man auch als Häretiker die Ängste anderer durchaus respektieren.

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@fritz: soso. Ging bisher an mir vorbei, scheint aber auch ziemlich an Unterhaltungswert eingebüßt zu haben.
@ThorHa: ich unke mal, je länger die Entleerung der Öffentlichkeit (die Leute auf der Straße, die gemeinsamen Treffen) anhält, desto unzivilisierter wird es werden.

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In unserem Landkreis ignorieren die meisten Menschen die Tourette der ständig wechselnden Verordnungen. Stoffmaske, Anstehen vorm Bäcker oder Schlachter, recht leere Supermärkte ohne Anstehen, recht leere Innenstadt der nahen Kreisstadt. Viele arbeiten im homeoffice, fahren definitiv Auto und keine Öffis.
Die Kinder treffen sich zum Spielen, Geburtstage und private Treffen finden statt, nach der Treibjagd genauso wie zu Omas Geburtstag (zumindest wenn man davon ausgeht, dass 24 Rouladen nicht für die Kleinfamilie sind). Bars, Kneipen, Restaurants, Hotels (die hier von Veranstaltungen und Firmenfortbildungen leben), die werden überwiegend nicht überleben, auch Reisebüros und kleinere Geschäfte nicht. Weihnachtsshopping im Internet statt Innenstadt.

Unser Weihnachtsfest wird fast wie immer, nur dass Oma und Opa die Besuche der Kinder auf zwei Tage verteilt haben, was aber auch nicht das erste Mal ist (und eigentlich angenehmer als zu viele Menschen im Wohnzimmer).

Wir werden nach Diskussion über zivilen Ungehorsam (Skilaufen in der Schweiz) dem Verstand folgen und die Tage nach dem Weihnachtsfest im Zweitwohnsitz am Meer verbringen. Allerdings weniger wegen irgendwelcher Vorgaben, sondern weil meine Frau gesundheitlich angeschlagen und deswegen noch nicht wieder fit genug für die Piste ist.

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Ergänzung: Politiker haben das Ziel erreicht. Edeka war so gerappelt voll wie sonst nur in der Weihnachtswoche, die Leute machen hier Vorsichtskäufe, aus Angst vor lockdown. Innenstadt mit Stau, Parkplätze auch voll, Schule gab heute alle Arbeitshefte mit und der Test für nächste Woche wurde vorgezogen...
Halte diese Panikmache für nur mittelschlau, aber „die da oben werden schon wissen, was sie tun“, oder zweifelt da etwa jemand dran?

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@buerger: gestern war ich auf der Wilmersdorfer, Weihnachtszeug kaufen. Karstadt, so mein Eindruck, pfeift so ziemlich aus dem letzten Loch: überall Rabattschilder, wie Ausverkauf. Sogar auf Weihnachtsschoki gab es Rabatt - das ist doch völlig abartig, so kurz vor Weihnachten.
Sie befürchten wohl, daß sie ab Weihnachten oder sogar noch vorher zumachen müssen?
Heute im Ullrich gähnende Leere in einigen Gemüsefächern, keine Kartoffeln, keine Zwiebeln - sonderbarerweise das ganze billige Standardgemüse nicht da. Habe ich so noch nie gesehen! Sie sagten, sie hätten heute keine Lieferung bekommen. Zum Glück habe ich mich unter der Woche schon eingedeckt. An der Wursttheke war alles da, meine Frage, ob man eine Rehkeule für Weihnachten bestellen könne, wurde ausführlich mit "nein, kriegen wir nicht rein, seit COVID ist auch die Jagd eingeschränkt und es fehlen 500 t Wildfleisch" beantwortet. D.h., das wird wohl ein Sauerbraten- und Wienerle-Weihnachten werden.
Letzte Woche habe ich bei der tapferen Vietnamesin, die ihren Blumenladen immer offenhält, kleine Weihnachtsbäume im Netz gesehen. Ich frage mich, ob ich gegen alle Sitte da jetzt zuschlagen soll, weil der übliche Weihnachtsbaumverkäufer aus dem Umland eine Woche vorher womöglich nicht kommen darf.

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Vorsichtskäufe tätige ich auch. Z. B. diesen:
https://www.helpmefind.com/rose/l.php?l=21.330898
und diesen:
https://www.helpmefind.com/rose/l.php?l=21.218189

Sieht nämlich schlecht aus für die Verfügbarkeit im nächsten Jahr: Diesen Herbst ist schon viel ausverkauft, bei manchen Anbietern können Herbstbestellungen erst im Frühling ausgeliefert werden.
Es fehlte m. W. schon im Sommer zur Veredelungszeit wg. Reisebeschränkungen an Saison-Kräften aus dem Ausland (vor allem aus Polen und Belorus u. a.) und seitdem hat sich die Situation nicht verbessert.

Der Internet-Pflanzenhandel gehört bis jetzt zu den Corinna-Gewinnern: Wer zuhause bleiben muß, möchte es sich da auch draußen besonders hübsch machen. Die Umsätze waren bei den mir bekannten Anbietern deshalb bisher dieses Jahr wohl überdurchschnittlich gut. Ob das so bleibt hängt vom Nachschub ab und der ist m. E. gefährdet.

Was für Zierpflanzen gilt hat spätestens mittelfristig auch Auswirkungen auf den Pflanzenanbau zu Nahrungszwecken. Vielleicht haben wir demnächst Gelegenheit zur Bewegung an frischer Luft beim Kartoffelnlegen oder der Rübenernte?

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colorcraze, jeder wie er meint zu muessen, dennoch : Weihnachtszeug kaufen - finde den fehler. nichts fuer ungut.

also, ich haette da noch geschossenes reh in der tiefkuehlung. man kann ja etwas vorsorgen. ambitionierte liessen sich im fruehjahr zusaetzlich grosse eisschraenke liefern.

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@donna: ja wenn Sie kein Reh in der Tiefkühle haben sollten, wär ja auch schon der Blackout ausgebrochen. Aber Lebkuchen gibt es im Sommer eher wenig, also habe ich mich erst ab September damit eingedeckt.
Pasteten gibt es jedenfalls wie immer frisch zu kaufen.

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Ja, Sämereien, besonders für Gemüse, Kräuter und auch einige Blumen, sollte man haben.
Ich denke schon seit einiger Zeit daran herum, ob ein Notstromaggregat für das Haus sinnvoll wäre.
Tiefkühl als Aufbewahrung - hmmm, nicht failsafe. Dosen und Gläser brauchen keinen Strom...

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"...zusaetzlich grosse eisschraenke liefern..."

Man muß im Blackout-Fall dann eben ziemlich schnell ziemlich viel essen. Alleine, denn größere Treffen sind ja verboten.
colorcrazes Vorschläge (Nahrung in Gläsern, Sämereien) sind m. E. sicherer.

Hat jemand gehört, daß es legal sein soll, BT- (u. a.?) Wahlen in "Notstands"zeiten um 48 Monate zu verschieben? - Sowas eben im gelben Forum gelesen aber das sind da ja alles VTler ohne Realitätskontakt...

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Ja, zu der Bundestagswahlverschiebung gab es eine Ausarbeitung vom wiss. Dienst des Bundestags im Sommer/Herbst, in der diese Frage bejaht wurde, und die im Netz (jedenfalls da wo ich lese) einige Wellen schlug.

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Danke für die Info, colorcraze. - Bin dieses Jahr kaum dazu gekommen, irgendwo zu lesen . Da ist einiges vorbei gerauscht.

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@colorcraze: im internet gibt es Versender für Wild. Wir testen einen davon dieses Jahr, um das Abholen im örtlichen Geschäft mit der furchtbar langen Warteschlang zu umgehen. Bei uns in SH gibt es aber auch noch was beim Jäger.
ht. tps://www.wildfleisch-online-bestellen.de/de/

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Als Kind hat mir mein Großvater vor etwa 35 Jahren oft gezeigt, wie man Obstbäumchen veredelt. Als Erwachsener habe ich dann selbst damit begonnen und seit der Familiengründung gehören Obst-, Gemüse- und Kräutergarten zu meinen liebsten Hobbys. Als ich meine ersten Apfelbäume pflanzte, hat mich eine Bekannte gefragt, warum ich mir das antue - jetzt, nachdem ich endlich die Wiese ,ausgeräumt‘ hätte.
Wie sich mit den Zeiten auch die Prioritäten und Einstellungen ändern! Vor ein paar Wochen wurde ich gefragt, ob ich eine bestimmte alte Zwetschgensorte vermehren könnte. Heute wollte ein Schulfreund wissen, ob man um diese Jahreszeit schon Obstbäume schneiden könne. Und so mancher hält es nunmehr für keine so schlechte Idee, im Sommer Zwetschgen in der Gartensauna zu dörren.
Wie das alte Sprichwort so schön sagt: Kaum ein Schaden, wo nicht auch Nutzen...

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Wahlverschiebung?
@raphaela langenberg: Die Veröffentlichungen waren mindestens mißverständlich, die Amtsdauer des Bundestags beträgt 48 Monate, deswegen hätte man die BT-Wahl vom ursprünglich geplanten Termin legal noch um 2 oder 3 Wochen nach hinten verschieben können. Jetzt hat der BP einen Termin festgelegt, und wir können alle gespannt sein.

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(Zitat.) "...Kaum ein Schaden, wo nicht auch Nutzen..."
- Stimmt immer wieder, urriegel.

(Zitat:) "...und wir können alle gespannt sein."
- Dito, Kalchas.

Nur noch 9 Tage bis zur Wintersonnwende. Auf die ist immer Verlaß :-)

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Übrigens danke für den Link @buerger.
Ich habe es ausprobiert.

Die Website macht ja schonmal einen angenehm professionellen Eindruck. Die Lieferung mußte aber doch über Nacht bei DHL ausharren, so ganz punktgenau ließ es sich nicht abzirkeln, und kam dann gerade morgens, als ich zur Arbeit gehen wollte (manchmal staunt man, zu welchen Zeiten Pakete geliefert werden).

Es war ein beeindruckendes Paket, spiegelnd silber, sah aus wie ein Riesenweihnachtsgeschenk. Wowh!

Der Inhalt schön aufgeräumt, oben die Pasteten, dann eine Lage Eiskissen, dann das Fleisch, unten nochmal Eiskissen.
Pastetengläschen auf den Tisch gestellt, Eiskissen in die Spüle geworfen, Fleisch im Tiefkühler verstaut (bis man da mal Platz findet... muß mal mehr Aufgetautes zu Essen machen), husch husch zur Arbeit. Dolle Sache das, es funktioniert offenbar gut, das Fleisch war noch durchgefroren gewesen.

Am Abend dann hatte ich Gelegenheit, mir die Sache genauer anzusehen. Beim ersten flüchtigen Blick hatte ich gedacht, die Kühlkissenstreifen enthielten gefrorenes Wasser, so wie diese Eiskugelbeutel, die man kaufen kann, deshalb hatte ich sie auch zum Auftauen in die Spüle geworfen.
Da sie etwas voluminös waren, dachte ich, ach, die schneid ich durch und mach sie leer und dann nehmen sie im Müll gar nicht mehr viel Platz weg. Schere her, eins angeschnitten, und - huch, was ist denn das?
Es kam ein Zeug in der Konsistenz von nassem halbdurchsichtigem Gries raus.

Hm. Hm. Hm. *grübel*

Da die Herstellerfirma aufgedruckt war, schaute ich dort nach - es ist anscheinend ein Gel, das sich voll Wasser saugt und das man dann einfriert, um einen Kühlakku zu haben. Neu und trocken sei es flach, dann müsse man es eine Weile ins Wasser tunken, sodann einen ganzen Tag tiefkühlen, dann sei es gebrauchsfertig. Es ist ein Streifen mit viereckigen kleinen Kissen, der eine eine Plastik- und eine Vliesseite hat.

Also, Optik und Funktion genial und tiptop!

Nur, die Entsorgung brachte mich schwer ins Grübeln.
Wo tu ichs hin? *kopfkratz*
Restmüll kommt in die Müllverbrennungsanlage - da ist nasses Zeug ganz schlecht, also da eher nicht.
Biotonne, weil das Gel ungiftig und naß ist? Aber da ist die eine Plastikhaut wohl fehl am Platz.
Nach einer Nacht drüber schlafen tendiere ich zur Plastik/Metall-Fraktion (aka gelbe Tonne), wegen dem Plastik und weil das wohl mit Wasser behandelt wird.

Aber ich habe eins der Kissenlädle mit der feuchten Vliesseite nach oben auf den Wäscheständer gelegt, der ausnahmsweise gerade einmal frei ist. Wie ich heute feststellte, ist es schon etwas dünner. Der Wunderfitz plagt mich jetzt, ob man das Zeug wieder trocken und womöglich sogar zweitverwendbar kriegt.

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Unsere Lieferung kommt heute. Das mit dem Gelee kenne ich von anderen, Hemmen oder Dinses haben sowas auch. (Korrektur: meine Frau meint, das wäre hellofresh gewesen mit dem Gel). Andere nehmen einfach nur gefrorenes Wasser. Lässt sich gut zweitverwerten und mehrfach benutzen.

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@buerger: Ja Wasserbeutel, die man auftauen kann, wüßte ich auch zu entsorgen, nur das Gelzeug macht mich so ratlos. Die innen und außen silberne Paketschachtel ist übrigens auch aus Plastik, nicht Pappe. Lt. dem Hersteller wird dieses Verpackungsmaterial v.a. für medizinischen Probenversand benutzt, aber wegen großer Nachfrage liefern sie es jetzt auch an eCommerce-Lebensmittelhandel.
Wie gesagt, Optik und Funktion sind absolut top.
Nur ist der Produktlebenszyklus nicht so ganz zu Ende gedacht, denn am Ende steht man mit einem ziemlichen Haufen Verpackung da, bei der man nicht recht weiß, wie wieder loswerden.

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Klingt danach, dass Kühlakkus Restmüll sind. Wäre es gelbe Tonne (oder gar Sondermüll), würde es draufstehen.

Viel Verpackung? Was sonst, Sie haben doch gefrorene Lebensmittel über den Versandhandel angeheuert. Da muss ohne Ende Verpackung und Kühlzeug dabei sein, sonst ist die Ware Matsch. Das gehört zum Deal dazu. Ich mein, hallo, einzelne Kisten Gefriergut durch die halbe Republik schippern. Entweder oder, Katz oder Kater.

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Bei uns kam das heute auch an. Die silberne Geschenkverpackung wird zweitverwertet, dann haben wir so eine Sammlung aus Schuhkartons und anderen als Geschenkverpackung geeigneten Kartons. Die Kühlung (bei uns so ne Art gefrorene Eiswürfel in Plastik) kam in den Restmüll. Die Ware hat etwa 24 Stunden gebraucht und kam gefroren an, also alles ok. Im letzten Jahr kam das Wild von Edeka im Nachbardorf, aber das wäre dieses Jahr zu aufwendig. Dafür kommt die Pute wieder direkt vom Hof.

Finde, die Verpackung ist im Vergleich zu manch anderen, die Kühlschrankformate mit viel Luft verschicken (bei Kinderspielzeug ganz viel Luft) akzeptabel, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Interessant wird der Geschmackstest, Fleisch aus dem Internet hatten wir bisher nur bei Schinken.

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Es ging eben nicht durch die halbe Republik, sondern nur 2,5 Fahrstunden weiter, wenn man die Strecke direkt mit dem Auto zurückgelegt hätte. Daß es so verpackt war, daß das 24-48h kalt bleibt, war Vorsicht, die angebracht war, denn es dauerte ja dann auch 20h.

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so ne Art gefrorene Eiswürfel in Plastik
das ist dieses Zeug, das mich bereits seit Tagen irgendwie fasziniert, bestimmt! Schauen Sie es sich genauer an, Sie werden die Details bemerken, die mir beim ersten Blick auch nicht aufgefallen sind!
Was die Silberschachtel angeht, habe ich auch schon gedacht, da könnte man eine Kühltasche zum Eis oder Kroketten Nachhausetragen draus schnitzen, bin aber noch unentschlossen.

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Darf ich mal auf ein paar Einzelheiten bezüglich Kühlkette hinweisen? Nicht, um den Weihnachtsschmaus zu vermiesen, sondern, um ein paar Illusionen des Endverbrauchers über die Qualität der Transportvorgänge zu beseitigen.
Also: Für den Transport von Kühlgut gibt es das Übereinkommen über internationale Beförderungen von leicht verderblichen Lebensmitteln. Das nennt sich ATP und ist von 1970. Wenn das Kommentariat hier und da auf der Straße einen Kofferaufbau mit oben vorne am Aufbau "FNA" oder "FRC" sieht, handelt es sich um geprüfte Kühlaufbauten. (FRC ist der Tiefkühler). Wenn so ein Aufbau mit Kühlgut geladen wird, muss ein Temperaturschreiber nach EN 12830 die Kühlung nachweisen. Und zwar über die gesamte Strecke. Zudem wird oft beim Ein- und Ausladen per Piekser die Temperatur in den Paletten gemessen.
Vom Kühlhaus zum Kunden wird meistens auf den Kühlaufbau verzichtet oder es wird nicht mehr gemessen. Weil: das ist zu teuer. Also behilft man sich mit irgendwelchen Eisbeuteln, um dem Kunden die Kühlkette vorzugaukeln, in dem Wissen, dass kaum jemand die Temperatur nachmessen kann.
Manchmal hilft der Trick, die Tiefkühlware zuhause in das Gefrierfach zu legen. Hat die nach einem Tag eine Eisschicht, war es in dem Beutel zwischendurch mal zu warm.
Wohl bekomm´s.

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Es hängt davon ab, was damit weiter passiert. Vakuumiertem, geräuchertem oder auch Käse schadet es wenig, wenn ein paar Tage später verzehrt. Wir haben aber auch schon Käse aus Österreich bekommen, der über Wochendende bei DHL ausharrte und verdorben ankam, gleiches bei einem geräucherten Fisch, der trotz winterlicher Temperatuen den Weg nicht abkonnte. Unser österreichischer Feinkostversender weiss das mittlerweile und beschränkt sich bei Fisch oder Frischkäse auf Wien und Umgebung (monatliche Leckereien, Feinkostkistl).

Wer meint, dass die Ware beim Supermarkt im Tiefkühlregal keine Unterbrechung der Kühlkette hatte, hat aber auch noch nicht oft die Augen aufgehabt, wenn Regale gefüllt wurden.

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Soso, 1970 wurde das schon reguliert. Soweit ich weiß, gab es damals ja noch kaum Kühlhäuser? Erst in den 1970ern machten die Butterberge von sich reden, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, und in den 1980ern fing es in kleinerem Umfang an mit tiefgekühlten Kräutern, die man kaufen konnte...

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Passt zwar jetzt nicht 100% , aber ich werde bei diesem Thema immer ganz nostalgisch. https://de.wikipedia.org/wiki/Gefriergemeinschaft

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Interessant, lese ich zum ersten Mal. Danke.

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@manhartsberg: Waren Sie mal Mitglied in einer? Ich habe davon nur in meiner Kinderzeit im Gemeindeblättle mal gelesen, so wirklich zu Bewußtsein kam es mir erst in den End-70ern, als die Auflösung des kleinen Gefrierhauses im inzwischen eingemeindeten Nachbarort ein Thema war. Meine Mutter klärte mich seinerzeit auf, daß da die ganzen Kleingärtner und Kleinbauern ihre Ernte oder Hausschlachtung lagerten. Das wurde dann recht schnell aufgelöst, weil innerhalb kurzer Zeit viele Gefriertruhen für zuhause anschafften, zu denen man nicht extra hinpilgern mußte.

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Ob mit oder ohne Tiefkühlnahrung: Ich wünsche allen Kommentatoren und ihren Lieben sowie natürlich dem Gastgeber und den Seinen erholsame und erfreuliche Feiertage.

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Dem schließe ich mich gerne an und wünsche allen ein gemütliches Weihnachten. Der kürzeste Tag liegt seit kurzem hinter uns, da darf man ruhig mal ein Päuschen mit gutem Essen machen...

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Neues vom Eiswürfelpack.

Die Herstellerfirma hat mir geantwortet, und das Sicherheitsdatenblatt zugeschickt.
Aha, aha, soso. Das aufquellende Gel ist demnach ein Acrylatpulver, und die Plastik- und Vliesschichten sind aus Propylen bzw. Phtalat. Insgesamt leicht sauer, pH ~6, "nicht bioakkumulierend", ansonsten ungiftig, außer man stellt Unfug damit an.
Also ich finde, das gehört ins Plastik (dort habe ich es längst versenkt), durch den Inhaltsstoff Acrylat fühle ich mich jedenfalls darin bestärkt (wäre es was silikoniges gewesen, hätte ich weiter gegrübelt), aber vielleicht frage ich noch bei der BSR nach, denn die kennen ihre Müllverarbeitung am besten.

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Sie unterliegen da möglicherweise einem populären Missverständnis, colorcraze. 'Die Tonne für Plastik' gibt es in dem Sinn nicht. Gelbe Tonne ist für Verpackungen. Die entsprechend markiert sind (grüner Punkt). Kann sein, dass manche Kommunen den Verwendungszweck ausgeweitet haben, a la 'alles an Plastik, weil es sich auch gut verfeuern lässt'.

In der Grundform ist die gelbe Tonne für markierte Verpackungen. Verbundstoff, Kunststoff und so was. Da habe ich beim Abi in Bio einen Vortrag drüber halten müssen *lach*, 'Töpfers Blick nach vorn', Karikatur aus dem Spiegel-Magazin, wie er (von hinten in Richtung vorn) in einen Müllwagen guckt.

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Hmmmm. Dann bliebe die gelbe Tonne aber ziemlich leer, denn einen "grünen Punkt" sieht man kaum noch wo.
Jedenfalls danke für den Hinweis, ich werde doch mal neugierhalber bei der BSR nachfragen. Interessiert mich sowieso, wie die die verschiedenen Müllfraktionen behandeln.

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Die Antwort der BSR zu Einweg-Kühlakkus
Jetzt also definitiv: Restmüll.
Gelbe Tonne "auf keinen Fall", weil dort nur ausgehärtete Kunststoffe hinsollen und Bindemittel fehl am Platz sind.
Von grünem Punkt ist nirgendwo die Rede, solche Feinunterscheidungen werden zumindest gegenüber Mülleinwerfern nirgendwo erwähnt.
Aber daß die "typischen Haushalts-Mehrweg-Kühlakkus" zur Schadstoffsammelstelle gebracht werden müßten, teilten sie vorsorglich noch mit.
Na, da sind wir mit den Einweg-Dingern doch noch gut dran. Das getrocknete enthält nunmehr kleine Böllchen in Erbsengröße. Muß es nochmal in Wasser legen, ob es nochmal aufgeht.

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Ich hoffe, dass zumindest das Fleisch schmackhaft war.
Unser Gulasch vom Rehedel war sehr lecker (und liess sich bereits vorkochen, so dass es keine Küchenweihnachten wurde).

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Die Rehkeule geriet mir ein bißchen zäh, aber geschmeckt hat sie gut. Das Gulasch wartet noch im Tiefkühler auf das Wochenende.

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2020 so: ich war ein echt bescheidenes Jahr.
2021 so: hold my beer!

zynisch ist es schon - und es macht den betrachter zynisch -, wenn man auf ergebnisse der impfung in gb wartet, aber was will man machen. bislang schaut es so aus, als ob v.a. schwere allergien ein problem seien. unschoen waere es ebenso, wenn dies den grossen teil der bevoelkerung traefe, der eher leichte allergien hat. und anderweitige begleiterscheinungen gibt es ja fast immer ein wenig.

impfung ja oder nein - das haengt allerdings auch an der verfuegbarkeit des impfmaterials. erst einmal wohl wird es dazu keine moeglichkeit geben, aber etliche erkenntnisse, s.o. : die aber muessten die experten einordnen.

fud wird auf alle faelle nicht weniger werden.

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Ich wäre so oder so spät dran, weil keine Risikogruppe. Man macht sich halt so seine Gedanken.

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Die Schuldfrage ist zumindest geklärt. Der Teillockdown funktioniert ja nur deshalb nicht, weil die Bürger sich nicht an die Regeln halten. Zwar weiß niemand, wie und wo sich all die Menschen anstecken, aber in Bussen und Bahnen ja ebensowenig wie in Kitas und Schulen. Lauterbach konstatiert den Kontrollverlust und liegt damit sicherlich richtig. Obwohl, hatten wir denn jemals die Kontrolle?

Im Grunde ist das Virus ja auch ein Glücksfall für die Rentenversicherung - falls man das so sagen darf. Denn falls das so weitergeht, dürften dort wie in der Pflege Milliarden eingespart werden können. Dumm nur, daß die Sozialausgaben im nächsten Jahr neue Gipfel erstürmen werden, bei all den Arbeitslosen und vernichteten Existenzen, die 2021 wohl zu erwarten sein werden.

Aber egal, der grandiose Aufschwung ist ja auch schon prognostiziert. Der wird die jetzt anfallenden Kosten mehr als ausgleichen. Nicht zu vergessen, die breiten Schultern sollen es nun richten und ihren Beitrag leisten. Nun ja, die Hoffnung stirbt halt zuletzt.

2022 wird alles besser, sicherlich. Es könnte aber auch ganz anders kommen. Bei der Vielzahl an Impfstoffen werden auch wohl welche dabei sein, die für Allergiker gut verträglich sind und so wird das Virus hoffentlich in den Hintergrund treten. Doch die Spaltung der Gesellschaft könnte dramatische Formen annehmen, das Volk der Dichter und Denker zu einem der Querdenker geworden sein. Auch der Technologiestandort gibt Anlaß zur Sorge. Da ist man zwar fähig, betrügerische Software, aber keine funktionierende für ein Batteriewägelchen zu programmieren. Das läßt tief blicken - Neuland eben. Mal sehen, welches Weihnachtsgeschenk die EZB heute auspackt, wieviel Billionen werden es wohl sein, mit denen Staaten, Banken und Unternehmen künstlich beatmet werden? Wann geht der Sauerstoff aus?

Vielleicht ist es tatsächlich besser, 2021 einfach zu überspringen, es abzuschreiben. Aber halt, da stehen ja noch ein paar Wahlen an und es droht sich noch eine ganz andere Art der Pandemie zu manifestieren. Schöne Aussichten.

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Ich würde auch vermuten, dass ÖPNV und Schulen das Problem sind. Und die angst, gewisse Sachen anzusprechen, wie das Spucken auf den Boden und die, die das tun.

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ÖPNV: schon ohne Corona eine Keimschleuder. Ich bin relativ sicher, mir meine üblichen 2 Erkältungen pro Jahr jeweils dort eingefangen zu haben.

Im Grunde betrifft es auch einkaufen.

Hygienemaßnahmen der Märkte, wie es sie beim ersten Lockdown noch gab, wie z.B. das Desinfizieren der auch ohne Corona als Keimschleudern bekannten Einkaufswagen-/Einkaufskorb-Griffe finden zumindest in meinem Umfeld nicht mehr statt.
Die beliebten Klarsicht-Schildmasken haben sich als noch sinnloser als die Stoffmasken herausgestellt.

Bekannte die sich gerade beruflich in Berlin aufhalten müssen, haben gestern staunend Bilder von den mit Menschen wohlgefüllten Einkaufsstraßen dort geschickt. "Maskenpflicht und zwar auch draußen" in Berlin bedeutet, vielleicht ein Drittel hat irgend einen Fetzen in Nasennähe.
Kann man aber in München auch: Am Gärtnerplatz hat man kürzlich noch mit Glühwein heftig im Freien gefeiert, bevor die Ausgangssperre und das Alkoholverbot greifen.
Wie es im Hasenbergl, Perlach usw. aussieht, wo die 5-Personen-Regel häufig schon deshalb nicht greifen kann, weil da oft mehr als 5 Leute gemeinsam wohnen, essen, einkaufen usw. und Familientreffen unter 20 Personen entweder undenkbar oder nur bei zerstrittenen Familienflügeln denkbar sind, mag man gar nicht überlegen.

Andererseits bemerke ich eine Überforderung und Müdigkeit - die Leute waren mal willig, mittlerweile versteht man nicht mehr, woran man sich halten soll und was wann gilt und was nicht.

Das aktionistische Mikromanagement der Politik, gepaart mit einem Vokabular welches direkt den Stalingrad-Wochenschauen aus 1942 entsprungen sein könnte, hat die von jedem vernünftig Denkenden erwarteten Folgen gehabt.

Immerhin macht die Kälte Demonstrationen gerade unattraktiv, die im Sommer zu beobachtende Bigotterie der Politik dabei würde zumindest bei mir zu einem nicht mehr zu überwindenden Würgereiz führen.

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Vermuten würde ich das auch, aber warum sind dann die Zahlen im Berchtesgadener Land hoch und in MeckPomm niedrig? ÖPNV und Schulen gibt es hier wie dort, und ungezogene Leute (ich verkneife mir ein deutlicheres Unwort) beiderwärts wohl eher wenige. Das Problem liegt wohl zu einem großen Teil darin, daß eben sehr vieles nur auf Vermutungen beruht, auch bei den ÖRR-Gurus und Regierungs-Consultants.
Warum gibt es z. B. keine halbwegs belastbare Untersuchung zur sogenannten Dunkelziffer, also zur Prävalenz? Das ist übrigens auch fefe aufgefallen. So eine Forschung würde vielleicht 10 oder 20 Mio. kosten, also im Vergleich zu dem, womit zur Zeit um sich geworfen wird, praktisch nichts.
Da liegt der Verdacht, daß man es gar nicht wissen will, nahe, und es entstehen Verschwörungstheorien.

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Da liegt der Verdacht, daß man es gar nicht wissen will, nahe
den habe ich schon länger.
Neulich ein Interview mit einem Medizinsoziologen im TSP, der dann in den letzten Sätzen fallen ließ, daß Intensivbetten 2020 abgebaut geworden seien.
Ansonsten diverse Meldungen (destatis), daß die Sterblichkeit dieses Jahr völlig unbesonders ist (vonwegen "Hurra für die Rentenkasse" - die Grippewellen die letzten Jahre hatten deutlichere Auswirkungen).
Als Seuchenübung ist das ganze völlig gescheitert, und eine wirklich schlimme Seuche ist Corona ganz offensichtlich nicht. Das heißt nicht, daß es nicht manche ganz schlimm trifft und quält. Aber den allermeisten tuts halt nicht viel.
Und die Erschöpfung kommt nicht allein von Corona, sondern von dem hü und hott (muß man jetzt sofort in die Läden rennen und kaufen, was man kriegt, weil morgen alles zu ist und nichts da; muß man die Kinder wieder daheim beaufsichtigen und zum Lernen tragen, oder kann man arbeiten gehen) und dem Berufsverbot für unterstützende Gewerbe wie Gastronomie, Hotellerie, Kinderhüten etc., wodurch die, die arbeiten, keinen Urlaub und keine Pause mehr haben, weil sie alles selber machen müssen.

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Manche halten sich eben für unverwundbar, andere glauben an ihre Götter und dann gibt es noch die, die nicht bis drei zählen können u.v.m.

Greenbowlerhat hat ja auch einige zutreffende Aspekte genannt und Kalchas spricht die Dunkelziffer an. Sicher, man ergeht sich permanent in Vermutungen, die Unwissenheit hat ja auch den Kontrollverlust zur Folge. Nur, selbst falls die ganze Bevölkerung getestet würde, wäre das Ergebnis immer noch nichtssagend, da über den Zeitpunkt der Testung hinaus wieder alles ungewiß wäre.

Das mit der Grippe würde ich mir ja verkneifen, colorcraze. Zwar kenne ich die Zahlen nicht und habe auch keine Lust, den Sarrazin zu geben, aber wegen einer Grippe wurden meines Wissens nach noch nie derartige Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Würde man sich die mal wegdenken, wie sähe es dann wohl aus? Vielleicht sind solche Vergleiche ja mit den Zahlen der USA aussagekräftiger?

Kinder sind auch nicht das Problem, die sind die Hauptleidtragenden. Und was die allgemeine Überforderung betrifft, wie haben das nur unsere Eltern geschafft? Die hatten noch ganz andere Probleme. Obwohl, damals waren Familien in der Regel nicht permanent von Armut bedroht wie heute. Da mußten Mutter und Vater nicht unbedingt beide arbeiten, da standen Preise, Kosten und Löhne noch nicht in einem derartigen Mißverhältnis wie heute.

Corona hat viele längst vorhandene Mißstände deutlich gemacht, auch solche, an die im ersten Moment kaum jemand denkt.

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wie haben das nur unsere Eltern geschafft?
Mit regelmäßigen Zeiten für Kindergarten und Schule, und so einigen "Schlüsselkindern", die dann herumstromerten. Mit jährlichem Urlaub, in dem man weggefahren ist. Mit Essengehen zu größeren Festen.
Meine Eltern haben viel gearbeitet, und nur einmal mußten sie den Betrieb wegen Krankheit 3 Wochen schließen - die ganze Familie war krank, und von den Gesellen auch die meisten. Das war in den frühen 1970ern in einer Grippewelle. Sonst quälte man sich mit einem Infekt eben durch, egal ob auf der Arbeit oder in der Schule, Erkältung oder Unwohlsein war kein Grund für Blaumachen. Es war alles durchgetaktet, und daran hatte man sich zu halten.
Abgesehen vom autofreien Sonntag wegen der Ölkrise erinnere ich mich nicht an kinderaffizierende Ereignisse, wie es das Maskentragen ist.

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Und beim Corona-Impfen stell ich mich ganz, ganz, ganz hinten an, denn wahrscheinlich habe ich Corona im Frühjahr schon gehabt und brauche deshalb mutmaßlich eh keine "Immunsystemstimulation" (weil mein Immunsystem das Zeug schon kennt), und vor allem schätze ich es so ein, daß ich mich mit Nebenwirkungen ziemlich sicher rumzuplagen müßte, mit Corona aber nur sehr vielleicht.

Ich habe mich noch nie Grippeimpfen lassen, und so richtig böse hat es mich seit den 1970ern nie mehr erwischt.

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Schöner neuer Begriff: "kinderaffizierende/s Ereignis/se" :-)

Ebenfalls nie gegen Grippe geimpft und seit Jahrzehnten keine gehabt. Fast das ganze Jahr über täglich mehrere Stunden draußen zu sein ist aber sicher auch nicht das Schlechteste für´s Immunsystem.
Wer Menschen das verwehrt (in einigen Ländern/Städten gab´s ja schon längere Quasi-Ausgangssperren) schädigt deren Immunsystem nachhaltig. Umso stärker wenn man ihnen gleichzeitig fast alle Möglichkeiten zu sportlicher Betätigung nimmt.

(Zitat:) "Erkältung oder Unwohlsein war kein Grund für Blaumachen"
- So war´s: Bürgerliche Arbeitsmoral aller Orten.

Fand ich nicht immer gut: Als kindlicher Allergiker (inzwischen zum Glück fast nicht mehr) wurde ich u. a. auch mit ein und einem halben komplett zugeschwollenen Auge zur Schule geschickt. Immerhin hatten einige Mitschüler dadurch etwas Spaß.

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@colorcraze:

Und ich würde mich ganz vorne anstellen, alas wird´s dennoch nicht vor Sommer 2021.

Bis zum Aufkommen von gleich drei Impfstoffen (und es werden noch mehr folgen) ging ich einfach davon aus, Corona würde mich ohnehin erwischen und es war mir wurscht. Jetzt habe ich mich mit FFP 2 Masken für Bahnfahrten eingedeckt und werde ein sehr flaches öffentliches Profil halten, bis ich geimpft wurde.

Die Risiken einer Impfung (ja, es gibt welche) sind gegen die Herdenimmunität der ganzen Gesellschaft und einen wirksamen Schutz verschwindend gering.

@All: Vorträge über Impfrisiken oder RNA "Gefahren" nehme ich nur von ausgebildeten Biologen oder spezialisierten Medizinern :-). Ich kenne meine Grenzen. Ihre auch.

Gruss,
Thorsten Haupts

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@greenbowlerhat:

Das aktionistische Mikromanagement der Politik ...

Tja. Gerade staunend Bilder aus Australien gesehen - Riesenfeten ohne Maske. Seit 8 Monaten coronafrei. Europa hat flächendeckend in dieser Krise schlicht versagt (gemessen an den Best Practices von Südkorea, Taiwan oder Australien und Neuseeland). Und den entscheidenden Unterschied dafür macht die Politik, wer sonst.

Genau das macht die ermüdenden Diskussionen um ein bisschen mehr da und ein bisschen weniger dort auch so nervend - man weiss, dass man schlechter regiert wird, als auch in demokratischen Rechtsstaaten möglich. Wobei niemand vergessen sollte, dass am Ursprung dieser Pandemie eine vorsätzlich und wissentlich betrügende, lügende und lange verharmlosende chinesische Kommunisten-Staatsführung sitzt (die Südostasiaten wissen das, deshalb auch deren schnelle und entschiedene Reaktion).

Gruss,
Thorsten Haupts

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@thorha: Australien hat jetzt Sommer. Bei 50° gehen die Infektionen schon zurück.

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ja die uv-strahlung tötet jeden virus weniger die regierung
froh is der der den sommer instrumentalisieren kann

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Ach, was soll´s, ich schließe mich der Aussage von Herrn Haupts an.

Jeder soll selbst entscheiden, ob er sich impfen läßt und eine Maske trägt. Allerdings sollte man sich dann im Falle eines Falles auch nicht beschweren und sich auch nicht wundern, falls im nächsten Jahr dann unliebsame Konsequenzen drohen. Es wurde ja schon gefordert, den Impfnachweis als Eintrittskarte zu verwenden.

Persönlich kann ich das Verhalten mancher Menschen, so viele sind es glücklicherweise ja nicht, nicht nachvollziehen. Schließlich geht es doch vor allem um den Schutz anderer Menschen beim Tragen von Masken. Ich möchte nicht als Virenschleuder für den Tod anderer verantwortlich sein.

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@thorha: und da kreisen wir wieder um unser Thema, das unterirdisch schlechte Personal was wir in Amt und Würden dulden, und immer wieder wählen. Oder, wie die Hummer fressende Möchtegern-Medizin-Kassandra, auch sonst nicht loswerden.

Es wird aus meiner Sicht deutlich, dass der Staat die Handlungsfähigkeit verloren hat. Machtlos ist, und die wenige Macht die ihm geblieben ist, mit Spielchen verplempert.

Ihre Einschätzung Chinas teile ich, da laufen auf derart vielen Ebenen Sauereien, Machtspiele und Manipulationen, auf das kommen unsere Dummköpfe hier gar nicht. Trotz aller möglichen Geheimdienste. Und es liegt im Grunde alles offen dar. Wenn man PsyOps nicht vorschnell als VT abtut.
Auf die Medien darf man gar nicht mehr hoffen, die werden mit Trump und Klimaangst beschäftigt - letzteres ist, so las ich neulich treffend ausgedrückt, im Grunde ein riesiges Konjunkturförderprogramm für die chinesische Wirtschaft.

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thorha, schoen, sie wiederzulesen.

eine impfung kommt mir mit blick auf die risikoeinschaetzung auch ins haus, und zwar so rasch wie moeglich. bis es soweit sein wird, wird man ausreichend gelegenheit haben, die wirkungen der verschiedenen impfstoffe in der freien wildbahn zu beobachten und fachmaennisch beurteilen zu lassen.

etwas erschuettert ist man allerdings im hinblick auf gar nicht so wenige mitmenschen, deren verhalten sich als durchaus unvernuenftig einstufen laesst.

die aufklaerung ist ein projekt, ganz klar, aber dass es so wenig weit gediehen ist, verwundert und bestuerzt zugleich.

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Australien als Vorbild.... naja.
Ich hab da Verwandschaft. Die hatten einen rigorosen Shutdown und haben die Grenzen dichtgemacht. Kann man machen, aber nicht alle Staaten sind eine Insel.
Nachdem ich im Frühjahr selber Korona hatte stell ich mich nicht in die erste Reihe der zu Impfenden. Macht mal, und berichtet. Nicht daß es so toll wird wie bei der Schweinegrippe.

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Schweinegrippe? Hatte da nicht der Virus kläglich versagt und nicht die Impfung? Am Grab des unbekannten Philosophen, der gesagt hat, "Vorhersagen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen."

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Moin Donna,
etwas erschuettert ist man allerdings im hinblick auf gar nicht so wenige mitmenschen, deren verhalten sich als durchaus unvernuenftig einstufen laesst.

hatte Sie überlesen (schluck), sorry.

Im konkreten Fall ist das natürlich massive Unvernunft, aber die kommt nicht völlig überraschend. Mit der Ausrottung von Kinderlähmung und Pocken hat sich Deutschland auf die faule Haut gelegt und die Bio-Esoteriker, Impfgegner, Anti-Schulmediziner etc. über mittlerweile viele, viele Jahre ungehindert und unerwidert ihre Propaganda verbreiten lassen.

Mir persönlich sind Eso-Spinner stärker zuwider, als überzeugte Kommunisten - aber damit war man im deutschen Bildungsbürgertum der letzten 30 Jahre häufiger mal allein. Weshalb ich die nach Medienangaben angeblich so überraschend starke Truppe der Coronaleugner, Impfgegner und sonstigen Vollidioten sehr wenig überraschend fand - mir sind bei ganz normalen Kneipengesprächen in Fürth genügend warnende Beispiele über den Weg gelaufen ... Darunter auch Träger mehrfacher dottores und ausgebildete Mediziner. Aber die Masse (unter Akademikern) sehr eindeutig Geistes- und Sozialwissenschaftler, für mich schon fast eine Kontraindikation für Intelligenz und Bildung :-).

Nachweihnachtliche herzliche Grüsse,
Thorsten Haupts

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danke fuer die antwort, die nicht einkalkuliert war.

grosso modo kann ich zustimmen - mittlerweile wundert man sich lediglich noch, wie wenig man sich doch wundern muss, obwohl man sich wundern muesste, zumindest frueher™ einmal.
mittlerweile sind die momente des sich wundernduerfens etwas hauefiger geworden. auch juristen scheinen nicht uneingeschraenkt naturwissenschaftliches verstaendnis aufbieten zu koennen - es sind ja auch keine naturwissenschaftler.

zur differenz zwischen theorie und praxis : was aber doch noch wundert, ist dies verhalten von manchen medizinern ( ! ), die sich - pandemie anyone ? - sagen, dass sie sich durchaus freiheiten der freizeitgestaltung genehmigen duerfen, die im lichte der vernunft nicht gerade zielfuehrend scheinen; es wuerden sicherlich allerlei "beste gruende" angeführt werden - verdienste um die allgemeinheit qua beruf, "hoehere" erkenntnis, "tiefere" einsicht, sehnsucht nach erholung.

das wuerde ich nun angewandte unvernunft nennen.
aber was weiss ich schon...

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das wäre ja so schön gewesen
wenn die Express-Impfung schnell funktioniert hätte. Jetzt steht die Frage, ob eine Haselnuss-Unverträglichkeit, eine Lactose-Intoleranz oder ein Heuschnupfen bei der Impfung einem anaphylaktischen Schock auslöst.
Zur Frage, wann man sie bekommen könnte, ist damit der Alarm losgetreten, dass man sie nicht verträgt.
Also können wir zumindest 2021 wieder den Hasen geben; vielleicht funktionieren im Herbst konventionelle Impfstoffe wie der chinesische oder der von Astra-Seneca.

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Es war doch zu erwarten, daß es Probleme geben würde. Die gibt es bei jeder Impfung. Es kommt halt darauf an, wie groß der Anteil ist. Und da sollte man vielleicht mal daran denken, daß der aktuelle Anteil jedenfalls größer sein wird, da ja hauptsächlich gefährdete Personen geimpft werden. Da ist das Risiko generell höher.

Die Frage ist doch, ist es für die Betroffenen besser, sich unter Inkaufnahme kurzzeitiger, auch erheblicher, Nebenwirkungen impfen zu lassen, oder an Corona zu erkranken?

Mal abwarten, wie sich das entwickelt, welche Probleme eventuell noch auftreten. Überbewerten sollte man die Fälle bei der geringen Zahl an erfolgten Impfungen bis jetzt noch nicht.

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wir lagen vor madagaskar (morondava) auf reede und hatten weder masken noch die pest an bord denn wir hatten gehört, daß es in afrika auch die möglichkeit gibt dem coronavirus aus dem wege zu gehen und als schutz orderten wir ein jeweils 200 liter faß bananenbier und hirsebier und wie uns geraten auch mehrere kisten COV (Covid-organics), hergestellt von der firma DON aus Madagascar eine absinth-limonade aus afrikanischer artemisia. wenn es gewünscht wird, berichten wir weiter.

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Weder Masken noch Pest, aber zur siegreichen Bewältigung kleinerer Scharmützel doch wohl eine leicht verwässerte Ausgabe der Dynastin von Halikarnassos.

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Also, die Mischung Bananenbier mit Absinth-Limonade klingt interessant, aber ob die schmeckt?

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Medizin muß bitter sein, sonst wird sie nicht angenommen. Die hauptsächlich angebaute chinesische artemisia enthält artemisinin, die afrikanische nicht, geichwohl ist die afrikanische artemisia afra ein tradionelles Heilmittel, das von den Forschern jetzt untersucht wird, wir sind dabei. Noch ein Schlückchen?

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Medizin muß bitter sein
Ach was.
Husten? Tussamag!
("wirkts?" - "nö, aber schmeckt.")

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Ein Sommer mit Bach & Geliebte
2020: das Jahr der Zustimmungspflicht
und
der Trojanischen Stute namens «Corona»
des öffentlichen Lebens im künstlichen Koma
der unterdurchschnittlichen Massenpropaganda in
hoher Auflösung
der immanenten Nicht-Urteilsfähigen
der maskierten Vormünder
der intellektuellen Unredlichkeit
des Rotkehlchens

sowie
des Ungesichts
der Stümper & Überforderten
der Anti-Erotik
der vorauseilenden Vorsichtsmaßnahmen
der Unabhängigkeitserklärung und Erklärung
der Rechte des Menschen auf seine paranoisch-hysterischen
Verrücktheiten
der Unsportlichkeit
der verweigerten Gastfreundschaft

aber auch
der akademischen Offenbarungseide
der Monothemamanie
der Oma / Opaeinzelhaftzelle
der Leeraussage: »Das ist substanzloses Gerede«
der desinformierenden Umformatierung
der Ästhetikleugner & Verdichtungsverwertung
der selektiven Geduldsfäden
der Revolution der negativen Reduktion
der assoziationistischen Slow-Aktion
des BigMac-Boten für Schüler unterer Klassen

Martin Geck »Bach: Leben und Werk«
Christina Peri-Rossi »Die Zigarette: Leben mit einer verführerischen Geliebten«

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mark hätte sich über den impfstoff gefreut
weil er panische angst vor dem virus hatte don alphonso und selbst sein kind nicht zur schule geschickt hat

und jezz kommt da irgendwer der meint er könne wegen einem leichten unwohlsein an nebenwirkung gefährdet sein
der fusspilz wächst oder die nasenlöcher spriessen mit nasenhaaren

dann fragt man sich was sich diese verdorbene brut noch einfallen lässt ihren superegoismus zu zelebrieren
diese pseudoemphatischen wildschweine der eigeninzenierung

keiner will sie zwangsimpfen
das fehlte noch is ja sowie nur im nächsten jahr möglich für diese clientel

unfähig sind sie biologische dinge entfernst zu begreifen
ein unbegreifliches tollhaus
eine schande geistigen denkens

(zitterwolf muss mal sein armer alphonso)

und dann was in nezz unter schwedenmodell gepriesen wird:
alles was über 70 is kackt ja sowieso ab mit ihren vorerkrankungen
is eine faschistoide gesinnung die nich mehr zu überbieten is

von wem habt ihr denn euren wohlstand?
selbst erarbeitet? doch mehr geerbt

und jezz lasst ihr diese leute über die klippe springen?
ihr seid ehrlos in eurer selbstverliebtheit
von anstand will ich gar nich reden - habt ihr noch nie gehabt

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Und was spricht dann dagegen, daß die, die sich gerne impfen lassen wollen, impfen lassen, und die, die skeptisch sind, nicht?
Die Alten sehen das übrigens mindestens so unterschiedlich wie die Leute hier, und das Dilemma, entweder Vieraugenkontakt und Infektionsgefahr oder Alleinsein und keine Infektion, läßt sich nicht auflösen.

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die impfängstlichen kann ich verstehn
die schluckimpfung gegen die kinderlähmung war ein riesenerfolg
der erste impfstoff eine katastrophe

und das is auch positiv weil sowieso nicht genügend impfstoff da ist

es gibt nu ma kein leben ohne gefahren
keiner wird dir morgen garantieren können das du noch lebst wenn du über die autobahn fährst

deswegen isses ja positiv wenn wir mittlerweile 4 impfstoffe haben und das man von einem nicht in den arsch gekniffen wird kann ich echt nich ausschliessen

aber dann dürftest du auch nich mit flugzeugen fliegen
beim golfen könnte dich ein ball treffen
is ja alles schon passiert
und du dürftest in keinem restaurant gegessen haben wo sonne dumme sau dein essen verdorben hat

die absolute sicherheit wird es niemals geben

und wie jemand auf die irre idee kommt es käm da irgendein grosser zampanoo der ein absolut keimfreies superideologisches perfektes wahrscheinlich noch gendergerechtes antivirus hat was man wie eine erdnuss knabbern muss
scheint doch etwas verwegen an traumverblödung

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Kinderlähmung ist ja auch eine Krankheit, die zu lebenslanger Behinderung führt - ich habe noch 2 Leute gesehen, die das mal hatten. Von daher ist die Motivation, sich dagegen impfen zu lassen, schon deutlich höher.

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Na ja, ich kenne zwar nur einen von Corona Gesundeten, aber dessen bisher monatelangen Nachwirkungen auf Muskeln, Lunge und Gehirn möchte ich echt nicht haben. Ob die je verschwinden, weiss heute niemand.

Das Risiko ist sicher nicht - wie bei Kinderlähmung - 100%. Aber trotzdem signifikant.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Es ist doch einfach so, daß die Nebenwirkungen einer Infektion oftmals schwerer sind als die eines Impfstoffs. Auch bei Corona werden die Vorteile einer Impfung mögliche Nachteile wohl bei weitem übertreffen.

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@querulant: da haben Sie sicher recht. Dennoch werde ich recht genau beobachten, welcher Impfstoff sich wie bewährt, und dann entscheiden.

Ich bin eigentlich ein großer Impffreund, hatte jahrelang vorsorglich alle möglichen Impfungen für die Tropen gemacht, weil meine Eltern dort arbeiteten. Als sich der Kinderarzt meiner Tochter als Impfgegner entpuppte, hatten wir sehr schnell einen neuen Kinderarzt. Nur handeltes es sich dabei stets um jahre- oder gar jahrzehntelang erprobte Mittel.

Heute jedoch haben wir es bei einigen Impfstoffen mit Verfahren zu tun, die bisher noch nie funktioniert haben. Sämtliche Impfstoffe sind, logischerweise, nicht langzeiterprobt. Die Zulassungen werden förmlich durchgepeitscht, weil es einen starken politischen Druck gibt - wozu eine zu milde Aufsicht führen kann, hat der 737max Fall gezeigt. Es steht irre viel Geld auf dem Spiel, da sind Milliarden in Forschung, aber auch Aktien investiert und von Staaten sind Preise auch im Voraus bezahlt worden. Impfmittelhersteller profitieren von einer Haftungsfreistellung.
Also: viel viel Geld, politischer Druck, keine Haftung - what could possibly go wrong?

Daher halte ich vernünftiges Verhalten im Alltag (was mir bisher den jährlichen Herbstschnupfen erspart hat) und genaues Hinsehen und sorgfältiges Aussuchen des Impfstoffes für wichtig. Bis dahin sorge ich u.a. durch Radfahren für ein gesundes Immunsystem.

Es wird immer ein Risiko geben, aber ich will eine informierte Risikoabwägung vornehmen. So wäre mir z.B. ein höheres Risiko einer vorübergehenden Nebenwirkung (Folge: eine Woche Bettruhe) lieber als ein geringeres Risiko dauerhafter Schäden. Und auch der von thorha angesprochene Zeitfaktor ist richtig: bei zu langem Abwarten steigt die Chance auf eine Infektion, und ob die harmlos bleibt oder Folgen hat, ist ungewiss. also werde ich nicht einer der ersten sein, aber mich eben auch nicht einer Impfung verweigern.

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Ich kenne zwei Menschen, die Corona haben bzw. hatten. Der eine war zwei Wochen heftig krank (wie schwere Grippe, aber zusätzlich geistige Beeinträchtigungen). Er ist wieder gesund, seine Frau ebenso, aber die sind beide in den 30ern. Das war die erste Welle in England. Der zweite ist seit drei Wochen im Krankenhaus und bekommt Sauerstoff und (wenn es denn stimmt) erholt sich sehr schleppend und könnte Organschäden zuückbehalten. Anfang 50, leichtes Übergewicht, kein Alkohol, kein Nikotin, keine Vorerkrankungen.

Will sagen: die Krankheit ist wenig spassig und eine brauchbare Medizin oder Impfung wäre schon hilfreich. Aber der starke politische Fokus auf Impfung macht natürlich die Entwicklung von Medikamenten wirtschaftlich uninteressanter. Ich hoffe, dass irgendeine Impfung sich im life Betatest als brauchbar herausstellt, aber werde selber lieber nicht zu den Betatestern gehören. Bis Q 3 sind auch mehr Daten bekannt und vorher wäre ich sowieso nicht an der Reihe.

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Gegen das Beobachten und Abwägen der Impfstoffe gegeneinander ist überhaupt nichts einzuwenden, greenbowlerhat. Wobei, so neu ist das Biontech-Verfahren meines Wissens nach nicht, Stichwort HIV.

Aktuell wird ja die H1N1-Impfung thematisiert, die ja so gefährlich gewesen sein soll. So weit ich weiß, gab es bei 90 Millionen Impfungen 1.400 Zwischenfälle, die jedoch nicht alle eindeutig dem Impfstoff zugeordnet werden konnten, speziell was die so genannte Schlafkrankheit betrifft.

Die Vorfälle in England betreffen auch keine Wald und Wiesen Allergiker, sondern solche, die nie ohne Notfallausrüstung sein sollten. Also Menschen, bei denen es immer zu Problemen kommen kann, nicht nur bei Impfungen.

Ein paar Links zum Thema:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/mit-diesen-nebenwirkungen-ist-zu-rechnen-122462/
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119166/SARS-CoV-2-Impfstoff-von-Biontech-Pfizer-erzielt-schon-frueh-Schutzwirkung-FDA-hat-keine-Sicherheitsbedenken
https://www.deutschlandfunk.de/coronavirus-britische-behoerde-raet-von-biontech-pfizer.1939.de.html?drn:news_id=1203511
https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Erstmals-Phase-III-Studiendaten-Corona-Impfstoff-AZD1222-wissenschaftlich-bewertet-415400.html
Beim DLF mal auf die Satzstellung des Wörtchens "ab" achten. Dummheit oder Absicht?

Nun, jeder Arztbesuch verursacht ein mulmiges Gefühl bei mir. Die letzte Impfung dürfte 50 Jahre zurückliegen. Aber die Risikobewertung läßt mir keine Wahl, als mich impfen zu lassen. Die Früchte meiner Arbeit nicht mehr genießen zu können, könnte ich mir nie verzeihen. ;-)

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zitterwolf, die einteilung in lebenswert und ... empfinde ich aehnlich menschenverachtend.

thorha, ich kenne zwar nur einen an covid-19 verstorbenen, doch sein mausoleum - kein scherz - moechte ich auch nicht haben.

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ja, schon klar, rosa ziwo. alles gute!

phew, es gibt doch noch ein paar konstanten.

(lachend ab.)

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"Männer und ältere Menschen sind eher bereit, sich impfen zu lassen als Frauen und jüngere Leute." stern.de
Wer ist da der Böse? "Die Tendenz ist seit April fallend und es gab keinen Anstieg der Impfbereitschaft, seit das Thema durch die beantragten Zulassungen stärker öffentlich diskutiert wird."

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Tja, fritz, Männer sind halt rationaler und ältere lebenserfahrungsbedingt sowieso (duck und wech).

Lachende Grüsse,
Thorsten Haupts

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Es ist noch kein Pluralismus,
wenn die Leute unterschiedlich blöde sind.
;-)

Heute nacht sinngemäß
beim aufgenommenen Servus-TV gehört.
Da gab es doch tatsächlich eine Diskussion mit verschiedenen
Ansichten zu den Maßnahmen gegen Corona.
Talk im Hangar7

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corona wird auch die unter 30 jährigen im nächsten herbst anpissen
dann sind wir endlich die diskussion los ab 70 sollte man abnippeln

das hat einen einfachen grund:
soviel impfstoff wird es nich geben
das wehklagen will ich mir gar nich anhören

"ich bin nochnichma 29 hübsch und geil und jezz siech ich dahin"

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.
ziwo, soviel Schadenfreude kann auf die Dauer nicht gesund sein.
Was mich auch etwas irritiert, ist diese allerorten plötzlich feststellbare Begeisterung für das Österreichische, sei es Kurz, Servus oder Eckhart. Aus Gründen, wie der Deutsche aus mir bisher verschlossen gebliebenen Gründen sehr gerne zu sagen beliebt. Herr Klenk blickt sehnsüchtig nach Deutschland. Und mir gefällt Gunter Frank. Spannend. Aber guter TV-Tip, schaue ja aus Wut schon länger nicht mehr fern, das war aber durchaus auszuhalten.

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... comment
 
Carnivoren müssen in Brandenburg nicht verhungern
Weil die Gastronomie z.Zt. ausfällt, empfiehlt sich ein Blick in Google "Wild aus Brandenburg": Wildbret ist nicht nur gesund, sondern auch preiswert und schmackhaft. Fachkundige Beratung und coronafreie Umgebung werden garantiert.

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Es gibt was Neues
Und zwar scheint es so, als könne doch noch mit einem Medikament zu rechnen sein:

https://www.formycon.com/press-release/innovativer-sars-cov-2-blocker-von-formycon-verhindert-infektion-von-zellen-vollstaendig/

Allerdings erst 2022 - wie zu hören war. Warum das so lange dauern soll, ist mir nicht ganz eingängig.

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Kann dieses Jahr bitte endlich zuende gehen? Ich war dreimal auf dem Friedhof, um alte Freunde zu begraben. Keiner älter als 73. Dann noch mein älterer Bruder mit 74, der uns 460.000 Euro Schulden hinterließ. Des war a ganz a wuider so mit drei Scheidungen. Ich lernte, wie man ein Erbe ausschlägt. Ich durfte meiner Mutter erklären, dass nun zwei ihrer Söhne tot sind (der erste war Mark Braun, der für Norman Foster den Reichstag gedengelt hat, aber 2008 mit seinem Leben fertig war.)
Im Frühjahr hatte ich zwei KN95-Masken gekauft für Stückpreis 8 Euro. Jetzt habe ich erfahren, dass meine Partnerin (68) und ich (fast 70) Anrecht auf diverse FFP2 habe. Ich bin begeistert. Ich brauche die Dinger pro Woche einmal im Supermarkt für 20 Minuten und einmal im Monat in der Tankstelle.
Unser üblicher Silvester-Urlaub in der Eifel ist gestrichen, weil die FeWo zu ist. Wir müssen unseren 15jährigen Hund diesmal der Knall- und Zeter-Veranstaltung hier in der Dussels Dorf aussetzen. Glücklicherweise hört er fast nichts mehr.
Summa summarum: Sch**ß-Jahr.

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So wie es ausschaut, wird das kommende Jahr nicht besser.
Die Weltwirtschaft läuft bzw boomt sogar teilweise, aber bei uns wird der Bankrott ganzer Branchen mit geliehenem Staatsgeld zugekleistert. Gleichzeitig ist grossformatiges Versagen im Umgang mit der Pandemie zu konstatieren. Statt den Schutz der Älteren sicherzustellen, werden Existenzen vernichtet ohne Sinn und Verstand und vor allem ohne Reflektion, warum getroffene Massnahmen nicht die gewünschte Wirkung zeigen. Hinzu kommt ein Mangel an Ehrlichkeit, der die Akzeptanz der Vorschriften untergräbt.

Mein Beispiel ist der Vater von Fritzchen, nennen wir ihn mal Marcus, der seinem Sohn morgens eine Tracht Prügel angedeihen lässt, um die schulischen Leistungen zu verbessern, und als das nichts bringt, auf zweimal tägliche Prügel erhöht. Und sein angetrautes Weib, die Angela, jammert bei den Nachbarn, warum der Bub in der Schule so schlecht sei, der Vater gebe sich doch so grosse Mühe mit dem missratenen Sohn.

Eine gute Lösung, wie man der drohenden Enteignungswelle (Notopfer, Vermögenssteuer, Solidarsteuer, Sonderhilfe, wie immer es genannt wird) ausweichen kann, ohne ganz auszuwandern, habe ich bisher nicht gefunden. Eins unserer Kinder hat das Land verlassen, aber wir scheuen uns noch davor.

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Naja buerger, morgen und übermorgen können Sie z. B. noch ganz fix pro Person und ohne Perso je einen blanken Krügerrand kaufen. Während des Lockdowns werden die Hohen Herren dann in Ruhe über die o. a. angeführten Folterinstrumente befinden. Es gab in D übrigens auch schon eine Auswanderungssteuer. Immobilien sind natürlich - wie der Name sagt - immobil und beim Katasteramt veraktet, eine echte win-win-Situation.
Schluß mit lustig. K

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Mein herzliches Beileid @folkher braun. Ich bin auch froh, wenn dieses Jahr zu Ende ist und ehrlich gesagt auch erfreut darüber, dass die "Böllerei" dieses Jahr zu Silvester ausfallen wird, weil die Politiker heute beschlossen haben, den Verkauf der Pyrotechnik zu verbieten. Aber ich denke auch, dass sich nächstes Jahr (noch) nicht viel ändern wird und wir noch eine schwere Zeit vor uns haben.

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Natürlich, man kann Krügerrand kaufen oder Dollares und das in der Tiefkühltruhe lagern.
Bringt aber tatsächlich wenig, wie weit kommen Sie denn mit drei Goldstücken oder einer Hand voll Dollars, wenn die staatliche Rente wegfällt oder zur Einheitsrente wird und Kapitalerträge, Mieteinnahmen wegbesteuert werden?

Das einzige, was wertbeständig ist, und dennoch schwer im Wert einzuschätzen und damit schwer zu besteuern, ist Kunst. Ich verstehe davon aber zu wenig.

Ein früherer Chef war Sammler und hatte versucht, mir soviel beizubringen, dass ich für ihn zu Auktionen gehen könnte, aber für eine sichere Hand im Kunstkauf reicht das definitiv nicht.

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Kunst hat Platzbedarf, wie der Hausherr ja gerade feststellt. Wie wär's mit Diamanten? Sind aber auch nur für Kenner geeignet.
Ich hab vor langer Zeit mal gelesen, daß nach der Machtübernahme der Ajatollahs Juden aus Persien in Israel angekommen sind, die Klunkern für 250 Mio. USD im Handgepäck hatten. Das ist allerdings nicht ganz meine Region. Weiß jemand mehr?
Wenn die Rente wegfällt, kommt das BGE, damit kommen Sie bis zur nächsten Suppenküche.

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ACE2

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Er löste das Problem durch Leihgabe der Bilder an Museen. Gut aufbewahrt, gut versichert und Kosten gespart. Aber damit natürlich auch publik, was einem gehört (und was es wohl wert sein könnte).

Ist aber abseits der Kompetenz nicht meine Liga. Kunst kommt erst nach der Stiftung in Liechtenstein und dem Haus auf St Barth und bisher habe ich weder noch (und auch keinen guten Plan, dahin zu kommen).

Zu den Diamanten: achten Sie auf kleine Stückelung, einen Grosskaräter wird man schwer wieder los und an den meisten klebt Blut.

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Genau darum geht es, manhartsberg. Mal abwarten, ob es auch da eine Notfallzulassung geben wird und wann. Das sollte doch noch vor 2022 möglich sein, Sommer 2021 könnte ich mir vorstellen.

Allerdings scheint dort nicht mit Milliarden gefördert zu werden, was die Dinge nicht gerade beschleunigen dürfte. Für Impfgegner wäre das jedenfalls eine denkbare Alternative. Vom Aufwand und den Kosten der Impfungen mal ganz abgesehen.

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Aufwand und Kosten haben in letzter Zeit bei kaum einem nur denkbaren Blödsinn eine Rolle gespielt, wie mir scheint. Aber warum mich ein wirksames Medikament glücklicher als eine Impfung machen würde, liegt nicht an einer generellen Impfgegnerschaft meinerseits, sondern daran, dass sich in meinem engsten Familienkreis ein paar wirklich saublöde Impfschäden häufen. Womöglich äußert sich mein ganz persönlicher auch darin, dass ich ohnehin nur im alleräußersten Notfall ärztliche Hilfe in Anspruch nehme. Gibt eh genug Leute, die gern zum Arzt gehen oder einfach gesundheitlich nicht so robust sind. Und kompetente und nette Allgemeinmediziner sind ein rares Gut, wie ich an meinem völlig überlaufenen feststellen kann.

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Der menschliche Körper ist noch nicht so ganz durchschaut. Meine Frau reagiert seit erster Geburt auf Bananen, seit zweiter zusätzlich auch auf Sahne allergisch. Ursache unbekannt. Mit sowas kann man sich arrangieren, aber sie verstoffwechselt auch Narkosemedikamente so zügig, dass es mitten in einer OP mal eine durchaus kritische Situation gab, weil der Anästhesist weder damit gerechnet noch richtig aufgepasst hatte...

Das ist kein Grund gegen Impfung, aber für eine Abwägung. Mir wäre ein Medikament für die die krank werden im Vergleich zu Impfung für alle sympathischer. Nur muss das letztlich jeder für sich entscheiden, wäre ich älter, würde meine Präferenz anders aussehen.

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Womöglich äußert sich mein ganz persönlicher auch darin, dass ich ohnehin nur im alleräußersten Notfall ärztliche Hilfe in Anspruch nehme.

Damit sind Sie nicht alleine - ich war in den vergangenen 20 Jahren vielleicht fünf mal beim Arzt. Werde mich trotzdem so schnell es geht impfen lassen - wenn eine Corona-Infektion nicht spurlos verläuft, wird es richtig unschön.

Gruss,
Thorsten Haupts

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Herr Haupts, das habe ich in der letzten Zeit wirklich zur Genüge in allen Details mitverfolgen können und bin mir daher der Gefahr durchaus bewusst. Und ich kenne Intensivstationen mit künstlicher Beatmung von innen, leider.
Mit fünf mal schlagen Sie mich allerdings auch noch..

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Medikamente bergen leider mitunter auch erhebliche Risiken. Wer erinnert sich noch an Contergan? Nicht, daß das Medikament grundsätzlich schädlich wäre, es wird heute noch in der Lepra- und Krebsbehandlung eingesetzt, doch Schwangere sollten es tunlichst meiden.

Persönlich kann ich lebenslang deutlich erhöhte Cholesterinwerte beitragen, die mir bislang noch nicht geschadet haben. Und der Versuch, mittels etlicher Medikamente meinen schon Jahrzehnte zu hohen Blutdruck zu senken, sind samt und sonders kläglich gescheitert. Ein Ruhepuls von 120 ist eben auch nicht gesund.

Na ja, laßt uns hier nicht die Wehwehchen erörtern, da hat wohl jeder etwas, was laut Schulmedizin dringend behandelt gehört. Dem starken Geschlecht fehlt da jedoch die Gläubigkeit gegenüber einer Medizin, die eher Symptome behandelt, denn heilt. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum Männer so selten zum Arzt gehen und Frauen höhere Krankenversicherungsbeiträge zahlen sollten - von divers mal ganz zu schweigen.

Nun, ab morgen habe ich mehr oder weniger wieder unbezahlten Urlaub auf unbestimmte Zeit. Mal sehen, ob ich daraus dann doch endlich einen Dauerzustand machen kann.

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Au weh, querulant, Sie plagen sich seit Jahrzehnten mit hohem Blutdruck und Herzrasen? Sein Sie mal nicht ganz so tapfer und lassen Sie sich ne vernünftige Diagnose stellen, bevor Sie unerwartet tapfer abnippeln. Das tut doch nicht not, "Gläubigkeit gegenüber einer Medizin" hin oder her.

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Medikamente haben fast immer Nebenwirkungen, da muss man gar nicht bis Contagan gehen. Eine Jugendfreund starb an Magenschmerzen, gegen die er Aspirin nahm. Magendurchbruch, elendlich verreckt mit Mitte 20.

Aber Medikamente nehmen in der Regel nur die, die krank sind (zunindest wäre das wünschenswert), und wenn die Chance auf Corona 1 zu 3 und in einer Schwere, die Medizin erfordert bei 0,4% der Infizierten ist in meiner Altergruppe und die Medizin in einem von 100 Fällen z.b. Tinnitus macht, kann ich das abwägen gegen eine Impfung, die in 1 von 100.000 Fällen zu z.b. Nierenversagen führt.

Das Leben ist nicht risikofrei, oder wie mein Opa sagte: man kann auch aus dem Bett fallen und sich dabei das Genick brechen. Der hatte aber zwei Weltkriege überlebt, da bekommt man eine andere Einstellung zu Leben und Sterben (und zur Politik und den diese betreibenden Menschen).

Auch wenn die öffentliche Rhetorik recht dramatisch ist, ist nüchtern betrachtet die Pandemis zwar deutlich unangenehmer als der letztjährige Weltuntergang durch die Klimakatastrophe, aber im Rückspiegel neben der Katastrophen des letzten Jahrhunderts doch eher ein Kataströphchen.

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Na ja, buerger, da es grad um Nebenwirkungen ging, Magenschmerzen und Aspirin. Es könnte jemand bei oberflächlichem Lesen auf die Idee kommen, das Verabreichen von ASS bei undefinierten Magenschmerzen hätte ein Arzt veranlasst. Sicher nicht, richtig? Kann man es dem Medikament anzählen, wenn jemand sich fröhlich ein eigentlich überschaubares Mittel wie ASS einpfeift und keinen Arzt fragt oder Beipackzettel liest?

ASS entsprechend niedrig dosiert ist weit verbreitet, um Verklumpen von Blutplättchen bei Herz und Trallala zu vermeiden. Unabsehbare Nebenwirkung ist nicht das passende Wort, um eins der Haupteinsatzgebiete zu beschreiben.

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Das hatte kein Arzt verschrieben und Beipackzettel hat der Verstorbene sicherlich nicht gelesen. Bitte meine Schlampigkeit in der Argumentation zu verzeihen. Was ich sagen wollte ist, dass sogar erprobte Medikamente, wenn falsch genommen, schädlich sein können.
Im Übrigen keine Frage des Alters oder Intellekts, mir erzählte neulich jemand von erhöhtem Konsum eines anderen Schmerzmittels, dessen Wirkung in zu hoher Dosierung/Frequenz neben Migränebekämpfung eben auch Organschäden sein können. Da wurde ebenfalls nicht gelesen, weil ja schon seit Jahrzehnten immer wieder genommen.

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Keine Sorge, fritz_. Der Ruhepuls von 120 war Ergebnis dreier kleiner roter Pillen, die eigentlich den Blutdruck senken sollten, was sie nicht vermochten, mir stattdessen aber drei Tage Angst um mein bißchen Leben bescherten. Da auch andere Pillen von meinem Körper (Blutdruck) bis auf die unterschiedlichsten Nebenwirkungen ignoriert wurden, habe ich nach einem halben Jahr des gutgemeinten ärztlichen Experimentierens aufgegeben und lebe seither wieder pillenfrei.

Das erinnerte mich an meine Jugend, als man mit Spritzchen versuchte, aus einem Hungerhaken einen kräftigen jungen Mann zu formen. Das quittierte mein Körper mit weiterer Gewichtsabnahme, so daß man schnell wieder Abstand davon nahm.

Irgendwie bin ich, mein Körper, halt nicht normal. ;-) Das soll es aber auch gewesen sein, viel mehr gibt meine Krankenakte nicht her. Also, Themenwechsel.

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@querulant: ohne die Zipperlein vertiefen zu wollen - ich mußte doch grinsen ob Ihrer Beschreibung, mit ärztlicher Hilfe Ihre Form zu verändern. Mir ging es so mit meinen ewigen Erkältungen von Kindesbeinen an. Was wurde da nicht alles erfolglos versucht, was war ich genervt von diesen Versuchen. Manches muß man einfach hinnehmen als "ist halt so", und Taschentücher einstecken.

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Déjà-vu
Nichts hat sich im Vergleich zum Jahresanfang geändert. Der einzige Unterschied ist, daß das Geschwafel aus den Reihen der Politik nun absolut unglaubwürdig und das Versagen unentschuldbar ist. (Dieses Mal ganz bewußt und ganz pauschal so formuliert.)

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Es gibt noch einen Unterschied. Teile der Presse (heute die Bild) werfen den Politiker direkt und offen Versagen vor. Das gab es im März noch nicht.

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Dieselbe Presse, die die Politiker zu Lockerungen gedrängt hat, buerger.

Die Justiz scheint ja jetzt wach geworden zu sein. Man hat doch tatsächlich das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit höher eingestuft als das Recht auf Versammlungsfreiheit. Kaum zu glauben und ein weiterer schwarzer Fleck auf dem so weißen Hemd des Rechtsstaates, daß jemals anders entschieden wurde.

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Gebe ich Ihnen leider auch recht. Wenn man diese Zeitungen anschaut, kann man zu dem Schluss kommen, dass unser dringendstes Problem die Zulassung von Zuschauern in Fussball-Bundesligastadien ist.

Aber im Moment ist sowieso alles GaGa. Sei es die Verkürzung der Weihnachtseinkaufszeit von noch 9 auf 2 Tage, oder die „Freimaske für Risikogruppen, aber nur heute“ Aktion oder die „Gebt akut bankrottbedrohten Einzelhändler Geld für Gutscheine“ des Herrn L. Dessen Bank wäre schon lange pleite, die Konkursquote auf unbesicherte Gutscheine dürfte Null sein.

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:Innen
Von Corona mal ganz abgesehen, habe ich mich in letzter Zeit oft gefragt, wie es den Frauen wohl gefallen würde, nicht mehr die bevorzugte Behandlung und die erhöhte Aufmerksamkeit durch uns Männer zu erfahren, sollten die verwirrten Gendertröten ihr Ziel erreichen.

Wie ich aus dem ÖR vernehmen durfte, gehöre ich, der ich :innen u.v.m. aus tiefstem Herzen ablehne, ab sofort zu einer bemitleidenswerten Spezies, die dem geistig intellektuellen Höhenflug der Grünen nicht mehr folgen kann. Dem kann ich problemlos zustimmen. Insbesondere, da ich bislang immer braun mit Nazi assoziiert habe und nun doch etwas verunsichert bin, ob das noch die passende Farbe ist.

Ob Kelle oder Tichy, mir ist beim Lesen nicht mehr wirklich zum Lachen zumute.

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Es geht ja nicht ums Ziel, das ist eigentlich egal. Drum ist es auch nicht schlimm, wenn es nicht widerspruchsfrei ist.

Sondern es geht um den Weg dorthin. Um die emotionale Achterbahnfahrt, die Auseinandersetzung, das Gefühl der Überlegenheit, das Gefühl einem Club anzugehören. Das Gefühl von Regelsetzungsmacht. Wenn Sie es genau ansehen, sind es fast ausschließlich Emotionen. Und sei es nur, zu beobachten, wie andere über die Wortungetüme stolpern.

Es ist ja kein Zufall, dass wirklich erfolgreiche, selbstbewußte, intelligente Frauen mit dem ganzen Kram nichts zu tun, sondern ihr Ding selber durchziehen und sich eher fremdschämen über solche Geschlechtsgenossinnen - so jedenfalls meine Beobachtung, die ich hier mal verallgemeinere.

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Obwohl nicht erfolgreich (zumindest in finanzieller Hinsicht) und auch nicht sonderlich intelligent, bestätige ich Ihre Beobachtung bezüglich "ihr Ding selber durchziehen" und "Fremdschämen über solche Geschlechtsgenossinnen", greenbowlerhat.

Zustimmung auch zu Frau Amgelins Vorschlag zur Entfrauung der Sprache. Allerdings geht er mir nicht weit genug: Dringend notwendig wäre auch ihre Ent-Denglishisierung, -Euphemisierung , -Infantilisierung, -Neusprechisierung und -Kanakisierung.

Mit dem aktuellen "Bildungs"system aber nicht zu machen: Dessen Ziel besteht, im Gegenteil, im Abriss ("Dekonstruktion") der Sprachkultur. Sprache ist nicht nur das Werkzeug der Kommunikation sondern auch des Denkens und denkfähige Untertanen sind von der Obrigkeit nicht gewünscht.

Zum Thema "Verhältnismäßigkeit" der verordneten "Einschränkungen" zitiere ich eine gute Freundin, deren Einschätzung ich tendenziell teile:
"Und wenn dem Alien-Futter jetzt noch verordnet wird, sich den rechten Mittelfinger abzuhacken weil sonst "alle sterrrrben", machen die das auch noch und sagen : "Danke Frrrau Föhrrrerrrr, selbstverständlich Frrrrau Föhrrrerr, machen wir natürlich soforrrrrt, Frrrrau Föhrrrrerrr. Jjjawollll!"

- Das mit dem "Alien-Futter" finde ich zu hart, ansonsten aber keine Gegenargumente gegen den beobachtbaren Drang zum Devoten einer großen Zahl von Mitbürgern. Leider.

Das Wühlen in echtem. ehrlichem Schlamm ist jedenfalls wesentlich erfreulicher als die Beschäftigung mit dem sich verfestigenden Absolutismus.

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Erfolg ist meines Erachtens keine finanzielle Grösse, das verkürzt doch zu sehr. Manche Erfolge haben finanzielle Konsequenzen, aber längst nicht alle.

Erfolg kann auch ganz unfinanziell sein, z.B. eine kommende Hysterie vorher erkennen und Toilettenpapier bevorratet haben, bevor alle anderen losstürmen.

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Richtig, "Erfolg" kann, muss aber nicht finanziell sein. Im Gegenteil, diejenigen, die "Erfolg" nur am Geld messen, sind meist die, die es nicht oder jedenfalls noch nicht lange haben.

Eine bessere Definition ist wohl "Erreichen, was man sich vornimmt, wenn man dabei nicht zu tief zielt". Und da beobachte ich doch so einige Frauen, die wirklich viel Leisten. Und nicht dabei jammern. Teils tief fallen und wieder aufstehen, da besteht der finanzielle Erfolg in Schuldenfreiheit.

Und die werden jetzt in eine Schublade gepackt mit der Kaste der Looser-Jammer-Frauen, voll von Anspruchs- und Steht-mir-Zu-denken. Die oben genannten erfolgreichen Frauen, die ich näher kenne, die kotzen.

Bei der Sprache stimme ich Ihnen zu - es ist schlimm genug, dass die Leute schleichend immer mehr Elemente und Ausdrücke der lingua franca dieser Tage, Englisch, übernehmen, so ganz bin ich da auch nicht frei von. Ein "Meeting" erkennt man noch leicht, aber wer hat nicht schon mal unbefangen den Ausdruck "Am Ende des Tages" verwendet?

Dadurch und durch die anderen von Ihnen beschriebenen Phänomene findet schlicht eine Verpidginisierung des Deutschen statt. Gerade die Infantilisierung, diese Begeisterung für "Leichte Sprache", die nervt mich sehr. Auch die Rechtschreibreformen halte ich weitgehend für überflüssig, und das meint einer, der sich freimütig zu einer punktuellen das/daß Legasthenie bekennt.

So, das war der Rant zum Mittwoch.

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Im Grunde sehe ich das alles genauso, bis auf die Kanaken, die haben diesen Vorwurf nicht zu verantworten und nicht verdient.

Mir selbst sind nur zwei, drei Frauen in meinem Leben begegnet, die derart die Bodenhaftung verloren hatten. Aber das macht es auch nicht besser, es zeigt nur, welchen Einfluß verblendete vorwiegend grüne Ideolog:Innen ;-) heute haben.

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Gerade die Infantilisierung, diese Begeisterung für "Leichte Sprache", die nervt mich sehr.
Mich auch! Und ich verstehe nicht, wieso die gleiche Kohorte, die sich um die mental Herausgeforderten sorgt, die Sprache durch Genderisierung verkompliziert.
Da ist eine tote Sprache (Latein, Sanskrit) im Vorteil.

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Da mir da nur die Südseebewohner in den Kopf kamen, habe ich mal das allwissende Internet befragt:

Kanake (griechisch Κανάκη) war in der griechischen Mythologie eine Tochter von Aiolos, dem Stammvater der Aioler (nicht zu verwechseln mit dem von Zeus eingesetzten Verwalter der Winde), und Enarete[1] sowie eine Geliebte von Poseidon. Ihre Brüder waren Athamas, Kretheus, Deioneus, Makareus, Perieres, Salmoneus und Sisyphos, ihre Schwestern hießen Alkyone, Arne, Kalyke, Peisidike, Perimele und Tanagra. Mit Poseidon zeugte sie fünf Kinder: Aloeus, Epopeus, Hopleus, Nireus und Triopas.
Mit ihrem Bruder Makareus pflegte Kanake eine Liebesbeziehung: Als ihr Vater die Töchter und Söhne per Losentscheid verheiraten wollte, war sie schon von ihrem Bruder schwanger. Weil es Kanake nicht gelungen war, das Kind abzutreiben, tötete es ihr Vater nach der Geburt (angeblich ließ er es Hunden und Vögeln zum Fraß vorwerfen) und zwang Kanake, sich mit einem Schwert, welches er ihr zukommen ließ, selbst umzubringen. Makareus beging daraufhin auch Selbstmord.
Im Brief XI von Ovids Heroides schreibt Kanake an Makareus und beklagt das Schicksal, vom eigenen Bruder ein Kind zu haben, sowie die grausame Entscheidung ihres Vaters.
Euripides gestaltete in Anlehnung an den Windgott, dessen Kinder miteinander verheiratet waren,[2] das Drama Aiolos, in welchem das Motiv der Blutschande zwischen Kanake und ihrem Bruder, die beide in den Tod führt, behandelt wird.[3]
Vom römischen Kaiser Nero wurde überliefert, dass er am liebsten die Rolle der Canace parturiens („Die gebärende Kanake“) spielte.[4]

Wikipedia.

Finde ich an dieser Stelle so interessaant, dass ich es kopieren musste.

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Den Ariern geht es ja auch nicht besser, buerger. ;-)

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Lieber Querulant v.gd/DGPw2w , für Sie wächst etwas Rettendes, wird Frauke Amgelin ausgerechnet weißblau geblendet.
v.gd/KXrIwh ist ein doch prima brauchbares Zeit(geist)wort:

unwomen our language = Entfraut unsere Sprache

let's unwomen all governments = Lasst uns alle Regierungen entfrauen

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werte Frau Amgelin, Ihre Wörterbiegungskraft erstaunt immer wieder!
Mir fallen ja nur solche Lübkeschen Langweiler ein wie:
build back better = besser Rückbau.

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Nun ja, mit dem neutralen Maskulinum hatte niemand ein Problem, bis es einigen wohl zu langweilig wurde und sie nach Einfluß, Macht und Geld zu gieren begannen. Nichts, was die Welt wirklich braucht.

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Er lebt!
Ich hatte die Hoffnung fast aufgegeben.

Tach in die Runde!

P.S. DAX nahe Jahreshoch. Probleme? Was für Probleme?

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ein froehliches bonjour zurueck !

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Dax, ach was, bitcoin! Bei Silberkännchen kann man noch warten, die EU sieht Fortschritte bei den Verhandlungen. :-)))

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das Leben der anderen
1. Blick : oh, schöner Mantel!
2. Blick: Kunstfaser. (… komm, laß uns weitergehen …)

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Noch ein Gedicht
Lieblingsdichter!

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Was gibt es sonst noch?
Na, Futter für die AfD: Familiennachzug von 1.000 Menschen pro Monat wird auf 10.000 Menschen pro Monat erhöht. So die SPD.

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Herr Querulant, mit "Kanakisierung" waren keineswegs Südsee-Bewohner gemeint, sondern Herrschaften aus der Hip Hop (o. ä.)-Szene, die sehr selbstbewußt ihr "Kanak-Sprech" propagieren.

Generisches Maskulinum ist halt der Normalfall. Wer sich davon ausgeschlossen oder "diskriminiert" fühlt, hat m. E. Defizite beim Selbstbewußtsein (früher sagte man "Komplexe").

"Früher" war´s auch ein Zeichen von Offenheit und/oder Lernfortschritten, neue/fremde Menschen erstmal unvoreingenommen als "Mensch" zu betrachten und sie bei näherem Kennenlernen danach zu beurteilen, wie sie sich verhalten...
In "modernen" Zeiten wie den aktuellen ist das aber "böse": Man hat andere/Fremde zuerst danach einzuordnen, welchem Geschlecht und welcher Rasse sie angehören. - Obwohl es ja beides angeblich gar nicht gibt.

Je dunkelhäutiger und weiblicher desto höher das soziale Prestige, desto größer der zustehende Respekt, der Grad der Rücksichtnahme auf Befindlichkeiten, sprich: Der Rang.

Je hellhäutiger und männlicher, desto niedriger der Rang: Respekt steht solchen Individuen nicht zu (stattdessen sollen sie sich rund um die Uhr schämen), Rücksichtnahme oder gar Befindlichkeiten erst recht nicht.

Die schöne neue Welt propagiert "Gleichheit", kennt aber keinen Gleichbehandlungs-Grundsatz mehr. Wer heute "gleiches Recht für alle (Staatsbürger)" fordert, ist "Maskulinist", "Familist", jdenfalls was Böses, das auf ist- endet und rutscht in der Rangordnung (sogar im Fall eigener Weiblich- und/oder Dunkelhäutigkeit) automatisch in Richtung der verteidigten Objekte ab.

Angeblich ist Individualismus wichtig. Menschen sind aber keine Individuen mehr sondern zuvörderst erbschuld-behaftete Mitglieder bestimmter Rassen und/oder Geschlechter, bzw. geborene Opfer als Mitglieder bestimmter Rassen und/oder Geschlechter. Im letzteren Fall mit ererbtem Schadensersatz-Anspruch gegenüber Erstgenannten.

Kurze Erinnerung: Rassen und Geschlechter gibt´s gar nicht und erben ist ansonsten grundsätzlich böse.

Mich wundert bei solch ausgeprägten kognitiven Dissonanzen nicht, daß Leute, die o. G. propagieren, "Sicherheitsräume" brauchen und bei Diskussionen öfter in Tränen ausbrechen: Ihre Kopfschmerzen durch extrem verknotete Synapsen müssen fürchterlich sein :-/
Wahrscheinlich rüttelt irgendwo in den Hinterköpfen ein kleiner Rest Verstand verzweifelt an den ideologischen Gitterstäben...

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Noch kurz was zum Thema "Erfolg ist das Erreichen von dem, was man sich vorgenommen hat": Volle Zustimmung.

Wünsche nach einem erfolreichen Tag (1 1/2 große Folienhaufen sind - mit Hilfe - aufgearbeitet :-)) allen Schon-länger-hier-Schreibenden und Neu-dazu-Gekommenen einen schönen Abend, erbauliche Gespräche und Gedanken sowie (irgendwann später) erholsamen Schlaf.

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sowie (irgendwann später) erholsamen Schlaf.
Vielen Dank, das wünsche ich Ihnen auch, ich kanns brauchen :-)

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Für meinen Vater

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Ist er gestorben? - Dann mein herzliches Beileid, manhartsberg.

Ebenso den anderen Kommentatoren, die in letzter Zeit Angehörige oder liebe Freunde verloren haben. ..

Auf dem letzten Abschnitt zum Gipfelkreuz wird der Weg einsamer.

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Danke. Ja, aber nicht in Zusammenhang mit einem Virus. Es ist schon etwas länger her. Jetzt abgesehen von betagteren Familienangehörigen und Freunden, die man verliert, habe ich eigentlich nicht den Eindruck, dass der Weg zwingend einsamer werden muss. Eher sogar das Gegenteil, es wächst ja auch wieder eine Generation nach.

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Frau Langenberg, lassen Sie doch bitte das "Herr" in Zukunft weg. Querulant reicht völlig.

Ansonsten, für mich war und ist ein Mensch immer nur ein Mensch. Was er sonst noch ist oder vorgibt, zu sein, zeigt sich irgendwann ganz von selbst.

Wer meint, ein Staat allein könne das Klima oder die Flüchtlinge oder gar die Welt retten, den kann ich nicht ernstnehmen. Sicherlich ist der Gedanke nicht abwegig, mit gutem Beispiel voranzugehen, aber sich selbst dabei zu schaden, das zeugt von nicht geringer und gemeingefährlicher Verwirrtheit.

Und irgendwann werden auch die verwirrten Frauen begreifen, daß sie keine Männer sein wollen. Das aber müßten sie, wollten sie auf Augenhöhe mit den Männern gleichziehen. Nur, das wollen ja selbst die Verwirrtesten unter ihnen nicht, die wollen nur Rosinenpicken ohne etwas dafür zu tun oder gar aufzugeben. So wie die Engländer. ;-)

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@ der querulant, Donnerstag, 17. Dezember 2020, 12:24

Ja, genau! Immer die anderen! ;-)

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"...es wächst ja auch wieder eine Generation nach."

- Ja, zum Glück, manhartsberg. Allerdings ist sie in anderen Zeiten aufgewachsen und teilt nicht die eigenen Erfahrungen und Jugenderinnerungen. Momentan trifft man sie auch seltener, insbesondere diejenigen, die weit(er) weg wohnen.

Werde mich bemühen, querulant. Wird aber nicht ganz einfach: Diese Bezeichnung ist aus irgendwelchen Gründen fest mit "Herr" assoziiert.

"...sich selbst dabei zu schaden, das zeugt von nicht geringer und gemeingefährlicher Verwirrtheit."
- Man könnte es auch masochistisch und suizidal nennen. Für professionelle Rettungskräfte gehört Eigensicherung immer zu den Prioritäten. Alles andere wäre verantwortungslos.

Die Richtigkeit von Peter Scholl-Latours Kalkutta-These kann nur noch leugnen, wer sich Ohren und Augen ganz fest zuhält.

(Mini-) Erfolg des Tages: Diese wunderschön Rose (eine seltene Hybride von Rosa roxburghii) konnte ich heute einem starken Mann vermitteln, der auch in der Lage war, sie auszugraben (selbst hätte ich das nicht geschafft):
https://1.bp.blogspot.com/-veGeOWafhSs/XtWKtvlpOXI/AAAAAAAATrk/bAmO5A-7-N0PXiKcQYm0xsZAWBi-bl17gCNcBGAsYHQ/s640/Roxburghii2.jpg

- Eine Gerettete mehr :-)

Meinem Mann ist es nach fast 33 Jahren Ehe dagegen immer noch nicht gelungen, mir Geschmack an Zappa zu vermitteln: Hier läuft im Hintergrund grade Bobby Brown und ich mag es immer noch nicht :-/
Dann lieber nochmal sowas:
https://www.youtube.com/watch?v=MdAqQkMQjqo

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.. Auch wenn er verschwunden ist wie der weiße Elefant*.

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*

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Hübsch.

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Teilweise.

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"(Mini-) Erfolg des Tages: Diese wunderschön Rose (eine seltene Hybride von Rosa roxburghii) konnte ich heute einem starken Mann vermitteln, der auch in der Lage war, sie auszugraben (selbst hätte ich das nicht geschafft):
[...Link...]

- Eine Gerettete mehr :-)"


Die Rose ist wirklich sehr schön und mir persönlich nicht bekannt. Aber ich liebe Rosen sehr und habe auch welche im Garten. Blühen tun sie jedoch zurzeit nicht mehr.

Schön, dass Sie die tolle Rose retten konnten!

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Der Endrefrain paßt nicht so sehr, aber der Anfang:
https://www.youtube.com/watch?v=wMykYSQaG_c

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Liebe colorcraze, bin mal wieder am Jahresendaufräumen, staubhustet Frauke Amgelin.
v.gd/Z3Wwdz Leonhard Oberascher v.gd/s2uQmD ist nun 65 und damit Hochrisikogruppenneumitglied. Was ist denn eigentlich aus v.gd/awrhCT geworden? Haben Sie etwas von Christel Darmstadts Unveröffentlichtem ergattern können?

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Nein, ich konnte leider nichts Unveröffentlichtes ergattern.
Ich habe mir 2 Bücher, in denen davon was erwähnt wurde, gebraucht gekauft, aber es war unergiebig, weil nur wenige Sätze sich darauf bezogen.
Uaah, da hat er mal eine Farbe aufgetragen: http://leoncolor.com/trendmonitoring.html - die Schüsseln auf dem Tisch. Erinnert mich schwerst an so einen ekligen, stinkenden Knet dieser Farbe, den man an die Wand werfen konnte und der dann dort klebenblieb. Das gab es als Scherzartikel oder "Kinder-Grusel-Spielzeug" in den 1970ern mal. Und das hatte genau diese Farbe. Und stank. Und war eklig wabbelig anzufassen. Und klebte.

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Solstice...
Heute wieder ein Zoom-Meeting im Zonta Club. Schon merkwürdig, wie leicht man sich an den Lockdown gewöhnt. Abschreiten der Auslagen in Wiesbaden ist eh nicht mein Ding. Lebensmittel seit einem Jahr (fast) immer online bestellt .
Weihnachtsgeschenke sind bei mir spontan, kein Zugzwang auf Gegenseitigkeit.
Na ja, morgen wird es wieder heller. Auch weil hier im Blog was los ist.
Impfen? Habe ich eine Allergie? Ich fürchte NEIN. Aber bitte eine Spritze gegen den Schmerz der Spritze.

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Frohes Fest
wünsche ich allen hier mehr oder weniger einträchtig Versammelten. Bleiben Sie gesund und denken Sie daran - 2021 wird besser :-).

Weihnachtsgrüsse,
Thorsten Haupts

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Frohes Fest?
Bester Herr Haupts. Wie kommen Sie denn auf dieses argumentativ schmale Brett? Nach event 201 der WHO und dem "great reset" von Herrn WEF-Schwab sollte Ihnen aufgefallen sein, dass es jetzt uns an´s Fell geht. "Uns" meint Mittelstand, der - wie ich - als Solo-Selbständiger 30 Jahre vom Verkaufen von Berichten an die Nutzfahrzeugpresse gelebt habe. Glücklicherweise bin ich seit vier Jahren Rentner. Was ich von meinen jüngeren Kollegen gehört habe, sind die seit März auf Null-Diät und es gibt keine Aussicht auf Besserung. Anders gesagt: 2021 geht es für die in die Privatinsolvenz und/oder Hartz 4 und wir bekommen einen zusätzlichen Schub "industrieller Reservearmee" (wie von Marx vor 150 Jahren beschrieben), die sich mit den zugereisten Facharbeitern aus Süd und Ost um die offerierten Lieferando-Jobs prügeln dürfen. Sie können sich gern auch in Rumänien um einen 200 Euro/mtl Job auf einem 40 t-Lastzug bewerben, der derzeit in Dover in der Schlange steht. Die Jungs werden nach km bezahlt (ist zwar in der EU verboten, aber macht ja nichts). Ich empfehle Werner Rügemer: Imperium EU. Bei Papyrossa. Danach erwarten Sie von 2021 nichts mehr.

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Apropos Silvester, habt Ihr auch alle brav Knallzeug vom letzten Jahr gehortet?

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frohes fest / 23. dezember 2020, 22.04 u - dem schliesse ich mich vollumfaenglich an. beste gruesse !

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Frohes Fest auch von meiner Seite.
Bezüglich der Aussichten für 2021 halte ich es mit einem Bekannten aus dem UK: lets hope that the vaccine doesnt grow us a third leg and if it does, let it as least be of best Nigerian quality. In dem Sinne: ein Gutes Jahr 2021 für Sie alle, bleiben Sie in positiver Stimmung.

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Ihnen, Herr Haupts, und allen anderen ebenfalls ein frohes Fest. Ansonsten bleibt nur zu wünschen, daß alle gesund bleiben. Von 2021 erwarte ich dagegen nichts mehr, so daß ich allenfalls positiv überrascht werden könnte.

Flasche leer.

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Speziell auch an DA, der einen freien Beitrag veröffentlicht hat, der gut zusammenfaßt, was auch mir so im Kopf herumspukt, Weihnachtsgrüße und beste Wünsche für 2021.

https://www.welt.de/kultur/stuetzen-der-gesellschaft/article223219312/Don-Alphonso-Ein-Hoch-auf-den-Clan-und-seine-Vorzuege-in-der-Krise.html

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Das Jahr lief abotechnisch so gut, da kann man auch mal freie Beiträge bringen.

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Unterwegs im Panoptikum
mittags,
Delphine mit am Turm, sie hat sich erneut
beim Landgang im Supermarkt
mit einer Kassiererin angelegt,
es wurde laut,
sie ignorierte das Gezeter und die
50/70 Masken bewehrten, mürrischblökenden Blicke,
bestand auf Richtigstellung des Rückgeldes, -
man weigerte sich störrisch -

eine so elegante Erscheinung, ein
so wohlgeratenes Gesicht,
doch streitsüchtig wegen Minibeträge,
ihre nasale Stimme wirkt dann anstrengend,
klingt zuweilen wie Terje Rypdal's
Schwestergitarre auf der ECM-Scheibe
to be continued ...,

von Salz&Pfeffer-Humoristen flankiert,
Straßen, Plätze & Wege wirken feierlich beruhigt //
feierlich, durchwoben von stumpfen Schockwellen
chronischer Entdifferenzierung

(neckische Abwechslung: ich schubste sie,
beinahe wäre sie über Bord)

nachmittags,
Unterhaltung mit ihr über
Nichtigkeiten, nebenher
entsteht unter ihren Händen
eine Stachelbeer-Baiser-Torte.

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naja - frohes 2021 sag ich mal
Für Schweden ist für 2020 mit einem Verlust an Quality Adjusted Life Years - also lebenswerten Lebensjahren - im Bereich von einigen Tausendstel Prozent zu rechnen. Kuckst Du

https://hailtoyou.wordpress.com/2020/11/29/against-the-corona-panic-part-xix-wuhan-corona-vs-previous-flu-waves-sweden-quantified-on-near-final-data-for-2020/#comment-47231

- - - - Dort die haarklein ausgerechneten und korrekt dargestellten und durchargumentierten Befunde und Daten für Sverige. Die Daten decken sich übrigens ziemlich mit denen für die Schweiz.

An der Schweiz ist interessant, dass keiner auf Söders "jeden Tag stürzt ein Flugezeug ab" Katstrophenmetapher anspringt - keiner Links, keiner in der Mitte und keiner Rechts im politischen Spektrum. Das ist ein Zeichen von psychischer Gesundheit und Urteilsfähigkeit der Schweizer Gesellschaft - und der Leitmedien - insbesondere der Weltwoche und der NZZ. Auch die Regionalzeitungen schlagen sich dort sehr gut. Ich bin ein bisschen neidisch.

Impfungen sollen auch die Übertragung auf Alte stoppen, deshalb ist es schon gut, wenn sie wengistens unter Siebzig einigermassen gut wirken, weil dann die Pflege und der Besuch durch Kinder und Enkel usw. alle weniger gefährlich für die Alten sind. - Die Impfrechnung wird nicht glatt aufgehen, das steht fest.Try and Error.Die Narkolepsiegefahr durch die Impfungen gegen H1N1A/v (Schweinegrippe) wird immer wieder (auch auf Achgut leider) gegen die CO-19-Impfung ins Feld geführt. Die Studien, die das zeigen sollen, sind aber a) entweder zurückgezogen worden wegen schlechter Methodik oder b) so aussageschwach, dass man wird sagen müssen: Die Nakolepsie-Impf-Angst ist ein unwissenschaftliches Fabrikat. Wer will googled die entsprechenden Berichte im Ärzteblatt.

Das spottbillige Tiermedikament Ivermectin ist ein Thema für sich. Ich vermute: Ein großes, z. T. auch sehr unschönes Thema. Ist aber eine Vermutung. Doll, dass Gunnar Heinsohn das auf TE gerde anspricht. Es ist ein heikles Thema.

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