Is it a Rush Limbaugh? Is it a Ratzinger?

„Der Vater findet seine Identität, wenn er die ökonomischen Grundlagen der Familie beschafft und die Kinder in ihrer Zugehörigkeit zu Familie, Staat, marktwirtschaftlicher Ordnung, Kulturgemeinschaft und Kirche erzieht.“

No! Look! It´s a Flat-Tax-Kirchhof! (Danke Nico. Disclaimer: Vorwärts, Nico und Don rotzen parteipolitisch in die gleichen rechten Spucknäpfe, auch wenn sie es so vielleicht nicht sagen würden.)

Sonntag, 28. August 2005, 14:03, von donalphons | |comment

 
Kirchhof soll Finanzminister werden, nicht Kulturminister.

Ich finde es schade, dass die klassischen Instanzen wie Familie, Kirchen, Vereine immer mehr an Anziehungskraft verlieren. Sie sorgen für Stabilität und einen Ausgleich von Wertvorstellungen.

Na, wer hat das wohl von sich gegeben? Kirchhof?

Nee, Hans Eichel im Jahr 2000..

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Als parteipolitische Minderheit eine Veränderung der Jetztzeit bedauern und mit der Mehrheit eine 50iesoder2Dekadenfrüher-Vision der Gesellschaft haben, ist nicht ganz das Gleiche.

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Der sagt doch nur laut was alle CDU Spacken denken. KInder Kueche Kirche - ich kapiere bis heute nicht wie sich das mit der Aufstellung des Traenensackes vertraegt, da muss irgendein undurchschaubarer tiefsinniger Plan dahinterstecken.

Die sind mir alle unheimlich.

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Naja, es geht auch noch übler: Der bayerische Jihad (Partei Bibelfester Christen) sagt:



Da beschwere sich noch einer über den Iran.

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... herr kirchhof scheint so zu tun, als sei er der inbegriff des weltlichen katholizismus.
ist er nicht. es gab zeiten, da war die katholische soziallehre ganz vorndran, diese zeiten sind wohl vorbei.

noch trauriger ist, dass einer wie nell-breuning (gestorben 1991) alles weit abfallen lässt, was heute irgendwie und irgendwo mit dem wort "sozial" hausieren geht.

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Weltlicher katholizismus - davon habe ich heute wieder eine Kostprobe bekommen, nach dem Motto "Sie ist zwar nicht mehr Deines alten Feindes Weib, aber das heisst nicht, dass Du mit ihr ausgehen darfst." Wenn dieses C-Dingens da bitte Privatsache bleiben würde, könnte ich noch damit leben, aber die Wähler dieser Jungs haben noch immer nicht begriffen, dass sie mit ihrer Mischung aus Durchgeknalltheit und Totalitarismus aka Christliche Werte auch nichts anderes wollen als zurück ins 19. Jahrhundert

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Ich lese gerade was über das England des 17. Jahrhunderts. Auf den schlimmsten Puritanismus unter Cromwell folgte die Periode der größten Dekadenz und des pfuhligsten Sündenbabels unter James II. WEnn wir also jetzt ein Jahrviert christlicen Werteterror kriegen, funzt das Erwachen danach vielleicht viel prächtiger :-)

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Das, was Cromwell mit seinen Eierköpfen an Terror veranstaltet hat, macht mir nicht gerade Mur, wenn es denn so käme.

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Jetzt macht Euch mal nicht ins Hemd, Leute!
von christlichem Werte-Terror war auch in 16 Jahren Kohl-Regierung nicht viel zu spüren. Die ganze "geistig-moralische Wende" war doch ne rhetorische Luftnummer. Und mehr haben die Enkel auch nicht in der Hinterhand. Selbst wenn da einige verblendete Jugendliche dem Ratzi das Fähnchen schwenken, heißt das noch lange nicht, dass Deutschland wieder auf dem Weg zurück ins vorreformatorische Zeitalter ist.

Und irgendwie versteh ichs auch nicht so recht, wie man zurück nach Bayern gehen kann, wenn man mit ner C-Regierung und christlicher Folklore so'n massives Problem hat.

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Dass diese verdammten 16 Jahre nicht so geworden sind, wie es sich das Pack vorgestellt hat, lag nicht an denen, sondern daran, dass die anderen sich gewehrt haben. Und daran, dass die SPD und die Grünen auf Landesebene was zu melden hatten. Kohl hat nichts verschlechtern können, sich ansonsten aber gegen jede Reform gewehrt: Abtreibung, Schwulenrechte, Anerkennung von Prostitution...

Ich war kurz vor dem Ende dieser korrupten Drecksregierung in München auf einer PK der "weltlichen" Obermacker von Katholen und Evangelen und deren Vorstellung zum Gotteslästerungsparagraphen, ich hab die erlebt und ihre Steigbügelhalter der C-Parteien. Die sind im Kopf immer noch nicht bei 1918 angekommen. Das problem ist nicht, dass ein paar verblendete Fähnchen schwenken, das Problem ist die Kumpanei, das Problem sind Karnickelprämien für Vielkindwerfer und Mütter am Herd, das Problem sind Strafzahlungen für andere Lebensentwürfe, und die Querfinanzierung dieser Organisationen durch die Machthaber. Hör Dir Radio Horeb an, die in München eine grosse UKW-Frequenz auf Drängen des Staatsministers Huber bekommen haben, dann weisst Du, wo die hinmarschieren.

Und es kann nicht falsch sein, ihnen auf diesem Weg alle nur erdenktlichen Probleme zu bereiten.

Was Bayern angeht: Das ist meine Heimat. Das ist eine Heimat, aus der sie uns während der letzten 1000 Jahre schon ein paar mal verdrängen wollten, die Herren von der Kirche, von der Gesellschaft Jesu, von den Machthabern, ihren schleimigen Hofbarden, den Freikorps, dem Zentrum und den Nazis mehr oder weniger in Personalunion. ich habe die Lehrer hier mitgemacht, die von der Partisanenbekämpfung an der Ostfront schwärmten und die Oberphilologen, die jedes kritische Wort zu südafrikanischen Spezln des Herrn Strauss unterdrücken wollten. Trotzdem ist das meine Heimat. Und es ist mir fucking egal, ob die Roten hier jemals mehr als 25% bekommen, aber dafür muss man was tun.

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@mark: Ich glaube nicht das es um christlichen Werte Terror geht,
das Problem sehe ich eher im mehlig, pilzig, verharzten 50er Jahre Mief in den Koepfen - und in dieser Richtung wird uns unter der geneigten Fuehrung der Traenensaeckin und Ihrer Altherren/Rcedes Truppe haben wir da einiges zu erwarten.

wenns zu schlimm wird - keine Problem: 5 Minuten und ich bin in Belgien ...

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mir gehen sie ja auch auf die Nüsse, die verlogenen Frömmler und ultramontanen Büßer. Ich seh die aber nicht mehr als so ne Bedrohung meiner Lebenswelt und der Werte, die mir wichtig sind. Die hab ich mir nämlich in der Tat in Abgrenzungskämpfen von ebenjenem Milieu erstreiten müssen, aus dem ich ja selber stamme. Ich kenn den Feind also ganz gut. Und sieht man von der staatskirchlichen Verfilzung vieler Lebensbereiche ab, haben die Lattengustl-Kasper den Kampf um die Köpfe doch längst verloren. Hey, wieviele von den jungen Leuten, die in Köln dem Ratzi zugejubelt haben, werden jungfräulich in die Ehe gehen?

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Viele! meinst Du ernsthaft, diese Leute wissen überhaupt, wie das mit dem Unterleib geht? Ja woher denn! Und wieviele von denen sind später mal die Kasperl, die durchdrehen, wenn die Gemahlin mal etwas Erholung von den ehelichen, beckenkaputtmachenden Pflichten sucht?

Die oberen JC-Freaks kriegen ihre Pfründe von dem, ws nachkommt: Schmissträger, Elitedenkversucher, Focusentscheider, junge rechte Liberalgolfer, in Ämter drückende Ostelbier, und eine Ideologie, für die soziale Verantwortung, der Rechtsstaat und die Aufklärung nur Hindernisse zu ihrem ökonomischen Staatsterrorismus sind. keine Bange, die Kuttenträger wissen schon, wie sie sich da eine scheibe abschneiden, man schaue sich nur mal die Schwangerenberatung an.

Ich kann mir die Fluchtländer ja mehr oder weniger raussuchen, England und USA müssten irgendwie noch gehen, Israel geht immer...

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Flucht ist für mich keine Option
Ich hab meine relative Freiheit von dem reaktionären Christenmief zu erbittert erkämpft als dass ich dem Kuttenmob das Feld räumen würde.

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Eben. Und deshalb bin ich in bayern. Unter Christen. Und jetzt sag nochmal was von wegen "Sex vor der Ehe". Oder auch nur Sex. ;-)

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OK, verstehe.
Wenn das alles wär, was zur Auswahl steht, dann würd ich vermutlich auch fromm und ungef***t sterben.

Mannmannmann, was ein Gruselkabinett!

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Die überzeugten Christen bei uns in der Schule sahen alle so aus. Oder noch christlicher.

Wahrscheinlich kostet mich dieser Thread ein paar Dutzend Leser, but hey! I´m not in it for their fun

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Wenn man so aussieht, ist das Problem beim jungfräulich in die Ehe gehen gar nicht mal so sehr die Bewahrung der Jungfräulichkeit.

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Ich aber sage Euch: ihr habet noch nicht einen LK Religion in einem bayerischen Gymnasium erblicket, wie ich das dereinst in den späten 80er Jahren tat, sonst würdet Ihr ob der gezeigten Pracht frohlocken und jauchzen!

Eine von denen habe ich heute wiedergesehen. Und gesprochen. Üaargs. Und vielleicht versteht man jetzt, warum ich mich an Elitessen und geschiedenen Frauen vergreife.

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Christenbashing ist genau das, was ich nach meinem Urlaub gebrauchen kann, um wieder warmzulaufen. Wehrt sich irgendwo noch einer, oder ist der Widerstand schon gebrochen?

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Ich glaube, die lesen das Blog hier sowieso nicht mehr. Früher hat an und ab mal einer geschrieeben und gedroht, meine Bücher nicht mehr zu kaufen, aber das ist lang her...

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Das Bild der Dame (?) vom CD-Dienst scheint mir aus einem Diether-Krebs-Sketch herauskopiert zu sein. Die verarschen uns.

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Nein, die meinen das Ernst. Auch das radioprogramm mit Dauerrosenkranz ist absolut beabsichtigt, auch wenn man sich das nicht vorstellen kann. Allerdings, wer das als Radiomacher den ganzen Tag ertragen muss, wird wohl am Ende des Tages genauso aussehen.

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Bei "Switch" gabs
doch früher so ne TV-Parodie Junge Christen: "Hallo, ich bin der Manni, das ist die Hanni, und das ist die Nanni..."

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Das kannst Du Dir in Bayern sparen, da gibt es die Originale mit Iherzjesus-Sticker auf der Gitarre, die dann mit gesang von Bayern bis zum Klassenfahrtziel Rom erklingt. Du kriegst Zuckungen, wenn Du bei einer Pinkelpause einen Strassenarbeiter mit Presslufthammer siehst, und Dir fallen viele tolle Verwendungszecke ein.

Einer von denen meinte bei der damaligen Bafög-Kürzungs-Debatte, das würde ihm das Studium natürlich unmöglich machen, aber der Kohl habe schon recht, das müsse so sein.

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Aber irgendwie ist das doch alles eher ein spezifisch bayrisches Phänomen, oder? Der Osten (und da nicht nur M-V) ist nach meinen Erfahrungen ziemlich säkular.
Und mit dem Sex haben die Schüler hier anscheinend auch keine übermäßigen Probleme (jedenfalls nach dem zu urteilen, was ich so mitbekomme...)

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Hm, so verblendet
ist ja nicht mal meine katholische Verwandtschaft in Badisch-Sibirien.

Leider muss ich auch sagen, dass der intelligenteste der ganzen Sippe dort der Großonkel war, der als junger Mann und Dorfnazi den Katholen ordentlich Punk machte und bei einer Gelegenheit dem Dorfpfarrer die Luger unter die Nase hielt...

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Naja, die Herrschaften haben sich in Bayern weitgehend sehr gut verstanden. Es gab sogar Postkarten mit hh-grüssenden Klerikern. Nett, das.

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Ja, ich weiß
Gab es nicht sogar einen Onkel von Himmler, der in Ingolstadt bei den Jesuiten kanonisches Recht gelehrt hat? Und hat Himmler seinen schwarzen Orden nicht auch an SJ-Vorbildern orientiert? Oder ist das nur Verschwörungstheorie (wie auch im Zusammenhang mit einem anderen Ingolstadter Ex-Jesuiten namens Washington Weishaupt)?

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Die Jesuiten sind 1773 rausgeflogen, insofern ist das schon chronologisch kaum denkbar - es sei denn, der Onkel hätte erstaunlich lang gelebt...

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Äh, ja
das muss dann wohl ne andere kirchliche Bildungseinrichtung gewesen sein. Aber zumindest soll Himmlers Onkel dem Jesuitenorden angehört haben. Gesichert weiß ich das allerdings nicht.

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Sein Onkel war m.W. Jesuitenpater, und die sache mit dem "Orden" beruht auf einer eher fragwürdigen Aussage eines ehemaligen Untergebenen bei den Nürnberger Prozessen. Jeder pe se hat genug getan, um den jeweiligen Ruf zu begründen :-/

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Schaut auf Torquemada, und Ihr kennt sie alle!

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es ist schon erstaunlich.
in bayern stinkt es noch immer vorneweg nach kuhscheisse und hintennach nach weihrauch. aber auch nicht mehr überall, und im allgemeinen wurde das mit den geboten auch nicht gar so ernst genommen. es soll da so schilderungen über die sittliche und moralische aufführung bei wallfahrten geben, und wurden diese dann auch ziemlich eingeschränkt.

wirklich gefährlich sind schwäbische pietcong, so vom schlage eppler, die am schreibtisch die ganze welt erklären können, aber intellektuell überfordert sind, wenn es beim metzger mehr als eine sorte wurst gibt, und folgerichtig dann die einheitswurst für alle fordern.

herr prof. dr. kirchoff versteht sich dort als katholik, wo es um den splittingtarif (der bevorzugt verheiratete alleinverdiener mit sehr gutem einkommen) geht. alles andere ist aber schon nicht mehr so katholisch, wie herr prof. dr. kirchoff glaubt.

die arbeit kommt in den evangelien gar nicht gut weg, sie hält eigentlich nur von der nachfolge christi ab. wer also arbeit für alle verspricht, muss deswegen nicht im christlichen geist handeln, auch wenn er aus einer pastorenfamilie kommt.

die katholische soziallehre ist nach meinen rudimentären kenntnissen so weit von den wahlversprechen der cdu entfernt, wie sonst kaum eine position.

aber auch dem nunmehr papst benedikt xvi. dürfte die ganze richtung, die der cdu unter frau dr. merkel nämlich, nicht passen. ich denke nämlich, dass der schon zu zeiten, als er noch prof. dr. ratzinger hiess, das system weltweit entfesselter wirtschaftskräfte, das ein herr guido w. für sich und seine partei reklamiert, mindestens ebenso scharf und mit ähnlicher begründung abgelehnt hat, wie die beiden totalitären systeme des letzten jahrhunderts.

fazit: die wahlentscheidung bewusster katholiken für die cdu ist eigentlich nur noch mit historisch erworbener anhänglichkeit zu erklären. mit der csu sieht es allerdings anders aus.

übrigens sieht es bei den sogenannten konservativen, so z. b. die strukturkonservative protestantische kaiser-wilhelm-fraktion, auch nicht anders aus. denen ist der ganze neoliberalismus auch zumindest suspekt. bei den wertkonservativen, protestantische familien mit umweltbewusstsein genauso. die verurteilen das, was frau dr. merkel zusammen mit guido w. vor hat, geradezu.

ja, aber wer wählt dann den verein, wenn sich schon katholiken, protestanten und konservative mit grausen abwenden? eben, gute frage.

das mit dem steuern runter für die gutverdiener kommt im städtischen laizistischen milieu gut - don würde sagen, kein wunder, die kaufen auch bei ikea - ja, und auch für die schwulen/lesben soll die cdu neuerdings wählbar sein, siehe ole v.b. in hamburg. und noch jemand wählt cdu: es deutet alles darauf hin, dass untere schichten oder vornehmer modernisierungsverlierer, so sie denn zur wahl gehen, ebenfalls cdu-wähler sind, oder, wem big brother gefällt, der wählt auch zonen-anschi. von daher gewinnt das von stoiber angezogene brecht-zitat eine ganz neue interpretation.

ach so, was die solide dumpf-katholische erziehung angeht: nur wer das selber mitgemacht hat, weiss, wogegen er sein kann. wie mission und abverkauf in säkularen zeiten aussieht, kann jeder anhand des neuesten weltbild-katalogs sehen. mit unterhaltung geld verdienen, dann die esoterik und dergleichen schmarren puschen, und irgendwann kommen sie dann auch in die maiandacht.

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Danke für den pietcong!
Deine Analyse ist treffend, vergisst aber einige wichtige Menschenschläge, deren Klasseninteresse es ist (oder auch nur vermeintlich ist), CDU zu wählen: Mittelständische Unternehmer, traditionelle Handwerker, großstädtische Immobilienlöwen sowie nahezu sämtliche Bauern (die wählen CDU, weil das eben so ist) sowie viele Richter, Chefärzte, Chefingenieure und ähnliche Führungskräfte.

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Strukturkonservative fanden sich doch schon lange eher bei Helmut Schmidt und Hermann Rappe gut aufgehoben, Wertkonservative bei den Grünen, und die Normkonservativen wie Dregger finden sich heute eher in schwarzbraunSCHILLernden Splitterparteien.

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Und Deine Religion?
Lieber Don,

bevor Du hier nur auf anderer Leute Religion eindrischt, was Dein gutes Recht ist: Kläre uns doch bitte mal auf, inwiefern Deine eigene Religion den verbitterten Unterton Deiner Tiraden nährt oder begründet? Oder kommt der ganze Gräuel nur von links und aus der politischen Farbenlehre? Ich glaub´s nicht.

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Ist das meine Pflicht, es zu tun?

Ansonsten kann ich nicht ganz folgen, ich bin frohgemut, ich lebe prächtig, hab zu Essen, trinke tee aus englischen Silberkannen, kann mir meinen Wohnort aussuchen, und hie und da habe ich grandiosen Sex, dass mir beimGedanken daran die Kuft wegbleibt - ich bin ganz sicher nicht verbittert. ich mag nur keinen Totalitarismus, das ist alles. Egal, wie der sich nennt.

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Offenheit
Ich dachte nur, es wäre ein Gebot der (journalistischen?) Offenheit, die Quellen der eigenen Ansichten darzulegen, also die eigene Prädisposition mitzuteilen, damit Deine Leser Deine Ansichten vor diesem Hintergrund einschätzen können. Gerade bei dem Thema Religion wäre dies hilfreich. Aber wenn Du Religion mit Totalitarismus gleichsetzt - oder habe ich Dich da missverstanden - dann ist das ja schon Aussage genug.

Noch ein Wort zur Verbitterung. Ich lese hier schon länger und habe schon den Eindruck, dass Du verbittert bist. Aber das ist natürlich nur mein Eindruck aus Deiner Schreibe, der nicht unbedingt stimmen muss.

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Sorry, aber das Stöckchen ist nun wirklich zu offensichtlich, als dass ich darüber springen würde.

Und, bitte, ich habe schon lang aufgehört, anderen Leuten ihre Textinterpretation krumm zu nehmen. So wurde mein Roman als genial, frauenfeindlich, spiessig, linksradikal, konservativ, respektlos, verlogen, gnadenlos ehrlich etc. pp. bezeichnet. Und was stimmt jetzt?

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Ich bin auch verbittert! Wer outet sich noch? ;-)

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Liebe Daisy,
die Quellen von Dons "Ansichten", sind, da sie wohl kaum aus seinen Füßen kommen, sein Kopf. Den legt er dar durch Äußerung seiner Ansichten. OK?

Auch wenn ich Don nicht persönlich kennen würde, käme ich nie darauf, er könne verbittert sein. Gerade diese Website, und nicht nur die, zeichnet ein ganz anderes Bild von ihm.
Kann es sein, daß Du Verbitterung nur supponierst, weil Dir seine Ansichten inhaltlich nicht passen? Falls dies so ist, weise ich darauf hin, daß auch Dons Lese- und Kommentarpublikum sich die Hose nicht mit der Beißzange anzieht. I. a. W.: Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt.

Wenn ich mal an die alten DCT-Zeiten zurückdenke und an die Vorwürfe die man ihm machte, da hatten wir die ganze Palette der überhaupt nur möglichen Vorwürfe und persönlichen Insulte. Nur eins hatten wir nie: den Vorwurf der Verbitterung.
Es muß also jemand schon arg verbittert sein, ihm das vorzuwerfen.

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@ str
Ja, Teufel auch! Es ist an der Zeit, endlich damit herauszurücken: Ich bin verbittert! Ich bin verbittert darüber, daß ich verbittert bin. Wäre ich nicht verbittert, so wäre ich verbittert über den Mangel an Verbitterung. Täglich bete ich: "Herr, ich danke Dir dafür, daß ich, da ich auch sonst nichts bin, wenigstens noch verbittert bin."

Ohne meine Verbitterung wäre ich nichts! Ich empfinde tiefe Dankbarkeit für das identitätsstiftende Gefühl der Verbitterung. Ich bin verbittert, also bin ich.

Ohne Verbitterung kein Denken, kein Körpergefühl und kein Sein. Und ich muß sagen, daß mich das alles sehr verbittert!

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Auf dem Großen Bittersee
paddeln mit Leichenbittermiene
Strappato, Nörgler , Don und Che,
Mark, Hockeystick und die Netbitchtrine
leichenschwarz ihr Boot gestrichen ist
man fragt: "Was zieht ihr für ne finstre Miene?"
"Die Verbitterung hat uns ins Hirn gepisst!"

- Nee im Ernst: Don ist einer der lässigsten und
heitersten Menschen, die ich kenne. Und dass
ein linker Jude sich über konservative Christen
lustig macht, sollte eigentlich niemanden erstaunen
so what?

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Wenn Don verbittert wäre, wäre der blog-Hintergrund wahrscheinlich so schwarz, wie bei den Teenie-Depri-Blogs bei myblog.de (mit dunkelgrauer Schrift und neongrünen links.

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Komm, sag nix gegen die Girlies!
Gerade vorhin hab ich meiner Tochter beim Abendbrot, als sie mal wieder rumzickte und nicht wollte, Krienen-like gesagt: "Solange Du Deine Beine unter meinen Tisch steckst, machst Du sie auch breit!"
Wär ja noch schöner, schließlich ist man libertär.

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DER war gut!

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Ach Du Scheisse, jetzt haben wir Daisy aber verbittert:

http://mamamerica.blogspot.com/

Das wollte ich nicht. Echt nicht. hat nicht vielleicht jemand eine Mickeymaus zum Trösten parat?

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Jetzt bin ich echt verbittert. Ich bin ja gar nicht verlinkt!

Korrektur: Ich bin verlinkt. Als Leistungshasser. Können die Tranquilizer heute im Schrank bleiben.

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Oooops. Das ging aber schnell. Die Dame hat wohl keine Mickeymaus, die sie tröstet, statt dessen ballert sie gleich los... tssss...

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Ich könnte erklären, daß die Familie der Schwester meines Vaters seit 1947 in den USA lebt; daß ich John Wayne und Vegas geil finde; daß die USA bei der Hitler-Niederwerfung auf einem ehrenvollen zweiten Platz stehen; daß Lateinamerika nicht durch US-Familiensinn und -Unternehmergeist traumatisiert wurde.
Aber hülfe dies einem Mädel, das eine Welt-Uni haßt, weil sie in einem Provinz-Laden gelandet ist?

Immerhin bestätigt diese Entwicklung mein schon gegen oberlehrer gehegtes Mißtrauen, wenn hier plötzlich etwas erscheint und so ganz soft - "Ich will doch nur verstehen" - daherkommt, so wie aktuell ein weiterer Fall.

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Wiegesagt, da ist eine Antwort. Und damit ist gut, würde ich denken. Ich will keinen bekehren, jeder muss selbst wissen, was er von solchen Seiten hält. Den Gefallen einer direkten oder indirekten justiziablen Äusserung tue ich keinem von denen. Auch keinen direkten Link. Dafür ist mir das Blog zu schade.

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Übrigens, Daisy Mamacica: Es heisst DAS Blog, nicht DER Blog. Egal, wie sehr man etwas Männliches braucht.

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So schnell ist niemand, der das nicht vorbereitet hat. Deine neuen Neo-irgendwas-Freunde müssen am Fallenstellen noch fleißig arbeiten. Wie allerdings der vermutlich ungarische Nickname reinpaßt ist mir nicht klar. Da war doch nicht etwa ein Ungar auf dem Heimatabend?

Übrigens, der Link oben zu ihr funktioniert. Ist das beabsichtigt?

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Daisy Mamacica ist doch schon mindestens seit gestern hier unterwegs, und sie hat sich nicht über dieses Blog hier registriert. Zuerst hat sie es halt mit halber nettigkeit probiert, und jetzt lässt sie die Sau raus.

Im Moment ist sie nur eine Amerikafreundin, dass sie das Blog hier nicht mag, mei, und manchmal wird eben zurückgelinkt. Wenn sie erst mal anfängt, den NECONABLOs virtuell an den Hosenla schöne Augen mit Verlinkung zu machen, ändere ich das...

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Gut, ich kann es auch mal übersetzen,
wenn der link gelöscht ist.

Ich bin Juliane, aber die Cheerleader der UCLA nennen mich Mamacica, weil ich mal mit dem ungarischen Quarterback, äh, aber dann doch nicht weil ich ja keinen Sex vor der ehe will. Ich hatte sooooo ein tolles Studiensemester in Südcalifornien, wo mich mein Stuttgarter Dad für gerade mal 20.000 Doller an einer kleinen, feinen Hochschule den american way of life erleben hat lassen, vor allem am Pool und am Golfplatz, Handycap 4. Ausserdem habe ich dreimal A beim Uni.BBQ erhalten! Ich liebe dieses echte Amerika ohne Nigger und mexikanische Einwanderer und Chinks, das so gar nichts mit all den Illusionen zu tun hat, die in Deutschland, aber auch in den linken zeckenburgen Amerikas selbst, wie etwa Berkeley (Nuke it, GWB!), von ein paar Linksterroristen verbreitet werden.

Amerika hat mir viel gegeben. Die Fröhlichkeit der Leute trotz all der Obdachlosen im Park vor der Oper (und die stinken vielleicht!), die Offenheit für alles, was weiss ist und Perlenketten trägt, ihr unbeschwerter Glaube an den heiligen Fernsehprediger und die Bereitschaft, alles für dieses grossartige Land zu geben, solange es nur das Leben von ein paar Niggern kostet. In Deutschland hält man das für dumme Phrasen, aber das ist es nicht, das ist blutiger Ernst. In Deutschland werden diese Tugenden oft beschmutzt und in den Dreck gezogen: Von Leuten, die ohne Amerika heute Hitler und Co. die Stiefel küssen würden, aber ich wäre damals eine supertolle wiederstandskämpferin gewesen und hätte soviele Juden versteckt, wie sie bei Papa in den Swimmingpool im Keller gepasst hätten. Amerika hat ihnen die Freiheit und McDonalds und tolle neocon-Blogger gebracht! Die Amerikaner erwarten dafür nicht offene Unterwerfung oder Respekt, aber zumindest Verständnis für ihre Weltmachtansprüche und wer das nicht akzeptiert, sollte genuked werden. Dieses Land wurde groß durch Familien wie die Mafia und und den Unternehmergeist der Saudifreunde, durch Anpacken beim Lynchmord und Mut, auch mal einen anderen Herrscher abzuknallen, und dafür muß sich niemand kritisieren lassen. Echt nicht.

Dieser Blog hier soll mit seiner leisen Stimme helfen, Verständnis für dieses Amerika zu fördern, bevor es Euch nuked, ihr verdammten linken schweine, geht doch rüber in den Gulag. Die Unbelehrbaren, die Zyniker, die Gleichmacher, die Gotteslästerer, die Kinderhasser, die Leistungsfeinde und die eigentlich asozialen "Sozialisten" kann man nicht überzeugen, das ist mir schon klar, noch nicht mal mit dem chinesischen Sweatshop, in dem die Rugbyshirts meiner Uni genäht werden. Aber ich habe mich jetzt so lange über diese Leute geärgert, weil die mich einfach nicht ernst nehmen - ja ich gebe es zu! - dass ich etwas dagegen tun will. Diese schmierige Debatte war der Auslöser, jetzt ist es Zeit für Mamacica. Aus einem wunderhübschen Stuttgarter Vorort, und bald auch aus Berlin Mitte, wenn ich bei PWC volontiere.

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Wie passt es eigentlich zum Philosemitismus, dass ein jüdisches Blog bei Mamacica unter der Rubrik "Gotteslästerer" gelinkt wird? Wenn schon, dann "Gottesmörder" :-)

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Chapeau & Wow!
Am Ende ist Don dann doch immer der Beste. Das hätte der Kraus als Fremdbeitrag in der "Fackel" gebracht.

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In der Tat...
Sogar ich, der ich keine allzu lange Aufmerksamkeitsspanne besitze, habe den Kommentar bis zum Ende (sic!) gelesen und micht totgelacht.

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Liebe Leute - das dürfte ja wohl doch eher ein Fake sein:

http://mamamerica.blogspot.com/2005/08/nationbuilding-eine-abfrage-in-der.html

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Schön wär´s - das habe ich bei den anderen auch erst gehofft. schau Dir mal das Blog von Enno Dittmar an...

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Wenn die Realität die Satire überholt, da hat man nicht viel zu lachen, denke ich.

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Ach watt, diese Amerika-Nicht-Mamma ist einfach verdammt sissy, konkret titanisch, echt ey!

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Kein Erbarmen!
Was haben die neocons der Welt denn gebracht? In Chile die blutigste rechte Dikatur seit Hitler, in der Türkei 10 Jahre Blockade des Wegs nach Europa und ein Wiederaufleben des Mordens ethnischer Minderheiten, auf den Philippinen einen zeitweisen Rückfall in den US-Kolonialismus und als Gegenbewegung dazu eine Verbindung aus islamischem Fundamentalismus und Piratentum
zwischen Commandante Robot und Jamma Islamija, in Peru die Zerschlagung basisdemokratischer Bauernbewegungen zugunsten von IWF und US-Kapital, in der ganzen Welt Verarmung und Verzweiflung. Und jetzt bieten sie Heilsrezepte gegen das an, was sie verursacht haben. (Gelöscht. Na, wer wird denn gleich, sowas denkt man nicht mal, wenn man hier gerne postet. Don), die Brut!

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Mamacica ist ja wirklich süss:

Die Offenheit und die Freude der Menschen in den USA, führt dazu, dass auf Hubschrauber, die Menschen aus dem Superdome in New Orleans retten wollen, geschossen wird. Wahrscheinlich Freudenschüsse.

Und: Anpacken und Wiederaufbauen ist ja auch am Golf von Mexico gefragt. Aber es scheint, auch wenn man lokale Medien verfolgt,ziemlich unkoordiniert zu sein. Da freut sich sicher jede Nation auf solche "Nationbuilder".

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Juliane D. Mamacica macht wahrscheinlich gerade Stuttgarter Nationbuilding mit den heimischen Gartenzwergen von Phillipe Starck....

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Ich weiß es zwar nicht genau, bin mir aber ganz sicher, daß Juliane DM und Enno der Heimatabend bereits unterwegs in die USA sind, um dort die Hilfslieferungen gegen bewaffnete Plünderer zu verteidigen, wenn es sein muß, mit bloßen Händen.

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