: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Freitag, 30. Juli 2010

Es grollt im Internet

Es ist einer der Tage, den manche nicht schätzen werden, weil Konkurrenz das Geschäft nur für manche belebt und für andere verkleinert - aber nach anderthalb Jahren und 31000 Kommentaren war es bei der FAZ einfach mal an der Zeit, etwas Neues auszuprobieren. Ein Multiautorenblog über Internet, Computer, Menschen und Gesellschaft. Mit dabei bei dieser kleinen, nicht zu ernsten Barockoper ist unter anderem Malte Welding und andere, die sich vielleicht irgendwann zu erkennen geben. Hier geht es los:

https://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2010/07/30/das-neue-internet-und-die-alten-toten-eliten.aspx

Ich werde da allersings nur sporadisch Rezitative vortragen, die grossen Arien singen die anderen.

(Und das war einer der Gründe, warum ich in den letzten Tagen so unter Druck stand. Einer, und vielleicht auch der Schönste.)

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Zukunft

Der technische Fortschritt ist im unten stehenden Bild zu betrachten. Wir sehen drei Systempedale für Fahrräder. Zwei sind zerklüftet und vor allem aus billigem, lackierten Eisen, eines ist aud hochglänzendem Aluminium. Zwei sehen aus wie kaputte Maschinen, eines ist elegant. Zwei wiegen 100 Gramm mehr als die schlanken, gerade Formen des anderen. Zwei können noch nicht mal an der Längsachse mit der Kurbel verschraubt werden, sondern nur über einen Inbus, den man über den Achsenkopf einführt. Sprich, man wurschtelt zwischen Rahmen und Kurbel rum. Sollte man den Inbuskopf beschädigen, kann man die Kurbel wegwerfen - die Pedale werden nie mehr herausgehen.



Das Pedal oben links braucht zudem einen 8er-Inbus, den so gut wie niemand auf einer Tour dabei hat, bei 6 ist normalerweise Schluss. Man sollte glauben, dass die systempedale links mit ihren kleinen Mechanismen auch weniger aushalten, als das grosse Pedal, und es stimmt. Zudem hat das grosse Pedal Rillenkugellager, während die anderen recht bescheidene und sehr kleine Konuslager besitzen. Es gibt keinen Aspekt, der für die kleinen, schweren, scheusslichen und anfälligen Pedale spricht. Aber die sind die Zukunft. Und das Pedal rechts entspricht einem System, das kaum mehr verwendet und produziert wird. Auslaufsmodell.



Zum Glück fahre ich ein altes Colnago und schraube dran, was mir gefällt. Gerne auch den technischen Rückschritt.



Lustigerweise gibt es aber schon wieder ein neueres System, bei dem die Platten grösser und die Formen glatter werden. Angeblich soll das besser halten. Soso.



In zehn Jahren schaue ich mir das vielleicht auch mal an, aber solange sollten die alten Pedale halten.

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