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Dienstag, 6. Oktober 2009
Seeblick
Und die Touristen sind auch weg.
(Ich leider auch bald, nie war Frankfurt ferner als heute)
(Ich leider auch bald, nie war Frankfurt ferner als heute)
donalphons, 01:50h
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Der Weckdienst
Um acht Uhr meinten die Kühe, ich hätte genug geschlafen. Wenn sie vor dem Fenster versuchen, sich gegenseitig zu besteigen, ist das Gebimmel nicht zu überhören.

Gestern gab es ein paar Momente, zu denen ich dachte, dass mit einem besseren Sensor noch eine Steigerung möglich wäre, gerade bei schwierigen Bedingungen.

Also habe ich heute die Canon 1000d ausprobiert. Oh weh. Im Sucher sieht das alles brilliant aus, aber die Ergebnisse waren eher so - naja. Dazu ist sie schwerer, schlechter zu greifen, unhandlicher, hat in der getesteten Version kein allzu gutes Makro, und liefert zwar ordentliche Ergebnisse, aber nicht so, dass es merklich besser als meine alte Fuji wäre. Warten wir also noch zwei Jahre.

Gestern gab es ein paar Momente, zu denen ich dachte, dass mit einem besseren Sensor noch eine Steigerung möglich wäre, gerade bei schwierigen Bedingungen.

Also habe ich heute die Canon 1000d ausprobiert. Oh weh. Im Sucher sieht das alles brilliant aus, aber die Ergebnisse waren eher so - naja. Dazu ist sie schwerer, schlechter zu greifen, unhandlicher, hat in der getesteten Version kein allzu gutes Makro, und liefert zwar ordentliche Ergebnisse, aber nicht so, dass es merklich besser als meine alte Fuji wäre. Warten wir also noch zwei Jahre.
donalphons, 15:53h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 5. Oktober 2009
Er hatte zu viel.
Da sass er dann also, betrunken und nicht wirklich zurechnungsfähig am Tisch, verstand nicht, warum sie nichts von ihm wollte, und auch nicht, warum ich ihm die Flasche nicht gab. Und wie Südtiroler nun mal so sind, schwieg er, weil es unabänderlich war, sie mit ihrem Willen und ich mit dem Wissen, dass jetzt Schluss sein musste. Wir blickten lange von der Anhöhe hinunter in das Tal, das sich gegen Italien weitete, hinüber auf die Rosszähne und in den Abendhimmel. Dann sagte er unvermittelt: Die Berge sein gross. Von da an hatte er sich wieder gefangen, das Leben ging weiter, und eine andere Frau kam seines Weges.

(Grossbild)
Die Berge aber, die sein immer noch gross.

(Grossbild)
Die Berge aber, die sein immer noch gross.
donalphons, 01:41h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 4. Oktober 2009
Man könnte
natürlich auch am See bleiben und nochmal einen Tag im Licht verrinnen lassen, bis die Nacht kommt und all die Segler die Heimreise antreten.

Man könnte aber auch morgen in die Berge, Arien anhören und über Pässe fegen. Solange es noch geht.

Man könnte aber auch morgen in die Berge, Arien anhören und über Pässe fegen. Solange es noch geht.
donalphons, 01:57h
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Der Unterschichten-Thilo
Es gibt ja so eine Arten der Antwort auf die Einlassungen von Thilo Sarrazin, von denen ich die Abteilung "osteuropäisch-jüdisch" als positiven Rassismus bezeichnen würde. manche würden vielleicht zu dem hier greifen:

Viel zu schade, diese Baumkuchentorte aus Bad Wiessee, für einen Ex-Senator (und hoffentlich bald auch Ex-Staatsbediensteten) aus Berlin! Solchen Leuten serviert man keinen Kuchen und auch keinen Tee, sondern allenfalls einen Hinweis in der FAZ, dass sie in der Oberschicht nichts verloren haben.
Nach Diktat wieder an den Tegernsee verreist.

Viel zu schade, diese Baumkuchentorte aus Bad Wiessee, für einen Ex-Senator (und hoffentlich bald auch Ex-Staatsbediensteten) aus Berlin! Solchen Leuten serviert man keinen Kuchen und auch keinen Tee, sondern allenfalls einen Hinweis in der FAZ, dass sie in der Oberschicht nichts verloren haben.
Nach Diktat wieder an den Tegernsee verreist.
donalphons, 14:28h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 2. Oktober 2009
An alle, die es betrifft
Ich bin im Fall von blogosphäreninternen Konflikten mit den üblichen rechts- und neoliberalen Bloggern immer noch das rote Telefon, falls es Probleme gibt - nur im Falle des allseits bekannten Achim Hecht aka "jo@chim" nicht mehr. Ist mir zu blöde. Manche lernen es scheinbar nie.
donalphons, 23:00h
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Lust auf Vodafone-Anfragen?
Netterweise bekam ich von besagtem Provider - bekannt durch grossflächige Werbung bei bekannten deutschen Blogger - eine Email über jemanden, dem man gerne Inhalte für Vodafone-Apps abschwatzen wollte. Tjaja. Nachdem es dabei um die - unter anderem bei dem für den Werbeaufwand mitverantwortlichen Nico Lumma - so beliebte Widgets geht, danke ich, dass dieses Beispiel für Konzernbegehrlichkeiten ein netter Aufhänger für eine andere Nachricht wäre, die genauso freundlich ist - wenn man Zensursula heisst, oder es einem zumindest egal ist, solange die Kohle stimmt.
donalphons, 15:11h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 2. Oktober 2009
Vermischtes vom See
Gelesen (als vermutlich letzte Buchkäufer der Landes): Die souveräne Leserin. Nett. Wirklich nett. Ein absolut reizendes Buch für einen Sommernachmittag am See. Leider ein wenig epigonenhaft, wenn man davor Nancy Mitford und Evelyn Waugh gelesen hat. Aber immerhin: Das Buch eines lebenden Autors, das mir zusagt. Das ist schon was.

Komische Gleichzeitigkeit: Von der Entlassungswelle eines Verlages lesen und die Anfrage eines leitenden Mitarbeiters bekommen, ob man ihn am Rande der Medientage treffen möchte (gern auch danach zum Essen). Thema: Strategische Optionen und langfristige Perspektiven. Vorerst mal unverbindlich. Übersetzt kann das zweierlei heissen: Mach uns mal ein paar Beratersprüche zu unserem neuen Internetdings. Oder: Wir zahlen besser als die FAZ. Bis wir was Neues auf dem Radar haben. Hiermit abgelehnt, nach dem Vortrag fahre ich wieder an den See und hoffentlich gleich weiter.

Überhaupt: Entlassungen. Kein nettes Thema, aber all die Typen, die FDP gewählt oder gar nach oben geschrieben haben, und jetzt die volle Packung bekommen, tun mir nicht wirklich leid. Es war absehbar, dass die Welle nach den Wahlen kommen wird. Nächste Woche wird es noch weitere Meldungen dazu geben. Jetzt, wo noch allgemein von Aufschwung gefaselt wird, klingt das nicht so brutal. Und wenn es brutal wird, ist es längst von neuen Nachrichten verdrängt.

Heute waren noch ein paar Leute schwimmen. 17 Grad Wassertemperatur, sagten sie. Wüsste man es nicht besser, wäre da nicht diese kalte Ahnung in der Luft, und würden die russischen Sicherheitsleute von diesem Oligarchen am Strand nicht dicke Westen tragen, könnte es fast noch Sommer sein. Es sieht zumindest so aus.

In englischen Romanen würde man einen Tag wie diesen als "uneventful" bezeichnen. Zumindest bei mir. Andernorts schicken braune Pestilenzien unfreundliche Briefe. Nachdem es das Pack auch auf die Buchmesse odelt, sollte man sie dort vielleicht irgendwie öffentlich blöd anmachen, diskriminieren oder sonstwie artgerecht behandeln, soweit das ohne Gesetzesübertretungen möglich ist.

Komische Gleichzeitigkeit: Von der Entlassungswelle eines Verlages lesen und die Anfrage eines leitenden Mitarbeiters bekommen, ob man ihn am Rande der Medientage treffen möchte (gern auch danach zum Essen). Thema: Strategische Optionen und langfristige Perspektiven. Vorerst mal unverbindlich. Übersetzt kann das zweierlei heissen: Mach uns mal ein paar Beratersprüche zu unserem neuen Internetdings. Oder: Wir zahlen besser als die FAZ. Bis wir was Neues auf dem Radar haben. Hiermit abgelehnt, nach dem Vortrag fahre ich wieder an den See und hoffentlich gleich weiter.

Überhaupt: Entlassungen. Kein nettes Thema, aber all die Typen, die FDP gewählt oder gar nach oben geschrieben haben, und jetzt die volle Packung bekommen, tun mir nicht wirklich leid. Es war absehbar, dass die Welle nach den Wahlen kommen wird. Nächste Woche wird es noch weitere Meldungen dazu geben. Jetzt, wo noch allgemein von Aufschwung gefaselt wird, klingt das nicht so brutal. Und wenn es brutal wird, ist es längst von neuen Nachrichten verdrängt.

Heute waren noch ein paar Leute schwimmen. 17 Grad Wassertemperatur, sagten sie. Wüsste man es nicht besser, wäre da nicht diese kalte Ahnung in der Luft, und würden die russischen Sicherheitsleute von diesem Oligarchen am Strand nicht dicke Westen tragen, könnte es fast noch Sommer sein. Es sieht zumindest so aus.

In englischen Romanen würde man einen Tag wie diesen als "uneventful" bezeichnen. Zumindest bei mir. Andernorts schicken braune Pestilenzien unfreundliche Briefe. Nachdem es das Pack auch auf die Buchmesse odelt, sollte man sie dort vielleicht irgendwie öffentlich blöd anmachen, diskriminieren oder sonstwie artgerecht behandeln, soweit das ohne Gesetzesübertretungen möglich ist.
donalphons, 01:38h
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Neues Deutschland
Bad Wiessee, 1. Oktober 2009.

Bild, Fahnen und blauer Himmel.

Bild, Fahnen und blauer Himmel.
donalphons, 16:33h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 30. September 2009
Immerhin ist das Wetter schön
Und die Torten sind gut. Als ich mit meiner Arbeit fertig war, bimmelten draussen die Kuhglocken in den Sonnenstrahlen des frühen Tages, das Tau glitzerte auf den Gräsern, und eine S-Klasse schlich leise vorbei. Es ist alles gut hier.

Trotzdem kann ich nicht umhin, mein Missfallen auszudrücken. Es verärgert mich zutiefst, dass man Menschen wie mich politisch durch diese elende Aufsteiger-, Neureichen- und Rektalakrobatenpartei namens FDP und ihrer Bereicherungspolitik repräsentiert sehen könnte. Dazu besteht absolut kein Anlass, betone ich jammernd auf hohem Niveau. In der FAZ.

Trotzdem kann ich nicht umhin, mein Missfallen auszudrücken. Es verärgert mich zutiefst, dass man Menschen wie mich politisch durch diese elende Aufsteiger-, Neureichen- und Rektalakrobatenpartei namens FDP und ihrer Bereicherungspolitik repräsentiert sehen könnte. Dazu besteht absolut kein Anlass, betone ich jammernd auf hohem Niveau. In der FAZ.
donalphons, 14:10h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 30. September 2009
Gedanken au dem Weg zurück an den See
So eine Strafversetzung der SPD ist für die Union natürlich etwas Feines: Man muss, von der gerupften CSU mal abgesehen, nicht über die eigenen unerledigten Hausaufgaben nachdenken. Denn, das ging in den letzten Tagen etwas unter, seit 1949 war kein Wahlergebnis zum Bundestag für die CDU schlechter als das, was Angela Merkel am Sonntag kassiert hat. Nachdem es schon 2005 schlecht war. Diesmal mit Kanzlerinnenbonus.
2005, nachdem die CDU nur mit Hängen und Würgen das getan hatte, was man nur begrenzt als "gewinnen" bezeichnen kann, wurde eine Debatte über die Werte der Partei versprochen. Wie man sie für junge Menschen attraktiver macht, wie man ein konservatives Weltbild in die Gegenwart bringt, wie man den Menschen wieder eine Heimat bietet. Diese Debatte fand nicht statt, die Partei wurschtelte sich irgendwie durch, es gab quasi die Devise: Bloss den Wähler nicht stören. Und es hat gereicht, um aus einem katastrophal schlechten Ergebnis ein noch schlechteres Ergebnis zu machen.
Ich glaube, die CDU hat Angst vor dieser Debatte und deshalb alles weggegrinst. Das ist langfristig keine gute Sache, denn Krieg in Afghanistan, Netzzensur und durchgeknallter Schäubleismus gegen das Grundgesetz sind per se noch gar nichts ausser blöd. Es ist keine Ideologie, kein Lebensgerüst, kein Wert, kein Gesellschaftsmodell, keine geistige Heimat, nicht mal auf niedrigstem TV-Philosophen-Niveau, von klugen Denkern ganz zu schweigen. Mit dem Ergebnis, dass die CDU so weiter wurschteln wird, bis sie irgendwann auch die SPD-Klatsche bekommt, weil Partei und Wahlvolk keine Bindung mehr haben.
Unwillkürlich stellt man sich die Frage, wie lange die CDU das ohne Abspaltung aushält, egal wie Machtgeilkeit und Seilschaften die Partei zusammenhalten. Konservative Haltungen müssen nicht am rechten Rand wegbröckeln; es kann genauso Widerstand gegen internationale Veränderungen sein, der Wunsch nach weniger EU und Globalisierung, nach einem gesellschaftlichen Ausgleich, der sicher auch manchen Konservativen reichlich nahe liegt. Man sieht das in Bayern, wenn man mit Milchbauern redet, die früher das beste CSU-Klientel waren. Oder mit den Streuobstwiesenbesitzern in Franken, denen die Supermärkte 20 Cent für ein Kilo Zwetschgen bezahlen wollen. Bei uns am Tegernsee hängen an den Bauernhöfen überall die Plakate gegen Gentechnik. Ich würde also nicht darauf wetten, dass man hier nochmal vier Jahre einfach zuschaut. Und im gleichen Masse, wie die Globalisierungsgewinner oder die Winsler, die dort aus Angst um ihre neuen Pfründe unterkriechen, die CDU verlassen, bleiben dort die Verlierer übrig.

Man fragt sich, ob die Freien Wähler das Potenzial nicht für sich entdecken und es das nächste Mal richtig machen. Wenn die Union noch immer nicht nachgedacht hat, was man ausser Bestandswahrung tun kann, der Lack dieser neuen Regierung gelitten hat, und nochmal eine halbe Kohorte der alten Unionsanhänger weggestorben ist. Bürgerlichkeit wird 2013 sicher nicht mehr das sein, was es 2009 ist, die Bild wird es (hoffentlich) nicht mehr sein, und was Machterhalt um jeden Preis bei den Wählern bringt, hat man an der SPD gesehen. Jede Wette, dass die Union auch diesmal keine Debatte hinbekommt, was Bürgerlichkeit und Konservativ heute bedeuten.
2005, nachdem die CDU nur mit Hängen und Würgen das getan hatte, was man nur begrenzt als "gewinnen" bezeichnen kann, wurde eine Debatte über die Werte der Partei versprochen. Wie man sie für junge Menschen attraktiver macht, wie man ein konservatives Weltbild in die Gegenwart bringt, wie man den Menschen wieder eine Heimat bietet. Diese Debatte fand nicht statt, die Partei wurschtelte sich irgendwie durch, es gab quasi die Devise: Bloss den Wähler nicht stören. Und es hat gereicht, um aus einem katastrophal schlechten Ergebnis ein noch schlechteres Ergebnis zu machen.
Ich glaube, die CDU hat Angst vor dieser Debatte und deshalb alles weggegrinst. Das ist langfristig keine gute Sache, denn Krieg in Afghanistan, Netzzensur und durchgeknallter Schäubleismus gegen das Grundgesetz sind per se noch gar nichts ausser blöd. Es ist keine Ideologie, kein Lebensgerüst, kein Wert, kein Gesellschaftsmodell, keine geistige Heimat, nicht mal auf niedrigstem TV-Philosophen-Niveau, von klugen Denkern ganz zu schweigen. Mit dem Ergebnis, dass die CDU so weiter wurschteln wird, bis sie irgendwann auch die SPD-Klatsche bekommt, weil Partei und Wahlvolk keine Bindung mehr haben.
Unwillkürlich stellt man sich die Frage, wie lange die CDU das ohne Abspaltung aushält, egal wie Machtgeilkeit und Seilschaften die Partei zusammenhalten. Konservative Haltungen müssen nicht am rechten Rand wegbröckeln; es kann genauso Widerstand gegen internationale Veränderungen sein, der Wunsch nach weniger EU und Globalisierung, nach einem gesellschaftlichen Ausgleich, der sicher auch manchen Konservativen reichlich nahe liegt. Man sieht das in Bayern, wenn man mit Milchbauern redet, die früher das beste CSU-Klientel waren. Oder mit den Streuobstwiesenbesitzern in Franken, denen die Supermärkte 20 Cent für ein Kilo Zwetschgen bezahlen wollen. Bei uns am Tegernsee hängen an den Bauernhöfen überall die Plakate gegen Gentechnik. Ich würde also nicht darauf wetten, dass man hier nochmal vier Jahre einfach zuschaut. Und im gleichen Masse, wie die Globalisierungsgewinner oder die Winsler, die dort aus Angst um ihre neuen Pfründe unterkriechen, die CDU verlassen, bleiben dort die Verlierer übrig.

Man fragt sich, ob die Freien Wähler das Potenzial nicht für sich entdecken und es das nächste Mal richtig machen. Wenn die Union noch immer nicht nachgedacht hat, was man ausser Bestandswahrung tun kann, der Lack dieser neuen Regierung gelitten hat, und nochmal eine halbe Kohorte der alten Unionsanhänger weggestorben ist. Bürgerlichkeit wird 2013 sicher nicht mehr das sein, was es 2009 ist, die Bild wird es (hoffentlich) nicht mehr sein, und was Machterhalt um jeden Preis bei den Wählern bringt, hat man an der SPD gesehen. Jede Wette, dass die Union auch diesmal keine Debatte hinbekommt, was Bürgerlichkeit und Konservativ heute bedeuten.
donalphons, 01:56h
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Erntezeit
Jeden Tag ein Pfund Trauben. Aufstehen, die Leiter holen, eine Schere und schmipp schnapp, so einfach geht das. jetzt und die kommenden 4 Wochen. Erst die Gelben, dann die Blauen. Und für die Hausbewohner bleibt auch etwas übrig.

Das sind so die kleinen Freuden an grauen Tagen. ich würde der SPD-Führung auch dringend raten, andere ranzulassen. Ich will zwar keine NahleSPD, aber die Jusos haben beispielsweise eine tolle Vorsitzende. Ausserdem würde sich ein Blick in die französische Geschichte lohnen, Stichwort "Volksfrontregierung". Falls das nächste mal etwas mehr Verständnis im Volk ist, was FDP in einer Zeit wie dieser bedeutet.

Das sind so die kleinen Freuden an grauen Tagen. ich würde der SPD-Führung auch dringend raten, andere ranzulassen. Ich will zwar keine NahleSPD, aber die Jusos haben beispielsweise eine tolle Vorsitzende. Ausserdem würde sich ein Blick in die französische Geschichte lohnen, Stichwort "Volksfrontregierung". Falls das nächste mal etwas mehr Verständnis im Volk ist, was FDP in einer Zeit wie dieser bedeutet.
donalphons, 12:59h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 28. September 2009
3. Internetpersonalie des Tages: Don Alphonso wechselt
übernächste Woche vom Tegernsee mit einem Umweg über Meran nach Frankfurt zur Buchmesse. Nachdem Lyssa den Ort und das Haus wechselt (SPON - es gibt eine Hölle nach dem Westen) und Thomas Knüwer das haus wechselt, nicht aber den Ort, bleibe ich beim Haus, aber wechsle den Ort. Für ein paar Tage. Eingekauft - dezentes Hellbeige mit Streifen und Abnähern an den Ärmeln, sowie gute Schuhe - habe ich schon:

Bei der FAZ werde ich dann eher mehr als weniger schreiben. Was aus den Blogoffensiven vom Westen und Handelsblatt wird - keine Ahnung, ist aber auch egal. Beim Westen, weil es Müll ist, und beim Handelsblatt, well das Blog von Thomas den anderen Müll nur versteckt hat. Ich selbst werde den Teufel tun und auch nur eine Sekunde daran denken, andere Angebote anzunehmen - dazu macht die FAZ zu viel Spass, und ein Freund des freien Marktes war ich ohnehin noch nie. Falls jemand Wünsche betreffs der Buchmesse hat und mich in speziellen Ecken sehen möchte - Don Alphonso stellt die 10 besten Bondagebücher des Jahres vor, etwa, oder mich anderweitig in die Bedrouille bringen möchte - mag sich melden. Ich persönlich finde ja, dass Buchmessen mit Büchern nach 1790 öde sind, aber dann mache ich eben das Beste aus dem, was dort geboten wird. Manche Schriftsteller dort sollen sogar noch am Leben sein, und nicht jeder ist ein Ritalinzombie.

Bei der FAZ werde ich dann eher mehr als weniger schreiben. Was aus den Blogoffensiven vom Westen und Handelsblatt wird - keine Ahnung, ist aber auch egal. Beim Westen, weil es Müll ist, und beim Handelsblatt, well das Blog von Thomas den anderen Müll nur versteckt hat. Ich selbst werde den Teufel tun und auch nur eine Sekunde daran denken, andere Angebote anzunehmen - dazu macht die FAZ zu viel Spass, und ein Freund des freien Marktes war ich ohnehin noch nie. Falls jemand Wünsche betreffs der Buchmesse hat und mich in speziellen Ecken sehen möchte - Don Alphonso stellt die 10 besten Bondagebücher des Jahres vor, etwa, oder mich anderweitig in die Bedrouille bringen möchte - mag sich melden. Ich persönlich finde ja, dass Buchmessen mit Büchern nach 1790 öde sind, aber dann mache ich eben das Beste aus dem, was dort geboten wird. Manche Schriftsteller dort sollen sogar noch am Leben sein, und nicht jeder ist ein Ritalinzombie.
donalphons, 23:22h
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Die unfeine unenglische Unart
war ein Titel, den ich schon lange mal einem Beitrag geben wollte - um so grösser war meine Freude, dass es diese Formulierung zumindest bei Google noch gar nicht gibt, und ich damit als ihr Schöpfer - soweit Google bekannt - gelten darf. Das jedoch ist auch etwas, nun ja, unfein, und das bei einem Beitrag, der eigentlich ganz andere Leute der Unfeinheit unter Zuhilfenahme veralteter britischer Spolien bezichtigt. In Berlin natürlich, und in der FAZ.
donalphons, 13:42h
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