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Freitag, 20. August 2010
Das essentielle Meran
Die Aktion “Verschollene Häuser” wird durchgeführt, wenn der Politik folgende Punkte nicht glaubhaft gelingen:
- Anerkennung der digitalen Realität und Anwendung bürgerrechtlicher Grundlagen bei der Umsetzung von Öffentlichkeit im Digitalen.
- umgehender und umfassender Beginn der Förderung von zivilgesellschaftlicher opensource basierter Informationssammlungen und -dienste. Inspirationen gibt es genug aus der Open Data Szene. Man könnte z.B. “Code for America” in einer eingedeutschen Version als Sofortmassnahme beschliessen.
- sofortige Einberufung einer wirkungsmächtig ausgestatteten Aktionsplattform, auf der in einem kurzen Zeitraum Massnahmen zur pro-aktiven Mediennutzungs-Befähigung der breiten Bevölkerung abgestimmt und umgesetzt werden. Alle gesellschaftlich bildungsrelevanten Bereiche sind einzubeziehen (Schulen, peer groups, Familien, Weiterbildungseinrichtungen, etc.).
Sollten diese Massnahmen nicht erfolgen, werden die aktuell auf verteilten Plattformen koordinierten Mitglieder der Aktion “Verschollene Häuser” zum Start von Streetview mit dem Fotografieren beginnen und so den öffentlichen Raum digital zurückerobern.
Vorgezogene Aktionen bleiben aufgrund möglicher aktueller Entwicklungen vorbehalten.
Unsere mittlerweile mehrere hundert Personen große Gruppe ist bereit zu handeln.
Jens Best
Sprecher der Digitalen Armee Fraktion
“Des einen Terrorist ist des anderen Freiheitskämpfer” ;)

So steht das unter einem Beitrag mit dem hirnrissigen Titel "Streetview: Es gibt kein analoges Leben im Digitalen" von Michael Seemann , dem glücklicherweise gefeuerten Ex-FAZ-Blogger, bei Carta.info, betrieben von anderen nicht gerade erfolgsverwöhnten Journalisten, geschrieben von einem gewissen "Jens Best", angeblich IT-Berater in Berlin und davor irgendwas mit Yachten, aber mit Referenzen sieht es mau aus.
Ich zitiere das hier, damit sich jeder wirklich überlegen kann, ob er von sowas irgendwie repräsentiert werden möchte. Ein paar hundert Leute sind bislang dem nicht abgeneigt; das sind dann auch jene, die alle andersdenkenden schnell als Spiessbürger diffamieren, weil Twitter, da darf man das, da bekommt auch keiner Sachen mit, für die man im Blog eine Anzeige bekäme. Es zeigt meines Erachtens recht schön das Niveau der Verkommenheit, auf dem Carta, Seemann, Best, seine Knipshelfer und das erweiterte Umfeld wie Mario Sixtus und Sascha Lobo mittlerweile angerutscht kommen, nachdem alle anderen Projekte und Hoffnungen (was macht eigentlich Adnation?) nicht so arg toll gelaufen sind. Da wird von einer Bringschuld der Analogen gefaselt und von ihrer Angst, die man ihnen nicht nehmen sollte. Darunter wollen einige, die längst die Kontrolle über alles - ihre Daten, Ihren Bullshit im Web, ihre berufliche Zukunft und ihre miesen Lebensumstände - verloren haben, dass andere das jetzt auch verlieren. Es geht ihnen um ein Rennen hinab zu dem Dreck, in dem sie vegetieren, und es ist sehr schlimm, dass sie sich dafür nicht die Brückenpfeiler, sondern das Internet ausgesucht haben. Denn das Internet ist eine tolle Sache, wenn nicht gerade solche Leute ihre totalitären Ideen ausleben. PI hetzt gegen Islamanhänger, die sich dem Westen unterordnen müssen, die hetzen gegen Internetnichtsowichtigfinder, die zwangsweise Daten abgeben sollen, damit sich deren Gesellschaft ändert.

Deshalb brauche ich - unter anderem - Meran. In Meran gibt es ein Internetcafe im zweiten Stock versteckt, niemand läuft mit einem iPad rum, oder stellt seinen Rechner in einem Cafe auf. Niemand stellt sich auf die Kurpromenade und sagt, dass jetzt alles anders wird und man ihm und seinen verhauten Gestalten mit Mundgeruch nach Chickendöner gefälligst zu folgen habe. Meran ist einfach schön und perfekt, so wie es ist.Es gibt natürlich ein paar Verbrechen, die mir im Herz weh tun: Anstelle von Poetzelsberger, der Buchhandlung schlechthin, ist jetzt "Esprit", und das wunderbare, braun-rosa 70er-Jahre-Ambiente des Cafe Imperial hat man zugunsten einer Bar ermordet, die weiss und öde ist. Natürlich ist kaum jemand drin, weil es enorm ungemütlich ist. Dafür haben sie die Hotelpreise angehoben. Aber Meran ist immer noch Meran, Frasnelli ist so vollgestopft wie immer, und der Apfelstrudel ist immer noch sagenhaft. Es ist eine Welt für sich, dieses meran, und jedesmal weiss ich: So hätte ich das gerne. So ist es angenehm. Meran hat eine menschliche Geschwindigkeit und Intelligenz und Schönheit, und genau das, was ich auch gern ins Netz tragen würde. In mein Netz.
Was ich in Meran verstehen lerne, wieder verstehen lerne ist, dass es nicht "das Netz" gibt, wie es auch nicht mehr "die Blogger" gibt. Es gibt mich und das, was ich tue. Wenn andere etwas anders tun, gerne, wenn andere mich belästigen und in meine Sphäre eindringen wollen - dann muss man was tun. Ich kann nicht immer in Meran bleiben, ich muss auch wieder mal weg. Aber in Meran habe ich Zeit, wieder zu dem zu finden, der ich bin, und zu überlegen, was mir wichtig ist.

Ich nehme ein paar Ideen mit, und ich denke auch: Man wird sehen. Gewisse Teile der Blogosphäre sind wie die Palästinenser: Sie lassen nie eine Gelegenheit aus, eine Gelegenheit auszulassen. es fehlt ihnen an der Konsequenz, Dinge durchzuziehen, am Mut, sich aus dem Netz rauszutrauen, sie niggemeiern rum, aber noch nicht mal eine Plauderei bekommen sie hin, sondern nur Turibrei. Was für armseelige Gestalten. Das Internet braucht mehr Meran und weniger von denen, dann ist es auch ein netterer Ort für alle.
- Anerkennung der digitalen Realität und Anwendung bürgerrechtlicher Grundlagen bei der Umsetzung von Öffentlichkeit im Digitalen.
- umgehender und umfassender Beginn der Förderung von zivilgesellschaftlicher opensource basierter Informationssammlungen und -dienste. Inspirationen gibt es genug aus der Open Data Szene. Man könnte z.B. “Code for America” in einer eingedeutschen Version als Sofortmassnahme beschliessen.
- sofortige Einberufung einer wirkungsmächtig ausgestatteten Aktionsplattform, auf der in einem kurzen Zeitraum Massnahmen zur pro-aktiven Mediennutzungs-Befähigung der breiten Bevölkerung abgestimmt und umgesetzt werden. Alle gesellschaftlich bildungsrelevanten Bereiche sind einzubeziehen (Schulen, peer groups, Familien, Weiterbildungseinrichtungen, etc.).
Sollten diese Massnahmen nicht erfolgen, werden die aktuell auf verteilten Plattformen koordinierten Mitglieder der Aktion “Verschollene Häuser” zum Start von Streetview mit dem Fotografieren beginnen und so den öffentlichen Raum digital zurückerobern.
Vorgezogene Aktionen bleiben aufgrund möglicher aktueller Entwicklungen vorbehalten.
Unsere mittlerweile mehrere hundert Personen große Gruppe ist bereit zu handeln.
Jens Best
Sprecher der Digitalen Armee Fraktion
“Des einen Terrorist ist des anderen Freiheitskämpfer” ;)

So steht das unter einem Beitrag mit dem hirnrissigen Titel "Streetview: Es gibt kein analoges Leben im Digitalen" von Michael Seemann , dem glücklicherweise gefeuerten Ex-FAZ-Blogger, bei Carta.info, betrieben von anderen nicht gerade erfolgsverwöhnten Journalisten, geschrieben von einem gewissen "Jens Best", angeblich IT-Berater in Berlin und davor irgendwas mit Yachten, aber mit Referenzen sieht es mau aus.
Ich zitiere das hier, damit sich jeder wirklich überlegen kann, ob er von sowas irgendwie repräsentiert werden möchte. Ein paar hundert Leute sind bislang dem nicht abgeneigt; das sind dann auch jene, die alle andersdenkenden schnell als Spiessbürger diffamieren, weil Twitter, da darf man das, da bekommt auch keiner Sachen mit, für die man im Blog eine Anzeige bekäme. Es zeigt meines Erachtens recht schön das Niveau der Verkommenheit, auf dem Carta, Seemann, Best, seine Knipshelfer und das erweiterte Umfeld wie Mario Sixtus und Sascha Lobo mittlerweile angerutscht kommen, nachdem alle anderen Projekte und Hoffnungen (was macht eigentlich Adnation?) nicht so arg toll gelaufen sind. Da wird von einer Bringschuld der Analogen gefaselt und von ihrer Angst, die man ihnen nicht nehmen sollte. Darunter wollen einige, die längst die Kontrolle über alles - ihre Daten, Ihren Bullshit im Web, ihre berufliche Zukunft und ihre miesen Lebensumstände - verloren haben, dass andere das jetzt auch verlieren. Es geht ihnen um ein Rennen hinab zu dem Dreck, in dem sie vegetieren, und es ist sehr schlimm, dass sie sich dafür nicht die Brückenpfeiler, sondern das Internet ausgesucht haben. Denn das Internet ist eine tolle Sache, wenn nicht gerade solche Leute ihre totalitären Ideen ausleben. PI hetzt gegen Islamanhänger, die sich dem Westen unterordnen müssen, die hetzen gegen Internetnichtsowichtigfinder, die zwangsweise Daten abgeben sollen, damit sich deren Gesellschaft ändert.

Deshalb brauche ich - unter anderem - Meran. In Meran gibt es ein Internetcafe im zweiten Stock versteckt, niemand läuft mit einem iPad rum, oder stellt seinen Rechner in einem Cafe auf. Niemand stellt sich auf die Kurpromenade und sagt, dass jetzt alles anders wird und man ihm und seinen verhauten Gestalten mit Mundgeruch nach Chickendöner gefälligst zu folgen habe. Meran ist einfach schön und perfekt, so wie es ist.Es gibt natürlich ein paar Verbrechen, die mir im Herz weh tun: Anstelle von Poetzelsberger, der Buchhandlung schlechthin, ist jetzt "Esprit", und das wunderbare, braun-rosa 70er-Jahre-Ambiente des Cafe Imperial hat man zugunsten einer Bar ermordet, die weiss und öde ist. Natürlich ist kaum jemand drin, weil es enorm ungemütlich ist. Dafür haben sie die Hotelpreise angehoben. Aber Meran ist immer noch Meran, Frasnelli ist so vollgestopft wie immer, und der Apfelstrudel ist immer noch sagenhaft. Es ist eine Welt für sich, dieses meran, und jedesmal weiss ich: So hätte ich das gerne. So ist es angenehm. Meran hat eine menschliche Geschwindigkeit und Intelligenz und Schönheit, und genau das, was ich auch gern ins Netz tragen würde. In mein Netz.
Was ich in Meran verstehen lerne, wieder verstehen lerne ist, dass es nicht "das Netz" gibt, wie es auch nicht mehr "die Blogger" gibt. Es gibt mich und das, was ich tue. Wenn andere etwas anders tun, gerne, wenn andere mich belästigen und in meine Sphäre eindringen wollen - dann muss man was tun. Ich kann nicht immer in Meran bleiben, ich muss auch wieder mal weg. Aber in Meran habe ich Zeit, wieder zu dem zu finden, der ich bin, und zu überlegen, was mir wichtig ist.

Ich nehme ein paar Ideen mit, und ich denke auch: Man wird sehen. Gewisse Teile der Blogosphäre sind wie die Palästinenser: Sie lassen nie eine Gelegenheit aus, eine Gelegenheit auszulassen. es fehlt ihnen an der Konsequenz, Dinge durchzuziehen, am Mut, sich aus dem Netz rauszutrauen, sie niggemeiern rum, aber noch nicht mal eine Plauderei bekommen sie hin, sondern nur Turibrei. Was für armseelige Gestalten. Das Internet braucht mehr Meran und weniger von denen, dann ist es auch ein netterer Ort für alle.
donalphons, 01:59h
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Lebenslanges Berufsverbot
für alle Gossenschmierer des Journalismus, die das Schwachsinnsbegriff "die Internet-Community" verwenden, um "Alle" vorzutäuschen, selbst wenn die "Community" nur "ein paar stinkende Dönerfresser und Schleichwerber" ist. Eine Schande für den Beruf.
donalphons, 14:44h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 19. August 2010
Das Leben der ganz anderen
Gestern war das Bild eines schlecht angezogenen deutschen Möchtegern-Hipsters zu sehen, der sich gerade in New Yorek durchschlägt. Naja, er kommt ja auch aus Berlin, da schaut man Google Streetview ja auch nicht als Belästigung an, sondern als Tool für die Suche nach dem nächsten passenden Aufenthaltsort, wenn sich kein Depp mehr findet, der einen zahlt: Hauseingang oder Brücke?

Eine gute Übung für die Ankunft des Kuckuckklebers ist es sicher schon mal, allen Besitz loszuwerden, bis auf die digitalen Reste, die dann als Tor zur Wunderwelt des Internets fungieren, solange es kostenloses WLAN gibt. Ich sage nicht, dass ich dazu diese Leute zwangsweise verdonnern würde, aber wie jede Droge reduziert natürlich auch das Internet das Interesse am realen Leben und seinen Dingen, und wenn man - hier wie dort, analog und digital - den Anschluss verliert, zieht man eben auf der ein oder anderen Seite vielleicht Konsequenzen und macht Schluss. Ich bin mir sicher, dass es irgendwann, wenn es denn soweit ist, das Internet ist, das ich aufgeben werde. Ich merke schliesslich jetzt schon, wie ich aus diversen Diskursebenen rasfalle, Twitter ist da nur ein Beispiel. Ich bin analogsüchtig. Bei anderen ist es eben das Digitale, und ein Beispiel kann man hier sehen. Nur noch Netz. Was natürlich auch eine Lösung ist.
Zwischenzeitlich.
Ich frage mich ja, ob der Nerd von heute über sich selbst in 30 Jahren nachdenkt, ob er überhaupt denkt, oder ob er nicht einfach beim Glotzen auf das Mobildisplay eine zu niedrige Lebenserwartung in der Echtwelt seiner Städte hat, als dass er darüber nachdenken müsste.

Ich dagegen wollte ja schon immer meinen Lebensabend in einer tollen Wohnung in einer langweiligen Heilklimaregion verbringen.

Eine gute Übung für die Ankunft des Kuckuckklebers ist es sicher schon mal, allen Besitz loszuwerden, bis auf die digitalen Reste, die dann als Tor zur Wunderwelt des Internets fungieren, solange es kostenloses WLAN gibt. Ich sage nicht, dass ich dazu diese Leute zwangsweise verdonnern würde, aber wie jede Droge reduziert natürlich auch das Internet das Interesse am realen Leben und seinen Dingen, und wenn man - hier wie dort, analog und digital - den Anschluss verliert, zieht man eben auf der ein oder anderen Seite vielleicht Konsequenzen und macht Schluss. Ich bin mir sicher, dass es irgendwann, wenn es denn soweit ist, das Internet ist, das ich aufgeben werde. Ich merke schliesslich jetzt schon, wie ich aus diversen Diskursebenen rasfalle, Twitter ist da nur ein Beispiel. Ich bin analogsüchtig. Bei anderen ist es eben das Digitale, und ein Beispiel kann man hier sehen. Nur noch Netz. Was natürlich auch eine Lösung ist.
Zwischenzeitlich.
Ich frage mich ja, ob der Nerd von heute über sich selbst in 30 Jahren nachdenkt, ob er überhaupt denkt, oder ob er nicht einfach beim Glotzen auf das Mobildisplay eine zu niedrige Lebenserwartung in der Echtwelt seiner Städte hat, als dass er darüber nachdenken müsste.

Ich dagegen wollte ja schon immer meinen Lebensabend in einer tollen Wohnung in einer langweiligen Heilklimaregion verbringen.
donalphons, 01:06h
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Ha!
Jetzt also endgültig doch: Alexander Falk muss ins Gefängnis. Ich kenne einige, die jetzt eine Flasche aufmachen werden.
donalphons, 19:21h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 18. August 2010
Aus der kleinen Stadt in die grosse Welt
Persönlich glaube ich ja, dass General Motors nur an die Börse geht, um wieder too interconnected to fail zu werden. Es gibt nach wie vor keinen Anlass zu glauben, warum sich in den USA alles oder auch nur etwas zum Besseren wenden sollte. Allein schon wegen der Regierung. Das Land (und noch jemand) ist immer noch pleite. Und schuld an den Misteimern, die auf den Pässen im Weg rumstehen. Diesmal kein Astra, sondern ein Corsa.

Noch schlimmer: Die Lage in Pakistan. Überhaupt ist die Region ein elender Stimmungseindunkler, angefangen bei unseren sog. Verbündeten über die an Frauenrechten interessierten Afghanen bishin zu den besiegten Taliban oder wie sich die pakistanischen Geheimdienstaussenmitarbeiter sonst nennen. Der einzige Grund, der für Drin bleiben spricht, ist: Man muss dann nicht wieder von Neuem rein.

Man mag es turbulenten Zeiten wie diesen kaum glauben, aber die Italiener sind mehr denn je in Meran. Das Wetter ist mies und kalt, aber das hält offensichtlich niemanden davon ab, weiter durch die Lauben zu spazieren. Alles voll, keine Zimmer frei, und das in des Deutschen ursprünglichsten Reiseregion. Ferragosto eben. In zwei, drei Wochen wird hoffentlich alles ruhiger, und dann dämmert Meran wieder wie eine übermüdete Schönheit nach einer langen Ballnacht.

Und was sonst noch zu Meran zu sagen ist, und zum nächtlichen Treiben und den Folgen mit wohlerzogenen Töchtern - das tue ich in der FAZ.

Noch schlimmer: Die Lage in Pakistan. Überhaupt ist die Region ein elender Stimmungseindunkler, angefangen bei unseren sog. Verbündeten über die an Frauenrechten interessierten Afghanen bishin zu den besiegten Taliban oder wie sich die pakistanischen Geheimdienstaussenmitarbeiter sonst nennen. Der einzige Grund, der für Drin bleiben spricht, ist: Man muss dann nicht wieder von Neuem rein.

Man mag es turbulenten Zeiten wie diesen kaum glauben, aber die Italiener sind mehr denn je in Meran. Das Wetter ist mies und kalt, aber das hält offensichtlich niemanden davon ab, weiter durch die Lauben zu spazieren. Alles voll, keine Zimmer frei, und das in des Deutschen ursprünglichsten Reiseregion. Ferragosto eben. In zwei, drei Wochen wird hoffentlich alles ruhiger, und dann dämmert Meran wieder wie eine übermüdete Schönheit nach einer langen Ballnacht.

Und was sonst noch zu Meran zu sagen ist, und zum nächtlichen Treiben und den Folgen mit wohlerzogenen Töchtern - das tue ich in der FAZ.
donalphons, 01:46h
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Neologismusanmeldung
Neonerdzismus, der: Totalitäre, vor allem auf Schlagworten, Billigdöner und Egomanie basierende und wenig durchdachte Ideologie der arbeitslosen, sog. digitalen Unterschicht mit dem Ziel, Andersdenkende in eine angeblich alle glücklich machende Internetgesellschaft unter Aufgabe der Privatheit zwangsweise zu überführen und gleichzuschalten, oder sie bei Gegenwehr als Aussterbende zu umschreiben, die ihre Konzepte, die Unausweichlichkeit ihrer Visionen und ihre geistig-netzbasierte Überlegenheit nicht verstehen, selbst wenn sie zu deren Verdeutlichung nur die 140 Zeichen brauchen, wie sie auch Mao, Stalin und Hitler für die meisten komplexen Themen gereicht haben (Liberty Schtonk! Free Specken Schtonk! Zezick! Zezack!).
donalphons, 16:37h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 16. August 2010
Ein lang gehegter Wunsch.
Zwei Kleinigkeiten zuerst: Mit Google Streerview ist es so. Die einen widersprechen. Und die anderen. Deren Exkrement Extremisten sich von Einsprüchen oder gar Argumenten oder Recht auf Privatheit in ihrer Lust auf Schnüffeln und Arschkriecherei bei Google belästigt sehen (oder generell denken, dass sie im Internet alles dürfen, nur rausschmeissen darf man sie nicht, wenn sie wie die Raben klauen), und denen die Bedenken anderer Leute egal sind, weil die angeblich eh nicht begreifen, worum es dem digitalen Gesocks geht - die flennen rum und quäken faschistoide Sager, damit auch jeder versteht, wieso man diesem Umfeld jede Möglichkeit zur Schnüffelei nehmen muss. Darauf drei Hinweise.
Einmal bei nnier ein guter Beitrag und eine angenehme Debatte.
Dann dazu auch Mark793, Blogger.de scheint ohnehin ein Treffpunkt der Nerdgötzenverächter zu sein.
Und dann noch ein Beitrag von mir im Print.
Man darf Google und dem Berliner Neonerdzismus nicht das Feld überlassen.

Kommen wir zurück zu Meran und zur anderen Kleinigkeit. Dort ist es ja schon historisch so, dass man drei Dinge tun kann: Gut Essen, auf der Promenade wandeln, und unter den Lauben einkaufen. Man muss sich nicht dumm und konsumwillig fühlen, wenn man dort das ein oder andere mitnimmt, und ich gehe jedesmal zu Frasnelli und kaufe ein Speckmesser. Irgendwer braucht das dann immer. Und während ich mich durch das Angebot schiebe, was sehe ich da?

Ein echter, tatsächlicher, unbestreitbarer Nudelschneider, oben gezackt, unten glatt. Ich hatte ja nach meinem Einkauf eines ähnlichen Trumms in St. Gallen und angesichts der Debatte, ob das nun für gefüllte Nudeln oder Schnittmuster ist, meine Zweifel. Auch nachdem ich den alten Übertrager meiner Grossmutter sah, und der Spitzen und keine Zacken hatte. Wir können dank Frasnelli also festhalten: Selbst wenn das gezackte Rädchen für das Schnittmuster taugt, es ist für die Küche da.
Für meine Frustration ist in Brescia immer ein kleiner Laden da, der nur zur Mille Miglia aufmacht. Dort gibt es dann Replikas von Polohemden der 50er Jahre, von Rennfahreroveralls, Helmen und Handschuhen. Nicht das MM-Merchandising, sondern richtig gute Kopien, nach alten Mustern hergestellt, und - gut, vielleicht nicht absolut zu teuer, aber zu teuer, wenn ich es vergleiche. Ich sehe nicht ein, für Serienschuhe das doppelte im Vergleich zu dem zu zahlen, was ich für meine Wunschschuhe bei meinem Schuster bezahle. Allerdings hat der auch keine Kopien alter Rennfahrerschuhe. Und so leide ich jedesmal ein wenig, wenn ich die weichen Schuhe in Brescia anfasse, das perforierte Innenleder berühre, und mir denke, was für ein Elend, dass ich dann doch relativ sparsam bin. Das Material, die Verarbeitung, der Aufbau, diese Form, gleichzeitig ein wenig klassisch und dennoch sportlich...

Und besonders schlimm sind sie an den Füssen anderer Leute. Aber die Mille Miglia war im Mai, und jetzt ist August. In Meran gibt es keine Akzidenzgeschäfte, nur alte Schuhhäuser. Und in einem, gleich hinter dem Bozener Tor, was sehe ich da? Schuhe wie jene in Brescia. Reduziert. In meiner Grösse aber noch vorhanden. Als wären es die gleichen. Die Verkäuferin holt die Verpackung - es ist die gleiche Firma. Es sind die gleichen Schuhe. Und sie passen so, wie ich das erhofft hatte. Sehr dünne Sohlen, für perfektes Gefühl an den Pedalen. Weich gefüttertes Leder für den ganzen Weg nach Rom und wieder zurück. Und mit den britisch angehauchten Kniestrümpfen ein Haus weiter sind sie auch bergweg- und radltauglich.

Immerhin, es hat 24 Stunden gedauert, bis ich nach dem Grenzübertritt bei Müstair Schuhe in Italien gekauft habe. Die Schuhe, die ich wollte. Und wenn ich nächstes Jahr wieder Fahrer in Brescia sehe, lache ich sie aus - denn der Laden dort nahm doppelt so viel, wie der Originalpreis in Meran betragen hat.
Einmal bei nnier ein guter Beitrag und eine angenehme Debatte.
Dann dazu auch Mark793, Blogger.de scheint ohnehin ein Treffpunkt der Nerdgötzenverächter zu sein.
Und dann noch ein Beitrag von mir im Print.
Man darf Google und dem Berliner Neonerdzismus nicht das Feld überlassen.

Kommen wir zurück zu Meran und zur anderen Kleinigkeit. Dort ist es ja schon historisch so, dass man drei Dinge tun kann: Gut Essen, auf der Promenade wandeln, und unter den Lauben einkaufen. Man muss sich nicht dumm und konsumwillig fühlen, wenn man dort das ein oder andere mitnimmt, und ich gehe jedesmal zu Frasnelli und kaufe ein Speckmesser. Irgendwer braucht das dann immer. Und während ich mich durch das Angebot schiebe, was sehe ich da?

Ein echter, tatsächlicher, unbestreitbarer Nudelschneider, oben gezackt, unten glatt. Ich hatte ja nach meinem Einkauf eines ähnlichen Trumms in St. Gallen und angesichts der Debatte, ob das nun für gefüllte Nudeln oder Schnittmuster ist, meine Zweifel. Auch nachdem ich den alten Übertrager meiner Grossmutter sah, und der Spitzen und keine Zacken hatte. Wir können dank Frasnelli also festhalten: Selbst wenn das gezackte Rädchen für das Schnittmuster taugt, es ist für die Küche da.
Für meine Frustration ist in Brescia immer ein kleiner Laden da, der nur zur Mille Miglia aufmacht. Dort gibt es dann Replikas von Polohemden der 50er Jahre, von Rennfahreroveralls, Helmen und Handschuhen. Nicht das MM-Merchandising, sondern richtig gute Kopien, nach alten Mustern hergestellt, und - gut, vielleicht nicht absolut zu teuer, aber zu teuer, wenn ich es vergleiche. Ich sehe nicht ein, für Serienschuhe das doppelte im Vergleich zu dem zu zahlen, was ich für meine Wunschschuhe bei meinem Schuster bezahle. Allerdings hat der auch keine Kopien alter Rennfahrerschuhe. Und so leide ich jedesmal ein wenig, wenn ich die weichen Schuhe in Brescia anfasse, das perforierte Innenleder berühre, und mir denke, was für ein Elend, dass ich dann doch relativ sparsam bin. Das Material, die Verarbeitung, der Aufbau, diese Form, gleichzeitig ein wenig klassisch und dennoch sportlich...

Und besonders schlimm sind sie an den Füssen anderer Leute. Aber die Mille Miglia war im Mai, und jetzt ist August. In Meran gibt es keine Akzidenzgeschäfte, nur alte Schuhhäuser. Und in einem, gleich hinter dem Bozener Tor, was sehe ich da? Schuhe wie jene in Brescia. Reduziert. In meiner Grösse aber noch vorhanden. Als wären es die gleichen. Die Verkäuferin holt die Verpackung - es ist die gleiche Firma. Es sind die gleichen Schuhe. Und sie passen so, wie ich das erhofft hatte. Sehr dünne Sohlen, für perfektes Gefühl an den Pedalen. Weich gefüttertes Leder für den ganzen Weg nach Rom und wieder zurück. Und mit den britisch angehauchten Kniestrümpfen ein Haus weiter sind sie auch bergweg- und radltauglich.

Immerhin, es hat 24 Stunden gedauert, bis ich nach dem Grenzübertritt bei Müstair Schuhe in Italien gekauft habe. Die Schuhe, die ich wollte. Und wenn ich nächstes Jahr wieder Fahrer in Brescia sehe, lache ich sie aus - denn der Laden dort nahm doppelt so viel, wie der Originalpreis in Meran betragen hat.
donalphons, 23:33h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 16. August 2010
Hinderliches
Manche Hindernisse sind auf dem Weg nach Meran zu überwinden: Überflutete Pässe, Wolkenballungen, Opel Corsas 1.2S (Beweisbild vorhanden) und manchmal auch alles zusammen.

Ähnlich dann vor Ort: Kein WLAN, keine Zeit, keine Lust auf Urlaubsunterbrechung. Ja, ich hätte, wenn ich gemusst hätte, aber sich antreiben lassen gehört nicht zu meinen Lebenszielen. Wie auch manch anderes, das ich persönlich vehemnt ablehne, wie etwa das Ranschmeissen. Mir ist es stets peinlich, andere mit irgendwas anzugehen, ich könnte das gar nicht, was andere als normal bedtrachten. Letztlich habe ich mich dann doch aufgerafft, den Beitrag zu diesem Thema mit dem vielsagenden Titel "Esel beim Geschlechtsverkehr" bei der FAZ einzustellen, und inzwischen habe ich sogar Internet vor Ort. Morgen dann mehr Urlaubsbilder. Vielleicht.

Ähnlich dann vor Ort: Kein WLAN, keine Zeit, keine Lust auf Urlaubsunterbrechung. Ja, ich hätte, wenn ich gemusst hätte, aber sich antreiben lassen gehört nicht zu meinen Lebenszielen. Wie auch manch anderes, das ich persönlich vehemnt ablehne, wie etwa das Ranschmeissen. Mir ist es stets peinlich, andere mit irgendwas anzugehen, ich könnte das gar nicht, was andere als normal bedtrachten. Letztlich habe ich mich dann doch aufgerafft, den Beitrag zu diesem Thema mit dem vielsagenden Titel "Esel beim Geschlechtsverkehr" bei der FAZ einzustellen, und inzwischen habe ich sogar Internet vor Ort. Morgen dann mehr Urlaubsbilder. Vielleicht.
donalphons, 00:27h
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Meran in Süssspeisen
Frisch ausgebackene Mohnkrapfen in der Goldenen Rose:

Himbeertorte im Cafe Darling an der Winterpromenade:

Und dann noch ein Pflaumenknödel oberhalb der Stadt im Saxifraga:

Inzwischen habe ich sogar Internet, und einiges andere habe ich auch. Barchetta läuft wie geschmiert, der Regen ist gar nicht mehr so schlimm, heute gab es sogar viel Sonne.

Himbeertorte im Cafe Darling an der Winterpromenade:

Und dann noch ein Pflaumenknödel oberhalb der Stadt im Saxifraga:

Inzwischen habe ich sogar Internet, und einiges andere habe ich auch. Barchetta läuft wie geschmiert, der Regen ist gar nicht mehr so schlimm, heute gab es sogar viel Sonne.
donalphons, 21:31h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 13. August 2010
Et in Arcadia
Ich breche bald hierhin auf:

Die Berufung kommt auch für mich überraschend, aber so ist es nun mal als FAZ-Blogger: Man kriegt den eigentlich vorgesehenen Beitrag nicht mal fertig, schon ist man im Auto und saust über die Berge. Ich will mich nicht beschweren, so ist es, als fliegender Reporter. Aber zum Glück gibt es ja solange ein Zweitblog, das dort in Frankfurt vorzüglich die Stellung hält. Ich wohne an einem Oret, der vermutlich noch nicht mal Internet haben wird, und ohnehin ist das dort alles so umständlich -
ich glaube, ich lasse das einfach bleiben, und man trifft mich ansonsten über Traubenstrudel, im Saxifraga, unter den Lauben und auf ein paar Pässen. Irgendwie muss sich die Reparatur der Barchetta ja auch lohnen.
Im Übrigen bin ich, wenn ich ehrlich bin, masslos sauer auf Google wegen der grosskotzigen Art, wie es alle Bedenken wegen Streetview wegschiebt und Unwissende mit Werbung zuscheisst. Die Firma braucht dringend was aufs Maul, so schnell und so hart wie möglich, dass ihr diese Haltung gründlichst vergeht. Gerne auch mit Gesetz. Man kennt doch dieses Pack: Lässt man sie einmal durchkommen, machen sie immer weiter. Ausserdem, was soll der Scheiss: Einmal "widersprechen" dürfen und ansonsten den Rest des Daseins bei denen als Datensatz Informationen liefern? Also, erhebt Widerspruch, verklagt die widerlichen Spacken, die fehlende Häuser ablichten wollen, immer nur rein damit, es trifft keine Falschen.

Die Berufung kommt auch für mich überraschend, aber so ist es nun mal als FAZ-Blogger: Man kriegt den eigentlich vorgesehenen Beitrag nicht mal fertig, schon ist man im Auto und saust über die Berge. Ich will mich nicht beschweren, so ist es, als fliegender Reporter. Aber zum Glück gibt es ja solange ein Zweitblog, das dort in Frankfurt vorzüglich die Stellung hält. Ich wohne an einem Oret, der vermutlich noch nicht mal Internet haben wird, und ohnehin ist das dort alles so umständlich -
ich glaube, ich lasse das einfach bleiben, und man trifft mich ansonsten über Traubenstrudel, im Saxifraga, unter den Lauben und auf ein paar Pässen. Irgendwie muss sich die Reparatur der Barchetta ja auch lohnen.
Im Übrigen bin ich, wenn ich ehrlich bin, masslos sauer auf Google wegen der grosskotzigen Art, wie es alle Bedenken wegen Streetview wegschiebt und Unwissende mit Werbung zuscheisst. Die Firma braucht dringend was aufs Maul, so schnell und so hart wie möglich, dass ihr diese Haltung gründlichst vergeht. Gerne auch mit Gesetz. Man kennt doch dieses Pack: Lässt man sie einmal durchkommen, machen sie immer weiter. Ausserdem, was soll der Scheiss: Einmal "widersprechen" dürfen und ansonsten den Rest des Daseins bei denen als Datensatz Informationen liefern? Also, erhebt Widerspruch, verklagt die widerlichen Spacken, die fehlende Häuser ablichten wollen, immer nur rein damit, es trifft keine Falschen.
donalphons, 14:33h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 13. August 2010
Zurück zun Fett
Genug des entsagungsvollen Rennradfahrens, der leidvollen Anstiege, der Regenwände bei Dörfern, deren Namen keiner kennt, hin zu etwas, das ich wirklich kann:

Die Reste im Kühlschrank zu einer nicht nach Reste aussehenden Tarte als Gastgeschenk zusammenbacken.

Die Reste im Kühlschrank zu einer nicht nach Reste aussehenden Tarte als Gastgeschenk zusammenbacken.
donalphons, 01:40h
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Wofür das Netz noch weniger als nichts kann
Wenn es zum Beispiel Wetterradarkarten bringt, auf denen man bestens sieht, dass von Südwesten schwere Regenfälle kommen, und zwar schnell, und der Nutzer verbringt seine Zeit lieber damit, sein Colnago auf Hochglanz zu polieren. Besonders die Felgen und Reifen.

Auf dem Weg zurück ist dann auch noch die Baustelle mit den 100 schmutzig-sandigen Metern.
Für was das Netz sonst nichts kann, steht in der FAZ. Ich gehe jetzt duschen. Nochmal.

Auf dem Weg zurück ist dann auch noch die Baustelle mit den 100 schmutzig-sandigen Metern.
Für was das Netz sonst nichts kann, steht in der FAZ. Ich gehe jetzt duschen. Nochmal.
donalphons, 17:29h
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Donnerstag, 12. August 2010
Schneller
Üblicherweise sorgen knappe Termine für schnellere Arbeit - aber nur begrenzt bei mir. Es muss schin etwas wirklich wichtiges Sein, das mich zur Eile treibt.
Beispielsweise die etwas zu späte Entschlussfassung, doch noch schnell die kleine Runde mit 27 Kilometern abzuspulen. Klingt nach wenig, aber eine Stunde bis zur Finsternis ist auch nicht viel, wenn noch Ampeln und Phototermine auf dem Weg liegen. Und es wird schnell dunkel, wenn die Unwetter am Horizont finster dräunen.
In den Alpen hört es gar nicht mehr auf zu schütten, am Ammersee, hört man, soll schon geschöpft und gepumpt werden, und hier sieht es auch nicht gut aus, also muss man nehmen, was man kriegen kann. Auch, wenn man am Ende gezwungen ist, sich mehr als üblich abzuplagen. Mit einer gemütlichen Radltour jedenfalls hat das alles nichts mehr zu tun, wenn die Nacht von Osten her aufzieht.
Exakt eine Stunde dauerte es dann. Na schön, dann kann ich jetzt die nächsten Tage wieder essen und schlafen und vor dem Rechner sitzen.
Beispielsweise die etwas zu späte Entschlussfassung, doch noch schnell die kleine Runde mit 27 Kilometern abzuspulen. Klingt nach wenig, aber eine Stunde bis zur Finsternis ist auch nicht viel, wenn noch Ampeln und Phototermine auf dem Weg liegen. Und es wird schnell dunkel, wenn die Unwetter am Horizont finster dräunen.
In den Alpen hört es gar nicht mehr auf zu schütten, am Ammersee, hört man, soll schon geschöpft und gepumpt werden, und hier sieht es auch nicht gut aus, also muss man nehmen, was man kriegen kann. Auch, wenn man am Ende gezwungen ist, sich mehr als üblich abzuplagen. Mit einer gemütlichen Radltour jedenfalls hat das alles nichts mehr zu tun, wenn die Nacht von Osten her aufzieht.
Exakt eine Stunde dauerte es dann. Na schön, dann kann ich jetzt die nächsten Tage wieder essen und schlafen und vor dem Rechner sitzen.
donalphons, 01:37h
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Andere sind in Arkadien
und damit vermutlich sehr glücklich, was schön für sie ist.
Ich selbst, der ich an ihnen und ihren neuen Landsitzen vorbei fahre, was weiss ich schon vom Glück. Nichts. Nur von Architekturgeschichte. In der FAZ
Ich selbst, der ich an ihnen und ihren neuen Landsitzen vorbei fahre, was weiss ich schon vom Glück. Nichts. Nur von Architekturgeschichte. In der FAZ
donalphons, 18:16h
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Deutscher Nerd-Hipster, der:
Berliner Arbeitsloser mit Vorliebe für billigen Döner, der sich von Google bereitwillig in der nicht so wichtigen Sache der Netzneutralität postprivaziös rektal ficken lässt, solange er dafür nette Bilder von Strassenzügen bei Streetview anschauen darf, für deren Bereisung er weder Geld noch Interesse hat.
donalphons, 03:15h
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