Die fette Frau der SEC singt

für den Noch-Milliardär Robert Allen Stanford und seine Firma den Betrüger-Blues. Die NYTimes hat den Text:

Stopping what it called a “massive ongoing fraud,” the Securities and Exchange Commission on Tuesday accused Robert Allen Stanford, the chief of the Stanford Financial Group, of fraud in the sale of about $8 billion of high-yielding certificates of deposit held in the firm’s bank in Antigua.

Das Gute: Den nach dem Madoff-Betrug heisslaufenden Antisemiten wird mit diesem Texas-Boy das Wasser abgegraben. Das Schlechte: Fragen Sie ihren Vermögensverwalter oder das Family Office.

Dienstag, 17. Februar 2009, 19:18, von donalphons | |comment

 
Und hier das ganze PDF der SEC. Wirtschaften vom Feinsten.

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Das Irre: Glaubt man Google News, dann gibt es bis jetzt keinen einzigen Bericht zur Stanford International Bank in deutschen Medien. Gut, das wird sich morgen sicher ändern. Aber der erste Artikel in portfolio.com ist über eine Woche alt!

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Pah... hör mir auf mit deutschen Medien... die können die Zahlen des DAX abschreiben, aber nicht mal englisch.

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Hinweis: Ich war am 11. Februar dabei.

http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1335628/

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Ja, selbst Reuters hatte es am elften. Was macht so ein durchschnittlicher Wirtschaftsjournalist in D den ganzen Tag?

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Mit Analysten essen gehen, die Mappe mitnehmen und eine zweite Rechnungen verlangen.

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Das Handelsblatt hatte die Nachricht (wenn ich den Überblick habe) als erstes deutsches Mainstreammedium. Vorestern (15.2.09), 5 Tage nach Don.

Peinlich. Peinlich.

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Noch peinlicher finde ich ja, dass wir gerade ein Nachbarland verlieren:

http://derstandard.at/?id=1234507235239

Und keiner merkt es. Niemals wäre der alte Wittelsbachertraum zur Wiederherstellung Bayerns in ottonischer Grösse billiger zu haben als heute.

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(wobei, was mich persönlich mehr schmerzt, ist die Weigerung des britischen Peso, ordentlich in die Knie zu gehen)

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Hurra, hurra, SPON hat es auch endlich gemerkt.

http://www.spiegel. de/wirtschaft/0,1518,608282,00.html

und sowas gilt dann noch als Leitmedium ... früher wollte ich ja nicht glauben, dass Blogger sinnvoll sein können, aber da bin ich auch seit einer Weile kuriert.

... ach ja und Österreich ... aber das ist dann doch ein Thema für eine gesonderte Betrachtung ...

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In Österreich ist die Lage wie üblich aussichtslos, aber nicht ernst.

Der britische Peso verschnauft ein wenig, solange Mr. Ambrose auf den Euro eindrischt.

Aber die Iden des März nahen

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Ich würde mich wetten trauen, dass bei der üblichen Wiener Sauerei noch ganz dicke Dinger kommen, die man nicht eingestehen mag. Zumal es ja auch im Lande noch eine Immobilienblase gibt.

Beim britischen Peso bin ich mir nicht ganz so sicher, schliesslich ist der Euro wirklich sehr, sehr stark gewesen, und es kann sein, dass er jetzt auf 82, 80 zurückgeht. Was bedauerlich wäre, aber mei.

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Die dickste Sprengbombe des Euro ist Spanien

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Aber die kürzeste Zündschnur scheint in Österreich zu sein, oder Irland.

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Ein Bekannter von mir hat gerade irische Regierungsbonds gekauft.

Was soll man noch sagen

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Entweder mutig (die Iren werden das schon schaffen) oder zynisch (die Deutschen werden das schon zahlen). Ich setze weiter auf Silber.

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Selbst Marx hat vom Silber gelebt, das Jenny in guten Zeiten einkaufte... meist lag es dann in Londoner Pfandhäusern.

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Soweit kommt es mit der Sauciere hoffentlich nicht, deren Eintreffen ich morgen erwarte - gekauft noch zu einem Kurs von 89 Cent für den Peso.

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das Foto dann bitte mit einem passenden Beitrag :-)

Ich bin demnächst in London, und werde mich etwas umsehen

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Die Top-10-Verlierer in Wien sind durch die Bank (hihi) nachvollziehbar. Strange, webfreetv.com macht +20% an der Wiener Börse, retten sich da manche in dem Traum einer 2. Dotcom-Blase? Schön wärs...

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45,000 Anwälte jagen Madoff. Zum Vergleich: Anzahl der Anwälte weltweit. Wenn jeder Anwalt 1,11 Mio in Rechnung stellt, ist Madoff mit ihnen quitt.

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Das ist auch fein. Offensichtlich wurde die Finanzaufsicht bei den Ermittlungen gegen Stanford von einer Bundesbehörde gebremst. Puh huhu, da mag noch einiges kommen.

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Oh je - jetzt kommt auch noch die Drogenmafia ins Spiel. Und die Demokraten. Das wird noch lustig.

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Es gibt Luxusschiffe, die ausschließlich in internationalen Gewässern kreuzen und aus der Luft bzw. von Booten versorgt werden. Die eignen sich zum Untertauchen.

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45.000 Anwälte. Soviel, wie Frankreich hat. Madoff kann sich über mangelnde Post nicht beklagen. Ich wäre gerne sein Händler für Aktenordner (gegen Vorkasse).

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Damit wird auch klar, warum man ihn nicht einsperren kann.

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Was Elie Wiesel mit dem eingesperrten Madoff machen würde ... (letzter Satz des Artikels).

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