Der Antideutsche versteht nur die harte Hand

Bei den Piraten tobt momentan das #bombergate, bei dem es vordergründig um die Aufschrift "ThanksBomber Harris" auf den Körper einer Frau in Dresden ging, die im Nachhinein als Anne Helm von den Piraten identifiziert wurde. Helm ist eine der vorderen Kandidatinnen für die Europawahl der Partei und hätte sie nicht kurz vor der Aufstellung wegen ihrer Hilfsmobber der Antideutschen Probleme bekommen, wäre sie vielleicht auch ganz vorne und zusammen mit dem möglichen Kippen der 3%-Hürde auch auf dem Weg ins Parlament.

Nun hat also diese Frau das zusammen mit einer anderen Piratin gemacht, und zwar vermummt und über das Ticket von Femen, die sich davon gleich distanzierten. Gegebüber der Presse behauptete Helm erst, sie hätte damit nichts zu tun, dann tauchte sie ab, und statt dessen hielten Julia Schramm und andere Linkslastige aus Berlin eine "antideutsche Twitterdemo" ab, die noch mehr Lob für Harris beinhaltete. Antideutsche halt, nur im Fall von Schramm auch eine Beraterin und persönliche Freundin des Parteichefs. Und wie in allen anderen Fällen wurden viele, die es nicht so sahen, als Nazis, Eichmannfreunde etc. beschimpft. Die Piraten haben ein klares Unterwanderungsproblem und das nicht erst seit gestern, sondern im Prinzip spätestens seit dem Tag, da Schramm und Ponader in den Vorstand gewählt wurden, und die schon vorhandenen Extremisten erleben durften, dass die Partei mit solchen Figuren nicht fertig wird, die jetzt solche Fragen stellen:

Wieso ist es so schwer für eine Internetpartei sich drauf zu einigen, dass Deutschland sterben muss?

Seit der Bundestagswahl sind alle Dämme gebrochen: Junge Piraten stecken hinter Blockempfehlung und Berliner hinter der Antifaflagge auf dem Parteitag, Piraten waren vorne mit dabei bei den Ausschreitungen in Hamburg, und als Julia Schramm Abtreibungsrecht bis zur Geburt forderte, tönte es von der Parteispitze, sie lieferte interessamte Ansätze. Und in jedem Fall hat diese Parteispitze diese Methoden entweder explizit und einseitig unterstützt, oder sich um eine klare Aussage gedrückt - kein Wunder bei den persönlichen Verquickungen.

Auch diesmal gab es eine windelweiche Stellungnahme des Vorstandes, in der Anne Helm nichts zugeben musste, aber ihr Geschichtsbild ausbreiten konnte, es gab die Forderung zu Solidarität mit ihr, weil sie bedroht wurde - und jetzt haben sich 5 Landesverbände halbwegs deutlich von der Kumpanei zwischen Vorstand und Linksäusseren distanziert. Kein Wunder, weil den Piraten die Mitglieder davon laufen und viele Leistungsträger sich weigern, für Helm, diesen Vorstand, die Verfassungsschutzfälle in Berlin und die devoten Mitkandidaten, die auch keine klaren Worte finden wollen, auch nur eine Hand zu rühren.

Kurz, die Partei ist diesmal am Zerbrechen, das war eine Nummer zu viel. Und natürlich fragen sich manche, was denn die Antideutschen hätten, wenn die Partei zerbräche. Und sie hoffen darauf, dass man sich einigt. Irgendwie.

Diese Leute wissen nicht, von was sie da unterwandert wurden. Die Antideutschen sind eine Splittergruppe, denen bei der Trennung von der normalen Antifa der organisatorische Boden unter den Füssen weggezogen wurde. Sie haben keine Anschlussmöglichkeit bei der PDS und keine bei den Grünen, sie wurschteln normalerweise mit der Unterwanderung von Mieterinitiativen, freien Radios und Migrantenorganisationen rum, oder erfinden die einfach selbst - ein schönes Beispiel dafür sind die sog. Eisfabrikbewohner in Berlin. Das ist im Normalfall das Betätigungsfeld, und es ist so scheisse wie die, die es betreiben.

Eine zerstrittene 2%-Partei mag für andere deprimierend sein, für die Antideutschen ist bedeutet sie Geld, Ämter, Mandate, Mandatsangestelltenlöhne, Einfluss, Deckmantel, Tarnung, kostenlose Organisation, Verwaltung, Spielplatz und Truppenübungsgelände, in dem man an denen, die nicht weg können oder wollen, durchexerzieren kann, was man politisch auch im grösseren Umfang gern täte. Die dauernde Eskalation, unter der viele Piraten leiden, ist für die kein Problem, sondern System: Helm, Schramm und Höfinghoff, Unterstützer wie Telegehirn und Urbach denken gar nicht daran, die Regeln zu beachten, die Regeln werden sofort wieder gebrochen, um den anderen gar keine Zeit zu geben, sich dagegen in Stellung zu bringen. Mal sind es Trollanträge zu Genderschreibe, mal sind es ultralinke Positionen, mal läuft es über Liquidfeedback und mal über Twitter - aber es läuft, es läuft wie ein Wundbrand.

Und natürlich spielt dabei die Vernichtung Andersdenkender von der Blockempfehlung bis zur Gewaltandrohung eine Rolle. Thans Bomber Harris und die Meinung, alle toten Dresdner seien halt unvermeidlich gewesen, drücken aus, was die denken: Rücksichten nehmen die nicht. Weil es eben kein normaler politischer Flügel ist, sondern eine sektenartige Gruppierung, die bewusst die Regeln der anderen und des Staates provozierend brechen will. Die anderen sind nichts wert. Die stören nur, wenn sie den Mund aufmachen, also macht man sie nieder, öffentlich und hintenrum. Das sind keine Ausrutscher. Das ist ein System.

Deshalb sehe ich für die Piraten schwarz. Es gibt nur einen Weg, mit solchen Leuten fertig zu werden - indem man sie komplett aus der Partei verdrängt. Keine Partei, die gewählt werden will, kann sich einen Flügel leisten, der minimale Grundkonsense wie Gewaltfreiheit und Demokratie in Frage stellt. Keine Partei hat hierzulande eine Chance, wenn sie ihre Strukturen nutzt, um Linksradikalen Rückzugs- und Aktionsräume zu bieten. Solange man sie hat, werden sie ihren verblendeten Kampf gegen diese Partei führen und jede Gelegenheit, jede Schwäche, jede Option nutzen, um ihre Ziele durchzusetzen. Etwas Besseres als ein zerstrittener Haufen, in dem viele aufgeben und der Rest aus Angst die Klappe hält, kann denen gar nicht passieren, denn so behalten sie zwischen den Parteitagen die Oberhand -und selbst die nutzen sie, um weitere Konflikte zu schüren. Man müsste sie jetzt ausschliessen. Man müsste das mit ihnen machen, was sie mit den anderen planen: Eine radikale, sichtbare Säuberung. Einen Aufstand. Nicht nur maulen und auf den nächsten Blödsinn warten. Die Initiative zurückgewinnen.

Kurz, man müsste ihnen wirklich Gründe geben, sich als die Opfer und Verfolgte zu fühlen, zu denen sie sich stilisieren, sobald mal Kritik an ihnen kommt. Ich glaube nicht, dass das passiert. Man wird sich einigen und Zugeständnisse machen und versprechen, das nicht mehr zu tun und dann machen sie halt was anderes. Das musste noch jedes halblinke Projekt erleben, und wenn sie es nicht als Antideutsche machen, dann machen sie es halt getarnt als Gendertröten oder BGE-Idioten oder was immer sonst noch an kranken Forderungen da ist, die Fälle schafft man sich wie in Hamburg einfach selbst. Es gibt immer was zum Zündeln. Das werden sie tun und das wird die Piraten als Partei ruinieren.

Aber nicht als Biotop für die Antideutschen, die es dort so schön wie nirgendwo sonst haben - weil man sie ansonsten eben, sofern noch möglich, als die politischen Parasiten bekämpft, die sie sind.

Donnerstag, 20. Februar 2014, 08:42, von donalphons | |comment

 
Das wird den Piraten nur gelingen, wenn sie wissen, was sie eigentlich wollen. Was für eine Partei sie sein wollen, welche Ziele und Ideologie sie vertreten wollen, wohin die Reise gehen soll.

Wer aber ein warmes Plätzchen für alle bieten will, der muss sich nicht wundern wenn das Haus plötzlich voller intellektuell Obdachloser ist.

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Frage am Rande
Hat sich die Bedeutung des Begriffs "Antideutsche" verschoben? Oder ist das nur piratentypische Reduktion, um es auch für schlichte Gemüter erlebbar zu machen?

Ich beobachte die Verwerfungen innerhalb der linken Spackoszene ja nur am Rande (und von außen, aus einem der besseren Viertel der Hauptstadt, if you know what I mean). Mir fällt es schwer, die mit "antideutsch" einmal assoziierten Topoi "Solidarität mit Israel" und "Kritik des Antiamerikanismus" in diesem Neuköllner Milieu wiederzufinden.

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Als die Piratenpartei das erste Mal auftrat, dachte ich, ok, mal sehen, was das wird, sie hat gute Chancen, neuen Wind in die Politiklandschaft zu bringen.
Diese Chancen hat sie aus meiner Sicht auf allen Ebenen verpasst. Meines Wissens ist sie derzeit in 4 Landesparlamenten. Wird sich das Thema im Laufe der nächsten Wahlen nicht von selbst erledigen? Ich glaube, der Punkt die Initiative zurückzugewinnen ist unwiderruflich vorbei. Denn das ist ja nur das eine. Selbst wenn das gelingt, das Vertrauen von Wählern kommt damit noch lange nicht (wieder). Gruppendynamisch vielleicht noch interessant, aber nur mit Grusel...

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Bei den Grünen in Bremen haben wir solche Figuren damals einfach nicht mehr in Ämter gehievt, noch nicht einmal als Hilfsbriefträger. Irgendwann war dann Ruhe, die Mühseligen und Beladenen tickten dann anderswo aus. Oder sie machten ein Esoterik-Lädchen auf ...

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Das ist ein bißchen hart und ungerecht gegen Schweinchen Babe. Was ist denn mit BAK Shalom in der Linkspartei? Diese antisemitismusriechenden Antideutschen sind doch längst überall angekommen!

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Kennst du diese Piraten bei Asterix? Die sich allemal lieber selbst versenken als auf die Gallier zu warten?

;-)

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Die Partei, die Partei, die Partei ist im Eimer. Nicht erst seit Dresden oder Hamburg, das war schon vor der Wahl so weit. Eine Säuberung (wer sollte denn da überhaupt den Stalin spielen - just kidding) würde nur dazu führen, dass die Piraten auf Monate oder Jahre hinaus lahmgelegt wären. Das wäre vielleicht unterhaltsam (Schauprozesse, Popcorn im XXl-Format), würde aber die Wähler noch mehr vergraulen. Dann lieber gleich ein Neustart durch einen wählbaren Teil des jetzigen Personals und unter anderem Namen (und etwas anderen Bedingungen). Wenn dabei etwas Brauchbares herauskäme, würde ich sie vielleicht wählen.

Über die jetzigen Piraten mache ich mir jedenfalls keine Gedanken mehr. Ich schätze Ihre Nachrichten aus diesen Abgründen, Don, aber eigentlich braucht man die einfach nicht mehr zu wählen und damit hat es sich. Ich glaube nicht, dass die bei der Europawahl noch einmal reinkommen. Falls doch, wäre das auch kein Problem, die Linksspackos sind zu unbedeutend und haben insgesamt zu wenige Sympathien auf ihrer Seite, als dass sie etwas anrichten könnten.

Schade um die Piraten als ehemals gute Idee.

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... nicht mehr in Ämter hieven...
@chat atkins
Unglücklicherweise sind "solche Figuren" gerade auf Platz 1, 2 und 5 der Europaliste gehievt worden. Sie beherrschen den Bundesvorstand und einige Landesvorstände. Sie sorgen mit sehr gut organisierten Shitstorms dafür, dass sich bis vor kurzem (fast) niemand in der PP etwas gegen sie zu sagen traute. Eine Mehrheit versteht noch immer nicht, was geschieht, oder traut sich noch immer nicht, sich auch nur zu positionieren. Siehe etwa Anke Domscheidt-Berg.

Die PP ist weit davon entfernt, auch nur eine Strategie gegen diese Zecken zu entwickeln. Von tatsächlichen Aktionen brauchen wir da nicht zu reden.

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Die Aktion hatte in der Dresdner Tagespresse keine Erwähnung gefunden. Ohne Ihre Beiträge auf Twitter und hier hätte ich davon nichts mitbekommen.

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Eiserner Besen
In der Tat, diesen maroden Piraten-Haufen kann nur noch ein eiserner Besen retten, aber ich befürchte, dafür ist es bereits zu spät. Die meisten vernünftigen und demokratischen Leute sind schon weg und primär ist der Bodensatz übrig geblieben. Ob es nun Antideutsche sind, gewaltbereite Antifanten oder Gender-Dummschwätzer, ist schon fast irrelevant. Wann gab es denn die letzte positive Schlagzeile zu den Piraten? Eben - Game over.

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...und, weil's so trefflich auf den Punkt kommt:
http://img34.imageshack.us/img34/8031/1b6d.png

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Don Alphonso abstoßend wie so oft
Mir ist es ja ein Rätsel warum Don Alphonso immer wieder verlinkt und anscheinend so gern gelesen wird. Seine Texte triefen vor subjektiven Meinungen die höflich ausgedrückt nicht mit Argumenten unterstützt werden.

Ich will gar nicht näher auf das Thema eingehen. Mir reicht schon wie hier Nebenschauplätze mal eben im vorbeischreiben niedergemacht werden, ohne auch nur den Hauch einer Begründung.

Nur um einen der vielen Punkte anzusprechen: für die BGE Idee gibt es neben möglichen Problemen auch genug gute Gründe. Es ist nicht notwendig alle BGE-Befürworter mal eben als BGE-Idioten abzustempeln.

Ist das wirklich das Niveau auf dem ihr euch unterhalten wollt? Na Prost Mahlzeit sag ich da.

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Das Thema BGE ist auf DAs Blogs halt schon seit Jahren durch, das bekommt man nicht so eben mal aufgewärmt.

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Mikrowellenhansel.

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Deutschland hat laut Pisa Probleme im Texte lesen und verstehen.

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@eisboer

Kommasetzung.

Glashaus.

Steine.

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Ich hab nicht seine Rechtschreibung und oder Grammatik angeklagt, sondern seine Fähigkeit die Aussage aus meinem Text zu ziehen.

Deswegen lesen und verstehen...

BGE war nur ein Beispiel. Mir geht es darum wie respektlos DA mit anderen Meinungen umgeht, welche in meiner Gedankenwelt weit weg von wirklichen Spinnern wie Homöopathie-Nutzern sind.

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Tja, wie Du oben schreibst, ist es Dir ein Rätsel. Anderen Leuten ist es kein Rätsel.

Wird wohl was mit "lesen und verstehen" zu tun haben.

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Magst du mir erklären, was es bei "Gendertröten oder BGE-Idioten" zu verstehen gibt?

Ich schließe daraus, dass er nicht der Meinung ist, dass Sprache geschlechtsneutral zu gendern der Gesellschaft hilft und dass er BGE für keine gute Idee hält. Beides aber in einem Extrem, dass jede die anderer Meinung ist eine Tröte bzw. Idiotin ist.

Sind die beiden Themen wirklich so einfach zu bewerten?

Ich möchte mal ein positives Beispiel für einen Journalismus nennen, der mit Argumenten unterstützt ist und nur dann ausfallend wird, wenn die Gegenseite es verdient hat: Stefan Niggemeier.

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Nun, mit etwas Nachdenken könntest Du Dir das auch selbst beantworten. Bzw. eigentlich beantwortest Du es selbst:

Ich schließe daraus, dass er nicht der Meinung ist, dass Sprache geschlechtsneutral zu gendern der Gesellschaft hilft und dass er BGE für keine gute Idee hält.

Und offenbar steht er mit dieser Ansicht nicht alleine; und eben (wahrscheinlich) darum wird er " immer wieder verlinkt und anscheinend so gern gelesen".

Ich möchte mal ein positives Beispiel für einen Journalismus nennen

Journalismus? Hier geht's - aus meiner Sicht - um ein Blog. Unter anderem auch mit Polemiken. Journalismus ist schon noch ein bisschen anders.

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Das ist ähnlich wie bei Wissenschaft vs. Esoterik. Anhänger von Horoskopen, Homöopathie, denkendes (oder war's erinnerndes?) Wasser, UFOs, Gender... wollen mit Wissenschaftlern oft und gerne auf gleicher Ebene diskutieren, weil's ja nur verschiedene "Meinungen" sind. Doch deren Meinung über ihren jeweiligen Humbug ist völlig belanglos, weil längst - hunderte Male - bewiesen wurde: es ist Quatsch und da muss man nicht mehr "diskutieren" und ihnen zuhören.
Ich denke da an "astrodicticum-simplex" in den Scienceblogs, wo F.F. immer wieder solch Eso-Quatsch ("Weltuntergang" vor zwei Tagen! Na? uns gibt's noch!) erläutert. Und wo dann Eso-Anhänger immer erneut versuchen...
...denn die Mutter der Dummheit ist immer schwanger.

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@oberlehrer: wenn man BILD-niveau erwartet, wird man sicher nicht enttäuscht

@jeeves: jetzt müsste mir nur noch einer erklären in welchem Universum die BGE-Idee auf einer Stufe mit Homöopathie ist.

Aber ich hab mich hier eh schon viel zu lange verleiten lassen DA's virtuelles Wohnzimmer zu beschmutzen. Mein Unmut über seine Schreibweise sollte inzwischen bekannt sein. Ich versuch einfach seltener Texte des Autors zu lesen.

Schönen Tag noch!

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Yeah!

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bombergate
Nur mal so interessehalber: Das "Wir räuchern" Bild in der linken Spalte ist ja von der Aussage nicht ganz so weit entfernt von "thank you bomber harris" - oder interpretiere ich das völlig falsch?

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@enk

Ganz andere Baustelle: Das ist Don's Bekenntnis wider die Neo-Konservativen (Die Gier ist gut. Die Gier ist unsere Rettung. Der Markt ist gut, die Wahrheit steht in der Pressemitteilung) und die Nähe einiger Rechtsausleger…

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Vollkommen richtig, lieber enk...
Es gab mal eine Zeit, in der im WWW das Antisemitismus-Riechen angesagt war. Bevorzugt beschuldigte man da Pazifisten, Moslems und Linke des Antisemitismus. Konkreter Anlaß war George Dabblju Bush. Der ist Patron Israels und hat mehrere Kriege losgetreten. Den mochten die drei genannten Gruppen nicht. Die Pazifisten beklagten sich über die vielen von ihm angezettelten Kriege. Die Moslems - klar - hatten etwas gegen die gegen sie angezettelten Kriege. Und die Linken hatten nichts gegen Moslems. Also, schloß man messerscharf, daß es zwischen diesen drei Gruppen eine Allianz geben müsse. Toleranz gegen in Deutschland lebenden Türken sei dasselbe wie Islamismus, und weil Bush angeblich den Islamismus bekämpfe und viele Kriege losgetreten hätte, und er der Patron Israels ist, muß Toleranz gegen in Deutschland lebende Türken Antisemitismus sein. Total logisch, nicht? ...genauso logisch wie sich für den Bombenangriff auf Dresden zu bedanken. Das sind die Antideutschen.

Zu der Zeit, als diese hinrissige Antisemitismus-Riecherei losging, wurden viele Blogs neu gegründet. Zum Teil gibt es sie immer noch. Die bildeten eine ganze Subsphäre in Kleinbloggersdorf, die sich untereinander in Blogrolls verlinkten und sich gegenseitig viel Aufmerksamkeit zukommen ließen. Einer dieser Blogs war "Political incorrect". Ein anderer das sogenannte Telegehirn. ... beides unglaublich häßliche Haß- und Scheißblogs. Dafür gab es vom Don eines Tages eine Kopfnuß. Natürlich hatte Telegehirn "Politically Incorrect" in der Blogroll, es später aber daraus wieder entfernt, hatte das aber irgendwie verdrängt, weil selbst diesem Telegehirn dieser PI-Blog doch etwas zu anrüchig geworden war. Die Vorlage dieses Bildes "Wir räuchern aus" stammt von diesem Telegehirn. Es wurde nur ein wenig angepaßt.

Es wird Zeit, sich einmal an die Ursprünge dieser Antideutschen zu erinnern! Der Blogabschaum PI wurde in der Folgezeit durch NPD-Einfluß etwas freundlicher. Und Schweinchen Babe wird sicherlich sich mit Don zanken wollen, wenn wir ihr mitteilen, daß ihre Scheiße und die rechte Scheiße von PI dieselben Gülle ist. ...daß also ihr sogenannter Antifaschismus recht fragwürdig ist.

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"Antideutsche" sind keine "Linksextreme" und erst recht keine "Linken"
Diese Analyse packt das leidige Thema weitgehend und wohltuend am Kragen!
Genau so verhalten sich (die meisten) "Antideutsche" überall, wo es um Posten, Versorgung, Wegmobben von Andersdenkenden aller Art und besonders von störenden Konkurrenten beim Kampf um die Positionen der Hierarchie geht:
Im Hintergrund die - nur als gelebte rassistische Überzeugung klassifizierbare - Einstellung, daß alles Deutsche bereits ab Geburt mit dem Nazi-Gen verseucht und das unbehebbar sei.
Daraus bezogen sie mal Ende der 80ziger Jahre ihren damals selbstgewählten Namen "Antideutsche", was sich besonders deutlich mit der Vereinigung Deutschlands und der von diesem "nunmehr ausgehenden neuen teutschen Gefahr für die Welt" etablierte und eskalierte.

Diese damals mit vollem Namen sich noch "Antideutsche Kommunisten" Bezeichnenden, bis dato sich noch als stramme dogmatische Linkskommunisten fühlend und gebend, entfernten sich bereits damit, mit dieser im Wesen unhaltbar rassistischen Sicht, so allmählich aus dem linken Spektrum, nicht jedoch aus dem dogmatischen auf Krawall gebürsteten, und man suchte sich nun mangels der bisherigen die neuen Ersatzdogmen: Die unbestreitbare "weltweit gültige Überlegenheit des USA-Kapitalismus" (bei gleichzeitigem Kampf gegen das "deutsche Kapital") sowie die "unabdingbare volle einschränkunghslose Unterstützung der Regierung Israels" - was als sie NUN als "Kampf gegen Antisemitismus und Faschismus" verstanden - im Unterschied zu vielen anderen AntifaTraditionisten, die da völlig andere Positionen vertreten - Damit wurde die "Antifa" erst unterwandert und dann okupiert als neue öffentliche und öffentlich präsentierbare DaseinsStruktur.

Als die "Antideutschen Kommunisten" merkten, daß ihnen der "Kommunismus" abhanden gekommen war, nannten sie sich nur noch "Antideutsche" - um gegenüber ihren verehrten USA-Repräsentanten nicht etwa in Kommunismusverruf zu geraten, aber versuchten sich weiter als "die" Linke darzustellen, aus der sie sich mit ihrer unrealistischen AntitdeutschTümelei längst verabschiedet hatten.
Als sie nun feststellten, daß auch mit "Antideutsch" weder links noch anderswo Blumen zu gewinnen sind, kam der Vorschlag der Vordenker, sich doch besser "die Ideologiefreien" zu nennen, was zur Zeit in der Schwebe ist, da es damit offenbar den Streit mit der Antifa gibt, die ja damit ihr Wesen als "links" vollends und restlos verlassen und sich auflösen müßte - sie hätte ihr Gesicht damit verloren.
Nun ist es ja so, daß unterschiedliche Liberale sich irgendwie einigen können, ob sie zu den Liberalen zählen.
Gleiches gilt für die Konservativen, allerdings auch für eben - die Linken, und diese haben die "Antideutschen" längst aus ihrem Dunstkreis entlassen, da bekanntlich da zwei Hindernisse für "links" bestehen:
Die neuen Kerndogmen der "Antideutschen" mit der unbedingten Hinwendung zur vollen Richtigkeit und einzig gängigen Gesellschaftsordnung "USA(!!)-Kapitalismus" und zur uneingeschränkten Politik der israelischen Regierung mit dem Umkehrschluß, daß alles andere sogenannter "Antisemitismus nach 1945" sei, womit sich hervorragend mobben läßt.

Und somit kommen wir zu dem EINZIGEN FEHLER, der hier in diesem ansonsten von Mobbing und Dogmatismus freien Sachschilderung zu korrigieren ist:
Auch wenn Antideutsche sich penetrant laut und "weit vorn" plazieren und artikulieren, sind sie weder Linksextremisten noch überhaupt Linke, da von diesen längst sorgfältig "vergessen", sehr wohl allerdings ist ihnen der Extremismus und Dogmatismus als Wesensart nicht verlorengegangen und bestenfalls verschiedene ehrliche traditionelle Antifaschisten, als Teile der Antifa, noch ein letzter Berührungspunkt zu der ursprünglichen Herkunft im linken Spektrum.

"Der Antideutsche versteht nur die harte Hand", nur: welche, und wie ...
Links von links ist bekanntlich stets rechts - faschistoides Machtstreben und Verdrängen anderer Verbands- oder Vereinsaktiver als Mobbing und Intrigantismus lassen grüßen, auch wenn das sie Mäntelchen dabei weiterhin unverzagt stramm als links behaupten wollen - sie befinden sich im Strudel ahnungs- und orientierungsloser "lechts"- "rinks" - Suche und Erfindung ..., wohl eher:

REBELLEN OHNE MARKT

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"Antideutsche" sind keine "Linksextreme" und erst recht keine "Linken"
Diese Analyse packt das leidige Thema weitgehend und wohltuend am Kragen!
Genau so verhalten sich (die meisten) "Antideutsche" überall, wo es um Posten, Versorgung, Wegmobben von Andersdenkenden aller Art und besonders von störenden Konkurrenten beim Kampf um die Positionen der Hierarchie geht:
Im Hintergrund die - nur als gelebte rassistische Überzeugung klassifizierbare - Einstellung, daß alles Deutsche bereits ab Geburt mit dem Nazi-Gen verseucht und das unbehebbar sei.
Daraus bezogen sie mal Ende der 80ziger Jahre ihren damals selbstgewählten Namen "Antideutsche", was sich besonders deutlich mit der Vereinigung Deutschlands und der von diesem "nunmehr ausgehenden neuen teutschen Gefahr für die Welt" etablierte und eskalierte.

Diese damals mit vollem Namen sich noch "Antideutsche Kommunisten" Bezeichnenden, bis dato sich noch als stramme dogmatische Linkskommunisten fühlend und gebend, entfernten sich bereits damit, mit dieser im Wesen unhaltbar rassistischen Sicht, so allmählich aus dem linken Spektrum, nicht jedoch aus dem dogmatischen auf Krawall gebürsteten, und man suchte sich nun mangels der bisherigen die neuen Ersatzdogmen: Die unbestreitbare "weltweit gültige Überlegenheit des USA-Kapitalismus" (bei gleichzeitigem Kampf gegen das "deutsche Kapital") sowie die "unabdingbare volle einschränkunghslose Unterstützung der Regierung Israels" - was als sie NUN als "Kampf gegen Antisemitismus und Faschismus" verstanden - im Unterschied zu vielen anderen AntifaTraditionisten, die da völlig andere Positionen vertreten - Damit wurde die "Antifa" erst unterwandert und dann okupiert als neue öffentliche und öffentlich präsentierbare DaseinsStruktur.

Als die "Antideutschen Kommunisten" merkten, daß ihnen der "Kommunismus" abhanden gekommen war, nannten sie sich nur noch "Antideutsche" - um gegenüber ihren verehrten USA-Repräsentanten nicht etwa in Kommunismusverruf zu geraten, aber versuchten sich weiter als "die" Linke darzustellen, aus der sie sich mit ihrer unrealistischen AntitdeutschTümelei längst verabschiedet hatten.
Als sie nun feststellten, daß auch mit "Antideutsch" weder links noch anderswo Blumen zu gewinnen sind, kam der Vorschlag der Vordenker, sich doch besser "die Ideologiefreien" zu nennen, was zur Zeit in der Schwebe ist, da es damit offenbar den Streit mit der Antifa gibt, die ja damit ihr Wesen als "links" vollends und restlos verlassen und sich auflösen müßte - sie hätte ihr Gesicht damit verloren.
Nun ist es ja so, daß unterschiedliche Liberale sich irgendwie einigen können, ob sie zu den Liberalen zählen.
Gleiches gilt für die Konservativen, allerdings auch für eben - die Linken, und diese haben die "Antideutschen" längst aus ihrem Dunstkreis entlassen, da bekanntlich da zwei Hindernisse für "links" bestehen:
Die neuen Kerndogmen der "Antideutschen" mit der unbedingten Hinwendung zur vollen Richtigkeit und einzig gängigen Gesellschaftsordnung "USA(!!)-Kapitalismus" und zur uneingeschränkten Politik der israelischen Regierung mit dem Umkehrschluß, daß alles andere sogenannter "Antisemitismus nach 1945" sei, womit sich hervorragend mobben läßt.

Und somit kommen wir zu dem EINZIGEN FEHLER, der hier in diesem ansonsten von Mobbing und Dogmatismus freien Sachschilderung zu korrigieren ist:
Auch wenn Antideutsche sich penetrant laut und "weit vorn" plazieren und artikulieren, sind sie weder Linksextremisten noch überhaupt Linke, da von diesen längst sorgfältig "vergessen", sehr wohl allerdings ist ihnen der Extremismus und Dogmatismus als Wesensart nicht verlorengegangen und bestenfalls verschiedene ehrliche traditionelle Antifaschisten, als Teile der Antifa, noch ein letzter Berührungspunkt zu der ursprünglichen Herkunft im linken Spektrum.

"Der Antideutsche versteht nur die harte Hand", nur: welche, und wie ...
Links von links ist bekanntlich stets rechts - faschistoides Machtstreben und Verdrängen anderer Verbands- oder Vereinsaktiver als Mobbing und Intrigantismus lassen grüßen, auch wenn das sie Mäntelchen dabei weiterhin unverzagt stramm als links behaupten wollen - sie befinden sich im Strudel ahnungs- und orientierungsloser "lechts"- "rinks" - Suche und Erfindung ..., wohl eher:

REBELLEN OHNE MARKT

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Tod dem Nationalstaat, es lebe der Nationalstaat
Ein kleiner Nachtrag

Da lese ich die FRAGE
"Wieso ist es so schwer für eine Internetpartei sich drauf zu einigen, dass Deutschland sterben muss?
Sterben?
So, muß es das denn?
Wer meint das?
Ist der schon raus aus dem vorigen Jahrhundert, oder noch nicht mal drin?
Ich denke, das ist weder eine der Frage vorauseilende Feststellung noch ebensolche Behauptung sondern nur ein rhetorischer Trick, um zu provozieren, denn

- was wird wohl ein AmiNormalo sagen, wenn er gefragt wird, ob er denn in einem Nationalstaat lebt und ob er den hergeben könnte?

- Was sagen Briten, Franzosen, Chinesen, Dänen, Norweger, Schweizer, Russen, Finnen, Syrer, Ägypter, Tunesier, Iraker dazu?

- Was Würde ein Israeli , noch mehr ein Zionist, dazu sagen, wenn ihm erklärt würde, der Nationalstaat gehört abgeschafft, wo er doch gerade erweitert werden soll?

- und Himmel Donnerwetter was erlauben sich die Ukrainer da soeben mit ihrem "unantastbarem unabhängigen Nationalstaat Ukraine", und das mit größter Unterstützung des gesamten Westens?

Ne, ne, mir kann keiner erzählen, daß der Nationalstaat (oder auch Staat der Nationalitäten) als wichtigstes Systemelement der Völkergemeinschaft sich jemals erübrigt, das ist schon deshalb Spinne, weil das Völkerrecht nur Nationalitäten in ihrer vollen Souveränität schützt, jedoch Minderheiten (z.B. bei Auslöschung des Nationenbegriffes) aber nicht, und ohne Nation sind ALLE nur Minderheiten, ungeschützte.

Dieses darf unbesehen der enthaltenen Satire in diesem Thema durchaus zu Ende gesponnen werden, im Versuch, ein von kultureller Identität befreites weltweites Nebeneinander von Nationsstaat entsorgten Administrationseinheiten voller "VOLK" zu kreiren.
Wobei die Triebkraft des Lebens, der Unterschied und seine Wahrnehmung, die Information, bereits dort wo er/sie sich im Großen an der Quelle produziert, im sogenannten Nationalen, beseitigt werden soll.

Während alle Völker der Welt die nationale Unabhängigkeit anstreben oder sichern und auch immer wieder mit Waffengewalt versuchen herzustellen, ist es ein Karnevalsgaudy, die Abschaffung des Nationalstaates zu proklamieren.
Während (fast) alle bekannten politischen Praktiker weltweit versuchen, den Nationalstaat unbedingt besser auszustatten und seine Bewohner zu gemeinsamen Anstrengungen dazu auffordern, übrigens oft in vielen Verbünden mit verschiedenen Nationalitäten und anderen Nationalstaaten, ist es ein Vopas ohnesgleichen, den Nationalstaat mit einem NATIONALISTENSTAAT zu verwechseln, nur weil das einmal totalitäre politische Richtungen erfunden und mißbrauchend praktiziert haben.
Wer bestimmt denn bitte schön, daß wir den Nazis die Deutungshoheit über Nation zu überlassen haben und mit deren verschrobenen Gerdankengirlanden unser Zusammenleben zu betrachten haben?
Den Unterschied zwischen Nationalem und seiner Pervertierung, dem NATIONALISTISCHEM sollten heute in Deutschland und anderswo lebende Erwachsene inzwischen kennen und handhaben können, ohne sich damit mit Nazis alter und neuer Prägung gemein zu machen oder das so zu empfinden.

Na...? Es ist eben nicht alles Pfui, was mit Na... beginnt.

Was jedoch mit AN.... beginnt, könnte da schon schneller drunter fallen, wenn es sich speziell (auch noch: NUR) die "Abschaffung des deutschen Nationalstaates" (natürlich bei gleichzeitiger unbeschränkter Stärkung des israelischen Nationalstaates) zum Ziel gesetzt hat, wie etwa solche "Antideutschen", die "linken" Rechten im Polit-Karussel, die Rebellen ohne Markt, wo sie für den (kapitalistischen) vorgeben, zu streitten...

Deutschland muß nicht "sterben", und erst recht nicht für die kruden Dogmen der orientierungslosen extrem-"Rebellen" welcher politischen Farbe auch immer.

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