Kein Baum, nirgends

Statt dessen quasi Deckenbäume aus Glas mit ständiger Beleuchtung . Hauptsache, aufhängen, und von draussen sieht es prunkvoll aus, gerade in diesen finsteren Zeiten. Mit gefällten Bäumen konnte ich noch nie etwas anfangen.



Aber eher würde ich einen Baum umhacken, als nochmal ein Weihnachten unter dem Elend im Kanzleramt verbringen, das dieses Land jetzt seit vielen Jahren vor die Wand fährt. Hoffentlich hat das nächstes Jahr um diese Zeit sein Ende, denn die Gewöhnung an solche Merkel-Zustände, an Cum-Ex-Minister, an dreiste Plagiatorinnen, an nach Brüssel geschranzte Skandalnudeln und reaktivierte Stasinettas unter informell beschliessenden Staatsratersätzen machen das Land kaputt. Sicherheitshalber schaue ich mich schon mal nach Alternativen um, denn in Italien gibt es zwar die Mafia, aber die ist billiger, und dazu hat man wenigstens schöneres Wetter. Hauptsache, ich schaffe das.



Frohes Fest allerseits, trotz allem. Irgendwann wird es besser. Viren brauchen einfach ihre Zeit, irgendwann mutieren sie weg, und ich hoffe sehr, dass es schneller als mit den Zuständen in diesem Land der späten Andropowverbleiung geht. Wie haben sich die Anführer gebrüstet, die erste Welle überstanden zu haben. Ihr Werk. Ihre Wohltat für das Volk. Mal schauen, wie sie ab Januar versuchen, sich aus der Verantwortung zu stehlen.

Donnerstag, 24. Dezember 2020, 23:54, von donalphons | |comment

 
Auf einen Satz zusammengedampft aus Dons Feuilletonbeitrag Stützen der Gesellschaft: "Ich wünsche allseits ein frohes Fest im Kreise verlässlicher Menschen."

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"Zuerst dachte ich, der Beitrag ist zu hart. Aber nachdem ich gesehen habe, dass sich ausgerechnet das grosse Erfindungsmagazin aus Hamburg jetzt auch noch auf Demokratie und Aufklärung beruft, würde ich sagen, das passt so."!

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02.01.2021, Doninger: "Alles, was ich will, ist eine funktionierende Demokratie mit Parlament und Medien, in der ich auf solche Notwehrtexte verzichten und wieder über Silberkannen plaudern kann, weil alles andere gut abgedeckt wird."

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Ihnen auch ein frohes Fest, trotz allem. (Und wie schon so oft wünsche ich auch heute, ich könnte etwas tun, um Ihre Wut wegzuzaubern. Wenn Ihnen dazu etwas einfällt, lassen Sie es mich wissen.)

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Alles Gute im Neuen Jahr
über so viele Jahre schreibe ich in Ihrem Blog, teilweise von den Veränderungen ein bisschen irritiert, was so den "Kundenkreis" betrifft, aber es ist eine nette Gewohnheit, nach dem Email Check zu schauen, was denn bei Don Alphonso los ist.
Ich wünsche Ihnen und so einigen altvertrauten Kommentatoren schöne Feiertage und ein glücklicheres neues Jahr, bei allem Ge-Unke hoffe ich doch, dass die Impfung funktioniert und uns ein einigermassen normales Leben zurückgibt.
Die Isolation nervt, aber Krankwerden ist noch schlimmer.
Bleiben sie alle gesund!

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Meine Eltern öffneten heute nachmittag vermummt wie die Antifa beim G20 Gipfel die Tür. Mit Stoffmasken! Diese Verängstigung und Einschüchterung alter Menschen werde ich unseren Medien und Politikern in diesem Leben nicht mehr verzeihen.

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Viele schöne Räder und viele schöne Kilometer an der frischen Luft kann man für 2021 jedem wünschen. Könnte durchaus zu den erfolgreichsten Immnunisierungsstrategien werden.

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Geschlossene Baumreihen
Schaue mir wärmere Gefilde an. Die deutsche Zivilgesellschaft zeigt auf, wie wenig aus der deutschen Geschichte sie zu lernen imstande war, der Volkskörper geistert wieder in den Köpfen.

Monomanisch werden ganze Wissenschaftszweige ignoriert, Abweichler diffamiert, die Volksgesundheit soll angeblich von einem einzigen Virenstamm abhängen, völlig dem Wahn verfallen man hätte verstanden, was die Welt im tiefsten zusammenhält, glaubt man an fantastische Heilsversprechen, wähnt sich aufklärerisch, dabei hat man z.B. aus gleichen Geisteshaltungen heraus Juden vergast oder im Mittelalter Hexen verbrannt.

Womöglich hätte man bildungsferneren Schichten niemals die Möglichkeit geben dürfen, mit ihrem gefährlichen Halbwissen ihre maßlose Gier zu befriedigen?

Frohes Fest

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Farbe gewinnt dies Herz bei dem Motiv
-- - Ein schöner Sieg - die roten Glöcklein unterm Kristallglas - dit hat was! - Könnte ich derzeit nachmachen, sollte ich sogar.

Schönen Sonntag allerseits!

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Dank an den Gastgeber für den schönen Freitext. - Allen einen sanften Rutsch.

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Gern geschehen, der hat lange in mir gegärt.

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+ Architekten haben sich um Abwechslung in den Fassaden bemüht
- sieht billig aus, als ob es in 10 Jahren hin ist
- Firmenlogo oben am Haus sieht peinlich aus und geht garnicht

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Lovely. Deswegen finde ich Singapur so furchtbar, weil da die Häuser alle so aussehen.
Wir haben wohl zuviel über auswandern geredet, wenn hier jetzt schon Werbung für Wohnklos in Indien läuft. Und nichtmal Goa, nur Kerala...
Ob GRR wirklich so grausam wird?

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Aber Singapur hat wunderschöne vertikale Gärten zur Fasadenbegrünung! Und einen sehr schönen botanischen Garten. Wenn ich die Wahl zwischen Berlin oder Singapur hätte, wäre das nicht sehr schwer.

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Ich war länger nicht in Berlin. So in etwa 15 Jahre, seinerzeit gab es dort recht schöne Flecken. Verwaltungstechnisch sind Berlin und Singapur sicherlich Gegenpole, aber archtitektonisch stört mich die Verdichtung. Ich bin eher ein Landei.

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Gut, die Stadt ist recht eng, aber dafür gibt es eine wunderschöne Umgebung in einfacher Reichweite. Und zumindest wenn man ein ausreichendes Einkommen hat, kann man auch ein angenehmes Leben haben - aber man muß Städte mögen, das wäre langfristig auch mein Problem.

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die Stadt ist recht eng, aber dafür gibt es eine wunderschöne Umgebung in einfacher Reichweite
Wenn die Grenze auf ist, oder?
Wie es ist, wenn die Grenze zu ist, weiß man noch aus Westberliner Zeiten: Fußgängerprozessionen im Grunewald.

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Ich meinte Singapur - Berlin ist eindeutig zu weit im Norden, und die meisten Menschen, die ich dort erlebt habe (Freunde ausgenommen) waren irgendwie seltsam.

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Und ich meinte, wenn in Singapur die Grenze zu ist, wird es dort wahrscheinlich noch schlimmer als in Westberlin, wegen weniger Grünflächen.

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Aber man hat wenigstens die Küste!

Angeblich hat Singapur 47% Grünfläche - das ist mehr als London mit 33% und anscheinend ähnlich viel wie Berlin, aber ich weiss nicht, wie zuverlässig das ist. Es ist auf jeden Fall sauberer, und die Verkehrsmittel funktionieren.

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Angeblich hat Singapur 47% Grünfläche
Das ist ganz schön viel für eine Stadt. Allerdings wird die Besiedlungsdichte (Anzahl Personen pro qkm) bei den ganzen Hochhäusern wohl höher liegen als seinerzeit im 1970er-Westberlin. Und der Schiffsverkehr wird einem das Strandleben vermutlich ziemlich verleiden...
(Ich kenne nur den berühmt-berüchtigten Kakteengarten im Flughafen Singapur, wo ich vor 20 Jahren mal eine Rauchpause verbracht habe, weil ich umsteigen mußte. Ich meine mich zu erinnern, daß es im Anflug recht prächtig grün aussah, mit einigen Wasserkanälen - also ein paar nette Ecken wird es da schon geben, die Frage ist, sind die auch für Fußgänger erreichbar, oder sind die "privat" und abgesperrt.)

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Voller ist es auf jeden Fall - und wärmer. Ich vermute, wenn man aus dem Süden kommt, hat man eine generelle Abneigung gegen Berlin - die sind dort alle komisch und reden seltsam. In den letzten Jahren war ich dort eigentlich immer nur zur Durchreise und verwundert über Dinge wie fehlende Wegweiser und extrem unfreundliche Menschen.

Aber ich glaube sehr gerne, dass es schöne Parks im Umland gibt - ich war einmal in Potsdam und im Spreewald in den frühen 90er Jahren!

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Ich vermute, wenn man aus dem Süden kommt, hat man eine generelle Abneigung gegen Berlin
Sie vermuten falsch. Seit den 1980ern herrscht in Berlin Zuzug aus FR und südlich davon, der mit Abneigung kaum zu erklären ist. Mag sein, daß die Bayern (mit ihrem eigenen Millionendorf M) eine solche Abneigung haben, und Sie im Zuge des bayrischen Kulturimperialismus und großer Entfremdung zu deutschen Verhältnissen nun auch meinen, bayrische Befindlichkeiten zu süddeutschen erklären zu müssen.

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Der Spreewald ist nicht Umland, sondern Lausitz. Potsdam ist auch kein Umland, sondern der Berliner Nobelvorort und die Hauptstadt von Brandenburg.
Aus irgendwelchen Gründen verrutscht Nichtberlinern die Optik oft in russische Weiten - für Russen gehört auch in 200 km Umkreis und weiter noch alles zum Umland. Die würden umstandslos auch Rügen und Usedom noch zum Berliner Umland zählen, schließlich fahren dort Berliner gern hin.
Umland ist Zehdenick, Beelitz, Werder, Oberkrämer, Bernau, Fürstenwalde, Zossen. Nie gehört? Ja eben, es ist Umland.

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Bayern - das ist ja fast noch schlimmer! Ich komme aus dem zivilisierten Teil des Südens (jenseits des Schwarzwalds). Ich weiss, das sehr viele in den Norden gezogen sind, auch um dem Wehrdienst zu entgehen - aber die Antipathie gegen alles Nördlich von Karlsruhe besteht genauso wie die Skepsis gegen alles aus Berlin.

Zossen kenne ich irgendwoher - aber ich kann mich nicht mehr erinnern, woher. Im Studium sind wir des öfteren nach Wörlitz gefahren (die Sachsen mochten Berlin auch nicht), aber weiter in den Norden bin ich nie gekommen.

Im Ernst jedoch: ich habe Freunde, die in Berlin wohnen, die auch von der Stadt schwärmen, und ich muß zugeben, dass ich auch einige schöne Ecken gesehen habe, aber als Stadt war es mir immer zu groß und unübersichtlich (und letzteres ist sehr inkonsequent, ich weiss).

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Wörlitz liegt an der Mittelelbe in Sachsen-Anhalt, da muß man wirklich russische Maßstäbe haben, das noch zu Berlin zu zählen.
Berlin ist viel kleiner und übersichtlicher als London, und nicht so alt und nicht so tief (wenn man U-Bahn und Keller bedenkt).

Ansonsten, in Singapur soll es jeden Tag um Punkt 17:00 regnen. Sagt mein Mann, der vor 20 Jahren dort mal einige Tage war.

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Ich musste mal einer Freundin auf die Sprünge helfen, die doch tatsächlich auf die Frage einer Amerikanerin hin, die noch in USA saß, sagen wollte: "Frankfurt? Nein, Nein! Das ist ganz und gar nicht bei Berlin!"

Ich: "Doch. Wenn dich eine Amerikanerin fragt, ob Frankfurt bei Berlin liegt, gibt es nur eine richtige Antwort: "Ja."

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Dieser Thread am Werbespam ist ooch jwd.

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Klar ist der jwd.
Einstweilen corona-fern.
Ansonsten, mit Ihrer für eine Amerikanerin vorgeschlagenen Antwort haben Sie natürlich recht, denn Russen, Amerikaner und Australier haben ähnliche Entfernungsmaßstäbe.
Die halt mit den europäischen wenig zu tun haben.
Auch wenn im norddeutschen Flachland, im Pariser Becken und im kastilischen Kernland sicher weitere Entfernungen in Betracht gezogen werden als in der Schweiz, in Sachsen oder im Rheintal.

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London ist sehr übersichtlich und besteht eigentlich auch nur aus etwas größeren Dörfern - und es hat einen großen Fluß zur besseren Orientierung!

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London bei Tag ist sehr schön. Bei Nacht ist Berlin wahrscheinlich spannender.
In Singapur regnet es immer noch recht regelmässig, aber pünktlich zur vollen Stunde, darauf würde ich mich nicht unbedingt verlassen wollen.

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Hm.. London bei Nacht ist auch recht spannend. Berlin hingegen ist bei Nacht kaum zu sehen, vom Flugzeug aus. Funzelbeleuchtung, wie in der Innenstadt von Rom. - Und in Singapur ziehen sie sich angeblich die Schuhe aus, wenn es regnet, und laufen barfuß (was wegen der sauberen Gehwege kein Problem ist), weil sonst die Schuhe durchweicht werden. Es pladdert da wohl so heftig, daß das Wasser erstmal steht.

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Vermutlich ist das bei Städten wie bei Menschen, man "mag" sie oder auch nicht. Ich kann auch mit Dresden oder Frankfurt nicht viel anfangen (als Stadt), dafür aber Hamburg oder D-Dorf.

Vielleicht hängt das ganz einfach mit eigenen Erfahrungen in den jeweiligen Städten zusammen?

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