Anstiftung zur Todsünde

Man kennt das. Diese Neider, die es an Äusserlichkeiten festmachen. Vielleicht ist es einfach nur das Wissen, dass der andere zwischen acht und zehn tatsächlich irgendwo da oben sitzt, Tee in einer Silberkanne neben sich stehen hat, ein gutes Buch von Ricardo Piglia in der Hand, und ab und zu aufschaut, beeindruckt ist von der Schönheit, zur Kamera greift, um ein paar Bilder zu machen, das manche so verbittert sein lässt. Wäre es anders, wäre ich arm dran und hätte Probleme, wären sie vielleicht höhnisch.







Aber so sind sie verbittert. Nehme ich an. Aber eigentlich ist es mir egal, solange ich tatsächlich hier oben sitze. Und sie nicht.

Dienstag, 11. Juli 2006, 23:15, von donalphons | |comment

 
Ja, es ist wunderschön dieser Blick auf den Bildern. Aber im Moment gibt es zwischen 8 und 10 so unendlich schöne Blicke, Ausblicke an so vielen Stellen - dass jeder, der keinen Blick dafür hat, einfach nur dumm ist...

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Und wo bleiben die Bilder?

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Aber bitte schön: http://helgabirnstiel.blogs.com/notebook_muenchen/2006/07/sommerabend_in_.html

in die Kommentare lassen sich ja keine Bilder laden oder?

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Ich wäre schon längst ...
... an Langeweile gestorben.

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Nicht die schlechteste Art zu sterben. man kann natürlich den Abend auch vor der Glotze liegen, klar. Jeder wie er mag.

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Eigentlich immer Tee oder in den frühen Morgenstunden auch mal Kaffee bzw Espresso?

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Nö. Dann schon lieber vom Balkon aus die Bekloppten auf der Reeperbahn und die Nutten und Freier in der Davidstraße begaffen. Gerade zu Zeiten der Harley Days besser als jeder Film und Sonnenuntergang.

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