Montag, 15. März 2010
Platz 89
donalphons, 23:56h
Offensichtlich sind Leser doch nicht so dumm, wie sich das das heilige Feuilleton deutscher Nation vorstellt - bei Amazon ist das angeblich von Helene Hegemann zusammengestellte Plagiatsmachwerk auf Platz 89 abgestürzt, und auch bei der Unterstützerspiegelliste nur noch auf Platz 5. Da hat sich der Filz aus Verlag und Szene wohl doch etwas verspekuliert.
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strappato,
Dienstag, 16. März 2010, 11:08
Am Donnerstag bekommt das Machwerk den Preis der Leipziger Buchmesse. Dann ziehen die Verkäufe wieder an...
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donalphons,
Dienstag, 16. März 2010, 11:18
Da bin ich aber mal gespannt, ob die sich so entblöden.
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scooter,
Dienstag, 16. März 2010, 11:18
In der Süddeutschen gab es ja wenigstens eine witzige Hegemann-Parodie: http://www.sueddeutsche.de/kultur/702/503920/text/
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donalphons,
Dienstag, 16. März 2010, 11:37
Es ist ja nicht so, dass es nicht auch Gegenwind gibt:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/Helene-Hegemann-Leipziger-Buchmesse;art15911,3058037
http://www.tagesspiegel.de/kultur/Helene-Hegemann-Leipziger-Buchmesse;art15911,3058037
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usedomer,
Dienstag, 16. März 2010, 11:44
Wer war noch mal Hegemann?
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donalphons,
Dienstag, 16. März 2010, 13:21
Ein mittelmässig erfolgreiches Betriebskonstrukt.
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cbx,
Dienstag, 16. März 2010, 12:48
Immer dieses Herumgebashe
auf den jungen, aufstrebenden Stars. Auch Edwin Mulmsheimer wurde 1978 für sein Buch "Eventuell folgen eventuell Evantualitäten später" aufs Übelste verrissen. Und heute? Na gut, vielleicht kein so gutes Beispiel.
Ich gebe zu, zu den Absatzzahlen beigetragen, ja sogar, es "gelesen" zu haben. Ich hatte schon Schlimmeres in der Hand. Dieses Werk dient vielleicht nicht der Erwiterung des Bildungshorizonts (der sich bei vielen ohnehin nur auf den Standpunkt beschränkt), sehr wohl aber - Plagiat hin oder her - der Unterhaltung. Man kann auch Popcorn essen - und wenn es nicht die Hauptmahlzeit ist, dann macht es sogar Spaß!
Siehe: http://cbx.amadyne.net/blog/articles/290/der-ueberfahrene-schwanzlurch-axolotl-roadkill
Und jetzt, liebe Don Alphonso Gemeinde, verprügeln Sie mich bitte...
Ich gebe zu, zu den Absatzzahlen beigetragen, ja sogar, es "gelesen" zu haben. Ich hatte schon Schlimmeres in der Hand. Dieses Werk dient vielleicht nicht der Erwiterung des Bildungshorizonts (der sich bei vielen ohnehin nur auf den Standpunkt beschränkt), sehr wohl aber - Plagiat hin oder her - der Unterhaltung. Man kann auch Popcorn essen - und wenn es nicht die Hauptmahlzeit ist, dann macht es sogar Spaß!
Siehe: http://cbx.amadyne.net/blog/articles/290/der-ueberfahrene-schwanzlurch-axolotl-roadkill
Und jetzt, liebe Don Alphonso Gemeinde, verprügeln Sie mich bitte...
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robbinett,
Dienstag, 16. März 2010, 12:58
@cbx
ich oute mich auch als "Leser" und habe mich auch unterhalten lassen - jetzt sind wir schon zwei die sich verprügeln lassen ...
ich oute mich auch als "Leser" und habe mich auch unterhalten lassen - jetzt sind wir schon zwei die sich verprügeln lassen ...
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cbx,
Dienstag, 16. März 2010, 13:16
@robbinett
Wird nichts mir dem Verprügeln hier. Die elitären Herren haben's - so scheint's mir - selbst nicht gelesen...
Wird nichts mir dem Verprügeln hier. Die elitären Herren haben's - so scheint's mir - selbst nicht gelesen...
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donalphons,
Dienstag, 16. März 2010, 13:19
Doch, och habe es mir angetan, soweit ich es eben konnte. Es war nicht weit, aber meine Zeit ist begrenzt, ich muss ja schliesslich auch noch Schnecken von Radwegen aufsammeln.
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cbx,
Dienstag, 16. März 2010, 13:28
Dickes Minus für den Don
Werter Don, predigt das Bildungsbürgertum nicht immer, den "Genuss" vor den Verriss zu setzen? Allein deshalb habe ich mich durch die rund 200 Seiten (netto knapp 8h) gequält, da ich unbedingt mitreden und drüber schreiben wollte.
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donalphons,
Dienstag, 16. März 2010, 13:30
Nun, ich verabscheue zuerst einmal das Plagiat, und das ist das zentrale Thema. Dass mir ein Buch obendrein nicht gefällt, ist nochmal was anderes, aber darum geht es hier nur bedingt, wenn überhaupt. Das Buch ist nur der Zerrspiegel für die hässlichen Menschen des Systems.
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funzen,
Dienstag, 16. März 2010, 13:57
immer noch gut... "Tropfende Sabberfäden" in der taz...
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donalphons,
Mittwoch, 17. März 2010, 11:32
Ja, das war hübsch gemein. Und jetzt vorwärts ins Vergessen!
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groovex,
Dienstag, 16. März 2010, 18:32
also 'filt' schreib ich mit h am ende, wenn es kein z sein soll.
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don ferrando,
Mittwoch, 17. März 2010, 13:25
Herr Alphons, ich dachte wirklich, Sein meinten filth!
Würde jedenfalls in konkreto auch sehr gut passen.
Würde jedenfalls in konkreto auch sehr gut passen.
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joekotsch,
Dienstag, 16. März 2010, 19:47
Heimat bleibt Heimat...
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don ferrando,
Mittwoch, 17. März 2010, 13:23
Dann bitte ich um eine Kostprobe aus Ihrer Feder svp!
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strappato,
Mittwoch, 17. März 2010, 13:42
Bei solchen Reisreporatgen fragt man sich unwillkürlich, was der Autor z.B. von dem Sauerkraut-Produzenten bekommen hat.
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donalphons,
Mittwoch, 17. März 2010, 14:05
Reisejournalismus ist fast so verhurt wie Autojournalismus. Ich werde mir Mühe geben.
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