Donnerstag, 17. Februar 2005
WOW! Spiegel bringt News nach nur 4 Monaten!
Komisch nur, dass man zum gleichen Thema vor 4 Monaten (!) schon nach einem Zitat bei Missunderstood über den gleichen Sachverhalt debattieren konnte. Das kommt davon, wenn Qualitätsjournalisten ihren 100%-Müll gerade noch abschreiben, aber nicht mehr nachrecherchieren können. Herr v. Blumencron, es stinkt!
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Noch ein Zusammenbruch:
Zur Eklärung: Media Professionals waren mal äh sind die bombensicheren Hoster/CMS-Hersteller etwa der Süddeutschen...
UPDATE: Was man so von befreundeten Sysadmins vernimmt, ist die Süddeutsche Zeitung gerade am "Rotieren" (Print-Journaillen-Insider-Witz), angeblich wegen drohender Serverabschaltung. Sollte die SZ morgen online nicht erreichbar sein, nun... ihr wisst, warum. Kaffee-Spenden können heute Nacht beim Verlagshaus in der Sendlinger Strasse abgegeben werden.
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Die CeBit wirft ihren Todesschatten vorraus
Vielleicht hätten sie das Produkt besser durch Tochterfirmen in China, Nordkorea und bei Luxemburger Servicetöchtern deutscher Banken vertrieben, die schätzen noch so eine Befiehlwirfolgen-Mentalität. Gläubiger dagegen schätzen nur harte Valuta, und wenn es die nicht mehr gibt, gibt es eben die übliche Nummer 1 IN 306/04 vom Amtsgericht Pforzheim. Hätten sie mal besser den Cash Flow statt Menschen überwacht, dann dürften sie auch auf die CeBit. So hingegen gibt´s eben nur eine weitere Lücke in der angeblichen Success Story des Hightech-Standorts.
Übrigens, schöne Grüsse an die Bizzblogger: Asterius versuchte es auf seiner Frontseite mit einer blogähnlichen News-Sektion und Personal Publishing der Mitarbeiter, geholfen hat es scheinbar nicht wirklich viel, ausser zu 120 Punkten für den Don.
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War das eine Agentur?
Unter den Referenzen ist übrigens auch das Finanzministerium von Baden-Württemberg.
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Dirt Picture Contest - War das ein Mensch,
jemand der, des viel zu langen Lebens überdrüssig,
sich hat fallen lassen in diese Ecke an der Schönhauser Allee,
die in Wirklichkeit aber so hässlich und verdreckt ist,
dass sie besser Abfallallee oder Ruinkaffstrasse heissen sollte,
oder nach dem Schicksal derer, die hier ihr Dasein fristen,
schlicht Road to Hell; ist das also ein kalter, starrer Körper;
so kalt und starr wie die Augen der schwarzen Blumenverkäufer
oder Musikdarbieter ohne Ausweis, die an den bronzeglänzenden Türen
der besseren Lokale hinten im Prenzlauer Berg verscheucht werden,
war das jemand, der mal hoffte, nett war und lächelte, mit Eltern,
die nicht gemerkt haben, dass da etwas nicht stimmte,
dass es vielleicht mit dieser Stadt Berlin zu tun hat,
aber man konnte nichts tun, weil der Zerfall zu schnell ging,
wie es hier immer ist, wo das Äussere nichts gilt
und in der Folge auch die inneren Werte verschwinden,
bis der Mensch dann für sich selbst tot und wertlos ist, ein Junkie,
ein exmatrikulierter Kunststudent, eine verhinderte Romanautorin,
ein leuteschindender PR-Lügner eines weltfremden Weltmarktführers,
der dann auf der Strasse landet und irgendwann, gebeugt von Frust
und Hoffnungslosigkeit, unsicher durch Alkohol und Drogen,
in einer späten Herbstnacht fällt, verkrümmt liegen bleibt
und in der beissenden Kälte des Ostwindes langsam erfriert?

Ist das ein Mensch, ein toter Körper, Schmutz zu Schmutz,
und all die bitter kalten Mädchen in ihren Schlauchmänteln
und die Männer mit ungewaschenen Hemden hasten vorbei,
sehen nicht hin, weil sie den Punks ausweichen wollen,
die darauf warten, dass sich jemand einschüchtern lässt,
doch ich stehe hier, an diesem Laubhaufen, bin mir unsicher,
und bevor ich das Bild meiner Zweifel und Befürchtungen mache,
stosse ich mit dem Fuss hinein, doch es ist nur Laub, nichts als Laub,
die Folge des Niedergangs der Stadt, die sich zwar ein Filmfest,
aber keine Strassenreinigung leistet, und dann gehe auch ich weiter
zu dem Date, das ich in einer kleinen Confisserie habe,
aber nicht ohne dem Typen, der selbst frierend auf einer Wolldecke
Gebrauchtbücher ausgebreitet hat, eines abzukaufen in der Hoffnung,
dass er es irgendwann vielleicht zu einem Handwagen voller Bücher bringt
und dann in Ansehen mit seinen Pariser Kollegen gleichziehen kann,
doch Hoffnung habe ich keine, der Glaube fehlt mir schon immer,
und Liebe in Berlin, das klingt wie der Titel eines Romans,
der zwangsläufig im Ramsch enden muss.
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 16. Februar 2005
Meine Old-Eco-Eltern
Und heute stehe ich hier vor Euch, liebe Leserinnen und Leser, und möchte mit dieser Tradition fortfahren, indem ich diese Strophe singe:
Bei Pixelpark läufts wunderbar und absolut grandios
nur die PSO-Ad-hoc geht dummerweise in die Hos.
Es riecht, es mufft, man hört des Don´s Gereiher
Das macht doch nichts, bei der Bafin merkt das keiner.
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Pixelparks "Start-Up" PSO 42 GmbH aus Hamburg ein Fake?
Bei Google: Nichts.
Im Telefonbuch: Nichts.
Im Online-Handelsregister seit 2000: Nichts.
Händisch eingegeben URL: Nichts
Es gibt nirgendwo etwas über diese angebliche PSO 42 GmbH. Und das soll eine Firma sein, die dieses Jahr einen siebenstelligen Umsatz macht? Oder bin ich zu doof zum Suchen?
Oder aber dieses Szenario: Es gibt in Hamburg tatsächlich Gesellschaften mit dem Namen PSO. Die heissen dann aber z.B. PSO Fünfzigste Verwaltungsgesellschaft mbH. Das ist dann allerdings KEIN klassisches Startup, sondern mutmasslich eine Vorratsgesellschaft, das heisst, eine Firma ohne echte Geschäftstätigkeit, die gegründet wird, um sie beizeiten einer Neugründung schnell und unkompliziert zur Verfügung stellen zu können. Dann wird schnell der Name und die Gesellschafter geändert, fertig - hier ein Beispiel aus der gleichen PSO-Reihe.
So, und nun wird´s spannend - was ist PSO? Bei vielen PSO-Gesellschaften ist der Geschäftsführer:
Schultz-Ossmer, Peter, Hamburg Rechtsanwalt und Diplom-Kaufmann. Anfangsbuchstaben P S O - ah ja.
Und woher kennen wir den Mann? Oh, alte böse Geschichte: Er war mal eine Weile Aufsichtsrat bei Itelligence - und wie es der Zufall haben will, gab es als Aktionär der Itelligence auch eine PSO vierte Verwaltungsgesellschaft mbH, die einen Hauptgesellschafter namens Burkhard Berner hatte...
So, und jetzt raten wir mal, wie der aktuelle COO von Pixelpark heisst: Ebenfalls Burkhard Berner.... Und was wurde eigentlich aus dem mutmasslichen PSO-Namensgeber? Wo ist Peter Schultz-Ossmer, Hamburg, heute? Na hier! In der Pixelpark-Hauptversammlung 2004:
Der Aufsichtsrat schlägt ferner vor, für das zu wählende Mitglied des Aufsichtsrats folgendes Ersatzmitglied zu wählen, das Mitglied des Aufsichtsrats werden soll, sobald das neu zu wählende Aufsichtsratsmitglied vor Ende seiner Amtszeit aus dem Aufsichtsrat ausscheidet: Dipl.-Kfm. Peter Schultz-Ossmer, Rechtsanwalt, Hamburg
Und mit diesem gesammelten, aus frei zugänglichen Quellen recherchierten Basiswissen lesen wir jetzt nochmal die Pixelpark-Pressemitteilung und gleichzeitig Ad-hoc-Mitteilung:
Pixelpark übernimmt PSO 42 GmbH
ok
Die Pixelpark AG, Berlin hat 51 Prozent der Geschäftsanteile der PSO 42 GmbH, Hamburg, übernommen. Die Geschäftsanteile wurden im Rahmen einer Kapitalerhöhung bei der PSO 42 GmbH für diesen Zweck neu geschaffen. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
Hmhm. Stillschweigen. Stünde da, 25.000 und ein paar zerquetschte, die die 51% einer denkbaren kapitalerhöhten Vorratsgesellschaft kosten, wäre dann nicht sofort klar, dass die PSO 42 eben keine echte Firma mit laufendem Betrieb ist, die man da kauft? Die andere Partei PSO, wie wäre es da mit einem Namen und einem Hinweis auf die Tätigkeit?
Im Zuge der Transaktion wurde die PSO 42 GmbH in Pixelpark Solutions GmbH umbenannt.
Klug. Fällt nicht auf, merkt doch (fast) keiner.
Das Start-Up-Unternehmen wird ca. 20 Softwareberater beschäftigen und ist in seiner Geschäftstätigkeit fokussiert auf Beratung und Einführung von Software und Systemlösungen.
Ohhhhh - es WIRD. Da schau an. Es tut also noch nicht? Was für eine Überraschung...
Für das Geschäftsjahr 2005 plant die Gesellschaft einen Umsatz im siebenstelligen Bereich bei gleichzeitiger Profitabilität.
Und was hat sie in diesem Bereich bisher? Noch nichts vielleicht?
Durch die Akquisition forciert die Pixelpark AG ihre strategische Neuausrichtung und baut neben den bestehenden Geschäftsfeldern Agentur, Prozessberatung und Informationstechnologie mit dem Bereich Solutions verstärkte Kompetenz im Umfeld der Software und Systemlösungen auf.
Mag ja alles sein - aber wurde da wirklich eine Firma mit Mitarbeitern und Kundschaft gekauft (was Start-up bedeuten kann), oder nur eine Vorratsgesellschaft? Falls das Letztere der Fall ist, wäre das schon etwas grenzwertig für eine Ad-Hoc. Mein lieber Scholli... Smells like ZLU.
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 15. Februar 2005
Chance als Scheitern
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Medienstandort Hamburg?
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Es gibt hier eine bestimmte Lesergruppe
Liebe Büchersammler, Bibliophile, Leseratten, Seitenstöberer und Antiquariatsschnüffler, liebe Staubgeplagte und Platzbesorgte, ihr Nichtweggebenkönner und unbedingt Habenmüsser, liebe Mitkranke, die Ihr wie ich Eure Krankheit in Tausenden von Folianten messt, und die Ihr alle verachtet, in deren Wohnung nicht die Bücher von Wand zu Wand reichen: Es gibt ein neues, gutes Buch für Euch, das Ihr haben müsst, denn schliesslich geht es darin um uns und unsere Leidenschaften. Es ist ein kleines Buch; eigentlich nur eine Novelle des argentinischen Schriftstellers Carlos María Domínguez, und es trägt den schönen Namen "Das Papierhaus".

Nun, es dreht sich vordergündig um eine Suche nach dem Geheimnis einer verstorbenen Geliebten, aber das ist nur der rote Faden, an dem all unsere Ängste, Alpträume, Sorgen und Nöte aufgespannt sind. Ihr kennt das, wenn Euer Antiquariat eine Bibliothek auflöst; Ihr rafft, Ihr reisst, Ihr giert nach den besten Stücken, aber gleichzeitig schaudert es Euch in diesem grossen Glück; denn einst droht auch Euren Bibliotheken das gleiche Schicksal, oder schlimmer noch, Eure Erben werden sie nicht achten und auf den Müll werfen. Oder die Frage, wie man Bücher ordnen soll, oder wie es einem die Nachtruhe raubt, wenn man ein Buch nicht mehr findet. Ihr kennt die Stapel neben dem Bett, weil die Regale schon zweifach gestapelt und gefüllt sind; die Massanfertigungen biegen sich gefährlich durch, und der Tag, an dem ihr ausziehen müsst, erfüllt Euch mit Grauen ob der Kisten, die da zu schleppen sind. Ich kann Euch sagen: Es wird schlimm, ich habe meine Bibliothek in zwei Teile gebrochen, in München und in der Provinz, und ich war lahm und krumm, als ich die 2500 Bände der Basisausstattung, darunter auch die komplette Sammlung der Photobände und alle ledergebundenen Bücher 5 Stockwerke nach oben geschleppt hatte.
Diese Sorgen und Nöte greift das Buch auf, aber vor allem die Frage, wie man die erworbenen Schätze endgültig sichert. Das Papierhaus liefert darauf eine unfassbar konsequente, radikale, grausame Antwort, und wem dabei nicht die Seele zittert, der hat keine. Unser aller Leid wird uns plastisch vorgeführt; Fragen, die wir uns und anderen nicht zu stellen wagen aus Angst, man würde uns für verrückt oder wahnsinnig halten, werden hier diskutiert und zu unserem Plaisier mit einer leichten Staubschicht aus Vernunft und Mässigung überzogen. Dennoch, das Grauen ist stets präsent.
Also geht hin und kauft es, aber nicht bei Amazon, denn dieses Buch verlangt danach, im Buchhandel bei der hübschen Azubine bestellt und erworben zu werden. Habt Ihr schon mal davon geträumt, eine Buchhändlerin auf einem Bücherstapel zu nehmen? Ach... Falls ja, kauft und lest es. Es wird Euch gefallen, allein schon wegen der köstlichen Gestaltung.
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Montag, 14. Februar 2005
Ich lehne mich damit jetzt
20 Punkte und ein weiterer Nagel für einen bestimmten Sarg, bitte.
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Microsoft Suche findet nix
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Nochmal 50 Gmails
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Real Life Winter 99 - ChamoNix
Im Winter 98/99 wollten ein paar Bekannte nach Weihnachten/Neujahr doch mal ein paar Tage in die Berge. Keiner hatte das Skifahren je gelernt, also sollte ich mit, aufpassen, aufklauben, aus Lawinen zerren, was man halt mit Flachlandhessen so macht, die durch grenzgeniale Jobangebote nach München gekommen sind. Zuerst wollten sie nach Chamonix; eine gute Wahl, aber doch recht weit, und so viel Zeit hatten sie dann auch nicht. Also Davos, was auch seine Reize hat. Natürlich war in Davos alles voll, also... am Ende habe ich ihnen Latemar vorgeschlagen, Obereggen, Südtirol, an der Grenze zum Trentino, viele Italiener, wenig Deutsche, genau das richtige. Und draussen fiel der Schnee, verwandelte die Munich Area in einen glibbrigen Matschhaufen...

Aber damals war der Begriff noch neu, nur wenige wussten überhaupt, dass es diese Area gab, und sie lutschten dieses Wort wie Teenager den ersten Kaugummi, mit dem sie Blasen machen können. Kurz nach Weihnachten haben sie dann endgültig ein Chalet gebucht, für 6 Leute, eine Woche, und die Firma hat das gezahlt, quasi als Gratifikation für die Überstunden. Schliesslich wollten sie fitte Mitarbeiter, braungebrannt, gestählt, dynamisch, und das letzte freie Wochenende war schon mehr als ein halbes Jahr her, so ist das nun mal in der Internetbranche.
Nur ... war dann noch was schnell zu machen. Die Abfahrt verzögerte sich um einen Tag. Dann noch einen Tag, dann aber übermorgen wirklich noch das verlängerte Wochenende, und übermorgen früh um 7, als ich die Ski ins Auto gepackt hatte, kam der Anruf: Es geht nicht, die Banken wollen den IPO machen, da müssen jetzt die Papers her, aber nach dem IPO, dann würden wir alle zusammen fahren, aber dann wirklich Chamonix oder Davos, scheiss auf die Kohle.
Die Banken waren letztlich schuld. Sie haben zu lang gewartet, zu sehr auf die Marktführerschaft gehofft, die nicht kommen wollte, dann im Sommer 00 der Versuch eines Not-IPOs mit 30% weniger Belegschaft bei 150% Leistung, abgesagt, nochmal reduziert, der Versuch, das Ding zu verkaufen, klappte auch, aber der Käufer übernahm nur die Kunden und den Vorstand, aber keine Mitarbeiter. Das Übliche.
Man fällt so wunderbar weich im Tiefschnee. Eine Erfahrung, die sie nicht gemacht haben. Sehr schade, eigentlich. Zwei sind in irgendwelchen Filialen einer Bank in Hessen, zwei sind arbeitslos, eine hat geheiratet. Und niemand kann erzählen, wie es damals im Winter 99 am offenen Kamin in den Alpen war, als sie noch grosse Träume hatten.
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Sonntag, 13. Februar 2005
Jamba Klingelton kostenlos Handy download
, ja hier drücken Leutz! , einfach dem Link zum megacoolen anderen Don folgen, ey ist echt klasse ;-)))))) Und Klingeltöne und Stuff und Logos selber machen (oder mal bei Kazaa schauen, da soll´s sowas angeblich superlegal geben). Habs probiert rockt voll in der Schule, da hat die Jenny geguckt als ich ihr das erklärt habe und erst Chris der Depp, der sie jetzt garantiert nicht bekommt mit seinem blöden Jamba-Abo
*LOL*. Also unbedingt: "Stopalle" an 33333 von Jamba schicken, dann ist das Abo weg! Ausserdem könnt ihr das Geld von Jamba zurückkriegen, wenn eure Eltern da anrufen und sagen, dass ihr noch minderjährig seit. Die Kohle könnt ihr dann ja mit den Tussis verbraten, oder Michaela dem geilen Luder
was bauchfreies schenken.Und voll geil, wenn das auch noch andere Leutz linken und auf die Dons verweisen, sind wir bei Google bald ganz oben! Ich grüsse Oliver Samwer den
und Verisign, und ihr könnz ja was in den Comment schreiben, wenn ihr was loswerden wollt. *g* So und ich mach jetzt ein Blog bei myblog 20sux auf rockt fast so wie jamba bei der goiiilen Community.... link (7 Kommentare) ... comment
Grosses Danke
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Der deutsche Ausgangspunkt der Musikumfrage
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Sonntag, 13. Februar 2005
Der Tod ist ein Hamburger
Es gab mal bei DCT einen netten Disput zwischen dem Helden der Arbeit und einem Logistik-Plattform-Knilch, der seine Geschäftsidee für was ganz Tolles hielt. HdA wies darauf hin, dass Spediteure keine Plattform brauchen, weil sie ihr Geschäft mit dem Telefon und ein paar Kumpels erledigen können. Offenbar haben weder die 3Ways Service GmbH noch die sie fördernde Innovationsstiftung Hamburg (Sachen gibt´s) den thread je gelesen. Hätten sie mal besser: In der Innenalster schwimmt ein Containerplattform-Kadaver mit der Nummer 67g IN 34/05.
Kalt wie das von ihr im Netz umgesetzte Langnese-Eis ist auch eine der früher mal grösseren Webagenturen des Landes - und scheinbar niemand hat´s bemerkt: die CONCEPT System & Software Development GmbH, deren Leute von sich sagten: "Dafür diskutieren wir länger, arbeiten härter, reagieren schnell und schlafen wenig." Jetzt können sie sich mit der Nummer 67a IN 70/05 schön lang ausruhen. Und ich will meine 360 Punkte.
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Dirt Picture Contest - Schöne Aussicht

Ein schöner Beweis, dass diese Stadt auch ohne Müll und Dreck hässlich und abstossend sein kann äh definitiv ist.
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Musikfragen
1. Wieviel GB Musik sind auf Deinem Rechner gespeichert?
Ein paar Hundert MB. Ich bevorzuge immer noch Schallplatten, und die Auswahl an Monteverdi oder Purcell ist bei Kazaa eher bescheiden.
2. Die letzte CD, die Du gekauft hast?
Lange her. Ich werde beruflich damit bemustert. Hierbei die letzte, die ich angefordert habe: Protestsongs.de von Lieblingslied Records. Sehr fein.
3. Welches Lied lief gerade bei Dir, als Dich dieser Ruf ereilte?
Ich habe was gesummt. Was, hab ich aber schon wieder vergessen
4. Fünf Lieder, die Dir viel bedeuten
Mir - o je. Machen wir es anders. Es gibt in Liquide vier Hauptpersonen, 2 angedachte Pärchen, und jeder hat eine bestimmte Erkennungsmusik. Das ist nicht zufällig, denn in der Hochzeit der New Economy war das das Zeug, das ich täglich gehört habe. Bei mir, oder auch von und mit den Freunden, von denen das Buch handelt. In der Reihenfolge des Auftretens:
Claudia, Groovejet von Sophie Ellis Baxter: In der schlimmsten Zeit trat diese gewissenlose Bestie in mein Leben. Das heisst, es war umgekehrt, sie hatte ein Problem, ich die Lösung, und das war dann letztlich der Sprengsatz, von dem wir nicht ahnten, welche Folgen das haben würde. Diese amoralische, glatte, wunderbar seichte und dennoch zutiefst unsichere Frau hörte bei unserer ersten Autofahrt dieses Lied, und es passte einfach.
Peter, Rebell von den Ärzten: Er hat das, was damals mit ihm geschah, einerseits gehasst und andererseits gemocht. Das Lied hat ihm sehr viel bedeutet, glaube ich, er konnte es auswendig, aber wer kann eigentlich keine Ärzte-Songs auswendig?
David, Sunset Mission von Bohren und the Club of Gore: Die Musik war absolut sensationell, 30 beats pro Minute, unfassbar konsequent, "Bullit Time" wie in Matrix. Entweder man hasste es, oder man verlor sich darin. Grandiose Umsetzung der psychischen Krise, in der sich David befand.
Uta, Wir trafen uns in einem Garten von 2raumwohnung: Die Gestalt der Journalistin Uta, die aus Angst um ihren Job nach der grossen Story jagt, ist als einzige teilweise erfunden und aus Brocken anderer Menschen konstruiert. Der grösste Teil von ihr, das Äussere, das Verhalten und der Glaube an das Gute stammt aber von einer jungen Journalistin, die es tatsächlich gibt, und wegen deren Einsprüche ich einiges umschreiben musste. In der schlimmsten Zeit hatte ich mal ein paar tage frei und bin mit ihr nach Salzburg. Sie hat das Fenster runtergekurbelt, der Fahrtwind blies ihr durch die Haare, und dann kam dieses Lied, und sie sang es wunderbar falsch mit. Sie war sehr unschuldig in diesem Moment, und diese Unschuld, die sich die Romanfigur dauernd einbildet, als sie die finale Katastrophe verursacht, weil sie innendrin eben doch die Übelste von allen ist, sollte das Lied rüberbringen.
5. Wem wirfst Du dieses Stöckchen zu und warum?
Niemandem. Jeder muss selbst wissen, was er blogt.
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Freitag, 11. Februar 2005
Zweiter Akt, Erste Szene.
Wenn der Intershoptower zu Jena stürzt,
wenn der CEO die Belegschaft kürzt,
wenn die Aktie ins Bodenlose fällt
und den VC der Selbstmordgedanke quält
Dann passt auf, dann passt auf an Luv und Lee,
hier kommen Torpedos von DCT...
Wir sind die Geissel der New Economy
DCT, DCT, DCT.
Wir treibens wilder als de Sade und Sodomie
DCT, DCT, DCT!
Wir lauern in der Tiefe eures Betriebs
Wir würgen euch bis zum letzten Pieps
Wir jagen eure PR-Tanjas vor uns her,
sie gehn als Fischfutter ins Meer.
Drum passt auf, drum passt auf an Luv und Lee,
hier kommen Granaten von DCT...
Wir haben den Kabel und den Neeff versenkt,
DCT, DCT, DCT.
An unseren Masten werden alle aufgehängt,
DCT, DCT, DCT!
Ihr werdet nie wissen wer wir sind
Bevor nicht alle Fakten geinsidert sind.
Wir sitzen sogar dabei am Vorstandstisch
das posten eure Dummheit ganz frisch
Drum passt auf, drum passt auf an Luv und Lee,
hier kommen Raketen von DCT...
Auf euren Exit wollen wir die beste Sicht,
DCT, DCT, DCT.
Und die letzten paar Stinker entgehen uns nicht,
DCT, DCT, DCT!
Rezitativ des grobschlächtigen Kaptäns:
Wir sind Gevatter Tod, der euch alle überlebt.
Wir sind das böse Postit, das immer an euch klebt.
Wir sind der Pfahl im Fleisch und Dolch im Rücken.
Da hilft kein Auf die Knie und kein nach vorne bücken.
Darum schreit ihr jetzt besser Uff und Weh,
euer Alptraum, der heisst
Alle zusammen
DCT!!!
Wir ballern euch auf Grund und tun es wirklich gerne,
DCT, DCT, DCT.
Es macht uns froh, wenn ihr spuckt die Gedärme,
DCT, DCT, DCT!
Bei uns wurde schon Falk gefaltet und geknickt,
DCT, DCT, DCT.
Zum Final haben wir noch immer alle Mann gekriegt,
DCT, DCT, DCT!!!
(13 Salutschüsse, das Torpedoboot verschwindet wieder im Nebel, aber allen dürfte klar sein: Es könnte bald wieder auftauchen...)
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Winterreisepoem a la Heine
ins mythische, rheinische Tal
zu Deinem eigenen Besten
harrt dort Deiner der Gemahl.
Er wird Dich küssen und herzen
und umarmen auch lange Stund,
So wird er sicher verschmerzen
dass wir es trieben wild und bunt.
Du lässt ihn stumm gewähren
und denkst Dir Deinen Teil.
In Deinem Innersten mag gären
das Gift des ollen Amors Pfeil.
Doch Liebe nicht und Wollust
sind Urgrund Deiner Pein.
Du zweifelst ob Du sein musst
das immer brave Töchterlein.

Ich selbst fahre gen Nord-Osten,
in die tiefste Preussen-Wallachei
Wär ich ein Don, des Mordes Kosten
an dem Gemahl wären mir einerlei.
Doch ist in diesem finstren Saeculum
das Dasein per Gesetz komplett geregelt.
Den Nebenbuhler bringt man nicht um,
nur weil die Liebste sich im Bette räkelt.
Auch Liebestod mag ihn nicht raffen.
So bleibt er weiter Dein Gemahl.
Er wird ertragen Streit und Blaffen,
So ist das Leben - dumm, banal...
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Donnerstag, 10. Februar 2005
Für DCT- BLOG- VC-Spezialisten: Sixapart und der Fluch
Heute Abend stehen die Macher von Sixapart in Berlin Rede und Antwort bei einem Blogger-Treffen - wie es aussieht, wird es ziemlich wirtschafts- und PR-lastig, und manche der Anwesenden - altgediente Neuökonomisten - würden mir sicher nicht gern im Dunkeln begegnen. Gut, kein Problem, ich bin ja in München, und ich weiss nicht, ob ich wirklich was versäume, wenn ich mir von einer mir altbekannten Studienfirma nicht die Weblogwelt erklären lasse.
Andererseits würde mich die Frage schon sehr interessieren, wie es mit Sixapart weitergehen soll. Schliesslich hat die Firma auf der einen Seite Venture Capital aufgenommen, das möglichst schnell möglichst hohe Rendite erwirtschaften soll, und hat auf der anderen Seite durch Merger und Zukäufe eine ziemlich komplexe Geschäfts-, Aktionärs- und Gesellschafterstruktur. mehr lustige IPO-Spekulationen hier. Hans Meise, kommentieren Sie.
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Stoffe Bonacker
Eh, sagt sie misstrauisch, als der Trüffelkäse an der Reihe ist, was sind denn das für schwarze Krümel da im Käse. Tote Fliegen? Du sagst, es hat schon seine Richtigkeit, sie soll einfach mal probieren, und sie findet diese Geschmacksnote ein wenig komisch, aber gut, was dir zur Erkenntnis verhilft, dass auch Elitessen nicht zwingend über einen elitären Geschmack verfügen. Dann prustet sie los und findet all das total komisch, in einem Bett unter Stuck gestopft zu werden, meterweise antiquarische Bücher neben sich, und dann noch dieser obszöne Vorhang, sie kommt sich vor wie in einem 60er-Jahre-Film über das Leben am Hofe von Ludwig dem na den den sie damals geköpft haben, den wie hiess der nochmal?
Der XVI, Louis Seize, sagst du, und gibst ihr recht, denn zufällig hat sie tatsächlich den Stoff des Vorhangs richtig eingeordnet, den man vor dem Bett fallen lassen könnte, um ein Maximum an Intimität zu schaffen. Für genau diese Momente, für dieses Frühstück danach hast du den Soff besorgt und nähen lassen, und bist damals keine Kompromisse eingegangen. Trüffel verlangt nach feinem Porzellan, Frauen nach edlen Stoffen, um darunter das Lied ihrer Schönheit zu singen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, diesen Stoff zu kaufen, aber wenn schon der Einkauf orgiastisch sein soll, im Stile der Zeit, dann gibt es nur eine Adresse: Bonacker in der Reichenbachstrasse in München.

mehr Frühstück im Restaur.antville
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Compaq
Ich habe auch ein HP-Notebook, ebenfalls der 4000 Euro Klasse, ebenfalls von einer Firma, die es heute nicht mehr gibt (Versicherungen im Internet). HP ist in etwa so zuverlässig wie Apple, und ich war oft genug froh, dass ich kleinere Dinge wie Bildschirm/Inverter/Stromversorgung selbst reparieren kann, sonst hätte ich desöfteren einen Notfall gehabt.
Unterwegs nehme ich also immer einen Compaq und einen IBM mit, das ist bombensicher. Es war sehr traurig, was HP in München mit den Compaq-Leuten gemacht hat; wenn, wie im roten Salon, ein Compaq Aero 8000 vor mir steht, ist das auch ein Zeichen, eine Ehrerbietung für eine Firma, die ich sehr geschätzt habe. Und es wird wohl kaum verwundern, wenn ich sage: Das Ende der Schuldigen, der Versagerin, der grossmäuligen Null an der HP-Spitze erfüllt mich mit tiefer Zufriedenheit.
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