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Montag, 28. Mai 2007
Copilotenkoffer
Die halbe Nacht nicht geschlafen, den Morgen verschlafen, aufgewacht, an den Flohmarkt in Pfaffenhofen erinnert, schnell noch hingefahren, und dann war da diese alte Reisetasche. Ich habe in Italien zwar bereits eine Reisetasche gekauft, sehr schön und günstig obendrein, aber sie ist eben neu, und an Neuem hängt keine Sehnsucht und keine Erinnerung, nur ein wenig Kaufgeschichte bislang. Die Tasche auf dem Flohmarkt dagegen war genauso, wie man sich eine alte Reisetasche vorstellt: Mopplig, rund, aus dickem Leder und in erstaunlich guter Form. Praktisch neu, das Futter war blendend weiss, sogar die Schlüssel hingen an einem Lederband dran. Passend zum Rest der neueren Erwerbungen war sie ohnehin. Wer immer sie besessen hatte, war kaum damit gereist.

Sie hatte nur ein kleines Problem: Das Preisschild, das 50 Euro besagte. Normalerweise ist das mit etwas Handeln kein grosses Problem, aber diesmal war ich so überstürzt aufgebrochen, dass ich den Gang zum Bankautomaten vergessen hatte. Und der nächste Automat ist weit, weit entfernt, während hier schon überall eingepackt wurde.
23 Euro hatte ich noch dabei, auf 17 Euro einigten wir uns dann. Auch, wenn altes Gepäck beim hiesigen Publikum nicht sonderlich begehrt ist, war es doch ein harter Kampf, aber was bleibt, wenn man mit dem Rücken zur finanziellen Wand steht? Denn haben musste ich die Tasche. Wenn der nächste Copilot kommt, wird er nämlich seinen Rollkoffer daheim lassen und diese Tasche nehmen. Sie passt perfekt hinten ins Auto hinein und hat keine Rollen, die Raum wegnehmen. Nur ein paar leicht rostige Nieten und viel Platz im Inneren.
Und nachdem ich in letzter Zeit gesehen habe, was gutes Leder so kostet, war es sicher keine schlechte Entscheidung, das Stück zu kaufen. Denn die nächste Reise kommt bald.

Sie hatte nur ein kleines Problem: Das Preisschild, das 50 Euro besagte. Normalerweise ist das mit etwas Handeln kein grosses Problem, aber diesmal war ich so überstürzt aufgebrochen, dass ich den Gang zum Bankautomaten vergessen hatte. Und der nächste Automat ist weit, weit entfernt, während hier schon überall eingepackt wurde.
23 Euro hatte ich noch dabei, auf 17 Euro einigten wir uns dann. Auch, wenn altes Gepäck beim hiesigen Publikum nicht sonderlich begehrt ist, war es doch ein harter Kampf, aber was bleibt, wenn man mit dem Rücken zur finanziellen Wand steht? Denn haben musste ich die Tasche. Wenn der nächste Copilot kommt, wird er nämlich seinen Rollkoffer daheim lassen und diese Tasche nehmen. Sie passt perfekt hinten ins Auto hinein und hat keine Rollen, die Raum wegnehmen. Nur ein paar leicht rostige Nieten und viel Platz im Inneren.
Und nachdem ich in letzter Zeit gesehen habe, was gutes Leder so kostet, war es sicher keine schlechte Entscheidung, das Stück zu kaufen. Denn die nächste Reise kommt bald.
donalphons, 01:49h
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Verstehe ich das richtig?
Ich war ja eine Weile nicht da. Hat sich tatsächlich ein riesiger Haufen Bloggerinnen für einen Gaga-Award vor den Karren eines Startups spannen lassen? Wird für den Grimme Online Award tatsächlich ein Jurymitglied namens Mario Sixtus nominiert, der heute mit den früheren Siegern bei Adical ist und der jetzt zwecks Preis aus der Jury zu den Nominierten wechselt?
Kurz: Kann mir mal einer erklären, was zum Teufel in solchen Leuten abgeht, falls das tatsächlich stimmen sollte? War hier die Hitzschlagsaison? Und wo habe ich meinen Autoschlüssel, denn wenn das kein Witz ist, wird es Zeit, wieder nach Italien zu fahren, wo kein Mensch weiss, was so ein Blog ist, und im Alter das Vergessen zu suchen.
Kurz: Kann mir mal einer erklären, was zum Teufel in solchen Leuten abgeht, falls das tatsächlich stimmen sollte? War hier die Hitzschlagsaison? Und wo habe ich meinen Autoschlüssel, denn wenn das kein Witz ist, wird es Zeit, wieder nach Italien zu fahren, wo kein Mensch weiss, was so ein Blog ist, und im Alter das Vergessen zu suchen.
donalphons, 19:36h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 27. Mai 2007
Ein Fall für abmahnung.blogger.de
Und? Auch mal wieder im Land?
Ja.
Woas sche?
Ja.
Owa dohoam is a sche.
Theoretisch ja. Praktisch ist es eine andere Geschichte.
Ausserdem war ich jetzt über einen Monat nicht da - und die Zeit, in der ich da war, war nur Vorbereitung der nächten Reise plus Unvermeidliches, über das Hinaus ich zu nichts gekommen bin. Passiert ist - nichts. Also nichts, was irgendwie von Bedeutung wäre, in Politik, Kultur, Gesellschaft, Umfeld. Irgendwann haben auch die Leute aufgehört, sinnlose Mails zu schreiben, die ich ohnehin nicht lese, und der Aufschrei ist auch ausgeblieben. Sie haben einfach das Bild runter genommen und den Artikel bearbeitet, das ist alles. Und demnächst werden wir sehen, ob sie auch überwiesen haben. Ansonsten lasse ich der anderen Seite erst mal den Vortritt bei der Erklärung.
Wenn sie wollen. Ich erkläre dann gerne, wen ich warum auf welcher Grundlage habe abmahnen lassen. Falls nichts kommt, bitte merken:
Entweder man klaut ein Bild und stellt sich mit dem Blogger gut. Oder man legt sich mit dem Blogger an und lässt die Finger von seinen Rechten. Alles andere geht böse aus.
Ja.
Woas sche?
Ja.
Owa dohoam is a sche.
Theoretisch ja. Praktisch ist es eine andere Geschichte.
Ausserdem war ich jetzt über einen Monat nicht da - und die Zeit, in der ich da war, war nur Vorbereitung der nächten Reise plus Unvermeidliches, über das Hinaus ich zu nichts gekommen bin. Passiert ist - nichts. Also nichts, was irgendwie von Bedeutung wäre, in Politik, Kultur, Gesellschaft, Umfeld. Irgendwann haben auch die Leute aufgehört, sinnlose Mails zu schreiben, die ich ohnehin nicht lese, und der Aufschrei ist auch ausgeblieben. Sie haben einfach das Bild runter genommen und den Artikel bearbeitet, das ist alles. Und demnächst werden wir sehen, ob sie auch überwiesen haben. Ansonsten lasse ich der anderen Seite erst mal den Vortritt bei der Erklärung.
Wenn sie wollen. Ich erkläre dann gerne, wen ich warum auf welcher Grundlage habe abmahnen lassen. Falls nichts kommt, bitte merken:
Entweder man klaut ein Bild und stellt sich mit dem Blogger gut. Oder man legt sich mit dem Blogger an und lässt die Finger von seinen Rechten. Alles andere geht böse aus.
donalphons, 01:49h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 25. Mai 2007
Räder und rädern
Das Schöne an so einem Reiseblog und seinem bloggenden Umfeld ist, dass manche Reaktionen direkt kommen, die man sonst allenfalls hintenrum erfährt. So kotzt es einige Leute aus dem Umfeld von Adical/Spreeblick/Lobo und sonstige Berliner Blogverwerterkreise gerade tierisch an, von welchem Ort aus ich meine Anmerkungen zu ihren Möchtegernprobloggerein abgebe. Als ob eine Kritik richtiger wäre, oder als ob ein käuflicher Schleichwerber weniger korrupt wäre, wenn es jeweils aus einem Berliner Kellerloch käme, denn von einem Balkon mit Blick zum See, kurz vor der Abreise zur nächsten Etappe des Rennens im offenen Wagen.
Tatsächlich schlagen gewisse Herzen ja für Underdogs. Das ist nicht wirklich neu, und erklärt auch, wie ein Spreeblick-Autor einerseits das Anzünden eines Automobils und den daraus entstehenden Versicherungsfall zwecks Anheizen einer Debatte beklatscht, damit die Leute reden, Klicks zusammenkommen und die Kasse bei denen klingelt, die schon lange das Bloggen vor allem als Cashcow begreifen. Nach dem Motto: Dieses Bild eines brennenden Wagens einer unbeliebten Person ist aufgenommen von der Kamera unseres Sponsors. Underdogdasein als Pose, als Linknutterei, als Fassade für dirjrnigen, die nicht begriffen haben oder denen es egal ist, dass die journalistischen Spreeblickparties vorbei sind und Adical dort angekommen ist, wo er angefangen hat: Bei Jamba, nur auf der anderen Seite.
Johnny steht zu seinen kommerziellen Absichten, das taten die Samwers auch, und manche Einlassungen von denen ähnelt dem, was Sascha Lobo so von sich gibt. Und während es früher für einen Aufschrei sorgte, wenn sich Jamba-Mitarbeiter verdeckt an Debatten betätigten, wird heute einfach eine Freundin für den Angriff auf Kritiker vorgeschickt, die sich nach 4 Wochen ebenfalls als bezahlte Mitarbeiterin von Adical entpuppt. Und zudem heulen auch noch alte Werbekunden, die sie selbst nicht ganz schlecht vom Verticken ihrer Teile leben, solange es noch Leute gibt, die sich mit dem Zeug die Gesundheit ruinieren, der "ehrliche" Werber lieber wäre als jemand, der im offenen Wagen das "Gumball der Rentner" betrachten würde. Was ich schreibe, wie es mir geht, geht ihnen also auf den Sack.

Nun könnte ich Hanswurste zurückbeleidigen und darauf hinweisen, dass ein Grossteil der Zeit hier echte Arbeit war und nicht das Schielen auf Klickraten für die Werbung. Ich könnte mich darüber auslassen, dass manche Leute heute offensichtlich nicht mehr den Mut haben, sich zu Vorgängen wie dem obigen zu äussern. Und dass der zivilisatorische Lack in Bezug auf "Tests" und andere Formen des bezahlten Inhalts um so dünner wird, desto besser man in Berlin die eigene Credibility einschätzt. Man ist ja die Guten. Man hat ja mal was gemacht und kam damit in den SPON. Mal. Vor langer Zeit und einigen Werbeschaltungen. Das mit dem Preiszuschubsen in den Juries klappt sogar bis heute.
Wie auch immer: Es geht mir gut. Und statt mich intensiv mit diesem zusammenhängenden Umfeld und ihrer kleinen privaten Geheimnisse und deren Folgen auseinanderzusetzen, mache ich das ganz anders. Es kotzt sie an, dass ich von der Mille Miglia berichte? Sie hassen es, wenn ich Bilder alter Sportwägen im Sonnenschein bringe, wenn der Chrom glänzt und am Steuer Leute sitzen, deren Geschäftsmodelle, wie immer sie auch sein mögen, besser aufgegangen sind als die der Problogger? Sie sehen all den Prunk und glauben, das würde es ausmachen? PS, Motorenbrüllen und geschwungene Linien in Blech und Farbe, über dem die Feigen duften?
Nun, einerseits würde ich an ihrer Stelle besser mal die Fresse halten - wer weiss, welcher Oldtimerfan die nächste Werbung schaltet; da fahren durchaus die Entscheider mit, an deren Meinung für das berlinmittige Prekariat viel hängt. Andererseits: Ihr Fullproblogger Ihr, ich brauche keine Ferraris. Ich kann draussen auch einen Haufen rostiger Fahrräder und ihre Piloten mal eben in der Mittagspause in einem Cafe in Mantua so intensiv photographieren, dass Ihr Euch so blöd vor dem Bildschirm in Eurem Tausenderkontaktendasein fühlt, wie das bei Leuten so ist, die nicht mehr an Individuen denken, sondern nur noch an die Verwertung derselben. In jedem dieser Bilder steckt Freude, Liebe und der Wille, es zu verschenken, all dasm was Ihr nicht mehr kennt. Ich will, dass sich die Leute das anschauen und einen Moment etwas von der Schönheit und der Geschichte dahinter erahnen. Wenn diese Bilder und diese Haltung Euch Pros dagegen weiterhin ankotzt - kann ich damit auch leben. Wisst Ihr, wie schön das hier ist? Und wie weltenfern all die Niederungen der komischen Berliner und ihrer lächerlichen Versuche hier eigentlich sind? Ihr entschuldigt - ich muss jetzt nach Riva.
Tatsächlich schlagen gewisse Herzen ja für Underdogs. Das ist nicht wirklich neu, und erklärt auch, wie ein Spreeblick-Autor einerseits das Anzünden eines Automobils und den daraus entstehenden Versicherungsfall zwecks Anheizen einer Debatte beklatscht, damit die Leute reden, Klicks zusammenkommen und die Kasse bei denen klingelt, die schon lange das Bloggen vor allem als Cashcow begreifen. Nach dem Motto: Dieses Bild eines brennenden Wagens einer unbeliebten Person ist aufgenommen von der Kamera unseres Sponsors. Underdogdasein als Pose, als Linknutterei, als Fassade für dirjrnigen, die nicht begriffen haben oder denen es egal ist, dass die journalistischen Spreeblickparties vorbei sind und Adical dort angekommen ist, wo er angefangen hat: Bei Jamba, nur auf der anderen Seite.
Johnny steht zu seinen kommerziellen Absichten, das taten die Samwers auch, und manche Einlassungen von denen ähnelt dem, was Sascha Lobo so von sich gibt. Und während es früher für einen Aufschrei sorgte, wenn sich Jamba-Mitarbeiter verdeckt an Debatten betätigten, wird heute einfach eine Freundin für den Angriff auf Kritiker vorgeschickt, die sich nach 4 Wochen ebenfalls als bezahlte Mitarbeiterin von Adical entpuppt. Und zudem heulen auch noch alte Werbekunden, die sie selbst nicht ganz schlecht vom Verticken ihrer Teile leben, solange es noch Leute gibt, die sich mit dem Zeug die Gesundheit ruinieren, der "ehrliche" Werber lieber wäre als jemand, der im offenen Wagen das "Gumball der Rentner" betrachten würde. Was ich schreibe, wie es mir geht, geht ihnen also auf den Sack.

Nun könnte ich Hanswurste zurückbeleidigen und darauf hinweisen, dass ein Grossteil der Zeit hier echte Arbeit war und nicht das Schielen auf Klickraten für die Werbung. Ich könnte mich darüber auslassen, dass manche Leute heute offensichtlich nicht mehr den Mut haben, sich zu Vorgängen wie dem obigen zu äussern. Und dass der zivilisatorische Lack in Bezug auf "Tests" und andere Formen des bezahlten Inhalts um so dünner wird, desto besser man in Berlin die eigene Credibility einschätzt. Man ist ja die Guten. Man hat ja mal was gemacht und kam damit in den SPON. Mal. Vor langer Zeit und einigen Werbeschaltungen. Das mit dem Preiszuschubsen in den Juries klappt sogar bis heute.
Wie auch immer: Es geht mir gut. Und statt mich intensiv mit diesem zusammenhängenden Umfeld und ihrer kleinen privaten Geheimnisse und deren Folgen auseinanderzusetzen, mache ich das ganz anders. Es kotzt sie an, dass ich von der Mille Miglia berichte? Sie hassen es, wenn ich Bilder alter Sportwägen im Sonnenschein bringe, wenn der Chrom glänzt und am Steuer Leute sitzen, deren Geschäftsmodelle, wie immer sie auch sein mögen, besser aufgegangen sind als die der Problogger? Sie sehen all den Prunk und glauben, das würde es ausmachen? PS, Motorenbrüllen und geschwungene Linien in Blech und Farbe, über dem die Feigen duften?
Nun, einerseits würde ich an ihrer Stelle besser mal die Fresse halten - wer weiss, welcher Oldtimerfan die nächste Werbung schaltet; da fahren durchaus die Entscheider mit, an deren Meinung für das berlinmittige Prekariat viel hängt. Andererseits: Ihr Fullproblogger Ihr, ich brauche keine Ferraris. Ich kann draussen auch einen Haufen rostiger Fahrräder und ihre Piloten mal eben in der Mittagspause in einem Cafe in Mantua so intensiv photographieren, dass Ihr Euch so blöd vor dem Bildschirm in Eurem Tausenderkontaktendasein fühlt, wie das bei Leuten so ist, die nicht mehr an Individuen denken, sondern nur noch an die Verwertung derselben. In jedem dieser Bilder steckt Freude, Liebe und der Wille, es zu verschenken, all dasm was Ihr nicht mehr kennt. Ich will, dass sich die Leute das anschauen und einen Moment etwas von der Schönheit und der Geschichte dahinter erahnen. Wenn diese Bilder und diese Haltung Euch Pros dagegen weiterhin ankotzt - kann ich damit auch leben. Wisst Ihr, wie schön das hier ist? Und wie weltenfern all die Niederungen der komischen Berliner und ihrer lächerlichen Versuche hier eigentlich sind? Ihr entschuldigt - ich muss jetzt nach Riva.
donalphons, 15:17h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 25. Mai 2007
Nervende, laute Deppen
Und dann kommt der Moment, in dem sich von Ferne ein Geräusch ankündigt. Irgendein Arschloch hat, um auf sich und seine kleine Drecksmühle aufmerksam zu machen, den Auspuff angebohrt, die Zündung verändert und den Schalldämpfer geändert. Und dann brettert er vorbei und schreit mir sein "EY VOLL GEILES GERÄT!" mit dem Plärren seines wichteligen Motörchens in die Ohren. Das sind dann die Freaks, die sich wundern, wenn ich auf der Gardesana schon mal die Kurven so nehme, wie ich das für richtig halte, solange das Strassenrecht auf meiner Seite ist. Die wundern sich dann, wenn ich ihnen nicht die Vorfahrt lasse. Sollen sie gefälligst bremsen mit ihrer egoistischen Dreckskiste. Ich brülle denen ja auch nichts ins Ohr, oder kippe Stangen auf die Strasse, oder spanne den Stahldraht, den ich inzwischen schon etwas begehrlich bei Eisenwarenhändlern betrachte. Ich mache nie um einen Mofadeppen den Bogen, den ich bei Radlern und Fussgängern mache. Es gibt Unterschiede zwischen Naturliebhabern und denen, die Abgase und sonstigen Dreck hinterlassen. Es gibt Unterschiede zwischen Leuten, die mit mir reden, und Leuten, die mich belästigen. Es gibt welche, die reden, um dann aber doch in einer Belästigung mit ihren Motoren zu enden. Hilft nicht.
Wo es geht, vermeide ich solche kleinen Kastratenmotoren und ihre Besitzer. Ich rede mit sowas so wenig wie möglich, weil sie nicht nur lärmen, sie glauben auch, dass diese Scheisse irgendwie die Städte verschönert, oder zu ihren Chancen bei Frauen beiträgt. Wenn es sie pleitenmässig auf die Fresse haut, wollen sie natürlich Solidarität, und wenn sie einen Strafzettel bekommen, soll ich als Mitverkehrsteilnehmer auf den Polizisten einreden, damit er ihnen das erlässt. Damit sie nachher wieder lustvoll orgeln können. Bin ich blöd? Ich versuche mein möglichstes, Cafes zu finden, wo die nicht sind, aber ich habe auch ein Recht darauf, dass sie es zumindest leise tun. Und nicht mehr als nötig. Keiner muss schieben. Ich fahre auch. Aber wenn meine Fussgängerzone weiterhin als Teststrecke von überdrehten Kleinstmotoren benutzt wird, werde ich irgendwann ungemütlich. Vor allem, wenn versucht wird, mir den Lärm möglichst plötzlich zu Ohren zu bringen, dass ich mich dem nicht entziehen kann. Da nehme ich auch keine Rücksicht mehr auf die Clans, die zun ihren Rasern helfen - kein Wunder, am nächsten Morgen geben sie ja auch Gas.
Gegen sowas gibt es auch in Italien Gesetze. Und die Gardesana nicht so breit, dass da immer alle konfliktfrei durchkommen. Also reisst Euch zusammen, Freunde der nervenden Motorenmusik, und kommt mir nicht in die Quere. Ihr interessiert Euch ohnehin nur noch für Euer Ding, für alles andere seit Ihr zu taub, und wer die Hupe nicht vernimmt, der sollte schon mal
Ups. Falsches Blog erwischt ;-)
donalphons, 00:05h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 23. Mai 2007
Boo!
Ein Setzkasten für erwachsene Mädchen in Verona.

Und es gibt Taschen mit Betty Boo! Schöne Grüsse an die Herrin aller Boos, die Beherrscherin der üblen Träume der Startupper und Chefin von Boocompany.

Und es gibt Taschen mit Betty Boo! Schöne Grüsse an die Herrin aller Boos, die Beherrscherin der üblen Träume der Startupper und Chefin von Boocompany.
donalphons, 18:14h
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Blogosphaerenspiel 2007
Blogger 1 mag keine Werbung
Blogger 2 behauptet, Werber zu sein und schwallt, dass Werbung Kultur sei.
Blogger 2 steckt seit Jahren mit Blogger 3 unter einer Decke.
Blogger 2 zahlt Blogger 3 fuer Werbung
Blogger 3 ist der Freund von Bloggerin 4.
Blogger 1 schreibt, dass er nichts von den Ansichten des Bloggers 2 haelt.
Bloggerin 4 empoert sich ueber Blogger2 1.
Blogger 3 geht einer ab und macht sich die Sache von Bloggerin 4 zu eigen.
Und wie sich inzwischen zeigt, bezahlt Blogger 2 auch Bloggerin 4 fuers Digitalknipsen fuer Werbung.
So laeuft das heute. So einfach. Ich gebe wenigstens zu, dass ich mit Holgi schon mehr als 1 Stueck Kuchen gegessen habe. Und nicht bezahlt werde, um ihn zu verlinken.
Blogger 2 behauptet, Werber zu sein und schwallt, dass Werbung Kultur sei.
Blogger 2 steckt seit Jahren mit Blogger 3 unter einer Decke.
Blogger 2 zahlt Blogger 3 fuer Werbung
Blogger 3 ist der Freund von Bloggerin 4.
Blogger 1 schreibt, dass er nichts von den Ansichten des Bloggers 2 haelt.
Bloggerin 4 empoert sich ueber Blogger
Blogger 3 geht einer ab und macht sich die Sache von Bloggerin 4 zu eigen.
Und wie sich inzwischen zeigt, bezahlt Blogger 2 auch Bloggerin 4 fuers Digitalknipsen fuer Werbung.
So laeuft das heute. So einfach. Ich gebe wenigstens zu, dass ich mit Holgi schon mehr als 1 Stueck Kuchen gegessen habe. Und nicht bezahlt werde, um ihn zu verlinken.
donalphons, 17:42h
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Dienstag, 22. Mai 2007
Urlaub

Dieses seltsame, doch delikate Gefühl, dass in diesem Moment Eric Rohmer seine Schauspieler für den nächsten Sommerfilm über die Gardesana zum See geschickt hat.
(Hier gepostet wegen Themenueberfluss im GTBLOG, heute unter anderem mit einer Leichenspeisenliste, Essen und mal wieder tollen Autos)
donalphons, 17:16h
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Montag, 21. Mai 2007
Anderes
donalphons, 18:09h
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Fleissarbeit aus dem Urlaub
fuer diverse Koeter und Liebhaber alter Autos. Die Medien kriegen dann morgen was in die Fres aus der Sommerfrische. Was kann man bei 33 Grad sonst tun?
donalphons, 18:02h
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Und immer wieder
der Wunsch, die Glotze, die hier die einzige Verbindung zur Aussenwelt darstellt, weiterclicken zu können: Das Merke... click. In Breme... click. Die Bundesweh... andere Seite aufrufen. Die Hand sucht an der Maus das Scrollrad, da muss doch etwas sein, was einem weghilft aus dieser Ödnis, oder zunmindest zu einer Seite, einem Sender, der etwas anderes tut als durchreichen und auf Christiansen verweisen. Nachrichten, auf die man warten muss. Wer zu spät einschaltet, bekommt sie nicht.
Wie pervers ist das eigentlich? Was will diese Fernsehen? Ausserhalb der Pausenclownfunktion, die es unbestreitbar hat? Und ist einem schon mal aufgefallen, dass das italienische Fernsehen inzwischen hochwertiger wirkt als die deutschen Programme?
Italien tut, was es kann, um die Leute an der Glotze zu halten. Strikte Kontrolle des Netzes ist da das probate Mittel, ohne Personalausweis bleibt man draussen. Da trifft es sich gut, dass ich den meinen in einem Internetcafe in Ferrara vergessen habe. Am Freitag kommt er hier im Hotel an, solange habe ich noch meinen Reisepass. Die Vorstellung, mir bis Samstag meine Nachrichten allein aus der Glotze holen zu müssen - unerträglich.
Und falls der Pass nicht so schnell kommt - muss ich eben noch ein wenig bleiben.
Wie pervers ist das eigentlich? Was will diese Fernsehen? Ausserhalb der Pausenclownfunktion, die es unbestreitbar hat? Und ist einem schon mal aufgefallen, dass das italienische Fernsehen inzwischen hochwertiger wirkt als die deutschen Programme?
Italien tut, was es kann, um die Leute an der Glotze zu halten. Strikte Kontrolle des Netzes ist da das probate Mittel, ohne Personalausweis bleibt man draussen. Da trifft es sich gut, dass ich den meinen in einem Internetcafe in Ferrara vergessen habe. Am Freitag kommt er hier im Hotel an, solange habe ich noch meinen Reisepass. Die Vorstellung, mir bis Samstag meine Nachrichten allein aus der Glotze holen zu müssen - unerträglich.
Und falls der Pass nicht so schnell kommt - muss ich eben noch ein wenig bleiben.
donalphons, 17:30h
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Sonntag, 20. Mai 2007
Arbeitsurlaub.
Man sollte Urlaub und Arbeit trennen. Es war nie eine glückliche Entscheidung, Leuten etwas vom Urlaub mitzubringen, und Tucholsky hat Schloss Gripsholm auch nicht daselbst geschrieben - die Prinzessin hätte ihm vermutlich etwas an den Kopf geworfen und Karlchen gefickt. So gesehen verdanken wir dieses Meisterwerk der Weltliteratur dem Umstand, dass es eine saubere Trennung gab zwischen Pflicht und Vergnügen. Vergnügen ist kann, Pflicht ist Muss. Mille Miglia ist diesmal ein Muss. Ich wäre gestern so oder so nach Modena gefahren, normalerweise des Spasses wegen, und ich hätte ein paar Bilder gemacht. So musste ich nach Modena fahren und ablichten, was Kamera und Licht hergab.

Grossbild

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Da ging einiges. Oder auch nicht.

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Da ging einiges. Oder auch nicht.
donalphons, 18:26h
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