Dienstag, 13. November 2007
Empfehlung heute - bei überwachungsstaatstragenden
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Am Sonntag wollen sie den Süssen verramschen gehn
Doch der Geschmack ändert sich, und die, die sich dergleichen vor 20 Jahren leisteten, ziehen um in die Seniorenresidenz, oder gleich auf den Friedhof. Seit ungefähr drei Jahren finde ich diese Stiche mit den charakteristischen Rahmen und Bapperl auf den Flohmärkten der Region München, und zu mitunter so günstigen Preisen, dass ich mir im letzten Jahr 10 Stück für meine Küche gekauft habe. Gestern nun fand ich das elfte Exemplar, eine Glockenblume auf dem Bild unten rechts, die den Besitzer nicht mehr gegen Halsleiden schützen konnte, denn sie stammt aus einem Nachlass.

Es war kalt, regnerisch, und ich war in Eile, und als der Verkäufer meinte, er hätte da auch noch ein paar Rahmen aus der gleichen Quelle, die ich für einen Euro das Stück haben könnte, griff ich zu, ohne genau hinzuschauen. Gold, verziert mit Messingbeschlägen an der Ecke, intakte Gläser, kann man immer brauchen, zumal sie identisch sind. Man muss nur die alten Photos herausnehmen und kann sie für Drucke verwenden. Dachte ich, bis ich mir die Bilder genauer anschaute. Und das lässt mich fassungslos zurück. Denn ich kann irgendwo nachvollziehen, dass Druckgraphik des XVIII. Jahrhunderts nicht jedermanns Sache ist. Ich kann verstehen, dass manche den Wert dieser Stücke nicht kennen und es einfach so weggeben, weil sie damit nichts verbinden. Aber wenn ich so verdammt coole Bilder meiner Verwandtschaft vom Segeln auf dem Starnberger See in den 20er Jahren hätte, dann würde ich sie unter allen Umständen und für den Preis eines Erbschaftskriegs ergeiern wollen:

Ich mein: Wie cool ist das. Ein schnuckliges Holzsegelboot wie aus dem Gassenhauer, mit dem Namen "Fledermaus", siehe die leichte Operette. Ein idealer, enorm stilsicherer Erbonkel ganz in Weiss, mit Kapitänsmütze. Man sieht den Glanz des Bootslacks, man erahnt das gleissende Weiss der Segel an einem schönen Tag zwischen Starnberg und Percha, und im Süden müssen sich die Alpen majestätisch erhoben haben. Wer weiss, ob das Photo nicht die Süsse gemacht hat, die nach dem Knipsen mitgefahren ist, ihre Zehen in das warme Wasser streckte, und Schlager der Zeit vor sich hinpfiff; es muss jedenfalls ein toller Tag gewesen sein, sonst hätte man es nicht abgelichtet, gerahmt und 80 Jahre bewahrt, bis eben jetzt. Es ist eine Familiengeschichte, auf die man nur neidisch sein kann, wenn der eigene Clan zu dieser Zeit allenfalls Faltboot fuhr und die meiste Zeit mit stinkenden Automobilen und Motorrädern in die Wälder knatterte, um mögllichst grosse Hirsche abzuknallen, oder mal wieder den Steyr XII mit seiner anfälligen Lenkung (never trust an Ösi!) in den Strassengraben zu pilotieren. Auch da gibt es Bilder, die Geweihe haben sich erhalten, aber ich würde das nie aufhängen, zu fern ist mir diese Art Vergnügen. Diesen meinen adoptieren Erbonkel und seinen Tollen Tag - den hänge ich selbstverständlich auf.
Und fluche derer, die ihn nicht zu schätzen wussten. Denn so geht man mit Erbonkeln einfach nicht um.
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 11. November 2007
Draussen & Drinnen

Mein Konditor ist ein reicher Mann.

Und bei Euch?
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Samstag, 10. November 2007
Empfehlung heute - Weiter liegend in Ruinen
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Früchte des Hasses

Dass es diesmal anders war, lag am Podium, genauer, an einem Mitredner. So lustig es ist, sich mit Nico Lumma auseinanderzusetzen, so sehr hätte ich mir gewünscht, dass er mich einfach meinen Job hätte machen lassen. Und der bestand darin, den Typen neben ihm, einen Hamburger Werber, so zu sezieren, dass er es sich in Zukunft dreimal überlegt hätte, den Mund für Unqualifiziertes über Investments, die mein natürlicher Lebensraum sind, zu öffnen. Offensichtlich hat da die Markenwelt Tchibo jemanden gefunden, die perfekt zu ihnen passt: Oberflächlich und gnadenlos auf den eigenen Kurs ADC-vernagelt, so dass ein Grossteil des Abends zu einer Debatte über Werbung und Werbefinanzierung wurde - als ob dieser Dreck, so alt wie die Dummheit, jenseits gewisser Berliner Berufsjugendlicher auf Ritalin und Latte irgendwas mit dem zu tun hat, was gerade im Netz am entstehen ist. Ich hatte da vorne wirklich Probleme, mich halbwegs im Rahmen der deutschen Gesetze zu äussern, innerlich war ich auf 180.

Und ich bin es jetzt immer noch. Es ist zum Glück offensichtlich, dass Scholz & Friends hier draussen genauso lächerliche Dinge fabrizieren werden, wie SinnerSchrader mit ihren Next08Bloggerkäufern, der PR-Blogger mit seinen diversen gekippten Projekten, oder das Daimlerblog, der neueste Blogastard mit Geburtshilfe des Hauses Edelman. Leider existieren sie aber ausserhalb des Netzes, und denken, dass ihre Tätigkeit irgendwas mit Erfolg von Firmen zu tun hat. Sie machen bleiverseuchten Chinatrash glänzend, soie lügen für einen Megakonzern, dessen Marken dreckige Tierquäler sind und eine andere mit neuem, frauenfreundlichen Branding aufhübschen, zwecks der Optik. Und ich sehe beim besten Willen nicht ein, warum ich sie und ihre Tätigkeit unwidersprochen akzeptieren sollte, wenn sie die Städte mit ihren Plakaten und Trashläden verschandeln.

Es ist nicht so, dass ich prinzipiell etwas gegen Werbung und Werber hätte. Ich finde, wer etwas Gutes macht, soll das auch sagen. Und wenn Frau Moretti aus eigenen, ungespritzten Früchten Kirschmarmelade so gut wie Sex macht, dann mache ich dafür kostenlos und mit grösster Freude Platz in meinem Blog frei. Aber wer in China Kinder 16 Stunden in schlecht gelüfteten Firmen schuften lässt, hat kein Recht der Welt zu behaupten, seine Produkte wären cool. Wer eine Umweltdrecksau ist, hat kein Recht auf einen blauen Himmel auf seinen Plakaten. Und wer Landwirtschaftsabfall zu Billigfrass zusammenmischt, sollte nicht so tun dürfen, als böte er den schlechter Verdienenden mehr für weniger Geld an.

Das sind Lügen, und es gibt in dieser Gesellschaft keinen Grund, das hinzunehmen. Nie. Unter keinen Umständen. Und es gibt das Recht und die Verpflichtung, diesen allgegenwärtigen Fehlentwicklern der Werbung knallhart reinzudübeln, dass sie sich zu schämen haben. Dass sie nicht cool sind, und dass der erste Mensch, den der Werber verarscht, er selbst ist. Es gibt keinen Grund, sowas auf dem Podium nett anzufassen, und wenn sie auf dem Weg nach Hause den Absturz haben - mei. Einer muss es ihnen sagen. Vor allem aber das hier:

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All die unehrlichen Werber, die verfickte Drecksbrut, die miserablen Lügner, det Abschaum der Globalisierung, die koksverseuchte Kreativtreteimer, undsoweiter undsofort, bitteschön: Das hier ist von meinem Markt, da gibt es Euch und Eure Werbung nicht, so sieht es bei mir aus, und warum? Weil ich Euch, Eure Photshopper und Aufsextexter nicht brauche. Ich bin nicht Eure Zielgruppe, mir geht es prima, und jetzt schaut mal in Eure eigenen Kühlschränke und die Eurer Kunden, das, Ihr Pfeifen, ist der Unterschied zwischen mir und Euch, das ist der Unterschied zwischen meinem Internet und dem Dreck, den ihr als asoziales Netz plant, und weil es immer welche geben wird, die das da oben sehen wollen, statt Eure schreiend bunten Verpackungen und schäbigen Claims und Werbe-PRoletennetzwerke, wird der Abstand zwischen Euch und mir auch immer gewahrt bleiben.
Und jetzt gehe ICH kochen, und ihr bastelt weiter an eurem beschissenen Flashoverlay.
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Trost durch Essen & Aufklärung
Pour vivre heureux, vivons cachés.

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Florian hätte das selbst beherzigen sollen, dann wäre er vielleicht nicht 1794 an den Folgen der während des Staatsterrors erlittenen Haftbedingungen gestorben. Man sollte daraus lernen - wenn sich schon die Überwachungstotalitaristen bei gewissen Methoden von Gestapo und Stasi Anleihen suchen.
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Samstag, 10. November 2007
Heimat. Jetzt noch besser.
Beim Kruzifixstreit druckte dieses Ding eine ganze Seite empörter Leserbriefe ab, nur der meinige fand das Abhängen der Folterinstrumente in Ordnung, und der war auch noch sinnentstellend gekürzt. Über Jahre förderte dieses Blatt, dessen Entstehung in der Nazizeit und der Übergang in die BRD ein ganz besonderes Kapitel bundesdeutscher Mediengeschichte ist, Veröffentlichungen einer rechtsextremen "historischen" Gesellschaft, die sich unter anderem dem Versuch verschrieben hatte, den zweiten Weltkrieg den Russen anzulasten. Einmal hatten sie einen kritischen Journalisten in München - der wurde dann schnell von der CSU auf dem kurzen Dienstweg weggewünscht. Unvergessen auch ihr Engagement für den "Premiumstammtisch", der dieses Jahr forderte, den türkischstämmigen Niederbayern, der die Salvatorrede hielt, abzusägen. Kurz, wer hier gross wurde und nicht ganz verblödet war, hasste dieses Schmarrnblatt, das in den letzten Jahren auch noch wenig erfreuliche Tarife bei Journalisten - besonders Photographen - durchsetzte. Mir sind meine Besucherzahlen hier im Blog vollkommen egal, aber das Wissen, dass ich auf meine Inhalte mehr Page Impressions habe als die mit ihrem durchgereichten dpa- und Lokaltrash, war immer Anlass zur Zufriedenheit. Und dieses Ding bei meinen Eltern zu sehen bedeutete, sofort wieder zu wissen, dass ich hier in diesem Sumpf, dessen Ausdruck dieses übelriechende Stück Textschmiere ist, ganz sicher nicht bleiben werde.
Und nun hat diese Zeitung in einer wirklich spektakulären Aktion gegen die Vorratsdatenspeicherung alle anderen Medien der Republik beschämt.
Chrhrgsss.
Aber jetzt kommt das Wochenende, und am Montag werden sie wieder über die Deppen schreiben, die sich besoffen auf der B13 vom Alpenmax oder auf der A9 vom Tanzhaus A9 auf dem Weg in den Club Venus derrannt haben, von der Fahnenweihe in einem der vielen grotesken Wallfahrtsorte dieser Region, und die fettig glänzenden Fressen unserer hässlichen Politchargen abdrucken, dazu noch die üblichen Umfrage der fetten Provinznixchecker, die am Ende alles so gut finden, wie es ist, und alle sind sie zufrieden und ich weiss wieder, dass ich hier nur verrecke, wenn diese Provinz auch dabei drauf geht.
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He Steigbügel- und Schäubleergreifungs-SPD!
aus der serie richtige worte, leicht gefunden
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Web2.o als Zukunftsmarkt für Skorbut
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Empfehlung heute - Prima Bilder

wem das zu hart ist, hier das kontrastprogramm "abwenden mit grausen"
Wie wäre es eigentlich mit einer Wiedervereinigung mit dem westfränkischen Reich? Da weiss man wenigstens, was man bekommt. Kesse Französinnen, testoterongesteuerte PolitikerInnen, gutes Essen und einen Le Pen, bei dem die Haltbarkeit bald abläuft.
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Donnerstag, 8. November 2007
Empfehlung heute - Social Spamming
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Sozialistisch-kapitalistische Joint Ventures

Ein grandioser Industriebau, der Traum aller Projektentwickler, die Turmzimmer werden ein Vermögen kosten, wenn das Gebäude in München wäre. Oder sonstwo im besseren Westen. Aber das hier ist Sachsen, und Kommunismus und Kapitalismus haben sich zusammengetan, um das Gebäude umzubringen.

Der Volkseigene Betrieb, von dessen Erzeugnissen sich keine Spur mehr findet, wurde irgendwann aufgelöst und ins postkommunistische Nichts geschickt, und danach kam der Westen und die Investition, bestehend aus frischer Farbe und einem pink gefärbten Schild mit der Aufschrift "Möbelparadies". Einen Parkplatz davor haben sie freigeräumt, und dann ging es los mit dem Verkaufen.

Die Werbemittel waren alles andere als teuer, für den Osten hat es offensichtlich gereicht. Den DDR-Betonzau hat man aber nur dort entfernt, wo er der Einfahrt im Weg war, und ansonsten hat man es nicht für nötig befunden, sich längerefristig mit der Immobilie zu beschäftigen.

Denn als jemand die erreichbaren Fenster eingeworfen hat, wurden die Scheiben nicht erstetzt, sondern mit pinkfarbenen Vorhängen notdürftig verschlossen. Der Glaser war selbet bei diesen einfachen, aber sehr schönen Fenstern zu teuer.

Zu teuer wäre es wohl auch gewesen, mehr als die Fassade zu streichen. Hinten ist der Komplex noch immer so, wie er am Ende der DDR war, nur eben nochmal 18 Jahre lang runtergekommen und abgewirtschaftet, und durch den Leerstand wird das auch nicht besser.

Gegenüber steht das, was die Fabrikantenvilla gewesen sein dürfte, mit schönem Blick auf das früher grandiose Gebäude, und heute sind sie Partner im Niedergang und Zerfall. Das liest sich hier sehr ruhig, weil ich meinen Hass auf die, die solche Verbrechen begehen und verantworten, nicht anders ausdrücken kann, aber beim Bearbeiten der Bilder kommt sofort wieder mein Abscheu vor der Verantwortungslosigkeit hoch, die so etwas zulässt und - politisch - vermutlich auch noch fördert.

Denn die Heuschrecken sind längst weitergezogen. Das Ding hat seinen Zweck erfüllt, irgendwo steht jetzt ein neuer Glasbetonbau mit dem gleichen Möbelramsch wie früher, und zurück bleibt nur eine kaputte Ruine, die ein Traum von einem Gebäude sein könnte, da muss man kein Immobilienfondsinitator sein, um das enorme Potential zu sehen, das hier vor die Hunde geht, weil woanders die grüne Wiese zugeschissen wird. Und womit?

Gleich daneben ist die nächste Ruine, noch ein Möbelladen, nach der Wende errichtet, auch leer, kaputt, hässlich, abgewirtschaftet, eine Beleidigung für jeden, der ein wenig Sinn für Gemeinschaft und Schönheit hat, das sind sie, die blühenden Landschaften im November, 18 Jahre später, und ich kann nicht anders als denen, die das zusammengebracht haben, den Kohls, Honeckers und wie sie alle heissen, die Wendehälse, die Investoren, die Berater und die Treuhand, all die Abkassierer und Ausschlachter, die Pest an den Hals zu wünschen. Oder wahlweise einen lebenslangen Aufenthalt auf der Chemnitzer Erotikmesse. Bitte dazu auch gleich die Herren Finanzinvestoren und die Heuschrecken der Adicals, Trigamis und Blogalsbusinessbegreifer, die linker Neoloiberalismusfasler, die Abzocker, die hier auch nur solange sind, bis sie woanders ein grünes Stück Wiese für das Hinterlassen anderer Ruinen finden.
Ich meine das mit meiner Verachtung übrigens persönlich.
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Mittwoch, 7. November 2007
Kann man in Sachsen leben?

Das gibt es dort wirklich, ich hätte es nicht geglaubt, aber das Photo beweist es. Ich glaube, man muss ohnehin dort leben, wenn man von dort kommt, man stelle sich den Sachsen vor, der sich in Bayern als "Öfäföf" (so heissen die da, glaube ich beim Tanken aus dem nebenstehenden Betriebswagen einer Gemeinde verstanden zu haben) aus Wöstenbrond vorstellt und zu hören bekommt, dass man durchaus schon gehört hat, wie es um das da drüben bestellt ist, die Mitleidsnummer zieht nicht mehr.
Also, man kann dort leben, im Sinne von existieren. Aber kann man dort auch leben, so wie das in diesem Blog hier verstanden wird? Leben in Freude, Überschwang und immer einem Stück Torte auf dem Teller? Der Sachse kann vielleicht Swingerclub, aber kann er auch Food Porn? Ich hatte da so meine Zweifel bei einer Tour durch das Vogtland: Ich kam durch vier Orte nacheinander, und erst im vierten Ort war eine kleine Bäckerei, der Rest scheint sich auf der grünen Wiese einzudecken. Und diese Bäckerei... ich will ja nichts sagen und die grüne Wiese ist sicher auch nicht besser, aber mit der Deckplatte der holländischen Schnitte hätte man die Autobahn pflastern können, und die Kirschtaschen hätten problemlos den Hammer im Haus ersetzt.
Heute jedoch kam ich an einem Trödelgeschäft und einer Bäckerei (wieder übrigens die erste nach drei Orten, ganz schlimm, das) vorbei, und wie man sieht:

Hier gibt es das XXL-Livecam-Pic geiler Food Porn download
Mit ein wenig Unterstützung von anderen Käufen aus Sachsen und einer kleinen Hilfe aus Sachsen-Anhalt in Form der Rokokoleuchter geht es auch in Sachsen. Die kleine Schale mit den Feigen ist Meissen, und weil es so wunderbar günstig war, werde ich den Teufel tun und hier erzählen, wo ich sie und die Vorlegegabel erworben habe. Das - altbekannte - Porzellan kommt ebenfalls aus der Region, und nun zur Torte und dem Stollen: Die sehen nicht nur üppig aus, die sind auch üppig. Der Kuchen ist eine Wucht, ein Monstrum, ein schamloser Brocken von Streussel, Topfen und Apfel, nichts für Essensverweigerer und Hungerhaken, und der Stollen ist mit viel Butter gemacht, wie bei uns daheim eben auch, und vor allem mit einer massiven, butterhaltigen Puderzuckerschicht und fetten, feuchten Rosinen, statt der Orangeatbrocken in staubtrockender Sandteighülle, die es in Supermärkten gibt. Wenn man also schon nach Sachsen muss und Richtung Dresden unterwegs ist: Vor Chemnitz runter von den Autobahnen, rein nach Oberlungwitz (kein Witz, das heisst so), und zur Bäckerei Wetzel. In der Hofer Strasse 233 a. Die, wie es der Name schon sagt, Richtung des bayerischen Kältepols Hof führt. In Hof möchte man auch nicht tot über dem Zaun hängen, aber das ist eine andere Geschichte, die mit Nordfranken und Fastoberpfälzern zu tun hat, die die Nachbarn der Sachsen sind und damit den Hinweis liefern, dass es vielleicht doch so etwas wie einen gerechten Gott gibt. Jedenfalls stimmt mit der Hofer Strasse auch schon die Richtung.
Also. Man kann auch in Sachsen leben. Am besten in der Nähe der Bäckerei, denn dann muss man nicht so lang auf die Strasse, die von dem Zwickauer Proll in seinem Opel Kombi befahren werden, der mir kurz danach die Vorfahrt genommen hat.
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Zu gestern Abend
Es gibt drei Möglichkeiten für Werber, mit dem Dilemma ihrer verkommenen Existenz umzugehen: So gut zu sein, dass man sich damit freiwillig auseinander setzt, und das am besten mit Mehrwert für den Nutzer - Werber werden es nicht glauben, aber es geht auch ohne Lügen! Echt jetzt. Oder kündigen und einen sinnvollen Job zu machen - die Sanitärreinigungsbranche, Altenpflege und Strassenreinigung ist ebenso sinnvoll wie ehrenwert. Oder was an der Blogbar eingeflösst zu bekommen.
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Wohnen neben dem Schloss.
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Dienstag, 6. November 2007
Empfehlung heute - Zweierlei:
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Mille Miglia Vorschau

Es ist so einigermassen erhalten, und die Karosserie wurde schon mal so lala geschweisst. Wenig Rost, gute Sitze unter den Schonbezügen, viele Kleinigkeiten, die Bremsen sind zu machen, aber prinzipiell fährt, lenkt und bremst es. Dazu muss man es sich noch im originalen Napoleonblau vorstellen. Skoda war die sowas wie die Ausnahme des Ostblocks, zumindest bis etwa 1965.
Wie gesagt, es ist nicht alles schlecht im Osten. Besonders nicht, wenn es aus Tschechien kommt. So einer hat schon mal in seiner Klasse die Rally Monte Carlo gewonnen. Und ich kann es mir heute Nacht noch überlegen.
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Bayern vs. Sachsen

Bayern eben, dumm, schön und zufrieden. Hinter Bayern kommt Sachsen, dort kommt Plauen und bei Plauen schwarze Wolken, deren Folgen in Mittweida dann so aussehen.

Eisregen und Hagel. Ich sag jetzt nichts, das könnt Ihr in den Kommentaren machen.
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Dienstag, 6. November 2007
Empfehlung heute - Über Schriften
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Noch einmal

Food Porn XXL-Bild
Denn fahre ich für drei Tage. Nach Mittweida. In Sachsen.
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Ich bin etwas verstimmt.
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