: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Donnerstag, 29. November 2007

Die Mutter des Pornographen

Sie werden kommen. Sie werden mich anschreien, in Kommentaren, Mails und in den Gassen der kleinen Stadt, sie werden mir auflauern und mir ihre Körper zeigen, und sagen, ich sei schuld an ihren Missbildungn, am Fett, an ihrer grenzenlosen Gier, ich sei schlimmer als 5 schleimige Burger nacheinander und würde sie pro Markttag mehr kosten, als sie im Monat früher im Supermarkt gelassen haben. Ich werde die Schokokrumen auf ihren Jacken sehen und die Tomatenflecken auf den Hemden, die Verzweiflung in ihren Augen, weil es wieder nichts wurde, mit dem Diätvorsatz, und statt ihnen den einigen Rat zu geben, der helfen würde - freudlose Bilder aus Berlin beim Spreeblick und der Riesenmaschine zu Flash-Werbung anzusehen - werde ich das tun, was Kinder immer tun: es auf ihre schwere Jugend schieben, und auf die Eltern. Denn schliesslich hat auch der schlimmste Pornograph eine Mutter, und die sorgt dafür, dass die nicht weit vom Stamm fallenden Äpfel so verbleiben:



Ich bin also unschuldig. Und jetzt gehen Sie bitte weiter, mir ist, offen gesagt, speiübel, nach diesem Apfelstrudelmonster, und das eine Stück, das noch da ist, esse ich jetzt gleich, sonst wird es nämlich schlecht, und Verschwendung kann ich mir nicht leisten.

Nie, nie jedoch schmeckt eine wirklich saure Tomatensuppe besser, als nach so einem Strudel.

übrigens habe ich die Bildgrösse von 430 auf 450 Pixel Breite umgestellt. Dadurch kann es bei Modemnutzern etwas länger mit dem Seitenaufbau dauern.

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Empfehlung heute - Pro und Contra

zum Thema "Öffentlich-Rechtliche Filme und Subventionen für private Medienkonzerne" findet sich bei Thomas Knüwer und in Kommentar No. 8 von Dogfood.

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Veranstaltungshinweis

Gestern ging es raus, ich zitiere aus der Pressemitteilung: "Der Deutsche Journalisten-Verband lädt interessierte Journalistinnen und Journalisten sowie Blogger zu einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, den 10. Januar 2008 um 19.00 Uhr in Berlin-Mitte ein. Thema der Diskussionsrunde: "Regeln oder Anarchie? - Journalismus im www".

Brauchen Online-Medien klar umrissene journalistische Grundregeln, vergleichbar dem Pressekodex für Zeitungen und Zeitschriften? Welche Rolle spielt Qualitätsjournalismus im Internet? Welche Bedeutung kommt im journalistischen Alltag den Blogs zu? Diese Fragen werden vor allem in Internetblogs immer wieder sehr strittig diskutiert. Der DJV will die Diskussion öffentlich mit Medienexperten und Praktikern führen. Über den Journalismus im world wide web diskutieren am 10. Januar unter anderem DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken, Hans-Ulrich Jörges vom Stern, Prof. Dr. Wolfgang Donsbach von der Universität Dresden, Thomas Knüwer vom Handelsblatt-Blog und der Blogger Don Alphonso."


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Nun, wir werden da mit Lautenklang und Sangeskunst also ein kleines Nocturne geben, die Würze wird da nicht fehlen, und ich denke, die Rolle des "Diabolus in Musica" ist klar zugewiesen. Nicht auszuschliessen auch, dass etwas Zeitungspapier zerknittert wird, und überhaupt, ich denke, das könnte ganz lustig werden. Der Ort wird noch beizeiten bekannt gegeben, anmelden kann man sich unter djv ät djv dot de. Und damit das nicht ganz so kulturlos bleibt, wird es im zeitlicher Nähe der Veranstaltung eine kleine Motette der Blogkultur geben.

Edit: Ein paar vorbereitende Gedanken zur Debatte an der Blogbar.

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Dienstag, 27. November 2007

Strukturen aufbrechen

Das wollte jemand aus der Nachbarschaft meiner Eltern. Das Paar zog aus dem Norden hierher, gleich in die beste Gegend der Stadt, mit dem Vorsatz, es diesen zurückgebliebenen Bayern mal ordentlich zu zeigen. Wie das mit Kultur und Keramikbrennofen heute geht. Was wissen die Bayern schon von der Schönheit ursprünglicher Handwerkerkunst, meinten sie und überschwemmten die Gegend mit Handgeformtem. Das sich neben der üppigen Ansammlung altbayerischer, handbemalter Gebrauchskeramik immer etwas, nun, sagen wir mal, unförmig ausnahm.

Strukturen aufbrechen. Am besten da, wo es einem selbst nicht weh tut und man keine echten Konflikte riskiert. Sich an Äusserlichkeiten festmachen, denen da unten mal ziegen, wie das mit dem modernen, nachhaltigen Lebensstil so geht. Mal richtig Bio, denn das steht hier nirgends, keine Siegel, nichts, da muss man denen mit ihren Stofftüten mal zeigen, wie man das im Einkauf macht. Sie einen grossen Korb, und er eine Tasche, die ihre Botschaft in den nebelverhangenen Morgen über dem Markt hinausschreit:



Und dann immer genau nachfragen. Schon bio, oder? Und welches bio? Hm. Ah ja. Derweilen wächst dahinter die Schlange derer an, die sich die Augen durch das Orange rausbrennen lassen müssen. Und der da, ist der auch bio? Solche Quälgeister mit Logo und Botschaft, die Strukturen aufbrechen wollen, haben heute einen Namen, Lohas, und werden sicher bals als Lotralalas verspottet. Die besserverdienende schwarzgrüne Koalition, Globalisierungs- und Umverteilungsgewinner, die ihr Privatleben entsprechend hübsch branden. Hitler hat in seinen Luxusresidenzen auch ab und zu angeordnet, dass man aus Solidarität mit den Frontsoldaten den ein oder anderen Abend nur deren Ration bekommt.

Dass bei anderen Einkäufen alle Daten mit Kundenkarten erfasst werden, dass sie natürlich die Prozente der Datenschnüffelei einstreichen wollen - keine Überraschung. So ist das mit denen: Vorratsdatenspeicherung ist denen egal, aber der Einbau eines Filters in den Kachelofen für 1200 Euro ist ein Skandal. Das neue grüne Bewusstsein im Lifestyle pfeift5 auf Konsequenz, scheiss den Flug und seine Abgase an, wenn es im Beautyressort auf Menorca von Jungfrauen im Mondlicht gesammelte, biologisch angebaute Aloe Vera gibt. Für den Ausgleich meldet man sich bei irgendeinem der CO2-Ablasshändler an, und guckt dann in der Lifestyle-Community, was es an neuer Biokosmetik gibt. Die Dove-Werbung findet man super, um den Konzern Unilever dahinter kümmert man sich nicht.


Grossbild, extra für Franz Brandtwein diesmal mit Kalbfleisch!

Das macht man nur auf dem Markt, um das Bewusstsein zu zeigen. Kein Biomarketing hier, also auch kein Bio. Stimmt. Hier gibt es kein Bio. Warum soll jemand über Biosiegel reden, wenn er sowieso nie spritzt und die Sachen selbst anbaut? Warum sollte man hier Bapperl aufkleben, wenn man sich schon seit Jahrzehnten kennt und weiss, wo die Hühner rumlaufen? Hier gibt es keine Biostrukturen, die man aufbrechen muss. Schau, probier, kauf und geniesse - aber halt Dein deppertes Breissnmei. Bittsche. Sakra.

Manche halten Loahs für einen Markt. Ich denke, sie sind einfach nur die Pest, und dass sich Burda und Werbefratzen aus München um sie prügeln, zeigt den Weg aller irdischen Marken, Brandings und Claims, den diese Leute gehen.

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Trigami bringt Webcam-Porno für unter 18

Wer diese Aussage über die unerfreulichen Schweizer PR-Vermittler nicht glauben mag, schaue an die Blogbar.

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Montag, 26. November 2007

Empfehlung heute - More intelligent Life

bietet einen ersten Einblick in die nächste Ausgabe der "Intelligent Life", natürlich im Blog und mit einem langen Essay über englisches Theater im modernen Russland. Ich hätte sowas wie Intelligent Life gerne monatlich. Und auf Deutsch.

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Bildrätsel II

Unten seht Ihr ein Bild, das so oder ähnlich tatsächlich im Goldenen Zeitalter der niederländischen Malerei hätte entstanden sein können. Dieses Bild ist voller Details, und jedes Detail mit Ausnahme des dunklen Hintergrundes hat eine - oder, das ist das Tückische - mehrere Bedeutungen. Ich selbst kann darin drei verschiedene - und dennoch ähnliche - Thematiken erkennen. Und ich kenne die Deutung der Details. Die Themen sind KVFUV, HGW und DSDM :-)

Ihr dagegen - nun, Eure Aufgabe ist es, zuerst die übertragene Bedeutung Details zu erkennen. Dabei ist es natürlich auch sinnvoll, sich nicht nur die Objekte, sondern auch ihre Lage im Gesamtbild anzuschauen. Daraus ergibt sich dann so viel Evidenz, dass man auf alle drei Lösungen kommen kann. Und wenn man sie dann hat, kann man bei einem dieser Sinngehalte feststellen, dass er alle Details in sich vereint und mutmasslich der richtige ist, auch wenn die anderen beiden nicht falsch sind - bei denen bleibt nur das ein oder andere unerklärbar.



Barely legal Teen Hardcore Action XXL-Picture ist hier, das Horny Asian Gangbang Sex Porn Porno XXX-L Bild Download ist hier.

Ihr habt bis morgen Abend Zeit. Ihr könnt fragen, und ich gebe möglicherweise Antworten. Schaut bitte genau hin, im Prinzip ist es auch diesmal wieder selbsterklärend. Ein Hinweis noch: Wie der Kürbis anzeigt, ist das Bild nicht vor ca. 1620 entstanden. Das ist bei der Bedeutung einiger Objekte wichtig.

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Sonntag, 25. November 2007

Hilfe für dreckige Menschenschinder in China und anderswo

In runtergekommenen Industriezonen Chinas, in Vertriebsbüros der Metropole am Pazifik, wo man die Mörder des chinesischen Regimes schmiert, und in Konzernzentralen irgendwo auf dem globalisierten Erdenrund sitzen gerade irgendwelche Drecksäcke und überlegen, wie sie das jetzt nochmal hinbiegen, diese Sache mit der giftigen Farbe, die Kinder ungeschützt in ihren 14-Stunden-Schichten auf billiges Spielzeug gepinselt haben, und das sie jetzt eigentlich zurückrufen müssten, um es als Wertstoff zurück in die Dritte Welt zu karren, weil es in der ersten Welt nicht gut ankommt, wenn man Kinder in der Nachbarschaft vergiftet - woanders ist das ja kein Problem. Unseren Dreckschweinen hilft das nichts, denn es wird ihnen vor Weihnachten die Gewinne in reichen Ländern wie Deutschland versauen. Wie schön wäre es da, einen Partner vor Ort zu haben, der einem ein gutes Image vermittelt, aber was weiss so ein krimineller Globalisierungsgewinner schon von den hungrigen Bloggermietmäulern, die mit Adical, Yahoo, Trigami und Gamegoods bereits gezeigt haben, dass sie sowohl auf Papier und als auch in der Realität moralisch fast so gefestigt wie ein chinesische Betriebprüfer sind. Nichts. Eben. Und so nimmt das vermeidbare Unheil seinen Lauf.

Es müsste nicht sein. Sie könnten ja mich anheuern. Denn ich weiss, dass man aus der ekligsten Figur noch einen Kulturermöglicher machen kann, und aus Gift einen Beitrag zu Schönheit, Moral und Zivilisation. Im Fall des obigen Abschaums geht das nämlich so:

Sonore Männerstimme, Kamera schwenkt über bizarr giltzernde Mineralien und Metalle vor schwarzem Hintergrund: Nur hochwertigste Materialen aus der Wunderkammer Asiens, Zink, Eisen, wetvolle Sulfide, das Schimmern des Siliziums, der elegante Glanz des Bleis, und das Blau des Himmels, eigefangen in edelstem Kobalt. Seit Jahrtausenden entstehen in den chinesischen Manufakturen mit Liebe und Hingabe einzigartige Kunstwerke aus diesen Materialien, und seit Jahrhunderten erfreut die orientalische Lust an Farbe und Form den Okzident.

Gong, aus dem Dunkel taucht meine heute erstandene Qing-Schale auf:



Sonore Stimme: Auf den Stillleben der Holländer*, in Fürstenhaushalten**, beim reichen Bürgertum*** waren es die einzigartigen Farben Chinas, die Reichtum, Glück und Wohlstand ausdrückten. Heute gibt es die virtuose Kunst auf Puppen und Spielzeugautos auch für Ihre kleinen Prinzen und Prinzessinnen. Unsere vieltausendjährige Erfahrung in der Kunst, Dinge mit Farbe zum Leben zu erwecken, wird zum kommenden Fest auf das Gesicht Ihres Lieblings ein einzigartiges Leuchten zaubern****.

Schnitt: Kinderbilder, Spielzeug poppenbunt, alles supi, Glückliche Eltern.

Sonore Stimme: Chinesische Farben. Manche nennen es Schwermetalle. Wir nennen es - Kultur.


So würde ich das machen. Wenn ich den Charakter derer hätte, die sich zum Büttel der chinesischen Mörder machen. Glücklicherweise kann ich mir mein Porzellan aber noch selber leisten. Ohne Geschwafel von "Es gibt kein Richtiges im Falschen".

*die dafür schon damals sklaverei in kauf nahmen
**wie august dem starken, der für eine vase vier soldatenleben verkaufte
*** das die niederschlagung des boxeraufstandes und die opiumkriege prima fand
****das sie erst wieder erleben, wenn die drecksblage auf speed heimkommt

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Vorsicht

Ein Bild.

Keine Zufälle.

Viele Bedeutungen.

3 mögliche Deutungen.

Über zwei Dutzend Details.

Von Europa über Persien bis Ostasien.

Von der Archaik bis zum Ende des Rokoko.

Morgen darf wieder über Food und Porno gerätselt werden.



Und ich hatte gestern eine famose Tarte aus Kürbis, Kastanien, Broccoli, Parmesan und Pilzen.

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Sonntag, 25. November 2007

Real Life 24.11.2007 - Hilfreiche Technik

Iris (panisch): Kannst Du mir helfen? Mir ist der Ring mit dem Icecube in das Waschbecken gefallen und im Siphon verschwunden.

Hausdienst4free Porcamadonna: Klar, kein Problem. Heute Nachmittag kann ich kommen.

Iris: Aber ich bin nachher nicht da, du hast doch einen Schlüssel?

Hausdienst4free Porcamadonna: Ja. In welchem Waschbecken ist er denn?

Iris: Äh - im linken Becken im Bad. Oder im rechten? Du wirst es schon finden, ich habe den Stöpsel runtergetan und den Fön reingelegt.

Hausdienst4free Porcamadonna: Und der Stecker?

Iris: Äh. Oh.

Hausdiensst4free Porcamadonna: ...

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Ach, werden manche sagen,

morgen ist es hässlich: Schnee bis ins Flachland, kalt, matschig, ne, da bleibe ich daheim, und das 82-teilige Besteck für die grossen, siebengängigen Menus, das finde ich demnächst sicher mal im Münchner Norden, da lasse ich den Flohmarkt in Pfaffenhofen ausfallen. Nun, für diese Leute habe ich drei schlechte Nachrichten:

1. Das Wetter wird morgen noch miserabler, als wir uns vorstellen können.
2. Trotzdem werden wir alle dort frieren, und zwar, weil
3. ich auch im Orkan noch hinfahren würde, und die anderen, weil sie sich an den Gedanken gewöhnen müssen, dass das 82-teilige Besteck für die grossen, siebengängigen Menus, das sie demnächst sicher mal im Münchner Norden zu finden gedachten, schon gefunden und für lachhafte ** Euro von mir gekauft wurde, und sie deshalb beispielsweise in Pfaffenhofen, morgen, im Schnee, werden suchen müssen:



Nein, es gibt angenemehre Orte, den Sonntag Vormittag zu verbringen, im Bett etwa oder im Bademantel, da gebe ich den Münchnern recht. Allein, von nichts kommt nichts, und wenn man dann alles zusammengerafft hat, kann man es sich mit den Neuerwerbungen daheim gemütlich machen, und den Tisch chez Alphonse ganz weit ausklappen:



Bei anderthalb Meter Distanz, wo all der Foodporn mitunter nahtlos in realen Porn übergeht, haben es nämlich die in der Kälte ergatterten Grippebazillen nicht so leicht.

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Freitag, 23. November 2007

Empfehlung heute - Ich fahre Fiat.

Gerne. Trotz all der Macken, die Opel und Volvo ganz sicher nicht haben.

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Ich weiss nicht was soll es bedeuten.

Schuld ist mein schlechtes Erinnerungsvermögen. Und eine Bloggerin. Die Bloggerin gab gewissermassen den Anstoss, und ich liefere jetzt dazu das Versagen. Schön blöd. Genau lesen hilft meist. Da stand nämlich:

"Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann wäre es eines nur mit exotischen Früchten."

nur. NUR. Das nur habe ich vergessen, und deshalb machte ich heute extra einen Umweg in eine Renaissancestadr, in der es einen Konditor gibt, der sich auf das Nachbacken von Stilleben-Süsszeug versteht. Das drappierte ich zusammen mit den gewünschten Südfrüchten, hielt die Kamera drauf, beschnitt das Bild - und las dann erst nochmal genau nach, was Loreley wollte.



offensichtlich nicht diesen XXL Porn Ficken Sex Extrem süsse Dinger Grossbild Foodporn, und da hilft es auch nicht, wenn ich ihn in XXX L Megapic geile Früchte Asian Oriental Sex Girls Porno Hardcore Desktop Download anbiete.

Wenigstens war es eine gute Gelegenheit, mal wieder das orientalische Silber zu putzen. Also nochmal, mit Ananas statt Mandeltorte. Wo hab ich eigentlich meine balinesische Silberschale mit dem Tänzerfries?

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Gewissenskonflikt

High End Bloggen: Ich habe heute in der Mittagspause in ein Antiquariat reingeschaut., und der Besitzer meinte, er habe da vielleicht was, das mich interessieren könnte -

und jetzt liegt hier vor mir das Tagebuch einer der vermögensten deutsch-amerikanisch-französischen Frauen der vorletzten Jahrhundertwende, Baronin von *, die zwischen München und Paris ein mondänes Leben führte und sporadisch über 37 Jahre mehrsprachig , Zitate, Briefe und Gedanken eintrug, ihr gewidmete Briefe von Autoren und Künstlern und Zeitungsausschnitte über ihre Auftritte einklebte. Dass wir uns richtig verstehen: Keine Publikation über das Tagebuch dieser Dame, sondern das von ihr selbst geschriebene Tagebuch. Und es ist etwas, das danach schreit, Seite für Seite gebloggt zu werden, damit es anders erlebt wird als vom Trottel von einem Erben, der es für ein paar Euro mit einem Haufen anderer Bücher an den Antiquar verkaufte.

Allein: Die fraglichen Familien existieren noch - unter anderem der Depp, der es verschleuderte, ich bin bei sowas immer fassungslos. Das Tagebuch ist bewusst mit einem Schloss versehen, und ich weiss nicht, ob man das veröffentlichen kann, auch über 70 Jahre nach dem Tod der Verfasserin, obwohl es mir nach dem Lesen der ersten Seiten so scheinen mag, als wäre sie, die schon vor hundert Jahren mit dem Auto nach Paris knatterte, und deren Neffe zeitweilig den Geschwindigkeitsweltrekord für Elektrofahrzeuge hielt, mir sicher nicht böse, der ich wegen ihr heute sicher nicht mehr den Ausführungen der vorne powerpointenden Haifische werde folgen können.

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Freitag, 23. November 2007

Beste Gegend

Gesellschafterversammlung. Klingt zumindest mal nach gutem Hotel, diese neuen Glasbetonverirrungen draussen vor der Stadt, deren Konferenzsäle leicht esoterischen Namen haben. Wenn dort Leute auflaufen, die mit einem Anruf andere in sofortige Bewegung setzen, so wie das mir heute passiert ist, könnte es auch besser sein. Sagen wir mal, bayerischer Hof. Die haben ganz ordentliche Räumlichkeiten für das Besprechen der Sorgen und Nöte bayerischer Investoren. Oder auch einer der schicken Bürotürme, an denen unten unerklärliche Kürzel wie IRGENDWASASSET MANAGEMENT steht, oder XYZ Ltd., Namen nur für eingeweihte, und über all dem Raum vor den intransparenten Scheiben lauern modernste Überwachungskamera, während drin bei Cognac, Zigarren und auf behaglichen Sitzmöbeln diskret über Millionen gesprochen wird.

Die hochsensiblen Kameras gibt es tatsächlich, irgendwo da drin ist auch einer, der alles aufzeichnet, und alle zusammen, mit Gesellschaftern und Haifischtransporteuren, haben den gleichen idyllischen Ausblick auf folgende Szenerie:



Das ist die traurige Wahrheit hinter dem schönen Begriff der Gesellschafterversammlung. Ich war auch schon drin und weiss, dass der Sitz und die Unterhaltung im Wagen davor besser sind, und damit der Typ da drin an den Kamerajoysticks und den empfindlichen, in meine Richtung gedrehten Mikrophonen auch was ordentliches auf die Ohren bekommt, lasse ich das Fenster runter und Couperin in voller Lautstärke laufen, während daneben gelangweilte Bauarbeiter wieder zu ihrer zerstörerischen Arbeit gehen. Und drinnen, berichtet man mir später, ging es über zu wenig O-Saft und Mineralwasser mal wieder laut zur Sache.

So ist das, bei der Gesellschafterversammlung.

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Kann sein,

dass ich mitten im Dezember kurzfristig nach Berlin muss, wegen einer Podiumsdiskussion mit Journalisten. Kann auch sein, dass ich aufgrund der Umstände mehr als nur einen Tag dort bin. Kann sein, dass es eine kleine Bloglesung gibt, damit auch die Kultur nicht zu kurz kommt. Hat jemand Interesse?

ich lese auch keine berlinhasstexte, versprochen. auf das sog. neue testament

ooops - soeben sehe ich, dass man das thema besser nicht dem abschaum und pöbel der schleichwerber und spammer überlassen sollte

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Donnerstag, 22. November 2007

Don Alphonsos Foodporn 2008

Wir machen das so: Ende des Jahres gibt es ein kleines Portfolio mit hochauflösenden Bildern vom offensichtlich beliebtem Foodporn, das sich jeder nach Bedarf runterladen, auf Papier abziehen und in einen Kalender kleben kann. Nichtkommerziell, natürlich, und kostenfrei, und entworfen nach dem Besten, was die barocke Stillebenmalerei zu bieten hatte.

Having said this, muss ich gleich wieder einschränken: Aus dem für heute geplanten "Tortenstück mit exotischen Früchten und asiatischer Kleinkunst" wurde nichts. Grund waren diverse Mails von Frauen nach dem Motto "Bei Dir werde ich schon vom Bloglesen fett", "Keine Mittagspause und dann sowas", oder "Ich bin in diesen Drecksberlin und werde dergleichen nie finden, kannste nicht mal einen Döner posten wie der Lumma". Kurz, hier noch eine Tortenkollektion hinterherzuschieben, wäre mehr als nur unfair gewesen. Bleiben wir also bei den kargen Fastenspeisen, deren Erklärung banal und oben zu finden ist.



Der XXL Desktop Hardcore Extrem Action Food Porn Italo Artischocken Bild Download ist hier, das XXL Sex Essen Porno Ficken Asian Kohl Bild ist hier.

Ausserdem kann ich hier erklären, warum ich wieder etwas versöhnt bin, mit dieser Provinz. Heute war ich auf dem Wochenmarkt und besorgte - unter anderem wie Palmenkohl, siehe oben - die beliebten Kräuterseitlinge, deren letzte ich in Frankfurt verkocht und verteilt hatte. Meiner Pilzhändlerin erzählte ich von den Schrecken und Abgründen der Mainmetropolensimulation in kulinarischer Hinsicht, und vor lauter Ratschen liess ich die Seitlinge liegen. Zwei Stunden später klingelte es an der Tür: Man hatte die Seitlinge gefunden, und brachte sie direkt vorbei. Eigentlich sollte da ein bitterer Geschmack verbleiben, wenn jeder Wochenmarkthändler genau weiss, wo ich anzutreffen bin, aber so ist das eben hier. Im Münchner Supermarkt hätte man die Pilze wieder in die Theke geräumt und sich über den Profit gefreut. In Berlin hätten ein paar Halbwüchsige ihre Stiefelkünste daran ausprobiert. Hier werden sie vorbeigebracht. Trotz aller Sozialkontrolle kann ich nicht umhin, das toll und grossartig zu finden, und somit die Seitlinge auf dem obigen, ärmlichen Fastenbild unterzubringen. Man gönnt sich ja nichts. Heute.

Morgen dann die Bomben. Mailen zwecklos.

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Empfehlung heute - Wichtige Gedanken

um Staat und Politik, die man so leider viel zu selten liest, finden sich schlüssig und einleuchtend (trotz Adicalbanner) bei Don Dahlmann.

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Die Lösung

Eines vornan! Sollte ich je einen verschlüsselten Aufruf zum Staatssteich posten, werde ich das ganz sicher nicht mit einem Stilleben oder anderer, bedeutungsschwangerer Kunst machen - das gäbe nur Verwirrung und Bürgerkrieg. Manche haben bei diesem Rätsel einiges erkannt und gesehen, aber doch falsch interpretiert, Hilfen wurden nicht angenommen, und keiner wollte auf den klassischen Pfaden der Deutung wandeln, obwohl es doch so einfach ist: Hier ist der Weg, den wir jetzt gehen:



Man kann das Bild ganz einfach von links nach rechts lesen. Dort, unter dem schwarzen Hintergrund, findet sich der Einstigespunkt für die Deutung, und eigentlich dachte ich mir, das ist zu leicht, das sieht und erkent sofort jeder:



Zuerst kommt eine Kaurimuschel. Diese Muschel ist in der europäischen Symbol- und Bildersprache seit dem frühen Mittelalter als DAS weibliche Symbol schlechthin bekannt, denn die Ähnlichkeit mit dem weiblichen Primärgenital ist verblüffend. Muscheln sind oft schwer zu deuten, aber jede/r, die/der schon mal eine nackte Frau aus der Nähe gesehen hat, sollte das eigentlich erkennen. Daneben sind drei Äpfel so nah arrangiert, dass klar sein sollte: Das gehört zusammen. Wer genauer hinschaut, erkennt zusammen mit der Unterleibsmuschel einen weiblichen Torso mit Bauchnabel und Brüsten, und die dem Betrachter zugewandte Brust zeigt deutliche Spuren der Fäule um die Brustwarze. Wir haben hier also eindeutig einen weiblichen Körper, der sich der Lust öffnet und die Zeichen des Verfalls trägt. Er basiert, er räkelt sich auf einem Buch, dessen Verfasser und Tätigkeit ich genannt habe: Aonii Palearii, Opera editiert von F. A. Hallbauer, Jena 1728, und ich ziehe nicht grundlos ein wertvolles Buch für solche Zwecke aus dem Regal: Paleario hat im 16. Jahrhundert in seinen Werken das Fegefeuer bestritten und wurde dafür als Ketzer verbrannt. Also heisst die Deutung dieses Teils: Die Frau gibt sich sorglos der Wollust hin, und wird von Krankheit und Seuche angesteckt. Links oben also die Muschel, die das erste Rätsel löst, und was finden wir rechts unten, auf der gegenüberliegenden Seite des Bildes!



Aber Hallo! Ein Bamberger Hörnle, nach dem ich im Gemüseladen lange suchen musste, um ein Exemplar zu finden, das sofort an einen eregierten Phallus erinnert, inclusive der Eichel vorne dran. Dieses Gerät streckt sich als Gegenstück zur Muschel erkennbar-lustvoll dem Betrachter entgegen, und auch hier ist das Wesen des Menschen auf das Genitale reduziert. Und so, wie der Muschel die verfaulten Äpfel folgen, sind hinter dem Phallus noch zwei Kollegen, die nur noch schlaff herumliegen. Statt Fäule bilden sie Warzen und Metastasen aus. Das war im XVII. Jahrhundert bekannt: An der Brust ist die erste, an den Schwänzen die zweite Phase der Franzosenkrankheit. Syphilis. Unheilbar. Und jetzt betrachte man den grössten Auswuchs an der Spitze des grossen Hörnles - wohin weist der? Zu einem Teller, auf dem zwei zerbrochene Eierschalen und eine leere Miesmuschel liegen. Das ist die dritte Stufe, die irdische Lust ist vorbei. Soweit ist es alles klassische Interpreation, die einzige Abweichung moderner Natur kommt in den Zeit allgemeiner Outings jetzt: Die beiden gleichen Süsskartoffeln mögen ihre Auswüchse noch so sehr verknoten, sie greifen ins Leere, und von Pusteln und Flecken bleiben sie auch nicht verschont. Mit diesem Wissen kann man sich dem darüber erhebenden Kürbis zuwenden, und genauer hinschauen:



Da haben wir das feste Fleisch des Kürbis, in dem Messer und Gabel stecken. Da fallen ein paar Dinge auf, wenn man genau hinschaut: Die Gabel hat etwas von einem weiblichen Körper, und das Messer ist nicht zufällig ein Phallussymbol. Allerdings ist das Messer nicht in den Zinken der Gabel, beide sind im Fleichlichen verfangen, schaffen es aber nicht, den Kürbis zu zerteilen. Sie bleiben an der Oberfläche gefangen. Dieser Teil präzisiert die Aussage der vorhergegangenen Erkenntnisse: So prall und saftig das Fleischliche und Weltliche der Liebe, der Sex auch scheinen mag, im Erleben ist es dann weniger erfreulich, Mann und Frau sind über Kreuz und finden in der eigenen fleischlichen Abhängigkeit nicht zueinander.



Gegenüber, in der gleichen Farbe, aber in die genau andere Richtung gebogen, liegt das Buch auf dem Rücken, das Geist und Erkenntnis ausdrückt. Es ist weich, weit geöffnet, im Gegensatz zum Fleisch des Kürbis einfach zugänglich, und wer genau hinschaut, wird zweierlei erkennen: Die Buchdeckel sind wie gespreizte Beine, mit einer Vulva zwischen den Deckeln, dem Rücken und dem Kapitalband. Mehr noch, der Rücken hat die gleiche Farbe wie die Muschel und die Hörner, aller dings ohne deren unschöne Begleiterscheinungen. Das Buch ist rein, sauber, ohne Infektion oder Krankheit. Und was kommt danach?



Die ebenfalls phallisch anmutende Flasche hat das reine Wasser in das - gemeinhin für eine Fulva stehende - Glas ergossen, und das Schein der Kerze sendet auf die Oberfläche der erhaltenen Flüssigkeit des reinen Geistes ein lichtes Kreuz. Die Kerze selbst mag abgebrannt sein, das Leben des Menschen mag irgendwann enden, aber mit der geistlichen Liebe war er das Licht seiner Umwelt, und hat den richtigen Weg erkannt, der erhoben war über alle Versuchungen der fleischlichen Liebe.

Kurz, Logog hatte es richtig erraten, den Weg aber nicht voll erkannt: Es ist die zentrale Frage der platonischen Philosophie, der Konflikt zwischen fleichlicher, profaner Liebe und der geistlichen, religiösen Liebe, oft abgebildet in der Kunst, ein berühmtes Sujet, hier in alter Weise umgesetzt und eigentlich ganz einfach zu erkennen.

Dachte ich.

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