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Samstag, 12. September 2009
Orange
Mitunter kann die kleine, dumme Stadt an der Donau so hübsch sein, dass man sich die Tegernsee-Frage - "Warum soll ich von hier aus noch in Urlaub fahren" - auch schon nahe des trägen Flusses stellt.

Netterweise treten dann Eishockeyfans, Verliebte und andere Schweine auf, die ihre Not mal wieder auf Strassen, Wände und Treppen verschmieren. Eigentlich würde man denen ein paar erholsame Wochen in einem Ruinengürtel bei Berloin versprechen, und bei Wintereinbruch entdecken, dass es mit dem Rücktransport noch etwas dauert - aber gut. Nicht mal dazu ist die DDR gut; wozu nochmal haben wir die eigentlich gekauft?

Insofern: Doch, es ist schon gut, hier wegzukommen, auch um weniger Politiker sehen zu müssen und andere Dinge zu beschreiben. Über ein sehr altes Europa, das absolut gesehen auch mies war, aber man muss sich eben das beste aus allen Welten zusammenklauben, um wirklich reaktionär zu bleiben. Weil: Konservativ mit orangen T-Shirts ohne Aussage kann schliesslich jeder Ostimport.

Netterweise treten dann Eishockeyfans, Verliebte und andere Schweine auf, die ihre Not mal wieder auf Strassen, Wände und Treppen verschmieren. Eigentlich würde man denen ein paar erholsame Wochen in einem Ruinengürtel bei Berloin versprechen, und bei Wintereinbruch entdecken, dass es mit dem Rücktransport noch etwas dauert - aber gut. Nicht mal dazu ist die DDR gut; wozu nochmal haben wir die eigentlich gekauft?

Insofern: Doch, es ist schon gut, hier wegzukommen, auch um weniger Politiker sehen zu müssen und andere Dinge zu beschreiben. Über ein sehr altes Europa, das absolut gesehen auch mies war, aber man muss sich eben das beste aus allen Welten zusammenklauben, um wirklich reaktionär zu bleiben. Weil: Konservativ mit orangen T-Shirts ohne Aussage kann schliesslich jeder Ostimport.
donalphons, 01:51h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 10. September 2009
Idylle und Verbrechen
Man sollte nicht glauben, dass nahe dieser stillen Szenerie einer der übelsten Wirtschaftsskandale dieses an Skandalen nicht armen Landes stattfand.
Aber doch war es so. Und wir waren natürlich alle Zeugen und haben alles vertuschelt. Vielleicht gibt es bei diesem Skandal kaum jemanden, der so wie ich davon profitierte, denn den entsprechenden Beitrag entlohnt die FAZ.
Aber doch war es so. Und wir waren natürlich alle Zeugen und haben alles vertuschelt. Vielleicht gibt es bei diesem Skandal kaum jemanden, der so wie ich davon profitierte, denn den entsprechenden Beitrag entlohnt die FAZ.
donalphons, 19:46h
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Das gerettete Familienmitglied
Man hat sie abgeschrieben. Man hat ihren Schrottwert festgelegt. Man hat sie als Totalschaden bezeichnet. Man hat mir geraten, nach Ersatz zu suchen. Schlimm sah sie aus. Schlimm ging es mir. Profane Schurken sprachen von Abwrackprämie. Ich nicht. Auch, wenn es nur 14 Stunden dauert, ein neues Auto zu bauen: Es dauert 14 Jahre, um eine Tradition zu schaffen.
Will sagen: Von einem Ford S-Max lassen wir uns nicht umbringen.
Will sagen: Von einem Ford S-Max lassen wir uns nicht umbringen.
donalphons, 19:41h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 10. September 2009
Empfehlung heute - Ich habe ja keinen Fernseher
Aber für jene, die einen haben und auch Gebühren zahlen, könnten diese Einblicke von Kitty Koma in das Drehbuchsystem der öffentlich-rechtlichen Anstalten sehr spannend sein.
donalphons, 01:04h
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Was ich mich frage,
wenn ich nicht gerade mit einem Holzschläger im Park dem Federball hinterherhechte - ich habe das noch nie gemacht, ich muss mich noch konzentrieren -

Was ich mich also frage: Wir wissen jetzt etwas, das keine alte Sau überrascht; dass der alte Kohl nicht nur schwarze Kassen hatte, sondern auch die Macht, Gutachten über Gorleben je nach Freude und Annehmlichkeit umarbeiten und fälschen zu lassen. 1983.
Von 1994 bis 1998 war in der Bundesregierung die Ministerin für Reaktorsicherheit für Gorleben verantwortlich, und trat als massive Befürworterin in Erscheinung; ja, sie gehörte sogar zu jenen, die sich in Gorleben ein internationales Endlager vorstellen konnten. Diese Frau ist heute Bundeskanzlerin. Und was ich mich frage, ist einfach: Wenn Kohls Leute 1983 schon Gutachten fälschen liessen - warum sollten sie von 1994 bis 1998 das eigentlich nicht genauso getan haben, noch dazu, wenn sie so grosse Pläne mit Gorleben hatten?
Das sind so die Fragen, die man sich stellt. Könnte sein, dass es noch ein paar spannende Wochen bis zur Wahl werden. Wieviel spenden die Kernenergiehersteller eigentlich der Union und der FDP?

Was ich mich also frage: Wir wissen jetzt etwas, das keine alte Sau überrascht; dass der alte Kohl nicht nur schwarze Kassen hatte, sondern auch die Macht, Gutachten über Gorleben je nach Freude und Annehmlichkeit umarbeiten und fälschen zu lassen. 1983.
Von 1994 bis 1998 war in der Bundesregierung die Ministerin für Reaktorsicherheit für Gorleben verantwortlich, und trat als massive Befürworterin in Erscheinung; ja, sie gehörte sogar zu jenen, die sich in Gorleben ein internationales Endlager vorstellen konnten. Diese Frau ist heute Bundeskanzlerin. Und was ich mich frage, ist einfach: Wenn Kohls Leute 1983 schon Gutachten fälschen liessen - warum sollten sie von 1994 bis 1998 das eigentlich nicht genauso getan haben, noch dazu, wenn sie so grosse Pläne mit Gorleben hatten?
Das sind so die Fragen, die man sich stellt. Könnte sein, dass es noch ein paar spannende Wochen bis zur Wahl werden. Wieviel spenden die Kernenergiehersteller eigentlich der Union und der FDP?
donalphons, 00:14h
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Weitere Überlegungen zur 15er-Bande
und ihrer Unkulturrevolutionsbemühung finden sich an der Blogbar. (Manchmal braucht man im angeblich so transparenten Internet solche Texte, damit man versteht, warum der Hilfskabelträgerersatzmann vom Sixtus bei Twitter abkotzt)
donalphons, 15:58h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 9. September 2009
Liebe kleine Stadt,
Du bist auf Deine Spitzweg-Art gar nicht hässlich, nur etwas zurückgeblieben, mit einer verqueren Romantik und einer Dummheit, die mitunter ganz reizvoll sein kann, wenn sie sich durch die Münder Deiner besseren Töchter äussert. Du hast keine Sorgen, keine Probleme, alles ist gut und die Zukunft ist sicher. Manchmal bist Du auch schön, und es ist ein Vergnügen, in Dir zu schlafen.

Leider bist Du auf Dauer schwer zu ertragen, und deshalb zieht es mich hinaus in andere dumme, kleine, selbstzufriedene Städte, die so sind wie Du, nur anders. Manchmal hübscher, manchmal klüger, mitunter sogar reicher. Das ist nicht oft der Fall, aber doch mitunter - bist Du nicht die Beste. In der Kombination bist Du reicher als Bergamo, grösser und weniger eingebildet als St. Moritz, und Du hast auch mehr Kultur als viele Alpendörfer, die ich bereise. Insgesamt, auf Dauer jedoch, ist es nicht wirklich genug.

Ein paar Dinge nehme ich von Dir mit, denn dort, wo ich sein werde, ist es selbst in Ausnahmefällen nicht so luxuriös; selbst erste Häuser servieren heute nicht mer mit massivem Silber - taten sie es je? - und nichts garantiert mir, dass die neuen Küchen unterwegs besser sind als das, was in Dir gelernt habe. Ja, sogar die zweitschlimmste aller Lebensmittelvergiftungen nach einem Gratin in Düsseldorf verdanke ich einem Käse durch jene Region, durch die ich demnächst komme. Und ich bin froh, wenn ich wieder daheim bin.

Aber erst einmal: Mein Auto ist wieder am Leben, es röhrt und säuft, in den Koffern saugt Kaffee den Mief der jahrzehnte weg, ich fühle mich jung und so frei Dir zu sagen: Es ist wirklich nett hier. Ich bin gern hier. Aber in den nächsten Tagen wäre ich lieber unterwegs. Bis dann, kleine, dumme Stadt am grossen Fluss im grossen, schönen, dummen Bayernland.

Leider bist Du auf Dauer schwer zu ertragen, und deshalb zieht es mich hinaus in andere dumme, kleine, selbstzufriedene Städte, die so sind wie Du, nur anders. Manchmal hübscher, manchmal klüger, mitunter sogar reicher. Das ist nicht oft der Fall, aber doch mitunter - bist Du nicht die Beste. In der Kombination bist Du reicher als Bergamo, grösser und weniger eingebildet als St. Moritz, und Du hast auch mehr Kultur als viele Alpendörfer, die ich bereise. Insgesamt, auf Dauer jedoch, ist es nicht wirklich genug.

Ein paar Dinge nehme ich von Dir mit, denn dort, wo ich sein werde, ist es selbst in Ausnahmefällen nicht so luxuriös; selbst erste Häuser servieren heute nicht mer mit massivem Silber - taten sie es je? - und nichts garantiert mir, dass die neuen Küchen unterwegs besser sind als das, was in Dir gelernt habe. Ja, sogar die zweitschlimmste aller Lebensmittelvergiftungen nach einem Gratin in Düsseldorf verdanke ich einem Käse durch jene Region, durch die ich demnächst komme. Und ich bin froh, wenn ich wieder daheim bin.

Aber erst einmal: Mein Auto ist wieder am Leben, es röhrt und säuft, in den Koffern saugt Kaffee den Mief der jahrzehnte weg, ich fühle mich jung und so frei Dir zu sagen: Es ist wirklich nett hier. Ich bin gern hier. Aber in den nächsten Tagen wäre ich lieber unterwegs. Bis dann, kleine, dumme Stadt am grossen Fluss im grossen, schönen, dummen Bayernland.
donalphons, 01:17h
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Ikea als Armutsrisiko
lautet der Beitrag in der FAZ, der mich zwölf Euro gekostet hat, ohne die Nervenenzündung in der Schreibhand wegen der Kommentare.
donalphons, 15:42h
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Die Immobilienkrise, wie sie wirklich ist
Ich möchte empfehlen, diesen Beitrag über ein amerikanisches Paar zu lesen, der ziemlich gut erklärt, woran die Weltwirtschaft, die USA und das System als solches kranken - und warum das Elend noch hübsch lang so weitergehen wird.
Und hier ist eine Überlegung, wie man die Rally der Aktienmärkte dieses Jahres mit einem Zimbabwe-Modell vergleichen kann - demzufolge wäre es nur Inflationsvorsorge gewesen.
Und hier ist eine Überlegung, wie man die Rally der Aktienmärkte dieses Jahres mit einem Zimbabwe-Modell vergleichen kann - demzufolge wäre es nur Inflationsvorsorge gewesen.
donalphons, 11:04h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 7. September 2009
Heimat, die ich nicht meine
Auf das Oktoberfest - oder verwandte Veranstaltungen - gehe ich natürlicht nicht, unter gar keinen Umständen, mit niemandem.

Die Grenze zu solchen Vergnügungen niederer Art bildet der Gredinger Trachtenmarkt, zu dem ich gehe, wenn es gewünscht wird, und wo ich für die Menschen, Nordischstämmige und Einheimische auch noch dolmetschen kann (Ausnahme: Oberpfalz, aber das ist auch keine Sprache)

Trotzdem ist das nicht mein Ding. Ich komme aus der Stadt. In der Stadt war man stolz, nicht so wie die Bauern rumzulaufen. Und das, obwohl meine Stadt selbst reaktionär, hinterwäldlerisch und zurückgeblieben war.

Man sollte das also eher als septemberlichen Karneval in Mittelfranken betrachten, die Leute haben ihren Spass, und sie könnten ja auch was Schlimmeres machen. CSU-Plakate aufhängen, randalieren, Blogwerbenetzwerke gründen.

Trotzdem ist das einfach nicht meine Welt und auch nicht meine heimat, selbst wenn es darin stattfindet.

Die Grenze zu solchen Vergnügungen niederer Art bildet der Gredinger Trachtenmarkt, zu dem ich gehe, wenn es gewünscht wird, und wo ich für die Menschen, Nordischstämmige und Einheimische auch noch dolmetschen kann (Ausnahme: Oberpfalz, aber das ist auch keine Sprache)

Trotzdem ist das nicht mein Ding. Ich komme aus der Stadt. In der Stadt war man stolz, nicht so wie die Bauern rumzulaufen. Und das, obwohl meine Stadt selbst reaktionär, hinterwäldlerisch und zurückgeblieben war.

Man sollte das also eher als septemberlichen Karneval in Mittelfranken betrachten, die Leute haben ihren Spass, und sie könnten ja auch was Schlimmeres machen. CSU-Plakate aufhängen, randalieren, Blogwerbenetzwerke gründen.

Trotzdem ist das einfach nicht meine Welt und auch nicht meine heimat, selbst wenn es darin stattfindet.
donalphons, 15:39h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 6. September 2009
Ich war im Konzert
Und zwar in einem besonderen Konzert, wo alles und jeder da ist. Ich, meinesgleichen, alt und sehr alt. Und die Presse war auch da, klein, grau, beige und schäbig. Das Werk war mittelunprächtig, aber in der Pause hatte ich jede Menge Spass bei der Kollision zwischen Bürgertum und Medien. Nachzulesen in der FAZ.
donalphons, 01:43h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 5. September 2009
Vorbereitungen
Das Ideal ist, einzusteigen und zu starten. Nun ja. Montag. Hoffentlich. Villeicht.
Solange kann man ja schon mal das neue Gepäck vergleichen und überlegen, was man wo mitnimmt.
Die Route ist soweit klar; vom Tegernsee aus durch Österreich und die Schweiz an den Comer See und dann weiter.
Allerdings nicht, noch nicht nach Cannes. Cannes fand ich übrigens schöner, sehr viel schöner als Nizza. Kommt aber noch, im Winter.
Ich muss gleich nochmal meinen Schraubkünstler anrufen, wie es mit dem Lack vorangeht.
Solange kann man ja schon mal das neue Gepäck vergleichen und überlegen, was man wo mitnimmt.
Die Route ist soweit klar; vom Tegernsee aus durch Österreich und die Schweiz an den Comer See und dann weiter.
Allerdings nicht, noch nicht nach Cannes. Cannes fand ich übrigens schöner, sehr viel schöner als Nizza. Kommt aber noch, im Winter.
Ich muss gleich nochmal meinen Schraubkünstler anrufen, wie es mit dem Lack vorangeht.
donalphons, 00:03h
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Gesamtkosten und Einzelschicksale der Krise
Irgendein Experte hat vor kurzem ausgerechnet, dass die Finanzkrise jedem Erdenbewohner durchschnittlich 1500 Dollar Verlust eingebracht hat. Zynischerweise haben die Spekulationen, die dazu führten, nicht jedem Erdenbewohner etwas gebracht, sondern sehr wenigen sehr viel. Jedenfalls kenne ich solche Berechnungen nur aus jenen Tagen, wenn es um die Verteilung der Lasten geht.
Gerechtigkeitsliebende Menschen könnten nun darüber nachdenken, ab es nicht sozialistisch statt nur sozial wäre, die Verteilung der Verluste mit Höllenmaschinen eher dort anzuhäufen, wo sie verursacht wurden - aber einer der positiven Effekte der Krise ist auch, dass sie bei exakt jenen ankommt, die zuvor von der Verschwendung profitierten, und mit etwas Glück für die Gesellschaft auch ihr ganzes Lebenskonzept auf eine Beteiligung an einem Reichtum ausgerichtet haben, den es nicht mehr gibt und auch nicht mehr so schnell geben wird. Darüber jedenfalls denke ich in der FAZ laut nach.
Gerechtigkeitsliebende Menschen könnten nun darüber nachdenken, ab es nicht sozialistisch statt nur sozial wäre, die Verteilung der Verluste mit Höllenmaschinen eher dort anzuhäufen, wo sie verursacht wurden - aber einer der positiven Effekte der Krise ist auch, dass sie bei exakt jenen ankommt, die zuvor von der Verschwendung profitierten, und mit etwas Glück für die Gesellschaft auch ihr ganzes Lebenskonzept auf eine Beteiligung an einem Reichtum ausgerichtet haben, den es nicht mehr gibt und auch nicht mehr so schnell geben wird. Darüber jedenfalls denke ich in der FAZ laut nach.
donalphons, 11:29h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 3. September 2009
Saisonfinale
Früher fuhren wir immer Ende August nach Italien, als alle anderen Touristen schon wieder daheim waren. Es war eine feine Sache, denn wenn wir wiederkamen, war daheim der Sommer schon vorbei. Wir gewannen also gut 2 Wochen Sommer dazu.
So gesehen wäre es jetzt, nachdem der Sommer auch dieses Jahr zuverlässig zum Ende des Augusts die Arbeit eingestellt hat, nur logisch, über die blauen Berge nach Italien zu entfliehen -aber Wagen 1 hat immer noch einen Motorschaden, Wagen 2 steht gerade beim Lackierer und Wagen 3 kann in zwei Wochen abgeholt werden. Alternativen gäbe es, aber sie wären auch nicht ohne Aufwand und Ärger.
Also geht es zurück in die Provinz, wo zumindest ein Auto bald fertig ist, und sich ausserdem elend viel Post angesammelt hat von Leuten, die etwas wollen; manche mit guten Gründen und andere - ich dachte, es hätte sich herumgesprochen, dass ich nicht bei PR-Veranstaltungen auftrete. Unter all dem Papier begraben auch eine Lieferung aus dem Osten Deutschlands, wo man nicht alles weggeworfen hat.
Ich habe da eine Vision von einer alpinen Hochebene, auf der ein einziger Baum steht. An der Strasse köchelt der Sunbeam, und zwei Menschen spielen mit Holzschlägern Federball über ein Netz, das an der einen Seite am Baum befestigt ist, und auf der anderen seite vom Chauffeur hochgehalten wird. Auf der Motorhaube wartet der Tee und das Gebäck. Und nirgendwo ist ein Mitarbeiter einer PR-Kloake.
So gesehen wäre es jetzt, nachdem der Sommer auch dieses Jahr zuverlässig zum Ende des Augusts die Arbeit eingestellt hat, nur logisch, über die blauen Berge nach Italien zu entfliehen -aber Wagen 1 hat immer noch einen Motorschaden, Wagen 2 steht gerade beim Lackierer und Wagen 3 kann in zwei Wochen abgeholt werden. Alternativen gäbe es, aber sie wären auch nicht ohne Aufwand und Ärger.
Also geht es zurück in die Provinz, wo zumindest ein Auto bald fertig ist, und sich ausserdem elend viel Post angesammelt hat von Leuten, die etwas wollen; manche mit guten Gründen und andere - ich dachte, es hätte sich herumgesprochen, dass ich nicht bei PR-Veranstaltungen auftrete. Unter all dem Papier begraben auch eine Lieferung aus dem Osten Deutschlands, wo man nicht alles weggeworfen hat.
Ich habe da eine Vision von einer alpinen Hochebene, auf der ein einziger Baum steht. An der Strasse köchelt der Sunbeam, und zwei Menschen spielen mit Holzschlägern Federball über ein Netz, das an der einen Seite am Baum befestigt ist, und auf der anderen seite vom Chauffeur hochgehalten wird. Auf der Motorhaube wartet der Tee und das Gebäck. Und nirgendwo ist ein Mitarbeiter einer PR-Kloake.
donalphons, 23:35h
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Bezeichnend
finde ich es, dass die angeblich christliche, längst aber auch geschiedene, schwule, in gschlamperten Verhältnissen und allen möglichen unchristlichen Abzockern nachlaufende Union sagt: Wir haben die Kraft.
Und nicht: Wir haben die Intelligenz. Oder die Weisheit. Oder auch nur: Die Einsicht.
Und nicht: Wir haben die Intelligenz. Oder die Weisheit. Oder auch nur: Die Einsicht.
donalphons, 11:52h
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