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Mittwoch, 25. Januar 2012
Ich war dabeist
und brauche mir deshalb von Medien nichts über Kimble und den Lebensstil der New Economy erzählen lassen. Statt dessen erzähle ich lieber, wie es war und warum Kimble, nüchtern betrachtet, einfach zur Preisfindung von Inhalten im Netz beigetragen hat. Bei Dotcontod In der FAZ.
donalphons, 00:10h
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Kein Vorwulff
Man muss das verstehen. All die Freunde. Es sind wirklich viele, die sich im Laufe der Jahre so angesammelt haben. Und die schauen einen blöd an, wenn ihre Einladungen dauernd abgesagt werden. Das kann man eigentlich gar nicht machen. Da muss man halt auch mal mitgehen. Ist ja auch gut für das Networking. So wie das Bürgerbüro, nur anders, ein wenig. Aber irgendwie ist das ja auch der Job, der das verlangt, oder? Man kann nicht nur Altenheime und Kindergärten besuchen.

Dazu kommt, dass man sich am Abend nur schlecht daheim vergraben kann, in Panikraum und Klinkeridyll. Ja, wenn man damals mehr als nur eine halbe Million... dann hätte man sicher auch mal bleiben können... aber Kumpel Olaf hat ja auch nur so eine kleine Butze, da ist der halt raus und man ist natürlich auch mitgegangen. Hier eine Party und dort ein Empfang, mal München, mal Berlin, mal das eine Hotel und dann plötzlich eine Suite, das war ja seltsam, aber egal, jedenfalls, das hat sich halt so ergeben. Wie auch diese lustige Werbung im Parteiblatt. Ist doch nett, wenn die Parteimitglieder mal was Frisches zu sehen bekommen. Voll krass Zielgruppe! Nix verdeckte Parteispende, ich schwör. Alles nur Freundschaft, von Hannover bis Sylt. Wo ja auch viele Niedersachsen sind.

Ok, also, auf Dauer geht das natürlich auch nur so suboptimal. So als Freund unter Freunden sollte man auch mal eine Runde ausgeben, aber was die so saufen, das geht echt ins nicht vorhandene Geld. Ausserdem ist das nicht deren Niwoh. Das muss schon grösser sein. Der Olaf kennt zum Glück einen, der das umsonst machen kann. Der soll sich da mal kundig machen, der Olaf. Das ist dann auch sowas wie eine Gegeneinladung, alle sehen sich, machen gute Gespräche wie damals im Nebenraum des Bayerischen Hofes, und diesmal geht das alles auf Onkel Chris seine Kappe. Soll der Olaf mal machen. Der kann das, der Olaf, der passt schon auf.

Gut, kann sein, dass jemand, irgendso ein Wir danach nicht so ganz die Wahrheit gesagt hat, im Parlament. Das muss man prüfen, aber nur, wenn die Unschuldsvermutung gilt. In ein paar Wochen. Aber Vorwürfe? Och nö. Das ist halt so gekommen mit den Freundschaften, man kann die nicht ins aufblasbare Planschebecken in den Hintergarten einladen und Würste aus der lokalen Grossviehschlachterei braten, das muss man verstehen. Ja, ein paar - menschliche bitteschön! - Fehler wurden da gemacht, das war die Hektik und so, aber jetzt wäre es nett, wenn man sich wieder in Ruhe der Pflicht widmen könnte, dem Amt die Würde und den Respekt zu verleihen.

Dazu kommt, dass man sich am Abend nur schlecht daheim vergraben kann, in Panikraum und Klinkeridyll. Ja, wenn man damals mehr als nur eine halbe Million... dann hätte man sicher auch mal bleiben können... aber Kumpel Olaf hat ja auch nur so eine kleine Butze, da ist der halt raus und man ist natürlich auch mitgegangen. Hier eine Party und dort ein Empfang, mal München, mal Berlin, mal das eine Hotel und dann plötzlich eine Suite, das war ja seltsam, aber egal, jedenfalls, das hat sich halt so ergeben. Wie auch diese lustige Werbung im Parteiblatt. Ist doch nett, wenn die Parteimitglieder mal was Frisches zu sehen bekommen. Voll krass Zielgruppe! Nix verdeckte Parteispende, ich schwör. Alles nur Freundschaft, von Hannover bis Sylt. Wo ja auch viele Niedersachsen sind.

Ok, also, auf Dauer geht das natürlich auch nur so suboptimal. So als Freund unter Freunden sollte man auch mal eine Runde ausgeben, aber was die so saufen, das geht echt ins nicht vorhandene Geld. Ausserdem ist das nicht deren Niwoh. Das muss schon grösser sein. Der Olaf kennt zum Glück einen, der das umsonst machen kann. Der soll sich da mal kundig machen, der Olaf. Das ist dann auch sowas wie eine Gegeneinladung, alle sehen sich, machen gute Gespräche wie damals im Nebenraum des Bayerischen Hofes, und diesmal geht das alles auf Onkel Chris seine Kappe. Soll der Olaf mal machen. Der kann das, der Olaf, der passt schon auf.

Gut, kann sein, dass jemand, irgendso ein Wir danach nicht so ganz die Wahrheit gesagt hat, im Parlament. Das muss man prüfen, aber nur, wenn die Unschuldsvermutung gilt. In ein paar Wochen. Aber Vorwürfe? Och nö. Das ist halt so gekommen mit den Freundschaften, man kann die nicht ins aufblasbare Planschebecken in den Hintergarten einladen und Würste aus der lokalen Grossviehschlachterei braten, das muss man verstehen. Ja, ein paar - menschliche bitteschön! - Fehler wurden da gemacht, das war die Hektik und so, aber jetzt wäre es nett, wenn man sich wieder in Ruhe der Pflicht widmen könnte, dem Amt die Würde und den Respekt zu verleihen.
donalphons, 00:08h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 23. Januar 2012
3
Jubiläen sind eigentlich nicht so meine Sache. Geburtstage halte ich für verzichtbar, denn was heisst das schon. Altern ist kein Verdienst, das kommt von selbst.
Bei der FAZ ist das ein klein wenig anders.
Im letzten Jahr wurde offensichtlich, dass dort nicht jeder über mein Wirken restlos glücklich ist, um es höflich zu formulieren, und mitunter bekomme ich auch mit, wie Kommentare in diesem Blog hier gerne auch zu meinen Ungunsten weitergetragen werden. Die lesen hier spätestens seit dem Exzess des ohne Rücksprache gelöschten Beitrags mit. Ich sehe sie ab und zu in der FAZ und muss mir immer auf die Lippen beissen, um nicht gönnerhaft zu fragen: Na? Kann ich was schreiben, das Ihnen gefällt? Das letzte Jahr war durchaus eines, in dem ich dort ernsthaft gekündigt habe, allein, man wollte mich dort an der entscheidenden Stelle weiterhin ernsthaft halten. Es ist also keine Selbstverstänlichkeit, dass das Blog nach drei Jahren immer noch existiert. Es ist eher der Willen, diesen besagten Leuten jeden Tag zu zeigen, wie es geht. Und dafür bin ich der entscheidenden Stelle in der FAZ auch enorm dankbar.
Noch weniger selbstverständlich ist es, dass es trotz verschlechternder Eingriffe immer noch prima läuft. Der Relaunch war und ist kein Anlass zur Freude. Und das alles vor dem Hintergrund des Medienwandels, während die Printauflage allerorten bröckelt und im Internet nicht nur Gewinner wie die Zeit sind, sondern eben auch Angebote, die Marktanteile verlieren. Positiv formuliert: Es gibt schon Gründe, warum es sinnvoll ist, sich dort weiter reinzuhängen, und zwar nicht nur, weil die Stützen speziell dafür entwickelt wurden und woanders nicht passen. Genauso, wie es sinnvoll ist, sich einen klaren Blick auf das Ganze zu bewahren. Wenn man schon ein Jubiläum feiert, sollte man es ehrlich tun: Es geht voran für die Medien, immer weiter in die Sackgasse. Print ist nicht tot, aber es wird irgendwann unwirtschaftlich. Und dann braucht man wirtschaftliche Alternativen.

Nun, als 1-Mann-Einheit, die nicht mehr als ein Notebook, eine Kamera, ein Auto, Internetzugang und eine kostenlose Software braucht, sieht es für mich vielleicht noch recht gut aus; das sollte immer irgendwie funktionieren. Ich kann etwas, was viele nicht können, ich bin nicht nur Schreiber, sondern Schreiber im Kontext, es bleibt nicht ungelesen und undebattiert, es ist - das liegt vielleicht an meiner Vorgeschichte in der New Economy und bei Dotcomtod - one eye to the customer, also mehr für die Leser denn für mich geschrieben. Ich weiss gar nicht, ob ich das, was ich selbst schreibe, immer gerne lesen würde. Leute wie mich wird man immer brauchen können, und wenn die Medien tot sind, dann eben bei den Corporate Publishern, die sich Medien nebenbei als Hobby oder Line Extension halten.
Die grosse Frage ist in meinen Augen, ob die Medien den Wandel so schnell erkennen und begreifen, dass diese Konkurrenz nicht zu gross wird. Nach meinem Dafürhalten sind alle Onlinemedien, und zwar wirklich alle, eigentlich nur am Leben, weil Google zu viele Zukunftsfelder zum Beackern hat, als dass sie sich mit Medien auseinander setzen wollten. Aber wer weiss... vielleicht kommt der Neuanfang auch von Aussen. Vor ein paar Wochen wollte mich so ein Medienfremder abwerben. Mein Eindruck ist, dass die weitaus mehr Gefühl dafür haben, was die Leser wirklich wollen, und überhaupt keine Sentimentalitäten für einen Themenmix haben, in dem arrogante Langweiler mitgeschleift werden, weil das angeblich irgendwie dazu gehört und die Leute nun schon seit 30 Jahren nichts anderes machen und das Internet und die Leser hassen. Die fragen nicht, was SZ, Zeit oder FAZ machen, die überlegen sich, was man für ihre Zwecke und Kunden am besten macht. Das tun sie. Und sonst nichts. Und deshalb ist das auch nicht wirklich meine Welt. Ich kann das, was ich tue, nur richtig machen, wenn ich mir darüber keinen Kopf machen muss.
Nun - man wird sehen, wie das ausgeht. Für den dritten Geburtstag habe ich mir jedenfalls einen stützenkritischen Beitrag von einem meiner Lieblingskommentaristen bei der FAZ gewünscht, und ich habe über seine gebildeten Frechheiten sehr viel und sehr laut dröhnend gelacht.
Immer wieder mal was Neues. Nur keine Routine. Alles ändert sich, und ich muss weiter lernen.
Bei der FAZ ist das ein klein wenig anders.
Im letzten Jahr wurde offensichtlich, dass dort nicht jeder über mein Wirken restlos glücklich ist, um es höflich zu formulieren, und mitunter bekomme ich auch mit, wie Kommentare in diesem Blog hier gerne auch zu meinen Ungunsten weitergetragen werden. Die lesen hier spätestens seit dem Exzess des ohne Rücksprache gelöschten Beitrags mit. Ich sehe sie ab und zu in der FAZ und muss mir immer auf die Lippen beissen, um nicht gönnerhaft zu fragen: Na? Kann ich was schreiben, das Ihnen gefällt? Das letzte Jahr war durchaus eines, in dem ich dort ernsthaft gekündigt habe, allein, man wollte mich dort an der entscheidenden Stelle weiterhin ernsthaft halten. Es ist also keine Selbstverstänlichkeit, dass das Blog nach drei Jahren immer noch existiert. Es ist eher der Willen, diesen besagten Leuten jeden Tag zu zeigen, wie es geht. Und dafür bin ich der entscheidenden Stelle in der FAZ auch enorm dankbar.
Noch weniger selbstverständlich ist es, dass es trotz verschlechternder Eingriffe immer noch prima läuft. Der Relaunch war und ist kein Anlass zur Freude. Und das alles vor dem Hintergrund des Medienwandels, während die Printauflage allerorten bröckelt und im Internet nicht nur Gewinner wie die Zeit sind, sondern eben auch Angebote, die Marktanteile verlieren. Positiv formuliert: Es gibt schon Gründe, warum es sinnvoll ist, sich dort weiter reinzuhängen, und zwar nicht nur, weil die Stützen speziell dafür entwickelt wurden und woanders nicht passen. Genauso, wie es sinnvoll ist, sich einen klaren Blick auf das Ganze zu bewahren. Wenn man schon ein Jubiläum feiert, sollte man es ehrlich tun: Es geht voran für die Medien, immer weiter in die Sackgasse. Print ist nicht tot, aber es wird irgendwann unwirtschaftlich. Und dann braucht man wirtschaftliche Alternativen.

Nun, als 1-Mann-Einheit, die nicht mehr als ein Notebook, eine Kamera, ein Auto, Internetzugang und eine kostenlose Software braucht, sieht es für mich vielleicht noch recht gut aus; das sollte immer irgendwie funktionieren. Ich kann etwas, was viele nicht können, ich bin nicht nur Schreiber, sondern Schreiber im Kontext, es bleibt nicht ungelesen und undebattiert, es ist - das liegt vielleicht an meiner Vorgeschichte in der New Economy und bei Dotcomtod - one eye to the customer, also mehr für die Leser denn für mich geschrieben. Ich weiss gar nicht, ob ich das, was ich selbst schreibe, immer gerne lesen würde. Leute wie mich wird man immer brauchen können, und wenn die Medien tot sind, dann eben bei den Corporate Publishern, die sich Medien nebenbei als Hobby oder Line Extension halten.
Die grosse Frage ist in meinen Augen, ob die Medien den Wandel so schnell erkennen und begreifen, dass diese Konkurrenz nicht zu gross wird. Nach meinem Dafürhalten sind alle Onlinemedien, und zwar wirklich alle, eigentlich nur am Leben, weil Google zu viele Zukunftsfelder zum Beackern hat, als dass sie sich mit Medien auseinander setzen wollten. Aber wer weiss... vielleicht kommt der Neuanfang auch von Aussen. Vor ein paar Wochen wollte mich so ein Medienfremder abwerben. Mein Eindruck ist, dass die weitaus mehr Gefühl dafür haben, was die Leser wirklich wollen, und überhaupt keine Sentimentalitäten für einen Themenmix haben, in dem arrogante Langweiler mitgeschleift werden, weil das angeblich irgendwie dazu gehört und die Leute nun schon seit 30 Jahren nichts anderes machen und das Internet und die Leser hassen. Die fragen nicht, was SZ, Zeit oder FAZ machen, die überlegen sich, was man für ihre Zwecke und Kunden am besten macht. Das tun sie. Und sonst nichts. Und deshalb ist das auch nicht wirklich meine Welt. Ich kann das, was ich tue, nur richtig machen, wenn ich mir darüber keinen Kopf machen muss.
Nun - man wird sehen, wie das ausgeht. Für den dritten Geburtstag habe ich mir jedenfalls einen stützenkritischen Beitrag von einem meiner Lieblingskommentaristen bei der FAZ gewünscht, und ich habe über seine gebildeten Frechheiten sehr viel und sehr laut dröhnend gelacht.
Immer wieder mal was Neues. Nur keine Routine. Alles ändert sich, und ich muss weiter lernen.
donalphons, 23:31h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 23. Januar 2012
Volksbelustigung
Ich weiss, dass es diese kranken TV-Shows, deren Nacherzählung heute bei Spiegel Onschleim Teil des Medienkritikprogrammes sind, schon zu meiner Berliner Zeit gegeben hat. Damals wohnte ich zum letzten Mal in einer Region, in der es Plakatwände gibt, und dort waren dann zwei Menschen abgebildet, von denen der eine als "ulkig" gilt und die andere als "attraktiv" bei Leuten, die sich mit Pr0nwebseiten auskennen dürften. Man kann sich dem nicht ganz entziehen, und das ist vermutlich auch Absicht. Aber ich möchte es gern anders herum formulieren: Angesichts dessen, worüber der Abschaum sich belustigt, kommt bei mir die Volksbelustigung zu neuen Ehren.


Früher hat mich das Tanzen erwachsener Männer in rotschwarzen Uniformen auf den Strassen ja ein klein wenig befremdet. Das ist bei uns so Brauch, und weil es die für die Bierpruduktion nötigen Schäffler und heute in ihrer Nachfolge die Brauer sind, ist der Zeitvertreib auch nicht selten. Zumindest nicht alle 7 Jahre, denn so gross ist der Abstand zwischen den Saisonen. 2012 tanzen die Scheffler wieder. Und ich bin gnädiger, serh viel gnädiger als früher.


Nur unbescholtene Gesellen durften mittanzen, und mitsingen: "Owa heid is koid, owa heid is kiod, owa heid is saqueramentisch koid". Es war kein Exzess, sondern einfach ein Vergnügen, eine Aufheiterung in einer schlechten Jahreszeit. Man sieht das in Bayern nur vom Januar bis zur Faschingszeit alle sieben Jahre, und ich kenne nur eine Ausnahme: Da starb bei uns in der Nachbarschaft ein Brauereileiter und Organisator des Schefflertanzes, für dessen Witwe haben sie dann auch ausser der Regel im Sommer die Figuren aufgeführt, den Metzgersprung, die Laube, das Kreuz, und haben den Reifen auf das Fass geschlagen., mitten auf der Strasse.


In vielen Jahren wird es vielleicht einmal jemand wagen, und den Vergleich ziehen zwischen dem, was man früher an Freuden öffentlich aufgeführt hat, was sich hält - in Bayern ist das immer noch sehr populär, man hält an und schaut zu - und dem Irrsinn, der als normale Unterhaltung gilt. Nicht das Schwingen von Kränzen und das Hopsen in Uniform, nicht die Nostalgie, sondern das blaue Flackern in nächtlichen Räumen der Moderne: Das ist ist die krasse Manifestation unserer Zeit. Und ganz ehrlich, so schlimm ich das reaktionäre Menschenbild des Musikstadls finde: Es ist mir immer noch lieber als die Demütigungsrituale, das der gut verdienden Abschaum für den anderen, ärmeern Abschaum macht, und der Schmierabschaum dann bespricht.

Es ist kalt draussen im Januar, da sollte man in Bewegung bleiben, hopsen, dann friert man nicht, oder wenigstens zuschauen. Es ist vielleicht keine Kunst und früher war es auch nicht meines: Aber es sind Leute, die anderen Leuten etwas Gutes in einer schlechten Jahreszeit tun wollen. Und das ganz ohne Werbeunterbrechung.


Früher hat mich das Tanzen erwachsener Männer in rotschwarzen Uniformen auf den Strassen ja ein klein wenig befremdet. Das ist bei uns so Brauch, und weil es die für die Bierpruduktion nötigen Schäffler und heute in ihrer Nachfolge die Brauer sind, ist der Zeitvertreib auch nicht selten. Zumindest nicht alle 7 Jahre, denn so gross ist der Abstand zwischen den Saisonen. 2012 tanzen die Scheffler wieder. Und ich bin gnädiger, serh viel gnädiger als früher.


Nur unbescholtene Gesellen durften mittanzen, und mitsingen: "Owa heid is koid, owa heid is kiod, owa heid is saqueramentisch koid". Es war kein Exzess, sondern einfach ein Vergnügen, eine Aufheiterung in einer schlechten Jahreszeit. Man sieht das in Bayern nur vom Januar bis zur Faschingszeit alle sieben Jahre, und ich kenne nur eine Ausnahme: Da starb bei uns in der Nachbarschaft ein Brauereileiter und Organisator des Schefflertanzes, für dessen Witwe haben sie dann auch ausser der Regel im Sommer die Figuren aufgeführt, den Metzgersprung, die Laube, das Kreuz, und haben den Reifen auf das Fass geschlagen., mitten auf der Strasse.


In vielen Jahren wird es vielleicht einmal jemand wagen, und den Vergleich ziehen zwischen dem, was man früher an Freuden öffentlich aufgeführt hat, was sich hält - in Bayern ist das immer noch sehr populär, man hält an und schaut zu - und dem Irrsinn, der als normale Unterhaltung gilt. Nicht das Schwingen von Kränzen und das Hopsen in Uniform, nicht die Nostalgie, sondern das blaue Flackern in nächtlichen Räumen der Moderne: Das ist ist die krasse Manifestation unserer Zeit. Und ganz ehrlich, so schlimm ich das reaktionäre Menschenbild des Musikstadls finde: Es ist mir immer noch lieber als die Demütigungsrituale, das der gut verdienden Abschaum für den anderen, ärmeern Abschaum macht, und der Schmierabschaum dann bespricht.

Es ist kalt draussen im Januar, da sollte man in Bewegung bleiben, hopsen, dann friert man nicht, oder wenigstens zuschauen. Es ist vielleicht keine Kunst und früher war es auch nicht meines: Aber es sind Leute, die anderen Leuten etwas Gutes in einer schlechten Jahreszeit tun wollen. Und das ganz ohne Werbeunterbrechung.
donalphons, 00:48h
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Neiddebattiert
Zuerst möchte ich klarstellen: Was man momentan in den USA erlebt - und zwar von beiden politischen Lagern, bei den Nachgebern an der Regierung und den Extremisten der Opposition - zeigt doch recht schön, dass Begriffe wie "der Westen" oder "die westlichen Demokratien" obsolet sind. Es gibt die einen und dann noch die USA.
Wie auch immer. Das einzig Positive, das ich dem Schaulaufen der republikanischen Irren, Wirren und Gemeingefährlichen abgewinnen kann, ist die Erkenntnis, dass es die angeblich typisch deutsche Neiddebatte auch in den scheinbar so puritanischen Gottesstates of America gibt. Gleiche Argumente, gleiche Gehässigkeit, gleiche Doppelmoral bis in höchste Raffkekreise.
Der nächste deutsche Raffzahn, der sagt, dass in den USA alles so viel besser für Anpacker und Unterdennagelreisser ist, und dass man dort reiche Ideenklauer nicht als Abschaum bezeichnet, sondern als gesellschaftliche Vorbider ehrt, sollte in Zukunft vielleicht lieber etwas stiller sein. Ich glaube nicht, dass die Amerianer deshalb eine soziale Ader entwickeln, aber soziale Ungleichheit macht auch dort das Klima nicht besser. Und das ist wenigstens tröstlich, auch wenn es nichts an der Hirnkrankheit der GOP-Wähler ändert.
Wie auch immer. Das einzig Positive, das ich dem Schaulaufen der republikanischen Irren, Wirren und Gemeingefährlichen abgewinnen kann, ist die Erkenntnis, dass es die angeblich typisch deutsche Neiddebatte auch in den scheinbar so puritanischen Gottesstates of America gibt. Gleiche Argumente, gleiche Gehässigkeit, gleiche Doppelmoral bis in höchste Raffkekreise.
Der nächste deutsche Raffzahn, der sagt, dass in den USA alles so viel besser für Anpacker und Unterdennagelreisser ist, und dass man dort reiche Ideenklauer nicht als Abschaum bezeichnet, sondern als gesellschaftliche Vorbider ehrt, sollte in Zukunft vielleicht lieber etwas stiller sein. Ich glaube nicht, dass die Amerianer deshalb eine soziale Ader entwickeln, aber soziale Ungleichheit macht auch dort das Klima nicht besser. Und das ist wenigstens tröstlich, auch wenn es nichts an der Hirnkrankheit der GOP-Wähler ändert.
donalphons, 00:19h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 21. Januar 2012
Das mittelgrosse Umhängen
Nimm doch diesmal einen Dübel und einen soliden Haken, sagte ich mir. Schliesslich ist die Lücke jetzt gefüllt, fertig basta. Das bleibt. Also bohrte ich, und dübelte ich, und hängte auf. Denn so eine lesende Viertelnackte würde vielleicht alle 10 Jahre einmal kommen, und mich dann ruinieren. Deshalb bohrte und dübelte ich einfach das habsburgische Inzestmissgeschick neben den Bücherschrank. Ich finde s ja durchaus rührend, dass jene Epoche auf Uniformitäten verzichtete - die Ehen waren ja ohnehin Zwangsbündnisse, da ist das Aussehen eher zweitrangig.
Naja, und dann kam der Niederländer mit seiner - idealisierten - Sybille aus dem Umfeld von Pietro da Cortona, mit Buch, mit Brust ohne viel drauf und auch noch ohne erblich bedingte Kinn- und Lippenpartie. Was man eben so gerne neben dem Buchschrank sehen möchte. Auch, wo der Dübel ist. Und zwar zu weit oben, weshalb es noch tiefer kommt.
Meine Untreue beschönige ich damit, dass die Habsburgerin für diesen Platz zu breit war, wohingegen sie eine Wand weiter gerade so passt. Diese Ausrede ist billig, aber eine teure Ausrede - wie etwa Anbauen oder noch eine Wohnung okkupieren - kann ich mir gerade leider nicht leisten. Immerhin war ich jetzt schlau genug, es doch mal mit einem dicken Hakennagel zu versuchen, und der hat auch ausgereicht. Nur für den Fall, dass ich nochmal... aber eher nicht. Es passt schon.
Jetzt rede ich mir ein, dass diese gengeschädigte Habsburgerin den neuen Besucherinnen verdeutlicht, dass ich, wie soll ich sagen, nicht so zimperlich bei den kleinen Animositäten des Schönheitsbegriffes bin, und das, was Frauen heute so pomadig macht - Orangenhaut, zu wenig Sport, allererste graue Haarbefprchtungen - eher gelassen sehe. Und sie sich in der Bibliothek beim Betrachten meiner Büchersammlung ein wenig wie die Sybille frei machen.
Dann wäre das alles eine feine Sache und eine ganz treffliche Bildanalyse.
Naja, und dann kam der Niederländer mit seiner - idealisierten - Sybille aus dem Umfeld von Pietro da Cortona, mit Buch, mit Brust ohne viel drauf und auch noch ohne erblich bedingte Kinn- und Lippenpartie. Was man eben so gerne neben dem Buchschrank sehen möchte. Auch, wo der Dübel ist. Und zwar zu weit oben, weshalb es noch tiefer kommt.
Meine Untreue beschönige ich damit, dass die Habsburgerin für diesen Platz zu breit war, wohingegen sie eine Wand weiter gerade so passt. Diese Ausrede ist billig, aber eine teure Ausrede - wie etwa Anbauen oder noch eine Wohnung okkupieren - kann ich mir gerade leider nicht leisten. Immerhin war ich jetzt schlau genug, es doch mal mit einem dicken Hakennagel zu versuchen, und der hat auch ausgereicht. Nur für den Fall, dass ich nochmal... aber eher nicht. Es passt schon.
Jetzt rede ich mir ein, dass diese gengeschädigte Habsburgerin den neuen Besucherinnen verdeutlicht, dass ich, wie soll ich sagen, nicht so zimperlich bei den kleinen Animositäten des Schönheitsbegriffes bin, und das, was Frauen heute so pomadig macht - Orangenhaut, zu wenig Sport, allererste graue Haarbefprchtungen - eher gelassen sehe. Und sie sich in der Bibliothek beim Betrachten meiner Büchersammlung ein wenig wie die Sybille frei machen.
Dann wäre das alles eine feine Sache und eine ganz treffliche Bildanalyse.
donalphons, 19:12h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 20. Januar 2012
Eigentlich wollte ich über Suizid schreiben
Aber am Tegernsee kommt man irgendwie nicht dazu, Ständig gaffen sie einen an und dagen: Ui, da arbeitet ja einer! Ja sowas! Und ihre Hunde kommen und schnüffeln, und dann fragen sie, wie zum Teufel man an einem Tag wie heute und an einem Ort wie diesem - arbeiten? - kann.

Und so kommt man ins Scherzen und lachen und nicht weiter als 6000 Zeichen und fragt sich, ob man das wirklich hier und jetzt schreiben sollte. Sicher schon, weil man dafür ein leichtes Herz für leichte Worte haben sollte, aber dann kommt einem eine andere Idee, und die geht dann viel schneller und leichter in den Rechner.
Und ausserdem haben die Stützen der Gesellschaft Geburtstag, 3 Jahre werden sie alt, und da kann man auch mal was anderes, Hübscheres schreiben. Über diesen Ort und was diese Frage - arbeiten? Was? Hier? Get a fucking life! - bedeutet.
Zu meiner Entschuldigung hätte ich natürlich anführen können, dass meine Marmeladenherstellerin nicht Zentis heisst und mir zwar die beste Konfitüre, aber keine Reisen gibt, was ich in Ordnung finde, und ich auch nicht einfach bei einer Hochschule anrufen kann, wenn ich mal ein paar Dutzend Leihdiener brauche. Ich will nicht, dass sowas wie der Schnorri-Wulff im Bundestag über den Holocaust spricht.

Und so kommt man ins Scherzen und lachen und nicht weiter als 6000 Zeichen und fragt sich, ob man das wirklich hier und jetzt schreiben sollte. Sicher schon, weil man dafür ein leichtes Herz für leichte Worte haben sollte, aber dann kommt einem eine andere Idee, und die geht dann viel schneller und leichter in den Rechner.
Und ausserdem haben die Stützen der Gesellschaft Geburtstag, 3 Jahre werden sie alt, und da kann man auch mal was anderes, Hübscheres schreiben. Über diesen Ort und was diese Frage - arbeiten? Was? Hier? Get a fucking life! - bedeutet.
Zu meiner Entschuldigung hätte ich natürlich anführen können, dass meine Marmeladenherstellerin nicht Zentis heisst und mir zwar die beste Konfitüre, aber keine Reisen gibt, was ich in Ordnung finde, und ich auch nicht einfach bei einer Hochschule anrufen kann, wenn ich mal ein paar Dutzend Leihdiener brauche. Ich will nicht, dass sowas wie der Schnorri-Wulff im Bundestag über den Holocaust spricht.
donalphons, 18:11h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 20. Januar 2012
Plage Lalique
An der Grenze zwischen den Elementen gerinnt das Wasser des Sees in den bitterkalten Nächten zu einem schmalen Band aus Eis, so, wie es sich in Wellen ergiesst, und mitunter friert sogar der Schaum mit ein. Im Laufe des Tages löst die warme Luft vom See das Kunstwerk wieder auf, und in der Nacht erschafft die Natur das opake Glas am Ufer neu
















donalphons, 00:52h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 19. Januar 2012
Es ist zwar etwas teurer
aber dafür ist man unter sich
und ich weiss jeder zweite hier
ist so ehrlich und korrekt wie ich.
Vielleicht sogar mehr als jeder zweite. Denn der Kostennachteil des Tegernsees schlägt schnell in einen Vorteil um, wenn einen der Nächste nicht zusammenschlägt oder einem das Auto beschädigt, sondern Gestürzten aufhilft oder bei Pannen stehenbleibt. Ich persönlich mag das. Sehr sogar.

Es hat mich deshalb fast ein wenig gewundert, dass meine Ende November an dieser Stelle verloren gegangene Casio Exilim nicht mehr aufgetaucht ist. Ich dachte mir, so etwas geben die Hiesigen doch sicher am Fundamt ab, und jemand musste sie gefunden haben, nachdem die Strecke zum nächsten Bildversuch kurz und stark frequentiert war. Abgesucht habe ich alles. Aber am Fundamt war nichts. Nun sollte man denken: Naja, eine mittelteure Kompaktkamera ohne Besitzer irgendwo in den Bergen, das ist fast wie ein paar Geldscheine, das nimmt man quasi als Geschenk, und in Frankfurt hätte ich mir einfach den Anruf beim Fundamt gespart.
Hier jedoch war es so, dass ich einfach zu früh angerufen habe: Der Finder ist tatsächlich zum Rathaus, und hat sie in der Touristeninformation abgegeben. Und von dort musste die Kamera noch per kleinem Verwaltungsakt ins Fundbüro überstellt werden. Das dauerte. Und ich war immer nur zu Zeiten beim Rathaus, als es geschlossen war. Ich war mir einfach sicher, dass sie wieder auftauchen würde. Noch ein Anruf, dann die Bestätigung: Ja, sie ist da, und wenn ich gleich komme, warten sie noch schnell auf mich. Der Tegernsee ist, muss man wissen, nicht der ideale Ort für Spätaufsteher.

Ein herzliches Danke an den unbekannten Finder, für die Kamera und die Erhaltung des Rufes des Tegernsees als Platz zum Leben.
Ich weiss gar nicht, was mich mehr geschmerzt hat: Der Verlust der Kamera oder die darin befindliche, fast volle SD-Karte mit 8 GB Bilder von September in Italien bis zu diesem Traumnovember in den Bergen. Die meisten Bilder sind natürlich auf der Festplatte, aber die Karte ist so etwas wie das Negativ, und das verliert man nicht gern. ameras kann man neu kaufen, Erinnerungen nicht.
und ich weiss jeder zweite hier
ist so ehrlich und korrekt wie ich.
Vielleicht sogar mehr als jeder zweite. Denn der Kostennachteil des Tegernsees schlägt schnell in einen Vorteil um, wenn einen der Nächste nicht zusammenschlägt oder einem das Auto beschädigt, sondern Gestürzten aufhilft oder bei Pannen stehenbleibt. Ich persönlich mag das. Sehr sogar.

Es hat mich deshalb fast ein wenig gewundert, dass meine Ende November an dieser Stelle verloren gegangene Casio Exilim nicht mehr aufgetaucht ist. Ich dachte mir, so etwas geben die Hiesigen doch sicher am Fundamt ab, und jemand musste sie gefunden haben, nachdem die Strecke zum nächsten Bildversuch kurz und stark frequentiert war. Abgesucht habe ich alles. Aber am Fundamt war nichts. Nun sollte man denken: Naja, eine mittelteure Kompaktkamera ohne Besitzer irgendwo in den Bergen, das ist fast wie ein paar Geldscheine, das nimmt man quasi als Geschenk, und in Frankfurt hätte ich mir einfach den Anruf beim Fundamt gespart.
Hier jedoch war es so, dass ich einfach zu früh angerufen habe: Der Finder ist tatsächlich zum Rathaus, und hat sie in der Touristeninformation abgegeben. Und von dort musste die Kamera noch per kleinem Verwaltungsakt ins Fundbüro überstellt werden. Das dauerte. Und ich war immer nur zu Zeiten beim Rathaus, als es geschlossen war. Ich war mir einfach sicher, dass sie wieder auftauchen würde. Noch ein Anruf, dann die Bestätigung: Ja, sie ist da, und wenn ich gleich komme, warten sie noch schnell auf mich. Der Tegernsee ist, muss man wissen, nicht der ideale Ort für Spätaufsteher.

Ein herzliches Danke an den unbekannten Finder, für die Kamera und die Erhaltung des Rufes des Tegernsees als Platz zum Leben.
Ich weiss gar nicht, was mich mehr geschmerzt hat: Der Verlust der Kamera oder die darin befindliche, fast volle SD-Karte mit 8 GB Bilder von September in Italien bis zu diesem Traumnovember in den Bergen. Die meisten Bilder sind natürlich auf der Festplatte, aber die Karte ist so etwas wie das Negativ, und das verliert man nicht gern. ameras kann man neu kaufen, Erinnerungen nicht.
donalphons, 00:56h
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Südlage
Morgen

Mittag

Abend


Mittag

Abend

donalphons, 18:02h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 18. Januar 2012
Mittag am See
Es passiert hier ja nicht viel, ausser, dass ich mir ein paar Gedanken mache. Man muss sich deshalb keine Gedanken um mich machen, alles fein, alles bestens, alles läuft, nur habe ich jetzt seit drei Jahren etwas, das gut läuft, und da frage ich mich natürlich, was man sonst noch so bringen kann. Um es besser zu machen.


Irgendwelche Ideen und Anregungen? Irgendwie ist tolles Wetter ebenso wenig denkzuträglich wie gutes Essen.


Irgendwelche Ideen und Anregungen? Irgendwie ist tolles Wetter ebenso wenig denkzuträglich wie gutes Essen.
donalphons, 00:11h
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Hochformat
Heute Nachmittag am See. Da wird man schnell frühlingsmüde.

Natürlich wieder nichts geschafft. Vielleicht später.

Natürlich wieder nichts geschafft. Vielleicht später.
donalphons, 17:50h
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Der Teufel hat Schnaps und Rinderwahn gemacht
Mit dem Fleisch und generell mit den Tierprodukten - da tue ich mir seit ein paar Tagen noch schwerer als sonst. Erläuterungen folgen bald. Der früher verteufelte Gin und andere Getränke sind dagegen a) vergan und b) vermutlich auch sorgenreduzierend, was sie zu einem erstklassigen Material für einen Gastbeitrag bei den Stützen der Gesellschaft macht., selbst wenn ich persönlich natürlich nicht trinke.
Ausserdem sind, da weiss man seit Goethe, Sorgen erstlasige Themen zum Schreiben von Texten, die gern gelesen werden. Nur Zyniker würden sagen, die Welt stünde besser da, wenn die Literaten nicht über Suizid schrieben, sondern ihn auch ausprobierten. Nein, die Rollenverteilung passt schon, wie sie ist.
Ausserdem sind, da weiss man seit Goethe, Sorgen erstlasige Themen zum Schreiben von Texten, die gern gelesen werden. Nur Zyniker würden sagen, die Welt stünde besser da, wenn die Literaten nicht über Suizid schrieben, sondern ihn auch ausprobierten. Nein, die Rollenverteilung passt schon, wie sie ist.
donalphons, 12:36h
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