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Donnerstag, 2. Februar 2012
Mir ist die Decke auf den Kopf gefallen
Und zwar buchstäblich:

Naja. Anderen fällt vielleicht das iPhone runter oder die Charaktervortäuschung, wenn es darum geht, einen Auftrag zu ergeiern, der anderweitig zugesagt ist, manche fallen auch gleich selbst, denn es ist glatt: Ich bin so eine Art Hausmeister. Mir fällt ab und zu die Decke auf den Kopf. In diesem Fall bis runter zu Malschicht von 1720/21, was die letzte grössere Restaurierung des Hauses darstellt.
Wäre das jetzt meine Wohnung, ich würde jauchzen und alle neueren Schichten runterhauen, und das Original dann einfach fixieren, mit allen Schrunden und Schäden. So macht man das in Italien, und wenn man schon mal das Glück hat, so etwas in Deutschland zu finden, dann sollte man die Gelegenheit auch nutzen. Weil es einfach genau so wunderbar passt.

Leider ist es nicht meine Wohnung, sondern eine andere, ein Stocwerk tiefer, und sie wurde gerade durchrestauriert. Dabei wurde auch die Decke von ca. 1845 (das war höchstwahrscheinlich meine Familie beim Erwerb) fixiert und neu verputzt. Die Alten von 1845 wussten, was sie der Decke an Gewicht zumuten konnten. Wir hatten leider keine Ahnung. Naja. Zu viel Gewicht, dazu Feuchtigkeit, das löst, da entstehen Risse, und dann kommt es runter.
Es ist nicht meine Wohnung, sie ist schon wieder vermietet, und jetzt muss da leider eine neue Decke eingezogen werden. Klingt brutal, ist aber aus denkmalpflegerischer Sicht das Beste, was man nach dem Freilegen und Sichern (was recht lange dauern würde) tun kann.
Es ist ein altes Haus. Da kann so etwas eben passieren.

Naja. Anderen fällt vielleicht das iPhone runter oder die Charaktervortäuschung, wenn es darum geht, einen Auftrag zu ergeiern, der anderweitig zugesagt ist, manche fallen auch gleich selbst, denn es ist glatt: Ich bin so eine Art Hausmeister. Mir fällt ab und zu die Decke auf den Kopf. In diesem Fall bis runter zu Malschicht von 1720/21, was die letzte grössere Restaurierung des Hauses darstellt.
Wäre das jetzt meine Wohnung, ich würde jauchzen und alle neueren Schichten runterhauen, und das Original dann einfach fixieren, mit allen Schrunden und Schäden. So macht man das in Italien, und wenn man schon mal das Glück hat, so etwas in Deutschland zu finden, dann sollte man die Gelegenheit auch nutzen. Weil es einfach genau so wunderbar passt.

Leider ist es nicht meine Wohnung, sondern eine andere, ein Stocwerk tiefer, und sie wurde gerade durchrestauriert. Dabei wurde auch die Decke von ca. 1845 (das war höchstwahrscheinlich meine Familie beim Erwerb) fixiert und neu verputzt. Die Alten von 1845 wussten, was sie der Decke an Gewicht zumuten konnten. Wir hatten leider keine Ahnung. Naja. Zu viel Gewicht, dazu Feuchtigkeit, das löst, da entstehen Risse, und dann kommt es runter.
Es ist nicht meine Wohnung, sie ist schon wieder vermietet, und jetzt muss da leider eine neue Decke eingezogen werden. Klingt brutal, ist aber aus denkmalpflegerischer Sicht das Beste, was man nach dem Freilegen und Sichern (was recht lange dauern würde) tun kann.
Es ist ein altes Haus. Da kann so etwas eben passieren.
donalphons, 23:15h
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Ich hätte eine Frage an Herrn Wulff
"Herr Bundespräsident, wann haben Sie in Ihrer Politukerlaufbahn mal eine Ihnen angebotene Vergünstigung nicht angenommen?"
Damit wäre dann alles auch zum Q3 gesagt. Hässliche Müllkiste, die nur einen Zweck hat: Feuerwehrzufahrten vor Schulen zuparken.
Damit wäre dann alles auch zum Q3 gesagt. Hässliche Müllkiste, die nur einen Zweck hat: Feuerwehrzufahrten vor Schulen zuparken.
donalphons, 13:30h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 2. Februar 2012
Egoismus
Ich könnte natürlich auch mein Auto mit Benzin betanken und fahren, aber irgendwie sehe ich das auf Kurzstrecken nicht ein. Und wenn es kalt ist, nehme ich dasd Geld lieber und betanke mich selbst. Und wenn mich jemand fragt, sage ich:

Och, einfach nur ein schlichter Mohnkuchen.





Wie auch immer, dazwischen wird auch geschrieben: Ich schreibe etwa über Kachelöfen und was man mit der letzten Tankfüllung nach dem Energiekollaps in gut 30 Jahren machen sollte. Und der werte Kollege führt ebenfalls bei der FAZ durch die Heimat des endsiegenden Internetbezwinger Heveling.

Och, einfach nur ein schlichter Mohnkuchen.





Wie auch immer, dazwischen wird auch geschrieben: Ich schreibe etwa über Kachelöfen und was man mit der letzten Tankfüllung nach dem Energiekollaps in gut 30 Jahren machen sollte. Und der werte Kollege führt ebenfalls bei der FAZ durch die Heimat des endsiegenden Internetbezwinger Heveling.
donalphons, 00:25h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 1. Februar 2012
Panamericana
Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, dass die Amerikaner 10 Jahre lang einen sektiererischen, wirre Ansprachen haltenden, schwerreichen Sohn eines Wirtschaftsunternehmers gejagt haben, der an verrücktes Zeug in bescheuerten Büchern glaubte - nur um jetzt einen sektiererischen, wirre Ansprachen haltenden, schwerreichen Sohn eines Wirtschaftsunternehmers, der an verrücktes Zeug in bescheuerten Büchern glaubt, zum Präsidentschaftskandidaten zu machen?
Und das auch nur, weil die Alternativen noch irrer sind? Man ist froh um jede Ablenkung.

(Und das hier ist eine gute Ablenkung, besonders, weil es zwar in Berlin spielt, aber der bayerische Duktus der Protagonisten unübersehbar ist)
(Ach so, und: Wo ist eigentlich das Amerika der Schwarzen Serie hinverschwunden? Und woher kommen denn all diese Vollhonbks? Kann man das Loch bitte zubetonieren?)
Und weil das alles nicht genug ist, kommt diese Woche auch noch die Eröffnung des Börsenganges von Facebook, das ich noch nie mochte, denn es ist so Buch wie Gingrich zurechnungsfähiug und Romney vertrauenswürdig ist.

Nun könnte man natürlich sagen: es ist egal. Welcher Raffzahn das Geld nun hat, der Investor, das verkommene Bürschchen und Idol der deutschen Postprivaschisten , seine Investoren - da sollte man die Hand nicht umdrehen. Und wenn es pleite geht, haben halt welche den Schaden, denen dieses Unglück durchaus zusteht.
Trotzdem wünsche ich Facebook den Niedergang nicht minder, als ich ihn SzudiVZ gewünscht habe. Alle werden sagen, das kann nicht sein, Facebook ist viel zu gross, aber das haben sie bei StudiVZ auch gesagt, und davor bei myspace. Man sieht doch, wie kurz die Produktzyklen bei Telefonen, Kameras und Computern sind. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es bei den damit machbaren Organisationsformen anders sein sollte. Sie kommenn, sie gehen, sie werden durch anderen Unsinn ersetzt. Warum sollte in einer Welt, in der ein Buch nach 10 Jahren nicht mehr lieferbar ist, eine Firma länger halten? Noch dazu so ein Konglomerat?

Ich freue mich schon auf die Zeiten, in denen Facebook auf die Kostenbremse treten muss, um Gewinne zu maximieren. Wenn sie ihre Nutzer schlachten müssen, um die Irren der Finanzhäuser zu befriedigen. Das wird alles hübsch blutig und mittelfristig eher unangenehm für alle Beteiligten. mit Ausnahme der Zuschauer. Aber so istr das eben in eingezäunten Bereichen: Ohne Verluste kommt man da nicht raus. das wird den Aktionären und Nutzern gleichermassen so gehen.
In fünf Jahren ist Facebook spätestens dort, wo StudiVZ jetzt ist. Und die Nutzer und Aktionäre rennen zur nächsten windigen Idee. Dann vielleicht auch unter neinem passend irren Präsidenten. Irre EBücher haben sie schon.
Und das auch nur, weil die Alternativen noch irrer sind? Man ist froh um jede Ablenkung.

(Und das hier ist eine gute Ablenkung, besonders, weil es zwar in Berlin spielt, aber der bayerische Duktus der Protagonisten unübersehbar ist)
(Ach so, und: Wo ist eigentlich das Amerika der Schwarzen Serie hinverschwunden? Und woher kommen denn all diese Vollhonbks? Kann man das Loch bitte zubetonieren?)
Und weil das alles nicht genug ist, kommt diese Woche auch noch die Eröffnung des Börsenganges von Facebook, das ich noch nie mochte, denn es ist so Buch wie Gingrich zurechnungsfähiug und Romney vertrauenswürdig ist.

Nun könnte man natürlich sagen: es ist egal. Welcher Raffzahn das Geld nun hat, der Investor, das verkommene Bürschchen und Idol der deutschen Postprivaschisten , seine Investoren - da sollte man die Hand nicht umdrehen. Und wenn es pleite geht, haben halt welche den Schaden, denen dieses Unglück durchaus zusteht.
Trotzdem wünsche ich Facebook den Niedergang nicht minder, als ich ihn SzudiVZ gewünscht habe. Alle werden sagen, das kann nicht sein, Facebook ist viel zu gross, aber das haben sie bei StudiVZ auch gesagt, und davor bei myspace. Man sieht doch, wie kurz die Produktzyklen bei Telefonen, Kameras und Computern sind. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es bei den damit machbaren Organisationsformen anders sein sollte. Sie kommenn, sie gehen, sie werden durch anderen Unsinn ersetzt. Warum sollte in einer Welt, in der ein Buch nach 10 Jahren nicht mehr lieferbar ist, eine Firma länger halten? Noch dazu so ein Konglomerat?

Ich freue mich schon auf die Zeiten, in denen Facebook auf die Kostenbremse treten muss, um Gewinne zu maximieren. Wenn sie ihre Nutzer schlachten müssen, um die Irren der Finanzhäuser zu befriedigen. Das wird alles hübsch blutig und mittelfristig eher unangenehm für alle Beteiligten. mit Ausnahme der Zuschauer. Aber so istr das eben in eingezäunten Bereichen: Ohne Verluste kommt man da nicht raus. das wird den Aktionären und Nutzern gleichermassen so gehen.
In fünf Jahren ist Facebook spätestens dort, wo StudiVZ jetzt ist. Und die Nutzer und Aktionäre rennen zur nächsten windigen Idee. Dann vielleicht auch unter neinem passend irren Präsidenten. Irre EBücher haben sie schon.
donalphons, 00:53h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 31. Januar 2012
Lichtmobliert vermieten
Es ist ja immer so eine Sache mit der Verwöhnung der Kinder: Man hört heutzutage Dinge, da knn man sich nur wundern. Die Mitdemautoabholerei ist so eine typische Krankheit, die es früher nicht gab. Auch scheint es mir, als sei die Abiturrolex zur Firmungsrolex geworden, und die Firmungsuhr zum iPhone in der 3. Klasse, und was das Studienabschlussauto war, ist heute im Abitur mit inbegriffen. Ich musste um mein erstes Rennrad noch kämpfen, denn so etwas ist gefährlich; heute schenken Väter ihren Kinder teuerste Jugendrennräder, um sie von der Spielekonsole weg zu bekommen. Ich verstehe das alles nicht, und es ist ja auch egal und hält die Wirtschaft am laufen. Die Strasse runter gibt es einen Fall, da hat ein Münchner Ehepaar dem Sohn eine 80 m² Wohnung gekauft und noch eine andere dazu., damit sie auch mal hier sein können. Seine Mutter ist sogar dauerhaft anwesend. Insofern vermiete ich sicher nicht die grösste Studentenwohnung der Stadt.
Aber, nach einer Woche Geschäftigkeit, Streicherei, einem neuen Teppichboden und jeder Menge Schieberei von Möbeln und Terminen immerhin eine Wohnung mit Kronleuchter. Und bei der Gelegenheit machte der zu kleine Kronleuchter, der dort bisher hing, einem anderen Exemplar platz. Wie gesagt. Es ist nicht die grösste Wohnung, aber vermutlich der grösste Leuchtkörper aller Studentenwohnungen der Stadt.
Unten sind die Räume vierzig Zentimeter höher, da passt dann auch das Monstrum, und der Raum ist vergleichsweise gross. Natürlich wären hier auch noch ein paar kleinere Leuchter mit 5, 6 oder 8 Flammen, und auich ein kompakter Maria-Theresia-leuchter mit 12 Flammen, aber der Raum verträgt den Glasklumpen bestens.

Morgen dann nochdie Wohnung durchputzen, dann ist die Arbeit erledigt, erst mal. Das Schöne an diesem Leuchter sind übrigens die matten Steine: Man muss nicht so oft putzen. Er ist pflegeleicht. Was man zu schätzen weiss, wenn man auch schon mal andere Lampen mit über 1000 Steinen geputzt hat. Über ein Jahr habe ich einen Platz dafür gesucht, jetzt ist diese Geschichte rund und die andere Geschichte, die damit zu tun hat, rundet sich auch langsam wieder ein.
Ich vermiete gerne. Das liegt bei uns im Blut.
Aber, nach einer Woche Geschäftigkeit, Streicherei, einem neuen Teppichboden und jeder Menge Schieberei von Möbeln und Terminen immerhin eine Wohnung mit Kronleuchter. Und bei der Gelegenheit machte der zu kleine Kronleuchter, der dort bisher hing, einem anderen Exemplar platz. Wie gesagt. Es ist nicht die grösste Wohnung, aber vermutlich der grösste Leuchtkörper aller Studentenwohnungen der Stadt.
Unten sind die Räume vierzig Zentimeter höher, da passt dann auch das Monstrum, und der Raum ist vergleichsweise gross. Natürlich wären hier auch noch ein paar kleinere Leuchter mit 5, 6 oder 8 Flammen, und auich ein kompakter Maria-Theresia-leuchter mit 12 Flammen, aber der Raum verträgt den Glasklumpen bestens.

Morgen dann nochdie Wohnung durchputzen, dann ist die Arbeit erledigt, erst mal. Das Schöne an diesem Leuchter sind übrigens die matten Steine: Man muss nicht so oft putzen. Er ist pflegeleicht. Was man zu schätzen weiss, wenn man auch schon mal andere Lampen mit über 1000 Steinen geputzt hat. Über ein Jahr habe ich einen Platz dafür gesucht, jetzt ist diese Geschichte rund und die andere Geschichte, die damit zu tun hat, rundet sich auch langsam wieder ein.
Ich vermiete gerne. Das liegt bei uns im Blut.
donalphons, 00:29h
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Leinwand aus Frankreich statt Plastik aus China
Di, 24.01.12 12:20 Uhr
FR
Die Sendung ist im Start-Paketzentrum eingetroffen.

Do, 26.01.12 16:11 Uhr
FR
Die Sendung wird ins Zielland transportiert.

Fr, 27.01.12 13:06 Uhr
Speyer, DE
Die Sendung ist im Zielland eingetroffen.

Fr, 27.01.12 18:02 Uhr
Speyer, DE
Die Sendung wurde im Start-Paketzentrum bearbeitet.

Sa, 28.01.12 03:54 Uhr
Regensburg, DE
Die Sendung wurde im Ziel-Paketzentrum bearbeitet.

Sa, 28.01.12 07:23 Uhr
Die Sendung wurde zurückgestellt. Die Zustellung erfolgt voraussichtlich am nächsten Werktag.

Mo, 30.01.12 07:03 Uhr
Lenting, DE
Die Sendung wurde in das Zustellfahrzeug geladen.

Mo, 30.01.12 09:34 Uhr
Die Sendung wurde erfolgreich zugestellt.

Da war also dieser Erbe in jener kleinen, südfranzösischen Stadt, und entschied, dass er einfach alles nicht mehr haben wollte. Er wollte weg und sein Leben führen und alles andere abschliessen, also rief er eine Entrümplerin an, und die verkaufte das meiste auf den Flohmärkten in der Region. Das Haus wurde an jemanden verkauft, der ein Ferienhaus am Mittelmeer haben wollte, sich aber die Cote nicht leisten konnte. Das Bild war für Flohmärkte zu teuer, also versuchte die Entrümplerin es international in der Bucht, und nicht in Frankreich, denn die Deutschen, heisst es dort, würden so etwas eher suchen als die Franzosen. Was nicht ganz falsch ist.

Ich mag vor allem das mehr als zulässig aufgeknöpfte Korsett - normalerweise sitzt dort oben eine Brosche als Verschluss, aber die fehlt hier, wie auch der oberste Perlenknopf. Sie zieht sich mehr als üblich aus, man wird das auch nicht oft sehen, denn das geht über die schickliche Offenherzigkeit der Zeit um 1720 weit hinaus. Sie bietet sich gewissermassen an. Sie ist verschwenderisch mit sich selbst, und wozu das Knausern? Alt und häslich ist man früh genug. Sie weiss, dass es so kommen wird. Also ist sie ein wenig dreist.
Und da kann ich nicht nein sagen.
Andere kaufen für den Preis der zwei prallen Äpfel einen halben, der schon angebissen ist. Andere rauchen, trinen und gehen in Bordelle. Das alles ist legitim, jeder wie er mag. Ich kaufe unzüchtige Fanzösinnen des späten Barocks, wenn ich es mir leisten kann.
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Da war also dieser Erbe in jener kleinen, südfranzösischen Stadt, und entschied, dass er einfach alles nicht mehr haben wollte. Er wollte weg und sein Leben führen und alles andere abschliessen, also rief er eine Entrümplerin an, und die verkaufte das meiste auf den Flohmärkten in der Region. Das Haus wurde an jemanden verkauft, der ein Ferienhaus am Mittelmeer haben wollte, sich aber die Cote nicht leisten konnte. Das Bild war für Flohmärkte zu teuer, also versuchte die Entrümplerin es international in der Bucht, und nicht in Frankreich, denn die Deutschen, heisst es dort, würden so etwas eher suchen als die Franzosen. Was nicht ganz falsch ist.

Ich mag vor allem das mehr als zulässig aufgeknöpfte Korsett - normalerweise sitzt dort oben eine Brosche als Verschluss, aber die fehlt hier, wie auch der oberste Perlenknopf. Sie zieht sich mehr als üblich aus, man wird das auch nicht oft sehen, denn das geht über die schickliche Offenherzigkeit der Zeit um 1720 weit hinaus. Sie bietet sich gewissermassen an. Sie ist verschwenderisch mit sich selbst, und wozu das Knausern? Alt und häslich ist man früh genug. Sie weiss, dass es so kommen wird. Also ist sie ein wenig dreist.
Und da kann ich nicht nein sagen.
Andere kaufen für den Preis der zwei prallen Äpfel einen halben, der schon angebissen ist. Andere rauchen, trinen und gehen in Bordelle. Das alles ist legitim, jeder wie er mag. Ich kaufe unzüchtige Fanzösinnen des späten Barocks, wenn ich es mir leisten kann.
donalphons, 04:12h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 30. Januar 2012
Wer wird denn gleich
Es ist Winter. Es ist vollkommen normal, dass hier Schnee liegt, und die Temperaturen nicht zum Baden einladen.
Früher hatten die Menschen in dieser Zeit Eisblumen an den Fenstern und Erfrierungen an den Zehen. Das war halt so. Dagegen ist so ein wenig Zwischenkälte bedeutungslos.
Es ist trotz allem möglich, nach draussen zu gehen, und den Müttern, die mir meine Einfahrt zuparken, sei gesagt: Die Kinder können auch mal etwas laufen. Sie werden sich nicht gleich die Füsse brechen. Früher waren Winter hier sehr viel härter, und wir sind trotzdem mit dem Rad gefahren.
Die Strecken sind nicht weit und die Zeit auf dem Rad ist kurz, und danach ist man in der Wärme fern aller Bedrängnis. Wir werden dabei nicht aussterben. Zumindest ist das nicht sehr wahrscheinlich, Ein paar von uns werden durchkommen.
Wenn sie daheim nur ein etwas Sinnvolles tun, wie die Katze streicheln, und nicht den Vanity Fair Ersatz namens Interview, der versucht, Gesellschaft so zu definieren, dass unsereins gar nicht mehr vorkommt. Statt dessen besser die FAZ und einen Verriss lesen, oder gleich ein gutes Buch.
Früher hatten die Menschen in dieser Zeit Eisblumen an den Fenstern und Erfrierungen an den Zehen. Das war halt so. Dagegen ist so ein wenig Zwischenkälte bedeutungslos.
Es ist trotz allem möglich, nach draussen zu gehen, und den Müttern, die mir meine Einfahrt zuparken, sei gesagt: Die Kinder können auch mal etwas laufen. Sie werden sich nicht gleich die Füsse brechen. Früher waren Winter hier sehr viel härter, und wir sind trotzdem mit dem Rad gefahren.
Die Strecken sind nicht weit und die Zeit auf dem Rad ist kurz, und danach ist man in der Wärme fern aller Bedrängnis. Wir werden dabei nicht aussterben. Zumindest ist das nicht sehr wahrscheinlich, Ein paar von uns werden durchkommen.
Wenn sie daheim nur ein etwas Sinnvolles tun, wie die Katze streicheln, und nicht den Vanity Fair Ersatz namens Interview, der versucht, Gesellschaft so zu definieren, dass unsereins gar nicht mehr vorkommt. Statt dessen besser die FAZ und einen Verriss lesen, oder gleich ein gutes Buch.
donalphons, 00:50h
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Vor die Wand knallen. Mit Vollgas.
Vor fast 80 Tagen hat die Wirtschaftsredaktion der FAZ versucht, ein in seiner Art ungewöhnliches Blog zu starten:
FAZIT.
Mit 11 Autoren, allesamt aus der Redaktion, die einen guten Ruf hat. Mit Übernahmen aus dem gedruckten Teil, mit Zugang zu Kongressen und Persönlichkeiten und jede Menge Serien über Wissenschaftler und Theorien zur Wirtschaft. Und einer enormen Flut an Beiträgen. Und einer massiven, für deutsche Medien einzigartigen Kampagne auf der Hauptseite, mit der es tatsächlich gelang, sich eine Weile an die Spitze zu setzen. Facebook, Twitter, Google Plus. Sowas hat sonst niemand in Deutschland. Das ist eine wirklich grosse Sache.
Ich denke, jeder weiss, jeder, der es lesen möchte, hat auch erfahren, dass es FAZIT gibt. Es ist schwer vorstellbar, dass es eine auf dem Papier bessere Basis für ein Wirtschaftsblog geben könnte, sieht man einmal von FT Alphaville ab. FAZIT hat also alle Voraussetzungen, um wirklich gross zu werden.
Ich habe damals vorhergesagt, dass sie damit scheitern werden
Nun, da sie nicht mehr die Unterstütung der Hauptseite haben, rausche ich gemeinhin bei Zahlen zwischen 1000 und 2500 PIs an ihnen vorbei - wobei man wissen muss, dass bei FAZ.net die jüngeren Blogs wie FAZIT immer ein paar hundert PIs weniger brauchen, um auf einen Platz wie die alten Blogs zu kommen. Kurz: Furios begonnen, irgendwo zwischendrin gelandet, vor dem Tanzblog (verdientermassen, trotz allem) aber hinter vielen anderen. Es ist einfach nicht gelungen, intern oder extern (wie der inzwischen zum Focus gewechselte Netzökonom) eine Stammleserschaft aufzubauen.
Und da kann man durchaus fragen, warum das so ist. Ich mein, ich bin ja nur ein Plauderer, der keine Ahnung von gar nichts hat. Das sind dagegen Cracks mit vielen Möglichkeiten. Ich schreibe immer das gleiche Zeug über langweilige Menschen. Die haben das Thema schlechthin, in Zeiten wie diesen.
Wieso?
Ich glauibe, der Fail von FAZIT ist einfach ein Beispiel dafür, dass Menschen nicht nur informiert, sondern auch nett behandelt werden möchten, und das auch, wenn es um so trockene Themen wie Wirtschaft geht. Es gibt jede Menge Finanz- und Wirtschaftsblogs und ein Überangebot an Informationen, FAZIT hat keine Marktlücke, und hier gewinnt der, der entweder der Schnellste, der Beste oder der Netteste ist. Die Schnellsten sind sicher FTAlphaville, die Besten in Deutschland im Sinne von Blogspass sind Herdentrieb, Kantoos und Wiesaussieht, und die Nettesten sind alle, im Vergleich zu FAZIT, wo sich ein Autor gerade unter einem reichlich fundierten Beitrag als Gegenrede zu FAZIT derartig als Menschenfreund und Internetkenner präsentiert hat:
Wobei die vermeintliche Anonymität lächerlich ist, wenn man sich in seinen Beiträgen auch an Wirtschaftsjournalisten wendet, die wissen, wie man recherchiert. Es wäre für uns bei der F.A.Z. simpel, die Klarnamen von „kantoos“ und „hkaspar“ zu veröffentlichen. (Wir wissen z.B., wo sich „kantoos“ gerade aufhält.) Wir tun das nicht, weil wir deren Wunsch nach Anonymität respektieren.
Das ist - mit Verlaub - nicht weise. So etwas schreibt man nicht, am besten denkt man es erst gar nicht. Da ist so viel Arroganz drin, dass keinerlei Sympathie für dieses Projet zu erwarten ist. Outer sind Schweine, sagten wir bei Dotcomtod, man akzeptiert im Internet entweder Pseudonyme oder hält sich davon fern. Aber so etwas geht gar nicht. Natürlich macht es keinen Spass, wenn im Netz andere andere Meinungen haben und sie auch begründen, aber darauf kann man in einer bis zu diesem Moment sehr zivilisierten Debatte noch anders als mit einer derartigen Wissensvorführung reagieren:
Schon mal eine der zahlreichen Arbeiten Hyun Song Shins gelesen? Schon mal etwas vom „risk-taking-channel“ der Geldpolitik gehört? Sind Ihnen die Arbeiten Borios dazu bekannt? Kennen Sie Blinders Position, wonach man die Bedeutung von asset price bubbles danach beurteilen soll, ob sie mit Kreditexpansion dahergehen? Kennen Sie das Paper der EZB über die Bedeutung des Liquiditätsüberhangs früherer Jahre? Offenbar ist die zeitgenössische Diskussion dieser Probeme (was immer man von ihr halten mag) völlig an Ihnen vorbei gegangen. Ihre Argumentation wirkt angesichts moderner Forschungsergebnisse gerade vorsinftflutlich – aber das ist ja ein Kennzeichen der (scheinbar) „modernen“ Makroökonomik. Der Preis, den Sie dafür zahlen ist, was immer Sie in Blogs schreiben, in der Praxis völlige Irrelevanz. Praktisch arbeitende Ökonomen, und darauf hat ja aktuell Ken Rogoff hingewiesen, kümmern sich um diese Methusalem-Ökonomik keinen Deut.
So kann man eventuell mal einen Praktikanten runterputzen, wenn man wirklich schlecht drauf ist, aber das hier ist das Internet, ein freier Markt, und ob ein FAZ-Redakteur recht hat oder ein Anonymling, liegt völlig im Auge des Betrachters, und der dürfte mitunter abgestossen sein. Der Autor möchte darauf dann bei FAZIT antworten - da wird er jede Menge Spass haben, nehme ich an. Das hier sind die Kommentarzahlen von Anfang an:
5 - 64 - 22 - 27 - 16 - 12 - 87 - 29 - 11- 8 - 27 - 14 - 11 - 37 - 23 - 21 - 8 - 13 - 5 - 10 - 9 - 5- 17 - 9 - 5 - 13 - 4 - 9 - 9 - 8 - 5 - 1 - 1 - 8 - 9 - 0 - 1 - 2 - 3 - 4 - 4 - 0 - 0
Da sieht man eine klar abfallende Tendenz. Bei mir ist es so, dass im Normalzustand auf 40 bis 80 PIs ein Kommentar kommt, das ist bei der FAZ möglich, und auch andere Blogs erreichen gute Schnitte. 1500 PIs und ein, zwei Kommentare ist dagegen nicht wirklich Nutzerkommunikation. Da springt der Funke nicht über - vermutlich auch, weil FAZIT gerne Kommentare nicht freischaltet, die den Ansprüchen nicht genügen. Dann kommentiert halt auch mal keiner. Und wenn ich die Ausfälle lese, dann verstehe ich das auch: Zu Gesprächen muss man freundlich einladen, die Nutzer müssen sich willkommen fühlen, oder die Antwort erfolgt dann woanders. Man verliert den Diskurs als Teilnehmer und als Blogger an andere.
Blogger wissen das. Und deshalb bin ich auch weiterhin der Meinung, dass man Journalisten besser nicht ohne betreute Übung ein Blog in die Hand drücken sollte. So ein Blog kommt immer nur so gut an wie das Benehmen der Autoren, und dass andere vielleicht gar nicht so drauf sind, hilft nicht weiter, wenn es so wie oben aus dem Ruder läuft.
FAZIT.
Mit 11 Autoren, allesamt aus der Redaktion, die einen guten Ruf hat. Mit Übernahmen aus dem gedruckten Teil, mit Zugang zu Kongressen und Persönlichkeiten und jede Menge Serien über Wissenschaftler und Theorien zur Wirtschaft. Und einer enormen Flut an Beiträgen. Und einer massiven, für deutsche Medien einzigartigen Kampagne auf der Hauptseite, mit der es tatsächlich gelang, sich eine Weile an die Spitze zu setzen. Facebook, Twitter, Google Plus. Sowas hat sonst niemand in Deutschland. Das ist eine wirklich grosse Sache.
Ich denke, jeder weiss, jeder, der es lesen möchte, hat auch erfahren, dass es FAZIT gibt. Es ist schwer vorstellbar, dass es eine auf dem Papier bessere Basis für ein Wirtschaftsblog geben könnte, sieht man einmal von FT Alphaville ab. FAZIT hat also alle Voraussetzungen, um wirklich gross zu werden.
Ich habe damals vorhergesagt, dass sie damit scheitern werden
Nun, da sie nicht mehr die Unterstütung der Hauptseite haben, rausche ich gemeinhin bei Zahlen zwischen 1000 und 2500 PIs an ihnen vorbei - wobei man wissen muss, dass bei FAZ.net die jüngeren Blogs wie FAZIT immer ein paar hundert PIs weniger brauchen, um auf einen Platz wie die alten Blogs zu kommen. Kurz: Furios begonnen, irgendwo zwischendrin gelandet, vor dem Tanzblog (verdientermassen, trotz allem) aber hinter vielen anderen. Es ist einfach nicht gelungen, intern oder extern (wie der inzwischen zum Focus gewechselte Netzökonom) eine Stammleserschaft aufzubauen.
Und da kann man durchaus fragen, warum das so ist. Ich mein, ich bin ja nur ein Plauderer, der keine Ahnung von gar nichts hat. Das sind dagegen Cracks mit vielen Möglichkeiten. Ich schreibe immer das gleiche Zeug über langweilige Menschen. Die haben das Thema schlechthin, in Zeiten wie diesen.
Wieso?
Ich glauibe, der Fail von FAZIT ist einfach ein Beispiel dafür, dass Menschen nicht nur informiert, sondern auch nett behandelt werden möchten, und das auch, wenn es um so trockene Themen wie Wirtschaft geht. Es gibt jede Menge Finanz- und Wirtschaftsblogs und ein Überangebot an Informationen, FAZIT hat keine Marktlücke, und hier gewinnt der, der entweder der Schnellste, der Beste oder der Netteste ist. Die Schnellsten sind sicher FTAlphaville, die Besten in Deutschland im Sinne von Blogspass sind Herdentrieb, Kantoos und Wiesaussieht, und die Nettesten sind alle, im Vergleich zu FAZIT, wo sich ein Autor gerade unter einem reichlich fundierten Beitrag als Gegenrede zu FAZIT derartig als Menschenfreund und Internetkenner präsentiert hat:
Wobei die vermeintliche Anonymität lächerlich ist, wenn man sich in seinen Beiträgen auch an Wirtschaftsjournalisten wendet, die wissen, wie man recherchiert. Es wäre für uns bei der F.A.Z. simpel, die Klarnamen von „kantoos“ und „hkaspar“ zu veröffentlichen. (Wir wissen z.B., wo sich „kantoos“ gerade aufhält.) Wir tun das nicht, weil wir deren Wunsch nach Anonymität respektieren.
Das ist - mit Verlaub - nicht weise. So etwas schreibt man nicht, am besten denkt man es erst gar nicht. Da ist so viel Arroganz drin, dass keinerlei Sympathie für dieses Projet zu erwarten ist. Outer sind Schweine, sagten wir bei Dotcomtod, man akzeptiert im Internet entweder Pseudonyme oder hält sich davon fern. Aber so etwas geht gar nicht. Natürlich macht es keinen Spass, wenn im Netz andere andere Meinungen haben und sie auch begründen, aber darauf kann man in einer bis zu diesem Moment sehr zivilisierten Debatte noch anders als mit einer derartigen Wissensvorführung reagieren:
Schon mal eine der zahlreichen Arbeiten Hyun Song Shins gelesen? Schon mal etwas vom „risk-taking-channel“ der Geldpolitik gehört? Sind Ihnen die Arbeiten Borios dazu bekannt? Kennen Sie Blinders Position, wonach man die Bedeutung von asset price bubbles danach beurteilen soll, ob sie mit Kreditexpansion dahergehen? Kennen Sie das Paper der EZB über die Bedeutung des Liquiditätsüberhangs früherer Jahre? Offenbar ist die zeitgenössische Diskussion dieser Probeme (was immer man von ihr halten mag) völlig an Ihnen vorbei gegangen. Ihre Argumentation wirkt angesichts moderner Forschungsergebnisse gerade vorsinftflutlich – aber das ist ja ein Kennzeichen der (scheinbar) „modernen“ Makroökonomik. Der Preis, den Sie dafür zahlen ist, was immer Sie in Blogs schreiben, in der Praxis völlige Irrelevanz. Praktisch arbeitende Ökonomen, und darauf hat ja aktuell Ken Rogoff hingewiesen, kümmern sich um diese Methusalem-Ökonomik keinen Deut.
So kann man eventuell mal einen Praktikanten runterputzen, wenn man wirklich schlecht drauf ist, aber das hier ist das Internet, ein freier Markt, und ob ein FAZ-Redakteur recht hat oder ein Anonymling, liegt völlig im Auge des Betrachters, und der dürfte mitunter abgestossen sein. Der Autor möchte darauf dann bei FAZIT antworten - da wird er jede Menge Spass haben, nehme ich an. Das hier sind die Kommentarzahlen von Anfang an:
5 - 64 - 22 - 27 - 16 - 12 - 87 - 29 - 11- 8 - 27 - 14 - 11 - 37 - 23 - 21 - 8 - 13 - 5 - 10 - 9 - 5- 17 - 9 - 5 - 13 - 4 - 9 - 9 - 8 - 5 - 1 - 1 - 8 - 9 - 0 - 1 - 2 - 3 - 4 - 4 - 0 - 0
Da sieht man eine klar abfallende Tendenz. Bei mir ist es so, dass im Normalzustand auf 40 bis 80 PIs ein Kommentar kommt, das ist bei der FAZ möglich, und auch andere Blogs erreichen gute Schnitte. 1500 PIs und ein, zwei Kommentare ist dagegen nicht wirklich Nutzerkommunikation. Da springt der Funke nicht über - vermutlich auch, weil FAZIT gerne Kommentare nicht freischaltet, die den Ansprüchen nicht genügen. Dann kommentiert halt auch mal keiner. Und wenn ich die Ausfälle lese, dann verstehe ich das auch: Zu Gesprächen muss man freundlich einladen, die Nutzer müssen sich willkommen fühlen, oder die Antwort erfolgt dann woanders. Man verliert den Diskurs als Teilnehmer und als Blogger an andere.
Blogger wissen das. Und deshalb bin ich auch weiterhin der Meinung, dass man Journalisten besser nicht ohne betreute Übung ein Blog in die Hand drücken sollte. So ein Blog kommt immer nur so gut an wie das Benehmen der Autoren, und dass andere vielleicht gar nicht so drauf sind, hilft nicht weiter, wenn es so wie oben aus dem Ruder läuft.
donalphons, 14:16h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 29. Januar 2012
Schlingen, die sich zuziehen
Soso, dann war also der Wulff schon lange mit dem Schmidt bekannt. Und so hat der Glaeseker mit dem Hagebölling beim Flughafen auch gern interveniert. Tjaja. So ist das mit der privaten Veranstaltung. Und keiner ausser den Betreffenden hat etwas gewusst, die anderen in Niedersachsen sind natürlich voll-kommen entgeistert, Ja, dieser Partymacher, der hat jetzt die halbe Berliner Republik am Saque, alles Freunde, nicht wahr.
Die wirklich spannende Geschichte steht aber hier: Wenn es stimmt, dass Wulff schon früh um die Porschemachenschaften wusste und sie für illegal gehalten hat, sich aber anders äusserte - dann sind die Schadensersatzklagen gegen ihn vielleicht nicht so haltlos, wie ich dachte. Aber vielleicht ist bei Geerkens in der Schweiz noch ein Zimmer frei, wenn es hart auf hart kommt.
Die wirklich spannende Geschichte steht aber hier: Wenn es stimmt, dass Wulff schon früh um die Porschemachenschaften wusste und sie für illegal gehalten hat, sich aber anders äusserte - dann sind die Schadensersatzklagen gegen ihn vielleicht nicht so haltlos, wie ich dachte. Aber vielleicht ist bei Geerkens in der Schweiz noch ein Zimmer frei, wenn es hart auf hart kommt.
donalphons, 00:58h
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Die wiedergefundene Karte
Ich lade soeben 5 GB verloren geglaubte Bilddaten von der Mille Miglia 2010 herunter. Nicht nur, dass die SD-Karte defekt war - ich dachte auch, ich hätte sie obendrein in Mantua verloren. Habe ich also ganz umsonst den Abfalleimer durchwühlt. Die Daten hatte ich zwar damals schon gerettet, aber auf eine Festplatte, die bald darauf ihren Gesit aufgab. Das war sehr, sehr unerfreulich, schliesslich sind das mit die intensivsten Momente im Jahr eines Autofreundes. Um so grösser ist natürlich jetzt die Freude, dass die 1000 Bilder jetzt wieder da sind.
Und weil ich vermute, dass Bilder vom Schneeräumen im Januar oder vom Verfugen von Fliessen nicht so arg ansprechend wären, hier etwas weniger als ein Promille der Ladung von 2010:






Ansonsten wird morgen hoffentlich alles fertig sein. Und dann, pünklich zum Einbruch der sibirischen Kälte, habe ich dann auch wieder mehr Zeit. Für was auch immer.
Und weil ich vermute, dass Bilder vom Schneeräumen im Januar oder vom Verfugen von Fliessen nicht so arg ansprechend wären, hier etwas weniger als ein Promille der Ladung von 2010:






Ansonsten wird morgen hoffentlich alles fertig sein. Und dann, pünklich zum Einbruch der sibirischen Kälte, habe ich dann auch wieder mehr Zeit. Für was auch immer.
donalphons, 01:06h
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Freitag, 27. Januar 2012
Und das mir
Sie sagen, das Internet wäre ein Schatz des Wissens.
Andersrum wird es richtig: Das Internet, wenn es nicht gerade das Hirn mit SPONschleim verblödet, zeigt, wie wenig man weiss. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass der Condottiere Giovanni dalle Bande Nere mit voller Rüstung in Mantua begraben wurde. In der Kirche San Francesco. Die ich auch nicht kenne. Und das merke ich auch nicht im Sinne von "Da forsche ich jetzt nach", sondern stolpere drüber, über den langen Weg Lech -> Rain am Lech -> Tilly -> Falconett -> dalle Bande Nere -> Mantova - > Chiesa San Francesco.

Willkommen, Bildungslücke, halb habe ich Dich jetzt zugeschaufelt, und was noch offen ist, wird dann zu Mantua vernagelt. Nein, man kann nicht alles wissen, dumm kommen wir zur Welt und nach dem Tod ist alles weg, aber ich habe das Gemälde von Hawkwood gesehen, das die Florentiner aus Geiz von Ucello pinseln liessen, um kein teures Standbild errichten zu müssen, ich habe den missglückten Gaul in der Colleoni-Kapelle zu Bergamo betrachtet, und ich fand auch den Tempio Malatesta in Rimini missglückt. Da hätte noch so ein zusammengebombtes Grab in einer geschändeten Kirche für den fiesesten- und vielleicht auch idealtypischen - Söldnerführer aus der Epoche vor G. W. Bush noch gefehlt.
Dann brauche ich nur noch Cesare Borgia, aber den haben sie wie einen Hund in Spanien verscharrt. Wenigstens das weiss ich.
Andersrum wird es richtig: Das Internet, wenn es nicht gerade das Hirn mit SPONschleim verblödet, zeigt, wie wenig man weiss. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass der Condottiere Giovanni dalle Bande Nere mit voller Rüstung in Mantua begraben wurde. In der Kirche San Francesco. Die ich auch nicht kenne. Und das merke ich auch nicht im Sinne von "Da forsche ich jetzt nach", sondern stolpere drüber, über den langen Weg Lech -> Rain am Lech -> Tilly -> Falconett -> dalle Bande Nere -> Mantova - > Chiesa San Francesco.

Willkommen, Bildungslücke, halb habe ich Dich jetzt zugeschaufelt, und was noch offen ist, wird dann zu Mantua vernagelt. Nein, man kann nicht alles wissen, dumm kommen wir zur Welt und nach dem Tod ist alles weg, aber ich habe das Gemälde von Hawkwood gesehen, das die Florentiner aus Geiz von Ucello pinseln liessen, um kein teures Standbild errichten zu müssen, ich habe den missglückten Gaul in der Colleoni-Kapelle zu Bergamo betrachtet, und ich fand auch den Tempio Malatesta in Rimini missglückt. Da hätte noch so ein zusammengebombtes Grab in einer geschändeten Kirche für den fiesesten- und vielleicht auch idealtypischen - Söldnerführer aus der Epoche vor G. W. Bush noch gefehlt.
Dann brauche ich nur noch Cesare Borgia, aber den haben sie wie einen Hund in Spanien verscharrt. Wenigstens das weiss ich.
donalphons, 00:29h
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Zahlenspiele
Ich denke, ein Grund für die Mentalitätsunterschiede der Menschen in den neueren Zeitläufen ist der Alkohol: Früher wurde einfach sehr viel unmässiger und gleichzeitig gewöhnlicher gesoffen. Glaich am Morgen ein Flascherl Sekt war irgendwie so normal wie die immer geöffnete Flasche Eierlikör im Schrank, und über einen Pfarrer hier sagte man, er könnte erst ab 1 Promille sauber predigen. Ein mir bekannter Unternehmer arbeitete in einer Bar mit EDV-Anschluss, so muss man das wohl sehen. Glaubt man den Erzählungen und historischen Berichten, waren die Leute früher den ganzen Tag mal mehr, mal weniger unter Alkoholeinfluss.

Heute sind die Menschen entweder schwerst betrunken oder - meistens - nüchtern. Und können deshalb auch dauernd messerscharf rechnen, ohne Beschwipsung und Beschwingung. Ich trinke zwar nicht, aber trotzdem fängt für mich die höhere Mathematik dort an, wo die Finger aufhören. Da kann es nicht überraschen, wenn ich beim Durchrechnen von Partnerschaften einen anderen Nichtzugang habe, wie manche Bekannte. Und über dieses Gegensatz habe ich in der FAZ geschrieben.Nur unter Teeineinfluss.

Heute sind die Menschen entweder schwerst betrunken oder - meistens - nüchtern. Und können deshalb auch dauernd messerscharf rechnen, ohne Beschwipsung und Beschwingung. Ich trinke zwar nicht, aber trotzdem fängt für mich die höhere Mathematik dort an, wo die Finger aufhören. Da kann es nicht überraschen, wenn ich beim Durchrechnen von Partnerschaften einen anderen Nichtzugang habe, wie manche Bekannte. Und über dieses Gegensatz habe ich in der FAZ geschrieben.Nur unter Teeineinfluss.
donalphons, 00:28h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 25. Januar 2012
Unschön
Gerade jetzt, wo ich begriffen habe, als was Google+ wirklich gut taugt - als eine Art durchschaubarer Bilderspreicher im Netz -werden die mit den AGBs fies.Das ist Google:

Eine poppig knallpinke Nutzerausweiderei.
Edit: Dazu Deus Ex Machina.

Eine poppig knallpinke Nutzerausweiderei.
Edit: Dazu Deus Ex Machina.
donalphons, 23:35h
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Getürt
Wenn Mentalitäten sich ändern, wenn Verhaltensweisen kommen, die früher so nicht da waren, dann enstehen auch neue Wörter. Im Englischen, gerade im amerikanischen Englischen zum Beispiel kommt jetzt das Wort "dooring" auf. Das liegt daran, dass man früher in dieser chinesischen Kolonie ohne Gefahr die Autotür öffnen konnte. Jetzt, da sie leibeigen sind und das Benzin nicht mehr zahlen können, entdecken manche die Vorteile der chinesischen Transportmethode mit dem Rad. Der Chinese hat wenigstens ein Pedelec, aber sein Sklave tritt lieber, was angesichts der Probleme dort gar nicht so schlecht ist. Bis eben sein Artgenosse im Auto denkt, Nixon sei immer noch an der Regierung und Asiaten etwas, das im Busch beschossen wird, und von hinten kommt in dieser breiten Strasse sicher nichts, und die Tür seines übergrossen Opel Astras aufreisst, wenn der Radler kommt. Und das heisst dann dooring.
Das wäre mir heute beinahe auch passiert, gleich beim Friedhof, passenderweise. Jedesmal denke ich mir beim Vorbeifahren, dass ich gerne die Traditionen befolge, aber nicht die des Familiengrabes. Gerade hatte ich noch zwei Mütter vor meiner Feuerwehrzufahrt vertrieben (Bitte fahren Sie Ihre Autos weg. Aber mein Kind kommt gleich aus der Schule. Egal, das ist Feuerwehrzufahrt, ein paar Meter weiter weg ist genug frei. Wir haben die Handwerker im Haus, direkt am Gas. Also fahren Sie weg. Aber Sie müssen doch gar nicht raus, Sie haben ja ein Rad. Und ein Mobiltelefon. Seit ein paar Wochen glauben hier alle, sie könnten hier vor meiner Einfahrt parken. Nehmen Sie die Karre weg, oder ich zeige Sie an.), und dann fahre ich vorschriftsmässig auf dem Radlweg und wamms, reisst jemand die Tür auf. So schnell kann man gar nicht schauen. Nur lenken. Und deshalb kann ich sagen: Alte Principias sind enorm wendige Räder.

Wäre ich da mit dem Klein oder dem Look gefahren, gäbe es jetzt einen Versicherungsfall und jede Menge Schereien. Vermutlich lässt im Winter einfach das Denken an radler nach, sie verschwinden aus dem Strassenbild, und so kommt das dann. Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass ich vorletzte Woche in München, im Glockenbachviertel über eine grüne Ampel gehend, in der Nacht beinahe von einem Radler umgenietet worden wäre. Ich weiss schon, warum ich aufs weitgehend ampel- und autofreie Dorf gezogen bin; am Tegernsee kann ich nichts dergleichen berichten.
Hier jedoch brauche ich die 10 Kilometer Bewegung, die meine Pflichten mit sich bringen. Einerseits aus Geiz - die Autofahrerei zum Ziel ist extrem hässlich, reizlos und voll mit Schulbussen und Tempo-30-Zonen sowei dem grössten Stau der Stadt, und die Benzinpreise sind gerade iranisch, die Multis bedanken sich bei Amerika - zum anderen aber auch, weil ich Bewegung brauche. Es ist immer noch zu wenig, aber wenigstens das sollte schon sein, bevor der Frühling kommt, und mit ihm der grosse Umzug. Man will ja den Italienerinnen gefallen.Und weil ich in Vicenza ein bestimmtes Thema über Räder und Radgeschichte machen möchte, schraube ich gerade auch noch an einem sehr viel älteren Stück, das ich dann mitnehme.

Überhaupt. Ich habe heute eine alte Speicherkarte durchgekramt, 8 Gigabyte Bilder vom April letzten Jahres. Das ist in Zeiten wie diesen wirklich hart. Momentan ist es dort unten auch vergleichsweise flauschig warm, man radelt dort mit Genuss und nicht, um schnell von A nach B mit kalten Ohren zu kommen. Handschuhe trägt man nur aus Stilgründen, hat man mir berichtet Das mache ich im April wieder. Egal, ob sie die Griechen jetzt endlich pleite gehen lassen oder in den Iran einmarschieren: Das muss einfach sein. Radeln in Mantua, und die Geschichte weiter ziehen lassen, wo sie dann getürt wird von den Verwaltern chinesischer Kolonien, ihren irren Nachfolgehoffenden oder den irren Persern. Egal. Einfach nur über den See radeln und Tortelii di Zucca bestellen. Das ist wenig und viel zugleich.
Davor werde ich mich allerdings noch von ein paar Rädern trennen - es sind wirklich zu viele geworden, und gerade manche Luxusobjekte wie ein Daccordi und ein Klein taugen mir weniger, als ich dachte. Reisefinanzierung. Vielleicht kann ich mir dann diesmal den grünen Glasleguan in Verona leisten, den ich nun schon seit über 10 Jahren anlechze.
Das wäre mir heute beinahe auch passiert, gleich beim Friedhof, passenderweise. Jedesmal denke ich mir beim Vorbeifahren, dass ich gerne die Traditionen befolge, aber nicht die des Familiengrabes. Gerade hatte ich noch zwei Mütter vor meiner Feuerwehrzufahrt vertrieben (Bitte fahren Sie Ihre Autos weg. Aber mein Kind kommt gleich aus der Schule. Egal, das ist Feuerwehrzufahrt, ein paar Meter weiter weg ist genug frei. Wir haben die Handwerker im Haus, direkt am Gas. Also fahren Sie weg. Aber Sie müssen doch gar nicht raus, Sie haben ja ein Rad. Und ein Mobiltelefon. Seit ein paar Wochen glauben hier alle, sie könnten hier vor meiner Einfahrt parken. Nehmen Sie die Karre weg, oder ich zeige Sie an.), und dann fahre ich vorschriftsmässig auf dem Radlweg und wamms, reisst jemand die Tür auf. So schnell kann man gar nicht schauen. Nur lenken. Und deshalb kann ich sagen: Alte Principias sind enorm wendige Räder.

Wäre ich da mit dem Klein oder dem Look gefahren, gäbe es jetzt einen Versicherungsfall und jede Menge Schereien. Vermutlich lässt im Winter einfach das Denken an radler nach, sie verschwinden aus dem Strassenbild, und so kommt das dann. Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass ich vorletzte Woche in München, im Glockenbachviertel über eine grüne Ampel gehend, in der Nacht beinahe von einem Radler umgenietet worden wäre. Ich weiss schon, warum ich aufs weitgehend ampel- und autofreie Dorf gezogen bin; am Tegernsee kann ich nichts dergleichen berichten.
Hier jedoch brauche ich die 10 Kilometer Bewegung, die meine Pflichten mit sich bringen. Einerseits aus Geiz - die Autofahrerei zum Ziel ist extrem hässlich, reizlos und voll mit Schulbussen und Tempo-30-Zonen sowei dem grössten Stau der Stadt, und die Benzinpreise sind gerade iranisch, die Multis bedanken sich bei Amerika - zum anderen aber auch, weil ich Bewegung brauche. Es ist immer noch zu wenig, aber wenigstens das sollte schon sein, bevor der Frühling kommt, und mit ihm der grosse Umzug. Man will ja den Italienerinnen gefallen.Und weil ich in Vicenza ein bestimmtes Thema über Räder und Radgeschichte machen möchte, schraube ich gerade auch noch an einem sehr viel älteren Stück, das ich dann mitnehme.

Überhaupt. Ich habe heute eine alte Speicherkarte durchgekramt, 8 Gigabyte Bilder vom April letzten Jahres. Das ist in Zeiten wie diesen wirklich hart. Momentan ist es dort unten auch vergleichsweise flauschig warm, man radelt dort mit Genuss und nicht, um schnell von A nach B mit kalten Ohren zu kommen. Handschuhe trägt man nur aus Stilgründen, hat man mir berichtet Das mache ich im April wieder. Egal, ob sie die Griechen jetzt endlich pleite gehen lassen oder in den Iran einmarschieren: Das muss einfach sein. Radeln in Mantua, und die Geschichte weiter ziehen lassen, wo sie dann getürt wird von den Verwaltern chinesischer Kolonien, ihren irren Nachfolgehoffenden oder den irren Persern. Egal. Einfach nur über den See radeln und Tortelii di Zucca bestellen. Das ist wenig und viel zugleich.
Davor werde ich mich allerdings noch von ein paar Rädern trennen - es sind wirklich zu viele geworden, und gerade manche Luxusobjekte wie ein Daccordi und ein Klein taugen mir weniger, als ich dachte. Reisefinanzierung. Vielleicht kann ich mir dann diesmal den grünen Glasleguan in Verona leisten, den ich nun schon seit über 10 Jahren anlechze.
donalphons, 22:35h
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