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Montag, 21. Mai 2012
Das liest sich so nebenbei
Kirchen und das Schloss in Ferrara seien beschädigt. Steht in der Zeitung, übernommen von DPA.
Und der Saal der Monate im Palazzo Schifanoia? fragt sich der Eingeweihte. Die Kronleuchter im Dom und im Cafe Europa? Die Steinlöwen? Das Portalrelief in der Oststadt? Die kleinen Läden, die sich an der Südfront des Doms entlang ziehen? Im Garten des Palazzo Schifanoia wollten sie gestern ein Konzert veranstalten.
In Mantua bebt die Erde immer noch, sagen sie.

Entschuldigung. Wenn man drei Monate im Jahr in dieser Region wohnt, lässt einen das nicht ganz kalt.
Und der Saal der Monate im Palazzo Schifanoia? fragt sich der Eingeweihte. Die Kronleuchter im Dom und im Cafe Europa? Die Steinlöwen? Das Portalrelief in der Oststadt? Die kleinen Läden, die sich an der Südfront des Doms entlang ziehen? Im Garten des Palazzo Schifanoia wollten sie gestern ein Konzert veranstalten.
In Mantua bebt die Erde immer noch, sagen sie.

Entschuldigung. Wenn man drei Monate im Jahr in dieser Region wohnt, lässt einen das nicht ganz kalt.
donalphons, 15:08h
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Schon wieder unzufrieden
Ich glaube, kaum einer geht heute noch mit Modem ins Netz. Und wenn ich mich so umschaue, sind meine Bildformate hier wirklich klein. Selbst nach der Verbreiterung von 450 auf 480 Pixel vor einem halben Jahr. Ich merke das immer beim Bearbeiten: Es gehen so viele Details verloren. Umgekehrt ist es schlecht, wenn ich jetzt auf 2 Spalten umsteige und dann alle alten Beiträge nicht so hübsch aussehen. Begonnen habe ich nämlich mit 420 Pixeln. Jetzt fände ich 520 erheblich besser, aber das würde mir doch 8 Jahre Layout zerschiessen. Oder zumindest holpriger machen. Und eine "ab dann ein neues Layout"-Funktion gibt es nicht. Und das Blog wechseln will ich auch nicht. Das Interrnet hat sich einfäch verändert; in einer Zeit, da Bilder direkt von der Karte fast schon üblich sind, sind diese Kleinbilder hier ein Anachronismus. Ich weiss schon, warum ich das nicht radikal ändern will, vielleicht liegt es auch an meinem winzigen Bildschirm. Aber in diesen Jahren hat sich die Kameraauflösung bei mir von 2 MP auf 12 MP vergrössert, und während es bei 2 MP ein guter Kompromiss war, ist es jetzt ein wenig schade, was alles verloren geht.
Was meint denn die Leserschaft? Ich müsste dazu die rechte Spalte etwas verkleinern. Ich habe das jetzt mal testweise so gemacht, auch, weil das alte Autorenbild rechts schon 5 Jahre Vergangenheit ist, und das neue 40 Pixel schmaler baut. Ich bin seitdem älter geworden, und an der Riviera mindestens so deplaziert wie in Lüttich.
Edit: Jetzt mit Bildvergleich 480 vs 530 Pixel.


Die Datenmenge vergrössert sich jeweis um gut 15%.
Was meint denn die Leserschaft? Ich müsste dazu die rechte Spalte etwas verkleinern. Ich habe das jetzt mal testweise so gemacht, auch, weil das alte Autorenbild rechts schon 5 Jahre Vergangenheit ist, und das neue 40 Pixel schmaler baut. Ich bin seitdem älter geworden, und an der Riviera mindestens so deplaziert wie in Lüttich.
Edit: Jetzt mit Bildvergleich 480 vs 530 Pixel.


Die Datenmenge vergrössert sich jeweis um gut 15%.
donalphons, 10:58h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 20. Mai 2012
Aus Gründen
heute keine internationalen Autofahrer, sondern die Menschen, die das Land so schön machen. Heilige hin, Päpste her - selten ist der Italiener als solcher eine grössere Bereicherung, als auf dem Rad, als Künstler oder in der Küche.

Gut, ein Alibibild in gross (wahrscheinlich das für den FAZ-Beitrag, irgendwie gefällt es mir sehr und passt auch zum Schwerpunkt), aber auch das sind Italiener.


Gut, ein Alibibild in gross (wahrscheinlich das für den FAZ-Beitrag, irgendwie gefällt es mir sehr und passt auch zum Schwerpunkt), aber auch das sind Italiener.

donalphons, 15:23h
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Alles in Ordnung
Am Tegernsee ist wichtige, sehr wichtige Post angekommen, von der ich dachte, sie würde per Mail kommen.

Manches ist wichtig für die Abrechnung, anderes sogar noch wichtiger. Also bin ich schnell zurück. Ist ja nicht weit. Und es ist auch nicht die hässlichste aller Gegenden. Mantua-Tegernsee sind 384 durchwegs schöne Kilometer, die fahre ich ganz anders als die 444 Kilometer nach Frankfurt am Main. Ausserdem ist es bequemer, das Gepäck auf zwei Touren mitzunehmen.

Und so habe in dieser Nacht das Erdbeben nicht miterlebt. Aber soweit ich höre, sind in Mantua alle wohlauf.

Manches ist wichtig für die Abrechnung, anderes sogar noch wichtiger. Also bin ich schnell zurück. Ist ja nicht weit. Und es ist auch nicht die hässlichste aller Gegenden. Mantua-Tegernsee sind 384 durchwegs schöne Kilometer, die fahre ich ganz anders als die 444 Kilometer nach Frankfurt am Main. Ausserdem ist es bequemer, das Gepäck auf zwei Touren mitzunehmen.

Und so habe in dieser Nacht das Erdbeben nicht miterlebt. Aber soweit ich höre, sind in Mantua alle wohlauf.
donalphons, 11:49h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 19. Mai 2012
Luxusproblem
Darf man das in diesen Tagen überhaupt schreiben?
Wer in Italien halbwegs Köpfchen hat, wird morgen mal seine Bank besuchen, so wie die Griechen es letzte Woche getan haben und die Spanier es ebenfalls tun werden. Noch nicht mit Schlangen, das gleube ich nicht, aber schon der ein oder andere. Und wenigstens, um das Bargeld zu horten. In Italien ist Zahlen mit der Karte sehr weit verbreitet, aber im Moment mag man Scheine auch sehr gerne. Wenn man jemanden findet, der sie hergibt. Das aber ist im Moment nicht so einfach.
Aber mich treiben andere Gedanken um. Dass ich nicht in Rom war, ist nicht so schlimm. Die Bilder an der Engelsburg sind gar nicht so arg toll, und für das übliche Bild der Architektur kann man auch das vom Vorjahr nehmen. Rom sieht im Mai in der Nacht immer gleich aus. Nächtliche Hatz in der alten, grossen Stadt: Da ist Verona keineswegs schlechter, dafür muss man nicht extra nach Rom.

Vielleicht, denke ich mir manchmal, ist Verona sogar besser. Seien wir ehrlich, Rom ist bei Nacht ein finsteres Loch und schliesst ausserdem noch mitten im Trubel, ohne Chance, noch etwas zu Essen zu bekommen; in Verona kommen die Fahrzeuge genu zur richtigen Zeit an, um danach noch schnell zu San Matteo zu huschen.

(Grossbild wegen Nachfrage)
Und obendrein fahren sie so, dass man sie auf der Schnellstrasse überholen kann, und man nicht mit ihnen auf der Saleria steht. Gut 120 Startnummern kann man unterwegs fressen, und dann ganz ohne den römischen Stadtverkehr abdrücken.

(Grossbild gefällig?)
Ich vermisse Rom nicht. Ich kann auch mit Rom nicht so gut, ich fühle mich da wie Peppone als Senator: Am falschen Fleck. Und die Nacht der MM in Rom ist kurz und irgendwie stets unbefriedigend, schliesslich war man in Rom und das nur für Autos, die man schon zwei Tage lang sieht. Aber danach kommt Siena, und um Siena tut es mir natürlich leid. Denn es gibt jemand, der meint, ich gehörte nach Siena. So wie es jemanden gibt, die sagt, ich müsste nach Mantua. Und dann ist da noch einer, der zurecht sagt: Meran, das ist der Ort, an dem man sein muss. Meran in Mantua an Siena. Das wär's. Jedenfalls, Siena ist eine der drei Traumstädte Italiens für mich, und dort nicht zu sein, ist schade. Allerdings lohnt sich die lange Reise auch nicht für Bilder, von denen ich noch 900 ungezeigte auf der Festplatte habe. (Dieses Jahr 650. Wer soll das alles anschauen?)

Ich, an Winterabenden. Dann klicke ich mich durch. Und dann ist da noch die Tradition. Wenn immer ich in Siena bin, gehe ich dort ins Krawattengeschäft am Baptisterium und kaufe ein paar dieser sagenhaft weichen, dicken Seidenkrawatten. Das ist mein absoluter Lieblingsladen. Aber wenn ich nicht nach Siena fahre, finde ich auch keine Krawatten. Und das hätte vielleicht doch den Ausschlag gegeben. Aber dann habe ich in Brescia in einem Laden die hier gesehen:

Kaninchen, die auf plüschige Sessel und Sofas springen. Das muss ich haben. In den Farben der nächtlichen Jagd durch Verona. Jetzt werde ich also diesen Winter auf meinen Sesseln sitzen, diese Krawatten zu einem warmen kaschmirpulli und einer Tweedjacke tragen, und an den Sommer denken. Ich kam nicht nach Siena und nicht nach Rom. Aber es ging mir gut, besser als den meisten.
Wer in Italien halbwegs Köpfchen hat, wird morgen mal seine Bank besuchen, so wie die Griechen es letzte Woche getan haben und die Spanier es ebenfalls tun werden. Noch nicht mit Schlangen, das gleube ich nicht, aber schon der ein oder andere. Und wenigstens, um das Bargeld zu horten. In Italien ist Zahlen mit der Karte sehr weit verbreitet, aber im Moment mag man Scheine auch sehr gerne. Wenn man jemanden findet, der sie hergibt. Das aber ist im Moment nicht so einfach.
Aber mich treiben andere Gedanken um. Dass ich nicht in Rom war, ist nicht so schlimm. Die Bilder an der Engelsburg sind gar nicht so arg toll, und für das übliche Bild der Architektur kann man auch das vom Vorjahr nehmen. Rom sieht im Mai in der Nacht immer gleich aus. Nächtliche Hatz in der alten, grossen Stadt: Da ist Verona keineswegs schlechter, dafür muss man nicht extra nach Rom.

Vielleicht, denke ich mir manchmal, ist Verona sogar besser. Seien wir ehrlich, Rom ist bei Nacht ein finsteres Loch und schliesst ausserdem noch mitten im Trubel, ohne Chance, noch etwas zu Essen zu bekommen; in Verona kommen die Fahrzeuge genu zur richtigen Zeit an, um danach noch schnell zu San Matteo zu huschen.

(Grossbild wegen Nachfrage)
Und obendrein fahren sie so, dass man sie auf der Schnellstrasse überholen kann, und man nicht mit ihnen auf der Saleria steht. Gut 120 Startnummern kann man unterwegs fressen, und dann ganz ohne den römischen Stadtverkehr abdrücken.

(Grossbild gefällig?)
Ich vermisse Rom nicht. Ich kann auch mit Rom nicht so gut, ich fühle mich da wie Peppone als Senator: Am falschen Fleck. Und die Nacht der MM in Rom ist kurz und irgendwie stets unbefriedigend, schliesslich war man in Rom und das nur für Autos, die man schon zwei Tage lang sieht. Aber danach kommt Siena, und um Siena tut es mir natürlich leid. Denn es gibt jemand, der meint, ich gehörte nach Siena. So wie es jemanden gibt, die sagt, ich müsste nach Mantua. Und dann ist da noch einer, der zurecht sagt: Meran, das ist der Ort, an dem man sein muss. Meran in Mantua an Siena. Das wär's. Jedenfalls, Siena ist eine der drei Traumstädte Italiens für mich, und dort nicht zu sein, ist schade. Allerdings lohnt sich die lange Reise auch nicht für Bilder, von denen ich noch 900 ungezeigte auf der Festplatte habe. (Dieses Jahr 650. Wer soll das alles anschauen?)

Ich, an Winterabenden. Dann klicke ich mich durch. Und dann ist da noch die Tradition. Wenn immer ich in Siena bin, gehe ich dort ins Krawattengeschäft am Baptisterium und kaufe ein paar dieser sagenhaft weichen, dicken Seidenkrawatten. Das ist mein absoluter Lieblingsladen. Aber wenn ich nicht nach Siena fahre, finde ich auch keine Krawatten. Und das hätte vielleicht doch den Ausschlag gegeben. Aber dann habe ich in Brescia in einem Laden die hier gesehen:

Kaninchen, die auf plüschige Sessel und Sofas springen. Das muss ich haben. In den Farben der nächtlichen Jagd durch Verona. Jetzt werde ich also diesen Winter auf meinen Sesseln sitzen, diese Krawatten zu einem warmen kaschmirpulli und einer Tweedjacke tragen, und an den Sommer denken. Ich kam nicht nach Siena und nicht nach Rom. Aber es ging mir gut, besser als den meisten.
donalphons, 22:25h
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Am Start
Kurz bevor ich nach Italien gegangen bin, gab es mal wieder ein Abwerbeangebot, und zwar, wie das in letzter Zeit durchaus zunimmt, aus dem Bereich Corporate Publishing. Ich glaube, das sind im Moment die einzigen, die wirklich massiv investieren. Und das Lustige daran ist, dass sie wollen. Und zwar so richtig. Also alles, un nicht nur so "Schmieren Sie uns mal ein Schleichwerbeblog voll". So viel, wie halt geht, und so gut wie möglich, medienübergreifend natürlich. Kein Print ohne Online und kein Online ohne Print. Deren Kunden wollen möchten Anspruch, und kein Palaver. Das sind Leute, die in Inhalten denken, und davon brauchen sie gerade im Netz viel und vor allem das, was andere nicht haben. Sie haben 100 Bilder, wir nehmen sie alle. Und wie es so ist: Ich habe natürlich Nein gesagt. CP ist einfach nicht mein Ding, da fehlt als Autor irgendwie die Herausforderung, und Kreativität ist da mitunter schwierig.
Also ist alles so, wie es ist. Und dann fallen bei meinen Reisen Inhalte an, jede Menge Inhalte. Und die sind bekannt und es weiss auch jeder, dass die kommen, und ich wäre da auch gar nicht so - aber inzwischen ist es so, dass ich gar nicht mehr nachfrage, ob die jemand haben will. Noch eine Absage muss nicht sein. Und deshalb sind sie hier. Und deshalb überlege ich mal wieder, das Layout vielleicht doch umzustellen und die Bilder nochmal grösser zu machen. Die 550 Pixel aus der FAZ sind nämlich recht gut. Zu dumm, dass diese 550 Pixel dort nicht zu füllen sind.
Und deshalb hier.
Nummer 12 ist eines meiner Lieblingsbilder der MM 2012. Und ich habe schon auch meinen Spass gehabt. Trotzdem bin ich dann nicht weiter mit runter. Zu viel Aufwand, der sich insgesamt nur gelohnt hätte, wenn man etwas Sinnvolles jenseits von Schulaufsätzen ausm Prollviertel hätte machen können. Kein Siena dieses Jahr, aber Bilder habe ich trotzdem genug.
Also ist alles so, wie es ist. Und dann fallen bei meinen Reisen Inhalte an, jede Menge Inhalte. Und die sind bekannt und es weiss auch jeder, dass die kommen, und ich wäre da auch gar nicht so - aber inzwischen ist es so, dass ich gar nicht mehr nachfrage, ob die jemand haben will. Noch eine Absage muss nicht sein. Und deshalb sind sie hier. Und deshalb überlege ich mal wieder, das Layout vielleicht doch umzustellen und die Bilder nochmal grösser zu machen. Die 550 Pixel aus der FAZ sind nämlich recht gut. Zu dumm, dass diese 550 Pixel dort nicht zu füllen sind.
Und deshalb hier.
Nummer 12 ist eines meiner Lieblingsbilder der MM 2012. Und ich habe schon auch meinen Spass gehabt. Trotzdem bin ich dann nicht weiter mit runter. Zu viel Aufwand, der sich insgesamt nur gelohnt hätte, wenn man etwas Sinnvolles jenseits von Schulaufsätzen ausm Prollviertel hätte machen können. Kein Siena dieses Jahr, aber Bilder habe ich trotzdem genug.
donalphons, 13:49h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 18. Mai 2012
Gaudi.
Wer schon immer mal eine Art frauenlastigen Plüschaugenbeitrag in den Stützen lesen wollte, wird jetzt hier bestens bedient.
Ich wollte eigentlich noch was zum Gesamtthema sagen, da geht mir gerade noch einiges im Kopf herum, aber im Moment überlege ich noch.
Ich wollte eigentlich noch was zum Gesamtthema sagen, da geht mir gerade noch einiges im Kopf herum, aber im Moment überlege ich noch.
donalphons, 19:18h
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Nah dran
Ihr wollte Bilder sehen? Fragt doch mal Medien, ob sie Euch nicht ein paar Winzbilder aus dem Archiv der sie bezahlenden Firmen raussuchen können.

Auf das Bild klicken vergrössert auf 1200 Pixel Breite. Und als der Wagen auf dem ersten Bild vorbei war, musste ich an Robert Capa denken: Wenn Deine Bilder nicht gut genug sind, warst Du nicht nah genug dran.

Das hat er übrigens an einem Ort gesagt, wo Journalisten nicht mehr von der Propaganda abgenickte Bilder aus dem Fundus der Diktatoren bringen mussten. Und zu einer Zeit, da man in einem BMW die Hand nicht geballt, sondern zum deutschen Gruss gehoben hätte. Ohnehin scheint es mir so, dass bei der Aufarbeitung der Gleichschaltung der Presse zu der grossen Zeit der Konzerne Mercedes, VW, BMW und Porsche zu wenig Wert auf den Umstand gelegt wird, dass sich damals Charakterlosigkeit einfach gelohnt hat. Aber das nur am Rande.









Es war übrigens sehr, sehr wenig los, und das trotz wirklich idealer Bedingungen - wer etwas anderes behauptet, ist vermutlich als Markenbotschafter von Mercedes unterwegs. lügt bewusst und/oder weiss nicht, wie es früher war. Brescia war ganz und gar nicht voll, es war sehr leicht, einen Parkplatz zu finden. Die Absperrgitter gleich nach dem Start hätte man sich auch sparen können, nur in der Kurve hoch zum Kastell und am Corso war es vergleichsweise dick. Aber nur ganz selten standen mal zwei Zuschauer hintereinander. Die ganze Veranstaltung ist inzwischen zumindest in Brescia und Rom zu einem Werbeevent der Deutschen verkommen, und das ist sehr, sehr schade; ich denke mal, dafür fährt man nicht gezielt hin. Früher war noch mehr Abwechslung, aber dann kam Audi als Hauptsponsor, und seitdem wird das von Jahr zu Jahr übler, das italienische bzw. internationale Flair weicht dem Eindruck eines deutschen Betriebsausfluges mit mitgebrachten Retro-Zapfsäulen auf dem Platz vor dem Dom. Das ist so eine Sache, die sich die letzten Jahre schon angedeutet hat; ich war früher nach diesem Tag immer vollkommen am Ende meiner Kräfte, vor lauter Gedränge, Geschiebe und Geschubse beim Kampf um die Bilder. Das ist inzwischen so einfach geworden. Weil die Leute wegbleiben.
Und noch was zur Raserei: Nicht weniger unwahr ist es, wenn jemand den Eindruck erweckt, man würde sich netterweise an die Regeln halten und andere (besonders die Italiener oder die einen bezahlenden Firmenchefs) würden es richtig krachen lassen. Die Gruppen der Teilnehmer werden absichtlich unterwegs getrennt, sie fahren in Kolonnen, und auf der ganzen Strecke von Brescia bis Verona bin ich vier mal überholt worden. Und zwar an einer unübersichtlichen Stelle hinter Castelnuovo del Garda. Einmal von einem Mercedes SLR aus dem Werk, dann von einem deutschen Begleitfahrzeug der gleichen Firma, dann von einem weiteren Deutschen aus der gleichen Region und danach die Polizei, die den Kerl rausgezogen hat. 10 Autos vor mir war die reguläre Streife, die hat dann keiner mehr überholt.
Man kann da natürlich trotzdem rasen und posen. Ich bin mal gespannt, ob die schreibende Zunft zugibt, dass sie auf dem Weg nach Rom hinter Perugia mit den Werkswägen immer abkürzen, damit sie auch ohne Probleme ankommen.

Auf das Bild klicken vergrössert auf 1200 Pixel Breite. Und als der Wagen auf dem ersten Bild vorbei war, musste ich an Robert Capa denken: Wenn Deine Bilder nicht gut genug sind, warst Du nicht nah genug dran.

Das hat er übrigens an einem Ort gesagt, wo Journalisten nicht mehr von der Propaganda abgenickte Bilder aus dem Fundus der Diktatoren bringen mussten. Und zu einer Zeit, da man in einem BMW die Hand nicht geballt, sondern zum deutschen Gruss gehoben hätte. Ohnehin scheint es mir so, dass bei der Aufarbeitung der Gleichschaltung der Presse zu der grossen Zeit der Konzerne Mercedes, VW, BMW und Porsche zu wenig Wert auf den Umstand gelegt wird, dass sich damals Charakterlosigkeit einfach gelohnt hat. Aber das nur am Rande.









Es war übrigens sehr, sehr wenig los, und das trotz wirklich idealer Bedingungen - wer etwas anderes behauptet, ist vermutlich als Markenbotschafter von Mercedes unterwegs. lügt bewusst und/oder weiss nicht, wie es früher war. Brescia war ganz und gar nicht voll, es war sehr leicht, einen Parkplatz zu finden. Die Absperrgitter gleich nach dem Start hätte man sich auch sparen können, nur in der Kurve hoch zum Kastell und am Corso war es vergleichsweise dick. Aber nur ganz selten standen mal zwei Zuschauer hintereinander. Die ganze Veranstaltung ist inzwischen zumindest in Brescia und Rom zu einem Werbeevent der Deutschen verkommen, und das ist sehr, sehr schade; ich denke mal, dafür fährt man nicht gezielt hin. Früher war noch mehr Abwechslung, aber dann kam Audi als Hauptsponsor, und seitdem wird das von Jahr zu Jahr übler, das italienische bzw. internationale Flair weicht dem Eindruck eines deutschen Betriebsausfluges mit mitgebrachten Retro-Zapfsäulen auf dem Platz vor dem Dom. Das ist so eine Sache, die sich die letzten Jahre schon angedeutet hat; ich war früher nach diesem Tag immer vollkommen am Ende meiner Kräfte, vor lauter Gedränge, Geschiebe und Geschubse beim Kampf um die Bilder. Das ist inzwischen so einfach geworden. Weil die Leute wegbleiben.
Und noch was zur Raserei: Nicht weniger unwahr ist es, wenn jemand den Eindruck erweckt, man würde sich netterweise an die Regeln halten und andere (besonders die Italiener oder die einen bezahlenden Firmenchefs) würden es richtig krachen lassen. Die Gruppen der Teilnehmer werden absichtlich unterwegs getrennt, sie fahren in Kolonnen, und auf der ganzen Strecke von Brescia bis Verona bin ich vier mal überholt worden. Und zwar an einer unübersichtlichen Stelle hinter Castelnuovo del Garda. Einmal von einem Mercedes SLR aus dem Werk, dann von einem deutschen Begleitfahrzeug der gleichen Firma, dann von einem weiteren Deutschen aus der gleichen Region und danach die Polizei, die den Kerl rausgezogen hat. 10 Autos vor mir war die reguläre Streife, die hat dann keiner mehr überholt.
Man kann da natürlich trotzdem rasen und posen. Ich bin mal gespannt, ob die schreibende Zunft zugibt, dass sie auf dem Weg nach Rom hinter Perugia mit den Werkswägen immer abkürzen, damit sie auch ohne Probleme ankommen.
donalphons, 12:32h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 17. Mai 2012
Es gibt 2 Arten von Journalisten
Die einen machen Schleichwerbung und saufen jede Flasche leer, die man ihnen hinstellt.
Und die anderen zahlen selbst und schreiben daher auch zu ihren Lieblingsthemen durchaus kritische Beiträge. So wie mein Gastweinexperte in der FAZ über das, was ausser Wein so im Wein ist.

Gestern war ich übrigens im selbst besessenen Auto ohne Sponsor und auf eigene Kosten unter anderem auch am Gardasee, weil ich noch zu einem anderen Beitrag recherchiere, und unten am See, zu später Stunde, flog ein Posaunenengel vorbei.

Solvet Saeclum in Favilla. Wir brauchen uns gar nicht zu wundern, wenn wir jedes Jahr Leser und Auflage verlieren.
Und die anderen zahlen selbst und schreiben daher auch zu ihren Lieblingsthemen durchaus kritische Beiträge. So wie mein Gastweinexperte in der FAZ über das, was ausser Wein so im Wein ist.

Gestern war ich übrigens im selbst besessenen Auto ohne Sponsor und auf eigene Kosten unter anderem auch am Gardasee, weil ich noch zu einem anderen Beitrag recherchiere, und unten am See, zu später Stunde, flog ein Posaunenengel vorbei.

Solvet Saeclum in Favilla. Wir brauchen uns gar nicht zu wundern, wenn wir jedes Jahr Leser und Auflage verlieren.
donalphons, 12:17h
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Klarstellung
Ich habe mit diesem FAZ-Blog zur Mille Miglia, in dem sich ein gewisser Holger Appel (man merke ich den Namen, wenn er das nächste Mal über Autos mit dem Stern schreibt) aus der Wirtschaftsredaktion Mercedes auf eine Art und Weise andient, die man sonst eher von der Autobild kennt, von Panegyrikern der Antike oder von den Kofferträgern in der italiensichen Politik, nichts zu tun. Ich bin mindestens so überrascht wie alle anderen, und ich verstehe auch nicht, wie ma so etwas machen kann, mit Ausnahme vielleicht der geschlossenen Kommentare - wenn ich so über Firmen schreiben würde, hätte ich auch Angst, dass die Leser der FAZ mich unzart anfassen würden.










Autos können nichts für die Menschen, die sie fahren.
Aber immer hin weiss ich jetzt schon, was ich dieses Jahr schreibe: Dass Autos eigentlich nur dann wirklich schön sind, und den ganzen Flair einer untergegangenen Epoche haben, wenn es die Firmen dahinter auch nicht mehr gibt. Oder allenfalls ein paar Witzfiguren aus dem Marketing, der Tradition vor allem Nazi ist und die dann Marken aufkaufen, um sich volksgenösslich zu entbräunen (Bei Mercedes und ihrer Diktatorenkundschaft lohnt sich das nicht).










Autos können nichts für die Menschen, die sie fahren.
Aber immer hin weiss ich jetzt schon, was ich dieses Jahr schreibe: Dass Autos eigentlich nur dann wirklich schön sind, und den ganzen Flair einer untergegangenen Epoche haben, wenn es die Firmen dahinter auch nicht mehr gibt. Oder allenfalls ein paar Witzfiguren aus dem Marketing, der Tradition vor allem Nazi ist und die dann Marken aufkaufen, um sich volksgenösslich zu entbräunen (Bei Mercedes und ihrer Diktatorenkundschaft lohnt sich das nicht).
donalphons, 11:42h
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Mittwoch, 16. Mai 2012
Kochtipps
Langweiliger Geschmack von angebratenem Caccioricotta? Das Gas hat keine Note? Wäre es nicht schöner, ihn über einem Holzfeuer zu rösten?
Da gibt es eine Lösung! Die Flamme unter der Pfanne ausschalten und die Flamme unter dem daneben stehenden Schneidebrett einschalten, und für eine Minute schnell den Raum verlassen! Danach erfüllt so viel aromaticher Rauch die Küche, dass auch der Ricotta schmeckt, als bereitete man ihn zusammen mit Partisanen im Wald.
OK, die Wohnung riecht dann noch ein paar Tage danach, aber das reizt den Apetit.
Da gibt es eine Lösung! Die Flamme unter der Pfanne ausschalten und die Flamme unter dem daneben stehenden Schneidebrett einschalten, und für eine Minute schnell den Raum verlassen! Danach erfüllt so viel aromaticher Rauch die Küche, dass auch der Ricotta schmeckt, als bereitete man ihn zusammen mit Partisanen im Wald.
OK, die Wohnung riecht dann noch ein paar Tage danach, aber das reizt den Apetit.
donalphons, 13:21h
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Dreck und Müll und Gestank und Lärm
Ach ja. Die Tage, sa leise Nonnenkleider in weissgeglühten Städten auf zwei Rädern raschelten, als nur das Sirren der Speichen die Luft erfüllte, und alles in Eintracht und Harmonie schien -

diese Tage sind vorbei. Es kommen die Brüller und Kreischer, die Aussetzen und Quietscher, es wird schwer, unförmig und laut, es sind zu viele Menschen und einem 300 SL wünsche ich glatt so ziemlich alles, was nicht nach heil ankommen aussieht. Der 300 SL soll ja ein ziemliches Biest sein und Cretins nicht mögen, die nicht fahren können. Kurz, es sind die Tage des Jahres, heiss, abgasgeschwängert und ganz anders als sonst.


diese Tage sind vorbei. Es kommen die Brüller und Kreischer, die Aussetzen und Quietscher, es wird schwer, unförmig und laut, es sind zu viele Menschen und einem 300 SL wünsche ich glatt so ziemlich alles, was nicht nach heil ankommen aussieht. Der 300 SL soll ja ein ziemliches Biest sein und Cretins nicht mögen, die nicht fahren können. Kurz, es sind die Tage des Jahres, heiss, abgasgeschwängert und ganz anders als sonst.

donalphons, 12:24h
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Dienstag, 15. Mai 2012
Zum Abendessen
Es geht erst an Pfingsten los. Und somit verpassen die meisten die schönsten tage - die natürlich nicht mehr schön wären, wenn sie diese Tage nicht verpassen würden. Aus Gründen - das Bue d'Oro hat am Dienstag geschlossen - bin ich dann an den See gefahren.

Der misstrauische deutsche Tourist wird vielleicht denken, dass es direkt am See einen Haken geben muss, und in Torbole würde ich das auch so sehen. Aber nicht hier unten, vor Brenzone. Brenzone ist die Grenze, man kann dort auch sehr schön und frei fahren, und ankommen, und bedenkenlos bestellen.






Irgendwann gehen dann die Lichter an.


Da links, da ist es wirklich angenehm.


Der misstrauische deutsche Tourist wird vielleicht denken, dass es direkt am See einen Haken geben muss, und in Torbole würde ich das auch so sehen. Aber nicht hier unten, vor Brenzone. Brenzone ist die Grenze, man kann dort auch sehr schön und frei fahren, und ankommen, und bedenkenlos bestellen.






Irgendwann gehen dann die Lichter an.


Da links, da ist es wirklich angenehm.

donalphons, 23:49h
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Au
Mir tun die Knöchel weh. Das kommt zwar vom Schreiben, aber es fühlt sich an, als hätte ich ein paar Leuten die Zähne eingeschlagen (ach ja, die guten, alten Zeiten der New Economy... manche werden sich erinnern... Hands on throat und dann straight consulting... da wird man fast sentimental...). Wo war ich? Ach so. Ich habe über die Aussenwirklung der Leute geschrieben, die man rückblickend vielleicht mal als die Berliner Bande bezeichnen wird, und ihre Aussenwirkung.
donalphons, 17:32h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 15. Mai 2012
Zona Pedonale
Die Mille Miglia soll jetzt dauerhaft Mitte Mai stattfinden, und nicht mehr wie früher Anfangs des Monats. Angeblich wegen des Wetters in der Monatsmitte. Offensichtlich haben die Initiatoren das Wort "Eisheilige" noch nicht gekannt, als sie die Entscheidung getroffen haben. Nun, sie werden es kennenlernen. Die Wetteraussichten jedenfalls sind grauwolkig durchwachsen. Ich werde mir was einfallen lassen müssen. Ausserdem habe ich zu wenig warme Kleidung dabei. Frieren an der Engelsburg, schnattern in Umbrien, das wird es sein.



Und ansonsten geht es mit Italien langsam dem Ende entgegen. Daheim gibt es viel zu tun, es ist so einiges passiert, man kann nicht immer hier unten sein, also werden die Bilder weniger, und überhaupt. Ich weiss ehrlich gesagt nicht genau, was die nächsten Monate bringen werden, vieles ist unklarer als noch vor ein paar Wochen, und es war auch eine gute Zeit, um etwas gewitzter zu werden. Vielleicht auch etwas weniger altruistisch. Im Nachhinein ärgert man sich, wenn man gegen alle gleich grosszügig ist, das entwertet das Verhalten und bevorzugt die Falschen.



Ich habe mir hier für besondere Anlässe zwei Füller gekauft und damit doch nichts unterschrieben, einfach, weil es sich nicht ergeben hat. Ich habe einigees geschrieben und weiss nicht, ob das so eine gute Idee war. Ich habe auch viel Zeit gehabt, generell ein wenig nachzudenken, und auch zu vergleichen, und bin zum Entschluss gekommen, dass es schon gut so ist, wie es ist, und dass ich keine besondere Karriere im Rest meines Irdendaseins machen möchte: Die Aufwendungen, Investitionen und Ärgernisse sind es einfach nicht wert. Zwischendrin hatte ich ein paar Leute an der Leitung, mit tollen, grossen Ideen: Das alles könnte überzeugender klingen, wenn es in einer derartigen Atmosphäre unterbreitet werden würde. Nicht von Hektikern am Rande des Nervenzusammenbruchs, die ihre Socken verdreht tragen, und deren Hemden zu kurz sind.



Dagegen freue ich mich schon auf die MM und den Benzingeruch, auf das Brüllen der Motoren und prall gefüllte Speicherkarten von den schönsten Tagen des Jahres. Es ist ja immer schön. Das hat mit dem Wetter nichts zu tun, nur mit dem Adrenalin.Immerhin, dieses Jahr geht es früher los, schon um 18,45 fahren sie in Brescia los, und erreichen noch bei Tageslicht Verona. Ich denke, das werden tolle Bilder dieses Jahr von der ersten Nacht des Ausnahmezustandes.





Und ansonsten geht es mit Italien langsam dem Ende entgegen. Daheim gibt es viel zu tun, es ist so einiges passiert, man kann nicht immer hier unten sein, also werden die Bilder weniger, und überhaupt. Ich weiss ehrlich gesagt nicht genau, was die nächsten Monate bringen werden, vieles ist unklarer als noch vor ein paar Wochen, und es war auch eine gute Zeit, um etwas gewitzter zu werden. Vielleicht auch etwas weniger altruistisch. Im Nachhinein ärgert man sich, wenn man gegen alle gleich grosszügig ist, das entwertet das Verhalten und bevorzugt die Falschen.



Ich habe mir hier für besondere Anlässe zwei Füller gekauft und damit doch nichts unterschrieben, einfach, weil es sich nicht ergeben hat. Ich habe einigees geschrieben und weiss nicht, ob das so eine gute Idee war. Ich habe auch viel Zeit gehabt, generell ein wenig nachzudenken, und auch zu vergleichen, und bin zum Entschluss gekommen, dass es schon gut so ist, wie es ist, und dass ich keine besondere Karriere im Rest meines Irdendaseins machen möchte: Die Aufwendungen, Investitionen und Ärgernisse sind es einfach nicht wert. Zwischendrin hatte ich ein paar Leute an der Leitung, mit tollen, grossen Ideen: Das alles könnte überzeugender klingen, wenn es in einer derartigen Atmosphäre unterbreitet werden würde. Nicht von Hektikern am Rande des Nervenzusammenbruchs, die ihre Socken verdreht tragen, und deren Hemden zu kurz sind.



Dagegen freue ich mich schon auf die MM und den Benzingeruch, auf das Brüllen der Motoren und prall gefüllte Speicherkarten von den schönsten Tagen des Jahres. Es ist ja immer schön. Das hat mit dem Wetter nichts zu tun, nur mit dem Adrenalin.Immerhin, dieses Jahr geht es früher los, schon um 18,45 fahren sie in Brescia los, und erreichen noch bei Tageslicht Verona. Ich denke, das werden tolle Bilder dieses Jahr von der ersten Nacht des Ausnahmezustandes.


donalphons, 00:29h
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Manche werden das schon kennen
Aber angesichts des hasses auf Frau Merkel in Europa (und der teilweisen Schizophrenie zu sagen "So eine wie die Merkel bräcuhten wir auch") hier nochmal ein paar Bilder und Worte aus Cerea in der FAZ. Das sind schliesslich so die Sachen, die immer irgendwie untergehen, wenn man über den Euro und die Auswirkungen auf die Krise spricht.
donalphons, 15:01h
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