Keine kommerzielle Werbung hier. Ausser für mich.

Ein kleiner Hinweis: Das hier ist ein Spassblog. Angesichts der Strategie von Agenturen, vermehrt Blogger einzuspannen - aktuell etwa eine Suchmaschine, die für werbende Artikel bei manchen üblichen Verdächtigen bezahlt - möchte ich darauf hinweisen, dass die Beiträge hier nicht käuflich sind. Weder vorher aus Kalkül, noch nachträglich aus Dankbarkeit, was es auch schon ein paar mal gegeben hat. Was ich enorm nett finde, weil ich Firmen, über die ich schreibe, oft mag. Aber das heisst eben auch, dass ich gerne für ihre Produkte zahle, weil sie es wert sind. Ich habe Geschenke, Zuschüsse und Entschädigung nicht nötig; wenn ich Geld will, arbeite ich. Ja, das gibt es auch noch. Arbeiten, statt sich kaufen lassen. Sprich: Abgesehen von der Werbung für meine Bücher und Lesungen, wobei zweitere meistens kostenlos sind, ist dieses Blog werbefrei, und wird es auch bleiben.

Die zugehörigen 3 Akkorde spielt René bei Nerdcore. Und irgendwie habe ich den Eindruck, dass obige Verdächtige von der sie bezahlenden Firma ziemlich allein gelassen werden mit den Protesten, wenn das ein Firmenblog gewesen sein sollte.

Dienstag, 11. Juli 2006, 11:40, von donalphons | |comment

 
Der Link funzt nimma,
wahrscheinlich zieht da grad jemand den Stecker zwecks Schadensbegrenzung. Wie ich drüben in der Dunkelkammer schrieb, war das kein klug angelegtes Geld. Alles debattiert nun wieder über Käuflichkeit und Credibility - aber nicht übers Produkt und das Preisausschreiben. Dabe hätten sich auch sicher genügend Nerdblogs gefunden, die sine pecunia die Betatest-Botschaft ins Land getragen hätten. Ich verstehs nicht. Aber ich versteh ja so manches nicht...

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In fact scheint eine Leere für gewisse Leute zu sein: "Auch wenn ich Geld bekomme, gehen die Leserzahlen nicht runter, also mache ich weiter." Zumal es ja nicht so ist, dass es kein Netzwerk unter denen gäbe. Offensichtlich gibt es aber Firmen, die es noch ein bischen dümmer als Coke und Knallgrau anstellen.

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Der Disclaimer beim anderen Don sieht unter diesen Umständen wie ein löchriges Feigenblatt aus.

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Ja, sieht komisch aus.
Aber trotz allem würde ich bis zum Beweis des Gegenteils von der Unschuldsvermutung ausgehen, dass Don D. kein Geld für diesen Beitrag genommen hat.

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Ist mir relativ egal. Ich lese Blogs nicht wegen Produkttests. Und widerlich finde ich auch den Disclaimer von Oliver "Adabei" Gassner: "Dieses Posting entstand mit freundlicher Unterstützung von Ask.de, die Inhalte sind meine."

Der Unterschied bei den Beteiligten ist lediglich die Fallhöhe. Dass ein Nico Lumma Werbung macht, mei, er arbeitet bei einem Werbevermarkter. Dass man den Gassner dabei findet, ist zu erwarten. Beim Herrn Popkulturjunkie überrascht es mich auch nicht wirklich. Kann man ja alles machen. Viel Spass auch.

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Die verstehen es nicht. Marketing per Brieftasche. So mancher web 2.0 Nerd ist doch viel einfacher zu "kaufen". Ein paar Zeilen Code geschrieben, ein exklusives beta-Feature für den "Tester" (für 6 Wochen), und mit Begeisterung wird diese Exklusivität in die Welt hinausposaunt.

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Spannend wird vor allem die Frage, wer bei der Aktion aus der deutschen Blogosphäre Ask.com beraten und bei der Auswahl unterstützt hat.

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Das weist Du doch sicher schon und hast schon mal den Sauvignon kalt gestellt.

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ich
war das. anregungen gerne an mich.

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Das ist ja nicht so das Ding. Weitaus lustiger finde ich es, dass sich Opelblogger Felix Schwenzel über die Schufaauskunft beim Notebooktesten aufregt, aber jetzt zufällig nichts zu sagen hat, wenn die Ask-AGBs, die in seinem Umfeld beworben werden, ähnlich nett sind. Und noch so ein Jörg-Olaf Schäfers, die jetzt "Haltet den Dieb" ruft, nachdem er bei der Brause-WG und den werbend-begeisternden Einträgen seiner Freunde vor lauter Gegeifer gegen Kritiker der Aktion fast nicht mehr laufen konnte.

Besser ne Doppelmoral als gar keine, was Jungs?

Edit: Dass Postings von Kommentarspammern und anderen Psychopathen hier nicht erwünscht sind, ist, denke ich klar. Schliesslich sind gewisse Gestalten hier mehrfach gemahnt worden, bevor sie hier rausgeflogen sind. Eine gute Entscheidung im Umgang mit den selbsternannten PR-Bütteln und Schleichwerbern von Coca-Cola.

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Das da oben klingt übrigens ein bisschen so, als ob man mit Spaß kein Geld verdienen sollte bzw. - noch schlimmer - als ob Arbeit keinen Spaß machen dürfe.
Aber das hast Du sicher nicht sp gemeint, oder?

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Nein. Es klingt nach einem Deal. Ein Deal zwischen mir und meinen Lesern. Der Deal geht so: Werbung muss nicht sein. Es muss aber Orte geben, in denen Werbung nichts verloren hat. Weil es zu viel Werbung gibt, zu viel Abhängihgkeit von Werbung und zu wenig Freiräume. Das hier ist ein Freiraum. Kommt rein und lasst uns Spass haben.

Würde einer sagen: Dein Blog ist so prima, hier sind 10.000 Tacken für Deine Schreiberei, aber erwähne mich nicht und mach einfach so weiter, wüsste ich nicht, was ich täte. Aber soweit kommt es nicht. Es gibtg ja durchaus Blogdeals: ch habe zum Beispiel eine sehr nette Mieterin über Blogs gefunden. Wer mal hier durfchkommt, kan gerne bleiben. Es gibt hier viel Informationshandel, der einen gewissen Wert generiert, ohne dass man dafür die Kontonummer rausrücken müsste. Aber eben keine Werbung.

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Wenn Blogger jetzt auch damit anfangen, bezahlte Lobhudeltexte abzusondern, muß ich mir neben Adblock, das mir bisher ein werbe- und sorgenfreies Leben ermöglichte, noch was anderes einfallen lassen.

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Ich würde vielleicht eine Art schwarze Liste vorschlagen, wo alle bekannten Käuflichkeiten vermerkt sind, und natürlich Boykottaufrufe gegen die Firmen, sowie ein Punktesystem für alle, die selbst was über die Sündenfälle schreiben. Und ein Infosystem für Informanten. Dotcomtod für Blogs und deren Werbepartner ;-)))))))))

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Werbung ist das halbe Leben. Ich für meinen Teil verlange weiterhin ein ganzes für mich.

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"Werbung ist das halbe Leben."

Wer behauptet denn sowas? Ich sehe im Netz die Werbung gar nicht mehr.

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Diese Diskussion um bezahlte blog-Einträge und Kampagnen nervt langsam. Das ist auch die Taktik der Marketing-Leute. Irgendwann ist alles diskutiert und es wird klaglos hingenommen.

Eigentlich wäre ein kleiner Kodex nötig. Wo drin steht, dass man keine bezahlten Einträge macht, kein Geld oder Vergünstigungen annimmt, die zu positiven Erwähngen oder Themensetzungen im blog führen, usw. Für mich gehören auch adsense und Partnerprogramme dazu, da sie in enger Verbindung zu Einträgen stehen.

Die Akzeptanz dieser Selbstverpflichtung kann mit einem Button dokumentiert werden. Klare Fronten. Das ist es doch, was auch die Leser wollen.

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Dazu ist die Blogosphäre viel zu gross. Wer mal sehen will, wie sich Blogger im Haufen so richtig zum Idioten machen, musste doch nur mal das freiwillige Namedropping für die WG-Brause anschauen. Oder aktuell:

http://derneu eopelcorsa.trnd.com/

Zur Hölle mikt diesem Pack. Ich vertraue auf die Intelligenz der Leser und die koksverseuchten Hirne der billigen Werbenutten.

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Schau Dir doch mal die Geburtswehen dieser NasenpOpelblogger an. Alle außerhalb Deines Jahrganges. Weit außerhalb. Sie sind halt jung und brauchen das Geld...

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@Don: Das sagt meine Mama auch immer ;-)

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Was sich so in manchen Impressi findet hat mich damals schon verwundert.

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Rosinenpickerei
strappato forderte weiter oben einen kleinen Kodex,

wo drin steht, dass man keine bezahlten Einträge macht, kein Geld oder Vergünstigungen annimmt, die zu positiven Erwähnungen oder Themensetzungen im blog führen.

So weit, so gut, so nachvollziehbar. Würde ich vorbehaltlos unterschreiben.

Ich für meinen Teil habe Ursache und Wirkung umgedreht, indem ich hin und wieder in meinen Rezensionen DVDs bespreche, die ich für bemerkens- und kaufenswert erachte. Hinterher bitte ich zuweilen den Publisher um ein persönliches Exemplar als Anerkennung: Wenn's klappt (oft), freue ich mich, wenn nicht, ist's auch OK. Und in jedem Falle habe ich ein gutes Gewissen!

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Man könnte jetzt anführen, dass DVDs von publishern, die sich in der Vergangenheit erkenntlich gezeigt haben, präferiert werden, oder dass man die DVDs danach auswählt, ob man sie gerne für lau haben will.

Die eigene Verantwortung kann niemand dem blogger abnehmen. Schwarz-Weiss gibt es nicht. Ein Kodex ist immer nur eine Richtschnur/Orientierung, die bei Entscheidungen helfen kann. Daher halte ich einen Kodex auch für sinnvoll, da nicht für alle erdenklichen Fälle das gewünschte Verhalten vorgegeben wird, wie es manche blogger in der Diskussion gerne hätten. Und man hat eine Basis, auf der diskutiert werden kann. Es geht ja nicht um das Bekehren oder "Sauberhalten" der blogger-Szene, sondern um Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

Wobei natürlich sich auch mehrere Kodizes ausbilden können.

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Na ja...
meinen Kunstgeschmack nach Maßgabe der eventuellen kostenlosen Verfügbarkeit des Mediums zu verbiegen, das haut nicht hin. Und bevor ich ein, zwei Stunden opfere, um etwas schönzuschreiben, das ich zwar »kostenlos« kriegen kann, aber im Grunde gar nicht will, da lege ich mich lieber auf ein Nickerchen hin und habe mehr davon...

Aber wenn man sich halt freut, in all dem Müll ein paar lang gesuchte Gemmen aufzutreiben, da ist doch ein kleiner Deal nach dem Motto »ehrliches und überzeugtes Lob im Naturaltausch gegen das in Rede stehende Objekt« meines Erachtens eine Win-Win-Win-Situation für alle (i.e. Blogger, Publisher und interessierte Leser).

Wobei ich Dir dahingehend recht gebe, daß die Grenzen fließend sind und man sich schneller im sumpfigen Graubereich vorfinden könnte, als einem lieb ist... Wenn man nicht aufpaßt.

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