Jubiläums-Award II

Danke, danke für die Unterstützung beim Blogversager-Wettbewerb. Liebe Freunde, besonders die indiskreten Tipps aus den Medien freuen mich. Es sieht ja eher nicht so au, als würden Journalisten Bloggerkollegen leiden können.

Inzwischen sieht unsere Liste so aus:

1. Stefan Baron (Wirtschaftswoche)
2. Dorin Popa (Freundin)
3. Falk Lücke (Zeit)
4. Peter Turi (Turi2, diverse Blättchen)
5. Leon de Winter (Welt)
6. Die abgesoffenen Blogs der Süddeutschen
7. Mariustthias Müller v. Blumencron (SPON, vielfach gewünscht)
8. Gero f. Randow (ZEIT)
9. Eric Stahl (woman-magazin.de)
10. Wolfgang Müller (CIO-Blogger)
11. Henryk M. Broder (achgut.de)
12. Thomas Frenzel (FTD-Kapitalist)
13. Alan Posener (Welt)
14. Ehrensenf
15. Ariane Sommer (Bunte Starblogs)
16. Clemens Wergin (Tagesspiegel)

Weitere Vorschläge? Dann machen wir vielleicht Kategorien: Neocon, Bizzblubber, Mybloghohlies...

Dienstag, 25. Juli 2006, 19:28, von donalphons | |comment

 
Nummer 7 heißt doch mit Vornamen Matthias, oder?
Dieser Marius mit Müller im Doppelnamen ist Schauspieler, keine Ahnung, ob der auch bloggt.

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Stimmt, stimmt, stimmt. Die Eile...

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Ich muß nachnominieren. Leider die Legenden Wolfgang Rudolph und Wolfgang Back für "das da":

mms://www.media01-live.de/CC-Zwei/CC-Zwei-00.mp3

Plus das von Herrn Back selbst so genannte Tagebuch http://www.wolfgang-back.com/aktuell_home.php mit folgendem Claim unter dem Eintrag "Freitag, 21. Juli 2006"
Vor allem ist mein Tagebuch hier ja schon ein Podcasting besonderen Stils.
(Kenn eigentlich jemand das von ihm angeblich mitgeschriebene Buch über Podcasting? Die Deutsche Nationalbibliothek gibt keinen möglicherweise passenden Titel her).

Herrn Rudolphs Homepage sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt: http://www.wolfgangrudolph.de/ Mit einer dreijährigen Pause zwischen Einträgen.

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Backes Podcast-Buch
Nein. Mir nicht bekannt. Und dass es in der DBB nicht erwähnt ist, ist merkwürdig. Aber drüben fragen kostet ja nichts. ;-)
(Und meine Güte, von jemanden der sich mit PCs und dem Internet auskennt sollte man ja eine bessere Homepage erwarten können... Brrrr.)
Ad Astra

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Die meisten (fast alle) der nominierten Blogs kenne ich gar nicht. Ich frage mich sowieso, wer soll das alles lesen und warum?

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Es ist ein wenig grenzwertig zum Nerdtum, aber für gewisse selbsternannte Blogmarketinggurus eine schallende Ohrfeige. Wer soll das alles lesen und warum? könnte man unter einige dieser Blogs als finalen Gesamtkommentar schreiben.

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Da ist natürlich ein Widerspruch: Zum einen sind blogs etwas Zweckfreies. Jede/r kann schreiben, podcasten oder vloggen. Jeder soll seine Motivation finden und muss sich auch nicht von anderen dessen Vorstellungen aufzwingen lassen. Blogs haben was Emanzipatorisches. Warum soll dies nicht auch Journalisten oder Sternchen zugestanden werden?

Zum anderen werden blogs natürlich bewertet: Schreibstil, Inhalte, Anzahl der Kommenare, "Reichweite", Verlinkung usw. Da sind natürlich blogs von Leuten, die in anderen Funktionen in der Öffentlichkeit stehen besonders von betroffen.

Das auch genau das, was blog-Vermarkter wollen: Bewertung, damit sie ihren Kunden Argumente für das Marketing in die Hand geben können.

Erschwerend kommt hinzu: Geschmack ist Geschmackssache. In anderen Ausdrucksformen wie Malerei oder Musik haben sich in einem langen Prozess Qualitätsmassstäbe herausgebildet. Blogs sind noch recht neu. Da sind die Grenzen zwischen Kunst und Dilentantismus nicht so einfach auszumachen.

Ich sehe daher die blogkritik zwiespältig, obwohl ich mich oft gerne daran beteilige. Viele der in Dons Contest Nominierten haben explizit einen Anspruch an sich und ihre blogs formuliert. Da kann man den Realitätscheck machen. Aber bei einigen würde ich das bloggen eher als Ausprobieren der neuen Möglichkeiten sehen. Da mit scharfen Schwert reinzugehen, schadet meiner Meinung genau dem, was bloggen ausmacht.

Auch die Frage nach dem "wer soll das alles lesen und warum", die mir auch manchmal in den Sinn kommt, ist im Grunde eine Einschränkung, die der Intension des bloggens entgegensteht - genau wie der Drang zum Perfektionismus.

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Das Problem habe ich regelmäßig bei der Blogbar. Warum soll ich mir einen Metadiskurs über das Bloggen reinziehen, ich blogge, also bin ich. Einerseits. Andererseits verstehe ich genug von Medien und Medienwirkungsforschung, um zu wissen, dass man bestimmte Entwicklungen nicht verschlafen darf.

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Die Zeiten, dass man einen Überblick über die Entwicklungen in der "blogsphere" haben konnte, sind vorbei. Wir nähern uns einer Situation, in der solche Diskussionen wie an der blogbar akzidentell sind. Daher ist es relevant, die entscheidenden Ereignisse und Entwicklungen zu erkennen und zur Diskussion zu stellen. Ist zwar immer noch subjektiv, aber Don schafft das an der blogbar noch ganz gut. Im übrigen: Wenn es an der blogbar hoch hergeht, dann ist das auch ein Zeichen, dass Dinge angesprochen werden, die manche Leute und Unternehmen nicht in die blogger-Öffentlichkeit gezerrt sehen wollen.

Aber die entscheidenden Weichenstellungen zu erkennen wird immer schwieriger.

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Na, ich schau mir mal die Liste an:

Stefan Baron kenne ich und finde ihn hochnotpeinlich, Dorin Popa - keine Ahnung
3. Falk Lücke (Zeit) dito
4. Peter Turi (Turi2, diverse Blättchen) na klar
5. Leon de Winter (Welt) würg
6. Die abgesoffenen Blogs der Süddeutschen was interessiert mich das?
7. Mariustthias Müller v. Blumencron (SPON, vielfach gewünscht) au weia
8. Gero f. Randow (ZEIT) der ist doch gar nicht schlecht
9. Eric Stahl (woman-magazin.de) who cares?
10. Wolfgang Müller (CIO-Blogger) keine Ahnung
11. Henryk M. Broder (achgut.de) achschlecht
12. Thomas Frenzel (FTD-Kapitalist) auweiarer
13. Alan Posener (Welt) ???
14. Ehrensenf ???
15. Ariane Sommer (Bunte Starblogs) ???
16. Clemens Wergin (Tagesspiegel) ???

Spannend würde ich einen Beitrag finden, der sich mit der myblog-Hölle beschäftigt.

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Genauso spannend ist das myspace-Universum.

Das wäre eigentlich eine Aufgabe der Medien- und Kommunikationswissebschaften. Aber die sind in Sachen "social media" ein Ausfall.

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Die PUKs lesen teilweise noch "Zeitungslehre" vom Emil Dovifat.

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myblog ist keine Hölle, nur Rassisten-Bloghoster
Vielleicht wäre es ja mal interessant, einen Blog über myblog, myspace & Co. unter mynazi.de oder sowas anzulegen *lol* Thema: Die rechten Nerds erbrechen ins Netz - abwischen nicht vergessen!

MfG

Daniel

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Bei myblog sammelt sich auch sonst allerlei schräges Volk.

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Ich würde mich ja über Volker Kauder freuen, gehen Podcasts auch? ikauder.de. Schon etwas älter, ich weiß...

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