: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Samstag, 29. Januar 2005

Die Uni, die Wirtschaft und die Journaille

"Bereits kommende Woche finden an mehreren Unistandorten Demonstrationen statt" schreibt die FTD.

Auf geht´s zur Wahl des neuen Unworts des Jahres! [update]: Mehr Versager hier.

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Dirt Picture Contest - Mein erstes Jamba

Ich bin Early Adopter. Ich habe eines der ersten Siemens S45, und ich hatte es schon, bevor es in den Handel kam. Ein simples, dunkelblaues Mobiltelefon ohne besonderen Schnickschnack. Ich hatte auch kurz mal das grauslige Nokia 7610 zum Testen, aber ich bin zurück zum Siemens. Dummerweise haben sich heute ein paar Tasten entschlossen, den Dienst zu quittieren. Unter anderem der Abhebeknopf. Also bin ich los, mir schnell ein Ersatzhandy zu kaufen, bis das S45 wieder läuft. Meine Wahl fiehl auf das Günstigste, das der 2nd Hand Laden hatte: Ein NEC n21i. Richtig, das erste i-mode Handy. Gekauft habe ich es auch, weil es nochmal eine hübsche "Skalpe meiner feinde"-Geschichte aus dem Jahr 2002 zu diesem Ding gibt.

Ich habe immer gedacht, naja, die Jambanutzer sind doof, bestellen ein Bild und kriegen ein Abo, merken es aber nicht. Der Vorbesitzer dieses Handies wusste wohl, was er tat. Und jetzt, 3 Stunden, nachdem ich wieder mobil erreichbar bin, weiss ich einiges über die typische Bildersprache sowohl von Jamba als auch dem Vorbesitzer.



Neben dieser nackten Frau habe ich auch noch 5 weitere in diversen Posen. Ich verfüge über einige "Arschgeweihe"; so nennt man das Gekrakel wohl. Ich habe auch ein dünnes Krokodil, an dem ein fetten Krokodil geschlechtliche Handlungen vollzieht, aber keinen Klingelton mit "In der Bar zum Krokodil", einem Chansonklassiker aus den 20er Jahren. Schade.

Dafür habe ich etliche Klingeltöne. Viele. Sachen, die ich nur kenne, wenn ich mal bei meinen Eltern Farbtelevision erlebe und unabsichtlich in eine Jamba-Werbung und die Jamba Musik dazwischen, MTV heisst das glaub ich, reinschalte. Ich frage mich, was für Leute das runterladen. Ich frage mich auch, ob die Samwers nicht einfach verdammt arme SchwWesen sind, wenn sie am Abend in den Spiegel schauen, sie sehen die Meister der fickenden Krokodile, die Ohren pfeifen noch vom verrückten Frosch, oder sie müssen beim Essen an das Gefurze denken, nein, ich denke, denen kann es eigenntlich nicht wirklich gut gehen, denn um das zu ertragen, muss man entweder viel leiden oder so schmerzresistent sein, dass es auch nicht schön ist. Und ich frage mich, ob es die Firma woanders als in Berlin geben kann.

Ironischerweise habe ich das Handy gebraucht, weil ich eigentlich den Spreeblick-Johnny anrufen wollte, wegen eines Artikels über Jamba. Tja.

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The real Deal

So und nicht anders funktioniert Wirtschaft.

[update] So funktioniert sie aber nicht.

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Gerüchte besagen

dass bei den Argonauten in München grosse Veränderungen bevorstehen. Schliesslich wird der Standort München auf der Website inzwischen hinter Düsseldorf geführt, wo es an der Spitze einen neuen Chef gibt, Gründer Rainer Wiedmann ist weg, die Mieten in der Osterwaldstrasse sind hoch - ich höre ein Rauschen in der Luft, wie von einer geschwungenen Sense ... eieiei ...sollte etwa die einzigartige Munich Area als Standort nicht mehr gut genug sein? Zieht man vielleicht aus, ohne wieder einzuziehen? Böse Geschichten, das...

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Keinen blanken Heller

mehr für dieses Pack. Denen geht´s immer noch zu gut. Das muss sich ändern. Nicht Copy, Industrie killt Musik.

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Freitag, 28. Januar 2005

Dotcomstirbt. Immer? Nicht immer.

Aber heute schon wieder: Unter 1 IN 14/05 geht die Daidalos Software GmbH aus Wolfratshausen in der schönen greater Munich Area den Weg so vieler anderer Startups. " führender Spezialist für die Abbildung von Geschäftsprozessen von Finanzdienstleistern in Europa" - wer bitte ist eigentlich nicht führend, zumal, wenn ein VC wie die TFG Capital darin investiert? Zur Erinnerung: TFG investierte weiland auch in die legendäre Comroad.

Dass Daidalos den Startup-Tod stirbt, ist nicht ganz ohne Ironie - schliesslich waren sie schon seit 20 jahren auf dem Markt. Aber wenn die Sense erst mal schwingt, wird alles niedergemäht, die Unschuldigen mit den vebrechern, die Kleinen mit den Grossen, die VC-Finanzierten mit den beschränkten Klitschen. DaidalosDotcomlebtnicht, so viel ist sicher. Aber morgen kommt sicher wieder ein anderer Schreiberling mit einer anderen tollen Geschichte, dass es ja so viele gute Nachrichten gibt.

Die Nachricht des Tages: 120 Punkte für den Don.

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Boomtown Rats

Die Dauergäste dieses Blogs wissen, dass ich nicht unbedingt ein Freund all des kruden Geschwätzes sogenannter "Marketing-" oder "PR-Spezialisten" bin, das seit ein paar Monaten über die deutsche Blogosphäre hereingebrochen ist. Da versuchen mitunter reichlich obskure Dotcom-Versager, ihre alten Flops an der noch zarten Pflanze der deutschen Blogs zu wiederholen, da muss alles irgendwie verwertet, vermarktet und profitabel gemacht werden. Diese kleine, nicht zwingend feine Szene der Möchtegern-Profiteure hat sich in Ermangelung eigenständiger Ideen ein paar US-amerikanische Abgötter gesucht, die ebenfalls gebetsmühlenartig behaupten, Blogs wären was ganz tolles und überall super erfolgreich, wo sie selbst gerade Blogdienstleistungen anbieten.

Steve Rubel gehört als nicht unbedeutender PR-Mensch berufsbedingt zu diesen Schreihälsen, aber bei ihm habe ich oft den Verdacht, dass oberhalb von Mund und Stimmbändern auch noch eine Steuerung derselben sitzt, die man als "Gehirn" bezeichnet. Rubel nun breitet sich in schöner Regelmässigkeit darüber aus, wie Werbefritzen, PR-Leute und Blogger zusammen kommen können, und er tut es auf eine Art und Weise, die den Bloggern sowas wie Persönlichkeit, Charakter, Witz, Meinung und Seele zugesteht. Sein neuester Beitrag gibt mal wieder die üblichen Tipps, wie man Blogger für sich einnehmen sollte: Umschmeicheln, bemustern, informieren, sich ihren Wünschen anpassen, sie nicht als reine Werbeplattformen zu sehen, sondern als Leute, die eigenständig und glaubwürdig sind, aber gern noch nebenbei ein paar Dollar mitnehmen; bisweilen auch eher unsaubere Geschichten wie die Vermischung von Werbung und redaktionellen Inhalten. Örgs - wo war nochmal der kotzende Smiley?

Was er aber auch sagt, ist ein Satz, der mir gefällt: Treat them like Rock Stars. hier geht´s weiter

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Er (und eine Sie) will es so

dass ich das hier der geneigten Leserschaft vorführe. Man kann es in gewisser Weise als Trittbrettfahrerei sehen, auch als Landeplatz für viele von fehlenden Kommata, keine Ahnung, ich fand es ziemlich langweilig und habe es nach dem dritten Artikel aufgegeben.

http://www.dotcomlebt.com/

Sagen wir es so: Wenn das das Leben ist, dann ist aufrecht sterben sicher die bessere Alternative.

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Diesmal ist es nicht so einfach

Das letzte Mal war die Abfolge klar. Ein Idealprojekt, Schritt für Schritt, immer abgesichert. Ausser den üblichen Katastrophen konnte nichts schief gehen. Diesmal muss alles parallel laufen. Es gibt noch keine festen Zusagen, keine Sicherheit, nichts ausser dem Projekt, das aber im Hintergrund schon läuft. Sprich, wir haben mal wieder eine Maschine für eine neue Jagd in der ewigen Nacht über dem Netz gebaut. Diesmal ist sie kleiner, kompakter, schneller und ganz anders.

Wir warten auf das Nitroglycerin für den Tank und auf die Startfreigabe aus dem Tower. Solange bauen wir schon mal die MGs ein und malen das Pinup Girl auf die Nase. Es wird Zeit. Und die Startbahn ist diesmal so verdammt kurz.

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Mittwoch, 26. Januar 2005

Dirt Picture Contest - Berliner Saubär

Irgendwann in den glücklicheren Tagen muss es jemand als gute Idee empfunden haben, einen roten Bären vor einen Berliner Gummibärenladen in der Schönhausener Allee zu setzen. An der Stelle, wo heute, ein paar schlechte Jahre und Finanzskandale später viele stinkende kleine Autos ohne TÜV und ASU rumgurken, zwischen den Punks in Wolldecken und dem Typ, der Gebrauchtbücher auf dem Bürgersteig verkauft.



Der Bär bräuchte dringend eine Dusche. Aber das geht nicht, weil er ja festgekettet ist, wie so ein grossäugiges, grünhaariges Mädchen in einem japanischen Zeichentrick. Was aber beim Erfahrungsschatz Berliner Minderjähriger, die sich hier die Kariesförderung holen, auch kein Problem mehr ist. Fesselspielchen und Ähnliches sieht man entweder bei Mama, wenn wieder so ein komischer Onkel da ist, oder man guckt das auf den Mangavideos, die man im Schulhof austauscht.

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Remember Alex Falk?

Er bleibt weiterhin in Haft. Fluchtgefahr. Ja ja, so ist das in der Old Economy der Gerichtsbarkeit, wo Mikrophone ausfallen, Akten stauben und Zellen verriegelt bleiben. Wochen, Monate, Jahre.

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Das Tor zur Hölle

Hm - also: Der akademische Nachwuchs gehört bekanntlich zu denen, die ein langfristiges Wachstum der Ökonomie dieses Landes fördern. Insofern ist es eigentlich nur logisch und nachhaltig, wenn dieses Land die Ausbildung dieser Leute fördert. In diesem Land wird viel gefördert, was weitaus weniger Sinn macht. Ausserdem hat es sich in den letzten gut 60 Jahren als mitunter vorteilhaft herausgestellt, wenn eine solche Fortbildung unterschiedslos allen Menschen aller Schichten zur Verfügung steht. Das hob zwar die Schranken und Borniertheiten der besseren Gesellschaft nicht auf, schuf aber eine bürgerliche Mittelschicht, die diesen Staat zu einer sehr stabilen Grundlage verholfen hat.

Kann sein, dass wier 2040 spassige politische Verhältnisse in Deutschland haben; nicht unähnlich der Oligarchie im Athen vor 27 Jahrhunderten. Weit, das kann ich aus meiner Erfahrung als Abkömmling der sogenannten besseren Gesellschaft sagen, ist da sowieso nicht mehr hin, und obwohl ich fraglos einer der begünstigten dieses faktischen Systemwechsels wäre, gefällt es mir nicht. Aber weil ich heute nirgends in Berlin eine spontane Zusammenrottung der weit über 100.000 Studenten dieser Stadt gesehen habe, wird es wohl auch so kommen.

Ich habe gerade mit einem Freund telefoniert, der heute seinen Studenten eine BWL-Prüfung abnimmt. Alles ruhig. Ich bin nicht enttäuscht, ich habe nichts anderes als diese Stille erwartet. Denn die Tore zur Hölle sind bekanntlich gut geölt.

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Dienstag, 25. Januar 2005

Goldman´s Bar

Danach ist es noch zu früh zum Heimgehen. Wenn die kaputten Kids mit ihrer haschgebleichten Haut bis um 7 Uhr die Bürgersteige vollkotzen, kannst du nicht schon um 11 wieder zurück an den Rechner, wo noch die unerledigten Aufträge des Wochenendes einen unflotten Dreier machen - nachher, wie sich rausstellt, schwillt ein To Do von 3.500 auf 7.000 Zeichen an. Unterdessen gehst du mit einem Freund Richtung Auto, weg von den Touristen, die dir entgegen kommen und mit slawischem Dialekt fragen, wo es hier zum Kurvenstar geht. Jetzt wäre eine gute Location sehr angenehm, irgendwas Unaufgeregtes. Deshalb streichst du das Greenwich von der Liste, denn am Wochenende sind da nur neue Jamba-Troubleshooter, denen du den Laden mal gezeigt hast. Bleibt also noch die Goldman´s Bar.

Die Goldman´s Bar hat keinen Türsteher, der dich wegen deines Verhaltens beim vorletzten Mal rausschmeissen könnte, und die Typen an der Bar hast du damals ordentlich geschmiert. Eigentlich hat da niemand Grund sich zu beschweren, denn du hast nur zugeschaut, wie sie sich betrunken hat, und im Vergleich zu dem, was heute im Internet an Porno zu finden ist, war der weitere Abend auf dem Sofa wirklich nur Kindergarten. Ausserdem hätten sie ja was sagen können, wenn es ihnen nicht gepasst hätte. Mein Gott, sollen sie halt nur Barhocker reinstellen, dann weiss man wenigstens, dass man mit Horizontalem nichts anzufangen braucht. Es gab keinen Grund, so zu gaffen, die 10 Euro Trinkgeld waren einfach nur nett, und der Knutschfleck, den sie durch Sakko und Hemd gemacht hat, war eine Woche später abgeheilt. Dein Leben war schön an diesem Abend, also gehst du mit deinem Freund nach so langer Zeit wieder die schmale Treppe am Rosenthaler Platz runter und hast mal wieder das Vergnügen zu erfahren, dass es hier keinen Tee gibt. Vergessen. Kein Wunder. Ficken dummt gut.



Du sitzt auf dem Barhocker und schaust dich um. Und was siehst du? Mehr bei Restaur.antville!

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TV München ausgeknipst

Do schaug her: Alte Spezis helfen nicht mehr! TV München wird die Lizenz zum Regionalglotzen von der BLM aberkannt, und das trotz des festgeschriebenen Anteils von Thomas Kirch. Dem Saban würde sowas heute nicht passieren, schätze ich. Allerdings bleibt der Praktikantenstadl als solcher erhalten und darf weiterhin versuchen, das Niveau des Bayerischen Rundfunks noch zu unterbieten - und vermutlich wird es auch nach Juli 05 bei den altbekannten Gestalten und genehmen Themen bleiben, im einzigartigen Medien Cluster der traumhaft schönen Munich Area. 20 DCT-Punkte, bitte.

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Einladung zur Jahreshauptversammlung

der Bärenfellhändler unter besonderer Nichtberücksichtigung der noch zu erlegenden Bären in Augsburg.

Klugerweise wurden so viele Bärenfellhändler als Speaker eingeladen, dass das Ausbleiben nichtsprechender Bärenfellhändler nicht übermässig gravierend auffallen wird. The Bears didn´t return the calls, but it is said they´re not amused.

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Übrigens, sagte sie,

sie ist jetzt übrigens auch da - falls Du es noch nicht weisst.

Ich weiss es natürlich. Die halbe Welt in München stochert fragend rum, ob ich denn weiss, was aus dem Vorbild der Schokoladenseiten einer Figur in Liquide wurde. Und ich sage dann immer, dass ich es natürlich weiss, aber ich sage nicht, dass ich auch weiss, wie sie dann im Anschluss zu der Person gehen und ihr sagen, was ich gesagt habe. So ist das nun mal in der einzigartigen Munich Area. Obwohl es nach so vielen Jahren keine Bedutung mehr hat, wie die Kämpfe und die Jagd über dem Abgrund dieser unvorstellbaren Zeit, ist es immer noch in den Köpfen der Leute drin. Wenn das noch 10 Jahre so weiter geht, werden die Fehleinschätzungen der Umwelt vielleicht noch mal mythische Gestalten von uns beiden, obwohl die Wirklichkeit nicht mehr war als der fragile Formationsflug eines Psychos und einer Illusion über den rauchenden Trümmern einer sterbenden Epoche; Täter, Opfer, Beobachter, dummdreist, gierig, kaputt, erfolgreich, unschuldig, spiessig, selbstbetrügend und reflektierend zugleich. Die Kunst, bis in die letzte Faser New Economy zu sein und es geflissentlich beim Salatpieksen zu ignorieren.

Selbst schuld. Man sollte nie zu sehr über sich selbst schreiben.

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Montag, 24. Januar 2005

Fuck! Pud bekommt 4 Millionen VC!

Pud, der Nome du Guerre des New Yorker Jingele Phillip Kaplan und Gründer des famosen Portals Fuckedcompany.com, erhält für seine Werbebannerklitsche AdBrite 4 Millionen Venture Capital. Will sagen, der Hype geht wieder los. Demzufolge müsste ich im Äquivalent ein Lizenz zum Verkauf von Freeware in der Fussgängerzone beantragen, um gleich auf Florian Dargel zu antworten, der mir den Link zusammen mit einer Anfrage geschenkt hat. Nein, kein Content Syndication, that won´t work.

Aber: Natürlich plane ich gerade, ein supersexy Weblog zusammen mit dem notorischen Kai Pahl und ein paar tollen Autorenschnecken die´s checken mit ganz viel Werbung und enorm viel Links zu Preisvergleichen aufzumachen, stelle einen Kicker ins Büro und bestelle Pizza und Porsche für alle, und das verkaufen wir dann Heise, Springer, SAT1, Burda oder Wellington als das grösste Ding seit dem Ende des neuen Marktes, weil es ist ja Blog und so und das muss ja funktionieren wie schon Brokat Kabel New Media Net Business News Frankfurt - äh, also wie... hm vielleicht doch nicht.

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Vor etwa einem Jahr

sickerte durch, dass es ein Buch mit dem Titel Blogs geben würde. Es gab den erwarteten Aufschrei von den üblichen Leuten, die sich alle sehr, sehr wichtig vorkamen. Papier! Und diese Autoren! Und man selbst wurde nicht gefragt! Pfui Elite!

Ein paar haben inzwischen ihre Blogs aufgegeben, andere dümpeln lustlos vor sich hin, und ein paar gibt es weiterhin, der ein oder andere hat seine Meinung revidiert, andere murmeln immer noch Verwünschungen in ihre Bartstoppeln. Angesichts der grossen Pläne und Ankündigungen, was man denn gegen das Buch setzen könnte - Plattformen, Blogs, andere, bessere Bücher mit besseren Autoren - ist dieses Hinwegdämmern keine Glanzleistung. Grosse Klappe und nichts dahinter.



Jetzt zeichnet sich wieder ein Projekt am Horizont ab; kein Buch diesmal (und auch kein Contentklau), Codename nach diesem 60er Buick ist "Electra", und die verbliebenen üblichen Leute können sich schon mal erwartungsgemässe Reaktionen bereitlegen.

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Elitessen ficken & schwängern

fordert momentan ein Hinterbänkler der FDP von den Besserverdienenden zwecks Fortpflanzung der Elite, offensichtlich bar jeder Praxiserfahrung. Weil, vor das Elitessenficken hat die Elitesse ein paar Hindernisse gesetzt.

Da müssen wir zuerst einmal das grundsätzliche Definitionsproblem lösen. "Sex" ist bei echten Elitessen kein Standardfeatuere jenseits des Guckens bestimmter amerikanischer Serien - wovon auch in aller Regel die meisten Informationen über das Thema jenseits der schmalen praktischen Experiences kommt. In aller Regel müssen wir mit enormen Wertberichtigungen rechnen: Elitessen-"Sex" beginnt mit (speichelfreiem) Knutschen auf der Kellerparty und endet mit Gute-Nacht-Kuss auf die Wange an der Wohnheimstür. Was wir im normalen Sprachgebrauch "Petting" nennen, erhält trotz des denglischen Ursprungsbegriffs die Bezeichnung "schmutzig". Ausserdem achten Elitessen auf ihren guten Ruf, und warten erst mal, bis sich bei den Komilitonen durch Firmengründungsplänen, Praktika und hoher Depotperformance ein accessable Upper Quarter gebildet hat. Das dauert, gerade in der Krise; solang schauen wir mit dem Ofenrohr in das Gebirge, Richtung Matterhorn. Altreiche Berufssöhne wie wir mit dachterassenbewehrten Stadtpalästen wären vielleicht eine Option, wenn wir denn ernsthafte Absichten hätten - und in die Arbeitsgruppe zu integrieren wären. Dummerweise wollen wir nur ficken, keinesfalls schwängern, und unsere case Studies aus der traumhaft schönen Munich Area beginnen immer mit "Damals, als ich den CEO von Teflonixx Ventures in der Gosse traf, wo der AR ihn reingetreten hat..."

Nein, eigentlich, das wissen wir, ist es mit dem Eindringen in Körperöffnungen ganz einfach: There ain´t no window of opportunity for this kind of market penetration. Wir haben gegen 8 cm lange, 0,5 cm dünne Stummel verloren: Neben dem Wohnheim der Elitessen ist ein höchstprofitabler Zigarettenautomat, aber keiner für Kondome. An der Elite-Uni gibt es, obwohl katholisch, keinem Kindergarten. Überflüssig. Man fragt sich, wie bei dieser Performance FDP-Abgeordnete gezeugt werden.

Obwohl - wenn ich an die Vereinigung einer Tübinger Zahnarzttochter mit einem Göttinger Unternehmerssohn denke ... dann frage ich mich besser doch nichts. Und die eine einzige Ausnahmeerscheinung war eine Elitesse, mit der ich mal nach der Kellerparty geschla

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Gmail Im Quartett

Ich habe 4 Invitations - entweder hier im Kommentar die Email posten, oder eine Mail an donalphonso | at | gmail dot com.

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Sonntag, 23. Januar 2005

Bitte beachten

NoNofollow.net unter anderem von Dirk Olbertz, dem ich und alle Leser dieses Blog verdanken. Recht hat er.

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Danach war übrigens noch Party

was der Grund gewesen sein mag, warum noch so viele Leute dort geblieben sind. Dafür gab es dort, wo wir noch etwas chillen waren, eine sehr nette, aber ungechillte Überraschung. Jaja. Aber das ist dann der Stoff für eine andere Geschichte.

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Real Life 22.01.05 - Es ist kalt auf der Strasse

Vor mir klappern drei Oranienburger-Prostituierte über den maroden Gehweg, gross, blond und mit gnadenloser Wespentaille. An einem Schuhladen bleiben sie dann kleben, diskutieren über die Nütztlichkeit eirgendeiner huchhackigen Geschmacklosigkeit, und dann ist vor mir nur noch die Nacht und der Weg zum Neurotitan, auf das das Girl hingewiesen hat.

Der Event heisst sowas wie Steak Zombies, und die einen fahren für Fleisch über die Oranienburger, die anderen gehen in den zweiten Stock eines kaputten Blocks am Hackeschen Markt. Drinnen soll es um 21 Uhr losgehen, aber selbst die mittelprächtige Schlange am Eingang kann nicht verhindern, dass man um 21.15 Uhr grauenvoll zu früh dran ist. Solange legt der Plattenmensch den Ramsch aus der Kiste auf, die er irgendwo bei seinem Dad auf dem Dachboden gefunden hat, mit viel Zeug aus einer Zeit, als sein Dad meinte, in Essen einen auf Revoluzzer machen zu müssen, bevor er doch Ministerialrat im Verkehrsministerium wurde.

Es gibt viele schlecht angezogene Menschen mit mangelnder Körperhygiene, wie das in Bogota-Ost nicht ungewöhnlich ist. Es gibt auch einen Catwalk aus roh zusammengezimmerten Brettern. Ich erzähle meinem Freund etwas über die Folgen der Immobilienpleiten in Berlin; um mich herum säuft man grosse Mengen Becks aus der Flasche und dreht Zigaretten. Die Musik ist viel zu laut. Irgendwann gegen 22 Uhr bginnt der Plattenmensch sein karges Repertoire von vorne, und ein paar Gestalten betreten den Catwalk. Es gibt eine Figur in Grün, die so eine Art Büttenrede hält und damit schon mal einen Grad an artifizieller Peinlichkeit erreicht, der glücklicherweise für die nächsten Stunden die unerreichte Messlatte bleiben wird - womit auch schon die positiven Aspekte der Veranstaltung aufgezählt sind.



Hinter den Catwalk werden Kleider und Körperpartien angemalt, soweit sie noch nicht tätowiert und/oder mittels Piercings zum humanoiden Emmentaler entstellt wurden. Irgendwo näht auch jemand noch schnell was zusammen, was zur Performance gehört. Dann latschen, stolpern, tänzeln die Modelle auch schon los, hin und her, die eine macht auf sexy, die andere ich verhuscht und froh, dass sie wieder runter darf, eine könnte vielleicht ganz gut aussehen, wenn sie nicht total mittisiert wäre. Alle fühlen sich augenscheinlich ganz toll und wahnsinnig künstlerisch, weil sie dem Modebetrieb mit seinen anorexischen 1,85-Girlies zeigen, dass es auch mit kurzen Beinen und Rumschnibbeln an den Fetzen auf der Bühne geht. Fashion in the Making.

Nach einer halben Stunde haben sich die dichten Reihen vor mir gelichtet, ich kann denkbar leicht in die zweite Reihe. Die Musik überdröhnt die Langeweile des sich verkrümelnden Publikums, das irgendwi nicht allzu viel mit der hier gezeigten Mode anfangen kann. Auch nicht mit der Kunst. Nur ein paar Sekunden ohne das Geschepper, und man würde sofort merkenm, dass die Luft längst raus ist. Zum Schluss gibt es noch einen Blumenstrauss für eine Frau, die wie die Taschenbuchausgabe von Sarah Kuttner aussieht und möglicherweise sowas wie der Kopf der Events ist, aber wer weiss das schon, ich ganz sicher nicht.



Wenigstens haben sie nicht vorgelesen; insofern war es besser als die typische Lesebühne unter Beteiligung des frischesten Leipziger Diplomliteratentums. Man verliert hier in Bogota-Ost schnell alle Anspruche. Als wir gehen, kommen uimmer noch Leute und wollen rein, und vielleicht erzählen sie dann am Montag, wie wahnsinnig spannend und extraordinär diese Verknüpfung von Kunst und wearable Street-Fashion doch ist, hier in Bogota-Ost, wo immer irgendwo ein Fernsehteam mit unbezahlten Praktikanten ist, die das für Polylux aufzeichnen. Weil es ja Kult sein könnte.

Mehr dazu hier und hier

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Samstag, 22. Januar 2005

Real Life 22.01.05 -Es ist warm im Auto

Ich fahre in Richtung Pallasstrasse durch den unschöneren Teil des ohnehin nicht besonders schönen Slumteils Schöneberg. Neben mir, in einer orangen Plastiktüte, schlummert ein halbes Pfund Silber, das bald nach München umziehen wird. Diese Stadt blutet langsam aus; mein Leben ist angenehm, mit ein paar Millimeter Blech und Glas um mich herum. Ich halte an der Ampel vor dem Pallasgebäude mit seinem obszönen, integrierten Hochbunker. Der Wind zerrt an meinem Auto, aber es stört mich nicht.



Der Wind zerrt auch an dem rotweissen Schirm, der sich vergeblich an den Verteilerkasten drängelt. Der Wind kommt direkt von Westen, 4 Beaufort bei 2 Grad Aussentemperatur. Unter dem Schirm steht ein einsamer Parteienvertreter, dem man die politische Einstelling in jeder Pore seiner Nase, in jeder Falte seiner Kleidung, in seinem verkniffenen Gesicht ansieht. Er ist allein mit seinen Broschüren, mit dem pseudoneoliberalen Dreck seiner Vordenker, den er noch nicht mal nachkauen könnte, wenn denn jemand stehen bliebe. Tut niemand. Keiner wird erfahren, wie toll doch die CDU in ihren Broschüren ist. Eine Partei mit Machtanspruch und einer Führungsriege, bei der alles Photoshop der Welt nichts mehr hilft. Ich gebe Gas.

Ein paar hundert Meter dann, weiter im Westen klatscht ein Regenschauer runter und wandert Richtung Osten, in Richtung des rotweissen Schirms. Mein Leben ist schön.

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Freitag, 21. Januar 2005

Und jetzt die Werbung

Satte grüne englische Wiesen. Durch die Allee gleitet das Oldsecomobile Delta 88 Convertible im British Racing Green, das Don Alphonso von seinem Vater ausgeliehen hat. Neben ihm sitzt die Prinzessin und lässt sich den Fahrtwind durch die Haare pusten. Sie kommen an einem Anwesen vorbei, das einem gewissen Hermann User IV gehört, der sein Vermögen durch den Verkauf von angeblich industrieller Zauberei gemacht hat.

Prinzessin: Oh, Don, sieh mal, mit was öffnet der dort seinen Mac mini?

Don: (bemerkt Hermann User IV, der mit einem plumpen Holzteil auf einen Mac mini einsticht) Ich weiss es nicht, Prinzessin, solche Dinge verwendet bei uns in Swinelady Mansion nur der Küchenjunge...

Prinzessin: (schaut ihn entsetzt an)

Don: Aber es ist sicher kein Biedermeier-Käsemesser zum Aufhebeln und kein Buttermesser in Augsburger Faden zum Aufhalten und auch kein Empire-Tablett zum Sichern der Innereien, und schon gar nicht aus 13-löthigem Silber, so wie das bei uns zu Hause üblich ist.

Prinzessin: Gib gas, Don.

Einblendung:



Don Alphonsos Familiensilber - the fine Art of slicing the Mac mini and driving your Mom crazy.

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Die Blog-Bizz-Bombe

tickt. Und ein Pit-Kabel schaut raus. Wenn das mal kein Rohrkrepierer wird...

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Dirt Picture Contest - Schleudersitz

passend zu diesen Ereignissen, die mich heute in Berlin umtreiben.



Ist so eine Mühle dann erst mal leichter, fährt sie schneller. Und wo keine Sitze sind, wird sich auch kein weiterer Fresser reinsetzen. Die Logik ist immer die gleiche. In den Hochhäusern rechts der Isar genauso wie in den Berliner Slumbezirken, in denen ihr Geld versickert ist - gleich nebenan ist so eine Immobilie mit Fondsbeteiligung.

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Nur eine weitere höhere Tochter

Der üblichen Unsitte des Double datens fügte die diesbezüglich sehr ausschweifende P. an jenem regnerischen Frühjahrsabend in der einzigartigen Munich Area eine neue Variante hinzu: Das Date mit Chauffeurdienst-Unterbrechung. P. hatte eine Freundin, das Ännchen, die an diesem Abend in München ankam, um hier, in den hohen Türmen östlich der Isar, ein Praktikum zu beginnen. Das Ännchen hatte keine allzu gute Zeit hinter sich: Die Trennung von ihrem Freund, ihr Hass auf die Provinz, der sie bislang nicht entkommen war, und auch die Angst vor dem beruflichen Versagen. Zum Glück hatte Ännchens Papa gute Beziehungen zu einer gewissen Bank, war wohl auch Kunde bei deren Fondstochter, und so erhielt Ännchen eine Zusage für ein High Potential Internship und über P. auch gleich den Galan, der den Transport und die Schlepperei zur neuen Behausung besorgte. Es machte ihm sicher nichts aus, auf dem Weg zwischen Cafe und Restaurant mal kurz eben, oder? Ne? Gut, schön.

Ännchen war sehr lang, rotblond und stupsnasig, hatte pazifikblaue Augen und einen verträumten Blick, der so gar nicht zu dem Business passte, das sie am nächsten Morgen antreten sollte. Ich kannte ein paar ihrer zukünftigen Kollegen von den üblichen Events, die es damals noch hin und wieder gab - typische Fondsmanager eben, mit der Sentimenatlität einer Wasserstoffbombe und Autos - Uhren - Frauen, in dieser Reihenfolge, als Freizeitbeschäftigung. Das Beste an ihnen war ihre unerschütterliche Direktheit, die Dotcomtod damals zu einigen schönen Insidern verhalf. Und dort wurde Ännchen hineingeworfen.

Ännchen war dann oft das Thema, wenn ich mit P. Essen ging. Ännchen bekam sofort den noch warmen Stuhl eines Assistenten, der irgendwie nicht mehr da war, ausserdem auch noch ein Aufgabengebiet, und sass jeden tag 12 Stunden im Turm und weitere 3 Stunden beim Afterwork mit den Managern, was P., die mitunter etwas besitzergreifende Anwandlungen hatte, nicht gefallen konnte. Sie fand, dass sich Ännchen bsser an unseren Lebensstil anpassen sollte, aber...

Weisst Du, sagte ich zu P., Ännchen wird den Weg machen, der ihr jetzt vorgeschrieben ist. Sie ist jung, sie wird jetzt billig eingearbeitet, dann wird plötzlich eine Stelle dfrei, und weil sie im Moment neu ist, niemanden kennt und deshalb alle Zeit in der bank verbringt, wird sie als die beste Kandidatin erscheinen. Sie werden also einen teuren Kerl über ihr feuern und sie für ein Drittel seiner Bezüge die Arbeit machen lassen. Und sie wird es tun, weil es gerade in ihre Lebensplanung passt. Von aussen sieht der Fond gut aus, von innen auch, und keiner da drin glaubt daran, dass die Krise noch bis 2007 anhalten wird. 2003, ist dort das Credo, geht es wieder nach oben, und dann werden auch wieder die kühlen Gänge der Zentralen in München, Frankfurt und Berlin voller glücklicher Menschen sein, glücklich wie sie.



P. glaubte, Ännchen besser zu kennen. Aber nach ein paar Monaten verschwand sie endgültig aus ihren Erzählungen. Wenn ich nachfragte, kamen nur unverbindliche Phrasen; P. wusste, dass sie in ihrem Job aufging und ganz begeistert war, aber sonst gab es nichts zu erzählen. Ännchen wurde zur Episode, zur Randglosse, zum vergessenen Detail, bis heute vormittag.

Es gibt jemanden in meinem Umfeld, der liebt solche Neuigkeiten. Die Krise ist für diese Person der Motor des Geschäfts, und dieser Motor brüllt gerade, so laut, dass die Vibrationen bis zu mir durchdringen. Manchmal schickt die Person lieber einen Journalisten vor, statt selbst hier und da anzurufen, und als ich heute dann in den untersten Schichten der Hierarchie von einer aufgeschreckten Stelle zur nächsten weiterverbunden wurde, war da plötzlich Ännchen in der Leitung. Sie erkannte mich nicht, und hatte wohl auch genug andere Probleme, als irgendwelche alte, flüchtige Bekanntschaften zu erneuern.

Da, wo sie jetzt ist, wird sie wohl nicht mehr lange bleiben. Vielleicht sollte ich P. dezent darauf hinweisen, dass sie sich mal wieder bei Ännchen melden sollte. Sie wird es brauchen.

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Braucht jemand billige Immobilien im Osten?

Frisch und bestens restauriert, selten vermietet und in den Toplagen von Städten, die 1989 als "blühende Landschaften" ihren Weg in die Geschichtsbücher machten?

Wenn ja, dann ist jetzt der richtige Augenblick: Die Hypo-Vereinsbank bewertet ihre Immobilien zum sicher nicht unfairen Liquidationswert. Das heisst, dass andere bald nachziehen werden - und zigtausende von Anwälten, Ärzten, Freiberuflern und anderen Besserverdienenden plötzlich ziemlich blöd da stehen, mit ihren steuersparenden Fondsimmobilien.

Eine weitere Erfolgsgeschichte aus der Munich Area, ihrer weisen Staatsregierung und der Banken, die lange Zeit dort investierten, wo die Regierung das gut fand!

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