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Montag, 15. Januar 2007
Ekelwoche an der Blogbar
Diese Woche noch, dann wird es besser. Aber davor gilt es noch einiges abzuarbeiten an Unschönem im Netz. Hier: Österreichische, reaktionäre Provinzblätter beim Bloggerabzocken.
donalphons, 22:35h
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Wenn ich etwas nicht ab kann
dann ist es uninformiertes Abtippen irgendwo zusammengekratzter PR-Scheisse. Und nachdem ich ja in letzter Zeit gebeten werde, Disclaimer zu meine Abholzarbeiten im Unkraut der Onlinepublizität anzubringen, kommt hier mein allgemein immer gültiger Disclaimer für jede Gelegenheit:
Keine Gnade für niemanden.
Keine Gnade für niemanden.
donalphons, 17:14h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 15. Januar 2007
Aus is
Wenn die kgl. bayer. SPD Neuwahlen fordert
ihr Spitzenkandidat daür nicht postwendend gesteinigt wird und
die CSU zum ersten Mal seit gefühlten Jahrtausenden nicht mehr die Mehrheit bei einer Umfrage bekommt und
alle Konkurrenten sofort in alle Mikrofone versichern, 1000% hinter dem Ministerpräsidenten in jeder Hinsicht immer und überall zu stehen

dann ist es aus und vorbei mit dem Stoiber.
ihr Spitzenkandidat daür nicht postwendend gesteinigt wird und
die CSU zum ersten Mal seit gefühlten Jahrtausenden nicht mehr die Mehrheit bei einer Umfrage bekommt und
alle Konkurrenten sofort in alle Mikrofone versichern, 1000% hinter dem Ministerpräsidenten in jeder Hinsicht immer und überall zu stehen

dann ist es aus und vorbei mit dem Stoiber.
donalphons, 00:56h
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Mal angenommen
Ihr habt aus einem besonderen Anlass 5.000 Euro.
Und wollt Euch davon ein Auto kaufen, das jetzt nicht praktisch sein muss, sondern schön, rostanfällig, zickig und nutzlos sein darf.
Einzige Voraussetzung: Es muss vor Baujahr 1980 sein. Und es soll Euch den ganzen Sommer über geschätzte 10.000 Kilometer begleiten - was würdet Ihr nehmen?
Auf meiner Liste würde stehen:
Alfa Spider
Alfa Alfetta GTV
Jensen Healey
Lancia Beta Spider
Mercedes SLC 280 R 107
Mercedes S 280 W116
MG B
Peugeot 504
Reliant Scimitar Shooting Brake
Triumph Spitfire
Ratschläge? Alternativen? Ideen?
Und wollt Euch davon ein Auto kaufen, das jetzt nicht praktisch sein muss, sondern schön, rostanfällig, zickig und nutzlos sein darf.
Einzige Voraussetzung: Es muss vor Baujahr 1980 sein. Und es soll Euch den ganzen Sommer über geschätzte 10.000 Kilometer begleiten - was würdet Ihr nehmen?
Auf meiner Liste würde stehen:
Alfa Spider
Alfa Alfetta GTV
Jensen Healey
Lancia Beta Spider
Mercedes SLC 280 R 107
Mercedes S 280 W116
MG B
Peugeot 504
Reliant Scimitar Shooting Brake
Triumph Spitfire
Ratschläge? Alternativen? Ideen?
donalphons, 14:14h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 13. Januar 2007
Über Designhotels
In manchen Firmen sitzen Sachbearbeiter, die mal Elitesse waren und es eben nicht weiter geschafft haben. All ihr Bemühen ist es, die Firma nach aussen möglichst cool, gediegen, erstklassig und fortschrittlich zu präsentieren. Anwaltskanzleien und Beraterfirmen sind da ganz gross drin, namentlich, wenn es um Fonds geht, den bevorzugten Lebensraum der Haifische. Also, Herr Porcamadonna, quäkt es dann aus dem Telefon, das mit der Übernachtung übernehmen wiiiaaar nicht wahr da müssen sie sich nicht drum kümmern, wir buchen für sie ein wunderschönes Einzelzimmer im Designhotel Blankstahl & Glasbaustein.
Diese Designhotels haben immer riesige Vasen beim Empfang mit einzelnen ungefickten, dürren Blumen drin. An diesen Tischen sehen die Hostessen in etwa so aus, wie der klassische Haifisch auch nach 24 Stunden Arbeit aussehen sollte, es aber in der Regel nicht tut: Frisch, freundlich, aufgeschlossen. Wenn ich zu so einem Blitzbesuch musste - was glücklicherweise selten vorkam - war ich abgehetzt, hatte meinen ersten Flug wegen idiotischer Reisegruppen verpasst, die Barchetta auch noch falsch abgestellt und war überhaupt wegen der Zahnschmerzen in einer absolut miserablen Laune sowie mit einem Wolf im Gesicht versehen. Das alllerletzte, was ich dann noch ertrage, sind irgendwelche missbilligenden Blicke ob des derangierten Aussehens, das man automatisch mitbringt, wenn man etwas zu tun hat, für das 36 Stunden Vorbereitungszeit nötig gewesen wäre - was man aber erst 12 Stunden vorher überhaupt erst erfahren hat.
Dann geht es nach oben in einem Aufzug, poliertes Metall wie eine frisch ausgelehrte Kotzschüssel im Krankenhaus, und dann über weisse Marmorplatten, die dem entkernten Altbau die letzte Form nehmen, in die Zimmer. Die in etwa so aussehen, als hätte der Einrichter nach Lektüre der deutschen AD Feng Shui gespritzt: Ungemütlich, kalt, weiss, mit Milchglaslampen und so praktisch und heimelig wie die Leichenhalle einer Vergasungsanstalt. Also klatsche ich mein Zeug rein, renne zum Termin, und danach, wenn sich herausgestellt hat, wie sinnlos der ganze Aufwand eigentlich war, nur um so ein Amöbenhirn von Investor das Gefühl von Bedeutung zu geben, kommt es eben so, wie es kommen muss: Jemand anderes auf dem Termin wurde auch dort eingebuchtet, und so hässlich diese Dinger sind: Sie haben ein Gutes. Man fühlt sich so verdammt verloren in diesen weissen Särgen, dass man praktisch zwangsweise die Beraterin der anderen Seite
Und zwar in ihrem Zimmer. Ich weiss nicht warum, aber es ist immer ihr Zimmer. Nie meines. Nun gibt es aber das Problem, dass man auschecken muss am Morgen danach. Meist schnell, weil der nächste Gast und die Reinigungsfachkraft schon warten. Überflüssigerweise, denn ich habe das Zimmer nur zum Zeug reinschmeissen gesehen. Ihr Zimmer ist nochmal eine andere Sache. Mein Zimmer ist so jungfräulich, wie die Beziehung zu den befreundeten Beraterinnen eigentlich sein sollte. Also, was bleibt einem, wenn die Putzfrau kommt und merken könnte, dass das Zimmer gar nicht genutzt wurde - und sie einen vorher schon beim Verlassen eines anderen Zimmers gesehen hat, weil man auf diese weissen Dreckscheissgestapomarmorgängen alles immer sieht und hört.

Drin rumwühlen. Als ob man das die Nacht zuvor nicht schon genug getan hätte, aber egal, Hauptsache, es sieht benutzt aus. Das klappt immer. In normalen Hotels.
Aber in diesen Schlachthausderivaten geht es nicht. Keine Ahnung warum, aber es sieht immer so künstlich aus, wie es tatsächlich auch ist. Es ist offensichtlich, dass da keiner drin geschlafen hat, unten bei ihr sah es richtig aus, hier ist es nur eine schlechte Vertuschung. Ich kenne ein Hotel in Paris, da öffnet man nur die Tür und es sieht aus, als habe man dort 2 Wochen stille Tage in Clichy gemacht. Jedes Stück Nippes oder Plüsch macht es so einfach, Leben in ein unbenutztes Bett zu bringen, aber das Design, in das das Bett übergeht, saugt die Unruhe und Störung wieder auf, und nach so einer Nacht gebe ich irgendwann auf, soll sie doch ihrer Kollegin am Empfang die Sache weitertratschen, die es dann der gescheiterten Elitesse in der Firma erzählt, die wahrscheinlich wirklich genauso glatt, dumm und unerträglich ist, wie die Hotels, in denen sie buchen.
Fuck it, wenn sie es hört, hat sie wenigstens auch mal was Interessantes in ihrem sog. Leben in der Corporate Edition.
Diese Designhotels haben immer riesige Vasen beim Empfang mit einzelnen ungefickten, dürren Blumen drin. An diesen Tischen sehen die Hostessen in etwa so aus, wie der klassische Haifisch auch nach 24 Stunden Arbeit aussehen sollte, es aber in der Regel nicht tut: Frisch, freundlich, aufgeschlossen. Wenn ich zu so einem Blitzbesuch musste - was glücklicherweise selten vorkam - war ich abgehetzt, hatte meinen ersten Flug wegen idiotischer Reisegruppen verpasst, die Barchetta auch noch falsch abgestellt und war überhaupt wegen der Zahnschmerzen in einer absolut miserablen Laune sowie mit einem Wolf im Gesicht versehen. Das alllerletzte, was ich dann noch ertrage, sind irgendwelche missbilligenden Blicke ob des derangierten Aussehens, das man automatisch mitbringt, wenn man etwas zu tun hat, für das 36 Stunden Vorbereitungszeit nötig gewesen wäre - was man aber erst 12 Stunden vorher überhaupt erst erfahren hat.
Dann geht es nach oben in einem Aufzug, poliertes Metall wie eine frisch ausgelehrte Kotzschüssel im Krankenhaus, und dann über weisse Marmorplatten, die dem entkernten Altbau die letzte Form nehmen, in die Zimmer. Die in etwa so aussehen, als hätte der Einrichter nach Lektüre der deutschen AD Feng Shui gespritzt: Ungemütlich, kalt, weiss, mit Milchglaslampen und so praktisch und heimelig wie die Leichenhalle einer Vergasungsanstalt. Also klatsche ich mein Zeug rein, renne zum Termin, und danach, wenn sich herausgestellt hat, wie sinnlos der ganze Aufwand eigentlich war, nur um so ein Amöbenhirn von Investor das Gefühl von Bedeutung zu geben, kommt es eben so, wie es kommen muss: Jemand anderes auf dem Termin wurde auch dort eingebucht
Und zwar in ihrem Zimmer. Ich weiss nicht warum, aber es ist immer ihr Zimmer. Nie meines. Nun gibt es aber das Problem, dass man auschecken muss am Morgen danach. Meist schnell, weil der nächste Gast und die Reinigungsfachkraft schon warten. Überflüssigerweise, denn ich habe das Zimmer nur zum Zeug reinschmeissen gesehen. Ihr Zimmer ist nochmal eine andere Sache. Mein Zimmer ist so jungfräulich, wie die Beziehung zu den befreundeten Beraterinnen eigentlich sein sollte. Also, was bleibt einem, wenn die Putzfrau kommt und merken könnte, dass das Zimmer gar nicht genutzt wurde - und sie einen vorher schon beim Verlassen eines anderen Zimmers gesehen hat, weil man auf diese weissen Dreckscheissgestapomarmorgängen alles immer sieht und hört.

Drin rumwühlen. Als ob man das die Nacht zuvor nicht schon genug getan hätte, aber egal, Hauptsache, es sieht benutzt aus. Das klappt immer. In normalen Hotels.
Aber in diesen Schlachthausderivaten geht es nicht. Keine Ahnung warum, aber es sieht immer so künstlich aus, wie es tatsächlich auch ist. Es ist offensichtlich, dass da keiner drin geschlafen hat, unten bei ihr sah es richtig aus, hier ist es nur eine schlechte Vertuschung. Ich kenne ein Hotel in Paris, da öffnet man nur die Tür und es sieht aus, als habe man dort 2 Wochen stille Tage in Clichy gemacht. Jedes Stück Nippes oder Plüsch macht es so einfach, Leben in ein unbenutztes Bett zu bringen, aber das Design, in das das Bett übergeht, saugt die Unruhe und Störung wieder auf, und nach so einer Nacht gebe ich irgendwann auf, soll sie doch ihrer Kollegin am Empfang die Sache weitertratschen, die es dann der gescheiterten Elitesse in der Firma erzählt, die wahrscheinlich wirklich genauso glatt, dumm und unerträglich ist, wie die Hotels, in denen sie buchen.
Fuck it, wenn sie es hört, hat sie wenigstens auch mal was Interessantes in ihrem sog. Leben in der Corporate Edition.
donalphons, 23:14h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 13. Januar 2007
Die längste Nacht
ich bin hier ja im Zentrum der Verschwörung: Hier meucheln sie heute Nacht den Stoiber. Sie reden jetzt schon offen in den Cafes darüber und im ersten Hotel am Platz, beim Strassenkehren im besseren Viertel, und die Wirtschaftslenker wackeln bedächtig mit dem Kopf, soweit sie nicht nach Niedersachsen gehen, aber allen ist klar, was kommt. Heute Nacht wird der Tyrannenmord vorbereitet, zustechen werden sie dann alle, und wenn es geschehen ist, werden die Firmen, die Kriegervereine, die Landsmannschaften und Schützenzüge nicken, denn es wird auf weitere 10 Jahre die Macht und den Einfluss in den bayerischen Boden zementieren.
Doch heute Nacht ist alles anders, heute Nacht zeigen sie untereinander ihr wahres Gesicht, das nicht das des Bankerlrutschers und des Kriechers am Thron ist, heute sind es die Geister der Mordweihnacht, die in ihnen aufleben, die Partei nämlich liebt nach der langen, hündischen Verehrung den Verrat, endlich kann man es tun und zeigen. Alles hat sich in der letzten Woche geändert, die Schranzen sagen längst nichts mehr von Solidarität, man hat das so lange ausgesprochen, bis die Worte schal und geschmacklos waren. Als jeder Sinn verloren war, sahen sie sich in ihre hässlichen Fressen und erkannten die Lüge, um dann zur Wahrheit überzugehen, die Dolche zu schleifen, und nun machen sie sich auf den Weg in das verhasste Zentrum München, das sie nie verstehen, in ihrer pittoresken Welt des wohlgeordneten Reichtums und der überschaubaren Dimensionen.

Mit dem roten Seehofer haben sie sich abgefunden, heisst es von wohlinformierter Seite, denn wenn der übernimmt, wird er als Gegengewicht viele Schwarze nehmen müssen. Auf die Weise wird man auch gleich Leute wie den Söder los, und die anderen, sagt man, sind längst in Startposition für das Bummerlrennen auf die Seite des Siegers. Fett grinsen die Leute, denn den Ministerpräsidenten zu stellen, bringt die Medien her und die Wirtschaft, und die Lokalzeitung malt sich schon aus, wie das mit dem Monopol auf Berichte aus dieser Stadt sein wird. Den Wochenmarkthändlern wird man die Mikrofone unter die Nase halten, nur dumm, dass es jetzt ist, im Frühjahr wäre das noch viel schöner. Aber wer weiss, vielleicht schafft man es auch, dass der Stoiber in ein paar Wochen geht, dann passt alles.
So freche Reden werden hier geschwungen, sie sind das Volk, nach langem Zögern und Belügen haben sie sich aufgemacht zur ersten heroischen Tat seit - ja, seit wann denn? Der Amigo Bleibl-Streibl wurde vom Stoiber gestürzt, der Strauss ist vom Stangerl gefallen - also, genau genommen ist dies das erste Mal überhaupt, dass so etwas passiert, fast ist es wie die Räterepublik, nur diesmal von rechts unten, und das werden sie ihren Kindern später mal erzählen. Wenn sie erst das 9-stufige Gymnasium wieder haben und weiterhin alle Macht und jeden Einfluss in diesem Land. Damals, im Januar 2007, als sie mutig aufgestanden sind gegen die alte Herrschaft, das einzige Mal in ihrem verkackten braunen Povinzdasein.
Doch heute Nacht ist alles anders, heute Nacht zeigen sie untereinander ihr wahres Gesicht, das nicht das des Bankerlrutschers und des Kriechers am Thron ist, heute sind es die Geister der Mordweihnacht, die in ihnen aufleben, die Partei nämlich liebt nach der langen, hündischen Verehrung den Verrat, endlich kann man es tun und zeigen. Alles hat sich in der letzten Woche geändert, die Schranzen sagen längst nichts mehr von Solidarität, man hat das so lange ausgesprochen, bis die Worte schal und geschmacklos waren. Als jeder Sinn verloren war, sahen sie sich in ihre hässlichen Fressen und erkannten die Lüge, um dann zur Wahrheit überzugehen, die Dolche zu schleifen, und nun machen sie sich auf den Weg in das verhasste Zentrum München, das sie nie verstehen, in ihrer pittoresken Welt des wohlgeordneten Reichtums und der überschaubaren Dimensionen.

Mit dem roten Seehofer haben sie sich abgefunden, heisst es von wohlinformierter Seite, denn wenn der übernimmt, wird er als Gegengewicht viele Schwarze nehmen müssen. Auf die Weise wird man auch gleich Leute wie den Söder los, und die anderen, sagt man, sind längst in Startposition für das Bummerlrennen auf die Seite des Siegers. Fett grinsen die Leute, denn den Ministerpräsidenten zu stellen, bringt die Medien her und die Wirtschaft, und die Lokalzeitung malt sich schon aus, wie das mit dem Monopol auf Berichte aus dieser Stadt sein wird. Den Wochenmarkthändlern wird man die Mikrofone unter die Nase halten, nur dumm, dass es jetzt ist, im Frühjahr wäre das noch viel schöner. Aber wer weiss, vielleicht schafft man es auch, dass der Stoiber in ein paar Wochen geht, dann passt alles.
So freche Reden werden hier geschwungen, sie sind das Volk, nach langem Zögern und Belügen haben sie sich aufgemacht zur ersten heroischen Tat seit - ja, seit wann denn? Der Amigo Bleibl-Streibl wurde vom Stoiber gestürzt, der Strauss ist vom Stangerl gefallen - also, genau genommen ist dies das erste Mal überhaupt, dass so etwas passiert, fast ist es wie die Räterepublik, nur diesmal von rechts unten, und das werden sie ihren Kindern später mal erzählen. Wenn sie erst das 9-stufige Gymnasium wieder haben und weiterhin alle Macht und jeden Einfluss in diesem Land. Damals, im Januar 2007, als sie mutig aufgestanden sind gegen die alte Herrschaft, das einzige Mal in ihrem verkackten braunen Povinzdasein.
donalphons, 00:53h
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Blogleichenschau
bei WAZ und Burda - vermutlich wagt es beim kommenden Kongress keiner, den Verlagsherrscher auf diese Pleiten hinzuweisen, also steht es an der Blogbar.
Gute Leute kosten gutes Geld. So ist das nun mal. Für nix bekommt man Schrott und Häme. Das müssen die Verlage noch lernen.
Gute Leute kosten gutes Geld. So ist das nun mal. Für nix bekommt man Schrott und Häme. Das müssen die Verlage noch lernen.
donalphons, 14:43h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 11. Januar 2007
23 mm
Die neue Kodak V705 kann ich nicht wirklich empfehlen.

Die Bildqualität ist ziemlich mau, Bildrauschen gehört meistens dazu, die Scharfstellung ist mehr oder weniger Zufall und die Einstellmöglichkeiten sind begrenzt. Sie hat genau das iPod-Look&Feel, das ich so hasse: Schlechte Innereien, hoher Preis, wendet sich an Leute, die zu doof sind, mehr als drei Knöpfe zu verwenden. Typisch Kodak eben. Dazu kommt, dass meine erste Kodak ziemlich schnell ohne Fremdeinwirkung über den Jordan gegangen ist. Ich bin also wenig erbaut, wie übrigens auch von Pentax und HP, die sich ohne Runterfallen und Gewaltanwendung vertschüssten . Ja, ich bin der altmodischen Auffassung, dass eine Kamera länger halten muss als 2 Jahre.
Wie auch immer: Es gibt weitaus bessere Kameras in dieser Grössenklasse, selbst meine nun anderthalb Jahre alte Canon Ixus 500, die fast 4000 Photos auf dem Buckel hat, macht bessere Bilder bei 2 Megapixel kleinerer Auflösung. Das Doppelobjektiv erinnert zwar an die gute alte Zeit, und hübsch und handlich ist das Ding, nur sinnvoll photographieren in allen Lagen kann man damit nicht.Aber ich verticke demnächst meine Blogs an einen reichen Medienkonzern und mache dann Karriere als Opeltester, also scheiss das Geld an.
Aber: Während man das Zoomobjektiv nicht geschenkt haben wollte, hat diese Kamera noch was anderes: Ein zweites, fixes Weitwinkelobjektiv mit 23 mm Brennweite. Zum Vergleich: Meine Spiegelreflex kommt bei 28 mm an ihre Grenzen, und die Ixus, von der die meisten Bilder auf diesem Blog kommen, verlässt mich bei 36mm. Grob gesagt: Während die Ixus in der Breite ca. 50° abdeckt, kommt die Kodak 70°. Und in Italien und in Innenräumen hatte ich ständig das Problem, dass die Objekte zu gross für das Objektiv waren. Ständig musste ich irgendeinen Turm, einen Sessel, eine Wand aus dem Bild lassen. Das nervt. Bis gestern.

Denn mit 23 mm bekommt man auch das ganze Gewölbe und die Pfeiler einer gotischen Hallenkirche auf ein Bild. Einfach so. Glücklicherweise reduziert die Kamera die Tonnenoptik des Weitwinkels und lässt die Ecken hell. Auf diese Weise bekommt man Mittelschiff, Seitenschiff und Kapellengewölbe komplett auf ein einziges Bild.

Und wenn es dann noch ein wenig mehr sein soll, setzt die Kamera auch drei in Folge geschossene Bilder zusammen. Dann passt auch das Gewölbe der grössten süddeutschen Hallenkirche auf ein Bild, von der Orgel bis zum Altar.
Ansonsten ist es eine miese Kamera für zu viel Geld. Aber erstens bekam ich sie für die Hälfte, zweitens werde ich nie wieder fluchend in Italien vor einem zu grossen Palast auf einer zu engen Strasse stehen, und drittens spare ich mir so einen teuren Zweitakku für die Ixus, der normalerweise einen Tag in Italien grade so durchhält.
23 mm. Irrsinn.

Die Bildqualität ist ziemlich mau, Bildrauschen gehört meistens dazu, die Scharfstellung ist mehr oder weniger Zufall und die Einstellmöglichkeiten sind begrenzt. Sie hat genau das iPod-Look&Feel, das ich so hasse: Schlechte Innereien, hoher Preis, wendet sich an Leute, die zu doof sind, mehr als drei Knöpfe zu verwenden. Typisch Kodak eben. Dazu kommt, dass meine erste Kodak ziemlich schnell ohne Fremdeinwirkung über den Jordan gegangen ist. Ich bin also wenig erbaut, wie übrigens auch von Pentax und HP, die sich ohne Runterfallen und Gewaltanwendung vertschüssten . Ja, ich bin der altmodischen Auffassung, dass eine Kamera länger halten muss als 2 Jahre.
Wie auch immer: Es gibt weitaus bessere Kameras in dieser Grössenklasse, selbst meine nun anderthalb Jahre alte Canon Ixus 500, die fast 4000 Photos auf dem Buckel hat, macht bessere Bilder bei 2 Megapixel kleinerer Auflösung. Das Doppelobjektiv erinnert zwar an die gute alte Zeit, und hübsch und handlich ist das Ding, nur sinnvoll photographieren in allen Lagen kann man damit nicht.
Aber: Während man das Zoomobjektiv nicht geschenkt haben wollte, hat diese Kamera noch was anderes: Ein zweites, fixes Weitwinkelobjektiv mit 23 mm Brennweite. Zum Vergleich: Meine Spiegelreflex kommt bei 28 mm an ihre Grenzen, und die Ixus, von der die meisten Bilder auf diesem Blog kommen, verlässt mich bei 36mm. Grob gesagt: Während die Ixus in der Breite ca. 50° abdeckt, kommt die Kodak 70°. Und in Italien und in Innenräumen hatte ich ständig das Problem, dass die Objekte zu gross für das Objektiv waren. Ständig musste ich irgendeinen Turm, einen Sessel, eine Wand aus dem Bild lassen. Das nervt. Bis gestern.

Denn mit 23 mm bekommt man auch das ganze Gewölbe und die Pfeiler einer gotischen Hallenkirche auf ein Bild. Einfach so. Glücklicherweise reduziert die Kamera die Tonnenoptik des Weitwinkels und lässt die Ecken hell. Auf diese Weise bekommt man Mittelschiff, Seitenschiff und Kapellengewölbe komplett auf ein einziges Bild.

Und wenn es dann noch ein wenig mehr sein soll, setzt die Kamera auch drei in Folge geschossene Bilder zusammen. Dann passt auch das Gewölbe der grössten süddeutschen Hallenkirche auf ein Bild, von der Orgel bis zum Altar.
Ansonsten ist es eine miese Kamera für zu viel Geld. Aber erstens bekam ich sie für die Hälfte, zweitens werde ich nie wieder fluchend in Italien vor einem zu grossen Palast auf einer zu engen Strasse stehen, und drittens spare ich mir so einen teuren Zweitakku für die Ixus, der normalerweise einen Tag in Italien grade so durchhält.
23 mm. Irrsinn.
donalphons, 23:44h
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Nachtwache
Der König wird abtreten. Er wird nicht gern gehen, er wird noch kämpfen, aber hier, im Kernland seines Nachfolgers, ist man sich längst sicher, dass es so kommen wird. Und so gehen Gerüchte durch die Strassen, man flüstert es sich in den Kirchen zu, es rauscht in den Telefondrähten, und verschlossen sind die Lippen, solange man sich nicht umdreht. Es ist ohrenbetäubend still, hier in der Stadt, denn jeder weiss, dass, wenn es einmal so weit ist, diese Provinz weltweit bekannt sein wird als Heimat des zweitwichtigsten Menschen auf Erden nach dem Papst - und das auch nur, weil der aus Marktl am Inn kommt, bei dem schiachn Polackn hed ma des nia ned gsogt.

Und wäre man nicht perfekt geeignet, als Stammland des Herrschers? War diese Stadt nicht schon vor München bedeutend? Sind sie hier nicht besonders gläubig? Gibt es hier nicht das Reinheitsgebot? Wo wird die Staatspartei inniger in alle Ämter gebeten? Nirgendwo ist Bayern so bayerisch wie hier, glauben sie, die Firmen sind Giganten, die Kultur teuer und käuflich, die Menschen scho Hund, verwachsen, a bissal dumm und a wengal rassistisch. Und gleichzeitig weltoffen, wenn weniger wichtige Leute, so wie der Amipräsident oder de Bauantritschn vom Osten kommt.
Und a scheens Monsbuid is er ah, da Seehofa. In dem Stoiber steckt ja was, was nicht so richtig bayerisch ist, das merkt man jetzt wieder ganz deutlich, so verkniffen nordisch, wie der schaut. Halten wir uns also aufrecht, fürchten wir uns nicht, verlischt bald des Stoibers politisches Licht.

Und wäre man nicht perfekt geeignet, als Stammland des Herrschers? War diese Stadt nicht schon vor München bedeutend? Sind sie hier nicht besonders gläubig? Gibt es hier nicht das Reinheitsgebot? Wo wird die Staatspartei inniger in alle Ämter gebeten? Nirgendwo ist Bayern so bayerisch wie hier, glauben sie, die Firmen sind Giganten, die Kultur teuer und käuflich, die Menschen scho Hund, verwachsen, a bissal dumm und a wengal rassistisch. Und gleichzeitig weltoffen, wenn weniger wichtige Leute, so wie der Amipräsident oder de Bauantritschn vom Osten kommt.
Und a scheens Monsbuid is er ah, da Seehofa. In dem Stoiber steckt ja was, was nicht so richtig bayerisch ist, das merkt man jetzt wieder ganz deutlich, so verkniffen nordisch, wie der schaut. Halten wir uns also aufrecht, fürchten wir uns nicht, verlischt bald des Stoibers politisches Licht.
donalphons, 16:47h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 11. Januar 2007
Onlineseuche first
In den letzten Monaten gab es bemerkenswert viele Einlassungen zum Thema Internet im Allgemeinen und Blogs im Besonderen. Neben den typischen SPON-Herrschaften, die Blogs immer noch aus der Gutsherrenperspektive betrachten, egal aus welchem Schlamm im Schweinekoben sie selbst gerade kommen, melden sich auch vergessene D-Promis von ihrem Weg zum äussersten rechten Rand zu Wort, wie auch im besonderen Masse gewisse ältere und jüngere Leute der Süddeutschen Zeitung. Verlinken auf Blogs und andere Internetquellen bekommen sie reihum noch immer nicht hin. Wenn man mit Printleuten spricht, kommt ab und zu auch das Thema Lyssa zur Sprache und die Hoffnung, dass sie mit Westeins scheitert, dann ist man sie und das ganze moderne, irrelevante Internet und seinen Schund wieder los.
Sagen Leute wie die, die ihre eigenen Artikel nachher zurechtfälschen oder sich feige aus Problemen ihrer Häuser rausreden. Und eben Leute, die ihre "Qualität" nur hinter den Mauern des E-Paper ins Internet lassen - und dabei vergessen, dass der beste Artikel der Welt nichts wert ist, wenn ihn keiner liest. Sie versuchen es im Internet durchgehend mit der Verknappung von Inhalten, mit den Resten der Nachrichtenwelt, die den Lesern in die Online-Schweinekoben gekippt werden, und am liebsten wäre es ihnen, die Lesersäue würden die user generated Ausscheidungen fressen, die aus anderen Leserschweinen hinten rauskommen, solange sie sich nur brav bei ihnen schlachten lassen. Aber alles, was ausserhalb entsteht, ist in ihren Augen böse, Schund, fragwürdig, ganz so, als hätten sie die letzten Jahre seit dem Ende ihrer New Economy unter einem Stein verbracht.
Was mir bei diesen ganzen Rempeleien so auf die Nerven geht: Es ist ja nicht so, dass sie es nicht selbst versucht hätten. Die Süddeutsche Zeitung wollte "Schnell and Schmutzig" bloggen, der D-Promi wäre mit seiner Achse des Guten gern die deutsche Oriana Fallaci mit deren Bestsellern geworden, der Tagesspiegel hat seine Müllhalde halbtoter Blogs, und so richtig prima laufen die gehaltslosen Nettigkeiten von Katrin bei des Spiegels Videopalaver Ehrensenf auch nicht mehr. All die Gralshüter des Guten und Wahren wären gern selbst so ein wenig unseriös. Sie würden gerne mitspielen, oder besser: Sie hätten gern eine Fanbase in den Kommentaren, die Klicks und Verehrung bekommen. Es hat nicht funktioniert, also treten wir nach einer kurzen Phase der Annäherung wieder in eine Konfliktsituation ein. So ein Saddam-Video, egal was die Quelle war, kommt da gerade recht.
Sie haben es weitgehend noch immer nicht begriffen: Vertikale, undurchlässige Portale sind tot. Man kann Medien nicht mehr betreiben, indem man ständig in der Defensive ist. Defensive bringt einen nicht voran, egal wie schön das Layout ist und wie durchdacht die navigation. Sie können vielleicht verhindern, dass die Leser draussen Informationen finden, indem sie nicht linken, aber die Situation ist für alle Beteiligten schlecht, für die Leser, für die Quelle, und letztlich auch für die Mastodone wie den Schreiberling bei der "Welt", der hier alle Erkenntnisse zu StudiVZ abgeschrieben hat, ohne auch nur die Quelle zu benennen. Die, die es interessiert, kommen trotzdem hierher. Es verlangsamt vielleicht den Niedergang der Medien auf kurze Sicht, aber es macht sie keinen Jota attraktiver oder besser. Wenn heute gesagt wird "Online first", bedeutet das eigentlich das Gegenteil: "Unser eingemauerter Teil des Internets zuerst". Da gehen die Investitionen rein, aber die Idee ist die gleiche wie beim UMTS der Mobilfunker: Ein eigenes Eck zu haben und ein Monopol auf die Leser. Beim regulierten Mobilfunk geht das noch - mit der Folge, dass sich eine Gestalt wie Frau v+z Salm als Heilsbringerin feiern lässt, weil sie flipsige WLAN-Kisten aus China mit fragwürdigen Methoden unters Volk bringt. Im Internet sind wir glücklicherweise weiter, da muss keiner mehr auf Gründerinnen von Hirnlossendern hoffen, und auch nicht auf Gestalter von Hirnlosmedien.
Würden sie das Ernst meinen mit Online first, und sollten sie der Seuche wirklich begegnen wollen, müssen sie zwei Dinge akzeptieren:
1. Vor dem Internet ist alles und jeder erst mal ganz, ganz klein; grösser wird man nur durch Vernetzung und Dialog. Aber keinesfalls durch Dialogverweigerung und Zurückhalten von der Information, auf der Dialog aufsetzt. Dialog zieht Menschen an. Dialog sucht sich seinen Weg. Irgendwo findet er statt. Wenn nicht bei den Medien, dann wo anders. Sollte man als Tausenderkontaktpreisjunkie eigentlich wissen.
2. Das Internet ist so unschön wie die Menschen, die es besuchen, nicht mehr, nicht weniger. Jeder Zeitungsmensch, der sein Brot dank der Inseraten von Prostituierten, der Bundesregierung und gieriger Megakonzerne frisst, sollte das wissen. Wer sich über das Internet wegen Hinrichtungsvideos aufregt, sollte keine Anzeigen von Firmen mehr nehmen, die von Todesschwadronen profitieren, mit Diktatoren und Mördern Handel treiben und bestechen, wo es nur geht, egal wie viele Leute in Folge dessen zwischen dem Drei-Schluchten-Staudamm und dem Nigerdelta krepieren. Genauso wenig wie StudiVZ seine Stalker raussschmeisst, würden bei einer Zeitung Abos gekündigt, wenn ein Schwein in Thailand Kinder schändet auf einer Reise, deren Anzeige er in der Zeitung fand. Es gibt da keinen absolut richtigen Weg, man sollte sich immer klar sein, dass es bestenfalls Grau wird, dass das Ziel kein Weiss sein kann, sondern nicht Schwarz sein darf. Die einzige Lösung, die mir da einfällt, ist: Dagegen halten. Wenn das Internet voller schlechter Dinge ist, dann liegt das nicht nur an denen, die es reintun, sondern auch an denen, die das Bessere wegsperren. Genau das aber ist E-Paper und Pay Content.
Also, wenn es im Internet ein Problem gibt, Freunde in den Medien: Ihr seid eingeladen, hier draussen mitzuarbeiten. Mitarbeiten heisst: Ihr seid nicht mehr die Generäle und wir nicht mehr das Kanonenfutter. Zeigt, was Ihr drauf habt. Und wenn Ihr es nicht auf die Reihe bekommt, gibt es in Bayern einen guten Spruch für Euch, der perfekt auf diese ewige Nacht über dem Netz mit all seinem Schönen und Schlimmen passt:
A Guada hoids aus und um an Schlechdn is ned schod.
Sagen Leute wie die, die ihre eigenen Artikel nachher zurechtfälschen oder sich feige aus Problemen ihrer Häuser rausreden. Und eben Leute, die ihre "Qualität" nur hinter den Mauern des E-Paper ins Internet lassen - und dabei vergessen, dass der beste Artikel der Welt nichts wert ist, wenn ihn keiner liest. Sie versuchen es im Internet durchgehend mit der Verknappung von Inhalten, mit den Resten der Nachrichtenwelt, die den Lesern in die Online-Schweinekoben gekippt werden, und am liebsten wäre es ihnen, die Lesersäue würden die user generated Ausscheidungen fressen, die aus anderen Leserschweinen hinten rauskommen, solange sie sich nur brav bei ihnen schlachten lassen. Aber alles, was ausserhalb entsteht, ist in ihren Augen böse, Schund, fragwürdig, ganz so, als hätten sie die letzten Jahre seit dem Ende ihrer New Economy unter einem Stein verbracht.
Was mir bei diesen ganzen Rempeleien so auf die Nerven geht: Es ist ja nicht so, dass sie es nicht selbst versucht hätten. Die Süddeutsche Zeitung wollte "Schnell and Schmutzig" bloggen, der D-Promi wäre mit seiner Achse des Guten gern die deutsche Oriana Fallaci mit deren Bestsellern geworden, der Tagesspiegel hat seine Müllhalde halbtoter Blogs, und so richtig prima laufen die gehaltslosen Nettigkeiten von Katrin bei des Spiegels Videopalaver Ehrensenf auch nicht mehr. All die Gralshüter des Guten und Wahren wären gern selbst so ein wenig unseriös. Sie würden gerne mitspielen, oder besser: Sie hätten gern eine Fanbase in den Kommentaren, die Klicks und Verehrung bekommen. Es hat nicht funktioniert, also treten wir nach einer kurzen Phase der Annäherung wieder in eine Konfliktsituation ein. So ein Saddam-Video, egal was die Quelle war, kommt da gerade recht.
Sie haben es weitgehend noch immer nicht begriffen: Vertikale, undurchlässige Portale sind tot. Man kann Medien nicht mehr betreiben, indem man ständig in der Defensive ist. Defensive bringt einen nicht voran, egal wie schön das Layout ist und wie durchdacht die navigation. Sie können vielleicht verhindern, dass die Leser draussen Informationen finden, indem sie nicht linken, aber die Situation ist für alle Beteiligten schlecht, für die Leser, für die Quelle, und letztlich auch für die Mastodone wie den Schreiberling bei der "Welt", der hier alle Erkenntnisse zu StudiVZ abgeschrieben hat, ohne auch nur die Quelle zu benennen. Die, die es interessiert, kommen trotzdem hierher. Es verlangsamt vielleicht den Niedergang der Medien auf kurze Sicht, aber es macht sie keinen Jota attraktiver oder besser. Wenn heute gesagt wird "Online first", bedeutet das eigentlich das Gegenteil: "Unser eingemauerter Teil des Internets zuerst". Da gehen die Investitionen rein, aber die Idee ist die gleiche wie beim UMTS der Mobilfunker: Ein eigenes Eck zu haben und ein Monopol auf die Leser. Beim regulierten Mobilfunk geht das noch - mit der Folge, dass sich eine Gestalt wie Frau v+z Salm als Heilsbringerin feiern lässt, weil sie flipsige WLAN-Kisten aus China mit fragwürdigen Methoden unters Volk bringt. Im Internet sind wir glücklicherweise weiter, da muss keiner mehr auf Gründerinnen von Hirnlossendern hoffen, und auch nicht auf Gestalter von Hirnlosmedien.
Würden sie das Ernst meinen mit Online first, und sollten sie der Seuche wirklich begegnen wollen, müssen sie zwei Dinge akzeptieren:
1. Vor dem Internet ist alles und jeder erst mal ganz, ganz klein; grösser wird man nur durch Vernetzung und Dialog. Aber keinesfalls durch Dialogverweigerung und Zurückhalten von der Information, auf der Dialog aufsetzt. Dialog zieht Menschen an. Dialog sucht sich seinen Weg. Irgendwo findet er statt. Wenn nicht bei den Medien, dann wo anders. Sollte man als Tausenderkontaktpreisjunkie eigentlich wissen.
2. Das Internet ist so unschön wie die Menschen, die es besuchen, nicht mehr, nicht weniger. Jeder Zeitungsmensch, der sein Brot dank der Inseraten von Prostituierten, der Bundesregierung und gieriger Megakonzerne frisst, sollte das wissen. Wer sich über das Internet wegen Hinrichtungsvideos aufregt, sollte keine Anzeigen von Firmen mehr nehmen, die von Todesschwadronen profitieren, mit Diktatoren und Mördern Handel treiben und bestechen, wo es nur geht, egal wie viele Leute in Folge dessen zwischen dem Drei-Schluchten-Staudamm und dem Nigerdelta krepieren. Genauso wenig wie StudiVZ seine Stalker raussschmeisst, würden bei einer Zeitung Abos gekündigt, wenn ein Schwein in Thailand Kinder schändet auf einer Reise, deren Anzeige er in der Zeitung fand. Es gibt da keinen absolut richtigen Weg, man sollte sich immer klar sein, dass es bestenfalls Grau wird, dass das Ziel kein Weiss sein kann, sondern nicht Schwarz sein darf. Die einzige Lösung, die mir da einfällt, ist: Dagegen halten. Wenn das Internet voller schlechter Dinge ist, dann liegt das nicht nur an denen, die es reintun, sondern auch an denen, die das Bessere wegsperren. Genau das aber ist E-Paper und Pay Content.
Also, wenn es im Internet ein Problem gibt, Freunde in den Medien: Ihr seid eingeladen, hier draussen mitzuarbeiten. Mitarbeiten heisst: Ihr seid nicht mehr die Generäle und wir nicht mehr das Kanonenfutter. Zeigt, was Ihr drauf habt. Und wenn Ihr es nicht auf die Reihe bekommt, gibt es in Bayern einen guten Spruch für Euch, der perfekt auf diese ewige Nacht über dem Netz mit all seinem Schönen und Schlimmen passt:
A Guada hoids aus und um an Schlechdn is ned schod.
donalphons, 00:53h
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Feigheit hat einen Namen
"ich frag mal nach", sagte ein Herr f. Randow, als es um die Frage ging, warum seine Postille bei Nazistileinladern wirbt, und ward seitdem hier nicht mehr gesehen. Aber da ist er wieder aufgetaucht.
Nicht mehr satisfaktionsfähig, diese ostelbische Junkerbande der Zeit.
Nicht mehr satisfaktionsfähig, diese ostelbische Junkerbande der Zeit.
donalphons, 21:51h
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Never mind Hubert Bollocksurdas DLD
Here' s the Sexy Johnny Haeusler Pistols.
donalphons, 14:57h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 10. Januar 2007
Da stand sie dann.
Ziemlich genau 24 Stunden früher als erwartet. Weil es die Hauselitesse nochmal 24 Stunden früher aus Südamerika hierher geschafft hatte. Und sie die Wohnung jetzt sofort brauchte. Aus meinen Tonmöbeln sang Astrud Gilberto etwas aus portugiesisch, was vermutlich das gemächliche Leben an südamerikanischen Stränden zum Thema hatte. Offensichtlich gelten diese Vorstellungen der 60er Jahre nicht mehr bei modernen Fluglinien dieses Kontinents. Vermutlich fliegen sie auch gar keine silbernen DC-3 mehr, wie man das so aus den Büchern kennt.
Eigentlich hatte ich geplant, zu ihr zu gehen und die Sache gründlich vorzubereiten: Tee oder Kaffee? Bettzeug vorhanden? Töpfe selbst dabei? Wie man das eben so macht, damit plötzliche Bewohner der Gästewohnung allen Komfort haben. Vermutlich wäre ich dann hoch gegangen, hätte alles hergerichtet, wie es sein soll, und mich über mein Verhalten gewundert, denn diese eine Wohnung, wo meine Bücher entstanden und ich mit diversen - bitte Passendes vorstellen - habe, diese Wohnung wollte ich eigentlich nie vermieten. Denn diese Wohnung ist mein War Room, dort oben kann ich perfekt arbeiten, da ist alles genau so, wie ich es brauche. Ich. Und sonst nur Gäste, und sonst niemand. Hätte ich mir gedacht.
Aber so ging es alles schnell, hektisch und chaotisch über die Bühne. Alte Folianten und Kleidung gelangte in die grosse Wohnung, und dort lauerte ich der Elitesse mit einem Küchenmesser auf, das oben fehlte. Dazu Trinkgläser, nachdem oben nur Wein- und Teegläser sind, Essig, Öl, ein Topf, Salz, Schwämme, Kerzen, Streichhölzer und noch so einiges. Nur eines, das einzige, was sie von sich auis forderte, damit konnte ich nicht dienen: Ein Fernseher. Madame, hätte ich sagen können, greifen Sie ins Buchregal und lesen sie meine Confessiones, oder Rousseau im Original der Erstausgabe, lassen Sie sich von einem handsignierten Thomas Mann bezirzen oder greifen Sie zur Luxusausgabe von Shakespeare, sehen Sie dort drüben das Werk von Serner und da hinten alles von Pitigrilli - aber statt dessen verwies ich auf die Stelle, wo meiner Erinnerung irgendein schwachsinniger Architekt eine überflüssige TV-Buchse angebracht hat.
Es ist nicht das erste Mal, dass eine Elitesse in dieser Wohnung nächtigt, aber allein mit einer Glotze - da höre ich die bösen Geister der Gesellschaft Jesu meiner Lage Hohn lachen. Wenn sie dann mit ihrer Diplomarbeit fertig ist, werde ich erst mal Susi anrufen.
immerhin kann ich darüber bloggen. sie weiss nämlich nicht, was ein blog ist. sowas wie ein wiki, oder? meinte sie. na also.
Eigentlich hatte ich geplant, zu ihr zu gehen und die Sache gründlich vorzubereiten: Tee oder Kaffee? Bettzeug vorhanden? Töpfe selbst dabei? Wie man das eben so macht, damit plötzliche Bewohner der Gästewohnung allen Komfort haben. Vermutlich wäre ich dann hoch gegangen, hätte alles hergerichtet, wie es sein soll, und mich über mein Verhalten gewundert, denn diese eine Wohnung, wo meine Bücher entstanden und ich mit diversen - bitte Passendes vorstellen - habe, diese Wohnung wollte ich eigentlich nie vermieten. Denn diese Wohnung ist mein War Room, dort oben kann ich perfekt arbeiten, da ist alles genau so, wie ich es brauche. Ich. Und sonst nur Gäste, und sonst niemand. Hätte ich mir gedacht.
Aber so ging es alles schnell, hektisch und chaotisch über die Bühne. Alte Folianten und Kleidung gelangte in die grosse Wohnung, und dort lauerte ich der Elitesse mit einem Küchenmesser auf, das oben fehlte. Dazu Trinkgläser, nachdem oben nur Wein- und Teegläser sind, Essig, Öl, ein Topf, Salz, Schwämme, Kerzen, Streichhölzer und noch so einiges. Nur eines, das einzige, was sie von sich auis forderte, damit konnte ich nicht dienen: Ein Fernseher. Madame, hätte ich sagen können, greifen Sie ins Buchregal und lesen sie meine Confessiones, oder Rousseau im Original der Erstausgabe, lassen Sie sich von einem handsignierten Thomas Mann bezirzen oder greifen Sie zur Luxusausgabe von Shakespeare, sehen Sie dort drüben das Werk von Serner und da hinten alles von Pitigrilli - aber statt dessen verwies ich auf die Stelle, wo meiner Erinnerung irgendein schwachsinniger Architekt eine überflüssige TV-Buchse angebracht hat.
Es ist nicht das erste Mal, dass eine Elitesse in dieser Wohnung nächtigt, aber allein mit einer Glotze - da höre ich die bösen Geister der Gesellschaft Jesu meiner Lage Hohn lachen. Wenn sie dann mit ihrer Diplomarbeit fertig ist, werde ich erst mal Susi anrufen.
immerhin kann ich darüber bloggen. sie weiss nämlich nicht, was ein blog ist. sowas wie ein wiki, oder? meinte sie. na also.
donalphons, 00:33h
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Schadbärenjagd
Sollte jemand bei Burdas Digital Lifestyle Day, der Champions League der Web2.0-Scharlatane sein - Aufnahmegerät mitnehmen! Der Stoibär kommt nämlich auch, und sobald es um äh im Grunde genommen äh das Internet das ich meine nicht wahr geht, wird es dann also bei genauer Betrachtung äh lustig muss man schon sagen also das versteht sich ja von selbst.
donalphons, 23:52h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 9. Januar 2007
Was kommen wird
Ich bin der Spross einer dem Auto nicht ganz abgeneigten Familie. Das erste motorisierte Zweirad stand schon vor dem ersten Weltkrieg im Hof und erregte eine gewisse Verärgerung beim Radsportverein des Stadt, der dieser Entwicklung kritisch gegenüber stand. Nach 1918 waren es dann schnell vier Räder, auf denen die Familie durchs Leben preschte, mit Ausnahme meiner Grossmutter, die es als 1. Motorradbesitzerin der Stadt zu einem weiteren Skandal brachte. Und einem Urgrossonkel, der es als Eintänzer zu einer steinreichen Frau gekommen war, und lieber in die Luft ging. Nach traumatischen Erfahrungen meiner Eltern mit Käfer Cabrios - aussen laubfroschgrün und innen sumpfnass - ging man kategorisch zu geschlossenen Fahrzeugen und einem vergleichsweise unprätenziösen Verhalten zu den Blechkisten über. Ein Verhalten, das in einer Autostadt nicht wirklich häufig anzutreffen ist, und erst wieder von meiner kleinen Schwester verändert wurde. Ich persönlich habe zu Autos kein besonderes Verhältnis, solange es fährt. Was damit zu tun hat, dass ich schon ziemlich viel gefahren bin, darunter auch Autos, die eigentlich auf Strassen nichts verloren haben.
Ich bin also genauso wurschtig wie meine Eltern. Dennoch gab es da eine Ausnahme; meine Eltern liebten Bücher mit dem Titel an sich sehr schönen Titel "Mit dem Auto wandern" aus dem Süddeutschen Verlag, auf denen meistens junge Paare mit schicken Coupes auf Alpenstrassen zu sehen waren. Passte auch irgendwie:

und nun ab zum schuhgeschäft!
In der Folge kam ich auf dem Rücksitz ziemlich rum und meine kleine Schwester, die den dynamischen Fahrstil nicht ertrug, zum Kotzen. Wir fuhren auf Berge und zu Seen, sahen Burgen und Kirchen, und überhaupt war jedes Wochenende was los. Fast immer unfallfrei, mit Ausnahme eines Ereignisses, das uns allen demonstrierte, dass es mit der angeblichen Sicherheit eines Mercedes nicht weit her ist - wir dagegen sassen im signalgrünen Audi 100.
Ich weiss nicht, wann die Bücher eingestellt wurden; vermutlich nach der Energiekrise mit ihren autofreien Sonntagen, als solche Titel nicht mehr opportun waren. Heute dagegen wirken sie fast grossväterlich, wenn man sich mal den Irrsinn auf der A9 oder die hässliche Fratzen und Totmacherformen moderner Autos anschaut. Der Ex-Werksfahrer in mir kriegt jedesmal Anfälle, wenn er diese Idioten sieht, die nie gelernt haben, mit diesen Maschinen verantwortungsvoll umzugehen. Ich habe das gelernt, und deshalb weiss ich, warum ich gerne mit Tempo 80 und 5 Liter auf 100 Kilometer über Landstrasse Richtung Burg und See zockle.

wo geht´s hier zum nächsten calzatore?
Ich denke, man sollte wegkommen von diesen allein auf Wichsereien über PS und Breitreifen angelegten Autoverherrlichungen. Darum geht es nicht, man ahnt es, wenn man Rasern zuhört - das macht denen keinen "Spass" im eigentlichen Sinn des Wortes. Ich glaube auch nicht, dass es die Mehrheit wirklich interessiert. Was nützt einem der schnellste Wagen, wenn man im Stau, in der Toskanareihenhaussiedlung oder in Düsseldorf ist. Vielleicht ist es angesichts der Energiepreise sinnvoll, wieder über das Wandern mit dem Auto zu reden. Über Ziele in der nähere Umgebung. Die meisten Münchner, die ich kenne, kommen sowieso kaum aus der Stadt raus, und das in einer der schönsten Regionen Europas. Sie nehmen es sich vor, aber die Alpen haben sie dann doch schon jahrelang nicht mehr gesehen.
Jedenfalls, to cut a long story - spätestens am 15. Mai bin ich wieder am Gardasee und in Breschia zu den Mille Miglia. Und zwar ganz langsam. Ich habe ja Zeit, und nachher ein paar gute Geschichten.
Ich bin also genauso wurschtig wie meine Eltern. Dennoch gab es da eine Ausnahme; meine Eltern liebten Bücher mit dem Titel an sich sehr schönen Titel "Mit dem Auto wandern" aus dem Süddeutschen Verlag, auf denen meistens junge Paare mit schicken Coupes auf Alpenstrassen zu sehen waren. Passte auch irgendwie:

und nun ab zum schuhgeschäft!
In der Folge kam ich auf dem Rücksitz ziemlich rum und meine kleine Schwester, die den dynamischen Fahrstil nicht ertrug, zum Kotzen. Wir fuhren auf Berge und zu Seen, sahen Burgen und Kirchen, und überhaupt war jedes Wochenende was los. Fast immer unfallfrei, mit Ausnahme eines Ereignisses, das uns allen demonstrierte, dass es mit der angeblichen Sicherheit eines Mercedes nicht weit her ist - wir dagegen sassen im signalgrünen Audi 100.
Ich weiss nicht, wann die Bücher eingestellt wurden; vermutlich nach der Energiekrise mit ihren autofreien Sonntagen, als solche Titel nicht mehr opportun waren. Heute dagegen wirken sie fast grossväterlich, wenn man sich mal den Irrsinn auf der A9 oder die hässliche Fratzen und Totmacherformen moderner Autos anschaut. Der Ex-Werksfahrer in mir kriegt jedesmal Anfälle, wenn er diese Idioten sieht, die nie gelernt haben, mit diesen Maschinen verantwortungsvoll umzugehen. Ich habe das gelernt, und deshalb weiss ich, warum ich gerne mit Tempo 80 und 5 Liter auf 100 Kilometer über Landstrasse Richtung Burg und See zockle.

wo geht´s hier zum nächsten calzatore?
Ich denke, man sollte wegkommen von diesen allein auf Wichsereien über PS und Breitreifen angelegten Autoverherrlichungen. Darum geht es nicht, man ahnt es, wenn man Rasern zuhört - das macht denen keinen "Spass" im eigentlichen Sinn des Wortes. Ich glaube auch nicht, dass es die Mehrheit wirklich interessiert. Was nützt einem der schnellste Wagen, wenn man im Stau, in der Toskanareihenhaussiedlung oder in Düsseldorf ist. Vielleicht ist es angesichts der Energiepreise sinnvoll, wieder über das Wandern mit dem Auto zu reden. Über Ziele in der nähere Umgebung. Die meisten Münchner, die ich kenne, kommen sowieso kaum aus der Stadt raus, und das in einer der schönsten Regionen Europas. Sie nehmen es sich vor, aber die Alpen haben sie dann doch schon jahrelang nicht mehr gesehen.
Jedenfalls, to cut a long story - spätestens am 15. Mai bin ich wieder am Gardasee und in Breschia zu den Mille Miglia. Und zwar ganz langsam. Ich habe ja Zeit, und nachher ein paar gute Geschichten.
donalphons, 00:51h
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Der Spiegel kann nicht rechnen
Nur abschreiben. Das scheint auch ohne Nachdenken möglich zu sein.
donalphons, 17:48h
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Schlechte Idee
Am Tag, nachdem man mit Bild in der Süddeutschen Zeitung war, ans Telefon gehen und Kleinstädtern Zeug erklären müssen. Es ist völlig egal, wie bekannt man im Netz ist. Hier merken sie das nur, wenn es mit Bild in der Süddeutschen ist. Web2.0 von wegen.
donalphons, 15:06h
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