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Freitag, 24. September 2010
Krisen mitten im Leben
Mark793 bringt den Berliner Assimüll runter. Die Leute, die modern sein wollen, und dabei Springer sonstwohin gehen. Radfahrer, aber anders. Ist eigentlich schon mla jemandem aufgefallen, wie still Google inzwischen geworden ist? Bloss nichts mehr über Street View sagen. Auf meine Anfrage haben sie übrigens auch nicht geantwortet, für solche Nettigkeiten muss man vermutlich ein zynisches Stück Faulheit sein, das dem Konzern die Arbeit abnimmt, weil man sonst keine Lust auf Arbeit hat. Oder wie sonst sich Google die Gesprächspartner raussucht, ich weiss es auch nicht.

Mitunter fragt man sich in diesem Alter ja, ob es nicht langsam Zeit für eine Midlifecrisis wäre. Ich habe gelesen, dass man da oft einen äusseren Anlass braucht, aber die sind bei mir dünn gesäht; ich habe keine Gattin, die mich betrügen könnte, oder ein Kind, das einen Berliner Dönerfresser mit nach Hause bringt, oder einen Nachbarn, der sich schon einen Ferrari leisten kann - gibt es alles nicht. Eine Weile dachte ich, dass vielleicht die aus dem Radsturz resultierenden Gebrechen der Wehleidigkeit Vorschub leisten könnten. Aber trotz der ärztlichen Vorhersage, ich würde die Rippen auch an Weihnachten noch spüren, und die Saison sei definitiv vorbei, sind jetzt die schlimmsten Beschwerden wieder abgeklungen. Es bleibt letztlich nur ein Trainingsrückstand, und der wird auch bleiben, denn wenn ich nächste Woche nach Italien fahre, werde ich ganz sicher immer etwas besseres als Training zu tun haben. Italien! Gut, vielleicht mal eine kleine Runde, jeden Tag 20 Kilometer, das vielleicht schon. Mehr aber auch nicht. Und so werde ich in das Rennen gehen und doch wieder Schmerzen haben - aber nicht mehr, weil die Lunge das Ripperl kratzt, sondern der Bauch. Aber mit ein paar Kilko mehr wird dann auch die Qual grösser, und darüber will ich ja schreiben.

Für die ersten Etappen habe ich schon Zimmer, und für die letzte, bei der ich mir ganz im Sinne meines Vaters dachte: "Egal, fahr einfach los, irgendwo wirst Du schon ankommen" - habe ich mich aus rein praktischen Erwägungen doch durchgerungen, eine Hotelanfrage zu machen. Weil man als Reporter ja nicht mehr so einfach losdüsen kann, man muss Anträge stellen und begründen, man braucht Belege und Rechnungen... vielleicht wird daraus ja eine Midlifecrisis.

Mitunter fragt man sich in diesem Alter ja, ob es nicht langsam Zeit für eine Midlifecrisis wäre. Ich habe gelesen, dass man da oft einen äusseren Anlass braucht, aber die sind bei mir dünn gesäht; ich habe keine Gattin, die mich betrügen könnte, oder ein Kind, das einen Berliner Dönerfresser mit nach Hause bringt, oder einen Nachbarn, der sich schon einen Ferrari leisten kann - gibt es alles nicht. Eine Weile dachte ich, dass vielleicht die aus dem Radsturz resultierenden Gebrechen der Wehleidigkeit Vorschub leisten könnten. Aber trotz der ärztlichen Vorhersage, ich würde die Rippen auch an Weihnachten noch spüren, und die Saison sei definitiv vorbei, sind jetzt die schlimmsten Beschwerden wieder abgeklungen. Es bleibt letztlich nur ein Trainingsrückstand, und der wird auch bleiben, denn wenn ich nächste Woche nach Italien fahre, werde ich ganz sicher immer etwas besseres als Training zu tun haben. Italien! Gut, vielleicht mal eine kleine Runde, jeden Tag 20 Kilometer, das vielleicht schon. Mehr aber auch nicht. Und so werde ich in das Rennen gehen und doch wieder Schmerzen haben - aber nicht mehr, weil die Lunge das Ripperl kratzt, sondern der Bauch. Aber mit ein paar Kilko mehr wird dann auch die Qual grösser, und darüber will ich ja schreiben.

Für die ersten Etappen habe ich schon Zimmer, und für die letzte, bei der ich mir ganz im Sinne meines Vaters dachte: "Egal, fahr einfach los, irgendwo wirst Du schon ankommen" - habe ich mich aus rein praktischen Erwägungen doch durchgerungen, eine Hotelanfrage zu machen. Weil man als Reporter ja nicht mehr so einfach losdüsen kann, man muss Anträge stellen und begründen, man braucht Belege und Rechnungen... vielleicht wird daraus ja eine Midlifecrisis.
donalphons, 01:41h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 22. September 2010
Ärgernisse
Wenn das alles so weiter geht mit dieser Regierung und dem Ausverkauf an die Atomlobby - von der Krankenreform wollen wir erst gar nicht reden, die kostet ja nur Geld - werde ich den historischen Schnickschnack vom Radl wegbauen und eine Fahne anklemmen müssen, um nach Landshut zu fahren und den dortigen Protestlern zu helfen. Kann diese sogenannte Regierung eigentlich überhaupt was anderes, als den Staat den Lobbysten zum Ausplündern hinhalten?

Ich mein - mir tun sie ja direkt nichts, die Folgen werden andere zu tragen haben, die sich nicht so leicht entziehen können. So gesehen geht es mich auch nur begrenzt was an, ich habe die nicht gewählt und auch sonst mit sowas nichts zu schaffen. Trotzdem frage ich mich ständig, was denen noch Schönes einfällt, welcher fetten Sau, um es auf Bayerisch zu sagen, der Oasch noch geschmiert werden könnte.
Sicher mit dabei auf der Liste der noch nicht Überschmierten dürften Breitbandlobbyisten und deren Interessen sein. Heute haben sie hier einen "Experten" vorbeigeschckt, der mir weismachen sollte, dass wir möglichst fette Kabel reinlegen, und das dann an die Mieter verticken. Kann man machen, das Kaff ist rückständig genug, aber als der gute Mann dann von gestreamten Fussballtoren anfing, und vom Infrastrukturproblem, mit dem man gleich als ganze Region ins Hintertreffen gelange, wenn nicht jeder Bewohner auf seinen 5 Bildschirmen gleichzeitig HD gucken könnte - habe ich dann doch ein klein wenig meine eigenen Erfahrungen zum Besten gegeben. Man glaubt es nicht, aber seit 15 Jahren behaupten die immer noch den gleichen Mist. Mein Provider dagegen bohrt alle zwei Jahre still die Übertragungsraten auf, und das hat noch immer für alles gereicht, auch mit WLAN und durch dicke Wände.

Aber wer zum Teufel lässt sich sowas ernsthaft aufschwatzen? Wer braucht das, wer berechnet daheim Tropenstürme und Crash Tests? Es ist fraglos noch neuer und noch mehr Kapazität, aber die meisten hier nutzen das Netz ohnehin nur sporadisch - und warum sollte ich ihnen sagen, dass sie eine Leitung brauchen, 10 mal so dick als ihr eigener Bedarf? So richtig gute Antworten hatte der Mann darauf auch nicht, und ging zum nächsten, der sich um grössere Häuser kümmert, aber vermutlich nicht um so einen prächtigen wilden Wein, wie wir ihn haben.

Ich mein - mir tun sie ja direkt nichts, die Folgen werden andere zu tragen haben, die sich nicht so leicht entziehen können. So gesehen geht es mich auch nur begrenzt was an, ich habe die nicht gewählt und auch sonst mit sowas nichts zu schaffen. Trotzdem frage ich mich ständig, was denen noch Schönes einfällt, welcher fetten Sau, um es auf Bayerisch zu sagen, der Oasch noch geschmiert werden könnte.
Sicher mit dabei auf der Liste der noch nicht Überschmierten dürften Breitbandlobbyisten und deren Interessen sein. Heute haben sie hier einen "Experten" vorbeigeschckt, der mir weismachen sollte, dass wir möglichst fette Kabel reinlegen, und das dann an die Mieter verticken. Kann man machen, das Kaff ist rückständig genug, aber als der gute Mann dann von gestreamten Fussballtoren anfing, und vom Infrastrukturproblem, mit dem man gleich als ganze Region ins Hintertreffen gelange, wenn nicht jeder Bewohner auf seinen 5 Bildschirmen gleichzeitig HD gucken könnte - habe ich dann doch ein klein wenig meine eigenen Erfahrungen zum Besten gegeben. Man glaubt es nicht, aber seit 15 Jahren behaupten die immer noch den gleichen Mist. Mein Provider dagegen bohrt alle zwei Jahre still die Übertragungsraten auf, und das hat noch immer für alles gereicht, auch mit WLAN und durch dicke Wände.

Aber wer zum Teufel lässt sich sowas ernsthaft aufschwatzen? Wer braucht das, wer berechnet daheim Tropenstürme und Crash Tests? Es ist fraglos noch neuer und noch mehr Kapazität, aber die meisten hier nutzen das Netz ohnehin nur sporadisch - und warum sollte ich ihnen sagen, dass sie eine Leitung brauchen, 10 mal so dick als ihr eigener Bedarf? So richtig gute Antworten hatte der Mann darauf auch nicht, und ging zum nächsten, der sich um grössere Häuser kümmert, aber vermutlich nicht um so einen prächtigen wilden Wein, wie wir ihn haben.
donalphons, 21:02h
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Die Ohnmacht der Bürger
Ich muss aufhören, in der Nacht zu schreiben. Das ist nicht gut für den Stil, und die Beiträge laufen plötzlich in andere Richtungen. Aber Hauptsache, es wird mal wieder an die noch immer nicht ausgestandene Krise erinnert.
donalphons, 04:10h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 21. September 2010
Zeitlinie mit B
Ich habe meine Email auf HTML umgestellt, so dass sie nicht mehr sofort von selbst neue Mails anzeigen kann. Ich finde es zunehmend störend, wenn Maschinen mich antreiben. Noch so eine Sache, die ich auf dem Rad gelernt habe: Wenn, dann treibe ich die Maschine an. Ich fahre, ich lasse mich nicht fahren.

Ich glaube auch nicht, dass es jedermann gegeben ist, den ganzen Tag nur auf das Aufpoppen von neuen Dingen auf seiner Zeitlinie zu folgen. Wenn ich unterwegs bin, ist auch das Mobiltelefon ausgeschaltet; ich will mich einer Sache hingeben und nicht das Gefühl haben, dass irgendwo ein Rechner mitwerkelt und munter Daten ausschickt. Kurz: Ich bin nicht erreichbar, und ich denke auch, dass das ein angenehmer Zustand ist. Nicht nur für mich. Das Gefühl, eine Fleischverlängerung von Datenströmen zu sein, kann ziemlich widerlich werden, wenn man sich die realen Süchtigen anschaut.

Oder anders ausgedrückt: es gibt eine Zeit mit Netz, und es gibt eine Zeit ohne Netz. Das ist halt so, und es gibt keinen Grund, hier die Gewichtungen zu verschieben. Ich würde auch gar nicht darauf wetten, dass die angeblichen Volldigitalen das nicht auch irgendwann so halten werden, wenn sie erst mal ein wenig älter sind, und den Fluch der Maschinen kennen. Nicht alle natürlich, genug von denen müssten umdenken und andere Dinge behaupten, und das wäre eine Schmach - aber der normale Netznutzer kommt automatisch zu einem Punkt, an dem es reicht.

Ansonsten werde ich langsam fast so etwas wie zuversichtlich. Fast. Es geht alles schneller, obwohl ich mich langsam auf schwereres Gerät umstelle. Heute sitze ich schon auf einer fast 20 Jahre alten Antiquität, die entsprechend 10 Kilo wiegt, und bin trotzdem viel schneller, als am Anfang. Berge, die mich am Anfang an die Grenze brachten, nehme ich jetzt kaum mehr wahr. Natürlich bremst die alte Technik die Maschine etwas aus, man merkt die 36 Speichen und die schweren Felgen, aber trotzdem steht zwischendrin 65 auf dem Tacho. Die alte Übersetzung macht mir wenig Freude, in Italien wird es nochmal ein Gang weniger sein: Aber der Körper steckt das weg. Er hat genug Reserven.

Es ist fast etwas schade, dass ich so spät mit dem Training begonnen habe, denn jetzt ist es schon fast zu spät im Jahr; die Nacht treibt mich jeden Tag früher nach Hause, es wird sehr schnell dunkel und obendrein auch noch empfindlich kalt. In zwei Wochen beginnt auch schon die Buchmesse; dann wird es schon fast gefühlter Winter, und das Wissen, eine Woche raus zu kommen und dem allem in Italien zu entgehen, dashat schon was. Pässe, Wärme, Kultur, eine Woche lang.

Man muss die Zeit nutzen, für das Internet und seine Nutzlosigkeiten ist sie eigentlich zu schade.

Ich glaube auch nicht, dass es jedermann gegeben ist, den ganzen Tag nur auf das Aufpoppen von neuen Dingen auf seiner Zeitlinie zu folgen. Wenn ich unterwegs bin, ist auch das Mobiltelefon ausgeschaltet; ich will mich einer Sache hingeben und nicht das Gefühl haben, dass irgendwo ein Rechner mitwerkelt und munter Daten ausschickt. Kurz: Ich bin nicht erreichbar, und ich denke auch, dass das ein angenehmer Zustand ist. Nicht nur für mich. Das Gefühl, eine Fleischverlängerung von Datenströmen zu sein, kann ziemlich widerlich werden, wenn man sich die realen Süchtigen anschaut.

Oder anders ausgedrückt: es gibt eine Zeit mit Netz, und es gibt eine Zeit ohne Netz. Das ist halt so, und es gibt keinen Grund, hier die Gewichtungen zu verschieben. Ich würde auch gar nicht darauf wetten, dass die angeblichen Volldigitalen das nicht auch irgendwann so halten werden, wenn sie erst mal ein wenig älter sind, und den Fluch der Maschinen kennen. Nicht alle natürlich, genug von denen müssten umdenken und andere Dinge behaupten, und das wäre eine Schmach - aber der normale Netznutzer kommt automatisch zu einem Punkt, an dem es reicht.

Ansonsten werde ich langsam fast so etwas wie zuversichtlich. Fast. Es geht alles schneller, obwohl ich mich langsam auf schwereres Gerät umstelle. Heute sitze ich schon auf einer fast 20 Jahre alten Antiquität, die entsprechend 10 Kilo wiegt, und bin trotzdem viel schneller, als am Anfang. Berge, die mich am Anfang an die Grenze brachten, nehme ich jetzt kaum mehr wahr. Natürlich bremst die alte Technik die Maschine etwas aus, man merkt die 36 Speichen und die schweren Felgen, aber trotzdem steht zwischendrin 65 auf dem Tacho. Die alte Übersetzung macht mir wenig Freude, in Italien wird es nochmal ein Gang weniger sein: Aber der Körper steckt das weg. Er hat genug Reserven.

Es ist fast etwas schade, dass ich so spät mit dem Training begonnen habe, denn jetzt ist es schon fast zu spät im Jahr; die Nacht treibt mich jeden Tag früher nach Hause, es wird sehr schnell dunkel und obendrein auch noch empfindlich kalt. In zwei Wochen beginnt auch schon die Buchmesse; dann wird es schon fast gefühlter Winter, und das Wissen, eine Woche raus zu kommen und dem allem in Italien zu entgehen, dashat schon was. Pässe, Wärme, Kultur, eine Woche lang.

Man muss die Zeit nutzen, für das Internet und seine Nutzlosigkeiten ist sie eigentlich zu schade.
donalphons, 01:54h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 20. September 2010
Altstadtgeschichtchen
Oh fein, denkt mein Hirn, und mein Mund möchte sofort ansetzen und darauf hinweisen, dass da oben nicht nur eine Taube im Weinstock sitzt. Nein, diese Taube besitzt die Freundlichkeit, ein beliebtes Motiv der Spätantike und des frühen Mittelalters nachzuahmen, das man im Kirchenbau südlich der Alpen in der Vorzeit gern verwendete: Der Vogel steht für die Menschen, die von der Weisheit und vom Heil der Kirche naschen. Damals jedoch war die Taube noch keine Flugratte, sondern eine willkommene Bereichung der Tafel. Diese Taube dort oben ist an beiden Entwicklungen unschuldig, so ist es halt in der Natur.

Schön langsam lässt mein Groll auf die Viechern auch wieder nach - kaum zu glauben, aber ein Taubenpaar hat es vor ein paar Wochen durch ein gekipptes Fenster in meine Wohnung geschafft. Angeblich ist das nicht möglich, aber es war so. Mit den üblichen, wenig erfreulichen Folgen mit Ausnahme eines Endes am Bratspiess. Ein Zufall ist auszuschliessen: Wenn ich danach die Fenster öffnete, waren sie sofort wieder da, um meine Gastfreundschaft zu beanspruchen.
Andere Zugvögel sind dagegen stets willkommen, zumal sie etwas Abwechslung von den üblichen Radlbildern bringen, da sie Gangschaltungen und Lycra für Teufelszeug halten und somit kein passendes Gerät finden. Sehr wohl aber in dem Schirmständer, in dem die alten Holzschläger von Sommer und Strand träumen.

Ansonsten traf ich das Faktotum - ausnahmsweise klagte es nicht über meine Kinderlosigkeit und das Unglück, dass ich nicht heiraten wollte, sondern über das Ungück seines Unvermögens, sein neues Bahnhofsrad zum Laufen zu bringen. Schrott sei es, morgen bringe er es zur Caritas zurück, der Freilauf blockiert und das Vorderrad habe einen bösen Schlag, und deshalb werde er es persönlich in den Container werfen. Mit 20 Euro habe ich dem Rad das traurige Schicksal erspart, und mir vielleicht auch ein paar Klagen über meine schlechte Reproduzierbarkeit. Vielleicht kann man ja doch noch was damit machen, selbst wenn es für Italien zu spät kommt.

Schön langsam lässt mein Groll auf die Viechern auch wieder nach - kaum zu glauben, aber ein Taubenpaar hat es vor ein paar Wochen durch ein gekipptes Fenster in meine Wohnung geschafft. Angeblich ist das nicht möglich, aber es war so. Mit den üblichen, wenig erfreulichen Folgen mit Ausnahme eines Endes am Bratspiess. Ein Zufall ist auszuschliessen: Wenn ich danach die Fenster öffnete, waren sie sofort wieder da, um meine Gastfreundschaft zu beanspruchen.
Andere Zugvögel sind dagegen stets willkommen, zumal sie etwas Abwechslung von den üblichen Radlbildern bringen, da sie Gangschaltungen und Lycra für Teufelszeug halten und somit kein passendes Gerät finden. Sehr wohl aber in dem Schirmständer, in dem die alten Holzschläger von Sommer und Strand träumen.

Ansonsten traf ich das Faktotum - ausnahmsweise klagte es nicht über meine Kinderlosigkeit und das Unglück, dass ich nicht heiraten wollte, sondern über das Ungück seines Unvermögens, sein neues Bahnhofsrad zum Laufen zu bringen. Schrott sei es, morgen bringe er es zur Caritas zurück, der Freilauf blockiert und das Vorderrad habe einen bösen Schlag, und deshalb werde er es persönlich in den Container werfen. Mit 20 Euro habe ich dem Rad das traurige Schicksal erspart, und mir vielleicht auch ein paar Klagen über meine schlechte Reproduzierbarkeit. Vielleicht kann man ja doch noch was damit machen, selbst wenn es für Italien zu spät kommt.
donalphons, 01:56h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 19. September 2010
Ausladung
Wie gern würde man sagen: Bitte geht.
Oder auch: Es wird ein wenig langweilig, und ich hätte gern meine Ruhe.
Und wie schön wäre es dann, zu hören, dass man ein guter Gastgeber war, aber inzwischen die Themen ausgegangen sind. Oder dass sie einsehen, dass es nur ein schreckliches Missverständnis war, und sie sich nie wieder derartig schwach selbst einladen werden.
Aber das alles passiert natürlich nie, und so muss man mit unerwünschten Gästen leben, die glauben, sie könnten sich aufführen wie Clement oder Sarrazin und bleiben, auch wenn das eigentlich nicht gewünscht ist. Man ballt die Fäuste zusammen und schreibt dann irgendwann etwas zu diesem Thema in der FAZ. Was anderes bleibt einem als höflicher Mensch nicht übrig.
(Kein Leser dieses Blogs ist damit gemeint)
Oder auch: Es wird ein wenig langweilig, und ich hätte gern meine Ruhe.
Und wie schön wäre es dann, zu hören, dass man ein guter Gastgeber war, aber inzwischen die Themen ausgegangen sind. Oder dass sie einsehen, dass es nur ein schreckliches Missverständnis war, und sie sich nie wieder derartig schwach selbst einladen werden.
Aber das alles passiert natürlich nie, und so muss man mit unerwünschten Gästen leben, die glauben, sie könnten sich aufführen wie Clement oder Sarrazin und bleiben, auch wenn das eigentlich nicht gewünscht ist. Man ballt die Fäuste zusammen und schreibt dann irgendwann etwas zu diesem Thema in der FAZ. Was anderes bleibt einem als höflicher Mensch nicht übrig.
(Kein Leser dieses Blogs ist damit gemeint)
donalphons, 01:54h
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Auf mehrfachen und ausdrücklichen Wunsch hin
Laut der Aussage meiner bevorzugten Zwetschgenlieferantin beginnt die Ernte wirklich geeigneter Früchte erst nächste Woche. Momentan sind sie immer noch zu hart und zu sauer. Das datum stimmt perfekt mit meiner Abreise nach Italien überein, so dass dieses Jahr nicht allzu viel Datschi hier zu sehen sein wird, denn Italiener haben weder eine Kuchen- noch eine Politikerkultur. Letztere hat Bayern zwar auch nicht, aber wenigstens gibt es doch schon, mit viel Zucker angereichert, das hier:

Nach Italien bin ich dann übrigens in Frankfurt, wo dieses Jahr noch mehr hässliche Menschen als sonst auf der Buchmesse auftreten werden. Ich werde versuchen, sie zu umgehen, und vielleicht verstecke ich mich dort auch in einer Küche und backe was, nur um das Pack nicht erleben zu müssen. Schliesslich mag ich ja eigentlich Bücher. Sehr sogar. Aber manchen Müll aus dem Netz sollte man besser dort belassen.

Nach Italien bin ich dann übrigens in Frankfurt, wo dieses Jahr noch mehr hässliche Menschen als sonst auf der Buchmesse auftreten werden. Ich werde versuchen, sie zu umgehen, und vielleicht verstecke ich mich dort auch in einer Küche und backe was, nur um das Pack nicht erleben zu müssen. Schliesslich mag ich ja eigentlich Bücher. Sehr sogar. Aber manchen Müll aus dem Netz sollte man besser dort belassen.
donalphons, 23:45h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 17. September 2010
12
Formal bin ich hier zu Hause. Ich war zwar auch schon Münchner, und dafür kein Berliner, aber hier nun bin ich wohnhaft im Sinne von irgendeinem Paragraphen, den ich nicht kenne. Es ist in Ordnung.

Hier ist auch ein sehr kleines Rathaus, und dort ist ein Zimmer, in dem auch Passangelegenheiten erledigt werden. Man geht hinein, klopft an, setzt sich, ratscht etwas, und diesmal so nach der Art: Man braucht 2 Jahre nach Ablauf des alten Personalausweises einen neuen Ausweis, und zwar keinen biometrischen. Was sich gerade wohl so einige denken, denn der Blödsinn der Überwachungsmöglichkeit kostet den Bürger 45 Euro. Der alte Ausweis, der einem nochmal 10 Jahre Luft lässt, kostet dagegen nur 8. Und den will ich. Endlich.
Son richtig Lust hatte ich nicht, weil mein Reisepass ausreicht und der alte Ausweis von 1998 stammt. Das sind 12 Jahre, und das ist eine recht lange Zeit, mehr als 1/4 meines Lebens. Da hat man natürlich eine gewisse Angst, das neue Bild neben den alten Pass zu legen und dieses und jenes zu finden, was einem mit 30 noch gänzlich fehlte, und manches zu vermissen, was damals noch da war. 12 Jahre ist eine lange Zeit nach menschlichen Masstäben, und deren Überbrückung mit zwei Bildern kann das werden, was ein Stillleben für alte Holländer war: Eine Vanitasdarstellung, eine Ahnung der Vergänglichkeit.
Also war ich beim Photographen des Ortes vorstellig geworden, und immerhin: Das Ergebnis ist jetzt nicht allzu schlimm. Andere kommen gar nicht mehr so weit, noch andere wiegen 40 Kilo mehr oder haben als Familienstand nicht mehr ledig im Pass stehen, am Ende sind es nur läppische 12 Jahre, und irgendwie muss es sich ja auch lohnen, wenn man 4 Tage davor wie blöd Berge raufgestrampelt ist.

Hoffen wir, dass ich in zehn Jahren wieder so glimpflich davon komme. Und bis dahin nicht der neueste Überwachungsirrsinn den Bürger noch mehr kostet. Oder gleich den Weg zur Ersatzteilverwertung nach einem Unfall weist. Politiker, Millionäre und CDU-Wähler brauchen erst gar nicht nach meinem Lüngerl fragen.

Hier ist auch ein sehr kleines Rathaus, und dort ist ein Zimmer, in dem auch Passangelegenheiten erledigt werden. Man geht hinein, klopft an, setzt sich, ratscht etwas, und diesmal so nach der Art: Man braucht 2 Jahre nach Ablauf des alten Personalausweises einen neuen Ausweis, und zwar keinen biometrischen. Was sich gerade wohl so einige denken, denn der Blödsinn der Überwachungsmöglichkeit kostet den Bürger 45 Euro. Der alte Ausweis, der einem nochmal 10 Jahre Luft lässt, kostet dagegen nur 8. Und den will ich. Endlich.
Son richtig Lust hatte ich nicht, weil mein Reisepass ausreicht und der alte Ausweis von 1998 stammt. Das sind 12 Jahre, und das ist eine recht lange Zeit, mehr als 1/4 meines Lebens. Da hat man natürlich eine gewisse Angst, das neue Bild neben den alten Pass zu legen und dieses und jenes zu finden, was einem mit 30 noch gänzlich fehlte, und manches zu vermissen, was damals noch da war. 12 Jahre ist eine lange Zeit nach menschlichen Masstäben, und deren Überbrückung mit zwei Bildern kann das werden, was ein Stillleben für alte Holländer war: Eine Vanitasdarstellung, eine Ahnung der Vergänglichkeit.
Also war ich beim Photographen des Ortes vorstellig geworden, und immerhin: Das Ergebnis ist jetzt nicht allzu schlimm. Andere kommen gar nicht mehr so weit, noch andere wiegen 40 Kilo mehr oder haben als Familienstand nicht mehr ledig im Pass stehen, am Ende sind es nur läppische 12 Jahre, und irgendwie muss es sich ja auch lohnen, wenn man 4 Tage davor wie blöd Berge raufgestrampelt ist.

Hoffen wir, dass ich in zehn Jahren wieder so glimpflich davon komme. Und bis dahin nicht der neueste Überwachungsirrsinn den Bürger noch mehr kostet. Oder gleich den Weg zur Ersatzteilverwertung nach einem Unfall weist. Politiker, Millionäre und CDU-Wähler brauchen erst gar nicht nach meinem Lüngerl fragen.
donalphons, 23:46h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 16. September 2010
Der bleierne Mittelweg
Ich hatte eigentlich einen Beitrag über den Tod a la mode schon fertig, aber dann dachte ich mir, mache ich doch etwas über das Leben. Das wiederum war mir aber zu billig, und so wurde es ein Beitrag über Leben, das nicht ist.
Und an dieser Stelle will ich auch gleich sagen, dass ich einige Frauen kenne, die wirklich phantastische Mütter sein und ihren Kindern alles an Liebe und Zuneigung geben werden, das sie brauchen. Ich will das weder bezweifeln noch in Abrede stellen, bemäkeln oder kritisieren - aber im Endeffekt ist es nun mal so, dass auf sehr viele Uniabschlüsse in meinem Umfeld sehr wenige Kinder kommen.
Und an dieser Stelle will ich auch gleich sagen, dass ich einige Frauen kenne, die wirklich phantastische Mütter sein und ihren Kindern alles an Liebe und Zuneigung geben werden, das sie brauchen. Ich will das weder bezweifeln noch in Abrede stellen, bemäkeln oder kritisieren - aber im Endeffekt ist es nun mal so, dass auf sehr viele Uniabschlüsse in meinem Umfeld sehr wenige Kinder kommen.
donalphons, 21:44h
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Donnerstag, 16. September 2010
Man kann sich schnell täuschen
Für den Schluss habe ich mir die Strecke nach Valepp aufgehoben. Valepp ist nahe am Tegernsee, nur ein paar Kilometer entfernt, und trotzdem ahnt man schon bei der Anfahrt über Enterrottach, dass es nicht ganz leicht sein wird.

Um es ehrlich zu sagen: Die Strecke ist brutal. Das meiste am See ist ähnlich wie die schwereren Strecken im Altmühltal, aber die Mautstrasse hat es in sich: Schmal, schlecht betoniert, zwischen die Berge und einen Wildbach eingeklemmt, dem sie über alle Wassefälle hinweg folgt.

Mit bis zu 18%, und das nicht nur auf ein paar Metern. Bis zur Wasserscheide hinauf sind es nur ein paar hundert Höhenmeter, aber die Strecke ist kurz, und die Rampen wollen trotzdem nicht enden.

Es ist gut, ein Blog zu haben, für das man zwischendrin kurz anhalten kann, um ein Bild zu machen. Es ist gut, wenn man das Hochmoor mit den alten Bustouristen erreicht und sich denken kann, dass es etwas Schlimmeres als die Schmerzen in den Beinen gibt. Schlimmer als diese Strecke kann auch Italien nicht sein.

Auf der anderen Seite geht es dann fast bis zur Grenze nach Österreich, wohin man über Feldwege aufklärerische Schriften und Anleitungen für das Herunterklettern von braunen Bäumen schmuggeln könnte. Aber wenn man erst mal wieder unten im nächsten Tal ist, braucht man eine Pause am Wildbach.

Dann geht es den gleichen Weg wieder nach oben. Hier ist es allerdings weniger steil, unter den Blicken von Kühen kommt das Selbstvertrauen zurück: 300 Höhenmeter sind locker, wenn es weniger als 10% nach oben geht.

Da ist einerseits das Gefühl, nun wirklich auf dem Weg der Besserung zu sein, wenn das Rad den Pass hochfliegt, oder wenigstens das Keuchen die Lungen nicht mehr an die lädierten Rippen presst. Gleichzeitig ist es aber auch traurig, denn anderes verschwindet: Die Beine gehen noch, der Sommer dagegen, der ist schon gegangen.

Dann ist die Wasserscheide erreicht, unten, hinter dem Wald ist die verlassene Liftstation, die an solchen Tagen kaum Touristen auf die Berge schaufelt, denn kaum jemand ist hier, und die Strasse ist frei. Ganz langsam anrollen. Nichts übereilen. Dann die Bremse loslassen. Es wird steiler, steiler und schneller, und der Wind brüllt in den Ohren.

Bäume, Asphalt, Gebüsch, Bäche, alles fliegt nach hinten weg, ein paar Mountainbiker scheinen festbetoniert zu sein, so knallen die Reifen daran vorbei, mit 18% geht es bergab, und die Kurven halten das auch aus, 18% sind die Hölle auf dem Weg nach oben und die Flügel Satans auf dem Weg nach unten, schwarz wie der Wald und verlockend wie ein Geldkoffer für den Schatzmeister, man sollte das nicht tun und man würde selbst seine Kinder enterben, aber es geht so leicht und so schnell, 18% könnte man immer brauchen, und dafür hat man ja auch vorher gelitten und die Zähne zusammengebissen, für den Höllensturz entlang des tosenden Wassers, Minuten für Sekunden, Tritt und Tritt für den tosenden Orkan, der um einen herum stillsteht.

Der Körper ist wieder gesund, und das Hirn war schon immer etwas krank, vielleicht einigen wir uns auf diese Formel. Mit immer noch knapp 50 Sachen - 46 misst das Radar - geht es Richtung Enterrottach, da hinten sind noch viele Berge und Strecken, aber keine ist so eng zwischen Fluch und Erlösung gebaut, wie diese kurze, brutale Schneise in den Bergwald Richtung Valepp.

In Rottach wieder alte Leute, Feinkost, Hausbetreuung, Busse, Frauen mit obszön goldenen Handtaschen, die vielleicht etwas von den überzogenen Konten, aber nichts von der Süsse der Hingabe wissen.

Um es ehrlich zu sagen: Die Strecke ist brutal. Das meiste am See ist ähnlich wie die schwereren Strecken im Altmühltal, aber die Mautstrasse hat es in sich: Schmal, schlecht betoniert, zwischen die Berge und einen Wildbach eingeklemmt, dem sie über alle Wassefälle hinweg folgt.

Mit bis zu 18%, und das nicht nur auf ein paar Metern. Bis zur Wasserscheide hinauf sind es nur ein paar hundert Höhenmeter, aber die Strecke ist kurz, und die Rampen wollen trotzdem nicht enden.

Es ist gut, ein Blog zu haben, für das man zwischendrin kurz anhalten kann, um ein Bild zu machen. Es ist gut, wenn man das Hochmoor mit den alten Bustouristen erreicht und sich denken kann, dass es etwas Schlimmeres als die Schmerzen in den Beinen gibt. Schlimmer als diese Strecke kann auch Italien nicht sein.

Auf der anderen Seite geht es dann fast bis zur Grenze nach Österreich, wohin man über Feldwege aufklärerische Schriften und Anleitungen für das Herunterklettern von braunen Bäumen schmuggeln könnte. Aber wenn man erst mal wieder unten im nächsten Tal ist, braucht man eine Pause am Wildbach.

Dann geht es den gleichen Weg wieder nach oben. Hier ist es allerdings weniger steil, unter den Blicken von Kühen kommt das Selbstvertrauen zurück: 300 Höhenmeter sind locker, wenn es weniger als 10% nach oben geht.

Da ist einerseits das Gefühl, nun wirklich auf dem Weg der Besserung zu sein, wenn das Rad den Pass hochfliegt, oder wenigstens das Keuchen die Lungen nicht mehr an die lädierten Rippen presst. Gleichzeitig ist es aber auch traurig, denn anderes verschwindet: Die Beine gehen noch, der Sommer dagegen, der ist schon gegangen.

Dann ist die Wasserscheide erreicht, unten, hinter dem Wald ist die verlassene Liftstation, die an solchen Tagen kaum Touristen auf die Berge schaufelt, denn kaum jemand ist hier, und die Strasse ist frei. Ganz langsam anrollen. Nichts übereilen. Dann die Bremse loslassen. Es wird steiler, steiler und schneller, und der Wind brüllt in den Ohren.

Bäume, Asphalt, Gebüsch, Bäche, alles fliegt nach hinten weg, ein paar Mountainbiker scheinen festbetoniert zu sein, so knallen die Reifen daran vorbei, mit 18% geht es bergab, und die Kurven halten das auch aus, 18% sind die Hölle auf dem Weg nach oben und die Flügel Satans auf dem Weg nach unten, schwarz wie der Wald und verlockend wie ein Geldkoffer für den Schatzmeister, man sollte das nicht tun und man würde selbst seine Kinder enterben, aber es geht so leicht und so schnell, 18% könnte man immer brauchen, und dafür hat man ja auch vorher gelitten und die Zähne zusammengebissen, für den Höllensturz entlang des tosenden Wassers, Minuten für Sekunden, Tritt und Tritt für den tosenden Orkan, der um einen herum stillsteht.

Der Körper ist wieder gesund, und das Hirn war schon immer etwas krank, vielleicht einigen wir uns auf diese Formel. Mit immer noch knapp 50 Sachen - 46 misst das Radar - geht es Richtung Enterrottach, da hinten sind noch viele Berge und Strecken, aber keine ist so eng zwischen Fluch und Erlösung gebaut, wie diese kurze, brutale Schneise in den Bergwald Richtung Valepp.

In Rottach wieder alte Leute, Feinkost, Hausbetreuung, Busse, Frauen mit obszön goldenen Handtaschen, die vielleicht etwas von den überzogenen Konten, aber nichts von der Süsse der Hingabe wissen.
donalphons, 01:58h
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