Dienstag, 25. September 2012
Mir ist etwas Schreckliches passiert
Also habe ich ihn im Blog bei der FAZ nachgereicht, zusammen mit dem verlangten Mord und Totschlag.
Nachtrag: Das hier ist kein Urlaub, sondern Abeit, und im Moment gar nicht so wenig davon. Ich bin wieder mal im Schwimmen, aber nicht in lago, sondern in Zitaten. Daher hier noch ein paar Bilder, die übliche Dosis halt. Wetter schön und warm, sonnig, Italien halt.


Und, Sensation: Das Umberto Dei auf Bild nummero 11 gehört NICHT mir.
leises weinen
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 25. September 2012
Das Schöne und das Unerquickliche
Allgemein bekannt dürfte auch sein, dass ich Twitter nicht leiden kann. Twitter ist nur schnell hinschmieren, Dauerkommunikation, kein Nachdenken und obendrein der Zwang. immer laut und hörbar zu sein - zumindest betreiben das viele so. Und wenn das der zentrale Kommunikationskanal wird, wird auch das Leben etwas weniger schön. Katrin Roenicke ist vielleicht in einer besonderen Lage - im von erheblichen Streitereien geprägte n Kampfgebiet zwischen Feministinnen der 2. Generation und 3. Welle - aber ich finde, ihr Text bescheibt meine Beobachtungen ganz gut. Ich habe auch den Eindruck, dass die Onlinewelt mit Twitter ziemlich viele Hemmungen hat fallen lassen, die früher noch da waren, aber letztlich ist das nicht mein Problem: Was mir an Problemen wichtig war, hat sich so oder so gelöst. Und auch ohne mich wäre dieses besagte Buch dieser besagten Autorin mit der Fakehandtasche bei Amazon auf Platz jenseits von 19.000. Es reicht nicht zu glauben, dass sich das Schlechte immer durchsetzt: Es muss schon das richtige Schlechte sein. Und das ist es nicht.
Weiter mit Schönheit:












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Geschäftsmodelle
Dass jetzt schon der nächste Schuldenschnitt vorbereitet wird, der diesmal den Deutschen ans Geld geht, wie er früher den anderen Gläubigern ans Geld ging, die dann Hilfe der Deutschen brauchten?
Dass jetzt der ESM auf 2 Billionen gehebelt werrden soll, als wäre er ein Hedge Fonds (was er ja eigentlich auch ist)?
Dass behauptet wird, das werde aber die deutsche Haftungssumme nicht erhöhen (also nicht direkt, sollte sich aber eine Bank beteiligen, gibt es sicher sowas wie Ausfallversicherungen aus einem anderen Topf, wie der EZB, für die die Deutschen haften)?
Und dass angesichts des Umstandes, wie in anderen Ländern das Geld knapp wird, die deutsche Exportwirtschaft ein Problem bekommt?
Das sind die Zutaten für einen weiteren Schub des europäischen Erdbebens, und manche Italiener sind wenigstens so lakonisch zu sagen, dass es schon so passt. Dann dauert es zwar 10 Jahre mit dem Wiederaufbau, aber den bezahlt man selbst und spart sich ihn vom Mund ab, und das wiederum setzt die Verwaltung unter Druck. Man will das hier keinesfalls als Neuauflage der Erdbebenhilfe in Süditalien verstanden wissen. Aber dafür dauert es etwas. Im angesagten Geschäft steht man vor dem Schaufenster unter einem Damoklesbalkon, in der angesagten Bar, wo es keine Touristen gibt, gibt es dafür Absperrgitter und Verschalungen. Aber das Leben geht weiter. Und weil das Leben zwar weiter geht, nicht aber diese Krise in gutem Sinne, geht es am Sonntag vormittag nach Valeggio.
Dort ist dann die ganze Pracht versammelt, die 50 Kilometer weiter südlich in Trümmern liegt. Dieses deutsche Wirtschaftswunder, es hat dem Land zusammen mit dem Krieg nicht gut getan, zumindest aus der Sicht der Flohmärkte: Zu einem schon immer etwas zurückhaltenden Volk, das sich den Krieg holte, kam auch noch das grosse Wegwerfen. In Frankreich und in Italien war das anders.Da hat man behalten, was man hatte, und die Phasen des allgemeinen Reichtums waren recht kurz: Das wiederum macht die Märkte üppig. Und so anders. Antiquitäten kennen keine Globalisierung.
Zum Glück habe ich schon alles. Aber sollte ich noch einmal eine Immobilie einrichten müssen, würde ich diesmal Nägel mit Köpfen machen und einen Transporter mieten, und dann gleich richtig einkaufen: Erst in Tongeren das Kleinzeug, die Gartenausstattung und die Baumaterialien, dann im Lager meiner Freunde im Elsass die Möbel und Bilder, und mit einem Südschwung hier die Lampen und das, was ich hier immer kaufe: Capodimonte und Bisquitporzellan. So viel Arbeit stackt da drin, so viel Kunstfertigkeit, und die Italiener wollen es einfach nicht mehr sehen: Dabei gibt es doch kaum etwas Schöneres für Trauben und Früchte als so eine alte. klassische Schale aus Capodimonte oder Faenza.
In Valeggio ist das Leben leicht, und das Anschauen kostet nichts, verkauft wird wenig (man muss sich das mal vorstellen, diese Schale war um halb eins nich da und kostete 10 Euro), und ich muss ganz ehrlich sagen: Beim Eisrad war ich ganz schwer in Versuchung. Aber das war erstens zu teuer und zweitens etwas, das nicht in die Barchetta passt. Würde aber meinen, dass das ein geniales Geschäftsmodell für die Bereiche ist, in die kein Auto kommt, also etwa Strandbad Tegernsee oder Gmund. Wenn es mit dem Schreiben nicht mehr geht. beschaffe ich mir sowas. Quengelnde Kinder, die ein Eis wollen, wird es immer geben. Vermutlich gibt es dagegen eine EU-Verordnung, aber vielleicht bricht mit dem Euro ja auch Brüssel zusammen. Wie so vieles.
So vieles. Am Nachmittag war ich nochmal in der Zona Rossa, aber das muss jetzt nicht sein.
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Man will ja keinen vergraulen
Da hing aber noch was dran.

Nur wieder so ein Rennrad von einem Dorfschmied irgendwo in der Poebene, der Cerutti hiess. Nichts sagt das Internet, aber jetzt zumindest ist sein Werk mit einem Stück online.
(Man will die Radfreunde vor lauter Autos nicht vergrätzen, und was wäre eine Reise ohne Andenken.)
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Montag, 24. September 2012
Überland

Aber egal, man kann sonst nirgendwo parken, es liegen ja noch die Trümmer herum.

Immerhin, ein klein wenig Glückshoffnung konnte man aus dem Schutt retten.

Es hat sich kaum etwas getan, und trotzdem kommen sie immer wieder. Es gibt hier zwei Arten von Menschen, die einen meiden die Zona Rossa und die anderen gehen hin unhd verstehen es immer noch nicht.

Aber wenigstens haben sie ein Dach über dem Kopf und gleich daneben auch noch fliessend Wasser.

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Die Nike von Samothrake war nur hellenistischer Plunder


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Schmollen als Luxus
Nicht dass ich ein gefühlloses Scheusal wäre, aber solche Folgen wären gerade anderswo zu begutachten. Nicht als echte Scheidung, aber als Trennung nach langer Zeit, und ich habe damit nichts zu tun. Ich bin weg. Man kommt mir nicht nach. Und ich werde den Teufel tun und diesmal sagen, dass hier genug Platz wäre. Ich habe andere Sorgen. Ich hätte dafür auch keine Zeit. Und ich habe mit mir selbst genug zu tun.
Das ist hier wie Israel während der Intifada 2, man kann es sich aussuchen. Bleibt man in Mantua, ist alles so wie immer. Es gab einen gewissen Einbruch im Juni, aber danach hat sich alles stabilisiert. Die Literaturtage haben damals hektisch das Progrann ergänzt, um es den Ereignissen anzupassen; vermutlich waren sie dann selbst überrascht, wie wenig das Im September noch eine Rolle spielen würde. Man muss nur über den Po fahren, wo viele junge Menschen, die in Mantua leben, eigentlich herkommen, und schon sieht es anders aus. Verflucht anders.
Aber die letzten Stösse waren klar drüben auf der anderen Seite, in Mantua hat man das Thema abgehakt und einen Einkaufsabend verlängert. Drunten in Moglia ist dagegen mal wieder ein Solidaritätskonzert; eine Sache von Moglia, kein Thema hier, und auch nicht in Reggio, wo sie eigene Probleme haben. Die Finanzkrise ist nur in Deutschland mal wieder ein paar Tage vergessen, es herrscht in den Medien Ruhe, hier ist und bleibt sie das Thema. Die Erde ist ruhig, aber die Steuerbehörde. Und die Sache mit den Renten, Und die Immobiliensteuer. Und die generelle Unsicherheit. Berlusconi sagte, die Cafes seien doch voll, aber das ist nicht das Thema. Das Thema ist, was konsumiert wird, und da sehe ich nach all den Jahren schon den Unterschied.
Ich bin in der Zona Rossa teilweise nicht allein unterwegs, was ganz praktisch ist, ich werde nicht, wie im Juni, laufend von der Polizei angehalten. Man kommt dann leichter in Kontakt, man muss nicht Leute auf Verdacht auf der Strasse anquatschen, die Geschichten kommen einfach so. Zwischen Mirandola und Concordia zum Beispiel ist eine grosse Nekropole, da kommen die Toten wieder aus den überirdische Gräbern, weil die Mauern eingestürzt sind. Die Toten hält es nicht in ihren Betonkammern und die Lebenden wissen nicht, wo sie jetzt ihre neuen Toten hintun sollen. Ich fahre für solche Geschichten jeden Tag 80, 100 Kilometer, und wenn ich wieder in Mantua bin, weiss ich auch, warum das hier klingt, als käme es aus einem anderen Land: Das erträgt man nicht dauernd.

Weil es auch eine grosse, übergeordnete Frage stellt: Wie fragil dieses Leben und diese Zivilisation ist. Über dem Po ist nicht alles in Trümmern, nur manches, und aussenrum ist eine der reichsten Gegenden Europas, aber es hilft auch nur begrenzt weiter. Eine Woche in Moglia wohnen, das wäre vielleicht die Erfahrung, die mir noch fehlt - was sind schon 7 Tage, die Menschen hier schauen seit 4 Monaten zu, wie die Kulturpflanzen hinter den Gittern verdorren und das Gras und Unkraut aus dem Asphalt bricht. Aber ich bin in der privilegierten Lage des Journalisten. Manche glauben, dass wir umsonst in Museen können, und manche nutzen das auch aus. Das einzige Privileg, das mir wichtig ist, ist zu wissen: Am Abend bin ich wieder in Mantua, wo sie alle Normalität spielen wollen.
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Sonntag, 23. September 2012
Samstag auf dem Corso
Alle Bilder sind zum Anklicken.







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Etwas Schönes
Als ich ihr dann aber auch noch den Grund sagte, nämlich die nachberichterstattung zum Erdbeben, sagte sie: "Jetzt schon?"
Ich habe jetzt auch noch 300 deprimierende Bilder aus der Emilia Romagna, wobei sie überhaupt nicht neu sind - es hat sich nur sehr wenig getan, oftmals sind noch nicht mal die Trümmer beseitiigt. Zu meiner eigenen Aufheiterung daher erst mal was anderes (und den Mercedes gibt es im vorauseilenden Gehorsam auch in gross).














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Rammler unter sich

Aber nicht, wie in der FAZ geschrieben, mit einem wirklich teuren Wein.
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Samstag, 22. September 2012
Kein schönes Land für Denkmalpfleger

Man hat es erst mal gesichert - vor über drei Monaten, damit es nicht einstürzt.

Bei den viel zu kleinen Regenrinnen sind die Trümmer heruntergefallen; dort hat man ein Stück neu eingesetzt. Aber auch nur ein Stück. Keinen Meter zu viel.

Deneben ist es ja nir ein Bröckerl, das herausgeschlagen wurde, Und darunter geht der alte Zerfall weiter, der schon die zweite Ursache für den Einsturz der Laterne war. Denn so stark war das Erdbeben nicht - die Substanz war marode und vom Gras und Wasser geschädigt.

In einem Seitenhof schimmeln, seit ich Mantua kenne, Brocken von Gebäuden; woanders würde man es "Lapidarium nennen. Dorthin hat man die Trümmer gebracht und abgedeckt. Inzwischen liegt Staub auf den Planen.

Manchmal macht es einem dieses Land nicht einfach, es zu lieben. Zur Stelle des Einsturzes sind vermutlich Dutzende Verantwortliche und Hunderte von Beteiligten gegangen, und dennoch hat niemand die Taubenkotberge am Portal entfernt. Sie sagen, dass ihnen die Geschichte viel bedeutet und dass sie alles tun und mehr, wenn sie nur Geld hätten.

Aber auch diese Berge hier wachsen, seit ich Mantua kenne. An anderen Gebäuden - im mai hiess es um Himmels willen nicht in die Nähe - sind einfach die Absperrbänder entfernt. Was nicht gefallen ist, wird tehen bleiben. Dieses Land ist wie eine Frau, die vollkommen gut sein kann und dann aus einer Laune heraus, beiläifig einen Hund trtlt. "Italien muss sich moralisch umwälzen, wenn es gerettet werden will", meldet La Cittadella am Kiosk. Daneben ist der Balkon immer noch mit Eisen und Balken gestütz.
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Zwei habe ich noch
Meine Informanten sagen mir übrigens, dass die Schramm Frau gar nicht daran denkt, ihren läppischen Hipsterhut zu nehmen, und statt dessen gilt bei den paranoiden Piraten, die Medien würden eine Kampagne veranstalten. Ja, die Piraten, die haben noch nichts erlebt, und ich sag mal: Da wird noch einiges an altem polyspamorackösen Material hochkommen müssen, bis sie lernen, was ihnen zu Guttis Standfesigkeit noch fehlt. Der war ein Mann und ist ins Parlament, und keine feige Memme gewesen, die sich nicht ins Mumble traut, und sich hinter dem Vorsitzenden verkriecht. Aber wenn sie sich nicht mit ihrer Gegenwart ruinieren, frisst sie die Vergangenheit. Weil ich aber ein gutmütiger und vollgestopfter Mensch bin, noch zwei Texte zum Thema, die es nochmal netter sagen, als ich es je könnte:
Einmal von Malte Welding, der den Vergleich zur CSU und Gutti zieht.
Und Anne Alter, die noch ein postgenderöses Hühnchen zu rupfen hat.
Ich bin immer wieder betroffen von so viel Gutherzigkeit. Wieso sind die so freundlich?
Und die anderen Piraten: Das war alles noch gar nichts. Was momentan läuft, ist für die anderen Parteien einfach nur Alltag. Der Zustand, dass die Meiritz und andere Teile des Systems sind, ist nicht die Normalität. Halndelt mit es oder krepiert daran, sollte nicht der Wähler das für Euch besorgen.
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Für alle,
Die nächsten paarTage dann immer wieder ein paar Serien, bis ich keine Lust mehr habe.
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Donnerstag, 20. September 2012
Doch!

Den allerdings habe ich reichlich spät angelegt, und als ich dann endlich auf dem Weg war, war es schon stockfinster.

Ich bin 4 Monate keine langen Strecken mehr gefahren, ich war weder in Südtirol noch in Frankfurt, und ich merke auch, wie es auf die Augen geht: Autofahren ist ab Kilometer 150 eine seltsame Erfahrung.

So wie die Nacht davor, denn da habe ich ich durchgearbeitet. Oder auch mal ein Wochenende durchgefeiert. Früher war das normal, aber jetzt - ich denke, das letzte Mal ist auch schon wieder mehr als ein Jahr her - bringt mich so etwas völlig aus der Bahn.

Trotzdem komme ich voran, durch Horden von LKWs, die erzählen, dass manche Italiener noch immer deutsche Waren wollen. Innsbruck, Brenner, Brixen, Bozen, Trient, und zwischendrin SMS von Freunden, die sich schon freuen. Am Schloss klimpert der Schlüssel der Drittwohnung.

Bei Affi runter, der Frau in der Mautstation guten Morgen gewunschen, auf Italienisch umgestellt, dann weiter über die Landstrasse bis Mantua. Draussen funkeln Sterne, es ist nicht kalt, und es riecht nach Grundlage für Parmaschinken. Am nächsten Morgen dann:

Anderthalb Speicherkarten durchjagen. Autos und Trümmer, poliertes Metall und bröckelnde Steine.
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Gute Nachrichten für die Piraten!
Zumindest nicht mehr als Wähler.
Und enttäuschte Ex-Wähler sind ja nicht so wichtig.
Erstaunlich finde ich aber, dass keiner offen darüber schreibt, wie die Machtverhältnisse im Vorstand aussehen und warum dort die Mehrheit die ganze Partei nach dem Buch von Frau Schramm ausrichtet.
(Auch nach der vollen Medienberichterstattung bei Amazon auf Platz 1607. Jedes einzelne Buch kann mit sinnlos vergossenem Piratenschweiss aufgewogen werden.)
Edit: Jetzt auch offiziell: Der Vorstand der Piraten erklärt die eigenen Ziele in Sachen Urheberrecht zu einer Art Verhandlungsmasse zugunsten von Frau Schramm.Ja, wie schön, wenn die Freunde im Parteivorstand sitzen.
Edit 2: Die Aktion "Piraten in der Piratenpartei Deutschland", auch bekannt als Landesvorstand Niedersachsen, teilt mit:
Liebe Julia,
mit Erstaunen und auch äußerst unbelustig nehmen wir die zur Zeit
laufende Diskussion über dein Buch "Klick mich" zur Kenntnis. So sehr
wir auch Verständnis für deine berufliche Tätigkeit haben, so sehr
schadet gerade uns in Niedersachsen diese Diskussion.
Gerade auch im Hinblick auf unsere geplante Wahlkampfkampagne zum
Thema "Urheber-, Markenschutz- und Patentrecht" stehen wir momentan im
Licht der Öffentlichkeit sehr schlecht da.
Hier wurde bereits nicht unerheblicher Schaden angerichtet und
sicherlich werden wir in den nächsten Umfragen und bei den nächsten
Wahlen hierfür die Quittung bekommen.
Wir möchten daher, auch aus eigenem Interesse, dazu beitragen, diese
Diskussion jetzt in einen Richtung zu drehen, die keinen Schaden mehr
anrichtet sondern die Anliegen und Themen der Piratenpartei in den
Vordergrund rückt, nämlich der Konflikt zwischen dem Urheberrecht und
dem Verwertungsrecht. Hier ist der Ansatzpunkt klarzustellen, dass Du
als Urheberin natürlich alles Recht hast, mit deinem Produkt Geld zu
verdienen, aber Du als Urheberin eben auch das Recht haben solltest,
selber zu entscheiden, was mit deinem Buch passiert.
Wir würden Dir daher vorschlagen und wärmstens ans Herz legen, dass Du
dich ab sofort dafür einsetzt, dass die eBook-Ausgabe von "Klick mich"
unter CC- Lizenz frei verfügbar sein soll. Die Printausgabe soll
natürlich selbstverständlich weiterhin verkauft werden. Aber durch
diesen Schritt würdest Du deinen eigenen Forderungen mehr authenzität
verleihen und uns allen helfen, hier wieder sachlich über die
eigentlich Inhalte zu diskutieren.
Sicherlich wird der Verlag da nicht ohne weiteres mitspielen, hier
sind wir dann alle gefragt öffentlichen Druck auf Random House auszuüben.
Sollte Dir dies nicht kurzfristig möglich sein, empfehlen wir Dir den
nächsten richtigen Schritt zu gehen, um die Glaubwürdigkeit gerade in
einem wichtigen Kernthema der Piratenpartei zu behalten: Rücktritt.
Wir würden uns sehr freuen in dieser Angelegenheit ein positives Echo
von dir zu bekommen.
Für den Landesvorstand der Piratenpartei Niedersachsen
Andreas Neugebauer
Thomas Gaul
Meinhart Ramaswamy
Mario Espenschied
Jessica ter Veer
Max Rother
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 20. September 2012
Programmhinweis, eventuell
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La Sackerl di Verhöhns
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 19. September 2012
7 goldene Regeln für Bella
2. Es gibt selten einen Schaden, wo nicht ein Nutzen dabei ist.
3. Gerade Strecken sind menschlich, aber Kurven sind göttlich (u,a. dazu auch jeder Alpenpass, jeder offene Sportwagen und Regel 1)
4. Ab einem gewissen Zeitpunkt macht einem das Altwerden weniger aus als die Vorstellung, nicht alt zu werden.
5. Gesundheit ist das Wichtigste.
6. Unterschätze nie die regionalen Unterschiede. Wir sind so vernetzt, reden heute mit Hamburg und morgen mit Dresden: Wir glauben, das geht. Aber es kann enorm schwer werden, auf lange Sicht und grosse Nähe.
7. Optimieren ist nur vertetbar, wenn der Aufwand in einem sinnvoilen Verhältnis zu den Möglichkeiten steht. Und sich anzutreiben, indem man den bestehenden Zustand schlechter redet, als er ist, lässt einen manchmal im Abgrund zwischen dem Erreichten und dem Erwarteten zurück.
Alles Gute!
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Noch ein Sonnenuntergang












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Deine Mudda Jones
Und nach vier eher schlechten Jahren voller Enttäuschungen wird er die Wahlen wieder dank des Internets gewinnen. Nicht weil es auf seiner Seite ist, sondern weil sich sein Gegner bei noch grösseren Dummheiten als damals Frau
Man wird über ihn später vermutlich sagen, dass er zu wenig getan hat. Aber das Internet hat es für ihn besorgt.
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