Real Life 15.7.04 - Heute hier

um meinesgleichen was über das Bloggen zu erzählen. Für Journalisten ist ein Blog erst mal eine komische Sache, weil es nicht in die klassische Theorie der Medien als Gatekeeper passt. Was nicht Journalist, ist kein Medium.

Blogger kennen das noch nicht mal, haben keinen blassen Schimmer von Medientheorie, und werden trotzdem gelesen. Von Leuten, die das laut medientheorie auch nicht tun sollten. Entweder ist die Theorie falsch, dann gehört sie auf den Müll. Oder die Theorie ist unfehlbar, dann muss man den Blogger ausschalten und den Leser umerziehen.

Und wenn das nicht geht, dann hassen sie die Blogger.

So einfach ist das mit dem Konflikt. So einfach kann man es sich im Blog machen. Im Journalismus müsste man noch so tun, als wäre man unabhängig.

Wird sicher lustig - und natürlich gebloggt.

Donnerstag, 15. Juli 2004, 00:21, von donalphons | |comment

 
Voraussehbar
Diese ganze Blogolution hatte Robert Anton Wilson bereits in den 70ern vorausgesehen, als es weder Weblogs noch Internet gab, nur ein paar - meist anarchistisch orientierte - Hacker, die noch Algol oder Turbopascal sprachen und sich in BTX-Leitungen reinhackten.

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na, ich weiss nicht, ob das nicht eher Nachklänge der Hippieträume vom eigenen Bürgerradio waren, nur eben in digital.

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Bloggt Peter Lustig jetzt auch? ;-)

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Bis später
Freue mich auf 16 Uhr. Ich bin zum Fragen von Herrn Mrazek auserkoren worden und google mich gerade kaputt an "don alphonso". In die Tonne gehört dieses Studium in der Tat;-)

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Keine Ahnung von Medientheroie?
»So rein wie Wasser durch ein Rohr«. Und ob ich eine Ahnung habe, obwohl ich Blogger bin.

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linked you
see the bulb on sauseschritt.

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