Freitag, 3. Februar 2006
Vier Jobs in meinem Leben:
* Sohn. Ich will nicht heiraten, Anfragen zwecklos.
* Profitaucher. Hafenreinigung, zum Beispiel, der vielleicht bestbezahlte Putzjob der Welt.
* Profifahrer. Ich war jung und brauchte die Fahrpraxis.
* Schriftsteller. Was fast so gut wie Sohn ist.
Vier Filme, die ich immer wieder sehen kann:
* The Good, the Bad and the Ugly (wegen der Mimik von Eli Wallach am Strick)
* Fellinis La dolce Vita (allein schon wegen Annouk Aimee)
* Eric Rohmers Conte d'éTé (wegen Amanda Langlet, für diesen Typ Frau würde ich auch das Versprechen bei "Sohn" überdenken.)
* Buñuels Das verbrecherische Leben des Archibaldo de la Cruz (Fuck Tinseltown)
Vier Orte, an denen ich gelebt habe:
* München
* Berlin
* Lissabon
* Stadtpalast
Vier TV-Shows, die ich sehr gern sehe:
* Ich
* habe
* kein
* Fernsehen
Vier Orte an denen ich Urlaub gemacht habe:
* Siena
* Florenz
* Grasse
* Monte Argentario
Vier meiner Lieblingsgerichte:
* heimischer Apfelstrudel
* Kürbisravioli in Dro
* Torte in Sterzing (überhaupt, Sterzing, von einem Eck bis zum anderen...)
* vegetarischer Döner in einer kleinen, hässlichen Kneipe in Berlin/Neukölln
Vier Webseiten, die ich täglich besuche:
* meine
* eigenen
* verschiedenen
* Projekte
Vier Orte, wo ich jetzt lieber wäre:
* Im Bett mit einer schönen Frau (lässt sich heute nicht machen)
* Am Tisch mit gutem Essen (das kommt gleich, es kocht schon)
* In einem Olivenhain bei St. Valiers de Thie (muss man nicht kennen)
* Am Strand bei Matala, auf einem Felsen bei den byzantinischen Gräbern.
Vier Blogger, die das über sich ergehen lassen sollen:
* Sohn. Ich will nicht heiraten, Anfragen zwecklos.
* Profitaucher. Hafenreinigung, zum Beispiel, der vielleicht bestbezahlte Putzjob der Welt.
* Profifahrer. Ich war jung und brauchte die Fahrpraxis.
* Schriftsteller. Was fast so gut wie Sohn ist.
Vier Filme, die ich immer wieder sehen kann:
* The Good, the Bad and the Ugly (wegen der Mimik von Eli Wallach am Strick)
* Fellinis La dolce Vita (allein schon wegen Annouk Aimee)
* Eric Rohmers Conte d'éTé (wegen Amanda Langlet, für diesen Typ Frau würde ich auch das Versprechen bei "Sohn" überdenken.)
* Buñuels Das verbrecherische Leben des Archibaldo de la Cruz (Fuck Tinseltown)
Vier Orte, an denen ich gelebt habe:
* München
* Berlin
* Lissabon
* Stadtpalast
Vier TV-Shows, die ich sehr gern sehe:
* Ich
* habe
* kein
* Fernsehen
Vier Orte an denen ich Urlaub gemacht habe:
* Siena
* Florenz
* Grasse
* Monte Argentario
Vier meiner Lieblingsgerichte:
* heimischer Apfelstrudel
* Kürbisravioli in Dro
* Torte in Sterzing (überhaupt, Sterzing, von einem Eck bis zum anderen...)
* vegetarischer Döner in einer kleinen, hässlichen Kneipe in Berlin/Neukölln
Vier Webseiten, die ich täglich besuche:
* meine
* eigenen
* verschiedenen
* Projekte
Vier Orte, wo ich jetzt lieber wäre:
* Im Bett mit einer schönen Frau (lässt sich heute nicht machen)
* Am Tisch mit gutem Essen (das kommt gleich, es kocht schon)
* In einem Olivenhain bei St. Valiers de Thie (muss man nicht kennen)
* Am Strand bei Matala, auf einem Felsen bei den byzantinischen Gräbern.
Vier Blogger, die das über sich ergehen lassen sollen:
donalphons, 21:54h
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Ausgang
So gegen zwei Uhr Nachmittag bemerkt man wieder die Kraft, die die Sonne hat, wenn sie mal durchkommt.

Der erste Februar seit zwei Jahren ohne Berlin. Ohne diesen erbärmlichen Wind, gegen den man Gewaltphantasien entwickelt, und ohne das Gefühl, dass dieser Zustand nie enden wird.

Der erste Februar seit zwei Jahren ohne Berlin. Ohne diesen erbärmlichen Wind, gegen den man Gewaltphantasien entwickelt, und ohne das Gefühl, dass dieser Zustand nie enden wird.
donalphons, 18:38h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 1. Februar 2006
Fluch über die Megaplexe
Bambi für die Kleinsten, zum Beispiel die Kinder, die von der Sparkasse Karten bekamen. Für eine Spezialvorführung Karl May oder Bernhard und Bianca. Atelier und Palette dann für die Älteren. Das Atelier war ziemlich klein, in den 70er Jahren wurden dort Pornos gezeigt, und später dann die Filme aus Frankreich für kleines Publikum.

Ich wünsche, und das ohne jeden moralischen Schuldkomplex, all den Managern der grossen Kinoscheunen draussen vor den Städten nicht nur die Pleite, die sie ohnehin ereilen wird. Tinseltown ist meistens Scheisse, der Film als solcher hat sich verbraucht und ist als Kunstgattung marginalisiert. Kein Wunder, dass Ballerspiele längst mehr einbringen als die digitalisierte Kotze vom Pazifik für die sieben Därme der Verwertungsindustrie. Ihr Untergang ist sicher, den braucht man ihnen nicht wünschen, zu gross, zu dumm, zu sehr Verarsche, das geht nicht gut. Ihre billigen Betonbordelle sollen leer sein, in ihnen sollen die erfolglosen Megadiscos Pleite an Pleite reihen.
Aber was ich ihnen wünsche, den Verantwortlichen, den Gewinnmaximierern, den Grossistguten, das sind alle Geschlechtskrankheiten, am besten die erblichen, die fiesen, die mit Eiter und Schleim und abstossendem Verrecken, die ich mir als Teenager auf wundersame Weise auf den alten, roten Samtsesseln des Ateliers und der Palette nicht geholt habe, und ich schwöre, da hätte alles dabei sein können, denn so, wie man auf diesen alten roten Samtsesseln im Dunkeln liebt, so unbedingt, so jung, so masslos gierig, so liebt man nicht oft, schon gar nicht in irgendwelchen seelenlosen Bunkern vor der Stadt, und nur die Unschuld der Gier, glaube ich, hat damals all die Bazillen und Erreger weggebrannt, die über die Megakinokomplexmanagerschweine und ihre verdorbene, mit den Marketinghuren erfickte Drecksblagenbrut kommen soll bis ins siebte Glied
für das, was sie dem Film und dem Kino angetan haben.

Ich wünsche, und das ohne jeden moralischen Schuldkomplex, all den Managern der grossen Kinoscheunen draussen vor den Städten nicht nur die Pleite, die sie ohnehin ereilen wird. Tinseltown ist meistens Scheisse, der Film als solcher hat sich verbraucht und ist als Kunstgattung marginalisiert. Kein Wunder, dass Ballerspiele längst mehr einbringen als die digitalisierte Kotze vom Pazifik für die sieben Därme der Verwertungsindustrie. Ihr Untergang ist sicher, den braucht man ihnen nicht wünschen, zu gross, zu dumm, zu sehr Verarsche, das geht nicht gut. Ihre billigen Betonbordelle sollen leer sein, in ihnen sollen die erfolglosen Megadiscos Pleite an Pleite reihen.
Aber was ich ihnen wünsche, den Verantwortlichen, den Gewinnmaximierern, den Grossistguten, das sind alle Geschlechtskrankheiten, am besten die erblichen, die fiesen, die mit Eiter und Schleim und abstossendem Verrecken, die ich mir als Teenager auf wundersame Weise auf den alten, roten Samtsesseln des Ateliers und der Palette nicht geholt habe, und ich schwöre, da hätte alles dabei sein können, denn so, wie man auf diesen alten roten Samtsesseln im Dunkeln liebt, so unbedingt, so jung, so masslos gierig, so liebt man nicht oft, schon gar nicht in irgendwelchen seelenlosen Bunkern vor der Stadt, und nur die Unschuld der Gier, glaube ich, hat damals all die Bazillen und Erreger weggebrannt, die über die Megakinokomplexmanagerschweine und ihre verdorbene, mit den Marketinghuren erfickte Drecksblagenbrut kommen soll bis ins siebte Glied
für das, was sie dem Film und dem Kino angetan haben.
donalphons, 22:23h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 30. Januar 2006
Düsseldorf - Lesung am 22.02.06
Ein Hinweis: So schnell kann es gehen - inzwischen sind schon recht viele kostenlose Karten für die Handelsblatt-Lesung des Allstar-Teams weg. Wer noch will und noch nicht hat, soll sich mit dem Bestellen beeilen. Sonst sehen wir uns nicht. Und das wäre ja wohl nicht so gut.
donalphons, 21:14h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 28. Januar 2006
Rheinlandia
Vegetarier haben in der Handelsblatt-Kantine nicht wirklich was zu lachen - die Kost ist auf konservative Fleischfresser abgestellt. Das passt auch zu einer Stadt, die mit Pseudomodernismus versucht, den bratensossenfetten rheinischen Kapitalismus zu überdecken.

Zumindest in der Stadtmitte; weiter draussen, wenn man aus dem Süden eingeschwebt kommt, ist das Loch des Braunkohletagebaus in der Landschaft, und eine Menge Fabriken, die nicht wirklich gut gepflegt aussehen. Da geht noch was. Unter.
Überhaupt Medienstadt, fortschrittlich und so. Überall ist zu vermieten, viel merkt man von den alten Träumen nicht mehr, da muss man erst gar nicht in den Medienhafen fahren.
Vor dem Handelsblatt steht jetzt ein typischer Möchtegernfrankfurter Büroturm. Ernst und Young. Spätabends immer noch hell erleuchtet, man zeigt die Bereitschaft des Humankapitals zum wochenendlichen Raubbau. Dann die Strasse hinunter zum Hotel, das WLAN hat und viele Gäste, die erstaunt dreinschauen, wenn sie in die Lobby kommen und jemand nicht vor Premiere (2 mal Porno, einmal Fussball, einmal Spielfilme sehen). Was ich da mache, fragt einer, und tatsächlich ist das Thinkpad hier, in diesem Restbestand rheinischen Interieur-Frohsinns, etwas unpassend, obwohl es farblich durchaus den aktuellen Trends der Vorzimmergestaltung japanischer Handelsvertretungen entspricht.

Die Halle, das Hotel,der Innenhof mit sporadischem Gras, das Zimmer mit seinen lindgrünen Wänden ist, abgesehen vom Fernseher so, dass Man sofort einen Roman beginnen möchte, von einem Mann, der alles gesehen hat und hier ein paar Tage untertaucht, um seine Lebensbeichte abzulegen, während in der Lobby, spät nachts, der Portier auf dem grünen Plüschsofa schnarchend schläft, während in der Glotze bei N24 die Bilder feiernder Hamasniks über den Bildschirm laufen, indezent, vulgär und dumm wie eine Refierungsansprache des Merkels.

Zumindest in der Stadtmitte; weiter draussen, wenn man aus dem Süden eingeschwebt kommt, ist das Loch des Braunkohletagebaus in der Landschaft, und eine Menge Fabriken, die nicht wirklich gut gepflegt aussehen. Da geht noch was. Unter.
Überhaupt Medienstadt, fortschrittlich und so. Überall ist zu vermieten, viel merkt man von den alten Träumen nicht mehr, da muss man erst gar nicht in den Medienhafen fahren.
Vor dem Handelsblatt steht jetzt ein typischer Möchtegernfrankfurter Büroturm. Ernst und Young. Spätabends immer noch hell erleuchtet, man zeigt die Bereitschaft des Humankapitals zum wochenendlichen Raubbau. Dann die Strasse hinunter zum Hotel, das WLAN hat und viele Gäste, die erstaunt dreinschauen, wenn sie in die Lobby kommen und jemand nicht vor Premiere (2 mal Porno, einmal Fussball, einmal Spielfilme sehen). Was ich da mache, fragt einer, und tatsächlich ist das Thinkpad hier, in diesem Restbestand rheinischen Interieur-Frohsinns, etwas unpassend, obwohl es farblich durchaus den aktuellen Trends der Vorzimmergestaltung japanischer Handelsvertretungen entspricht.

Die Halle, das Hotel,der Innenhof mit sporadischem Gras, das Zimmer mit seinen lindgrünen Wänden ist, abgesehen vom Fernseher so, dass Man sofort einen Roman beginnen möchte, von einem Mann, der alles gesehen hat und hier ein paar Tage untertaucht, um seine Lebensbeichte abzulegen, während in der Lobby, spät nachts, der Portier auf dem grünen Plüschsofa schnarchend schläft, während in der Glotze bei N24 die Bilder feiernder Hamasniks über den Bildschirm laufen, indezent, vulgär und dumm wie eine Refierungsansprache des Merkels.
donalphons, 00:14h
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Peinlich
Wenn einen sogar eine koreanische Reisegruppe verständnislos anschaut, weil man schon im Frühstücksraum einenLaptop aufklappt. Ich sollte vielleicht mein Internetnutzungsverhalten überdenken. Ich fange nämlich schon an zu behaupten, dass ich es eigentlich nicht bräucte und jederzeit damit aufhören könnte - wie jeder Süchtige.
donalphons, 09:46h
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Donnerstag, 26. Januar 2006
Frequent Flyer
Da war dieser Typ, von dem ich erst dachte, dass ich ihn von irgendwoher kenne. Dieses Staubsaugervertretergesicht, die zu breiten Nadelstreifen, wie sie 99 auch schon rumgelaufen sind, wenn die erste Runde auf dem Konto war. Kratze am T-Shirt-Träger, und Du findest den Businessproleten. Im Flogzeug, das er beim Handynieren Flieger nannte, war er hinter mir. Die Stewardess musste ihn darauf hinweisen,das Ding auszumachen. Er hatte den Playboy dabei, und den Focus. Bis das Dröhnen der Triebwerke alles überlagerte, kam ab und zu ein "Hm" von ihm.

Dann, später, 10 Kilometer drüber, alles vergessen. Erst beim Aussteigen in Düsseldorf, als er sich vordrängelt, fällt er mir wieder ein.Der wird mal ein ganz Grosser. Ein Entscheider. Glaubt er. Niemand, den ich kannte. Persönlich, meine ich.

Dann, später, 10 Kilometer drüber, alles vergessen. Erst beim Aussteigen in Düsseldorf, als er sich vordrängelt, fällt er mir wieder ein.Der wird mal ein ganz Grosser. Ein Entscheider. Glaubt er. Niemand, den ich kannte. Persönlich, meine ich.
donalphons, 16:57h
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Dienstag, 24. Januar 2006
Ach so, einer noch:
Wedding Style - He Orschluch: Wer austeilt, muss vor allem austeilen können. Nix einstecken.
donalphons, 05:58h
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Donnerstag, 19. Januar 2006
Durchmachen vom 27. auf den 28. Januar?
Ich checke gerade die Flüge für nächste Woche von München nach Düsseldorf und zurück. Da ginge einer am 28. um 7.45, der gut zu meinem Termin in München passen würde, andererseits hasse ich frühes Aufstehen - kann man in Düsseldorf jenseits der Rotlichtmeile eigentlich irgendwo durchmachen?
donalphons, 14:02h
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Donnerstag, 12. Januar 2006
Ich verneige mich vor "logog"
Ich sass gestern Nacht noch vor dem Rechner und habe lang darüber nachgedacht, was ich über die Veranstaltung beim Medienmittwoch sagen soll. Vielleicht war ich nach 7 Stunden Fahrerei und drei Stunden Schlaf einfach nicht mehr leistungsbereit. Ganz sicher aber hätte ich es nie geschafft, die Diskussion so zusammenzufassen, wie es "logog" in einem Kommentar hier gemacht hat:
"Und man selbst flippt zwangsläufig in den Celebrity-Peep-Modus, begutachtet die Ticks der Vortänzer und fantasiert, ob sie mit dem Schatz der eigenen Vorurteile übereinstimmen:
Google und Yahoo "Weblogs, klar, wir fressen Alles. Hauptsache das Internet wird größer, mehr User, mehr Downloads, mehr von Allem und zwar für uns."
Burda und Handelsblatt "Immer weniger Leute wollen dafür bezahlen, was wir so wegdrucken, aber wir müssen die Leser online irgendwie bei der Stange halten, notfalls mit so 'nem Kram wie Weblogs, hoffentlich krepiert die Konkurrenz vor uns."
Bildblog "Wir machen hier den Drachentöter und wollen ja nicht die ganze Belohnung, sondern nur einen Vorschuß damit unser Pferd nicht unterwegs verhungert und wir machen gar kein Weblog, wir nennen uns nur so, warum weiß ich auch nicht."
Google und Yahoo und Burda und Handelsblatt und Bildblog im schweigenden Chor "Was sollen diese Weblogs eigentlich?"
Und schauen alle den Don Alphonso an, der nimmt tief Luft und legt los "Bloggen ist Lust und Freiheit und..."
Der schweigende Chor wendet sich ab, hält sich die Ohren zu und singt "Bitte sag's uns NICHT!"
Das war so eine Tanzminiatur, die ich wahrgenommen habe."
So war es. Genau so. Vielleicht war der Schultheiss vom Bildblog nicht ganz so, da gab es auch etwas Getuschel, aber ansonsten: Das war´s. Besser kann man es nicht sagen.
"Und man selbst flippt zwangsläufig in den Celebrity-Peep-Modus, begutachtet die Ticks der Vortänzer und fantasiert, ob sie mit dem Schatz der eigenen Vorurteile übereinstimmen:
Google und Yahoo "Weblogs, klar, wir fressen Alles. Hauptsache das Internet wird größer, mehr User, mehr Downloads, mehr von Allem und zwar für uns."
Burda und Handelsblatt "Immer weniger Leute wollen dafür bezahlen, was wir so wegdrucken, aber wir müssen die Leser online irgendwie bei der Stange halten, notfalls mit so 'nem Kram wie Weblogs, hoffentlich krepiert die Konkurrenz vor uns."
Bildblog "Wir machen hier den Drachentöter und wollen ja nicht die ganze Belohnung, sondern nur einen Vorschuß damit unser Pferd nicht unterwegs verhungert und wir machen gar kein Weblog, wir nennen uns nur so, warum weiß ich auch nicht."
Google und Yahoo und Burda und Handelsblatt und Bildblog im schweigenden Chor "Was sollen diese Weblogs eigentlich?"
Und schauen alle den Don Alphonso an, der nimmt tief Luft und legt los "Bloggen ist Lust und Freiheit und..."
Der schweigende Chor wendet sich ab, hält sich die Ohren zu und singt "Bitte sag's uns NICHT!"
Das war so eine Tanzminiatur, die ich wahrgenommen habe."
So war es. Genau so. Vielleicht war der Schultheiss vom Bildblog nicht ganz so, da gab es auch etwas Getuschel, aber ansonsten: Das war´s. Besser kann man es nicht sagen.
donalphons, 18:26h
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