: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Mittwoch, 23. November 2005

DADA- und DALI-Awards für erotische Tischgeschichten.



Liebe Leserinnen und Leser,

draussen ist es kalt, es gibt eine neue Regierung, und wenn das noch nicht genug ist, wartet diese Welt auch noch mit einem traurigen Verfall der Werte auf; Liberal heisst plötzlich rechtsextrem, Asoziale labern von sozialer Software,allerorten finden sich Ikea-Postings und Fastfood-Threads, es wird gefickt, aber nicht verführt, und so manches schöne Blog hat vorerst seine Pforten geschlossen. Hier allerdings steuert alles auf das dritte Jahr des Bloggens zu, nebenbei kommen festliche Tage, und so habe ich, Don Alphonso Porcamadonna, beschlossen, das alles zumindest für meinen kleinen Bereich zu ändern. Mit Eurer aktiven Beihilfe und zwei Awards.

Worum geht es? Nun, zuerst mal nur um Euren und meinen Spass. Wir alle sollen Geschichten lesen, die uns an bitterkalten Winterabenden all das Böse und Schlechte vergessen lassen. Wir alle machen dabei einen guten Schnitt. Und das geht so:

Ihr schreibt einen Text zum Thema "Die erotische Tischgeschichte". Damit meine ich grob gesagt eine Geschichte, die zumindest einen Tisch im Sinne von Ess- oder Kaffeetisch oder Teatable enthält, und etwas Erotisches. Sie sollte nicht kurz sein, 1500 Zeichen sind das Minimum; worum es dann letztlich geht, das Ausschlürfen einer Auster oder das Berühren unter der Tischdecke, ist Eure Sache. Man sollte beim Lesen einfach Lust bekommen, etwas zu Essen oder jemanden zu küssen, wollüstig sollte es sein und auch luxuriös und geschmackvoll - aber nicht pornographisch oder protzig.

Die Geschichte, die nach Meinung der aus erstklassigen Vertretern der Blogosphäre zusammengesetzten Jury das Ideal der erotischen Dekadenz erfüllt, erhält den Don Alphonso Decadency Achievment Award, und der sieht so aus:



Ein Satz von 6 massiv silbernen Teelöffeln, vorzüglich erhalten und im zeitlosen Design der Zeit um 1910 - altes Europa at it´s best. Ganz ehrlich, ich fand die Preise bei den Best of Blogs der deutschen Welle absolut mickrig - ein iPod Shuffle, pah, in zwei Jahren ist der Restwert auf 0, während Silber wie die Geschichten der Siegerin Lyssa (Gratulation an dieser Stelle) auch in 200 Jahren noch glänzt und seinen Wert behält. So nicht, ihr BOBs. Und deshalb gibt es für die Geschichte mit dem lieblichsten Luxus auch den Don Alphonso Luxury Inauguration Award.



Ein silberner Tortenheber für die Torte davor und Vorlegegabeln aus der Zeit um 1890 für den Morgen danach, nichts beweist besser den alten Reichtum des Clans - what the fuck ist eigentlich ein iPod?

Teilnehmen kann jeder Blogger mit selbstgeschriebenen Texten, ausser den Knilchen, die ich hier ohnehin lösche. Als Bewerbung gilt eine Verlinkung hierher, ein Kommentar an dieser Stelle oder eine Email an donalphonso äd gmail dod com. Die Geschichten werden hier dann verlinkt, auf dass alle ihren Spass haben. Einsendeschluss ist der 14. Dezember 2005, die Entscheidung wird am 18. Dezember bekanntgegeben. Jury bestechen kann man sich sparen, erstens werden sie von mir geschmiert und zweitens gebe ich die Namen nicht bekannt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Fragen einfach in die Kommentare. Und wer kein Blog zum teilnehmen hat, soll halt endlich eines aufmachen.

Nachtrag: Hier sind alle eingereichten Texte.

Die Texte: Rainer feuert Muscheln | Che trifft Franco | Doubls amerikanischer Engel | Somlu isst Mangos | Pathologes Au Pair | Andrea nimmt Muscatella | Moravagines big bedroom | Zeitnehmer tut es doch | Demian wird besucht | Fireball am Teetisch | Haltungsturnen rieslingt | Luckystar loves Suprime | Mymspro mag Porno | Lythesias Fondue | Kaltmamsell beim Italiener | Naru will löffeln | Hurenkind spielt | Barocktee am Sonntag | Remingtons Tischkampf | Ltz trägt Amani | Menu bei Hokey | Aschantinuss tischt auf | Lu, Mars und Juli | Mousse mit Booooster

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Programmvorschau

Der "Don Alphonso Decadency Achievment" Award (DADA-Award) und der "Don Alphonso Luxury Inauguration" Award (DALI-Award) werden hier und heute Nchmittag so gegen 15 Uhr mit genaueren Informationen angekündigt. Schliesslich ist hier bald Chanukka, da braucht es Hämmer, und das zweijährige Blogjubiläum steht bevor.

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Sonntag, 20. November 2005

Jagdsaison

Als ich in Berlin eingepackt habe, gab es zwei Signaturen: B für Behalten - ein grosser Haufen - und V für Verschenken. Das war nicht viel, aber einiges. Denn, wie es nun mal so ist, oft hat jemand Geburtstag, man ist irgendwo eingeladen, und mit 40 silbernen Tortenhebern kann ich nicht wirklich was anfangen.

Jetzt, nach einem halben Jahr, stellt die Sache sich aber etwas anders dar. Vieles aus dem V-Häufchen wurde abgezweigt von der eigenen Familie. Ganz natürlich, da gab es eine Einladung, die Gäste blieben bis zum Abend, und statt das eigene Silber aus dem Schrank zu holen, griff man der Abwechslung wegen in den Silberschrank, und am nächsten Tag war es 123 hastdunichtgesehen enteignet. Und als ich letzte Woche die von vielen, auch von meiner Frau Mama zu Beginn als Geschmacksverirrung angesehene Leuchtenträgerstatue abholen wollte, wurde ich von wütenden Protesten empfangen. Die Haute Volée der kleinen Provinzstadt ist schnell zu überzeugen, wenn sie dergleichen Figuren plötzlich in den Grünwalder Häusern sieht, in denen am Freitag Abend im TVermittelt wird.

Und was dann vom V-Häufchen nach diversen Gastgeschenken, Geburtstagen, 1 Hochzeit und einigen Scheidungen noch da ist, hat hier Verwendung gefunden. Sprich, ich bin ausgeblutet, ich habe nichts mehr zu geben, und das ausgerechnet in dieser Jahreszeit. Doch draussen, da nieselt es, es ist kalt, und im Süden ist heute grosser Antikmarkt mit kleinen Besucherzahlen - da werde ich jetzt hinfahren, und das ewige Spiel um Geld, Besitz und Gier Verpflichtung, anderen etwas Schönes zu schenken, wird aufs Neue Fortuna herausfordern.

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Montag, 14. November 2005

Morgendliches Mahagoni Massaker

Frau Mama: (hochkommend, anklopfend, weil das mit dem Handy anrufen nicht ihre Sache ist) Aufstehen, wir fahren jetzt an den Tegernsee, Du kannst derweilen unten ja mit dem Fussboden weitermachen...
Ich: (umdrehend): Jaja.
Frau Mama (geht in den zweiten Raum, in welchem die aus dem Slum Berlin geretteten, neuen Trouvaillen stehen, zurückkommend und nicht wirklich ob des Entdeckten erfreut): Sag mal, was ist denn das schon wieder für ein Mahagonitisch? Noch einer? Wie voll soll der Raum denn noch werden?
Ich: (mit aufschwirrenden Lebensgeistern ob der Bedrohung): Naja, für meine Coffeetablebooks brauche ich ja auch einen Coffeetable.
Frau Mama (leicht irritiert): Aha.
Ich: Ja.
Frau Mama (mit fallendem Groschen): So gesehen, könnte ich den ja eigentlich auch brauchen, der würde auch bei mir ganz gut passen, bei Dir ist er jedenfalls ganz sicher zu viel, meinst Du nicht auch?

Manchmal sieht man in konservativen Trash predigenden TV-Serien ja so ein paar Mythen über die sog. "Besseren Familien". Eine dieser Legenden sind die Kinder, die ihre Wohnungseinrichtungen, die alten Möbel und die Kronleuchter im mysteriös lichtdurchfluteten Speicher des elterlichen Hauses zusammensuchen; deren Eltern sagen, nimm es mit, Kind, und froh sind, dass die kommende Generation ein Gefühl für Traditionen hat. Wie so viele andere Vorurteile hat das nichts mit der Realität zu tun. Eltern kommen in die Speicher der Kinder und beschliessen, dass Dinge, die ihre Urgrosseltern vor 100 Jahren weggeworfen und die Kinder wieder zusammengetragen haben, doch was für sie wären.

Denn reich werden sie durch das Sparen, und nirgendwo spart man besser als beim Abtransport der Möbel der eigenen Brut, die sich schlecht dagegen wehren kann.

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Samstag, 12. November 2005

Ihr hobds es jo, sagen sie.

So gross ist es, so schön und obendrein auch noch berühmt, eines der meistfotografierten Häuser der Stadt, denken die Vorstädter, die schon vor 40, 50 Jahren alles verkauft haben, was sie je drinnen hatten. Und finden es ganz normal, wenn man sagt, dass jetzt der nächste Abschnitt ansteht. Wieder 80 Quadratmeter, plus Dienstbotenzimmer, das in eine Ankleide umgebaut wird. So richtig restauriert wurde dieser Teil seit 1600 nicht mehr, man sieht es an allen Details. Dagegen jesuitischer Pfusch beim Umbau, als die früheren Zimmer erst in den Saal zur Feier der ewigen Dummheit und dann wieder in Wohnungen umgebaut wurden. Und danach wurde es auch nicht unbedingt besser, 7 Schichten Tapeten sind das Minimum.



Aber wir haben es ja, sagen sie, wir können es uns leisten. Erzählen sie dann ihren Bekannten beim Tee, wenn ich da unten beginne, die Tapeten zu entfernen. Niemand ahnt, was dahinter kommt, aber vier Monate Arbeit werden es schon sein. Wenn keine Freskos da sind, wie ein Stockwerk weiter unten, was die Arbeiten um zwei Monate verzögerte.

Es reicht nicht, dass man Ersparnisse hat, die man in so einen Koloss versenken kann. Es ist kaum billiger, als eine Wohnung neu zu bauen. Es ist Knochenarbeit im Fluch von 400 Jahren Vernachlässigung, die sich am Ende lohnt. Aber bis dahin kommen düstere Tage. Des homma, jo.

ja, ich weiss, besser so als nix. aber trotzdem regt mich manchmal die dummheit auf, mit der über den erhalt von baudenkmälern gesprochen wird.

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Donnerstag, 10. November 2005

Herzausreisser

Zeit für neue Kerzen am Morgen. Im Schatten sitzt einer, der im Dunkeln der Nacht einen Plan und eine Mission hat, und einen Obsidiandolch, um den zuckenden Muskel dann der Sonne entgegenzustrecken.



Nur - es fällt ihm hier im dichten Nebel ein paar Stunden zu spät ein. Andere sind manchmal ohne Plan schneller. Und gefühlvoller.

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Mittwoch, 9. November 2005

Abhärtung

Ich bin ein Kind der nebligen Niederung. Wie es so schön in "16 Tons" heisst: I was born one morning when the sun didn´t shine. Auch am Tag meiner Geburt war es neblig. Die graue Suppe hat die Stadt und ihre Menschen fest im Griff; vielleicht denken sie deshalb so begrenzt und kurz, vielleicht ist der Blick deshalb so auf die eigene, kleine Umgebung fixiert, die Beschränktheit des Daseins auf Konzertverein, Familie und Karriere leitet sich davon ab und die seltsame Neigung vieler Bewohner, die Zeitung bei den Todesanzeigen zu beginnen. Von Oktober bis Mai hat das Grau vom Fluss und den früheren, der Natur brutal umklammert.



Nirgends in Altbayern, auch nicht am Flusslauf verbeisst sich das kalte Nass so sehr in die Gassen und Winkel, hält sich Tage und Wochen und drückt schwer auf jede Lebensfreude. Manchmal verschwinden die Farben erst nach hundert Meter, manchmal sieht man kaum bis zum nächsten Eck, und die Feuchtigkeit ist so nass wie Regen. Nur ein paar Kilometer weiten, auf den Höhen, die das Tal einfassen, strahlt die Sonne, und wenn man im Münchner Hofgarten sitzt und sich noch im November mailändisch fühlt, ahnt man kaum die nicht enden wollende Finsternis ein wenig weiter im Norden.

Und dennoch... es macht hart. Hart genug für das Leben in weniger glücklichen Städten. Berlin zum Beispiel. Ich habe zwei üble Winter in Berlin überlebt. Das Grau, die reduzierten Farben und der Druck auf der Seele, das alles kenne ich. Das Ausgeliefertsein an eine Natur, die keine Katastrophe bringt und dennoch das Leben vergällt. Die Einsamkeit beim Eilen durch die Strassen, die sinnlose Suche nach Wärme und einen Ort, den man Heimat nennen könnte. Das alles erträgt man leichter, wenn man das Leben im Grau gewohnt ist.

Original Müncher, Kinder des Lichts, vermute ich, müssen in Berlin verkümmern.

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Dienstag, 1. November 2005

Welche Geister?

Wie ist es denn so, Allerheiligen in so einem alten Haus? fragt eine etwas unbedarfte Frau, während sich vor dem Fenster des Lokals Nebelschwaden zusammenballen.

Wie soll es schon sein. Der berühmteste Tote des Hauses liegt sicher in einem Schrein in Altötting, da kann nichts passieren. Von den anderen Verbrechern war hier nur die zweite Reihe, die Illuminaten, die hier wohnten, waren gar nicht so wie allgemein behauptet. Faustus himself wohnte nicht hier, sondern 50 Meter die Strasse runter. Johannes Neydecker hatte allenfalls lokale Bedeutung, und gerade wegen Leuten wie ihm wird doch sicher kein Umtrieb sein, ich mein, das Haus stinkt doch bis heute nach der Gesellschaft, das mögen Geister nicht. Dass die Bodenplatten früher Grabsteine waren, ist nur der Sparsamkeit der Bauherren zu verdanken, die in die Fussböden als Bauopfer eingebrachten Katzen haben wir entfernt, und die Dolche im Dach, da würde ich mir nichts denken, damit hat man wohl längst zerfallene Fledermäuse angepint, Mordwaffen versteckt man besser und ausserdem wussten die früheren Bewohner, dass Bücher viel wirksamer sind als Stahl. Und ausserdem lukrativ, nicht umsonst konnten sie sich die lebensfrohe Rokokokirche daneben leisten.



Das ging nur, weil sie so berühmt waren - dank ihrer aufgeklärten Haltung. Das waren mit die ersten im Katholizismus, die mit den Legenden über Leichen aufgeräumt haben und nachschauten, was da nun drin ist. Gut, die Sache mit den Todesurteilen für Malefizpersonen auf dem Scheiterhaufen, die in Enthauptung umgewandelt wurden, wenn sie ihren Körper zu medizinischen Zwecken freigaben, das war kein Ruhmesblatt, aber: Immerhin war man sich nach über 100 Jahren Untersuchungen und vielen toten, aufgeschnittenen Frauen recht sicher, dass Hexentum den Körper innen nicht verändert. Hey, das war damals eine akademische News, die sich von diesem Haus in die Welt verbreitete!

Bleibt nur die Sache mit dem Keller. Der lief mal voll, wegen eines Wasserrohrbruchs. Aber als dann die Feuerwehr da war, war das Wasser schon wieder verschwunden. Durch den Fussboden. Einfach so. Man geht davon aus, dass darunter noch was kommt, und man sieht auch, dass die Treppe früher noch weiter nach unten führte, ein Bogen des Zugangs ist noch erkennbar, wenn man die alten Grabsteine - ja, wir haben Grabsteine im Keller, na und? Keine Ahnung wieso, die waren schon da, als wir das Haus vor 150 Jahren, also wo war ich, genau, also, dahinter ist eine vermauerte Tür, da geht es in einen weiteren, tieferen Keller. War auch irgendwo logisch, denn irgendwo mussten Orban und seine Kumpels ja ihre alchemistischen Experimente... Orban? Nur ein weiterer Fanatiker, jedenfalls, nachdem im Convikt nebenan nichts dergleichen ist, haben sie das alles wohl da unten gemacht. Na so Sachen halt. Orban war ein echter Freak, was sowas anging, skupellos und ehrgeizig, vornerum sehr gläubig, hintenrum dagegen... Aber immerhin, das ist nun mal der Beginn der Naturwissenschaften.

Also nix unheimlich, christliche Aufklärung Galore. Du kannst ja nachher mitkommen, dann zeige ich Dir mal den Wandschrank mit der weissen Frau, die aber immer nur kommt, wenn jemand stirbt, da brauchst Du keine Angst haben, ich hab sie jetzt schon seit 5 Jahren nicht mehr gesehen... nein? Ach komm, man gewöhnt sich an alles in so einem alten Haus. A propos weisse Frau: Habe ich eigentlich schon mal die Geschichte von der grossen Tuberkoloseepedemie erzählt, als es das ganze Hinterhaus hingerafft hat, aber aber, kein Problem, ich mein, als die Toten draussen waren, hat man gleich danach wieder eine Bäckerei reingebaut, da hat sich doch kein Mensch was bei gedacht, alles locker, also ...

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Montag, 31. Oktober 2005

Nahles, Antidumping und kotzende Puppen

Na super. Es wird eine linke SPD-Generalsekretäin geben, Links-Blinken-Rechts-Abbiegen-Münte rückt den Parteivorsitz raus, runinöse Rabattschweinreien werden begrenzt, Ede bleibt als lame duck in Bayern, und jetzt noch eine Extrasteuer für Reiche, dann kann man die grosse Koalition in zwei Jahren killen. Die FDP kriegt dann weiterhin 10% der Stimmen, aber was nutzt das bei einer marginalisierten CDU... He, NeCoNaBlos, wann wandert ihr bitte in die Schweiz aus, am Bahnhof Zürich kostet der Döner 10 Fränkli, mal schaun, ob ihr euch das leisten könnt - so die sowas wie euch überhaupt nehmen.
laut ip war da grad wieder einer von denen hier

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5 verdammte Monate

Das Gute zuerst: Es könnte schlimmer kommen. Es könnten die 5 verdammten Monate in Berlin sein, wo man dieser Zeit beim besten Willen keine romantischen Aspekte und Träumereien unterstellen kann, es sei denn, man findet altmodische Kohlenmonoxidvergiftung durch Kohleöfen heimelig. Besonders toll ist es aber auch im Süden nicht. Da hilft nur Vorsorge: Weiteres Teegeschirr und Besteck auspacken, das seit 5 Monaten in Zeitungspapier schlummerte, Tee und Kerzen kaufen, und dann auch noch was für die Vorbeugung, denn draussen ist die Luft schon eisig und voller feuchter, halsschädigender Partikel.



Dann noch ein paar Antiquariate ausgeräumt, etwa Georg Flegels Blumenbuch zum träumen vom Sommer. Ein paar asiatische Holzschnitte in warmen Farben aufgehängt. Und damit können die Gäste kommen, die Berliner - wenn sie denn diesmal kommen. Dann mitunter bereuen, kein Sofa zu haben.

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