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Freitag, 6. Oktober 2017

Kalorienfrei und kostenlos wach bleiben

Wenn ich Langstrecken fahre, und dabei ermüde, helfen mir drei Dinge:

1. die nicht vorhandene Federung in meinem Auto.

2. Cola

3. Chips.

Das mit den Chips und dem Cola habe ich - wie vieles andere - bei der Audi gelernt: Wer kaut und schluckt, schläft nicht ein, und so kann man auch noch lange weiter fahren, wenn man eigentlich schon müde ist. Der Nachteil sind die Kalorien, und kalorienfreies Cola wirkt nicht so gut, denn Zucker stimuliert den Kreislauf. Aber was soll man machen?



Ein Kilo frisch gemahlenen Kaffee aus Italien ins Auto stellen, und zwar Espresso, der gerade geröstet und gemahlen wurde.

Das ist für einen Teetrinker zwar eine Verseuchung des Geruchs, aber es hat mich doch erstaunlich lange wach gehalten. Gut, danach musste ich stungefühlt denlang duschen und mich frisch anziehen, und das Auto ist komplett vergiftgast, aber ich blieb wirklich erstaunlich wach. Vielleicht bin ich da sehr sensibel, denn auf der anderen Seite vertrage ich nichts (mich haut schon eine halbe Ibuprofen aus den Socken).

Daheim fand der Kaffee dann aber auch begeisterte Abnehmer, die das sogar (horribile dictu) trinken.

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Sonntag, 17. September 2017

2094

Sie fahren hoch, sie steigen aus, sie zünden sich eine Zigarette an und noch eine, und bleiben, bis es in ihren karierten, kurzärmligen Hemden zu kalt wird. Dann steigen sie wieder ein, in ihre klimatisierten Campingwägen, und fahren weiter.



Ich bin von der anderen Seite gekommen und sitze im Cafe, trinke ein glas Tee und unternehme etwas gegen den Hungerast, der die letzten 200 Höhenmeter nicht eben leichter gemacht hat. so unterschiedlich kann man das hier erleben.



In Innichen hat es geregnet, in Brixen sah es noch schlecht aus, aber in Sterzing konnte man ahnen. dass das Wetter vielleicht doch nicht ganz schlecht wird. Oben erwartete mich auf dem Jaufenpass dann tatsächlich der erste Schneefall des Winters, aber das ist hier nicht untypisch. Untypisch ist allein das Rad unter mir. Ich war, bergauf und bergab, der einzige, der mit eigener Kraft hoch kam.



Solange das so ist und vor dem Fenster die dicken, rauchenden Rentner stehen, die vermutlich Lehrer waren und Grüne wählen und einen Regenbogenfisch hinten drauf kleben haben, glaube ich nicht so ganz an die Bereitschaft zum ökologischen Wandel.

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Montag, 4. September 2017

Druck und Freiheit

Ich mache wieder mehr Print. Zu meinem eigenen Erstaunen, denn ich bin inzwischen völlig auf Internet eingestellt, und auf die doch recht lasche Arbeitsmoral, die da herrscht. Auf der einen Seite gibt es keine Deadlines, auf der anderen Seite zieht sich die Arbeit aber auch lang hin, je nach Neigung und Kommentaren. Print heisst: Machen, wirklich gut machen, Vorgaben einhalten, abgeben - und alles andere ist dann die Sache von anderen. Man ist nur Teil eines Prozesses und dann gar nicht mehr.



Das heisst, dass ich heute im 14.30 das fehlende Statement hatte und um 15.50 Uhr fertig war. Und weil im Keller alles ruhig ist, das Wasser noch läuft und die Handeerker erst später kommen, bin ich aufs Land gefahren und habe mir etwas Nettes angeschaut.



Genauer, einen Rokokogarten, oder noch genauer, was die Säkularisierung davon übrig gelassen hat, denn natürlich ist das alles längst nicht mehr in jener teuer erkauften und von vielen Menschen erhaltenen Pracht vorhanden, das das kleine, abgeschiedene Bistum sich im 18. Jahrhundert gerade noch so leisten konnte. Gemessen am durchschnittlichen Stadtpalast in Verona ist es wenig, aber bei uns muss man eben nehmen, was man kriegen kann.



Ohnehin muss man froh sein, dass es noch steht: In den 60er Jahren war der Garten völlig herunter gekommen, und die Pavillons bröckelten vor sich hin. Hätte sie damals jemand weggerissen, um eine Strasse oder ein Heizkraftwerk oder eine Kiesgrube zu bauen - keiner hätte sich sonderlich beklagt. Dass es heute mehr Verständnis dafür gibt, ist ein guter Aspekt des historischen Wandels der letzten Jahrzehnte. Auch heute noch verstehen wenige, was sie hier wirklich sehen. Aber die Kunst ist nicht mehr nur allein einer winzigen Oberschicht vorbehalten, und der Rest steht nicht, wie noch in den 60er Jahren, dumm und ahnungslos davor. Es gibt einfach mehr Bildung, und das ist gut.



Das gehört zu den langsamen und unbemerkten Revolutionen der letzten Jahrzehnte abseits der grossen Städte: Dass man auf das Bestehende wieder mehr aufpasst. Dass andersrum viele Orte heute schöner und sauberer sind, als sie je waren, und obendrein viel prächtiger erscheinen, als es früher denkbar war - nun, das ist historisch nicht korrekt. Aber ich wandle in meiner Freizeit nach dem Druckbeginn nun mal lieber in schön restaurierten Häusern, um nicht an das Rohr im Keller denken zu müssen, das mir gerade jede Freiheit zur Alpenfahrt nimmt.

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Freitag, 9. Dezember 2016

Eispalast

Nicht jede Immobilie ist immer ein Traum.



Zum Heizen sind diese Trümmer weniger geeignet, und die Kleider der Barock sind auch si prunkvoll, weil sie aus wirklich viel Stoff bestehen. Handschuhe waren auch nicht verkehrt, sschliesslich herrschte auch in Mainfranken die kleine Eiszeit.



Aber es ging ja eher im das Repräsentieren, und dafür konnte man schon etwas frieren. Ausnahmsweise liegt jetzt seit Tagen eine dicke Wolkendecke über Nordbayern, und es ist richtig kalt, wie früher. Das ist kein Schnee. Das ist der Rauhreif vieler Nächte, der einfach bleibt. Lustgarten ist es im Sommer. Nun geht man eilig, und die Bänke bleiben leer.



Es ergibt sich eben so, dass ich hier immer vorbei komme, wenn die Tage kurz sind - früher war das hier mein Institut, aber ich habe es nicht so ganz gewürdigt, wie es vielleicht angemessen gewesen wäre. Im Sommer ist das hier alles grün und sonnengelb, ein Reich der ungezügelten Lustbarkeiten. Dann leider auch voll. Heute habe ich all das für mich allein, bis es dunkel wird.



Nächsten Sommer, habe ich mir vorgenommen, fahre ich mit dem Rad hierher, Es müsste, wenn ich über Ansbach fahre, leicht an einem Tag zu schaffen sein. Und dan fahre ich auch nochmal durch die ehemaligen Weinberge des Bischofs, deren Früchte hier unten immer noch gekeltert werden.

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Mittwoch, 24. August 2016

Sub500

Ich bin zufällig über eine Zahl gestolpert.

Das durchschnittliche Rad in Deutschland geht für 557 Euro über die Theke, wenn man EBikes herausrechnet. Für die werden abnorme Summen bezahlt, aber das durchschnittliche Rad ist - billig. Und vermutlich nicht gut. Würde man den Median nehmen und die Ausreisser nach oben damit für eine realistische Darstellung schwächer gewichten, sitzt der durchschnittlche Deutsche auf einem Rad von weniger als 500 Euro.

Und was bei der Caritas hier so reinkommt, bestätigt meine Einschätzung. Ein Rad über 1000 Euro auf 20 Gurken, bei denen sich das Schrauben in der Regel kaum lohnt. Einfach, weil die Ersatzteile und die Arbeit zu teuer wären. Das ist es aber, was sie Leute kaufen. Weil sie für ihr altes Oparad 100 Euro Nachlass bekommen und das neue Rad die richtige Farbe hat. Und neu ist. Bleischwer, billig, schnell zusammengefrickelt - aber eben neu.

Aber was könnte man tun, würde man statt dessen ein gutes Gebrauchtrad erwerben?



Das ist momentan das Unbeliebte, das Billige, das Unnachgefragte. Eines dieser gut 10, 15 Jahre alten Alurennräder. Alu riecht heute nach Einstieg, Alu ist billig. Alu ist kein Stahl und nicht alt genug, um vintage zu sein, Alu ist verhasst, selbst wenn es aus einer Manufaktur wie Viner kommt.

Ein Viner Pro Team. Vor 15 Jahren hätte man für so einen Rahmen seine Seele der Stasi verkauft. Mit Campagnolo Veloce mit 10-fach Schaltung.

256 Euro. Kaum gefahren. Ein wenig habe ich es schon umgebaut, eine XTR-Dreifachkurbel und andere Pedale für 50 Euro, ein anderer Sattel für 20.

Für die bleischweren Vueltaräder habe ich leichten Ersatz daheim, der 100 Euro kostete. Der Lenker wird noch ausgetauscht, enteder gegen einen leichten von Deda für 10 Euro oder einen FSA Pro Wing, ein immens teures Stück, das ich für 40 Euro bekam.

Die abfallenden Teile würden sicher auch wieder 70 Euro bringen. Es wäre also zwischen 400 und 500 Euro. Damit ist es dann aber auch wieder voll bergtauglich, und damit kommt man auch nach Meran. In zwei Tagen.

Was mit einem neuen, durchschnittlichen Rad undenkbar wäre. Und früher mit meinem Körper auch, aber ich trainiere heftig.



Mit einem anderen sub500-Rad aus Italien. Aber das wäre hierzulande nicht so billig.

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Montag, 22. August 2016

Ich bin unschlüssig

Nächstes Wochenende wird es heiss. Richtig heiss.

Es ist auch ein Wochenende, an dem man nach Südtirol radeln könnte; Die Preise sind gerade in Meran wieder etwas günstiger, mein Lieblingshotel in Obermais hätte ein Zimmer, und ich bin in guter Form. Die Tage sind noh lang, und es wird nicht regnen.

Aber: Das Ziel lautet in zwei Tagen nach Meran, in zwei Tagen zurück an den Tegernsee. Dazwischen sind runter der Jaufenpass und rauf das Penser Joch.

Und das klingt bei vorhergesagten 36 Grad im Tal gar nicht schön.



Ich könnte auch mit dem Auto über die Schweiz und den Malojapass nach Como.

Da ist gerade viel los, das nächste Migrationsdrama setzt jetzt ein. Die Migranten aus Schwarzafrika wollen über die Schweiz nach Deutschland, weil es in Italien nicht so gut für sie läuft - bei weitem nicht so schlecht, wie sie es der Zeit in die Tastatur lügen, aber in Deutschland ist es als Asylbewerber, mit den richtogen Informationen sog. ""Helfer besser. Schon im Frühsommer war es in Mantua so, dass die Schwarzen im Bahnhof klar die Mehrheit stellten. Es war klar, dass es so kommen würde, und im Winter, wenn die Bedingungen für Candestini in Italien schlecht werden, werden sie kommen. Das ist einfach eine Tatsache. Die Regelungen es europäischen Asylrechts sind ihnen egaj, und die EU bringt sie selbst in Italien an Land. Es ist nur logisch.



Jetzt sitze ich hier und überlege, was unangenehmer ist: Bei 36 Grad den Jaufenpass hoch oder schreiben, was wirklich in Norditalien los ist, und dafür den Ärger abbekommen.

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Mittwoch, 6. April 2016

Massa

Ich war zwischenzeitlich in Massa. Zwischen jetzt und dem Weihnachtsurlaub Mitte der 90er Jahre. Irgendwann war ich einen Tag hier, vermutlich, als ich bei der FAZ angefangen habe, auf dem Weg nach Rom. So muss es gewesen sein. Aber damals ging alles so schnell, diese Tage eilten dahin, und man kann Massa gar nicht oft genug anschauen.



Stehen bleiben. Verweilen. Selbst wenn es so hell ist, dass man die Madonna aus dem Umkreis von Duccio aus ihrem Grab zwischen zwei Glasplatten kaum erkennen mag. Alles ist golden und erleuchtet an diesem Tag. So hell. So klar. Da tritt sogar der Glanz des Edelmetalls zurück.



Man könnte hier einen ganzen Tag schauen und betrachten, oder auch zwei Tage, drei - Schätze sind genug versteckt. Menschen sind kaum da, sie sitzen draussen auf den Stufen, langweilen sich und kennen das alles schon. Fremde sind kaum hier. Das Land ist gerade nicht touristisch, es ist vergessen, leer, normal und deshalb schön. Ich bin allein. Die gelehrten Busladungen mit den Führern werden später etwas über Hauptwerke der Hochgotik erfahren.



Und vermutlich vorbeistolpern an allem, was damals noch nicht die Kunde der Lorenzettis, Giottos oder gar Francescas verstanden hat. Provinzielle Kunst an einem Ort, der damals langsam, aber beständig herabgesunken ist. Denn die Maremma ersumpfte und wurde gefährlich.



Das war eigentlich ein Glück, denn ein Ort ohne Geld kann es sich nicht leisten, seine frühere Grösse neuen Geschmäckern anzupassen. Deshalb ist hier vieles sehr rein und immer noch echt, statt nur rekonstruiert. Die Malaria in der Maremma hat die Menschen umgebracht und die Kultur erhalten. Der eine Schädling mit dem Stechwerkzeug hat den anderen mit der Spitzhacke in Zaum gehalten.



Dann streife ich noch etwas durch die Gassen und kaufe ein. Es wird noch lang dauern, bis ich die Geschenke dann übergeben kann, aber es gefällt mir hier, man ist nett und im Auto, das nicht meines ist, ist viel Platz.



Diesmal hatte ich mehr Zeit, diesmal werde ich mich erinnern, wenn ich wieder hier sein sollte.

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Dienstag, 5. April 2016

La Rocca

Es geht steil bergauf.



Es ist her so wenig Platz, dass die Loggia über der Erde schwebt.



Aber gegenüber ist genug Platz für ein gutes Restaurant.



Man muss nicht weg. Hinter der Palme ist ein Haus mit Wohnungen, die man mieten könnte. "La Rocca".



Gründe dafür gäbe es viele und dieser Garten gehört fraglos dazu.



Suvereto heisst der Ort. Für jemanden, der das Meer auch aus der Ferne geniessen kann, ein guter Platz. Etwas von der Zeit vergessen. Wenig Gegenwart. Die Telefonnummer der Wohnungen habe ich notiert, vielleicht brauche ich die einmal, wenn es mir woanders zu viel wird.



Der Ort hat alles, was man zum Leben braucht und auch etwas mehr. Das mag ich. Da könnte ich bleiben.

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Montag, 4. April 2016

Elba

Das ist die Meerenge, die nicht ausgereicht hat, um Napoleon auf der anderen Seite zu halten. Und das ist die Insel, auf die mich jemand eingeladen hat, aber leider konnte ich da gerade nicht. Irgendwann würden wir uns schon woanders in Italien treffen. wir sind ja ohnehin dauernd dort.



Dort drüben ging es ihm gut, sehr gut. Da war er glücklich und ganz anders, als man ihn so kennen konnte. Ich habe deshalb lange überlegt, ob ich dort auch hinüber möchte. Stand auf dem Vorsprung, schaute den Schiffen zu, betrachtete die Fährenpreise, habe mich dann anders entschieden.

Manches soll einfach nicht sein und wird auch nicht mehr. Es geht weiter, aber anders, so weit es eben geht. Was war, ist vorbei. und was kommt, kann niemand sagen. Wichtig ist nur, dass es einem gut geht, und das tut es. Es könnte anders sein, aber besser geht es nicht, auch wenn es vielleicht nicht perfekt sein mag. Das Grübeln, es wird ohnehin nachlassen. Ich bin hier ohne Begrenzung. Schon jetzt ist das Hotel länger als geplant gebucht. Ich weiss nicht, was kommt, und wil es auch nicht wissen.

So einfach, eigentlich.

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Samstag, 2. April 2016

135mm

Als ich mir meine erste Olympus Pen kaufte, habe ich den Bildstabilisisator im Baptisterium vom Parma kennen und schätzen gerlernt. Der sitzt am Sensor und erlaubt es, auch in finsteren Löchern gute Bilder zu machen.



Wenn, ja wenn man entweder nah am Objekt ist, oder weitwinklig ablichtet. 84mm Tele mit Standardobjektiv ist aber in so einem hohen Gebäude gar nichts, wenn man sich für die praktisch nicht erkennbaren Details in 15 Meter Höhe interessiert. Da reicht das Licht nicht aus, und mit Blende 5,6 und der mickrigen Brennweite wird das alles nur trister, verwacckelter Farbmatsch.



Jetzt bin ich aber zurück und habe eine Pen E-P2 dabei. Mit neuer Firmware. Einem Konverter für Pentax-K-Objeltive. Und einem 20 Euro teuren, alten Makinon-135mm Objektiv mit Blende 2,8. Das macht, umgerechnt auf die Pen, 270 mm Tele. und im Bapristerium ist das Photographieren weiterhin erlaubt.



Wahrscheinlich denken sie dort, dass man ohne das verbotene Stativ da drin verloren ist, aber, wie man sieht: Es geht blendend, wenn die Ausrüstung stimmt.







Da sind zum Beispiel romanische Plastiken in der obersten Arkade. Zum ersten Mal sehe ich jetzt, was man da sehen könnte. Es ist finster. Es ist nicht ganz leicht, bei 1/6 eine ausreichend ruhige Hand zu haben. Aber es reicht aus. Gerade so eben so wird das Undenkbare möglich.



Und dann wird alles ganz einfach. Draussen ist es zudem bewölkt, das macht das Licht gleichmässig, und drinnen schiese ich die Kapitelle daher, wie es mir gefällt.

Ich kann die Kombination von einer alten, heute billigen Pen E-P2 oder E-P3, einem VF-2 Sucher, einem günstigen, alten manuellen 135mm und einem 50mm Pentax-M-Objektiv wirklich empfehlen. Da gehen dann Dinge, an denen man mit erheblich moderneren Systemkameras und Standardobjektiven immer noch schietert. Die Lumix-G-Modelle haben den Stabilisator ja leider im Objektiv - da geht so etwas nicht. Also fahre ich mit zwei Systemen über Sabbioneta und Parma ans Meer.

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