Zensur? Gibt es nicht.

Nur eine "zero access policy". Von wegen First Amandment, uns so. Es hat schon was, wenn ein Nachrichtensender erst mal klagen muss, um frei über eine Katastrophe im eigenen Land berichten zu dürfen. He, Ihr NECONABLOs, sagt doch mal was zu diesem Musterbeispiel freiheitlicher US-Politik.

Sonntag, 11. September 2005, 12:17, von donalphons | |comment

 
Ausser 2-Satz-Gerotze faellt mir da nichts ein. Aber ich habe etwas Lustiges gefunden.

+++Link gelöscht. Don+++

Vielleicht sind wir hier in Amerika alle besessen?

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Letzte Warnung, "Sonja". Ich denke, wer das hier länger liest weiss, dass ich keine derartigen Traffic-Links für die rechte Ecke sehen will. Nochmal sowas, und Du fliegst hochkant raus. Und komm mir dann bitte nicht mit "Meinungsfreiheit", sonder führe Dir erstmal das hier zu Gemüte.

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Nun gut, ich darf also keine Texte einfuegen, und links darf ich auch nicht reinsetzen. Der Beitrag war doch lustig. Passte perfekt. Egal, I love you anyway :-)

+++ Das macht sie jetzt nach dem Rausschmiss sicher nicht mehr. Jaja, so ist die Liebe der Frauen... Don +++

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Deine Vorstellung von "lustig" ist nicht die Meinige, um das mal höflich auszudrücken.

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Kleinkariertes, Achtung
Also, das Ding heißt: "first amendment", nur mal so zum mitschreiben. Es ist ebenso ein Grundrecht, wie die deutsche Meinungsfreiheit und die deutsche Pressefreiheit, das erklärt der link, den Don gesetzt hat, sehr gut. Also dient es zur Abwehr von staatlichen Eingriffen.

Wo bitte sollte ein Eingriff liegen, wenn man es Reportern verbieten würde, ein verseuchtes Katastophengebiet aufzusuchen? Man muss ein Gebiet im Notfall auch gegen die Pressefreiheit, die Bewegungsfreiheit aller Bürger und diverse andere Grundrechte räumen können. Anders geht es halt nicht. Aber das ist ja noch nicht mal passiert.

Es ist auch nicht geklagt worden. Alles was passiert ist, war ein Antrag auf einstweilige Anordnung. Nirgends steht, dass auch nur ein Reporter an seiner Arbeit gehindert wurde oder ein bestimmtes Gebiet nicht betreten durfte. Angesichts der Zustände dort ziemlich große Pressefreiheit, denke ich.

Versteh mich nicht falsch. Es gibt sicher vieles an den USA zu kritisieren. Aber man muss dann auch eine Grund dafür haben und kann nicht auf alles eindreschen, was sich bewegt. (Obwohl, Du kannst und darfst das, schon klar. )

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Tote tragen keine kleinen Karos.
In meiner Lebenserfahrung gibt es ja noch einige weisse Flecken. Zwei Frauen gleichzeitig zu ficken zum Beispiel. Könnte ich mir ganz witzig vorstellen.

"CNN filed suit against Federal Emergency Management Agency Director Michael Brown, arguing that the officials who announced the decision were acting on FEMA's behalf." - das kann man mit "klagen" übersetzen, warum auch nicht. Fakt ist, dass die behörden danach den Schwanz eingezogen haben und alles zum "Missverständnis" erklärt haben. Ganz doof ist CNN und ich selbst auch nicht.

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Sonja R. endgültig rausgeschmissen, Schnauze voll von den Trollen, danke. Wer Urheberrechte verletzen und Werbung für andere Blogs machen will, soll sein eigenes eröffnen und hier nicht spammen.

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Ich bin der Einzige, der noch kein Blog hat und mache jetzt hiermit offiziell Werbung dafür. "Sonja Reinhold" - ich lach mich tot. Hab' leider den Link nicht gesehen, aber der Name klingt sehr ordentlich volxdeutsch ausgedacht wie der einer durchschnittlichen Deutschland schlechtmachenden Rechtsblogfotze.

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Es gibt auch andere, die kein Blog haben oder nicht kommentieren, um Traffic abzubekommen. Wogegen ich auch nichts habe, ganz im Gegenteil, ich bin durchaus dafür, dass man nachschaut, wer der andere ist. Aber in diesem Fall war es ein Blog eines Dritten, das sogar von einem Teilnehmer des Nockherbergtreffens als rechtsextrem bezeichnet wurde, und das will ich hier nicht als anclickbaren Link sehen, zumal ich die Verantwortung für dieses Blog hier habe.

Das war schlicht und einfach Spam, und wer die Spielregeln nicht begreift, ist halt draussen.

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Und löschen geht immer schneller als posten - und ich habe Übung im Umgang mit solchem Pack. Und manchmal auch die IP.

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Ich habe auch kein Blog, halte nichts von der Revolution, die nie kommen wird, kann mich hier nicht immer benehmen und fliege doch nicht raus. Irgendwas muß ich richtig machen.

Mal zurück zu Thema. CNN hat eine "Einstweilige" verfügen lassen, worauf bei den verantwortliche katastrophalen SchützernKatastrophenschützern der Arsch auf Grundeis ging.

In wieweit das CNN und anderen Medien hilft, muß sich noch zeigen. Da dürfte es nämlich ein kleines Schlupfloch geben. Soweit ich das gesehen habe, begleiteten viele Berichterstatter die Helfer in ihren Booten und Fahrzeugen. Was, wenn dort in Zukunft "zufällig" kein Platz mehr frei ist? Berichterstatter dürften kaum ein Anrecht auf einen Platz in einem Boot oder Fahrzeug haben. CNN traue ich noch zu ein eigenes Schnellboot zu besorgen, kleinere Medien könnten auf dem Trocknen sitzen bleiben.

Man könnte auch darüber diskutieren, in wieweit Berichterstatter das Recht haben, fremde Gebäude zu betreten. Nicht, daß da jemand denen wegen Hausfriedensbruch einen Strick draus dreht. (Ich gehe mal davon aus, daß die Soldaten dank Kriegsrecht dieses Problem nicht haben).

Also ich bin mir noch nicht sicher, ob CNN in der Praxis gewonnen hat.

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Phrasen, wie ich sie hasse
"Es gibt sicher vieles an den USA zu kritisieren."

Was denn? Daß der KKKlan manchmal doch noch Schwierigkeiten mit dem FBI bekommt?

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Phrasen, wie ich sie hasse II
"Wo bitte sollte ein Eingriff liegen, wenn man es Reportern verbieten würde, ein verseuchtes Katastophengebiet aufzusuchen?"
Exakt der Spruch, als Reporter sich Tschernobyl mal etwas näher ansehen wollten. Systeme der totalen Heilsgewißheit neigen nun mal stärker zur Unterdrückung von Negativ-Meldungen und -Bildern, da solche Informationen den dogmatischen Erlösungsanspruch in Frage stellen.
Und, also, das Ding heißt "Katastrophengebiet" mit "r", nur mal so zum mitschreiben.

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Phrasen die ich hasse:

"Anders geht es halt nicht."

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Könnte von Adenauer stammen (ausserdem, Reporter waren auch im Gaza, da kommen die Südstaaten sicher nicht ran)

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Phrasen, wie ich sie hasse III
"Es ist auch nicht geklagt worden. Alles was passiert ist, war ein Antrag auf einstweilige Anordnung."

Schau Mausi, es ist so: Eine Einstweilige ist nicht weniger, sondern mehr als eine bloße Klage. Während der Klageweg sich Jahre hinzieht, wirkt die eA sofort. Sie ist damit ein weitaus schärferes Schwert als eine Klageeinreichung.

"Nirgends steht, dass auch nur ein Reporter an seiner Arbeit gehindert wurde oder ein bestimmtes Gebiet nicht betreten durfte."
Ich werde es dir erklären, Schnuffelchen, wo es steht: In der Verfügung des Bezirksgerichts Houston, das das Drehverbot, von dem du meinst, es sei keine Behinderung gewesen, aufhob.

Zählt aber nicht, da nach den Kriterien von Frau Daisy Broder die Bezirksrichter allesamt Antiamerikanisten sind.

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Das ist natürlich kein Thema für C.C. Malzahn.

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Andere Medien als den Spiegel und die Bildzeitung und die FAZ loben ist da nicht. Freundschaft verpflichtet.

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Hmmm, Don, den Hinweis auf das Machwerk aus der Rudi-Dutschke-Straße ;-) verstehe ich ja, aber die bürgerliche FAZ empfinde ich als durchaus lesenswert, auch wenn mir nicht immer passt, was sie von sich gibt. Die Leute dort versuchen wenigstens noch, den objektiven Blick zu wahren.

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Es gibt seit längerem das Gerücht, dass sich die drei bisweilen für Kampagnen auf höherer Ebene informell absprechen.

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Ups. Im Ernst? Aust, Schirrmacher und Döpfner? Oder Aust, Diekmann(?) und wer?

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Gerüchte in den üblichen Berliner Kreisen nannten als potentielle Strippenzieher den Steingart vom Spiegel, den Dieckmann und unterschiedliche Köpfe aus dem Herausgeberkreis der Black Box FAZ. Im Prinzip wäre das nichts besonderes, bei der Rechtschribreform konnte man mal durchblitzen sehen, was da an Planungen und Vorarbeiten drin war. Nun geht das Gerücht, man sei der Überzeugung, dass niemand des anderen Konkurrent sei, und da könne man ja mal. Aber vielleicht ist es auch nur das übliche Lindenstrassengequatsche zwischen Bertelsmannstiftung und Bundestag.

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Okay, Steingart und Dieckmann passen ja auch zusammen: zwei unerträgliche Schmierlappen... Der eine hat ein Penislängenproblem und der andere eins mit dem Selbstbewusstsein, weil er dem Aust noch nicht tief genug in das anatomisch naheliegende Körperteil eindringen konnte....

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Manche sagen, dass der Wahlkampf der CDU schlicht und einfach die Bücher und Thesen von Schirrmacher und Steingart auf Bildzeitungsniveau sind. Man darf es sich natürlich nicht so leicht machen, aber die Ähnlichkeiten sind wirklich erstaunlich.

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Das ist auch eine Berufskrankheit von Journalisten, die an vorderster politischer Front tätig sind. Hier bei uns ist der CDU-MdB ein ehemaliger ZDF-Journalist. Da habe ich genug Anschauungsmaterial. Irgendwie haben die das Gefühl, eigentlich besser als die Politiker zu sein. Das kommt zwangsläufig auf, wenn man eng mit Politikern zusammen ist. Auch professorale Berater unterliegen dem gerne. Nur haben Journalisten die Macht, dies auch in der Öffentlichkeit zu zeigen und so manches zu bewegen - was aber wie bei den Politikern auch oft ein Trugschluss ist.

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In die Reihe Dieckmann, Steingart gehört aber in jedem Fall auch der Jörges vom "Stern". Oder?

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"...Und manchmal auch die IP."

Kurzer technischer Hinweis: Es hilft, zusätzlich die Konfiguration des Sünders zu loggen. Als weiteres sachdienliches Kennzeichen. Als Foren-Admin hat man da so seine leidvollen Erfahrungen.

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Schön zu sehen,
wie hier immer die Hornissen ausschwärmen, wenn man mal vorsichtige Kritik andeutet.
Die schönste Phrase fand ich die mit der "Heilsgewißheit".

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Spam != Kritik, letztere sieht anders aus.

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Ich war's nicht
Ich war aber nicht diejenige, der Spam vorgeworfen wurde. Ich kann's auch nicht beurteilen, weil ich den link von Sonja nicht gesehen habe.
Kritisiert habe ich nur den laxen Umgang mit den Grundrechten, die für alles als Allheilmittel herangezogen werden und für jedes Recht herhalten müssen. Die Realität sieht leider anders aus.

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Daisy, hemmungsloses Bauchpinseln giftigender Kommentatorinnen kostet 9.997 Euro extra pro Sitzung. Nur der Rausschmiss, der ist umsonst. Da oben stehen eine Menge Diskussionsansätze, Du kannst das aiuch mit der Klage erklären, nur zu. Ich sehe aber nicht, dass Dich heute schon jemand mit einem Insekt verglichen hätte, mein Käferchen.

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Oooops.

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Meinst Du wirklich
Herr noergler mit der amerikanischen Tastatur interessiert sich für den Unterschied zwischen einer Klage und einer einstweiligen Anordnung? Seine Kategorie heißt doch, die Anordnung sei ein "schärferes Schwer" als die Klage. So ist das also. Sorry, aber die rechtliche Kategorie heisst "vorläufiger Rechtsschutz" und ist halt gerade keine Klage.
Meinst Du echt, ich soll hier auf postings reagieren, die nur Sätze kopieren und dann als "Phrase" bewerten, nur weil sie inhaltlich nicht auf Zustimmung stoßen? Oder auf postings, die nur die Überschrift "law suit" wiedergeben, aber nicht eigentlichen Inhalt?
Meinst Du wirklich, ich soll mich auf eine "schau Mausi, es ist do so ..." Diskussion einlassen?
Ich bin ja gerne bereit, auf Argumente einzugehen. Aber auf Platitüden und bloßes Eindreschen Deiner Hornissen sicher nicht.

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Bevor ich diese Welt verlasse
möchte ich einmal, nur ein einziges mal aus der neconablen Ecke hören: "Ja, stimmt, die Regierung hat versucht, die freie Berichterstattung zu unterbinden."
Aber da kann ich wohl warten, bis ich verbrodert, äh, vermodert bin.

Oder sollte Daisy doch etwas begriffen haben? Sie spricht vom "laxen Umgang mit den Grundrechten", und befindet sich damit in Übereinstimmung mit dem Gericht in Houston, das einen laxen Umgang der Regierung mit den Grundrechten feststellte.
Oder habe ich da etwas nicht verstanden?

Immerhin käme das überraschend, da Frl. D. sonst Kritik nicht einmal andeutet, sondern Affirmation durchzieht. Die Kritiker sind wir hier, Spatzl, du bist bloß eine apologetische Tusse vom Heimatschutzabend.

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Schön, daß Frl. D. und ich uns wenigstens hier einig sind. Ich hatte selber betont, daß eine einstweilige Anordnung keine Klage ist.
Was ihr mißfällt, ist aber wohl, wie schon wieder ein US-Gericht der von ihr angehimmelten US-Administration voll eins reingewürgt hat :-))

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Schönes Beispiel
Schönes Beispiel für "Beleidigung statt Argumente". Danke.
Wenn Du genau lesen würdest, was ich geschrieben habe, würdest Du sehen, dass ich nicht beurteilt habe, ob die Regierung Berichterstattung beeinträchtig hat oder nicht. Es ging nur um den Begriff der Klage und darum, dass die Grundrechte immer gerne zitiert werden und für alles mögliche herhalten müssen, wofür sie in Realität weder geschaffen noch heranzuziehen sind. Aber klingt halt gut, wenn man mit der Verfassung winkt, angebliche Rechte daraus herleitet und Wissen vortäuscht.

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Anhimmeln?
Wie kommst Du bitte auf die Idee, ich würde die Regierung der USA anhimmeln? Ich darf es sicher nicht wiederholen, aber ich habe oben schon geschrieben, dass ich denke, dass es sehr viel an den USA zu kritisieren gibt. Ich bin da bei den üblichen Themen auch gerne dabei, einschließlich der Beschränkung der Pressefreiheit, der Bürgerrechte etc. Nur war das hier gewählte Beispiel m.E. leider schlecht gewählt.

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Ja, ich Depp
habe doch Daisys Satz

"Wo bitte sollte ein Eingriff liegen, wenn man es Reportern verbieten würde, ein verseuchtes Katastophengebiet aufzusuchen?"

doch dergestalt krass fehlinterpretiert, daß ich glaubte, sie habe damit zum Ausdruck bringen wollen, die Regierung habe nicht eingegriffen.

Beispiel schlecht gewählt? Immerhin hielten es die Richter für ein derart gut gewähltes Beispiel, daß sie sich sogleich unmißverständlich dazu äußerten.

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