: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Sonntag, 14. Juni 2009

Sommerfrische

Ich denke, das beliebte Miesbacher Fleckvieh ist für die Zwecke dieses Blogs angemessen und ausreichend. Es gäbe Alternativen, aber die wären:



Bleiche Münchner Stadtkinder, die weiter als bis zum Flaucher kommen, Familien, die alle Nachteile der Fortpflanzung generationenübergreifend vermitteln, und sehr viel in Lederhose und Tracht oder was man dafür hält. Manchmal auch alle drei Ersatzprogramme in Kombination. Richtig, in Gmund begeht man das Volksfest. Blasmusik, Anstich, Brilliantfeuerwerk. Immerhin eine Woche später als an der Donau. Das heisst, zuerst bin ich vor dem Problem an den See geflohen, und nun packe ich wieder zusammen, und fahre heim, wo da er Proll hoffentlich was anderes zu tun hat, als vor meiner Tür zu randalieren.

Ebenfalls verzichten möchte ich auf Bilder der Bavaria-Historic, die allein schon als Begriff eine Beleidigung ist und nicht umhin konnte, mein reizendes Bergkaff heimzusuchen. Einerseits, weil es lächerlich ist, einen Pulk von 911ern, Käfern und Mercedes ab Ende der 60er Jahre als historische Fahrzeuge zu bezeichnen. Alles, was meine Eltern noch fuhren, ist kein historischesFahrzeug. Zum anderen, weil es doppelt demütigend ist, das mit anzusehen und nicht die Möglichkeit zu haben, mit echtem historischen Blech zu zeigen, was sonst noch geht. Ein Umstand, dem ich nächste Woche abzuhelfen gedenke. Dann ist auch meine laune wieder so famos wie die einer vollgefressenen, faulen Kuh auf einer Wiese mit See- und Bergblick.

Aus der Heimat vernehme ich, dass die Silberkanne von 1827 angekommen sein soll. Immerhin.

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