... newer stories
Samstag, 24. Dezember 2011
Nervenkostümpflege
TV und ich, das wird nichts mehr. Wenn ich irgendwo bin, wo der Fernseher läuft, empfinde ich es als unhöflich, ihn nicht auszuschalten, wenn man mit mir spricht. Und zwar so sehr, dass ich mich zurückhalten muss, das nicht zu fordern. Manche kennen meine Qual und schalten dann aus. Vielleicht bin ich da überempfindlich. Aber vor allem fällt damit auch eine Ablenkung an Tagen aus, da ruhigere Methoden nicht hilfreich sind.

Mitunter reichen Bücher nicht aus, um Wut und Ärger zu vertreiben. So etwas passiert bei mir nicht oft, ich bin durch meine Lebensumstände relativ gut von der Welt entkoppelt, aber manchmal trifft es mich dann doch. Ein Beispiel: Wenn eine gezielte Schlechterstellung pasiert, die viele Leute betrifft, und keiner sieht es als nötig an, sich aufzumandeln, weil es ja eh wurscht ist. Dise Mischung aus dummdreister Arroganz einer Entscheiderebene ohne jede Rücksprache und die der desinteressierten Feigheit der Betroffenen ist der Cocktail, der mich wirklich rasend machen kann. Weil die Blödheit, die alle schädigt, damit auch noch belohnt und gefördert wird. Da könnte ich jedesmal - das Buch weglegen, und die Musikanlage ausstellen, weil es nicht hilft.

Was dagegen hilft, sind Arbeiten, die Kraft und Verstand gleichermassen anregen. Rennradmontage ist durch die technischen Entwicklungen der letzten 20 Jahre durchaus so etwas wie ein kompliziertes Puzzle geworden, mehr als nur Schrauben und Zwicken, mit Drehmomentschlüsseln und Abstimmungsfragen. Gleichzeitig ist es aber auch schnell genug, um Erfolge zu sehen, und in unserer Zeit des Preisverfalls ausgesprochen billig bis kostenlos: Manche weniger geliebte Gebrauchträder haben für mich sinnlose, aber immer noch teure Luxusteile, die ich in die Bucht werfe, und die mehr bringen, als ich insgesamt bezahlt habe: Carbonlenker, Carbönsättel, seltene Schaltsysteme, neue Pedalsysteme, die bei hohen Kostgen auch nicht besser sind als die alten, die bei Ebay für 5 Euro verkauft werden.

Das ist eine Art Strategiespiel und obendrein auch ein wenig Aufräumen, denn vieles liegt ja auch noch zu Hause rum, für ein paar Groschen auf Flohmärkten gefunden und in einer Kiste wartend. Es hält mich in dieser Zeit in Bewegung, denn es sind fünf Stockwerke zwischen Lager, Strasse und Schraubgelegenheit. Und ich probiere auch gerne etwas aus. Etwa: Kann man mit einem normalen Schaltwerk, das offuiell nur 26 Zähne am Ritzel bewältigt, mit Feineinstellungstricks auch 32 Zähne fahren? Man kann. Auch wenn es schlimm aussieht, was aber bei einem Principia SC 650 Team Edition auch keine Rolle mehr spielt.

Solche Kisten sind nicht nur potthässlich, sie sind auch von einem grässlichen Preisverfall (der Rahmen von 2500 Mark auf das kostenlos mitgelieferte Gestänge zwischen den Laufrädern) betroffen, und fast immer unattraktiv. Ausser man hat einen Hausberg mit gut 20% Steigung. So einen Berg wie den, auf dem ich wohne. Dann macht das alles plötzlich wieder Sinn, unabhängig vom Grad der Verärgerung. Kleine Räder, grosse Ritzel, leichteres Treten und oben, hoffentlich, keine optische Erscheinung eines kranken Greises mehr.



Gut, der Eindruck des Untersatzes könnte besser sein, aber wenn ich jetzt dann den Berg hochfliege, statt an der Grenze zum Umkippen hinauf zu wackeln, ist mir das egal. Lieber gut ankommen auf einem hässlichen Rad, als hässlich krepieren auf einem schönen Rad.
Sicher: Das Rauchen und Trinken zur Ablenkung und Stressabbau hätten den Vorteil, dass keinerlei Platzprobleme entstehen. Aber ich bin auch guter Hoffnung, dass irgendwann die ärgerlichen Momente weniger werden, vielleicht sogar mit den Auslösern: Nichts ist ewig auf dieser Welt. Es kommen andere Tage, für Bücher und Musik.

Mitunter reichen Bücher nicht aus, um Wut und Ärger zu vertreiben. So etwas passiert bei mir nicht oft, ich bin durch meine Lebensumstände relativ gut von der Welt entkoppelt, aber manchmal trifft es mich dann doch. Ein Beispiel: Wenn eine gezielte Schlechterstellung pasiert, die viele Leute betrifft, und keiner sieht es als nötig an, sich aufzumandeln, weil es ja eh wurscht ist. Dise Mischung aus dummdreister Arroganz einer Entscheiderebene ohne jede Rücksprache und die der desinteressierten Feigheit der Betroffenen ist der Cocktail, der mich wirklich rasend machen kann. Weil die Blödheit, die alle schädigt, damit auch noch belohnt und gefördert wird. Da könnte ich jedesmal - das Buch weglegen, und die Musikanlage ausstellen, weil es nicht hilft.

Was dagegen hilft, sind Arbeiten, die Kraft und Verstand gleichermassen anregen. Rennradmontage ist durch die technischen Entwicklungen der letzten 20 Jahre durchaus so etwas wie ein kompliziertes Puzzle geworden, mehr als nur Schrauben und Zwicken, mit Drehmomentschlüsseln und Abstimmungsfragen. Gleichzeitig ist es aber auch schnell genug, um Erfolge zu sehen, und in unserer Zeit des Preisverfalls ausgesprochen billig bis kostenlos: Manche weniger geliebte Gebrauchträder haben für mich sinnlose, aber immer noch teure Luxusteile, die ich in die Bucht werfe, und die mehr bringen, als ich insgesamt bezahlt habe: Carbonlenker, Carbönsättel, seltene Schaltsysteme, neue Pedalsysteme, die bei hohen Kostgen auch nicht besser sind als die alten, die bei Ebay für 5 Euro verkauft werden.

Das ist eine Art Strategiespiel und obendrein auch ein wenig Aufräumen, denn vieles liegt ja auch noch zu Hause rum, für ein paar Groschen auf Flohmärkten gefunden und in einer Kiste wartend. Es hält mich in dieser Zeit in Bewegung, denn es sind fünf Stockwerke zwischen Lager, Strasse und Schraubgelegenheit. Und ich probiere auch gerne etwas aus. Etwa: Kann man mit einem normalen Schaltwerk, das offuiell nur 26 Zähne am Ritzel bewältigt, mit Feineinstellungstricks auch 32 Zähne fahren? Man kann. Auch wenn es schlimm aussieht, was aber bei einem Principia SC 650 Team Edition auch keine Rolle mehr spielt.

Solche Kisten sind nicht nur potthässlich, sie sind auch von einem grässlichen Preisverfall (der Rahmen von 2500 Mark auf das kostenlos mitgelieferte Gestänge zwischen den Laufrädern) betroffen, und fast immer unattraktiv. Ausser man hat einen Hausberg mit gut 20% Steigung. So einen Berg wie den, auf dem ich wohne. Dann macht das alles plötzlich wieder Sinn, unabhängig vom Grad der Verärgerung. Kleine Räder, grosse Ritzel, leichteres Treten und oben, hoffentlich, keine optische Erscheinung eines kranken Greises mehr.



Gut, der Eindruck des Untersatzes könnte besser sein, aber wenn ich jetzt dann den Berg hochfliege, statt an der Grenze zum Umkippen hinauf zu wackeln, ist mir das egal. Lieber gut ankommen auf einem hässlichen Rad, als hässlich krepieren auf einem schönen Rad.
Sicher: Das Rauchen und Trinken zur Ablenkung und Stressabbau hätten den Vorteil, dass keinerlei Platzprobleme entstehen. Aber ich bin auch guter Hoffnung, dass irgendwann die ärgerlichen Momente weniger werden, vielleicht sogar mit den Auslösern: Nichts ist ewig auf dieser Welt. Es kommen andere Tage, für Bücher und Musik.
donalphons, 00:48h
... link (7 Kommentare) ... comment
Neuwortschöpfung
Hiermit requiriere ich für mich die Erfindung des Wortes
BELLEVUEHRERBUNKER
bzw.
BELLEVUEHRERBONKER
für mich.
BELLEVUEHRERBUNKER
bzw.
BELLEVUEHRERBONKER
für mich.
donalphons, 02:39h
... link (19 Kommentare) ... comment
: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 23. Dezember 2011
Ab jetzt wird es besser
Mitunter frage ich mich ja beim Betrachten alter Gemälde, wie das war, in einer Zet, als man keinen Strom hatte, und Kerzen unbezahlbar waren. Damals muss man wirklich Wochen und Monate in Finsternis gewesen sein. Vielleicht kamen die Menschen ganz gut damit zurecht, weil sie es nicht anders kannten. Vielleicht aber kommt auch daher all die Streiterei zu dieser Zeit. Immerhin kann man mit der Klimaerwärmung inzwischen auch am Abend das Haus verlassen, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt.
Vor 100 Jahren war es hier noch so kalt, dass um diese Zeit herum die Bäche und manchmal auch Teile des grossen Flusses zugefroren waren. Und meine Grosstanten, die mir die diversen Kartenspiele beibrachten, kamen auch noch aus der Epoche der Kälte und der Finsternis. Das Aufregende, das Intensive des Spiels, das so anders ist als das Nebenbei der Ablenkungsroutinen unserer Zeit, das alles ist vielleicht auch aus der Kälte heraus geboren.
Ganz sicher ist es so bei der Bettwäsche. Letzthin fragte mich eine Bekannte, wer und warum eigentlich all das alte Leinen so bestickt hat, wo man es doch gar nicht merkt. Das kann man nur so sehen, wenn man zum Schlafen ins Bett geht und es nach dem Erwachen verlässt. Früher waren Decken im Winter auch Tagesbegleitung. Oder Wasvomtageübrigwarbegleitung. Es sind seltsame Geschichten, die einem in dieser Zeit einfallen: Die riesigen Wandschränke, in denen ich das Werkzeug aufbewahre, und in denen heute die Boiler versteckt sind, waren früher voll mit dicken Decken für den Winter. Es war nicht anders möglich. Es war mitunter so kalt, dass sich das Eis an den Innenwänden bildete. Bei allen.
Man könnte bei mir manchmal zweifeln, ob ich denn die Moderne gut und richtig finde, und es sieht bei mir auch nicht aus, wie in einer modernen Wohnung: Wichtig ist aber nur, dass es, wenn nötig, hell und warm wird. Dafür muss man der Moderne dankbar sein. Solange sie das noch beherrscht.
Und sollte die Energiewende doch kommen, und scheitern: Die Räume sind nicht so gross, und einen Kamin mit Holzfeuer könnte ich wieder einbauen. Kerzen habe ich schon lange gehortet. Und ausserdem werden die Täge schon wieder länger.
Vor 100 Jahren war es hier noch so kalt, dass um diese Zeit herum die Bäche und manchmal auch Teile des grossen Flusses zugefroren waren. Und meine Grosstanten, die mir die diversen Kartenspiele beibrachten, kamen auch noch aus der Epoche der Kälte und der Finsternis. Das Aufregende, das Intensive des Spiels, das so anders ist als das Nebenbei der Ablenkungsroutinen unserer Zeit, das alles ist vielleicht auch aus der Kälte heraus geboren.
Ganz sicher ist es so bei der Bettwäsche. Letzthin fragte mich eine Bekannte, wer und warum eigentlich all das alte Leinen so bestickt hat, wo man es doch gar nicht merkt. Das kann man nur so sehen, wenn man zum Schlafen ins Bett geht und es nach dem Erwachen verlässt. Früher waren Decken im Winter auch Tagesbegleitung. Oder Wasvomtageübrigwarbegleitung. Es sind seltsame Geschichten, die einem in dieser Zeit einfallen: Die riesigen Wandschränke, in denen ich das Werkzeug aufbewahre, und in denen heute die Boiler versteckt sind, waren früher voll mit dicken Decken für den Winter. Es war nicht anders möglich. Es war mitunter so kalt, dass sich das Eis an den Innenwänden bildete. Bei allen.
Man könnte bei mir manchmal zweifeln, ob ich denn die Moderne gut und richtig finde, und es sieht bei mir auch nicht aus, wie in einer modernen Wohnung: Wichtig ist aber nur, dass es, wenn nötig, hell und warm wird. Dafür muss man der Moderne dankbar sein. Solange sie das noch beherrscht.
Und sollte die Energiewende doch kommen, und scheitern: Die Räume sind nicht so gross, und einen Kamin mit Holzfeuer könnte ich wieder einbauen. Kerzen habe ich schon lange gehortet. Und ausserdem werden die Täge schon wieder länger.
donalphons, 00:39h
... link (6 Kommentare) ... comment
Widerspruch
Wie kann eigentlich so etwas Glitschiges wie Wulff so fest an einem Stuhl kleben?
donalphons, 17:03h
... link (31 Kommentare) ... comment
: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Es war die Langeweile
Generell sollte man Todesursachen aus Diktaturen nie trauen. Ist FJS wirklich auf dem Jägerstand...? Das wäre ja zu schön um wahr zu sein. Hat Berija Stalin nicht doch vergiftet? Und stellt sich nicht auch bei vielen Päpsten die Frage, ob da nicht wer Papst anstelle des Papster werden wollte? Bei Kim Jong Il aber, denke ich beim Aussgleichgssport, war es anders. Der starb einfach aus Langeweile.
Denn so ein Dasein´besteht ja vor allem aus dem Diktatorsein. Also Paraden abnehmen, Reden vortragen, offizielle Termine wahrnehmen, Paläste eröffnen, Berichte anhören. So ein Diktator ist am Ende ja auch nur ein Sachbearbeiter. Es gibt keinen, der widerspricht, alle sind gleich höflich und schleimig, bei allen muss man sich denken: Sie wagen es nicht. Und sie tun es auch nicht. Das Leben eines Diktators ist, gerade im sicheren Hirnwäschestaat Nordkorea, überraschungsfrei. Vermutlich gibt es sogar festgelegte Termine, an denen Verschwörungen aufgedeckt werden. Letztes Mal waren es die Amerikaner, diesmal die Japaner, mal wieder?
Auch der Ruf eines irren Tyrannen ist nicht so eindrucksvoll, wie man glauben möchte. Die seltenen Meldungen im westlichen Fernsehen muss man mit dem Atomprogramm forcieren, sonst rührt sich da gar nichts. Oder wenigstens ein paar Waffen an befreundete Terroristen. Wirklich Angst hat auch keiner. Seitdem Südkorea eine eigene Wirtschaftskrise hat, kann man sich darüber amüsieren - Marx hat doch recht - aber das war schon immer so, und man wird den Verdacht nicht los, dass die im Süden gar keine Wiedervereinigung mehr wollen, weil: Zu teuer. Also auch dort kein Ramba-Zamba mehr.
Klar, die Chinesen sind Freunde. Ab und zu kommt auch jemand aus Afrika, aber die machen das auch nur, weil die Chinesen das erlauben. Als es noch den Gaddafi gab und den alten Assad und den Hussein und den Mobutu, da war noch was los, da war man noch Teil einer internationalen Achse, Aber inzwischen sind sogar die Chinesen Kapitalisten. Keine Kulturrevolution mehr, zumindest keine g`scheide. Als Diktator verliert man in dieser Welt langsam die Optionen. Vielleicht sollte man eine Koreanische Bank gründen, und Goldyong und SachsIl und eine Royal Bank of Mandschuria. Das wären dann wieder ganz fiese Geschichten. Dazu dann noch einen Schweizer als Doiktatorenfinanzberater. Aber auch das geht auf die Schnelle nicht.

Was bleibt? Nichts. Ins Gras beissen, das hat man noch nicht gemacht, das ist mal was Neues, und so kommt das dann. Andere müssen bösewichten in dieser Welt. Aber auch dafür ist sie zu komplex geworden. Ja, Schon dumm, das.
Denn so ein Dasein´besteht ja vor allem aus dem Diktatorsein. Also Paraden abnehmen, Reden vortragen, offizielle Termine wahrnehmen, Paläste eröffnen, Berichte anhören. So ein Diktator ist am Ende ja auch nur ein Sachbearbeiter. Es gibt keinen, der widerspricht, alle sind gleich höflich und schleimig, bei allen muss man sich denken: Sie wagen es nicht. Und sie tun es auch nicht. Das Leben eines Diktators ist, gerade im sicheren Hirnwäschestaat Nordkorea, überraschungsfrei. Vermutlich gibt es sogar festgelegte Termine, an denen Verschwörungen aufgedeckt werden. Letztes Mal waren es die Amerikaner, diesmal die Japaner, mal wieder?
Auch der Ruf eines irren Tyrannen ist nicht so eindrucksvoll, wie man glauben möchte. Die seltenen Meldungen im westlichen Fernsehen muss man mit dem Atomprogramm forcieren, sonst rührt sich da gar nichts. Oder wenigstens ein paar Waffen an befreundete Terroristen. Wirklich Angst hat auch keiner. Seitdem Südkorea eine eigene Wirtschaftskrise hat, kann man sich darüber amüsieren - Marx hat doch recht - aber das war schon immer so, und man wird den Verdacht nicht los, dass die im Süden gar keine Wiedervereinigung mehr wollen, weil: Zu teuer. Also auch dort kein Ramba-Zamba mehr.
Klar, die Chinesen sind Freunde. Ab und zu kommt auch jemand aus Afrika, aber die machen das auch nur, weil die Chinesen das erlauben. Als es noch den Gaddafi gab und den alten Assad und den Hussein und den Mobutu, da war noch was los, da war man noch Teil einer internationalen Achse, Aber inzwischen sind sogar die Chinesen Kapitalisten. Keine Kulturrevolution mehr, zumindest keine g`scheide. Als Diktator verliert man in dieser Welt langsam die Optionen. Vielleicht sollte man eine Koreanische Bank gründen, und Goldyong und SachsIl und eine Royal Bank of Mandschuria. Das wären dann wieder ganz fiese Geschichten. Dazu dann noch einen Schweizer als Doiktatorenfinanzberater. Aber auch das geht auf die Schnelle nicht.

Was bleibt? Nichts. Ins Gras beissen, das hat man noch nicht gemacht, das ist mal was Neues, und so kommt das dann. Andere müssen bösewichten in dieser Welt. Aber auch dafür ist sie zu komplex geworden. Ja, Schon dumm, das.
donalphons, 00:45h
... link (7 Kommentare) ... comment
Kaufen Sie jetzt!
Nicht zögern! Krise verlangt Entscheidungen! Investieren wie Don Alphonso! Kaufen Sie Ölfarben! Blattgold! Das Leben von zynischen, verkommenen Schmarotzern!
Nachzulesen dort, wo es immer ist: Bei FAZ.net.
Nachzulesen dort, wo es immer ist: Bei FAZ.net.
donalphons, 15:27h
... link (6 Kommentare) ... comment
Ein <3 für Norddeutsche
Ich weiss nicht, ob Niedersachsen so etwas wie einen Claim hat; ein Land im Osten etwa nennt sich peinlicherweise Land der Frühaufsteher. Aber falls es keinen Claim hat, würde ich einen vorschlagen:
Niedersachsen: wie Bayern unter Strauss und Streibl, nur ärmer und ohne Berge.
In sofern ist es dann eigentlich schon wieder passend, dass neben der politischen Kultur auch der Atommüll dieser Zeit dorthin geht.
Niedersachsen: wie Bayern unter Strauss und Streibl, nur ärmer und ohne Berge.
In sofern ist es dann eigentlich schon wieder passend, dass neben der politischen Kultur auch der Atommüll dieser Zeit dorthin geht.
donalphons, 15:12h
... link (27 Kommentare) ... comment
: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Dienstag, 20. Dezember 2011
Wo sie recht haben
Seitdem sie den Ort vor über 10 Jahren umgebaut haben, komme ich nicht mehr an dieser Stelle vorbei, wenn ich hier einmal im Monat bin. Diesmal aber musste ich einen anderen Weg nehmen, und ich lese das heute noch mit dem gleichen Gefühl aus Bedrückung und "Lebenslust so lange es noch geht", wie schon damals:

Das stimmt fraglos, man frage nur mal den Herrn Kim oder den Herrn Gaddafi. Der Tod ist vielbeschäftigt, er nimmt sich keine Auszeit, und was man vorher nicht schafft, bleibt ganz sicher liegen. Das Leben hat keine Nachspielzeit. Und wenn man in einer Sackgasse nicht weiter kommt, sollte man umdrehen, bevor der Tod im Rückspiegel auftaucht.
Früher war es so, dass ich meist vom Feiern kam, gar nicht ins Bett ging, sondern am Sonntag Morgen direkt hierher gefahren bin, zur Verschwendung und Gier, nach den Freuden der Nacht. Ich fuhr vorbei, sagte mir den Spruch auf - Gedenke, dass der Tod nicht zögert - und kaufte bedenkenlos ein. Das war nicht die Absicht der Erbauer, aber es wirkt.
Vom Tod lernen heisst leben lernen.

Das stimmt fraglos, man frage nur mal den Herrn Kim oder den Herrn Gaddafi. Der Tod ist vielbeschäftigt, er nimmt sich keine Auszeit, und was man vorher nicht schafft, bleibt ganz sicher liegen. Das Leben hat keine Nachspielzeit. Und wenn man in einer Sackgasse nicht weiter kommt, sollte man umdrehen, bevor der Tod im Rückspiegel auftaucht.
Früher war es so, dass ich meist vom Feiern kam, gar nicht ins Bett ging, sondern am Sonntag Morgen direkt hierher gefahren bin, zur Verschwendung und Gier, nach den Freuden der Nacht. Ich fuhr vorbei, sagte mir den Spruch auf - Gedenke, dass der Tod nicht zögert - und kaufte bedenkenlos ein. Das war nicht die Absicht der Erbauer, aber es wirkt.
Vom Tod lernen heisst leben lernen.
donalphons, 00:43h
... link (15 Kommentare) ... comment
Netzlobbyismus
Teresa Bücker hat eine Art Befürwortungsrede über D64 und Konsorten geschrieben, die das enthält, was in den Statemants anderer irgendwie immer recht kurz kommt: Argumente. Verständlich und ohne "Geschellschaftsentwurf" und "zentrale Eckpfeiler". Bei der FAZ, deren Onlineabteilung durch diese Verlinkung der Weg zur Marktführerschaft beim Debattenverstecken natürlich etwas erschwert wird.
donalphons, 00:31h
... link (9 Kommentare) ... comment
: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 19. Dezember 2011
Nach-, Nicht- und Vorsätze
Der Hauptgrund für das Niederschreiben längerer Texte im Netz ist mein Gefühl, dass es da etwas geben müsste, das ich selbst gern lese. Irgendwie bringen es all die Journalisten nur sehr begrenzt fertig, so über das Leben zu berichten, über die Kleinigkeiten und das Unaussprechbare, dass da, soweit es mich betrifft, eine Fehlstelle ist. Also schreibe ich es selbst, und zwecks Publikum auch einen gewissen Teil davon in der FAZ.

Heute hätte ich gerne einen Text über das ideale Investment geschrieben. Vor gut einer Woche war bei der FAZ eine Bildergalerie mit den Köpfen von Leuten, die allesamt so aussahen, als würden sie treffliche Räuber im Spessart abgeben. Oder als habe der Umgang mit Geld sie so hübsch gemacht, wie Geld das Menschen oft antut, denen die Lockerheit fehlt. Ich hätte darüber geschrieben, dass das ideale Investment genau so nicht aussehen darf, und dann zwei Dinge empfohlen: Ein Buch, das vermutlich nur den wenigsten seinen kränklichen Charme offen zeigt, und ein unverkäufliches Gemälde, das bei mir hängt.

Aber heute war mir aufgrund einer Neuerung - das ist kein Geheimnis, jeder sieht es auf FAZ.net und Fragen gibt es auch schon, wieso der Blogkasten verkleinert wurde und manchmal ganz weg ist - das Risiko zu gross, dass der Beitrag absäuft. Ich bin in der angenehmen Position, dass ich nicht jede nachteilige Änderung auch gleich mit Inhalten belohnen muss, und so habe ich dann heute eben nichts gemacht. Ausser ein wenig zu radeln, und ich fürchte, es war das letzte Mal in diesem Jahr, dass das Rennrad über Asphalt und Kies schnurren durfte. Statt dessen habe ich ein wenig nachgedacht, was ich alles sonst noch zu tun gedenke, im kommenden Jahr.

Abnehmen. Das will jeder irgendwo, und so lustlos meine ich das auch nicht, aber tatsächlich war 2011 ein Jahr mit ein paar unschönen Erfahrungen gesundheitlicher Natur, oft bei anderen, aber teilweise auch bei mir. Nichts auf Dauer Schlimmes, nur hätte ich im August nicht gedacht, dass ich im November schon wieder auf den Hirschberg kann. Die Ärzte auch nicht. Die meinten eher, dass ich mit diesem Knie besser aufpassen sollte, und dass ich mich um einen Klinikplatz anstellen könnte. Komischerweise hat es dann aber ausgereicht, öfters mal die Absatzhöhe zu ändern, anders abzurollen und nicht mehr mit dem Auto meiner Eltern zu fahren. Es lag diesmal nicht am Gewicht - aber es könnte das nächste Mal daran liegen. Also Genuss, aber in Zukunft vielleicht etwas überlegter. Oder mehr Ausgleich.

Weniger Internet. Das Dumme an dem Job ist, dass man immer eine Ausrede hat, sich darauf einzulassen. Und gleichzeitig sehe ich auch, was aus Leuten wird, die nur noch in Netzformaten denken. Leute, die alle 15 Minuten eine Statusmeldung raushauen. Die können mir nicht erzählen, dass das Leben noch viele andere Inhalte als die Netzexistenz hat. Auch davon bin ich weit entfernt, aber es darf ruhig auch noch etwas weiter sein. Weniger mit mehr Konzentration.

Das heisst auch: Ein bisserl weg von dem etwas beliebigen Klein-Klein, hinzu grösseren Zusammenhängen. Das geht zwar nur begrenzt mit dem zusammen, was gerade mein Privatleben ausmacht, aber nur weil es schwierig ist, ist es nicht unmöglich.

Und ich möchte auch noch etwas lernen. Zum Beispiel, wie man alte Firnis von Gemälden entfernt und neuen Schutz aufträgt. Ich möchte zumindest lernen, wie man einfachere Rahmen baut, denn so schwer wie das Finden passender alter Rahmen kann es nicht sein. Ich kenne Leute, die das können, allein, einer macht es nicht mehr, ein anderer hat keine Zeit, der Dritte ist schichtweg zu teuer und der Vierte ist ein professioneller Fälscher, der auch mich ausnehmen wollte: Bleibt also nur das autodidaktische Lernen. Aber es kann doch nicht so schwer sein. Ich mein, ich kann Biedermeiersessel restaurieren und Furnier reparieren - das alles ist keine Hexerei, keine Raketenwissenschaft und auch kein Sockenstricken.

Und ich möchte das sehen, was andere nicht erkennen. Und das schreiben, was andere nicht zu Wege bringen. Das wäre es eigentlich schon. Nicht überambitioniert, immer noch bequem, und jetzt gehe ich erst mal kochen. Mit Gorgonzola.

Heute hätte ich gerne einen Text über das ideale Investment geschrieben. Vor gut einer Woche war bei der FAZ eine Bildergalerie mit den Köpfen von Leuten, die allesamt so aussahen, als würden sie treffliche Räuber im Spessart abgeben. Oder als habe der Umgang mit Geld sie so hübsch gemacht, wie Geld das Menschen oft antut, denen die Lockerheit fehlt. Ich hätte darüber geschrieben, dass das ideale Investment genau so nicht aussehen darf, und dann zwei Dinge empfohlen: Ein Buch, das vermutlich nur den wenigsten seinen kränklichen Charme offen zeigt, und ein unverkäufliches Gemälde, das bei mir hängt.

Aber heute war mir aufgrund einer Neuerung - das ist kein Geheimnis, jeder sieht es auf FAZ.net und Fragen gibt es auch schon, wieso der Blogkasten verkleinert wurde und manchmal ganz weg ist - das Risiko zu gross, dass der Beitrag absäuft. Ich bin in der angenehmen Position, dass ich nicht jede nachteilige Änderung auch gleich mit Inhalten belohnen muss, und so habe ich dann heute eben nichts gemacht. Ausser ein wenig zu radeln, und ich fürchte, es war das letzte Mal in diesem Jahr, dass das Rennrad über Asphalt und Kies schnurren durfte. Statt dessen habe ich ein wenig nachgedacht, was ich alles sonst noch zu tun gedenke, im kommenden Jahr.

Abnehmen. Das will jeder irgendwo, und so lustlos meine ich das auch nicht, aber tatsächlich war 2011 ein Jahr mit ein paar unschönen Erfahrungen gesundheitlicher Natur, oft bei anderen, aber teilweise auch bei mir. Nichts auf Dauer Schlimmes, nur hätte ich im August nicht gedacht, dass ich im November schon wieder auf den Hirschberg kann. Die Ärzte auch nicht. Die meinten eher, dass ich mit diesem Knie besser aufpassen sollte, und dass ich mich um einen Klinikplatz anstellen könnte. Komischerweise hat es dann aber ausgereicht, öfters mal die Absatzhöhe zu ändern, anders abzurollen und nicht mehr mit dem Auto meiner Eltern zu fahren. Es lag diesmal nicht am Gewicht - aber es könnte das nächste Mal daran liegen. Also Genuss, aber in Zukunft vielleicht etwas überlegter. Oder mehr Ausgleich.

Weniger Internet. Das Dumme an dem Job ist, dass man immer eine Ausrede hat, sich darauf einzulassen. Und gleichzeitig sehe ich auch, was aus Leuten wird, die nur noch in Netzformaten denken. Leute, die alle 15 Minuten eine Statusmeldung raushauen. Die können mir nicht erzählen, dass das Leben noch viele andere Inhalte als die Netzexistenz hat. Auch davon bin ich weit entfernt, aber es darf ruhig auch noch etwas weiter sein. Weniger mit mehr Konzentration.

Das heisst auch: Ein bisserl weg von dem etwas beliebigen Klein-Klein, hinzu grösseren Zusammenhängen. Das geht zwar nur begrenzt mit dem zusammen, was gerade mein Privatleben ausmacht, aber nur weil es schwierig ist, ist es nicht unmöglich.

Und ich möchte auch noch etwas lernen. Zum Beispiel, wie man alte Firnis von Gemälden entfernt und neuen Schutz aufträgt. Ich möchte zumindest lernen, wie man einfachere Rahmen baut, denn so schwer wie das Finden passender alter Rahmen kann es nicht sein. Ich kenne Leute, die das können, allein, einer macht es nicht mehr, ein anderer hat keine Zeit, der Dritte ist schichtweg zu teuer und der Vierte ist ein professioneller Fälscher, der auch mich ausnehmen wollte: Bleibt also nur das autodidaktische Lernen. Aber es kann doch nicht so schwer sein. Ich mein, ich kann Biedermeiersessel restaurieren und Furnier reparieren - das alles ist keine Hexerei, keine Raketenwissenschaft und auch kein Sockenstricken.

Und ich möchte das sehen, was andere nicht erkennen. Und das schreiben, was andere nicht zu Wege bringen. Das wäre es eigentlich schon. Nicht überambitioniert, immer noch bequem, und jetzt gehe ich erst mal kochen. Mit Gorgonzola.
donalphons, 00:53h
... link (21 Kommentare) ... comment
Wie Heine schon sagte
Die deutschen Zensoren -- -- -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- -- Dummköpfe -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- --

Wobei es heute keine Zensoren mehr gibt, sondern allenfalls noch -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- -- Dummköpfe -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
-- -- -- -- --

Wobei es heute keine Zensoren mehr gibt, sondern allenfalls noch -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
donalphons, 00:28h
... link (5 Kommentare) ... comment
7 mal Urlaub bei Freunden
Wahrscheinlich hören wir in der kommenden Woche, dass Herr Wulff nur deshalb immer zu seinen reichen Freunden in Urlaub gefahren ist, weil er seine armen Freunde nicht belasten wollte, und bei dem Stress seiner Dienstes an Partei und Vaterland die Bucherei von Reisen immer nie rechtzeitig geklappt hat.
Ausserdem sei dies ein freies Land, und es könnte sich doch jeder reiche Freunde suchen und sich von denen einladen lassen, man verstehe gar nicht, was das eigentlich soll.
Das macht doch jeder so, oder?
Ausserdem sei dies ein freies Land, und es könnte sich doch jeder reiche Freunde suchen und sich von denen einladen lassen, man verstehe gar nicht, was das eigentlich soll.
Das macht doch jeder so, oder?
donalphons, 00:28h
... link (36 Kommentare) ... comment
: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 18. Dezember 2011
Sucht, Abhängigkeit, Internet
Ich frage mich ja, warum ich mir die Finger bei Dotcomtod wundgeschrieben habe, wenn jetzt der gleiche Dreck wie damals wieder aus den Löchern kriecht. Für uns Veteranen ist das alles nichts Neues, Facebook, StudiVZ, Friendster: War sahen es kommen und gehen, und haben auf die Gräber gepinkelt. Was haben wir gelacht, als die Moorhuhnerfinder pleite gingen. Und jetzt?
Macht Zynga den IPO. Gut, er ist nicht gut gelaufen, aber auch diesmal beschäftigt sich die Wirtschaftspresse überhaupt nicht damit, was der Erfolg so einer Siffklitsche eigentlich über unsere Gesellschaft aussagt.
Insofern mache ich das für eines der Blogs, die mir im Blogbereich der FAZ am Herzen liegen.
Macht Zynga den IPO. Gut, er ist nicht gut gelaufen, aber auch diesmal beschäftigt sich die Wirtschaftspresse überhaupt nicht damit, was der Erfolg so einer Siffklitsche eigentlich über unsere Gesellschaft aussagt.
Insofern mache ich das für eines der Blogs, die mir im Blogbereich der FAZ am Herzen liegen.
donalphons, 00:44h
... link (5 Kommentare) ... comment
Kunst von Nord nach Süd
Bilderabholtag.
So sieht das bei Anke Groener im protestantischen Hamburg aus: Ein sittsame Biedermeierschönheit. adrett am Elbeulfer drapiert, dem Betrachter ihr angenehmes Wesen zeigend. Dezent, fein, würdevoll.
In Oberbayern, an der Donau unter lauter Katholiken im Jesuitenseminar ist auch eine Frau, aber eine Epoche früher. Und sie hat jemanden mitgebracht. Und sie sind nicht gerade zurückhaltend.

Manche werden sagen, da ist ein wenig viel Gold am Rahmen, aber ich sage: Aluleiste ist für die, die auch Margarine nehmen und dürre Berlinerinnen schön finden.
So sieht das bei Anke Groener im protestantischen Hamburg aus: Ein sittsame Biedermeierschönheit. adrett am Elbeulfer drapiert, dem Betrachter ihr angenehmes Wesen zeigend. Dezent, fein, würdevoll.
In Oberbayern, an der Donau unter lauter Katholiken im Jesuitenseminar ist auch eine Frau, aber eine Epoche früher. Und sie hat jemanden mitgebracht. Und sie sind nicht gerade zurückhaltend.

Manche werden sagen, da ist ein wenig viel Gold am Rahmen, aber ich sage: Aluleiste ist für die, die auch Margarine nehmen und dürre Berlinerinnen schön finden.
donalphons, 21:17h
... link (12 Kommentare) ... comment
: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 16. Dezember 2011
Preisliste Bundesrepublik
Dank Wulff wissen wir jetzt, was man sich in Deutschland als Politiker leisten kann:
Einen Kredit über eine halbe Million Euro ohne jede Sicherheit von einer in der Schweiz lebenden Person, der in Form eines anonymen Bundesbankschecks überreicht wird. Das ist nicht weit weg vom Koffer mit Bargeld.
Normalerweise würde man da automatisch an Geldwäsche denken.
Edit: Und damit darüber andere Geldwäschedebakel - hier von sauber zu dreckig - nicht vergessen werden, hier noch eine kleine Aktualisierung zur Griechenlandkrise. Man sagt zwar immer, die Aufspaltung des Euro wäre unmöglich, aber irgendwie scheint mir dieses bodenlose Loch auch unmöglich zu sein. Die Aktienmärkte, der Euro und Wulff - niemand von denen wird eine Jahresendrally erleben.
Einen Kredit über eine halbe Million Euro ohne jede Sicherheit von einer in der Schweiz lebenden Person, der in Form eines anonymen Bundesbankschecks überreicht wird. Das ist nicht weit weg vom Koffer mit Bargeld.
Normalerweise würde man da automatisch an Geldwäsche denken.
Edit: Und damit darüber andere Geldwäschedebakel - hier von sauber zu dreckig - nicht vergessen werden, hier noch eine kleine Aktualisierung zur Griechenlandkrise. Man sagt zwar immer, die Aufspaltung des Euro wäre unmöglich, aber irgendwie scheint mir dieses bodenlose Loch auch unmöglich zu sein. Die Aktienmärkte, der Euro und Wulff - niemand von denen wird eine Jahresendrally erleben.
donalphons, 20:29h
... link (52 Kommentare) ... comment
: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 16. Dezember 2011
Schlechte Gesellschaft
Zu den schlechteren Kombinationen in meinem Dasein gehören plötzlich auftretende Hektikzwänge in einer Zeit, in der ich einfach gerne mit den Lesern plaudern und sonst mein Gehirn abschalten möchte. So wie im Moment. Und das Schlimmste: Ich kann es noch nicht mal auf die kommende Festzeit schieben.
Dafür habe ich mir dann eher nur mittelprächtig gelaunt noch mal den Wulff vorgenommen, in der FAZ.
Dafür habe ich mir dann eher nur mittelprächtig gelaunt noch mal den Wulff vorgenommen, in der FAZ.
donalphons, 00:41h
... link (1 Kommentar) ... comment
Rücksturz zum Wochenmarkt
Frankfurt.

Main.

Wieder daheim.

Ich müsste mal schauen, ob meine Texte vom Sofasessel wirklich besser als die von einem Schreibtisch wären, aber ich habe doch den argen Verdacht, dass ich in einer fremden Umgebung nicht wohlig schreiben kann. Es ist auch nicht so, dass ich die Fremde nicht mag. Nur ist Frankfurt klar die falsche Fremde, damit ich gut schreiben kann.

Main.

Wieder daheim.

Ich müsste mal schauen, ob meine Texte vom Sofasessel wirklich besser als die von einem Schreibtisch wären, aber ich habe doch den argen Verdacht, dass ich in einer fremden Umgebung nicht wohlig schreiben kann. Es ist auch nicht so, dass ich die Fremde nicht mag. Nur ist Frankfurt klar die falsche Fremde, damit ich gut schreiben kann.
donalphons, 20:31h
... link (5 Kommentare) ... comment
... older stories



