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Montag, 9. April 2012
Das Ostermahl der Nichtvergebung
Als erkennbare Fastenmassnahme habe ich die letzten Tage über vor allem sparsam selbst gekocht und kein Restaurant aufgesucht; nur mal die Bar Venezia, wo man jetzt erfreulicherweise wieder von den Plastikgabeln - ein absolutes Unding! - abgekommen ist. Dafür dann heute das grosse Nachholen.

Und zwar dort, wo man das in dieser Region idealerweise macht; in jenem Ort am Mincio in jenem Restaurant, das so vorzüglich ist, wie seine Gäste mitunter weniger erbaulich.

Heute: Schwäbische Ellenbogenaufdentischabsteller und Maulindentellerhänger, die davon ausgehen, dass der deutsche Ruf ohnehin schon versaut ist, da machen so ein paar schweinische Verhaltensweisen auch keinen Unterschied mehr. Früher Schulkabgang, dann Videothek und später Muckibude in der Nähe von Sindelfingen und dann endlich die nette, aus Russland bestellte Frau, so würde ich das Schauspiel interpretieren.

Würde ich jetzt ein Buch allein über Klassenunterschiede schreiben - hier liesse es sich herausarbeiten, warum die einen trotz Geld sind, was sie bleiben, und die anderen nichts mit ihnen zu tun haben wollen: Die einen können sich nicht benehmen. Nie gelernt, ud selbst wenn, wird es als überflüssig vergessen und verachtet. Und die anderen haben nicht gelernt, sich mit Leuten, die sich miserabel verhalten, so miserabel, dass es in der Erziehung einfach nicht vorkommt, trotzdem versöhnlich ins Benehmen zu setzen. Welches Benehmen? Die sind so, man ist es nicht. Die tun das, was man nicht tut. Die sind auf ihrer Seite und werden sich dort sicher pudelwohl fühlen.

Es ist nicht nur das Benehmen, es sind unterschiedliche Wertedefinitionen, es sind unterschiedliche Sprachen, die gesprochen werden, und die man mitunter sehr gut zu beiderseitigem Gewinn übersetzen kann. Wenn man sich anstrengt, und bereit ist, sich zurückzunehmen. Man macht das oft. Und man ist dabei oft der Blöde, weil der andere denkt: Oh, prima, der verhält sich defensiv, da kann ich es ja krachen lassen. Nur keine Scheu. Immer nehmen, was zu kriegen ist. Der versucht es mit mir, da brauche ich es nicht mit ihm zu versuchen. Man erlebt das, man sieht, wohin das führt, man überlegt sich in Zukunft sehr viel besser, wo sich das lohnt. Und wo man es besser vermeidet, berechnendem Verhalten eine Chance zu geben. Ah, die Panna cotta.

Manche lernen die Tischsitten dann doch noch, weil sie es müssen, weil sie es brauchen, oder weil sie es wollen. Andere lernen den Umgang mit nicht erbaulichem Verhalten eigentlich immer irgendwie, manchmal dauert es etwas, aber das Leben ist ja auch keine schnell servierte Nachspeise, sondern ein Reifeprozess.

Und zwar dort, wo man das in dieser Region idealerweise macht; in jenem Ort am Mincio in jenem Restaurant, das so vorzüglich ist, wie seine Gäste mitunter weniger erbaulich.

Heute: Schwäbische Ellenbogenaufdentischabsteller und Maulindentellerhänger, die davon ausgehen, dass der deutsche Ruf ohnehin schon versaut ist, da machen so ein paar schweinische Verhaltensweisen auch keinen Unterschied mehr. Früher Schulkabgang, dann Videothek und später Muckibude in der Nähe von Sindelfingen und dann endlich die nette, aus Russland bestellte Frau, so würde ich das Schauspiel interpretieren.

Würde ich jetzt ein Buch allein über Klassenunterschiede schreiben - hier liesse es sich herausarbeiten, warum die einen trotz Geld sind, was sie bleiben, und die anderen nichts mit ihnen zu tun haben wollen: Die einen können sich nicht benehmen. Nie gelernt, ud selbst wenn, wird es als überflüssig vergessen und verachtet. Und die anderen haben nicht gelernt, sich mit Leuten, die sich miserabel verhalten, so miserabel, dass es in der Erziehung einfach nicht vorkommt, trotzdem versöhnlich ins Benehmen zu setzen. Welches Benehmen? Die sind so, man ist es nicht. Die tun das, was man nicht tut. Die sind auf ihrer Seite und werden sich dort sicher pudelwohl fühlen.

Es ist nicht nur das Benehmen, es sind unterschiedliche Wertedefinitionen, es sind unterschiedliche Sprachen, die gesprochen werden, und die man mitunter sehr gut zu beiderseitigem Gewinn übersetzen kann. Wenn man sich anstrengt, und bereit ist, sich zurückzunehmen. Man macht das oft. Und man ist dabei oft der Blöde, weil der andere denkt: Oh, prima, der verhält sich defensiv, da kann ich es ja krachen lassen. Nur keine Scheu. Immer nehmen, was zu kriegen ist. Der versucht es mit mir, da brauche ich es nicht mit ihm zu versuchen. Man erlebt das, man sieht, wohin das führt, man überlegt sich in Zukunft sehr viel besser, wo sich das lohnt. Und wo man es besser vermeidet, berechnendem Verhalten eine Chance zu geben. Ah, die Panna cotta.

Manche lernen die Tischsitten dann doch noch, weil sie es müssen, weil sie es brauchen, oder weil sie es wollen. Andere lernen den Umgang mit nicht erbaulichem Verhalten eigentlich immer irgendwie, manchmal dauert es etwas, aber das Leben ist ja auch keine schnell servierte Nachspeise, sondern ein Reifeprozess.
donalphons, 01:48h
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Tod zu Ostern
Es kann natürlich zu so einem Fest nicht ausbleiben, dass ich mal wieder über den gewünschten Tod schreibe - und seine Vermeidung, zumindest vorerst. In der FAZ.
Beschweren über die Überschrift sind zwecklos, ich habe Celan sowieso nie besonders gemoch, und das ist längst ein geflügeltes, wenngleich auch wenig sinnvolles Wort.
Beschweren über die Überschrift sind zwecklos, ich habe Celan sowieso nie besonders gemoch, und das ist längst ein geflügeltes, wenngleich auch wenig sinnvolles Wort.
donalphons, 20:29h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 8. April 2012
Die Lösung der Benzinkrise in Ferrara
Lustig: Wenige Feuilletonisten und Springers braune Kotzbrocken rachedebattieren über Grass.
Und wenn Grass nun noch drunter geschrieben hätte: Ausserdem wäre dann das Benzin wieder 40 Cent billiger, wäre der durchschlagende Erfolg gewiss gewesen. Stimmt ja auch. Ich jedenfalls habe auf dem Weg nach Ferrara zum ersten Mal in meinem Leben für mehr als 1,80 getankt, und das alles nur, weil ich neben dem Saal der Monate auch noch ein gelungenes Konzept für den verantwortlichen Umgang mit Energie sehen wollte, mit dem man den Iranern sicher mehr schadet, als mit dem Rumhacken auf einem alten Mann: Ohne Abgase, nur mit langer, langer Benutzung der immer gleichen Räder in Städten, die für Autos gesperrt sind. Das ist die Zukunft. Und sie ist hübsch!


















Die nutzlosen Springergossisten können dann als PR-Berater zu nutz- und arbeitslosen Extremisten gehen, so gross sind die Unterschiede zwischen den Feinden der Freiheit ja nicht.
Und wenn Grass nun noch drunter geschrieben hätte: Ausserdem wäre dann das Benzin wieder 40 Cent billiger, wäre der durchschlagende Erfolg gewiss gewesen. Stimmt ja auch. Ich jedenfalls habe auf dem Weg nach Ferrara zum ersten Mal in meinem Leben für mehr als 1,80 getankt, und das alles nur, weil ich neben dem Saal der Monate auch noch ein gelungenes Konzept für den verantwortlichen Umgang mit Energie sehen wollte, mit dem man den Iranern sicher mehr schadet, als mit dem Rumhacken auf einem alten Mann: Ohne Abgase, nur mit langer, langer Benutzung der immer gleichen Räder in Städten, die für Autos gesperrt sind. Das ist die Zukunft. Und sie ist hübsch!


















Die nutzlosen Springergossisten können dann als PR-Berater zu nutz- und arbeitslosen Extremisten gehen, so gross sind die Unterschiede zwischen den Feinden der Freiheit ja nicht.
donalphons, 01:08h
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Die Haltung im Garten des Palazzo Schifanoia
Man darf drinnen im Saal der Monate nicht photographieren, aber draussen, in dem, was andernorts das Museumscafe ist, macht das nicht weniger Vergnügen. Die Bilder aus dem Palast findet man bei Wikipedia, die Bilder hier - nur hier:
Ausserdem ist das etwas zeitgemässer als das Hofzeremoniell der Renaissance in Ferrara.
Ausserdem ist das etwas zeitgemässer als das Hofzeremoniell der Renaissance in Ferrara.
donalphons, 23:18h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 6. April 2012
Gehen oder bleiben
Am Rande des Marktes. Bilder aus Italien, 5 mal und einmal die Frage, warum ich sie nicht gleich gefragt habe, ob sie mich heira mehr die Erkenntnis, wie leicht ich dem immer gleichen Typus und so und es ist wirklich schlimm oder aber ich vermisse nur meine Konditorin die auch so aussieht aber was weiss denn ich nichts eben also die Bilder,






Ich kann es mir nicht erklären, warum ich das immer in Italien tue, und in Deutschland so gar nicht, das mit den Menschen in der Öffentlichkekeit.






Ich kann es mir nicht erklären, warum ich das immer in Italien tue, und in Deutschland so gar nicht, das mit den Menschen in der Öffentlichkekeit.
donalphons, 14:19h
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Zu viele Bilder, zu wenig Platz
Einmal zu lange unterwegs gewesen, schon fehlt ein Tag bei den Beiträgen, und alles kommt ausser Tritt. Es wäre ja noch Ferrara, aber es fehlt auch noch Verona und der Markt und überhaupt habe ich gerade furchtbar viel um die Ohren. Nächste Woche wird es anders anders mit viel anderem um die Ohren, da gibt es Gastbeiträge bei der FAZ und Arbeiten im stillen Kämmerlein bei mir, und manchen wird das freuen. Vielleicht kann ich dann den Abend in Peschiera noch komplett verbraten, nachdem ich ihn gerade für die FAZ angebruzelt habe.

Immer nur Mantua - seien wir ehrlich, Autofahren macht bei Benzinpreisen von 1,85 nur begrenzt Spass - wird dann auch fast so langweilig wie der Streit um ein Gedicht, in dem ein paar Sachen stehen, die halt so sind, wie sie sind. Freiheit der Meinung, Freiheit der Kunst, dazu auch Freiheit zum Ignorieren, wenn es nicht passt, und die Freiheit, Springers braunen Eigenurin daraufhin nicht lesen zu müssen. Statt dessen ein Tag in Verona mit dem Üblichen: Neue Schuhe, alte Geschäfte, ein Cafe und regennasse Strassen. Nachdem hier doch noch ab und zu ein mittlerer Heuschnupfenschub auftritt, ist sogar ein Platzregen willkommen.









Immerhin, von daheim hört man ganz schreckliche Dinge; mitunter wie jetzt nach einem Tag draussen mag es mir nicht gut gehen, aber andere daheim, die sind wirklich nicht zu beneiden. Es ist der Unterschied zwischen leichten Beschwerden und der Verdammnis, so in etwa. Ich zahle für einen Tag im offenen Wagen und im Park. Die anderen tun nichts und leiden trotzdem.

Immer nur Mantua - seien wir ehrlich, Autofahren macht bei Benzinpreisen von 1,85 nur begrenzt Spass - wird dann auch fast so langweilig wie der Streit um ein Gedicht, in dem ein paar Sachen stehen, die halt so sind, wie sie sind. Freiheit der Meinung, Freiheit der Kunst, dazu auch Freiheit zum Ignorieren, wenn es nicht passt, und die Freiheit, Springers braunen Eigenurin daraufhin nicht lesen zu müssen. Statt dessen ein Tag in Verona mit dem Üblichen: Neue Schuhe, alte Geschäfte, ein Cafe und regennasse Strassen. Nachdem hier doch noch ab und zu ein mittlerer Heuschnupfenschub auftritt, ist sogar ein Platzregen willkommen.









Immerhin, von daheim hört man ganz schreckliche Dinge; mitunter wie jetzt nach einem Tag draussen mag es mir nicht gut gehen, aber andere daheim, die sind wirklich nicht zu beneiden. Es ist der Unterschied zwischen leichten Beschwerden und der Verdammnis, so in etwa. Ich zahle für einen Tag im offenen Wagen und im Park. Die anderen tun nichts und leiden trotzdem.
donalphons, 14:19h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 4. April 2012
Zwei mal Faz
Wahlrecht - und das gehtv Euch alle an.
Und Schweiz - das übliche Geblubber von einem, dessen Dasein niemanden etwas angeht.
Und Schweiz - das übliche Geblubber von einem, dessen Dasein niemanden etwas angeht.
donalphons, 16:27h
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Zweifel und Verblendung
in den Strassen von Verona; man hofft, dass sie jetzt nichts Falsches - und vor allem ehrlich Gemeintes - sagt.

Ich habe nicht reingeschaut. Ich kann dazu nichts sagen.

Ich habe nicht reingeschaut. Ich kann dazu nichts sagen.
donalphons, 16:27h
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 4. April 2012
FAZ+ oder Ihr seid es gewesen
Ich weiss, liebe Leser, dass ich Euch vieles verdanke; dieses Blog ist, wenn man so will, von einem Spass auf Gegenseitigkeit in gewisser Weise, fast bedaure ich es mitunter, zu einem Geschäft auf Gegenseitigkeit geworden. Manchmal zumindest, denn ohne Euch wäre ich nie zur FAZ gekommen. Wo ich vor einem Jahr übrigens fast gekündigt hätte, aber man wollte mich nicht gehen lassen, und damals habe ich auch gemerkt, dass Ihr, egal wohin es gegangen wäre, auch bei mir bleiben würdet. Das ist ein grosssesGeschenk, solche Leser zu haben.

Für so ein wenig plaudern, und ein wenig knipsen, an den wahren Dingen des Lebens stets weit vorbei.

Gestern nun begann in der FAZ meine Kolumne "Bella Italia" im Print, und ich finde, es ist Euer gutes Recht, den besseren Teil - die Bilder, die dort nicht zu sehen sind - hier zu bekommen, denn um diese Salumeria und ihren Rolladen ist es gegangen:



Danke.

Für so ein wenig plaudern, und ein wenig knipsen, an den wahren Dingen des Lebens stets weit vorbei.

Gestern nun begann in der FAZ meine Kolumne "Bella Italia" im Print, und ich finde, es ist Euer gutes Recht, den besseren Teil - die Bilder, die dort nicht zu sehen sind - hier zu bekommen, denn um diese Salumeria und ihren Rolladen ist es gegangen:



Danke.
donalphons, 01:47h
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Das Kalibrieren der Linse
In fünf Wochen ist Mille Miglia.
Und es wird vermutlich nur die Wenigsten überraschen, wenn ich erwähne, dass ich auch dieses Jahr das Spektakel besuche. Ob ich mit nach Rom fahre, weiss ich noch nicht ganz, weil es eigentlich eine Verschwenung ist - für Rom und das Benzin. Aber zumindest in Norditalien bin ich dabei. Und so langsam arbeite ich mich auch wieder an bewegliche Ziele in schlechtem Licht heran. Radfahrer aus geringer Entfernung sind auch hier gute Übungsmöglichkeiten. Wobei diese Dame wie der Hund auch klar für sich selbst stehen kann.

Das ist schon mal nicht ganz schlecht. Übrigens sind diese Aufnahme alle mit dem 14-42-Objektiv der Pen gemacht, das 17er habe ich nicht gebraucht, und fast würde ich meinen: Das war keine ideale Kaufentscheidung.
Bis ich dann die Bilder aus dem sehr finsteren Dom von Cremona mit den Aufnahmen aus der helleren Kirche Maria delle Grazie bei Mantua verglichen habe. In Cremona hatte ich das 17mm dabei, und die Bilder wurden prima. In Mantua war das Standardzoomobjektiv im Einsatz, und die Bilder waren hart an der Grenze zur Unbrauchbarkeit. Sprich: Man braucht das 17mm selten. Aber wenn man es braucht, lohnt es sich.
Und es wird vermutlich nur die Wenigsten überraschen, wenn ich erwähne, dass ich auch dieses Jahr das Spektakel besuche. Ob ich mit nach Rom fahre, weiss ich noch nicht ganz, weil es eigentlich eine Verschwenung ist - für Rom und das Benzin. Aber zumindest in Norditalien bin ich dabei. Und so langsam arbeite ich mich auch wieder an bewegliche Ziele in schlechtem Licht heran. Radfahrer aus geringer Entfernung sind auch hier gute Übungsmöglichkeiten. Wobei diese Dame wie der Hund auch klar für sich selbst stehen kann.

Das ist schon mal nicht ganz schlecht. Übrigens sind diese Aufnahme alle mit dem 14-42-Objektiv der Pen gemacht, das 17er habe ich nicht gebraucht, und fast würde ich meinen: Das war keine ideale Kaufentscheidung.
Bis ich dann die Bilder aus dem sehr finsteren Dom von Cremona mit den Aufnahmen aus der helleren Kirche Maria delle Grazie bei Mantua verglichen habe. In Cremona hatte ich das 17mm dabei, und die Bilder wurden prima. In Mantua war das Standardzoomobjektiv im Einsatz, und die Bilder waren hart an der Grenze zur Unbrauchbarkeit. Sprich: Man braucht das 17mm selten. Aber wenn man es braucht, lohnt es sich.
donalphons, 01:47h
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Dienstag, 3. April 2012
Sol lucet omnibus
Gut, den Solaranlagenherstellern (hat da jemand New Economy gesagt?) vielleicht nicht mehr, aber dafür den Freunden aternativer Antriebstechnik. Wenn sich der Staat nur einmal dazu durchringen könnte, ein wenig von dem, was in den Autoverkehr geht, für die Radler zu investieren, und nicht dauernd von Radlrambos und Helmpflicht zu reden, dann wäre diese Welt schon wieder ein Stückerl schöner.


donalphons, 01:54h
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Ach, Italien
Immer dieses deutsche Grübeln! Das bringt doch nichts! Einfach mal den Kopf ausschalten, dann wird alles gut.

Weg mit dem ganzen Wintertrübsal, weg mit dem grauen Alltag, statt dessen Dolce fa niente und Baden gehen!

Und immer schön entspannt bleiben. Es eilt nicht. Alles ist bestens. Einfach locker bleiben und sich richtig hängen lassen.

So wird auch Ihr Urlaub ein gelungenes Vergnügen ohne Hast und Hektik, solange nicht das Krokodil herunterfällt und Sie erschlägt.

So ist das, in Italien. Aber immerhin haben Sie nicht Berlusconi getroffen.

Weg mit dem ganzen Wintertrübsal, weg mit dem grauen Alltag, statt dessen Dolce fa niente und Baden gehen!

Und immer schön entspannt bleiben. Es eilt nicht. Alles ist bestens. Einfach locker bleiben und sich richtig hängen lassen.

So wird auch Ihr Urlaub ein gelungenes Vergnügen ohne Hast und Hektik, solange nicht das Krokodil herunterfällt und Sie erschlägt.

So ist das, in Italien. Aber immerhin haben Sie nicht Berlusconi getroffen.
donalphons, 01:54h
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Montag, 2. April 2012
Der See der Erlösung
Es ist eigentlich fast egalk, aus welcher Richtung der Wind weht: DDie Pollen müssen immer zuerst über das Wasser.

Der Stausee hat mantua nicht vor Belagerungen gerettet und dafür die Malaria gebracht, aber heute ist er ein bewährter Pollenschlucken und ein schöner Quell der Lebensfreude.

Der Stausee hat mantua nicht vor Belagerungen gerettet und dafür die Malaria gebracht, aber heute ist er ein bewährter Pollenschlucken und ein schöner Quell der Lebensfreude.
donalphons, 01:48h
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Vom Heiligen zum Profanen
ist es auch am Palmsonntag nicht weit. Sie verlassen die - dieses Jahr - proppenvollen Kirchen, denn Jahre der Not sind Jahre des Jubels für den Glauben, nehmen sich die Ölzweige mit, und dann beginnt wieder das Leben mit all seinen Eitelkeiten und kleinen Dingen des Daseins. Der Katholizismus ist keine Religion und kein Glaube, sondern eine leicht schlechte Angewohnheit, nicht so wie das Rauchen, aber so wie das schnelle Notlügen und schmuddelig und praktisch wie das ungeputzte Bad. Es gibt Wichtigeres.




















donalphons, 01:48h
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Sonntag, 1. April 2012
Ach so, die Arbeit
Die ist natürlich auch noch da. Darauf einen Schampus oder auch eher nicht bei der FAZ. Man muss ja nicht alles annehmen.
donalphons, 01:54h
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Rot/Schwarz
Zurück in Mantua. Auch hier ist die Benzinkrise eines der grossen Themen: Man ärgert sich, man geht zu Fuss, man schränkt sich ein. Voll ist es sowieso, die ersten Schwärme deutscher Touristen sind da, und mit ihnen auch Hektik, Sandalen und lange Schlangen bei meiner Forneria. Und die Deutschen lassen sich das Fahren nicht vermiesen. Die kommen überall hin. Und sie sind dabei auch nicht langsam.
Ich würde es vielleicht so ausdrücken: Solange noch so ungehemmt gefahren wird, gibt es bei diesem Spiel zwei Preistreiber: Die Konzerne und Händler auf der einen und die ungenierten Abnehmer auf der anderen Seite. Gäbe es sowas wie Protestradkäufe und wirklich sinkende Umsätze, wären die Preise bald wieder unten-

Ich würde es vielleicht so ausdrücken: Solange noch so ungehemmt gefahren wird, gibt es bei diesem Spiel zwei Preistreiber: Die Konzerne und Händler auf der einen und die ungenierten Abnehmer auf der anderen Seite. Gäbe es sowas wie Protestradkäufe und wirklich sinkende Umsätze, wären die Preise bald wieder unten-

donalphons, 01:53h
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