Empfehlung heute - Familiengeschichten

Ich habe hier drei extrem saftige, schlechte Geschichten aus dem, was man früher bessere Gesellschaft nannte, deren Bewältigung und Begleiterscheinungen mich auf Trab halten, mit allem, was zu Krisen ebenjener Gesellschaft gehört: Enterbung, eine (mutmassliche) Ausreisserin, inadäquate Verhältnisse, schockierte geistliche Beistände, durchdrehende Tanten, Besuchsverbote und freibleibende Sessel beim Fest. Ein Flut schlimmer und schlimmster Geschichten wurde zum Jahresende angeschwemmt, als sei dies hier Sodom a.d. Donau, und das wirklich Schlimmste:

Ich habe geschworen, nicht darüber zu bloggen. Und ich werde mich daran halten. Für ein paar Monate oder gar Woche

Wie gut also, dass sich Modeste und Julie bei ihren Familiengeschichten nicht solchen bleihaltigen Argumenten bekannt schiesswütiger Clans Zwängen unterordnen. Und ich muss jetzt dann Iris treffen, und später eine 88er Flak kaufen. Die Sache mit den Störchen geht mir zu weit.

Donnerstag, 27. Dezember 2007, 15:01, von donalphons | |comment

 
Die Hölle
das sind die anderen.

Der Himmel: die anderen Verwandten

Tertium non datur?

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Kann Julies Geschichte gut nachfühlen. Meine noch verbliebene Großmutter entwickelt sich in den letzten Jahren mehr und mehr auch zu einem alten Vettel (Altersbosheit, anyone?). Die Liste derer, die ich zu meiner Hochzeit (wenn es denn mal so weit wäre...) einladen könnte, ohne das sich die versammelte Mischpoche gegenseitig an die Gurgel geht, wird immer kürzer.

P.S. Ich hätte auch gerne eine Flak. Besser noch eine Gatling. Für die alte Schrulle schräg gegenüber, die regelmäßig ein Aufgebot an drei vollbesetzen Polizeiwägen vor unsere Haustüre scheucht, weil sie meint, sie würde Hilfeschreie aus unserer Wohnung vernehmen.

Dabei betreibe ich doch garkeinen S&M-Club.

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Ein guter Kompromiß...
...wäre wohl eine alte 2 cm-Vierlingsflak: Weit durchschlagender in der Wirkung als eine originale Gatling-Gun, weniger weitreichend und punktorientiert als eine 8,8er Flak, die man zudem im Wohnzimmer ja gar nicht so schnell schwenken könnte, wie die zeternde Verwandt- und/oder Nachbarschaft ausweicht. Und womöglich würde man mit dem langen Rohr beim Zielen unabsichtlich manches Erbstück von den Anrichten abräumen, was dem häuslichen Frieden eher abträglich wäre. Der Vierling hingegen ist schnell mal aus der Garage gezogen und nach getaner Arbeit wieder hineingeschoben...

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Hm. Oder eine Panzerbüchse. Ist leider nicht so optimal von der Nachladezeit, aber wenn man es geschickt anstellt grillt man mit den Austrittsgasen hinten noch ein, zwei nörgelnde Onkel mit.

Don, wird dein Blog eigentlich schon vom BKA beobachtet? Diese Mischung aus (Food)Porn, schwerer Geschütze und Antiquitäten... ist schlimmer als ein irakischer Bazar ;)

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Nüscht zu wollen
Den Teil mit der Flak gegen Brubbelbrabbelbru-Babyschmu hätte ich ja selbst noch vor wenigen Monaten unterschrieben, aber dann begann es zu ticken und und und ... vielleicht ist es gut für die Menschheit, daß so große Teile unseres Lebens quasi unter dem Radar der Vernunft entschieden werden, emotional und spontan, wirr und widersprüchlich.

Aber das nur so. *g*

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Aus eigener Erfahrung kann ich zu Julies Geschichte nur sagen, dass es so auf jeden Fall besser ist, als wenn man damals - weil in schwächerer Position - vor Charlotte gekuscht hätte. Verwandte können ihre Macht in manchen Fällen sehr weit ausdehnen (um nicht zu sagen, missbrauchen), wenn der Mut fehlt, ihnen Grenzen zu setzen.

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Schadstörche klappern mir meine Bettgeschichten weg!
Nein, im Ernst, es gibt hier gerade einen Fall, nein zwei Fälle, wo das Ereignis äusserst ungelegen und unter gänzlich falschen Bedingungen geschieht. Nicht jede Schwangerschaft ist eine finale Katastrophe, aber die haben es in sich. Und ich würde es gern sehen, wenn diese Einschläge im erweiterten Bekanntenkreis bleiben und nicht zwingend Leuten passieren, die ganz sicher nichts haben, was da plötzlich anders ticken würde.

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Da gibt es nur eines, Lem:
Mietminderung! Zeig es dem Vermieter, soll der sich doch mit der alten Tröte beschäftigen!

Äh.

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