Rasse und Erbe

Es gibt so Beiträge, die wollen nicht richtig zusammenfliessen, und deshalb muss man sie immer wieder kneten. Heute Nacht habe ich lang geknetet, und am Ende kam dann heraus, warum das mit der Züchtung einer klugen Rasse für einen absonderlichen Kerl und seine judengenteilenden Kreise nichts wird. Manchmal frage ich mich bei dem Kerl ohnehin, ob das nicht alles Ausdruck einer kleinbürgerlichen Möchtegernigkeit und Hass auf das eigene marode Leben ist.

Hoffentlich haut ihn die SPD endlich raus, nicht zum Aushalten, dieser Typ.

Samstag, 4. September 2010, 15:21, von donalphons | |comment

 
Soweit ich es sehen kann, hat der Mann, seit seinem ersten Job bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, welcher ihm wohl auch sein Parteibuch eintrug, keinen Tag in der Realität 'da draußen' gearbeitet; sie fallen im Staatsdienst immer weiter nach oben, und im Alter wird ihre Gier grenzenlos.
Nichts Besonderes, nur eine ganz normale Karriere á la Clement und Konsorten.

Ebenso erwartbar: Die massive Solidarisierung der SPD-Basis.

(Es tut mir leid, aber ich sehe da nur trübbraune Brühe, 'gesundes Volksempfinden' allüberall.)

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Wie wird die Bundesbank diesen Kompetenzabfluß wohl verkraften? Der einzige Volkswirt im Aufsichtsrat muss seine Sachen packen. Und diese geballte wissenschaftliche Kompetenz, die der Mann mitbrachte.

Wenn man allerdings an die Leistungen unserer Ökonomenzunft zuletzt denkt, könnte die Performance der Bundesbank sogar leicht zulegen.

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Der ist doch SPD typisch!
Sie haben das ja eigentlich auch erkannt: kleinbürgerliche Möchtegernichkeit und marodes Leben ist doch ein SPDler Topos.
Wenn Sie den raushauen können sie ihren Laden gleich ganz dicht machen.

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Ach ja don ferrando - und bei unseren schwarz-gelben Freunden waren noch mal die bildungsbürgerlichen Intellektuellen zu Hause oder wie? Wer meint die Stammtische hätten immer nur die anderen, machts sich ein bisschen einfach. Wie mir scheint, verteilt sich das Kleinbürgertum relativ paritätisch auf beide Volksparteien.

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Die kleinbürgerliche Möchtegernichkeit der SPD hat immerhin 1933 den letzten Kampf gegen das Ende der Freiheit gefochten und war 40 Jahre später bereit, mehr Demokratie zu wagen.

Dann doch lieber diese Kleinbürger als die anderen.

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wenn's mal darum ginge. aber herr s. ist weder kleinbürgerlich noch möchte er eine bresche für die kleinen bürger schlagen, noch vertritt er im grunde die sache, die er behauptet, und erst recht ist er kein mann der SPD. sondern herr s. kommt schlicht mit seiner individuellen bedeutungslosigkeit sowohl für die bank als auch für die partei nicht zurecht. anders formuliert (und mit großer wahrscheinlichkeit wahrer): der kriegt keinen mehr hoch. und so nimmt er sich halt das populistischste thema, mit dem er in den letzten jahren immer mal hier und da für die medien interessant gewesen ist, mischt es mit noch krasserem populismus auf und wähnt sich mittels dubiosem juristischem rat, den er von irgendwoher bekommt, auf der sicheren seite auf dem awarenessstrich und - nebenbei - beim geldverdienen. nebenbei ist sein "anliegen" ohnehin DAS klassische projektionsthema, nicht nur in deutschland: in österreich, in der schweiz, in den niederlanden, in england, in italien, in schweden wird alles mögliche wird darauf abgeladen und alles unmögliche. jetzt halt auch in deutschland. gott, nee. ich sage kicken - und anschließend ignorieren.

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Sie könnten es sich einfacher machen, Frau oder Herr Itha, und sich, anstatt im Nebel nach Herrn S.' Motivstruktur zu stochern, hier etwas mehr an Information über den Herrn S. beschaffen:

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EA7882221DB51423A9B26C265B59D2DAA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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och nö. erstens habe ich dergleichen schon woanders gelesen und gehört, und zweitens muss man nicht jedem, der eine narzisstische persönlichkeitsstörung nebst kontrollzwang mit sich herumträgt, bedeutung zollen - auch wenn natürlich die medien darauf regelmäßig reinfallen. (was in der natur der sache liegt. paris hilton kriegt ja auch ständig presse.)

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Um das Würstchen Sarrazin geht es ja auch nicht so.
Schon eher um das, was man - um die aktuelle Kampagne einer Vierbuchstabenpostille zu zitieren - "ja wohl noch wird sagen dürfen".

Was die Leute dann sagen, nachdem sie diesen Satz vorgeschaltet haben, ist dann meist ziemlich unsäglich.

"Die Deutschen hätten sich damit quasi abgeschafft"

Dieser Satz steht so wörtlich und identisch bei dem ja schon zitierten Reichsminister des Innern, Dr. Wilhelm Frick und bei Sarrazin.

Zufall? Aber natürlich. Wie bei Karl Valentin. "In dem Augenblick, wo mir von einem Radlfahrer reden, kommt einer vorbei. Zufall!

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lol

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Die planen möglicherweise was in Richtung Ulfkotte, Clement, Merz etc. Man wird sehen.

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Und Broder als Alibijuden und Parteiclown?

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Die deutsche Wirtschaft würde sicher jede Menge Geld dafür geben, die Sozialdemokratie über so ein populistischen und mitunter auch salonfaschistoides Vehikel zu schädigen. Nur jammern die dann sicher nicht über Bankster und RWE und Vattenfall. Und die Bild und weite Teile anderer Rowdygossen würden sicher auch nicht lange zögern und da einen Märtyrer erschaffen, wo ein Systemheini nur versagt hat. Demnächst bei SPONschleim, wollen wir wetten?

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Ich glaube nicht, dass die Sozialdemokratie da besonders leiden würde. Ein paar Prozent vielleicht. Die großen Abbrüche gäbe es woanders

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..." das Würstchen Sarrazin" - also bei aller Liebe, aber sehr avantgardistisch klingt das nicht...

Eher sehr bescheiden. Und dem Diskurs nicht dienlich (aber darum gehts ja auch nicht). Der ist nun angestoßen und entwickelt sich, auch ganz ohne Herrn S.

Denn siehe, Herr Gabriel versucht bereits, mit quietschenden Reifen die Kurve zu kriegen...

Ich wünsche dann mal viel Vergnügen...

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Ach so, "der Diskurs ist nun angestoßen". Wo leben Sie denn eigentlich? Dieser "Diskurs" wurde in Rostock und anderswo schon recht flammend geführt, und wenn demnächst wieder einige Hitzköpfe das toitsche Genmaterial mit Brandbeschleunigern verbessern wollen, werden die geistigen Brandstifter betrübt auf Gedenkveranstaltungen verkünden, wie furchtbar das doch alles sei und das man nun die Ängste des Volks usw usw.....

Neu am "Diskurs" ist höchsten die Gendebatte von vorgestern. Wohin die schon mal geführt hat, ist bekannt, aber egal.

Die Türken sind unser Untergang. Außer, es explodiert vorher ein marodes Atomkraftwerk oder die Banker schaffen im nächsten Anlauf doch noch den kompletten Ruin.

Beides sehr viel wahrscheinlicher.

Und bevor der Kölner Dom eine Moschee wird, steht er wahrscheinlich wegen der Klimaerwärmung längst unter Wasser.

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keine häuptlinge, keine indianer
"Die deutsche Wirtschaft würde sicher jede Menge Geld dafür geben, die Sozialdemokratie über so ein populistischen und mitunter auch salonfaschistoides Vehikel zu schädigen". "was in Richtung Ulfkotte, Clement, Merz etc."

schon. schädigen würde es die cdu gleichermassen und merz wäre dann der volkstribun des organisierten kapitals.

bloss, die anzahl der politikfähigen menschen ist begrenzt und mit ministeriablem personal sieht es noch schlechter aus: ein oberverdachtschöpfer, einer, der im sold einer dritten macht steht, ein einserjurist usw. so wird das nie was mit dem verein zur bekämpfung der social-demokratie.
ganz in gegenteil, das wird so ähnlich wie die linke west so ziemlich alle wirrköpfe anziehen, etwas radau machen, und da politikfähige leute fehlen, schnell wieder im politischen limbus verschwinden. hoffe ich wenigstens.

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Jetzt habe ich statt "Awarenesstrich" doch "Awarenestrich" gelesen - dabei lebten die Awaren in Zelten.

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Danke für diesen Text. Ich kann nur ahnen wie kompliziert das war. Der Verzicht auf Gedanken... Wunderbar

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tsss.. autsch! : )

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"Die planen möglicherweise was in Richtung Ulfkotte, Clement, Merz etc."

*HÄNDEREIB*

Das wäre zu schön, um wahr zu sein.
Eine Bande brutalstmöglicher Versager versucht sich im Rattenfangen.
Wenn diese Drecksäcke erst einmal konkret werden müssen, wird auffallen, dass sie keine Lösungen für tatsächliche Probleme haben. Und mehr noch, dass sie Teil des Problems sind.
Wie will denn Adecco-Büttel Clement den Leuten erklären, warum sie immer noch zu hohe Ansprüche haben hinsichtlich Lohn oder Sozialgesetzgebung? Weil zu viele Türken hier leben und die dümmer sind?
Wie will die Börsen-Schranze Merz den Leuten erklären, dass ihre Steuererklärung auf einen Bierdeckel passen soll (ohne jede Ausnahme), während seine Klientel sich ihre Steuergesetze selber schreibt? Weil zu viele Türken hier wohnen, und die sich zu schnell vermehren?
Eine solche Partei wäre nur unter erheblicher Verbiegung der Leitmedien realisierbar, und dies wäre ein dann endlich mal ein Lackmustest, dem sich niemand entziehen könnte.
Die Frage, um die es gehen würde, könnte doch nur folgendermassen lauten:
Sicherheit gegen Freiheit?
Gegen gleiches Recht für alle, für einen starken, handlungsfähigen Staat, in dem diejenigen, die den Überblick haben die Richtung vorgeben und das Grundgesetz dem nicht mehr im Weg steht.
Früher benannte mann das als Faschismus, heute vermutlich als etwas, das in einer Tradition mit "alternativlos" stünde.

Wie dem auch sei. Die Zeiten versprechen sehr interessant zu werden.
Goldene Zeiten für Chronisten.

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"Die Epoche der Staatlichkeit ...
... geht jetzt zu Ende. [...] Der Staat als Modell der politischen Einheit, der Staat als der Träger des erstaunlichsten aller Monopole, nämlich des Monopols der politischen Entscheidung [...], wird entthront ..."
- O-Ton Carl Schmitt, und zwar mitten in den 60ern.

Das mag man begrüßen oder nicht - aber dahinter werden auch diese Pappnasen nicht mehr zurückrudern, auch wenn sie noch so sehr an den Riemen reißen.

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Gelungener Beitrag! So langsam bilden sich aber auch drüben im Blog zwei Lager. Ist ja auch ok und immer noch um einiges besser als in den restlichen FAZ-Foren. Doch dieses teilweise künstliche Aufladen zum Gutmenschen auf der einen und Nazi-Symphatisanten auf der anderen Seite - saublöd!

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"Die deutsche Wirtschaft würde..." Meine Güte, wo hatte die deutsche Wirtschaft denn ein Problem mit dem letzten sozialdemokratischen Kanzler? Das lief doch wie geschmiert.

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