Blog aus der Gruft

Morgenlektüre des Jahres 2000: sueddeutsche.de, spiegel.de, salon.com, thestandard.com, danach der Rest. The industry Standard musste man lesen, egal ob man an das Zeug glaubte oder respectfully disagreete, wie ich. ZDnet und Wired schafften den Spin aus Wirtschaft, Technologie und Entertainment nie so rund und glatt wie the Standard. Es schien eine neue, unschlagbare Wirtschaftszeitung zu werden. Was ganz anderes als die drögen Managerverehrer hier in Deutschland. The Standard war die Zukunft.

Dann kam die Krise, die Anzeigenkunden sprangen ab, der frühere 400-Seiten-Wälzer schrumpfte auf knapp 100 Blättchen zusammen. Leute wurden entlassen, nochmal, mehrfach, eine Notmannschaft versuchte es noch eine Weile, aber dann ging The Standard als eine der grössten Pleiten in der jüngeren Verlagsgeschichte in die an Versagen reichen Annalen der New Economy ein...Bis jetzt.

The Standard ist wieder da. Und blogt zurück. In Person von Jimmy Guterman, einem früheren Redakteur. Die Jungs wollen es nochmal wissen. Und nutzen die rebrandete Plattform. Es ist Zeit für einen neuen Hype, für eine neue Barrikade, scheint es.

Und natürlich gesehen bei Ben Schwan von der Netzeitung

Mittwoch, 21. Januar 2004, 03:02, von donalphons | |comment

 
Das wollte ich immer mal sagen:
Das ist das Blog mit dem geilsten Titel
(Ich meine nicht " rebellmarkt" , sondern "Denn sie wissen nicht, was sie tun sollen).

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Hey, it's either this or clean the kitchen
Wenn man die Sätze etwas umstellt, paßt es:

"Now that we've gotten the self-referential stuff out of the way...We writers may suffer delusions of personal grandeur ... Hey, it's either this or clean the kitchen."

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