Aus dem Leben eines Abmahners

Geld allein macht nicht glücklich. Ma kann entsetzlich viel Geld haben, und muss dennoch billigen Businessfrass schlucken, man kann der Chefredakteur einer Zeitschrift sein, die einem die eh schon kaputte Bio durch erfolglose Peinlichkeit weiter versaut, und ohnehin erhält - oder verliert - Geld seinen Wert erst, wenn es ausgegeben wird. Die Natur des Geldes ist eine eher flüchtige, wenn man nicht aufpasst, und es kann dem menschlichen Leben ähnlich verschwendet werden. Ein Fehler, eine Lüge, eine falsche Tatsachenbehauptung, eine Beleidigung, ein Diebstahl - und schon wird es teuer. Man kennt das ja inzwischen.

Heute morgen überlegte ich, ob ich icht zumidest einen Euro des hier durch so ein Vergehen angeschwemmten Geldes nicht in die neue Ausgabe der Vanity Fair investieren sollte. Zumindest ein klein wenig denen wiedergeben, die mir geschadet haben, um damit zu zeigen, dass ich nicht so ruachad bin, wie mir umgekehrt einige ihrer zur Prozessvermeidung geschriebenen Briefe erschienen. Ich wollte Grösse zeigen. Nachdem deren Website heute aber mit der Geschichte um eine grosse Oberweite und die Tricks deren Erstellung aufwartet - sehr passend bei Vanity Fair - habe ich darauf verzichtet, und für 1,15 Euro Brezenstangen gekauft.



Nachher gehe ich einen Fruchtsalbei kaufen. Fruchtsalbei ist eine famose Möglichkeit, um aus Geld Glück zu machen. Nachhaltig zudem.

Was bleibt zu sagen? Ich habe abgemahnt. Und ich bin nicht unglücklich.

Möchte noch jemand ein Bild von mir stehlen?

Montag, 6. August 2007, 13:21, von donalphons |