Irland und das Ponzi-Schema

Wer nicht weiss, was ein Ponzi-Schema ist, möchte es erst hier nachlesen - und für den, der zu faul ist, die Kurzfassung: Die Mutter aller Schneeballsysteme, benannt nach dem italoamerikanischen Verbrecher Charles Ponzi. Offensichtlich ist der Ponziclan nicht ausgestorben, sondern hat überlebt und erfreut sich bester Gesundheit - ausgerechnet in irischen Banken und Regierungsstellen, die gerade dabei sind, den Euro - und damit unser aller Geld und Währungssysteme - zu Tode zu spekulieren.

Perverserweise, indem sie behaupten, das Geld sei bei ihnen absolut sicher. Es ist nämlich so in Irland: Banken werden dort praktisch nicht kontrolliert und können Dinger drehen, die in Frankfurt, Mailand oder London nicht möglich wären. Gleichzeitig ist Irland eine Steueroase. Dublin ist voll mit Banken und fragwürdigen Investmentvehikeln, die für ihr Treiben keine Kontrolle sehen wollen. Das führte zu einer ziemlichen Abhängigkeit des irischen Staates von seinen internationalen Heuschreckengästen, es sorgte für eine Immobilienblase und satte Wachstumsraten, naürlich auch für die irischen Banken - bis zur Kreditkrise. Und nun bekommt auch Irland das ganze Programm ab: Faule Kredite, riskante Bankgeschäfte, fallende Hauspreise, austrocknende Liquidität für Banken und ein Staat, der plötzlich mit einem kollabierenden Finanzsystem konfrontiert ist, mit Milliardenabschreibungen, Verlusten und ausbleibenden Einnahmen. Irland ist am Ende, Irland hat es verdient, und wenn die EU gerecht wäre, würde man Irland isolieren und jeden Tag exakt 100 Tonnen Kartoffeln über den Docks abwerfen - nicht mehr, um eine Vermehrung der dortigen Verbrecher auszuschliessen.

Märkte haben freundlicherweise ihre eigene Version der 100 Tonnen Kartoffeln, und diese Version heisst "Misstrauen", "Wertverlust" oder "Bank Run". Genau das geschah am 29. September nach einer Reihe von Ratingabwertungen, als an den Börsen irische Bankaktien verkauft wurden, was ging: Die Anglo Irish Bank verlor 45%, die Hypothekenbank Irish Life & Permanent 34%. Allied Irish Banks sackte um 16% ab, und die Bank of Ireland 15%. Und am kommenden Untergang liess die Financial Times wenig Zweifel:

Mr Orsi said that in current market conditions one concern was that some banks might hit liquidity problems as they found it hard to refinance term loans that come due in the next few months.

Irische Banken wären so gesehen also die letzten, in die man Geld stecken sollte. Aber diese Überlegung ist ohne die Ponzi-Vettern der Verbrecher auf den Docks gemacht, und die sitzen in der irischen Regierung. Statt sich Gedanken zu machen, wie man den Laden rettet oder zumindest über die IRA ein paar pakistanische Atiombomben kauft, um sich ehrenhalber von der europäischen Landkarte zu radieren, griffen sie zu einer anderen Lösung: Irland garantiert unbegrenzt als Staat für alle Einlagen der sechs grossen irischen Banken. Im ersten Schritt sind das Einlagen und Kredite und finanzieller Giftmüll im "Wert" von 400 Milliarden Euro - vor der Krise hatte das gesamte Land gerade mal ein Bruttoinlandsprodukt von lächerlichen 148 Milliarden. Dieses Schurkenstück war gerade erst beschlossen, da flatterten in Grossbritannien auch schon die ersten Werbeschreiben in den Emailpostkästen:

* As you may be aware on Tuesday 30th September the Irish Government put in place a guarantee arrangement to safeguard all deposits (retail, commercial, institutional and Interbank), covered bonds, senior debt and subordinated debt (lower tier II) with Irish Banks.
* As Irish Nationwide qualifies under this scheme we now represent the safest place to deposit money in Europe with a AAA guarantee from a country with the lowest national debt to GDP ratio of any AAA country.
* Irish Nationwide are offering the following GBP£ products for savers:
* Six month 6.75% fixed rate bond (Irish Government Guarantee for any amount)
* One year 7.10% fixed rate bond (Irish Government Guarantee for any amount)
* Money in these accounts are guaranteed regardless of the size of deposit and represent the best value in the UK market.


Das ist blanker Irrsinn. Es müsste ein Gesetz geben, um das zu verhindern. Die Banken, die das anbieten, sind in schwersten Problemen und bieten unbegrenzte Anlagen zu Zinsen jenseits von 6% an. Mit unbegrenzter Garantie. Zahlt im Schadensfall ja alles der irische Staat.

In England wackeln auch Banken, und die Absicherung der Einlagen ist weitaus schlechter. Also werden da viele Miliarden über die irische See gehen. Milliarden, die auf wundersame Weise mit den Anlagen die Bilanzlöcher vollkommen maroder Banken stopfen, die auf dem Interbankenmarkt kaum Geld bekämen und deren miese Geschäfte sie in ein paar Tagen oder Wochen vor die Wand gefahren hätten. Alles super, oder?

Nicht wirklich. Denn all die vielen neuen, schönen Milliarden müssen irgendwie verzinst werden. Verzinsen tut man, indem man zu höheren Zinsen selbst verleiht, und das Geld wiederbekommt. Leider haben wir es hier mit Banken zu tun, die so miserabel dran sind, weil sie genau das zu tun nicht in der Lage waren, ihr Geld mit schmutzigen Derivaten und schlechten Hypotheken vergeudeten. Allerdings dürften die ersten Ausschüttungen kein Problem sein; es kommt ja genug Geld aus dem Ausland, das man für die Zinsen verwenden kann. Schlimmstenfalls macht man ein Tauschgeschäft mit einer anderen Bank. Aber ich wüsste offen gesagt nicht, wie eine irische Bank in der aktuellen Situation mit ihren hohen Risiken in der Lage sein sollte, diese Zinsen zu erwirtschaften.

Aber egal. Wenn irgendwann mal die internationalen Geldzuflüsse vorbei sind und man kein Geld mehr für die Zinsen hat und der Rest auch verbrannt ist, gibt es ja immer noch den irischen Staat, der haftet. Sagt er. Wobei ich eher annehmen würde, dass Irland dann ganz einfach in den Staatsbankrott kippt. Irland kann sich das leisten. Mit links.

denn das kleine Irland hat den Euro. Und ich will nicht wissen, was dem Euro droht, wenn Irland pleite geht. Vielleicht wird Resteuropa diese unseriösen Aussauger retten müssen, weil ein paar hundert Milliarden dann relativ gesehen immer noch billiger sind, als das Ende des Euro. Vielleicht wird aber auch jeder Ire 92.000 Euro für die Absicherung der Konten ausgeben, oder noch mehr, je nachdem, was der Ponzi-Regierung dort noch an sonstigen Versprechungen für Anleger einfällt. Die Garantien auf zwi Jahre sind noch nicht mal legal, es ist eine grobe Wettbewerbsverzerrung, aber das juckt die Iren nicht.

Den Letzten beissen die Hunde. Und nachdem die Iren es schon geschafft haben, beim Steueroasendasein die ersten zu sein, werden sie auch diesmal wieder versuchen, andere zu den Letzten zu machen. Bitte, keinen müden Cent für einen europäischen Rettungsfonds, der solche Kreaturen begünstigt.

Samstag, 4. Oktober 2008, 21:23, von donalphons | |comment

 
Wo bleibt das Geld?
Trotz allem Lesen verstehe ich nicht wo die Milliarden, die durch Rettungspakete gestopft werden, bleiben.

Haben die Leute die jetzt ihre mortage loans nicht bezahlen das Geld fuer Plunder ausgegeben der jetzt nichts mehr Wert ist? Wurde das Geld also vernichtet?

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Diese Frage wurde heute auch in der Sendung Im Gespräch im Deutschlandradio gestellt, zu Gast waren der schweizer Finanzjournalist Leo Müller und der Ökonom und Politikwissenschaftler Michael Krätke. Ich weiß jetzt nicht mehr von beiden sagte, dass Geld sich durchaus in Luft auflösen könne. Und dass die Banken durchaus darauf spekuliert hätten, dass die Kreditnehmer nicht mehr zahlen und die Banken dann die Häuser gut weiterverkaufen könnten, woraus dann aber eben nix mehr wurde. Das Gespräch gibt es auch zum Nachhören als Podcast (in zwei Teilen, siehe Link oben).

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Ein grosser Teil des Geldes, zumindest was die ingesamt 11 Billionen US-Hypotheken betrifft, ist in den Konsum gegangen, d.h. tatsächlich weg. Google mal HELOC.

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In den USA wachsen damit die Müllberge, und in China wertlose Fabrikgelände. Schlecht, aber nicht zu ändern. Aber solange neocons auf beiden Seiten des Atlantiks meinen, der amerikanische Weg sei der richtige: Mei. Meine Hoffnung ist nur, dass es die ehrlichen Sparer so wenig wie mglich erwischt.

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Zur Beantwortung muss man zunächst dahin gehen, wo das Geld geschöpft wird, zu den Zentralbanken. Die Zentralbank verleiht also Geld, das dort aus dem Nichts entsteht. Sie verlangt aber Zinsen dafür. Derjenige, der sich Geld leiht, muss sich also etwas anstrengen und mit dem Geld zwei Renditen erwirtschaften, eine für die Zentralbank und eine für sich selbst. Letztere darf er verkonsumieren und kurbelt damit natürlich auch die Wirtschaft an, denn andere haben auch ihre Verpflichtungen gegenüber der Zentralbank. Ist er fleißig, kann er das geliehene zurückzahlen und die Zentralbank verbucht die Zinsen unter "Wir steigerten das Bruttosozialprodukt".

Rendite erzielt man aber nur, indem man investiert. Und nicht, indem man konsumiert. Die Banken haben nun gedacht, dass man für Renditeerwirtschaftung gar keine Maschinen oder menschliche Arbeitskraft braucht. Es reicht einfach zu warten, bis die beliehenen Assets sich von selbst vermehren nach dem Prinzip "Wir steigern künstlich die Nachfrage (z.B. durch billige Zinsen), dann steigt auch deren Preis von ganz alleine. Das Angebot lassen wir einfach so wie es ist. Produktion ist uns zu mühsam". Diese Rechnung ging nun nicht mehr auf. Es wurde zwar alles, was da war, konsumiert aber nix wurde investiert. Jetzt reicht ihr Kapital weder für die Rückzahlung der Zinsen noch für die Rückzahlung des geliehenen Kapitals.

Und nun kommt das Ponzi-Prinzip ins Spiel. Die Zentralbanken leihen ihnen einfach noch mehr Geld, das sie ebenfalls nie zurückzahlen können. Da hat Don Alphonso absolut recht.

Ich hätte da einen alternativen Vorschlag zur Rettung des Systems, das auf den guten alten Keynes zurückgeht und welches ich für die gegenwärtige Situation mal leicht modifiziere.

Anstatt den Banken das Geld einfach so zu geben, drucke man einige 10000 Tonnen Papiergeld, welches man in Metallbehälter steckt. Die wasserdichten Metallbomben deponiere man ganz unten in alten Bergwerken. Diese flute man mit Scheiße aus den umliegenden Städten. Davon hätte auch der Bürger was, denn er würde Abwassergebühren sparen.

Dann schule man jeden Investmentbanker um zum Bergarbeiter (kleine Modifikation von mir), gebe ihnen Spaten und Schaufel und lasse sie die Geldbomben aus der Gülle wieder herausgraben. Sie können sich ja Geld für Maschinen leihen ;-) . Am Ende wäre das geförderte Geld dann wirklich etwas wert und die Banker hätten vielleicht kapiert, was echte Wertschöpfung bedeutet.

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Wichtigste Grundregel:
Das Geld verschwindet nicht, es hat nachher nur ein anderer.

Werte können sich in Luft auflösen, Geldstücke nicht (rationales Verhalten der Zentralbanken vorausgesetzt).

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Das ist richtig. Allerdings ist nur ein sehr kleiner Teil dessen, was bei Banken in den Büchern steht, auch durch Bargeld gedeckt. Die 62.000 Billionen Dollar, die die Derivate ausmachen zum Beispiel, sind kein Geld. Und die Schulden der USA auch nicht. Es gibt nicht mehr Wert als das, was auf der Welt physisch da ist. Und nicht mehr Geld, als in den Brieftaschen ist.

Der ganze Rest ist Glaubenssache. Und ich bin Agnostiker.

Zwischenspeicher, die Idee ist wirklich gut. Und ich hoffe, dass man, um Oskar als Kanzler zu verhindern, auch in diese Richtung denken wird.

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@don, wie gesagt, nicht meine Idee, sondern eine von Keynes, zumindest nach Erzählungen meines früheren VWL-Profs.

@hb: Der Spruch: "Das Geld ist nicht weg. Das Geld hat nur ein anderer" ist zwar populär, aber gefährlich falsch! Denn Geld muss ja kontrolliert vernichtet werden, nämlich von der Zentralbank. Und sie tut dies, indem sie bei Rückzahlung des Kredites die Position glattstellt. Am Beispiel Hypothekenkrise kann man schön sehen, wie falsch der Spruch ist. Denn was ist passiert? Ein Häuslebauer bekam Kredit (!) von der Bank - also kein Geld - um sein Haus zu bauen. Die hat sich refinanziert bei der Zentralbank also ebenfalls Kredit bekommen. In der Zwischenzeit stiegen die Häuserpreise, weil die Nachfrage stieg, weil die Zinsen ja so schön niedrig waren, weil es also mehr billige Kredite gab. Da hatte die Bank auf einmal mehr Eigenkapital und konnte sich noch mehr Geld leihen von der Zentralbank und noch mehr Kredite vergeben und damit noch mehr die Nachfrage ankurbeln usw. Produziert wurden dabei nur wertlose (!) Häuser. Man sieht, dass bei dem System ausschließlich die Zentralbank gemelkt wird. Und die hat unendlich viel Buchgeld zur Verfügung. Die aktuellen Notmaßnahmen - 700Mrd. Dollar - sind nichts anderes als die Fortsetzung.

Man kann aber noch was erkennen. Weil es sich nur um Buchgeld handelt, dürften die Auswirkungen auf die reale Wirtschaft nicht so schlimm sein. Natürlich ist die Kredit-Klemme bedrohlich, die zur Zeit ensteht. Aber von "verbranntem Geld" oder "vernichtetem Geld" kann man auch nicht reden. Denn wenn es gelingt, die Banken wieder so runterzufahren, dass dort die wahren Werte der Sicherheiten in den Büchern stehen, dürfte die Krise gemeistert sein. Natürlich ist eines sehr ärgerlich. Viele haben an dem System an Provisionen, etc. verdient, insbesondere die Banken, vor allem die Investmentbanker. Die sind jetzt vielleicht arbeitslos, aber auf Luxusniveau. Und die müsste man eigentlich enteignen.

Ob die Politiker aus der Krise etwas gelernt haben, werden wir daran erkennen, ob sie demnächst die amerikanischen Bilanzierungsregeln für die übrige Wirtschaft übernehmen werden. Dann bestünde nämlich die Gefahr solcher Blasen auch im produzierenden Sektor, nicht nur im Finanzsektor. Denn nach unseren bisherigen Bilanzierungsregeln verbleiben Aktiva zum Einstandswert in den Büchern. Bald werden sie aber zum aktuellen Marktwert bilanziert werden können. Da kommt dann was auf uns zu.

hätte nicht gedacht, das meine 2 Sem. VWL auch mal zu was gut sein könnten. Da kann man so schön für's einfache Volk dozieren. Aber ich glaube, mehr wäre absolut schädlich gewesen für das gesunde Beurteilungsvermögen, wie man an unseren Wirtschaftsexperten erkennen kann

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Es ist doch so: Es gibt eine begrenzte Menge Gegenstände auf der welt, die man kaufen kann, und eine begrenzte menge Dienstleistungen. Sonst gibt es nichts. Null. Nada.

Wenn also am Ende jemand anderes etwas hat, dann ist es der Besitz daran. Wenn ich hb heute einen Kiesel für eine Million abkaufe, und ihn morgen für einen anderen Kiesel zurückverkaufe, kann ich natürlich sagen, dass ich einen Kiesel im Wert von einer Million habe und hb einen Kiesel für eine Million und 1 Million in Cash. Aber das heisst nicht, dass wir zusammen 3 Millionen haben.

Was wir erleben, ist zweierlei: Einerseits die Erkenntnis, dass Kiesel nicht eine Million wert sind, und andererseits der Versuch der Banken, andere wie den Staat zu finden, zumindest noch 500.000 für einen Kiesel zu zahlen, damit die Bank überlebt und es gegen die Verluste buchen kann. Aber am Ende ist nicht mehr auf dieser Welt, als da ist.

Weshalb ich mir hier ja auch den Mund fusslig geredet habe bis zum eigenen Risiko für mein komplettes Vermögen, indem ich eine Wohnung gekauft habe. Die ist da. Und sie ist kein Kiesel. Tegernsee ist kein Snobismus, es ist Angst, Wissen und inzwischen Sicherheit.

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Gerechterweise sollte man darauf hinweisen, dass die Verbrecher nicht die gemeinen Irren, pardon, die gemeinen Iren sind, sondern gemeine Irre aus allen Herren Länder.

Der gemeine Ire ist ja manches von seiner Obrigkeit gewohnt, im Zweifelsfall wird der Hunger sie wieder zur Auswanderung treiben. Fragt sich nur wohin, da es in den UdSSA ja auch nix mehr zu holen gibt.

Spass beiseite, man hat das äusserst ungute Gefühl, die weltweite Kettenreaktion ist bereits in vollem Gange. Ist irgendwie wie auf der Titanic, das Orchester spielt bis zu Untergang.

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Ich lese gerade beim Angebot eines hübschen Roadsters auf der Insel:

"The price has also been further reduced to reflect the current market, not the quality of the car."

Von 10.000 über 8.000 auf 6.000, offers invited. Der gemeine Ire wird versuchen, sich an einen anderen Tropf zu hängen, denn daran ist er nun gewöhnt. Man kann Länder, die jahrzehntelang nichts anderes gemacht haben, nicht einfach so entwöhnen. Man muss solchen Ländern eben klar machen, dass die fertig sind. Und lange fertig bleiben. Und es auch nichts hilft, wenn sie versuchen, andere mitzuziehen. Das hat die deutsche Politik gestern in Paris sehr deutlich gesagt.

Ich höre das Orchester seit zwei Jahren spielen und habe ausführlichst gewarnt. Ich sitze schon im Rettungsboot. Ich will nicht ausschliessen, dass es auch kentert, aber dass es hier an Bord nicht mehr gut gehen kann, ist offensichtlich.

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*Hoffentlich* lässt man die Iren hochgehen.
Wieso wird sowas nicht in unseren geheiligten Gatekeeper-Medien behandelt???
Oder zumindest als Fußnote erwähnt.
Das ist ja unfassbar...

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Willst Du noch mehr von den Zeug? Bitte: Gerade derbröselt es in Italien die UniCredit. Ganz böse Geschichte, mit der Idee, eine Aktienverwässerung als Dividende zu verkaufen. Und das ist eine der grössten Banken hier in Deutschland.

Ansonsten hat es der Krisenjournalismus nicht mit dem genauen Hinschauen. Ad hoc, Börsenkurs, Analyst, Nachricht, fertig. Mehr machen sie nicht, und zu so was müsste man auch noch ein paar Tage eine Geschichte verfolgen. Kannste knicken.

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Wenn ich recht informiert bin, sollte Irland in 2009 Nettozahler in die EU werden. Ist doch eine feine Taktik, das zu verhindern. Der Deal: Irland unterschreibt alles, was die EU "Vertrag" nennt, und die anderen zahlen wieder für die Goldesel auf der schimmelgrünen Insel.

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Irland an die Russen verkaufen, Island, Berlin und Frankfurt gibt es als Dreingabe. Irland ist kein Land, sondern hochgiftiger Finanzmüll mit Insel. Das muss weg, ganz dringend weg, so weit wie möglich. Man würde ja auch keinen durchbrennenden Kernreaktor im Vorgarten lassen.

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Irre Iren
ich kenne Irland und UK seit Jahren gut.Die ganze Oekonomie ist voellig durchgeknallt im Immoboom dort ohne nennenswerte andere GDP Wertschoepfungsquellen hervorbringen zu koennen ausser Bankern,\die wiederum in diesem Bereich taetig sind. Man kann sich in Germany ueberhaupt nicht vorstellen, was da fuer minderwertige Objekte(Schweinehaushaelften)
mit variablen Zinssaetzen finanziert und bezahlt wurde. Ein Abgrund an negative equity, der erst am Beginn steht.

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Immerhin haben die Briten vor zwei Monaten, 16 Monate nach Ausbruch der Krise, begonnen, ihre Häuser nicht mehr mit Krediten zu belasten. Ich wüsste auch nicht, wie man das retten sollte, die Londoner City wird ohne jede Frage ein Ruinengebiet, und mehr haben die eigentlich nicht. Es ist das Ende des Thatcherismus. Sie können nicht sagen, man hätte sie nicht gewarnt.

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Nach dem Blick in meinen virtuellen Briefkasten muss ich meine optimistische Prognose von wegen Lebensmittel ect. für 6 Monate drastisch ändern. 12. Eher mehr.

Wenn das nicht schleunigst irgendwie endet, und das ist weit und breit nicht zu sehen, im Gegenteil, dann verknallt es in den nächsten Wochen die gesamte Infrastruktur und wir landen wirklich wieder im Mittelalter und zwar incl. Dons Leibeigenschaft.

Und das ist keine Scherz, das meine ich wirklich.

Eine Stornierung des Winterurlaubs von jemand aus der Lebensmittelbranche, Mittelständler im oberen Bereich ( nicht in Person der Anhang ) mit ellenlanger Entschuldigung und der Frage ob auf die Stornogebühr verzichtet werden kann, Sonntag um 3.45 MEZ ?? Aus der ehemals demokratischen Republik D ?

Da muss manches ablaufen was bisher selbst in Blogs nicht zu finden ist. Und wenn mich ein Gefühl alla Endgame beschleicht, da ich doch dachte mich könne so gut wie nichts mehr schocken...

Es wird ein wahrlich harter Winter. Soviel ist sicher.

Irgendjemand hier der einen tragbaren Stromgenerator der neben Benzin und ähnlichem auch Holz verarbeiten kann günstig abzugeben hat ? Ich muss dringend alles Geld loswerden, ist eh nix mehr wert wenn das so weiter geht ..

Die Hoffnung ich sei irrational pessimistisch verflüchtigt sich täglich mehr...


Have fun
Otaku

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Von Irland ist überall:

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters haben die beteiligten Banken nach einer erneuten Prüfung ihre Bürgschaften für die HRE wieder in Frage gestellt. Es gebe weiteren Refinanzierungsbedarf bei der Münchner Hypothekenbank, hieß es. Zudem forderten die Banken landesweite Staatsgarantien für Bankschulden nach dem Vorbild Irlands.
ZEIT

Könnte man als Nötigung des Staates auffassen. RBF - Refinanzierte Banken Fraktion

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ich wäre dankbar, wenn die Verteufelung der Leibeigenschaft ein Ende hätte. Im 18 Jahrhundert versuchten Bauern, Leibeigene zu bleiben! Beaumarchais hat in dem Punkt gnadenlos übertrieben. Und besser mein Leibeigener als der von Ackermann oder Merkel. Betrachtet das ganze als Kochkurs mit Unterbringung und langen Wanderungen durch Felder und Obstplantagen. Ich habe sogar Schiessscharten, die muss man nur wieder aufmachen und kann in den gemeinen Strassenraub expandieren.

Infrastruktur hält einiges aus, da mache ich mir keine Sorgen. Wenn der Winter nicht allzu hart wird, sehe ich keine grösseren Probleme. Sollte die HRE aber tatsächlich scheitern, kommen wir nah, sehr nah an einen Punkt, da man sich über Verstaatlichung der Banken wird Gedanken machen müssen. Da geht dann einiges im Bereich gegenrechnen, man kann die ganzen Risikopapiere gegenseitig auf Null setzen, und zwangsverwaltet weiter machen.

Montag wird auf jeden Fall spannend. Wenn Steinbrück klug ist, lässt er die HRE pleite gehen, und bekommt am Ende der Woche die deutschen Banken für ein Fünferl. Und alle Banken des Landes ab Montag mehr Stress, als sie sich vorstellen können.

Nach der Geschichte, die sich die Banken gestern gegenüber der Politik geleistet haben, glaube ich nicht, dass sie in der Koalition nur einen Freund mehr haben. Wenn das Ding kommt, ist es absolut nicht klug, mit Leuten befreundet gewesen zu sein, die an den Laternen ihren letzten Schnaufer gemacht haben. Lafontaine ist gerade auf dem Weg zur absoluten Mehrheit.

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Nachtrag
Weissgarnix wusste es schon vorher:

http://www.weissgarnix.de/?p=568

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Bevor mir jemand zuvorkommt: Hiermit bewerbe ich mich für den Fall der Fälle für die Leibeigenschaft bei Don. Ich laufe gerne draußen herum, mag Obst (wenn auch nicht unbedingt Berge) und könnte mich im Gegenzug als Blog-Sekretärin nützlich machen, zum Beispiel Tippfehler korrigieren und Trolle löschen und so.

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Ich unterscheide, zwischen dem mir "bekannten" virtuellen Don, dem ich durchaus zutraue eine verantwortungsvolle Leibeigenschaft in S´zene zu setzen ( nicht ohne in Versuchung zu geraten siehe Aboretum ;-)) ) und denen die diesen Dreck verbockt haben, und wohl wie so oft, auch diesmal "oben" bleiben und in einer solchen Lage durchaus zu übelsten Sklaventreibern mutieren dürften.

Das der Mensch dem Menschen ein Wolfs ist, gerade in so einer Lage, sehe ich als gegebene Binsenweisheit an.

Punkto Infrastruktur : Leicht flatscher Begriff, teilweise. Ich meinte eher zum erliegen kommende Warenströme aller Art, die dann zu erheblichen Engpässen, führen könnten.

Den ALLE brauchen Kreditlinien, ohne die ist wie oben schon ausgeführt, keine Produktion gleich welcher Art möglich, wenn ich in BWL nicht etliche Semester total gepennt haben sollten. Heutigentags zumindest.

Have fun
Otaku

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"Hiermit bewerbe ich mich für den Fall der Fälle für die Leibeigenschaft bei Don"

Davila hatte recht:
"Das Volk empört sich nie gegen den Despotismus, sondern gegen die schlechte Ernährung."

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Wenn morgen der grosse Pfandbriefbrand kommen sollten, werden sehr viele absolut nicht mehr oben sein. Keiner hier kann sich die sozialen Umwälzungen vorstellen, die dann kommen. Wir werden einen Bank Run sehen, und die ersten, die rennen, sind die Banken selber. Es ist ein wunderschöner Herbsttag, aber nur, weil die Börsen und Büros geschlossen sind. Mache sich jeder so seine Gedanken, was er braucht.

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Nullgedächnis durch Hirnmangel
Ab Anfang der 90er sollte, gemäß den Vorgaben des Liberallala-Agitprop, Portugal das Wirtschaftsvorbild sein, an welchem "das Schlußlicht D" sich zu orientieren habe. Zwar war der Boom durch EU-Gelder aufgepumpt; zwar war das Bip so niedrig, dass der Mehrverkauf eines Weinfasses sich bereits meßbar auswirkte, doch man erkläre das mal einem Wirtschaftsversteher.

Als die EU-Stütze verpraßt und das Strohfeuer erloschen war, sollte unter Hirnbesitzern das Eingeständnis 'Wir lagen falsch, wir haben Mist erzählt, Sorry!' eine Selbstverständlichkeit sein. Doch die neoconnardischen Propagandaschleudern schwiegen von Stund an zu Portugal fein stille und ließen die identischen, gerade eben empirisch falsifizierten Sprechblasen nun für Irland steigen (wobei die irischen Mindestlöhne unerwähnt bleiben): 'Eben noch das Armenhaus Europas, jetzt reich!'
Wieder haben wir das gleiche Bild des EU-alimentierten Steuerdumpings mit Deregulierung bis zum Anschlag, und nun die Folgen:
Vom Armenhaus zum Boom und zurück.

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Der einzige Vorteil ist, dass es diese Kriminellen und ihre Helfer jetzt auch erwischt. man betrachte nur das Heulmaul der FTD, das jetzt darum fleht, der Staat solle seine kröten doch bitte auch mit einer Garantie sichern. Oder Herrn Ziesemer, der es immer noch wagt, sein Blog der Beschreibung von "Ökonomische Vernunft und politische Dummheit" zu widmen. Der Abschaum in den Konzernzetralen spiegelt trübe sich in den Redaktionsstuben, und vielleicht krepieren jetzt wenigstens ein paar Lügenmedien.

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Danke für den Hinweis auf Ponzi! Hat mich schon gewundert, dass über das Schneeballsystem als Mutter aller Spekulation im Rahmen des Weltwirtschaftsuntergangs so wenig geschrieben wurde.

Äh, sind Einlagen bei der Postbank eigentlich sicher? ;--))

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Weil in Deutschland und in der Mainstreampresse der USA keiner Lust hat, den menschen zu erklären, dass man sie mit einer Schuldenlawine jahrelang verarscht hat und sie jetzt alles zahlen lässt, was andere genossen haben. Weil die Medien prima mitverdient haben. Deshalb.

Postbank -> Deutsche Bank.

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@Postbank -> Deutsche Bank:
Ähm, nein, das ist nur angekündigt, aber längst nicht vollzogen. Angesichts des derzeitigen Marktklimas kann es auch sein, dass der Einstieg auf die ganz lange Bank geschoben wird.

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65,23% der Stimmrechtanteile
der HRE Holding AG befinden sich in Firmen, die ihren Sitz auf den Cayman Islands haben.

Nachzulesen und -rechnen über diesen Link, denn nach § 26 WpHG müssen die Stimmrechte veröffentlicht werden, wenn diese eine bestimmte Prozentzahl übersteigen.
http://www.hyporealestate.com/795.php

Any further questions left?

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Und die Tochter Depfa, die einen grossen Anteil an den Problemen der HRE hat, hat ihren Sitz in Irland und ist ein "Steuerflüchtling", der wegen der niedrigen Körperschaftssteuer Deutschland verlassen hat.

Läuft alles auf Lafontaine hinaus.

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Vielleicht auch in den USA, denn die Depfa hat dort eine Tochter namens Depfa First Albany Securities (DFAS), und die macht folgendes:

DFAS has one of the leading municipal investment banking teams in the senior manager, co-manager and financial advisor categories in the US. Its team’s strategic insight, credit expertise and strong distribution capabilities have earned it a national reputation for excellence, resulting in it serving as senior or co-manager on over 3,000 municipal issues, with a market value in excess of $400bn. In addition to its strong relationships throughout the Northeast, DFAS has a strong and growing presence throughout the Midwest, Southwest and California, with nearly 30 highly experienced investment bankers located in its offices in New York City, Albany, Boston, Chadds Ford, Chicago, Dallas, Houston, Sacramento and San Francisco.

HURRA HURRA DIE SCHULE BRENNT!

(Leider nur über dem Teich)

Aber auch Wasserversorgung, Flughäfen, etc (http://www.depfa.com/fs/1860.html). Und inzwischen verstehe ich auch, warum die Iren Angst haben, die Depfa pleite gehen zu lassen. Die 400 Milliarden sind das, was sie als Sicherheit für alle Anlagen aufbieten.

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ich glaube, es wird auch ganz schnell hier brennen - spätestens wenn morgen früh die Börse aufmacht...

Ich hatte gestern versucht, auf die Gefahr, die von der HRE auf die kommunal allso geliebten PPPs ausgeht, darzustellen

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Und Lehmans starben, weil man JPMorgan retten wollte...
...jedenfalls, wenn man Rob Kirby glauben mag.

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Mein Vorschlag - was Staat mit der HRE tun sollte:
1. HRE ganz fix bankrott gehen lassen
2. Zugleich (!) Staatsgarantie gegenüber Gläubigern der HRE, dass die Vergleichsquote aus der Konkursmasse 90 % beträgt (bei Vergleich bis zum 31.12.2008) bzw. mindestens 85% (wenn die Konkursabwicklung seitens der Gläubiger abgewartet wird).
3. Weitgehend Weiterbetrieb der HRE während der Konkursabwicklung - kurzfristiger Liquiditätsbedarf wird (bei Vorrang ggüber allen übrigen Gläubigern) notfalls vom Staat gestillt.
4. Anschließend (Nach vollzogener Konkursabwicklung):
Übernahme lebensfähiger HRE-Reste (z.B. mit Ausnahme der US-Töchter) durch den Staat - für sagen wir einmal: einen Euro
5. EK-Kapitalspritze vom Staat an HRE in Höhe von 1 Mrd. Euro
6. Rückverlagerung der irischen Konzernzentrale nach Deutschland
7. Künftig keine Geschäfte mehr mit Schuldnern mit A- oder schlechter
8. Nach ca. 3 Jahren Börsengang von 51% der Anteile der neuen HRE

Ich behaupte:
- Eine Kreditklemme wg. allgemeiner Finanzpanik wird damit abgewehrt (wg: garantierter Vergleichsquote für die HRE-Gläubiger in Höhe von 90%)
- Die Gesamtkosten (der Steuerzahler) für diese Transaktion liegt deutlich unterhalb von 10 Mrd. Euro

Was den letzten Punkt betrifft, bin ich mir sogar ziemlich sicher, denn der "Schrott" in den HRE-Aktiva beträgt nur maximal 40 Milliarden Euro. Das US-Immobiliengeschäft mit nicht-staatlichen Akteuren machte z.B. nur rund 6 Mrd. USD aus - und sogar hiervon sollte mind. 35% einbringlich sein.

Mit Ponzi hat das Gros des Geschäfts der HRE nicht viel zu tun. Die ekligen US-Verbriefungen sind bereits überwiegend abgeschrieben. Was "Weissgarnix" schreibt (von wegen: addiert 350 Mrd. Euro...) - halte ich in diesem Fall für kompletten Schrott.

Noch eine Randbemerkung zu "weissgarnix": Wenn man sich das hier anguckt, dann weiß man, woher der Wind dort weht.

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Besser noch mal die Bücher wälzen, würde ich sagen...

Top-Unternehmen, die HRX, also zerschlagen und verkaufen, alles andere lohnt den Aufwand nicht. Es besteht kein Grund hier den Staat für irgendwas garantieren zu lassen. Die assets sind werthaltig und werden weggehen wie nix, man muss sie nur trennen und einzeln verkaufen, damit sie von mehreren Banken separat finanziert werden können.

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"Der Staat" hat entschieden (natürlich ohne die bürgenden Staatsbürger zu fragen), natürlich ein "gutes Ergebnis". Die Details verrät man natürlich nicht, wozu auch?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,582325,00.html

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das ganz elend in zwei bildern
...bei ahoi polloi.
ich kann darüber trotzdem lachen. erstmal zumindest.

(wie sagte die verehrungswürdige großmama des hausherrn überlieferterweise: "kein schaden, wo nicht auch ein nutzen ist"?
zugegebenermaßen eine frage der verhältnismäßigkeit...)

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Ich werde morgen massiv in Schweizer Franken umtauschen und dann einfach warten. Und in einem Jahr kaufe ich mir einen britischen Roadster vom Währungsgewinn. Das ist der Nutzen des Schadens.

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@vert
das ist genau das bild, das mir schon den ganzen tag im kopf rumgeht... ;-)

doppelt lachhaft wird es, wenn man sich das einzige argument für ein staatsversagen, das die prolliusse derzeit anzubringen haben ansieht, nämlich, dass der markt über jahre hinweg mit zu billigem geld geflutet wurde und sich dann vergegenwärtigt, wer das war, der das tat: nämlich der chef der fed, alan greenspan. und jetzt dürfen wir raten woher der kam? ja: aus der welt der investmentbanker.

hört noch jemand die nachtigall trapsen?

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@da:
das klingt sehr vernünftig.
mein nur kleiner nutzen (ein lacher) ist natürlich teuer erkauft vor dem hintergrund von abertausenden, nun ja, traurigen rentnern, kleinspekulierern und immobilienbesitzern.

ein roadster wäre mir zugegebenermaßen auch lieber (ich würde mich auch vorerst mit einem italienischen zufrieden geben;-)

@jr:
trippeltrappeltrippeltrappel ponynachtigall!

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