Jetzt muss ich alles mitnehmen

Alles, was bleibt.

Am 31. Januar war ich am Tegernsee. Auf einer Konferenz, in der alle Beteiligten ihre Risiken verglichen haben. Die Stimmung war so miserabel, dass ich zu einem Beteiligten ging, der Geld brauchte, und ihm anbot, alles, was ich zu diesem Zeitpunkt hatte, für den Erwerb seiner Wohnung am Tegernsee auszugeben, die er verkaufen musste, um Löcher zu stopfen. Danach kam einer ans Podium und redete darüber, wie man geschickterweise das Kommende, Unausweichliche kleinreden sollte, weil es für alle das Beste sei. Niemand im Saal würde in einer Welt leben wollen, die das wüsste, was man hier im Saal kenne. So eine Art "Posener Rede" der Risikospezialisten der Immobilienabsicherung. Ich habe das nicht durchgehalten, bin an den Sylvensteinspeicher gefahren, und habe dann am Abend diesen Beitrag geschrieben:

"Manche Themen da unten am See sind sehr speziell. Nur was für die Hardcore-Typen. Ich habe weder BWL noch Jura studiert, ich bin beim Aneignen langsam, und für meine Tätigkeit reicht es, wenn ich die Haifische sicher von A nach B bringe und das liefere, was sie brauchen. Ich bin eigentlich so draussen, dass ich mich frage, wozu ich mir das alles anhöre. Nichtwissen kann eine Gnade sein, und anderes habe ich schon zu oft gehört. Hinten, an der Grenze zu Tirol zeigen die Webcams schönes Wetter, drei Slots sind nur für die Betreuer von Paranoikern, Verschleierungstechniken, wenn der Kunde durchdreht, Best case Szenarien, Placebo, ich bin Fahrer, und kein Irrenarzt, ich muss mir das nicht geben. Ich fahre rauf zum Sylvenstein. Allein.



Wenn ich könnte, würde ich mir da oben überlegen, was man empfehlen kann in den kommenden Zeiten. Aber es ist nicht so einfach, wie es vielleicht beim Bankberater klingt. Was ich mitgenommen habe ist, dass auch die Cracks nicht das Ausmass des Kommenden wissen. Grob gesagt ist es so, dass die Ratingagenturen jetzt grossflächig die Finanzmarktbereiche abwerten, bei denen es ohnehin keine Hoffnung mehr gibt. Das sorgt für eine erneute Verlustwelle, Gewinnwarnungen, erhöhte Kosten für Kredite und extrem viel Misstrauen. Und die Vereinigten Staaten können aus mehreren Gründen nichts dagegen tun: Dass die Hauspreise fallen, ist auch ohne Krise ein Naturgesetz in einem Land, dessen Bauqualität hierzulande noch nicht mal für eine Hundehütte ausreichen würde. Ein normales Haus in Amerika ist nach dreissig Jahren wertlos. Dazu kommt aktuell ein enormes Überangebot an Wohnraum zum Verkauf.



Momentan berücksichtigen die Neubewertungen vor allem faule Hypotheken. Die Ratingagenturen, die amerikanische Regierungt und alle Banken tun so, als gäbe es einen Problemsektor mit armen leuten, die ihre Schulden nicht zahlen können, und einen gesunden Markt auf der anderen Seite. Das ist in der Realität nicht so, dort sind die Übergänge fliessend, und gerade in der Mitte, zwischen den Bruchbuden im Bible Belt und der Park Avenue, wird es weitere Neubewertungen geben. Vermutlich im März oder April. Und dann fliegen den Banken und dem Mittelstand die Fetzen um die Ohren. Bei diesem Personenkreis kommen auch noch die Kreditkartenprobleme dazu. Keiner da unten hat mir für dieses Szenario realitisch erklären können, welche Effekte das aufhalten können.



Es wird nicht alle treffen. Aber ich würde in dieser Zeit so wenig wie möglich mit irgendwelchen Banken zu tun haben wollen. Die Dinger sind jetzt schon kritisch wie ein Kernreaktor ohne Kühlsystem, angefangen von den grossen Vermögensverwaltern bis runter zur Kreissparkasse, die mal eben an die Reserven muss, um die Landesbank zu retten. Es wird Länder und Wirtschaftssysteme geben, die danach nicht mehr zu erkennen sind, aber in Deutschland muss man wohl zugeben, so falsch und ungerecht die zugrunde liegenden politischen Entscheidungen wie Hartz IV und die Unternehmenssteuerreform isoliert gesehen auch waren, dass die Wirtschaft und das Land gerade jetzt stabil genug sind, die kommende Delle ohne grossen Schaden zu durchstehen. Als ganzes. Aber wenn es kommt, weiss ich auch, welche Ecken des Landes gar nicht wissen, wo die Krise sein soll, und welche Ecken zwei, drei, zehn, hundert Nokias erleben werden.



Es wird wenige Gewinner geben und viele Verlierer, und wenn es dann wieder aufwärts geht, werden die Unterschiede durch die veränderten Ausgangslagen nochmal grösser. Hier oben werden dann die sein, die auf der richtigen Seite waren, auch wenn heute da unten in einem Hotel welche sitzen, die man gerade auf keine Brücke und an kein offenes Fenster im 5. Stock lassen dürfte. Ich habe hier oben einen sehr weitreichenden Beschluss für mich selbst gefasst, der Dinge beinhaltet, die in meinem Leben bis gestern keine Rolle gespielt haben: Aktive Altersvorsorge, strategische Planung, Neuorientierung. Auch in dieser Zeit gibt es Chancen, ich würde wetten, dass der DAX die 5000 Punkte im Sommer unterboten hat, dass es die chinesische Wirtschaft zerreisst, dass man Ende 2008 wieder langfristig Aktien deutscher Firmen kaufen kann, und der Finanzmarkt böte mir auch die dafür nötigen Wettinstrumente. Aber da unten sind alle kaputte Zocker, die in einenAbgrund schauen, und ich möchte auch in Zukunft über Brücken gehen können, ohne an das Stürzen zu denken. Und danach wieder meinen Garten bestellen."

Das war am 31. Januar dieses Jahres, im Februar war ich wegen der Wohnung gänzlich ohne liquide Mittel, aber jetzt bin ich sicher. Inzwichen bin ich wieder etwas flüssiger, im Gegensatz zu den banken der Vortragenden. Der Dax ist unter 5000 Punkten, die Briten verstaatlichen, weil es nicht mehr anders geht, mit 500 Milliarden Pfund ihre Banken, die Iren geben Garantien für umabschätzbare Risiken, in Spanien ist man bereit, für die Bankeneinlage von Schwarzgeld Amnestie zu gewähren, Island ist so gut wie pleite, und es kam doch etwas schlimmer, als ich dachte. Den Dax sehe ich durchaus auch auf 4000 oder 3500 Punkten, wenn sie die Märkte nicht zumachen. Raiffeisenkassen erscheinen mir in Deutschland relativ sicher, aber beim Euro habe ich inzwischen wegen der Iren und Spanier Bedenken. Es kann sehr schnell gehen, am Montag sagten die Isländer, die skandinavischen Staaten würden helfen, aber sie taten es nicht. Am Dienstag sagten die britischen Banken, sie hätten nicht beim Staat um eine Teilverstaatlichung nachgefragt, heute werden sie teilverstaatlicht. Die Lügen, über die am Tegernsee geredet wurden, haben einen Sommer lang gehalten. Inzwischen ist deren Lebenszeit runter auf ein paar Stunden. Lügen sind ein unsicheres Geschäftsmodell geworden. Vom Tegernsee aus sind es über den Sylvensteinspeicher 237 Kilometer nach Müstair in die Schweiz. Das Wetter wird auch diesmal schön sein. Es ist das einzige, was schön ist.

Das ist keine Angeberei. Es ist nur der zweite Teil der Geschichte.

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 11:50, von donalphons | |comment

 
Ich befürchte das es nur der Mittelteil der Geschichte ist. Ich zitier mich einfach mal selbst von heute morgen:

Don Alphonso glaubt das die Reichen sich den Frieden und die Rettung ertrotzen werden. Ich hoffe er hat recht. Aber ich glaube das die Schuldzuweisungen schneller sind. Da werden die Regierenden der Nationen sich vor ihr jeweiliges Volk stellen und auf die bösen anderen Völker zeigen. Der Ackermann wird auf die Amerikaner zeigen und die Amerikaner auf die Deutschen.

Es ist soviel einfacher Krieg zu führen. Gegen die Schweizer Banken, die Bruthöllen der Steuerhinterziehung. Da würden Deutsche, Italiener und Franzosen mit Freuden marschieren und auch die Österreicher nicht nein sagen. Haben sie denn nicht allen Grund gegeben. Da wird sich Russland den Flugzeugträger Island sichern und Pakistan vielleicht aus Versehen mal eben eine Atombombe auf Indien werfen.

Die Menschheit hat immer wenn sie die Wahl zwischen Vernunft und Krieg hatte, den Krieg gewählt. Warum sollte sie diesmal anders handeln. Früher haben die "Geldjockeys" mit wertlosen Papierchen spekuliert, warum sollen sie jetzt nicht auf Sieg oder Niederlage setzen. Sie haben doch schon alles verloren. Auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen.

Vielleicht gibt es am Ende dann eine Entschädigung. Auf jeden Fall aber geht es weiter. Man muss sich nicht verantworten.

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Börse Dicht..
Sollen sie doch einfach die Börsen schliessen .. dort wird doch sowieso nur noch gewettet.

Private Altersvorsorge mittels Fonts ist im Endeffekt das gleiche wie die staatliche Rente nur das sie sich nicht alle leisten können und somit wieder genug Bezahler für die Bezieher vorhanden sind. (Ob das nun arme Menschen aus Deutschland oder aus Asien sind ist egal)

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Vielleicht kaufen ja die Russen doch noch Island um die dortige SOSUS-Station in die Hand zu bekommen ... teuflisch, aber wäre ziemlich clever.

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Warum Krieg führen? Es geht auch anders
"Der frühere Chef der Deutschen Bank, Hilmar Kopper, hat sich für eine Verstaatlichung notleidender Banken ausgesprochen. Kopper sagte der Wochenzeitung "Die Zeit": "Man sollte angeschlagenen Banken keine Garantien geben, sondern sie verstaatlichen. Der Staat übernimmt die Institute, rekapitalisiert sie und kann sie danach wieder privatisieren. Für den Staat aber kann es sich sogar lohnen: Er kauft in der Krise und verkauft, wenn es wieder besser geht."

Öhm wartet mal .. ich kaufe jetzt auch noch ne Villa und eine Yacht und dann könnt ihr mein Konto auch gleich noch mit rekapitisieren und wenn ihr Glück habt arbeite ich danach auch noch bis zur Rente und ihr habt insgesamt Gewinn gemacht

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Politiker sind ein feines Völkchen
Gibt es einen besseren Zeitpunkt um unpopuläre Themen bekanntzugeben? (jetzt merkt es eh keiner)

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/lkwmaut104.html

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Alles rettet, rennet, flüchtet...

In die Deckung laufen, während andere dem Feuer ausgesetzt sind. Jaja.

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Krieg
Manches spricht für den Gedanken, den Jochen Hoff hier vertritt (schon gestern im Kommentar vertreten hat):
In aussichtsloser Situation (die haben wir) Ebenenwechsel von der Ökonomie zum Krieg.
Nicht vergesen: Bürgerkrieg ist auch Krieg.
Zur Zeit schläft der Normalbürger noch. Durchaus imponierend aber doch kein Wunder bei soviel Chloroform.
Er wird aber aufwachen müssen.
Und dann kann ALLES ins Rutschen kommen, und es ist nicht ausgemacht, ob es sich dann am Tegernsee soviel schöner lebt als in meinem Brandenburg.

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Ach Quark, immer dieses pathetisch pathologische Kriegsgeschwafel. "Die da oben" wissen ganz genau, dass zwei oder mehr der hochvernetzten Industrienationen in einem Krieg gegeneinander gar nichts, aber wirklich schon rein gar nichts zu gewinnen aber alles zu verlieren haben. Und spätestens nach dem Irakkrieg sollte ihnen auch klar sein, dass auch vermeintlich leichte Beute aus der zweiten und dritten Welt trotz hochtechnologischem Miliärspielzeug bisweilen schwer verdaulich, sprich rekapitalisierbar, ist. Und "denen da unten" die einen Bürgerkrieg anzetteln sollen geht es noch viel zu gut um daran auch nur zu denken.

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Am Tegernsee reicht die Sprengung einer Brücke, und schon ist die Region durch einen Gebirgsfluss, reissend und kalt, und eine Schlucht vom Rest des Landes getrennt. Die alten Nazigeneräle wussten schon, warum sie hierher gezogen sind.

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Hä?
Welche? Die Mangfallbrücke in Gmund? Hat man schon mal gedacht... ich hab' vor einiger Zeit in einer Dokumentation dann einen Augenzeugenbericht gehört, wie das aussah, als die Amerikaner einen Brückenlegepanzer eingesetzt haben; denn die Mangfall ist an der Stelle eher noch der Tegernsee als ein Gebirgsfluss.

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Hungrige Massen haben keinen Brückenpanzer. Die stehen dann sicher alle in Kreuth am CSU-Bunker. Und das Wasser ist sehr kalt (ausserdem kann man vorher München plündern).

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Nicht bei mir.
Das würde böse enden.

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Der DAX auf 3.500 Punkten? Du Optimist ;-)

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Bei 3.500 ziehen sie den Stecker aus den Märkten.

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In den nächsten Wochen sollten wir auf jeden Fall weitere Gewinnwarnungen inklusive heftiger Kurseinbrüche einzelner Titel auch außerhalb des Bankensektors sehen. So langsam fällt auch dem letzten auf das die Kacke am Dampfen ist...

Wenn man sich so die Kursentwicklungen des letzten Jahres für einige Titel anschaut (nicht nur die Banken) fühlt man sich ja fast an den Neuen Markt erinnert.

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Du musst das positiv sehen, beim DAX 3 Jahres Chart sind wir noch im Plus und im Vergleich zu 92 haben wir verdoppelt ;)

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Aber nicht mehr lange :-)

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Dann nehmen wir eben den Vergleich zu 1982

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Könnte klappen. Vor allem da es den DAX erst seit 1988 gibt ;-)

P.S.:

Bevor sich einer beschwert: Ich weiß, man kann zurückrechnen... ;-)

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Aktive Altersvorsorge, strategische Planung, Neuorientierung
Genau das habe ich Anfang des Jahres auch gemacht, und etwas mehr. Wer jetzt noch damit beschäftigt ist, befindet sich in der gleichen Lage wie jemand, der am Vorabend der Abschlussprüfung versucht, Versäumtes nachzuholen. Strategische Fehler sind irreversibel.

Was mich bloß wundert, ist, das niemand im bayrischen Pleistozän, oder anderswo, den Zusammenhang zwischen irregulärer Geldschöpfung und weltweiter Aufrüstung sieht, von gebügelten Medien und dem regenwaldähnlichen Verschwinden von Bürgerrechten und Freiheiten bei gleichzeitiger Ausweitung der Überwachungs und Zugriffsmöglichkeiten ganz zu schweigen. Sieht doch irgendwie aus, wie die klassische Mobilmachung, oder ?

Historisch betrachtet war es Krieg, der die Krise beendete, nicht ökonomische Vernunft. Ausnahmslos.


Don, die Bezeichnung Bazi verwende ich übrigens wie Ösi oder Ossi. Also nicht abwertend oder gar beleidigend. Steht einfach für seltsame Menschen, die aussehen und sprechen wie Deutsche, aber eigentlich ganz anders sind. Ich hab auch nix gegen Tartenfresser, bin selber einer. Am liebsten mit Spinat und Lachsfüllung.

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Aha, und welcher Krieg beendete die Krise 1873-1879?

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Sieht doch irgendwie aus, wie die klassische Mobilmachung, oder ?

Neinl, nur wie die zunehmende Angst der herrschenden Eliten, ihre bisherige Macht und ihren Einfluss zu verlieren.

Gegen wen soll den Krieg geführt werden. Welche Lösung soll denn HEUTE ein Krieg sein? Nach dieser Logik müsste es der USA doch mittlerweile richtig gut gehen, führt sie doch seit einigen Jahren massiv den Krieg gegen den Terror. Dummerweise hat ihr dieser Krieg nicht viel geholfen. Nicht einmal die Kontrolle über das irakische Öl.

Der Einmarsch Russlands in Georgien hat vielleicht die eine oder andere patriotische Brust zur Schwellung gebracht, der darauf folgende Absturz der Moskauer Börse und die zunehmende Zurückhaltung ausländischer Investoren auf Grund der unberechenbaren Politik der russischen Staatsführung tut dem Land auch nicht gerade gut.

Krieg ist heute nicht mehr die Lösung für wirtschaftliche Probleme.

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Sieht doch irgendwie aus, wie die klassische Mobilmachung, oder ?

wie schon diamantspeerspitze sagte, gegen wen denn.

mit wem denn? der bundeswehr? stell dier vor es ist krieg, und keiner geht hin - weil eben keiner da ist.

bei manchen leuten, die ich so kenne, wird die ddr mit jedem jahr, da es sie nicht mehr gibt, schöner. nicht nur bei den alten genossen. nein, bei denen, die ein herr koch, beispielsweise, blindmöglichst für seine wähler halten würde. jetzt äussern sich ja schon ehemalige blockflöten der cdu öffentlich, dass sie dort und damals ihre bequeme nische hatten.

ich denke, dass da einige längst einen plan b in der schublade haben, der auf ddr 2.0 hinausläuft. wenn es einen krieg gibt, wird er im inneren des landes stattfinden.

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und darum wurde zeitgleich zur hre-rettung-zweiter teil die bundeswehr im inneren durch den bundestag gewunken... nicht, dass ich an untergangsszenarien denke, aber die definition der einsatzgründe mit "wenn die mittel der polizei nicht mehr ausreichen" sehe ich bei einem landesweiten bankrun gegeben.
nicht, dass es geplant ist, man will sich nur den joker sichern...
(um es nochmal deutlich zu sagen:einen krieg halte ich aus den oben genannten gründen für witzlos, eine "machtübernahme" von wem auch immer durch einen einsatz der bundeswehr auch, aber wenn man daran denkt evtl. banken, supermärkte etc. sichern zu müssen könnte sich ein schützenpanzer mit 2-3 bundis ganz gut machen... ;) )

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nein, an die bundeswehr dachte ich bei meiner prognose nicht. die wehrpflichtigen kannst du vergessen, ist auch gut so. und rate mal, woher die längerdienenden kameraden uffze mit und ohne portmonee kommen. die offiziere wissen das auch, hoffe ich jetzt mal.

die werden alle den teufel tun um den brüdern aldi und lidl die kastanien aus dem feuer zu holen.

eigentlich dachte ich an weimarer verhältnisse.
um die eine ecke biegt die sa, um die andere die roten frontkämpfer, und los gehts. die polizei wartet hinter einer hausecke, bis das ganze vorbei ist, um dann die liegengebliebenen einzusammeln.

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Ich tippe einfach auf mehr Kriminalität a la Dirty Harry. Plünderung ist die Politik des kleinen Mannes in der Krise.

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Meine Siedlung lässt sich prima einzäunen. Muss ich bei der nächsten Eigentümerversammlung mal vorschlagen. Bevor die Inflation die Istandhaltungsrücklage auffrisst...

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Sie wussten es vorher
Mir fällt gerade ein, dass eine Bekannte von mir im Juni von einer Wirtschaftskrise redete und Gold als Wertanlage – allerdings typisch Frau in Goldschmuck. Zu diesem Zeitpunkt war ich allerdings noch skeptisch, heute bin ich mehr als neugierig, gespannt und verspüre ein wenig Genugtuung, weil so die Schwachstelle des Kapitalismus sehr schön offenbart wird: Vertrauen. Interessanterweise ist es genau das, was die Marktgläubigen dem Staat gerade nicht entgegenbringen. Aber dann einen auf „homo hominem lupus est“ machen …

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@jordanus
Große Depression 1873 -1894, Imperialismus, andauernde Krisenlage, WK1

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