Griechenland hat den Euro und keine silbernen Teekannen,

und Antiken kann man auch nicht ausführen - es ist nur ein Glück, dass es den Briten gerade wieder voll nass reingeht und deshalb der Euro aufgrund der griechischen Defizitkrankheit nicht gegen das Pfund abraucht. Damit haben wir jetzt die alte Balkan- und Baltikumkrankheit auch im EU-Raum offen rumliegen - in Spanien und Italien ist man ja gut darin, das Problem zu verstecken. Noch. Nur: Was bringt mir das ganze Elend in diesen grauen Tagen, da sich der Winter und der Herbst um die Berge streiten?



Ich tippe auf eine opelianische Lösung: Man wird die Griechen retten, und dann stehen sofort die Italiener vor der Tür und wollen auch was haben. Es wäre wirklich schön, wenn man solche Länder, wie hier schon einmal vor rund einem Jahr schon mal vorgeschlagen, aus der Eurozone rauswerfen könnte, am besten im Gefolge der Iren. Ansonsten muss die Schweizer Nationalbank wieder Überstunden machen, den Franken vor den Kaufwellen zu retten.

Dienstag, 8. Dezember 2009, 18:56, von donalphons | |comment

 
...der berühmte "kalte Schlag" steht den ganzen verträumten Gestalten noch bevor. schnell & kalt.
Lustig wird die politische Lügengeschichte nach diesem Schlag....a la: s konnt doch keiner ahnen, dass es so kommt.

Wieso ist eigentlich der Glaube in der Bevölkerung so tief verwurzelt, dass man Geschichte, Moral, Mathematik und Natur so unendlich lange verarschen kann ?

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Kann sein, dass man sich erst mal bis Weihnachten rettet. Die Politik des Durchwurschtelns kann aber nicht ewig weiter gehen. Aber wann der Dominoeffekt kommt - keine Ahnung.

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"... aber eines steht nicht im Koalitionsvertrag: Wie man die Gesetze der Mathematik außer Kraft setzen kann!"

Ich könnte dieses Video als Endlosschleife den ganzen Tag sehen. Einfach nur gut.

"Schwarz-Gelb ... ist wie ein Säufer, der konsequent gegen den Alkoholismus antrinkt."

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Der Franken wäre noch relativ günstig im Moment.
Könnte übrigens sein, dass der Dollar mal kurzfristig anzieht und es der jüngsten Spekulatengeneration die Carry Trades um die Ohren haut.

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Der Verkauf von Aktien in den USA deutet gerade an, dass jemand schnell Geld braucht. Allein, vielleicht hätte man den britischen Peso nehmen sollen:

http://www.guardian.co.uk/business/2009/dec/08/uk-manufacturing-sector-stalls

Der kriecht nämlich weiter.

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Ich glaube, der Dominoeffekt kann noch ein wenig herausgezögert werden. Dieses aktive Nicht-Wahrhaben-Wollen des Einzelnen verzögert den Knall noch ein Weilchen. Denn neben den politischen Lügen, gibt es diese Lebenslüge des ganz normalen Bürgers. ( da haben die Politiker Glück, denn in den aktuellen Zeiten glauben die Menschen wirklich alles, Truth is out of style)

So nach dem Motto: Was nicht sein darf, kann nicht sein. Ich lebe mitten in Europa. Ich habe schliesslich einen Anspruch auf ein gepudertes Leben ! Ich werde getettet, Ich bekomme Rente & eine Menge Pendlerpauschale. Mein Auto wird mir per Steuergeld bezahlt. Mein Job ist wichtig und wenn er es nicht mehr ist, dann gibt es ein Gesetz, das besagt, dass er wichtig ist. Und in den Urlaub fliegen darf ich auch, wann immer ich will. Das alles hat man mir versprochen. Ich habe ein Recht darauf !!!!

Natürlich gibt es dieses Recht nicht ... :-) ...und es hat auch noch nie ein Solches gegeben.

Trotzdem wirtkt diese individuelle Lüge prima & verzögert alles…sehr zum Leidwesen der nachfolgenden, armen Kreaturen.

Eine Bereinigung / Berichtigung der alten, defekten Strukturen wird somit verzögert und ein möglicher, friedlicher Neuanfang verbummelt.

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Volkswirte
miner, solange Leute wie Thomas Meyer (als Chefvolkswirt der DB) so einen Unsinn in großen Tageszeitungen daherreden dürfen, sehe ich das Ende dieser ganzen Perversionen noch nicht gekommen. "Ja, ja - Griechenland sieht ziemlich übel aus, aber ein Staatsbankrott, i wo...."

Truth may be out of style, but if it comes it hurts...

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... auch in Japan gab es gestern interessante Zahlen: die Schulden der oeffentl. Hand mussten aufgrund von Steuerausfaellen ein wenig hochgerechnet werden, auf jetzt 53,5 Billionen Yen (ueber den Daumen gepeilt 500 Milliarden Euro). Das Steueraufkommen liegt leider ein Drittel darunter.

Japans "fiskale Situation" sei nicht einfach, erklaerte der zustaendige Minister. Er muss es wissen, wer sonst?

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Die moderne Dienstleistungsgesellschaft
„Wir müssen endlich eine moderne Dienstleistungsgesellschaft werden !“

Diese hohle Forderung mit smartem Sound für´s Ohr des Bürgers, die nahezu alle geistesfreien Politiker das letzte Jahrzehnt in ihr Mikro gebrüllt haben, hat sich zum Glück nicht ganz erfüllt.

Denn tatsächlich halten uns Produktion von Spezialgütern und Sachleistung noch ein wenig über Wasser, während man in Amerika entsetzt auf seine eigenene verkrüppelte Mini-Rest-Produktionsquote schaut, mit Hilfe deren nicht mal ein total zugekokster Mathematiker jeh einen Exportüberschuss errechnen könnte.

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Vielleicht kann man die Forderung
nach einer modernen Dienstleistungsgesellschaft ganz einfach so übersetzen: "Es ist ein Skandal, dass meine Gemahlin ihre Einkäufe im Supermarkt selber in die Tüte bugsieren und zum Auto schleppen muss, weil sich die saturierten Leichtlohngruppen in diesem unserem Lande immer noch zu fein dafür sind, gegen Trinkgeld zu arbeiten."

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Ich möchte ja keinem wichtigen Dienstleister zu nahe treten ( denn die gibt es ja, keine Frage ), sondern nur den 80 % überflüssigen Dienstleistern in den Arsch treten.

Die neuzeitliche Bedeutung von Dienstleistung offenbart (entlarvt) sich meines Erachtens am besten durch dieses Zitat aus Wikipedia:

„Zudem kommt es darauf an, den Nutzen der Dienstleistung für den Kunden herauszustellen. Denn nur, wenn ihm das klar ist, wird der Kunde sie in Anspruch nehmen.“

Wenn man diesen o.g. Satz mal richtig auf sich wirken lässt, sind Beamer, Flipchart und die darum versammelten Placement24-Gestalten zum Greifen nahe…

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Ich glaube die Problematik der Schüler in "Null-Euro-Jobs" ist viel differenzierter und vielschichtiger, als in den Medien und vor allem von den Gewerkschaften dargestellt.

Auf jeden Fall muss man sich fragen, warum das böse Erwachen bei den Supermärkten erst jetzt kommt. Die 24,- Euro pro PT hat sie ja auch nicht zum Nachdenken angeregt.
Und Gewerkschaften haben zwar vor 100 Jahren viel für die Arbeiter erreicht und mögen heutzutage auch noch den einen oder anderen Glücksgriff landen, aber trotzdem sind das m.E. mit die größten bigotten Vereine, die ich kenne.

Und wer ereiffert sich für die ganzen Freelancer, zum Beispiel im Journalismus, die z.T. wohl auf weit geringere Stundensätze kommen?

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Alles rennt, rettet, flüchtet.
The Great American Bubble Machine, Kudos an den Rolling Stone und Zero Hedge. Die Lady die Credit Default Swaps erfand, ist aktuell ganz vorn bei JPMs Carbon Trading Team.

What? Me worry? (Alfred E. Neumann)

http://www.rollingstone.com/politics/story/29127316/the_great_american_bubble_machine/7

und

http://www.zerohedge.com/article/woman-who-invented-credit-default-swaps-one-key-architects-carbon-derivatives-which-would-be

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Carbonhandel
... die nächsten NACHHALTIGEN (nachhaltig Geld vernichtenden) Finanzprodukte, die von den Banken gewinnbringend unter genau selbigem in Großbuchstaben geschriebenen Etikett an die Kunden vertickt werden. Danke für die Artikel, lebemann.

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Das ist ein Ding und keiner merkt es
Die Banken wollen den Verbriefungsmarkt mit Hilfe von staatlichen Garantien wiederbeleben:

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E1D07B8CE8E024D418E17FCB760E014F8~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Ich fass es einfach nicht. Diese Unverschämtheit, die hinter so einer Haltung steckt. Wann werden die Bankster endlich weggesperrt. Sie würden so gerne genauso weitermachen, wie vor der Krise. Wo bleibt der Staatsanwalt. Und der Vorschlag wird tatsächlich ernsthaft diskutiert. Das ist das Problem in der Medienkleptokratie. Der größte Schwachsinn braucht nur von den größten Deppen ausgesprochen werden, und keiner widerspricht mehr. Wie bei diesem Wichstumsbeschleimigungsgesetz. Da wird sogar noch zusätzlich Steuergeld draufgelegt, damit Kritiker (Müller, Saarland) mitmachen. So wird das nichts mehr mit diese Republik. Griechenland lässt grüßen.

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Tja, Schweine bleiben eben Schweine ( eigentlich eine Beleidigung für dieses unschuldige Tier ) und all die Schafe stört es nicht...

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