Übergang

So soll man rausgehen:



Und in das wird man hineingehen:



Allen wohlmeinenden Lesern ein schönes neues Jahr; die nicht wohlmeinenden sollten sich vielleicht mal vergnügen oder etwas ins Freie gehen, dann ist allen gedient.

Ja, also, 2012. Pläne habe ich noch nicht, mal abgesehen von den üblichen Unvermeidlichkeiten wie Heuschnupfen, Italien, Bergsteigen, Familie, Torte, auf dem Sofa liegen und schreiben. Was man halt so macht. Vielleicht finde ich sogar mal was wie einen Unterleib bei mir und mache was drüber.

Was sicher nicht kommen wird, ist eine Mittlebenskrise, eine Heirat, Kinder, die Anschaffung eines Hundes, ein Umzug nach Berlin, der Kauf eines neuen Autos, eine Konversion zum Katholizismus und ein Beitritt zur FDP.

Vieles andere ist Verhandlungsmasse. Es lockt mich allzu sehr nach Istanbul. auch wenn ich dorthin fliegen müsste. Aber wie so vieles hängt das von den Umständen jenseits meines Einflusses ab. Man wird sehen.

Samstag, 31. Dezember 2011, 22:00, von donalphons | |comment

 
was spricht gegen eine autofahrt nach Istanbul? den "deutschsprachigen" Teil des Balkans habens nu scho bereist warum nicht auch weiter?
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btw die sache mit dem schnee und dem rodel sieht herrlich unvernünftig aus.

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Unsere Haushälterin kommt aus Serbien, und die hat jedesmal Geschichten zu erzählen über diese verkommenen "Ausländer" dort, dass ich das eher nicht versuchen möchte. So nach dem Motto "vom Zoll trotz Bestechung bis auf das letzte Glas Ajvar ausgeraubt".

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Istanbul
scheint mir eine gute Idee. Aber warum nicht mit dem Auto? Allein der Gedanke an das Bild, wie der Don bei der Rückfahrt mit der Rückbank voll mit Silberkannen, Teppichen und Ähnlichem versucht, wieder in die EU zu gelangen, lässt mich schmunzeln.

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Genu DAS würde ich eigentlich gern vermeiden. In Israel wohne ich auf dem Flohmarkt von Jaffa (6 Tage die Woche offen), und das war schon schlimm genug, vor allem die Zollkontrolle bei der Ausreise, daher heisst eine Kanne auch "die Kanne der Tränen". Gar nicht auszudenken...

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verstehe - und ich muss zugeben, dass meine letzte automobile Querung der EU-Außengrenze schon eine Weile her ist (die Schweiz mal ausgenommen).

Was Serbien angeht - das ließe sich umgehen - sowohl wie von Anderen vorgeschlagen über Italien und Adria als auch östlich (Siebenbürgen und die Karparten sollen sehr schön sein und auch auf der Weiterfahrt in Bulgarien gäbe es vieles Sehenswertes).

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Nach den Ausführungen besagter Dame sind die Grenzen zum jeweiligen südöstlichen Nachbarn das Problem. Und mir persönlich geht jede Form von Korruption wahnsinnig an die Nieren. Das wäre einfach nichts für mich, und ich bin auch kein wandelndes Bankkonto.

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Wundert mich schon ein bisschen, dass es da ernsthafte Probleme geben soll. Ich meine Ungarn, Rumänien und Bulgarien sind alle in der EU und es gäbe somit eigentlich keine rechtliche Basis, von Ihnen an der Grenze irgendetwas zu wollen (außer dem Ausweis natürlich). An der Grenze zur Türkei sieht das natürlich anders aus.

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für korruption gibts auch nur in den wenigsten ländern dieser erde eine rechtliche Grundlage ;)

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Was verdient denn Zöllner in Ungarn so?

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@rollproll: es ist nicht so lange her, da gab es die Möglichkeit, "nützliche Aufwendungen Ausland" ganz normal zu verbuchen. Nicht irgendwo, in der Federal Republic of Germany.

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hey, wird es also doch noch etwas mit ihrem unterleib!

auf ein amüsantes 2012!

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Mal schaun, ob da was geht.

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was glauben sie, wie viele männer sich eben genau diese frage auch stellen.

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donna laura, nicht um diese Uhrzeit. Männer mögen morgens.

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tatsächlich, das kann zeitabhängig sein?

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Müsste das nicht mit einer Fähre ab Brindisi oder Bari zu machen sein? Notfalls mit Zwischenhalt in Patras und Thessaloniki.

Nur die Entfernungen sollte man nicht unterschätzen. Thessaloniki bis zur türkischen Grenze bin ich mal gefahren, noch dazu ein wenig in Eile, das war eine üble Gurkerei.

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die ersten 2 generationen gastarbeiter haben das auch überlebt (und zwar jedes jahr aufs neue). keine ausflüchte bitte

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Wenn ich durch Italien fahre, versacke ich nur. Das wird bei mir in der Regel schon ab Meran schwer, mich weiter in den Süden zu bringen, zwecks Alternativen vor Ort. Wenn dann muss es ruckzuck gehen.

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man sollte doch komplett via Balkanstaaten reisen können. Eeeeestereich und dann weiter via Slowenien oder Ungarn

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Das Weiter ist dann genau das Problem.

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nun gut, dann müssen wir die österreichischen Leser wohl bitten die entsprechenden Pässe zu sprengen. Grad im schönen tirol sollte es noch ein paar alte Hasen geben, die geübt im Umgang mit Sprengmitteln sind.

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Besonders in Südtirol rennen die noch rum - frei!

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Oder Eisenbahn? Wenn Sie die Zeit erübrigen können, würde ich an Ihrer Stelle den umständlichsten Weg nehmen. Zweite Klasse natürlich.

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Meine letzten Zugfahrten fühlten sich immer nach Nervenzusammenbruch und nicht nach Urlaub an. Gegen Kinder gibt es nichts besseres als 2 mm Stahlblech und viel PS.

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Bahn bitte nur für solche Späße wie TEE, TransSib, Orientexpress.

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Nur wenn es einen Gepäckwaggon für Mutterkindtransporte gibt.

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ja darum aus gutem grund die aufzählung. ich habe zumindest den naiven glauben, in solchen eher exklusiveren Bahnreisen von den Maltes/PaulFerdinandsmitmami und Interrailtouris verschont zu werden

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Ja, vielleicht, aber ich hätte in Istanbul so viel zu tun, dass ich alle Zeit dort sein wollen würde. Leider sind die türkischen Zöllner bei allem, was irgendwie alt ist, wirklich ekelhaft.

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Wobei, so eine Zugfahrt hätte schon etwas von "Liebesgrüße aus Moskau", Alphonso Bey. Da passt auch noch der Unterleib rein.

Und sehen Sie es mal so: Egal, wie Sie es anstellen, der Export von jedwedem Gegenstand des nationalen türkischen Erbes (oder was auch immer der jeweilige Zöllner dafür halten mag) ist immer schwer, sei es mit dem Zug, zu Luft oder auf dem Land. Da muss dann bitte schön schon ganz dicke "Made in China" draufstehen, und selbst dann sind Diskussionen nicht ausgeschlossen. Vielleicht auch ein Grund, weshalb viele Mitbringsel von dort grauenhaft geschmacklos sind: früher hatte man sowas nicht, also muss in den Augen der Zöllner alles, was alt und geschmackvoll scheint, ein nationales Erbstück sein...
Alternative: Sie kennen einen im AA, der das im Diplomatengepäck mitnimmt. Aber selbst da kann man sich nicht sicher sein, und wer macht sich schon gerne abhängig.

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Schönes Tee Service. Was ist es?

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Da war mal eine Kisten auf dem Boden für zwei Euro. Winterling Selb. Das war das erste Porzellan, das ich mir für den Tegernsee gekauft habe, zwei Tage vor dem Notartermin.

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"Vielleicht finde ich sogar mal was wie einen Unterleib bei mir und mache was drüber."
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darüber? nicht (mehr) damit?

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Wie unkommod.

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Istanbul ist toll, da will ich unbedingt nochmals hin. Beim ersten Mal war es ja Arbeit, da habe ich nur wenig von den schönen Seiten gesehen. Aber das was ich sah, weckte in mir den Wunsch, nochmals dorthin zu reisen.

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Ich habe da eine Bekannte, insofern wäre ich nicht gleich mal im Moloch verloren.

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Warum nicht mit dem Fahrrad oder zu Fuß?
Aber auch mit dem Auto sollte es heute keine Zollprobleme mehr geben, ist doch alles längst EU.
Und Antiquitäten außer Landes schaffen fände ich sowieso nicht unterstütztenswert.

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Prost Neujahr,aber in İstanbul faehrt man besser nicht Auto oder Fahrrad.Wir benutzen hier Metro,Schiff,Bus,Dolmuş und Taxi,das geht prima.İch lebe hier seit fünfzehn Jahren und ich weiss,dass die İnfrastruktur seit der Zeit von Erdoğan als Bürgermeister und nun in Haenden der AKP sich extrem verbessert hat.Aber durch den steigenden Wohlstand der Mittelklasse in dieser Zeit ist die Anzahl der PKW's unfassbar
gestiegen,dazu der staendige Transit durch İstanbul für alle Fahrzeuge von Europa nach Asien,das ist keine Freude hier mit dem eigenen Auto zu fahren.İstanbul ist toll,aber nicht am Steuer.

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