Abgepinnt

Wenn man mich fragen würde, würde ich sagen: Schliesst die Pin AG sofort, ohne ein weiteres Wort.

Aber nachdem die Gesellschafter alle Medienmacher sind und wissen, wie Firmenkrisen in der Öffentlichkeit maximalen Schaden für die Beteiligten erzielen, machen sie natürlich auch in der nachrichtenarmen Zeit weiter. Und sorgen dafür, dass sich die Bundesbürger ein klein wenig mehr Gedanken über die Leute machen, die soch sonst als vierte Gewalt im Staate ausgeben; die WAZens, die Spingers, und wie sie alle heissen. Das finde ich gut. Nur die Lüge von den "vernichteten" 520 Milllionen, die Springer rumkräht, sollte vielleicht unterbleiben - schliesslich landete das Geld bei den anderen Gesellschaftern. Und bietet hier Spielräume für neue Räuberhöhliaden unserer Medienmacher.

Dienstag, 18. Dezember 2007, 17:15, von donalphons | |comment

 
Ich halte es hingegen für dringend erforderlich noch einmal deutlich zu machen, das Springer sein altes unehrliches Spiel weitertreibt. Ich bin auch der Meinung das dieses Spiel Konsequenzen haben sollte:

http://www.duckhome.de/tb/archives/1596-Wenn-schon-im-Arsch,-dann-richtig-im-Arsch.html

Ich glaube das Friede Springer wissen sollte, wie über sie und ihre Truppen gedacht wird.

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Amoralisch und nackt
Was mich ehrlich gesagt nervt: Alle seiern über PIN, Springer, Bodo H und was weiß ich.
Ich habe noch keinen einzigen Kommentar in den Medien gehört, in dem das Offensichtliche ausgesprochen wird:

Wer sein Geschäftsmodell darauf aufbaut, Mitarbeiter mit Hungerlöhnen abzuspeisen, der handelt zutiefst amoralisch. Und er hat jegliches Recht verwirkt, sich über gebrochene Zusagen oder den bösen Markt oder den bösen Monopolisten zu beschweren.

Das zeigt doch nur die unternehmerische Unfähigkeit und Verantwortungslosigkeit...

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Wer Begriffe wie "neoliberale Wirtschaftsfaschisten" verwendet, läuft in meinen Augen nicht ganz rund.
Aber ich vermute, daß man richtig auf die Kacke hauen muß, wenn man ansonsten nicht ernst genomen wird.

Da werdern sich Friede&Co. aber ganz dolle ins Hemde machen, wenn sie jetzt herausfinden, was man über sie denkt...
Hui ... wahrscheinlich wissen sie noch nicht einmal, daß *Blid* Gegenstand des Deutschen unausrottbare Denunziantenseele ist.... und für so etwas Armseliges auch noch einen *Grimme* bekommt.

Es ist jedermanns recht, jedes mögliche "Geschäftsmodell" umzusetzen .. sollten gesetzliche Regelungen dagegen sprechen, haben die Betreiber eben Pech gehabt.

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Naja... ich möchte zu bedenken geben, dass der Neoliberalismus nicht ganz zufällig seine grossen Stunden unter totalitären Regimen hatte. Ich sag nur Chile. Und natürlich hat die Grundüberlegung, die Gesellschaft als Mülleimer für die Probleme abzuwerten und das Privatraffen in den Vordergrund zu stellen, den Anschein eines stillen Putsches von Oben gegen die Demokratie.

Die Zutaten für Totalitarismus sind jedenfalls in meinen Augen gegeben. Sieht heute anders aus als 1932, hätte auch andere Folgen, aber die Bekämpfung solcher Leute ist nicht unwichtiger als das Eintreten gegen rechte Schläger.

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Totalitarismus äußer sich in Gleichschaltung - was man ander veröffentlichten Meinung durchaus erkennen kann (auch an dem Einsatz der Staatsanwaltschaft). Das dies aber in "faschistischer" Form passieren soll, ist mir neu.

Die größte derzeitige Ausbeutung existiert derzeit in China und ähnlichen Staaten - und @Don ist sicherlich intelligent genug um zu wissen, warum sein China-Bashing in intellektuellen Kreisen auf keinerlei Resonanz stößt. ;)
@Don kann ja einmal die verschiedenen Publikationen des Aufbau-Verlag aufrufen.

... und bis ausgebeutete Arbeitskräfte via Stacheldraht und Selbstschußanlagen im Lande gehalten werden müsse, ist auch noch ein kleines Stück des Weges.

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war die stacheldrahtmethode nicht eher kennzeichen des ehemaligen sozialistischen systemst? war die ddr faschistisch? braucht es selbstschussanlagen, um totalitär zu sein? jetzt bin ich verwirrt.

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