Dienstag, 1. Februar 2005
Sensationelles historisches Farbbildmaterial

Von links nach rechts: PR-Praktikantin und Content4Press-Optimizerin Susi P., Senior Content Consultant Managerin und baldige Vorstandsassistentin Janine K., Head of Marketing and PR sowie highly overworked but very success orientated Interims-Head of Business Development Meike v. A.-H..
Die Vorstände Klaus Span, (MBA Oberursel), Anthony Farkel (Marketingfachwirt St. Gallen&Pauli), und Rüdiger Wild-Ebers (Prof. non habil & Dr. h.c. univ. Jakarta) waren trotz freundlichem Bitten leider während dieses Shootings nicht bereit, das Businesslunch an Trog und Koben zu verlassen. (wir werden uns aber bemühen, ältere Pressephotos auf Wunsch auch mit Rolex in 300-dpi-Auflösung nachzuliefern).
Abdruck honorarfrei. Um Belegexemplar wird gebeten.
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Verfolgungswahn
Übrigens: Wer eine Domain mit grosser, schlechter Vergangenheit will, soll jetzt zuschlagen. I-D Medias frühere Community-URL Cycosmos.com vermeldet: cycosmos.com - This domain name expired on 12/29/2004 and is pending renewal or deletion. Man kann sie also übernehmen. Und dem Herrn Kolb, bei dem es offensichtlich nicht mal mehr zum Erhalt der eigenen Websites reicht, eine lange Nase drehen. Bei anderen reicht es noch nicht mal zum eigenen Webdesign (via polarluft).
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In was für einem Land wir leben
Weil das so ist, möchte ich dieses Bild zeigen, aufgenommen am letzten Sonntag Nachmittag:

Wir leben also nicht nur in der Welt dieses Blogs, sondern auch in einem Land, in dem junge, sehr dünne Frauen durch den Schnee der Hinterhöfe gehen, unter lockeren Zäunen hindurchklettern, um den Müll nach Verwertbarem zu durchsuchen. Es war bitterkalt an diesem Sonntag, windig. Ich kann für mich noch nicht mal in Anspruch nehmen, so etwas wie "Mitleid" empfunden zu haben, denn wenn es so gewesen wäre, hätte ich irgendetwas tun müssen, reagieren, helfen. Aber ich sass ziemlich ratlos, feige und dumm, ein hohler und hilfloser Geck an meinem Schreibtisch, inmitten des Überflusses meines Lebens, sah sie kommen, den Zaun hochheben, und die Klappen öffnen. Das sind keine Kinder, die das mal spasseshalber machen. Das ist das Land, das man nicht herzeigt, wenn man von so harmlosen Dingen wie Sozialgefälle oder Hartz 4 spricht.
Ich weiss nicht mal, ob es richtig ist, dann noch die Kamera zu heben und das Bild zu machen, geschweige denn es zu zeigen. Aber ich denke, dass es Autor und Lesern nicht schaden kann, sich zumindest einmal diesen Aspekt der Realität zu vergegenwärtigen, bevor es dann morgen mit der Nichtigkeit des Lebens als schlechterer Sohn der besseren Gesellschaft weiter geht. Es ist kein schönes Bild, und vielleicht hilft es beim Umgang mit dieser Realität, wenn ich noch erzähle, dass sich die beiden da unten unterhalten haben und dann wegen irgendwas gelacht haben, trotz allem, während ich da oben sass, nicht wusste was ich tun sollte, und der Kitt aus den Bruchstellen der mich wahrscheinlich ausmachenden Dünkel, Lügen und Einbildungen rieselte.
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Montag, 31. Januar 2005
Dirt Picture Contest - Ein Platz für jeden

This is the place to be. This ist the place you should be.
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Old Shit in new Blogs
Denn wir sind die neue Sensation, und sie wollen unser Blut trinken. Uns zu bestechlichen, korrupten, stinkenden Geldkadavern machen, wie sie selbst. Es geht wieder los: Sony greift sich die ersten Blogs. Und irgendwo bei BMG macht jemand eine Powerpoint, bei Holtzbrinck in Frankfurt wird für Madzia und windige Zulieferer was nachgerechnet, und ein windiger Küchentisch-Berater schreibt Bettelbriefe, er wüsste, wie man die Blogs fürs Marketing nutzen könnte.
Es kommt wieder.
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Finale Konvergenz
ihre Hauptinvestoren von der OmniScience Multimedia Lab GmbH aus Lübeck beim dortigen Amtsgericht die Nummer 53b IN 25/05 bekommen -
und das ganze Debakel deren Mutterfirma Galaxis AG aber ziemlich egal sein dürfte, weil ihr Gründer schon einen auf Alex Falk macht.
240 Punkte bitte für den Don, neben dem gerade der Blitz eingeschlagen ist: Die Convergence GmbH sass mit ihren tollen Interactive-TV-Ideen in der Brunnenstrasse 153, also gleich hier um die Ecke - und ich hatte es schon im Mai geahnt.... Ein weiteres Berlin-Mitte-Märchen mit schlechtem Ausgang, aber wer braucht schon interaktives TV? Vielleicht, um gleich über die Glotze den neuesten Klingelton für die Realityshow "Die Burg vs. Big Brother forever" zu laden?
[update]: Das Girl war bei der Party dabei und hat historisches Farbbildmaterial aus der guten, alten Zeit, gegen das sich das angeblich so tolle Zeug des Spiegels über At alf Hitla ausnimmt wie ein Urlaubsbild von Augstein in badehose.
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Es ist da:
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Sonntag, 30. Januar 2005
Dirt Picture Contest - Heute in West-Kabul
Doch das ist vorbei. West-Kabul hat heute wieder eine enorme Geburtenrate, nachdem unter der Schreckensherrschaft der Naweconimi-Freischärler die Frauen aus den Berufen gedrängt und zum Kinderkriegen befohlen wurden. Mangelnde Bildung, abgebrochene Ausbildung - auch heute bleibt den Frauen nichts anderes, als sich einen Pascha zu suchen, der ihr ein paar Afghani, oder hin und wieder sogar ein paar russische Kopeken zum Erhalt eines kläglichen Haushalts gibt. Von den bröckelnden Decken hängen nackte Glühbirnen, und aus den Fernsehern, den einzigen Luxusgegenständen in West-Kabul, strahlen die bunten Bilder der westlichen Konsumgesellschaft in die heruntergekommenen Behausungen die Lieder von Reichtum, Laszivität und Überfluss. Unerreichbar für die Bewohner von West-Kabul, noch auf Jahrzehnte.
Die jungen Männer fliehen sich aus ihrer ärmlichen Realität in Träume. Träume bedeutet hier: Drogen. An der Todeszone hat sich gerade ein junger Mann mit einem Geschäft für Cannabis-Produkte niedergelassen:

Am Wrack eines alten Fahhrads, das von den marodierenden Banden zerlegt wurde, hat er sein Firmenschild angebracht. Das Bild der Pflanze, die den Bewohnern von West-Kabul von den meisten Terassen und Vorgärten bekannt ist, verheisst Ablenkung vom rauen Alltag in dieser Einöde. Besungen wird die Droge von den Helden der hiesigen Jugend, die sich Aggro oder Sido nennen, aber längst selbst Befehlsempfänger des Jamba-Clans und der Universal-Klingelton-Mafia sind. Aus westlicher Sicht mag man die Menschen hier für verkommen halten, aber in einer Stadt, die ihre Einwohner fast verhungern lässt; in einer Stadt, wo wenige Reiche die Hilfsgelder der westlichen Wertegemeinschaft veruntreuen und die Elendsquartiere fast die gesamte Bevölkerung aufnehmen müssen, kann der Drogenkonsum nicht verwundern.
Immerhin kann der Besitzer des Ladens vielleicht damit für seine Familie und für die Familien der Lieferanten sorgen. Aber noch viele lange, kalte Winternächte werden über die Ebene ziehen, bevor West-Kabul Abschied nehmen kann vom Hauptwerwerb des Drogenhandels, und eine Vorbildfunktion in einer Region einnimmt, die geprägt ist von Armut, Gewalt und gleich jenseits der Grenze, im Würdegriff der Korruption und des Fundamentalismus der Horden des notorischen Hasspredigers Kar al Wotillah. Zurück ins Studio.
Liebe Zuschauer, sehen Sie nächste Woche in unserer Sendereihe "Dons abenteuerlicher Orient": Khatar al Munacia, ein trügerisches Paradies zwischen Luxus und Niedertracht. (darunter Trailer: Don im überfluteten Barchetta, Dons Schwester beim Fluchen über die SLK-Lieferzeiten, Don beim Luxusmöbelmontieren in sauteuren Anwaltskanzleien mit hilflos danebensitzender und die Prada-Site ansurfender Schwester, Don beim Pitch mit weitausholender Geste und blitzender Rolex am Arm, Don trifft alte Freunde in schlecht gefüllten Szenekneipen, lange Einstellungen auf freundlich-nichtssagende Elitessengesichter, Kameraschwenk über die einzigartige Munich Area am frühen Morgen, Rauch steigt aus den Trümmern eines Startups in den blauen Himmel)
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Jamba Chainsaw Massacre
[Update] Gerade ad hoc beschlossen, dass ich dieses Viech wie übrigens auch einige andere aus dem Umkreis noch nicht mal tot auf meinem Blog sehen möchte
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Samstag, 29. Januar 2005
Ich trage gerne Rolex.
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Erstellt - Abgenommen - Aufgelöst

Heute heisst die Firma nur noch Deloitte. mit Punkt hinten. Das passt auch, besonders der Punkt. Den Arbeitsblock habe ich noch. Ich weiss nicht, ob es sonst noch viel von WEDIT gibt. Selbst die Website zeigt nur 404 an, wird nicht auf Deloitte durchgelinkt. Ich glaube auch nicht, dass sich Deloitte. noch gern an die alte WEDIT erinnert; die galt als zu verschnarcht in der New Economy, weshalb man das alles unter einem griffigen Namen und mit neuen Arbeitsblöcken zusammenfasste, integrierte und neu aufstellte. Hauptsache vorwärts.
Warum das hier ist? Nur falls jemand glaubt, die New Economy hätte überall gegen die alte Deutschland AG verloren.
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Real Life 29.01.05 - Steuergerechtigkeit
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Samstag, 29. Januar 2005
Die Uni, die Wirtschaft und die Journaille
Auf geht´s zur Wahl des neuen Unworts des Jahres! [update]: Mehr Versager hier.
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Dirt Picture Contest - Mein erstes Jamba
Ich habe immer gedacht, naja, die Jambanutzer sind doof, bestellen ein Bild und kriegen ein Abo, merken es aber nicht. Der Vorbesitzer dieses Handies wusste wohl, was er tat. Und jetzt, 3 Stunden, nachdem ich wieder mobil erreichbar bin, weiss ich einiges über die typische Bildersprache sowohl von Jamba als auch dem Vorbesitzer.

Neben dieser nackten Frau habe ich auch noch 5 weitere in diversen Posen. Ich verfüge über einige "Arschgeweihe"; so nennt man das Gekrakel wohl. Ich habe auch ein dünnes Krokodil, an dem ein fetten Krokodil geschlechtliche Handlungen vollzieht, aber keinen Klingelton mit "In der Bar zum Krokodil", einem Chansonklassiker aus den 20er Jahren. Schade.
Dafür habe ich etliche Klingeltöne. Viele. Sachen, die ich nur kenne, wenn ich mal bei meinen Eltern Farbtelevision erlebe und unabsichtlich in eine Jamba-Werbung und die Jamba Musik dazwischen, MTV heisst das glaub ich, reinschalte. Ich frage mich, was für Leute das runterladen. Ich frage mich auch, ob die Samwers nicht einfach verdammt arme
Ironischerweise habe ich das Handy gebraucht, weil ich eigentlich den Spreeblick-Johnny anrufen wollte, wegen eines Artikels über Jamba. Tja.
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The real Deal
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Gerüchte besagen
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Keinen blanken Heller
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Freitag, 28. Januar 2005
Dotcomstirbt. Immer? Nicht immer.
Dass Daidalos den Startup-Tod stirbt, ist nicht ganz ohne Ironie - schliesslich waren sie schon seit 20 jahren auf dem Markt. Aber wenn die Sense erst mal schwingt, wird alles niedergemäht, die Unschuldigen mit den vebrechern, die Kleinen mit den Grossen, die VC-Finanzierten mit den beschränkten Klitschen. DaidalosDotcomlebtnicht, so viel ist sicher. Aber morgen kommt sicher wieder ein anderer Schreiberling mit einer anderen tollen Geschichte, dass es ja so viele gute Nachrichten gibt.
Die Nachricht des Tages: 120 Punkte für den Don.
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Boomtown Rats
Steve Rubel gehört als nicht unbedeutender PR-Mensch berufsbedingt zu diesen Schreihälsen, aber bei ihm habe ich oft den Verdacht, dass oberhalb von Mund und Stimmbändern auch noch eine Steuerung derselben sitzt, die man als "Gehirn" bezeichnet. Rubel nun breitet sich in schöner Regelmässigkeit darüber aus, wie Werbefritzen, PR-Leute und Blogger zusammen kommen können, und er tut es auf eine Art und Weise, die den Bloggern sowas wie Persönlichkeit, Charakter, Witz, Meinung und Seele zugesteht. Sein neuester Beitrag gibt mal wieder die üblichen Tipps, wie man Blogger für sich einnehmen sollte: Umschmeicheln, bemustern, informieren, sich ihren Wünschen anpassen, sie nicht als reine Werbeplattformen zu sehen, sondern als Leute, die eigenständig und glaubwürdig sind, aber gern noch nebenbei ein paar Dollar mitnehmen; bisweilen auch eher unsaubere Geschichten wie die Vermischung von Werbung und redaktionellen Inhalten. Örgs - wo war nochmal der kotzende Smiley?
Was er aber auch sagt, ist ein Satz, der mir gefällt: Treat them like Rock Stars. hier geht´s weiter
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Er (und eine Sie) will es so
http://www.dotcomlebt.com/
Sagen wir es so: Wenn das das Leben ist, dann ist aufrecht sterben sicher die bessere Alternative.
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Diesmal ist es nicht so einfach
Wir warten auf das Nitroglycerin für den Tank und auf die Startfreigabe aus dem Tower. Solange bauen wir schon mal die MGs ein und malen das Pinup Girl auf die Nase. Es wird Zeit. Und die Startbahn ist diesmal so verdammt kurz.
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Mittwoch, 26. Januar 2005
Dirt Picture Contest - Berliner Saubär

Der Bär bräuchte dringend eine Dusche. Aber das geht nicht, weil er ja festgekettet ist, wie so ein grossäugiges, grünhaariges Mädchen in einem japanischen Zeichentrick. Was aber beim Erfahrungsschatz Berliner Minderjähriger, die sich hier die Kariesförderung holen, auch kein Problem mehr ist. Fesselspielchen und Ähnliches sieht man entweder bei Mama, wenn wieder so ein komischer Onkel da ist, oder man guckt das auf den Mangavideos, die man im Schulhof austauscht.
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Remember Alex Falk?
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Das Tor zur Hölle
Kann sein, dass wier 2040 spassige politische Verhältnisse in Deutschland haben; nicht unähnlich der Oligarchie im Athen vor 27 Jahrhunderten. Weit, das kann ich aus meiner Erfahrung als Abkömmling der sogenannten besseren Gesellschaft sagen, ist da sowieso nicht mehr hin, und obwohl ich fraglos einer der begünstigten dieses faktischen Systemwechsels wäre, gefällt es mir nicht. Aber weil ich heute nirgends in Berlin eine spontane Zusammenrottung der weit über 100.000 Studenten dieser Stadt gesehen habe, wird es wohl auch so kommen.
Ich habe gerade mit einem Freund telefoniert, der heute seinen Studenten eine BWL-Prüfung abnimmt. Alles ruhig. Ich bin nicht enttäuscht, ich habe nichts anderes als diese Stille erwartet. Denn die Tore zur Hölle sind bekanntlich gut geölt.
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Dienstag, 25. Januar 2005
Goldman´s Bar
Die Goldman´s Bar hat keinen Türsteher, der dich wegen deines Verhaltens beim vorletzten Mal rausschmeissen könnte, und die Typen an der Bar hast du damals ordentlich geschmiert. Eigentlich hat da niemand Grund sich zu beschweren, denn du hast nur zugeschaut, wie sie sich betrunken hat, und im Vergleich zu dem, was heute im Internet an Porno zu finden ist, war der weitere Abend auf dem Sofa wirklich nur Kindergarten. Ausserdem hätten sie ja was sagen können, wenn es ihnen nicht gepasst hätte. Mein Gott, sollen sie halt nur Barhocker reinstellen, dann weiss man wenigstens, dass man mit Horizontalem nichts anzufangen braucht. Es gab keinen Grund, so zu gaffen, die 10 Euro Trinkgeld waren einfach nur nett, und der Knutschfleck, den sie durch Sakko und Hemd gemacht hat, war eine Woche später abgeheilt. Dein Leben war schön an diesem Abend, also gehst du mit deinem Freund nach so langer Zeit wieder die schmale Treppe am Rosenthaler Platz runter und hast mal wieder das Vergnügen zu erfahren, dass es hier keinen Tee gibt. Vergessen. Kein Wunder. Ficken dummt gut.

Du sitzt auf dem Barhocker und schaust dich um. Und was siehst du? Mehr bei Restaur.antville!
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TV München ausgeknipst
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Einladung zur Jahreshauptversammlung
Klugerweise wurden so viele Bärenfellhändler als Speaker eingeladen, dass das Ausbleiben nichtsprechender Bärenfellhändler nicht übermässig gravierend auffallen wird. The Bears didn´t return the calls, but it is said they´re not amused.
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Übrigens, sagte sie,
Ich weiss es natürlich. Die halbe Welt in München stochert fragend rum, ob ich denn weiss, was aus dem Vorbild der Schokoladenseiten einer Figur in Liquide wurde. Und ich sage dann immer, dass ich es natürlich weiss, aber ich sage nicht, dass ich auch weiss, wie sie dann im Anschluss zu der Person gehen und ihr sagen, was ich gesagt habe. So ist das nun mal in der einzigartigen Munich Area. Obwohl es nach so vielen Jahren keine Bedutung mehr hat, wie die Kämpfe und die Jagd über dem Abgrund dieser unvorstellbaren Zeit, ist es immer noch in den Köpfen der Leute drin. Wenn das noch 10 Jahre so weiter geht, werden die Fehleinschätzungen der Umwelt vielleicht noch mal mythische Gestalten von uns beiden, obwohl die Wirklichkeit nicht mehr war als der fragile Formationsflug eines Psychos und einer Illusion über den rauchenden Trümmern einer sterbenden Epoche; Täter, Opfer, Beobachter, dummdreist, gierig, kaputt, erfolgreich, unschuldig, spiessig, selbstbetrügend und reflektierend zugleich. Die Kunst, bis in die letzte Faser New Economy zu sein und es geflissentlich beim Salatpieksen zu ignorieren.
Selbst schuld. Man sollte nie zu sehr über sich selbst schreiben.
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