Freitag, 31. März 2006
Transfertag

Viel Spass heute noch, jemand wird die Bude sauberhalten von all den Viechereien, ganz gleich ob Wolf oder Schäfers.
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Internetblähungen
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Real Life 30.03.06 - Und der Haifisch der hat Zahnweh

Später dann, auf der Heimfahrt, erzählte der Haifisch von seinem Problem, obwohl es ist gar nicht so sehr sein Problem, sondern das einer Mandantschaft weil: Sie hat nach der Scheidung wieder geheiratet, und hat einiges mitgebracht. Bei der Trennung bekam sie so gut wie alle Fonds, und er konnte das Haus behalten. Jetzt ist es aber so, dass das Geld nicht nur weg ist, sondern auch noch bis zu 30000 Schulden auf 50000 verschwundenem Vermögen sind. Sie hat zehn solche faule Eier, die paar Aktien reichen da nie. Einfach nicht darum gekümmert, so sind sie halt, wenn sie an die Hauptstadt glauben und den Betrug nicht riechen. Der neue Gatte, der eine gute Partie machen wollte, schaut jetzt dank der Berlinimmobilien blöd aus der Wäsche. So ist das, in Grünwald, heutzutage. Vergiss, was Du über die Morde aus Habgier weisst. Heute würde man eher morden, um den Schulden zu entgehen. Das ist die neue Wirtschaft, Don. Sagt er, und lacht schon wieder.
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Donnerstag, 30. März 2006
Mal eine Frage wegen Abmahnungen
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Das Aktuelle am Morgen
Vermutlich fehlt manchen die Erfahrung, wie es ist, wenn plötzlich eine internationale Lobbyorganisation wegen nicht genehmer Berichte die Schmutzkiste auspackt, um einen zu ruinieren. Ich habe das schon ein paar Mal mitgemacht, ich bin jedes Mal gut rausgekommen, aber ich weiss noch, wie das beim ersten Mal war. Nicht lustig. Letztlich kommt es immer darauf an, es für die andere Seite noch weniger lustig zu gestalten. Zum Glück hatte ich noch ein paar interne Briefe voh denen mehr, als ich schon zitiert hatte. Man glaubt gar nicht, wie schnell das Wedeln mit solchen Unterlagen manche Leute zur Raison bringt. Der deutsche Statthalter von denen kriegt heute noch einen dicken Hals, wenn er meinen Namen hört.
Wie auch immer, nach den internationalen Auswüchsen und dem gestrigen harten Durchgreifen von Monis Anwalt Udo Vetter versucht TI Deutschland - auch über "Lecks" in Richtung Blogs - den brieflichen geordneten Rückzug. Veröffentlichen will man auch diesmal nicht. Soviel zum Thema Transparenz - Moni scheint dagegen zufrieden zu sein. Na denn.
Hier gehen mittlerweile die Besuchszahlen auf halbwegs normales Mass (3000+PIs/Tag) zurück. Bisherige Bilanz: 2 Rausschmisse von Wichtigtuern, die jetzt anderweitig ihre kleinen Hetkampagnen fahren. Also, im Vergleich zu anderen Geschehnissen, erstaunlich ruhig. Die diversen Fuffis, die Moni spontan angeboten wurden, sollten aufgehoben werden - der nächste Fall kommt bestimmt, und auch dann wird es wieder jemand geben, der jedes Bröckchen Solidarität braucht. Es ist ja leider nicht so, dass sich die Branche derer, die meinen, dieses Land zu beherrschen, sich damit selbst entleibt hätte. Sie haben nur was gelernt - vielleicht müssen wir das nächste Mal noch besser sein.
Jedenfalls: Danke an die wunderbaren Kommentatoren, hier von meiner Seite aus.
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Mittwoch, 29. März 2006
That beautiful Season

Diese primitive, astronomische Zeitmessung erlaubt es, den Tag zu ermitteln, da zumindest der Rand der Dachterasse im Norden des hohen, steilen Daches des manieristischen Stadtpalastes den ganzen Tag in der Sonne liegt. Dieses Ereignis markiert den Beginn der Dachterassensaison. Und damit endet nach fast genau 6 Monaten das lange Warten, das am 28. September letzten Jahres begann.
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Einladung zum Textvergleich bei der ARD
1. Verson der ARD von gestern Nachmittag:
Die Fakten überprüft oder sich wie professionelle Journalisten mit Transparency International als Gegenseite in Verbindung gesetzt hatten die privaten Blogbetreiber dabei nicht.
Transparency beklagt "gefühlte Gerechtigkeit"
"Da spielt nur eine gefühlte Gerechtigtkeit eine Rolle", sagt Jochen Bäumel, Vorstandsmitglied bei Transparency International. "Die Behauptungen in dem Weblog waren vollkommen an den Haaren herbeigezogen." Moni S. beruft sich hingegen inzwischen auf ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung. Der Anwalt Udo Vetter, der selbst die juristische Website "Lawblog" betreibt, vertritt sie gegen weitere Löschforderungen.
Transparency International sieht das weiterhin anders: "Man kann als Organisation nicht zulassen, dass falsche Sachen da stehen. Meinung basiert auf Fakten. Und die müssen stimmen", beharrt Bäumel. Eines dämmert seiner Organisation aber offenbar langsam: "Wir hatten einfach unseren Justiziar beauftragt, in dieser Sache tätig zu werden. Ob diese Schärfe angemessen war, darüber kann man sicherlich streiten."
Die aktuelle, nach meinem Wissen mindestens 3. Version - signifikante Änderungen sind gefettet:
Die Fakten überprüft oder sich wie professionelle Journalisten mit Transparency International als Gegenseite in Verbindung gesetzt, hatten die privaten Blogbetreiber dabei meist nicht. Wer von ihnen nachfragte, bekam von Transparency keine befriegende Antwort.
Transparency: Nun doch keine juristischen Schritte
"Da spielt nur eine gefühlte Gerechtigkeit eine Rolle", sagt Jochen Bäumel, Vorstandsmitglied bei Transparency International, gestern gegenüber tagesschau.de.Während Moni S. sich auf ihr Recht auf freie Meinungsäußerung berief, bezeichnete Bäumel ihre Darstellung als "vollkommen an den Haaren herbeigezogen". Der Anwalt der Bloggerin, Udo Vetter, entgegnete der Organisation hingegen in einem Schreiben, sie benenne "in Ihrem Schreiben keine einzige Tatsache, die unrichtig sein soll. Nach den uns vorliegenden Informationen sind auch sämtliche Tasachen wahr."
Transparency International sah das zunächst weiterhin anders. Eines dämmerte der Organisation aber offenbar langsam: Wie Transparency-Geschäftsführerin Dagmar Schröder später gegenüber dem Weblog "netzpolitik" und tagesschau.de erklärte, wolle man nun doch nicht juristisch aktiv werden. Vorstandsmitglied Bäumel hatte zuvor noch darauf beharrt, "die Fakten müssen stimmen". Gleichzeitig räumte er bereits ein: "Wir hatten einfach unseren Justiziar beauftragt, in dieser Sache tätig zu werden. Ob diese Schärfe angemessen war, darüber kann man sicherlich streiten."
Dazu ist zu sagen: Die meisten nachträglich geänderten Punkte hätte man schon in der ersten Version so darstellen können. Öffentlich-rechtlicher Qualitätsjournalismus heisst das, glaube ich. Und das hier, glaube ich, nennt man eine Abmahnung. So schnell kann´s gehen, wenn man nichts tuend den Kopf in den Sand steckt.
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"Nichts. Wir machen einfach Nichts."
In so einer Lage, sagen mir Juristen, ist das Nichtstun nicht ganz einfach. Es hängt vor allem davon ab, ob die andere Seite es zulässt. Bildlich gesprochen: Moni und Udo Vetter haben Transparency Deutschland und den ohne Vollmacht agierenden Justiziar gewissermassen an einer empfindlichen Stelle in der Körpermitte, wo es mehr oder weniger unangenehmes Kneifen geben kann. Es wäre jetzt interessant zu wissen, wieviel Druck sie aushalten, bis sie doch irgendwas tun - wimmern, kreischen, um Gnade flehen. Schliesslich könnte in diesem Fall jeder Viertsemestler ein paar saftige, aufgrund der Verbreitung der Medien recht unangenehme Abmahnungen auf TI-D loslassen. Ich mein, wenn wir so bei Boocompany mit Behauptungen um uns werfen würden, dann wäre das kein Spass.
Ich versuche für die an empfindlichen Stellen Gekniffenen mal eine Lösung zu skizzieren - nicht jetzt für mich, ich würde kneifen bis die Hölle platzt, aber es geht ja nicht um mich:
1. Transparency Deutschland räumt ein, dass Monis Bericht keine falsche Tatsachenbehauptung oder Schmähktitik war.
2. Transparency International entschuldigt sich für die auch gestern noch von der Geschäftsführung herausgegebenen persönlichen Daten ihrer früheren Mitarbeiterin.
3. Transparency Deutschland erklärt in einem Schreiben gegenüber Monis Anwalt, dass sie auf alle Rechtsmittel wegen fehlender Grundlage verzichten.
4. Transparency Deutschland übernimmt die entstandenen Kosten.
5. Transparency Deutschland ringt sich zu einer persönlichen Geste durch. Was das sein könnte, sollten sie selber wissen.
Sie können das alles auch bleiben lassen und in meiner Erinnerung als verstockte, uneinsichtige, Netzwerke ausnutzende Lobbyorga in Berlin Mitte in meiner Erinnerung bleiben. Ich bin Don Alphonso von Dotcomtod, und ich sage hier offen und laut: Zu Risiken und Nebenwirkungen gehen Sie in ein Arbeitsamt und fragen Sie auf dem Gang die Restbestände der New Economy.
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Dienstag, 28. März 2006
Liebe Journalisten

Wir haben für solche vom Kopf stinkenden Fälle das Fischbesteck zum Entgräten. And we´re gonna use it.
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Transparency International Deutschland: Die verlorene Pressemitteilung
Folgendes mir aus TID-nahen Kreisen (whistleblow my arse) zugespielte Schreiben stellt die von Transparency Deutschland e.V. nach einer heutigen Krisensitzung "zurückgezogene" Presseinformation zu diesem Fall dar, die allerdings bereits gestern Abend in Umlauf gebracht wurde. Das Witzige an diesem Versuch der Krisenkommunikation ist, dass man Pressemitteilungen halt schlecht zurückziehen kann. Was draussen ist, ist draussen. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes sind einige Stellen von mir mit XXXX gelöscht.
Die Freundin einer ehemaligen Mitarbeiterin hat im Weblog „Gedankenträger“ einen Bericht über ein beendetes Arbeitsverhältnis zwischen einer Freundin und Transparency Deutschland (TI) veröffentlicht. Die Inhalte dieses Postings entsprachen größtenteils nicht den Tatsachen und vermittelten den Lesern den Eindruck, die ehemalige Mitarbeiterin sei ungerecht behandelt worden.
Tatsache ist, dass das Arbeitsverhältnis nach Ablauf der Probezeit nicht fortgesetzt wurde, da die ehemalige Mitarbeiterin die Aufstockung der Arbeitszeit von Gehaltsforderungen abhängig machte, die seitens TI nicht verwirklicht werden konnten. Dass die anfangs vereinbarte Stundenanzahl von 20 Wochenstunden nach Ablauf der Probezeit erhöht werden sollte, war der Mitarbeiterin seit den Vorstellungsgesprächen bekannt. Die ursprünglich verabredete Vergütung bei 20 Wochenarbeitsstunden betrug monatlich XXXX Euro Brutto. Die Mitarbeiterin forderte bei einer Aufstockung auf 30 Wochenstunden eine Vergütung von XXXX Euro Brutto pro Monat. Das Jahresbudget einer gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation wie Transparency Deutschland (siehe http://www.transparency.de/Jahresabschluss_2004.70.0.html) lässt derartige Gehaltserhöhungen auch im Hinblick auf die Gehälter der anderen Mitarbeiter der Organisation nicht zu.
Mit dem Schreiben unseres Justiziars wurde die Bloggerin
aufgefordert, das Posting aufgrund der dort enthaltenen Falschdarstellungen zu entfernen, was inzwischen ja auch geschehen ist. [Und wieder rückgängig gemacht wurde, Anm. Don]
In diesem Schreiben wurde bewusst auf eine sofortige strafbewehrte Unterlassungserklärung verzichtet und der Bloggerin zunächst die Gelegenheit gegeben, den Text zu entfernen. Daraus haben sich für die Bloggerin weder rechtliche noch finanzielle Konsequenzen ergeben.
Transparency Deutschland hat die Diskussion auf den Blogs zu diesem Thema zur Kenntnis genommen. Wir vertreten die Ansicht, dass Weblogs nicht als Forum für die Weiterverbreitung von Falschdarstellungen missbraucht werden sollten.
Es bleibt festzuhalten, dass der Bericht trotz des Versuchs, die Sache anders hinzudrehen, die Aussagen von Moni in weiten Teilen bestätigt. Von Falschdarstellungen kann also keine Rede sein. Das weitere Vorgehen des TI-Justiziars gegen Moni wird dagegen nicht erwähnt.
Zuvor hatte sich allerdings TI Deutschland noch mehrfach in Bezug auf die Weitergabe von Daten und Informationen wie folgt geäussert:
Sehr geehrter Herr M,
Sie wissen so gut wie ich, dass es in Deutschland Datenschutz gibt und Transparency hält sich an Gesetze. Wir sind durchaus offen für Kritik und wissen auch mit ihr umzugehen, aber die Fakten, auf denen Kritik beruht,
müssen schon stimmen. [...] . TI-D wird Personalangelegenheiten nicht in der Öffentlichkeit diskutieren, auch wenn die Angelegenheit dann in einem anderen Licht erscheinen würde.
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Here we go
Nachtrag: Wie es aussieht, ist die Seite von Transparency Deutschland gerade down. Vielleicht kratzen sie ja gerade die erwähnte Pressemitteilung mit den personenbezogenen Daten ihrer ehemaligen Mitarbeiterin wieder vom Server. Update: Die Site ist wieder da.
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Elemente der Gegenaufklärung
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Dienstag, 28. März 2006
Bloglesung Nachtrag

Sagen wir mal so: Ich könnte nicht jeden Tag lesen. Schon gar nicht, wenn ich auch noch die Technik mache. In München war ich zu spät dran und musste dann noch vom Parkplatz zum Lokal mit dem Taxi fahren, um es zu schaffen. Nach 2 Tagen Dauerlesen und Dauerreden ist man irgendwie tot, selbst wenn man am 2. Abend trotz bester Organisaton in Fürth inclusive mp3 durch den Zonebattler die grosse Sause mit netten Leute ausfallen lässt. Einfach ein Programm abspielen will und kann ich bei Bloggerlesungen auch nicht, weil das Publikum anders, direkter ist. Andererseits, wenn man das alles mit Freunden macht, sucht man zwei Tage später schon wieder die Bilder für die III. Bayerische Bloglesung, und verabredet sich für die nächsten Termine.
Trotzdem bin ich inzwischen der Meinung, dass es zu viel "Don Alphonso" beim Thema Lesungen gibt. Weil, auch das merkt man bei Lesungen, es so viele verdammt gute Leute zu entdecken gibt. Weil hohe Userzahlen beim realen Vorlesen nicht viel bedeuten. Und weil ich ganz gern mal wieder selbst in aller Ruhe zuhören möchte, statt abgehetzt meine brennenden Manuskripte zu löschen. Eventuell wechsle ich für die nächsten Termine also unter Frau Klugscheisser in das mittlere Veranstaltungsmanagement. Den Burnster nach Bayern holen, den ltz beschwatzen, und so weiter. Themen entwickeln. Neues ausprobieren. Das Publikum wird schon mitmachen. Und ich mache am Abend nur die Technik. Und die Graphik.
und vielleicht 1 kleine zugabe
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Sollten da Kosten entstehen
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§ 51 UrhG Abs. 2.
2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden.
Na dann machen wir das mal:
Der Justiziar und Ethikbeauftragte des deutschen Chapter von Transparency International schreibt Moni im Auftrag besagter Organisation eine Email, in der sie beschuldigt, sie habe "unter der Adresse http://wasweissich.twoday.net/stories/1407348/ innerhalb des von der Fa. Knallgrau New Media Solutions GmbH betriebenen European Weblog Hosting Service twoday.net einen Text unter der Überschrift „Transparency Deutschland“ ins Netz gestellt, der in erheblichem Maße die Persönlichkeitsrechte der von mir vertretenen Organisation verletzt." Damit nicht genug, er greift auch die Person an, die Moni über die Praktiken bei Transparency Deutschland in Kenntnis gesetzt hat, denn der Text basiere "offensichtlich im wesentlichen auf Informationen unserer ehemaligen Mitarbeiterin Frau xxx, der ebenfalls erhebliche Rechtsverletzungen vorzuwerfen sind."
Der Justiziar meint wegen Monis Beschreibung einer Entlassung nach Ende der Probezeit Rechtsverstösse zu erkennen und unterstellt , die von ihr "aufgestellten Behauptungen entsprechen im wesentlichen nicht den Tatsachen, da wo es sich um Ihre Bewertungen handelt wird der Tatbestand der rechtswidrigen Schmähkritik erfüllt." Der Vorwurf der Schmähkritik ist angesichts der laufenden Rechtssprechung, die unter Verweis auf § 5 Abs. 1 GG den Begriff Schmähbegriff selbst bei - von Moni nicht gebrauchten - Polemiken eng auslegt. Möglicherweise ist das Wissen um diese Sache auch der Grund für die wenig präzise Benennung der Probleme und den Nachsatz "Ich erspare es mir zunächst, auf Einzelheiten einzugehen, sondern gebe Ihnen Gelegenheit, den Text unverzüglich, spätestens bis zum 26.03.2006, 24.00 Uhr aus dem Netz zu nehmen." Die Frist am Wochenende ist schon sehr knapp - zu knapp jedenfalls, um einen Anwalt zu kontaktieren. Ein eigentümliches Rechtsverständnis kommt da meines Erachtens um Ausdruck, in der Regel würde man da sofort urückschreiben, dass die Frist aufgrund der Termine mit dem eigenen Anwalt nicht zu halten ist. Auch wenn der Justiziar schon am androht, dass bei Nichtlöschung mit weiteren Konsequenzen seitens einer NGO, die mir persönlich gegenüber immer ihr Eintreten für Meinungsfreiheit und transparenz betont hat, in Vorbereitung sind: "Sollte das nicht erfolgen, kündige ich Ihnen schon jetzt eine strafbewehrte Unterlassungserklärung und ggf. eine einstweilige Verfügung an. Ich gehe davon aus, dass Sie sich über die rechtlichen, aber auch finanziellen Konsequenzen, die sich daraus für Sie ergeben werden, klar sind."
Die Anspielung auf finanzielle Folgen passen natürlich zu einer Organisation, die Praktika über 6 Monate mit 300 Euro vergütet. Ob das wohl genauso schlecht bezahlt wird, wenn bei Transparency Deutschland der Ethikbeauftragte - durch die Email-Adresse eindeutig als Rechtsanwalt und nicht als Ethikbeauftragter erkennbar - für Transparency tätig wird?
Siehe auch Boocompany.
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My Moni
Und für Tranparency Deutschland, das deutsche Tschäpta (kann das in den Augen gewisser, von gewissen "Liberalen" verteidigten Ex-DDR-Aparatschiks etwa auch schon Schmähkritik sein?) von Transparncy International braut sich neues Unheil zusammen...
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Sonntag, 26. März 2006
Irgendwie
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Montag hat Transparency Deutschland ein Riesenproblem
Nachdem nicht sicher ist, ob das orignale Posting weiterhin dort stehen wird, wo es seinen Ausgang nahm, erlaube ich mir, es hier allein schon als Material für meine journalistische Arbeit zu dokumentieren:
Transparency Deutschland
Gerade ist eine Freundin von mir, die einen dreieinhalbjährigen Sohn zu versorgen hat, unter gänzlich unakzeptablen Umständen nach der Probezeit entlassen worden. Sie hatte bei Transparency Deutschland gearbeitet, dem deutschen Chapter der Nichtregierungsorganisation Transparency International, die sich gegen Korruption in Unternehmen engagieren. Sie arbeitete dort 20 Stunden die Woche für 1000 Euro brutto, mit abgeschlossenem Studium, mehrjähriger Berufserfahrung etc. Überleben konnte sie nur, weil sie nebenher auch noch als freie Journalistin arbeitete.
Nachdem die Geschäftsführerin ihr sagte, dass sie hervorragende Arbeit leistet, fragte sie meine Freundin, ob sie nach der Probezeit von 20 auf 30 Stunden aufstocken könne. Das hätte natürlich bedeutet, dass meine Freundin ihre freie Arbeit aufgeben müsste und komplett vom dortigen Gehalt leben, also machte sie eine Gehaltsforderung, für 30 Stunden 1400 Euro netto zu bekommen. Wenn das nicht ginge, bot meine Freundin an, könne sie weiter bei den 20 Stunden mit 1000 Euro brutto bleiben. Als nächstes tagte der Geschäftsvorstand und daraufhin teilte die Geschäftsführerin meiner Freundin kurzum mit, dass sie zum Ende der Probezeit entlassen würde. Ohne ein Angebot, ohne eine Verhandlung, ja ohne auch nur ein weiteres Gespräch.
Über ihre Nachfolgerin sprach die Geschäftsführerin dann auch gleich noch: es handelt sich um eine Frau, die sich auf eine andere Stelle dort beworben hatte und offenbar im Vorstellungsgespräch gesagt hatte, auf das Geld sei sie nicht angewiesen. So schnell und einfach geht das. Da werden keine für alle lebbaren Lösungen angestrebt, da wird einfach ausgewechselt. In einer Arbeitsmarktsituation, in der so viele wirklich auf die Arbeit und das Geld angewiesen sind, heuert man sich gut qualifizierte Menschen für einen Hungerlohn an und tauscht sie dann auch noch aus, sobald man jemanden findet, der das Geld gar nicht gebraucht, auch wenn man mit der Arbei sehr zufrieden war. Meine Freundin sitzt nun da mit ihrem Kind und der freien Arbeit, die ihr alleine kein Überleben sichert. Das kommt einem heutzutage alles schon "normal" vor? Aber eben doch nicht bei einer NGO, die sich Moral und Ethik auf die Fahnen geschrieben hat und zu deren Grundprinzipien Integrität gehört. Das ist die wirkliche Enttäuschung.
[29. Januar 2006: Vor mehr als zwei Wochen schrieb meine Freundin einen Brief an den Vorstand, der bis heute unerwidert blieb.
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Samstag, 25. März 2006
Das grosse Berliner Republikstontaubenschiessen
Ich erspare es mir zunächst, auf Einzelheiten einzugehen, sondern gebe Ihnen Gelegenheit, den Text unverzüglich, spätestens bis zum 26.03.2006, 24.00 Uhr aus dem Netz zu nehmen.
Ser sparsam. Und die Wertungen seien Schmähkritik - na prima, mit Transparency Deutschland zurück in den Obrigkeitsstaat ohne Meinungsfreiheit, dankeschön, bitteschön, los, jetzt schickt mir auch so ein Schreiben, das wird ein wunderbares Thema für einen hübschen Beitrag in einer international erscheinenden Zeitung, da brauche ich das Original, bei dem Beirat und Vorstand ist es
das grosse Berliner Republikstontaubenschiessen.
"NGO Transparency und ihr Kreuzzug gegen Blogger" - geiles Thema.
kann mal einer der hier mitlesenden anwälte moni.wasweissich | ät | web.de anmailen und ihr sagen, wie sie sich verhalten soll? Da wäre ich Euch sehr dankbar. ich geh jetzt mal meine bekannten in deren beirat anmailen. Und am Montag geh ich die Pressesprecherin mit Fragen löchern - wie ich das liebe... besonders, wenn sie versuchen sollte, eine Interviewanfrage an den Vorstand abzubiegen... sowas beschreibt man dann in etwa so: "Der sonst so mitteilungsfreudige Vorstand von TD wollte dazu nur über die Pressesprecherin Stellung nehmen..." Dann haben die hier
Wertvolle Unterstützung bei der Arbeit der Geschäftsstelle leisten auch zwei Vollzeit-Praktikanten, die für jeweils ein halbes Jahr bei Transparency Deutschland arbeiten. Sie erstellen u. a. zweimal wöchentlich den Pressespiegel.
auch mal was Spannendes zu tun..
via wirres
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Light my Paper
Danach konnte es nur besser werden. Es wurde auch gut, selbst, wenn ich um 3 Uhr schon im Bett war. Hey, das ist verdammt früh für eine Bloglesung. Mal schaun, was heute in Fürth passiert.
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Freitag, 24. März 2006
Hessische Deppen
5. Wann ging diese erste deutsche Republik zu Ende?
1931 1933 1939
Bullshit. Die Verfassung der Weimarer Republik gilt formal bis 1945 - schliesslich ist Hitler Reichskanzler, und Reichspräsident Hindenburg stirbt 1934.
9. Was geschah am 8. Mai 1945?
Die deutsche Wehrmacht kapitulierte, der Zweite Weltkrieg endete
Bullshit. Jodl unterzeichnete die Kapitulation der Wehrmacht am 7. Mai, der Waffenstillstand trat am 8. in Kraft.
17. In welchem Jahr ist die Verfassung in Kraft getreten?
1949 1990
Ja-ha. In welcher Besatzungszone? Gehen tut beides. Oder keines, schliesslich fehlt noch die Volksabstimmung.
26. Wann wurde die Bundeswehr gegründet?
1945 1950 1955
1950 gab es die Dienststelle Blank, 1956 wurden die ersten Soldaten einberufen, das Soldatengesetz verabschiedet und die Wehrpflicht eingeführt.
38. Was hat Johannes Gutenberg erfunden?
Den Buchdruck
Nein, der Buchdruck wurde schon vorher erfunden. Gutenberg war nur ein Unternehmer, der die Technik verwendete.
Spackos, geht lieber wieder Schwarzgeld waschen.
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So baut der Mensch

A soichane Grattla! So bauen die von ihnen seit Jahrtausenden Verfolgten: Bis zu 90 cm dicke Vollsteinmauern, Holzbohlen und Bretter bis zu 60 cm, saubere Holzfenster, Wintergarten und natürlich viel Stuck. On da Bohrer und nachher zMinga on da Mike: Don "die Geissel der New Economy" Alphonso.

Bei deren Bauarbeiten hat übrigens das hintere Kirchhaus durchgehende Risse in allen Stockwerken bekommen. Ein Fall für die Abrissbirne, nach 40 Jahren. Unser Haus steht seit 406 Jahren ohne Probleme. So wie´s ausschaut, hat die Kirche auch in Bayern verschissen.
Und mir geht´s grad ein wenig wie dem Lumberjack bei Monty Python - soeben noch runtergeschlampt und eingestaubt in einem provinziellen Stadtpalast, heute Abend dann beim Vortragen in feinem Zwirn in einer schicken Münchner Bar.
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Retour enfants de la Université
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In Italien heisst sowas Lega Nord oder Postfaschist.
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