Empfehlung heute - Ich wachte auf,

blickte hinaus in den blauen Himmel und die Sonne, dann auf einen Berg Arbeit rund um das Thema Immobilien in Berlin, und dachte mir, heute knallst du diesem Dreckskaff mal wieder etwas in sein stinkendes Maul. Aber dann wurde mir erinnerlich, dass Andrea Diener das gestern schon mit Blick auf die dortige Textilbranche besorgt hat. Wobei ich allerdings nicht glaube, dass sich viele rumänische Käufer für derlei Zeug finden werden.

Edit: Auch nett zu Berlin ist Don Dahlmann.

Dienstag, 5. Februar 2008, 12:19, von donalphons | |comment

 
Das mit den unsäglichen Gesprächen im ÖPNV, die Don Dahlmann da beschreibt, ist leider kein Berlin spezifisches Phänomen :-(.

Aber wahrscheinlich kann ich deine Verachtung nur deswegen nicht nachvollziehen, weil ich maximal 1x im Jahr für ein paar Tage in Berlin bin. Dann ist es ganz nett, da mal durch die Gegend zu spazieren.

Das Ruhrgebiet dagegen, dass es ja bei dir immerhin unter die Top 5 geschafft hat (btw. wo sind die Orte, wo man gewesen sein möchte?), da gibt es so einige nette Geschichten. Manchmal packt der Pottblogger ja was nettes aus, aber oft juckt es mir auch selbst in den Fingern...mal sehen ob ich meine Schreibunlust überwinden kann.

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Wo man keinesfalls sein wolllte - darum geht es in der Liste.

Ich war schon in München kategorischer Radler, in Berlin lernte ich das Auto zu schätzen, und das letzte öffentliche Verkehrsmittel war eine S-Bahn.
In Düsseldorf.
Während des Faschings.
Zum Glück ging es zum Flughafen.

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(Übrigens hat sich bezeichnenderweise niemand über meine ungerechte und indiskrete Behandlung von Tegernsee-Millionären beschwert - aber sobald es um die Müllmetropole Berlin a. d. Spree geht, taucht das Verständnis wieder auf. Ts.)

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Ein eingefleischter Düdorfer würde jetzt vermutlich erst mal einen linguistischen Exkurs darüber abhalten, dass es daselbst Karneval hieße statt Fasching. Und genau deswegen sag ich ja auch immer Fasching, da steckt das faschistoide dieser Veranstaltung schon im Wortstamm. ;-)

ÖPNV hab ich mir hier noch nicht gegeben. Da ich weder an Fasching noch bei Bloggerstammtischen Alkohol konsumiere, tat das bisher auch nicht Not. Gestern zur Zeit des Rosenmontagsumzugs hatte es in den Parkhäusern in Kö-Nähe genügend freie Parkplätze. Da setze ich mich doch nicht zu den ganzen Altbierleichen in die Straßenbahn...

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Ich sage es mal so: Müsste ich über die Kö fahren, würde ich mir auch ein SUV beschaffen. Mitsamt Bullenfänger. Zumal, wenn ich die dort hören müsste.

(aber wo bleibt das Mitleid für meine Tegernseemillionäre?)

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Zum Glück kriegen wir im östlichen Ruhrgebiet nur die seichten Ausläufer dieser kranken Veranstaltung mit, sprich: ein paar Leute, die besoffen und verkleidet in der Stadt umhreirren und zwischen all den nicht verkleidetenLeuten unangenehm auffallen. Aber Alkohol macht ja merkbefreit. Oh ja, und nachmittags haben die Geschäfte zu an Rosenmontag. Komischerweise geht von den Angestellten dann aber niemand feiern :-).

@don: ja das mit den Orten hatte ich im falschen Zusammenhang verstanden, jetzt beim nochmal lesen, war mir dann klar wie es gemeint ist :-).

Bei den Tegernsee Millionären gibt's kein Mitleid, denn da weiß man, die kommen schon über die Runden, haben die schon immer geschafft, irgendwie. Ausserdem dürfen die auf den Tegernsee gucken, dass ist dann ja wohl eine passende Entschädigung.

Bei Berlin ist da so eher eine Mischung aus Unglauben, Mitleid und wenig Detailkenntnissen, die mich dann doch eher verleiten, die Stadt, du nennst es bemitleiden, ich würde für mich wohl eher schönzureden sagen. Immerhin will ich da irgendwann nochmal hin für einen Tag oder drei und ein paar Bilder machen...

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Die Kö in Düsseldorf ist ohnehin exterritoriales Gebiet - keine Düsseldorfer da. Und was denn ÖPNV angeht: Ich geh am liebsten zu Fuß - sooo groß ist die schönste Stadt am Rhein nun auch wieder nicht ... und das ist auch gut so.

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Schönste Stadt am Rhein - hm. ich fand jedenfalls, dass die Kö sehr gut passte. Aber ich bin ja auch nur ein oberbayerischer Abkömmling.

Das mit den Millionären ist schon etwas komisch - die kümmern sich um das Aussehen der Gegend, machen nichts kaputt, lassen keinen Dreck rumliegen und schlägern auch nur selten rum - trotzdem, wenn ich was Böses über sie schreibe, gibt es Null "die sind doch gar nicht so schlimm"-Reaktionen, wie bei Berlin. Das ist für mich insofern ein Problem, als immer behauptet wird, ich würde Berlin, Fernasien, Schweizer Lügner bei Blogwerk, Pleitiers wie Turi und Preussen als solche mies behandeln. Das stimmt aber nicht, ich bin Bayern gegenüber auch nicht netter. Das sieht aber niemand, das empfindet man als normal.

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aber das ist doch jetzt mal klar:

Bei den Millionären ist alles in Ordnung, von Aussen gesehen, da denkt man dann vieleicht eher: "ja klar da muss es noch dunkle Seite geben" und nach dem Lesen dann sowas wie: "Ich hab es doch gewußt! (+Imaginäres Hand auf den Tisch schlagen)".
Wenn ich hier in Dortmund in die Bittermark fahre, denke ich mir doch auch manchmal, was da hinter den Kulissen wohl die Post abgehen muss, wenn alles nach aussen so idyllisch aussieht.

Bei den Berlinern, da will niemand glauben dass das so schlimm ist, da fühlt man sich schon eher dazu genötigt sie zu verteidigen :)

Und hey, nördlich des Weißwurstäquators redet niemand nett über die Bayern, deswegen fällt uns sowas eh nicht auf...

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Letztlich gilt doch: Alles schön in Deutschland - außer Köln ;--))

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und das restliche Nichtbayern.

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Modenscheuen gehören doch zu den ganz öden Dingen. Ich bin aber immer noch ganz weg, von der Frau, auf die du neulich verlinkt hast. Deren Kleid konnte man sofort ansehen, dass sie es selbst genäht hatte, vermutlich aus einem Stoff, den sie schon für das Kinderfasching eingekauft hatte. Frauen mit einer großen praktischen Intelligenz faszinieren mich einfach immer wieder.
Ich glaube, das war die Frau von eurem örtlichem Waffenhändler, er sah auf dem Foto jedenfalls so aus.

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Stimmt, das war fast so schick wie Berlin. Aber was willst Du denn anderes hier erwarten? Das drückt den bundespolitischen Anspruch aus.

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Wo, wie, was, wer? Die Politikerin damals in Pink, oder gab es da letztens noch was anderes? Ich möchte meine Neugier stillen! Ich bin ja eigentlich nicht der Frauentyp, der über das Outfit von anderen lästert, aber trotzdem...

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Nein, es war schon die CSU-Generalin. Allzu oft würde ich das den Lesern nicht zumuten wollen.

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Baghwan Revival in Berlin?
Oder Werbeveranstaltung für Augenkrebsprofessoren?

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"Ganz normal" für Berliner Verhältnisse.

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achso, na dann... wenn man sich einen mit Eiswürfeln gefüllten Waschlappen auf die Augen legt, kann man nach 5 Minuten tatsächlich wieder was sehen.

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Berliner übersehen rosa Sofas auf den Gehwegen, für die ist es ganz normal.

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